AVM Fritz! Box Fon 7390 Testbericht
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- Qualität & Verarbeitung:
- Installation:
- Empfangsqualität:
- Zuverlässigkeit:
- Design:
- Support & Service:
- Handbuch:
Erfahrungsbericht von BlackVip3r
Ein guter Router mit kleinen Schwächen
Pro:
super Funktionsumfang, guter Service, einfache Einrichtung, Gastzugang
Kontra:
IP-Adressverwaltung verbesserungswürdig, NAS ungenügend
Empfehlung:
Ja
Die Fritzbox 7390 hat meine alte Fritzbox 3270 abgelöst. Der Hauptgrund war für mich die integrierte Telefonanlage und DECT-Basisstation um mir eine Basisstation sparen zu können umso Strom zu sparen.
Verpackung und Lieferumfang
Die Verpackung, in der die Fritzbox geliefert wird, ist sehr stabil und bietet dem Inhalt einen guten Schutz.
Im Lieferumfang sind alle für die Installation nötigen Kabel enthalten. Lediglich der Splitter bzw. der NTBA muss über den Provider bezogen werden das ist aber bei jeden Router der Fall.
Der erste Eindruck
Die Fritzbox macht einen gut verarbeiteten Eindruck. Es fällt aber direkt auf, dass die WLAN-Antennen innerhalb der Fritzbox verbaut sind, sodass ein Austausch der Antennen nicht ohne Garantieverlust möglich ist.
Die Anschlüsse auf der Rückseite lassen sich gut erreichen und halten die Kabel sicherfest. Außerdem sind die Anschlüsse übersichtlich beschriftet, sodass ein Anschließen des Kabels auch ohne Handbuch möglich ist.
Die Installation & Einrichtung
Die Einrichtung erfolgt über das Webinterface und wird von einem Assistenten begleitet, der einen Großteil der Arbeit abnimmt. So werden lediglich die Login-Daten des Providers nötig um den Router schon einmal mit dem Internet zu verbinden.
Weitere nützliche Funktionen, die durch selbsterklärende Formulare eingerichtet werden können sind zum Einen der „exposed Host“, mit dem ein bestimmter Port an einen angeschlossenen Rechner oder einen anderen Netzwerkteilnehmer (Client) direkt weiterleiten. Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass die Anfragen ungefiltert an den Client weitergeleitet werden. Andere Funktionen sind VPN, Kindersicherung oder zeitgesteuerte Nachtschaltung, sowohl für Anrufe als auch für WLAN-verbindungen.
Anschlüsse
Die Frtzbox bietet 4 LAN-Anschlüsse, 3-Telefonanschlüsse, sowie einen USB-Anschluss und einen Anschluss für das Telefonkabel des Providers.
Über den USB-Anschluss lassen sich USB-Geräte wie Drucker oder Festplatten im gesamten LAN bereitstellen. Allerdings können z.B. bei Druckern je nach Gerät nicht alle Funktionen genutzt werden, die bei einem direkten Anschluss am PC zur Verfügung stünden. Um allerdings eine Festplatte als eine Art NAS zu betreiben reicht der Anschluss völlig nur die Übertragungsgeschwindigkeit lässt teils etwas zu wünschen übrig. Sie schwankt zwischen 5MB/s und 20MB/s. Ich konnte den Grund dafür bisher nicht ausmachen.
Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche bietet auf der Startseite eine Übersicht über aktuelle Ereignisse, wie den letzten Anrufen die ein- & ausgegangen sind, sowie die aktuelle Übertragungsgeschwindigkeit.
Auf weiteren Unterseiten können detailliertere Informationen zu den einzelnen Funktionen in der Regel auf den ersten Blick entnommen werden. Die Benutzeroberfläche wird bei mir im Internet Explorer 9, sowie im Firefox 4 fehlerfrei dargestellt.
Auf neue Updates wird direkt auf der Startseite der Benutzeroberfläche hingewiesen und kann so direkt aktualisiert werden.
LAN
Die Fritzbox bietet eine Unterstützung für ein 1Gbit-LAN und erreicht auch nahezu die nominelle Geschwindigkeit von 125MB mit etwa 90MB/s zwischen zwei im LAN verbundenen Rechnern über etwa 15m CAT.6-Kabel.
Leider lassen sich in der Fritzbox die festgelegten IP-Adressen nicht mehr ändern ohne das Gerät zu löschen und mit der MAC-Adresse neu einzutragen. Dies ist vor allem schade insofern sich die FritzBox merkt welchem Gerät sie welche IP gegeben hat, sodass simples löschen ohne Neueintragung nicht funktioniert.
Wiederum ein schönes Feature ist das eingebaute Wake-On-Lan mit dessen Hilfe ich schon des öfteren über eine VPN-Verbindung meinen Rechner wecken konnte und auf meine dort gespeicherten Daten zugreifen konnte.
WLAN
Die Übertragungsgeschwindigkeit im WLAN ist meiner Meinung nach gut. Durch eine Wand hindurch erreiche ich bei meinem Laptop eine Geschwindigkeit von etwa 115Mbit/s am Handy (Galaxy S2) immerhin 50Mbit/s. Die Box sendet sowohl im 2,4 GHz als auch 5 GHz Band gleichzeitig.
Positiv hervorzuheben ist die ab Werk Verschlüsselung mit WPA2 mit einem sicheren WLAN-Schlüssel. Ein nützliches Feature ist weiterhin der Gastzugang mit dessen Hilfe ein zweites Netzwerk eingerichtet, das keinen Zugang zum eigentlichen Netzwerk hat, sodass ein temporärer Zugang mit einem kürzeren WLAN-Schlüssel eingerichtet werden kann ohne dass der normale Schlüssel geändert werden muss.
DECT
Die Reichweite der DECT-Basisstation reicht bei mir etwa 50m weit und durch eine Wand hindurch. Im Treppenhaus habe ich allerdings keine Empfang mehr, aber dort sind auch 3-4 Wände im weg. Ich verwendete zum Telefonieren ein FritzFon MT-D.
Die erreichte Audioqualität empfinde ich als gut, allerdings habe ich zeitweise ein Echo in der Leitung, bei dem mir auch der Support von AVM, der wirklich gut ist, nicht helfen konnte. Seit dem letzten Firmwareupdate ist es mir allerdings nicht mehr aufgefallen.
Meine Berichte finde sie auch auf dooyoo, ciao und Amazon.
25 Bewertungen, 3 Kommentare
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24.06.2011, 23:46 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichSchönen Abend, schönes Wochenende und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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24.06.2011, 05:07 Uhr von Norddeutsch2011
Bewertung: sehr hilfreichInteressanter Bericht und viele Grüße
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21.06.2011, 02:33 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^^petra
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