Everything I need - Aynsley Lister Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von emmtie
Bluesrock bester Qualität - aber Überschneidungen mit Vorgängerwerk
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Auf den ersten Blick würde man bei dieser CD davon ausgehen, dass dies das zweite Werk (auf einem großen Label) des hochbegabten englischen Bluesmusikers Aynsley Lister nach seinem gleichnamigen Debüt (das ich ja auch schon in der letzten Meinung überschwänglich besprochen habe :-)) ist.
Doch Vorsicht !! Wer sich die Titelliste dieser CD anschaut, wird feststellen, dass von den 10 Titeln auf der CD „Everything I need“ 5 auch schon auf dem Erstling vorhanden sind.
Erklärt werden kann dies dadurch, dass diese CD von seinem Label als „American Debut“ vermarktet wurde. Somit wurde, warum auch immer, das vorhandene Material auf den potentiellen Geschmack des amerikanischen Publikums untersucht, ergänzt und neu eingestellt. Auffällig ist schon auf den ersten Blick, dass auf dem ersten Album noch ein Gastkeyboarder vorhanden ist, während hier nur noch Lister und seine Band in der absolut klassischen 3-Mann-Besetzung Gitarre, Bass, Schlagzeug auftauchen.
Doch halt, bevor ich noch weiter in die Tiefe geh, vielleicht doch erst einige grundsätzliche Worte zum Interpreten:
Aynsley Lister ist ein junger Brite Anfang 20, der angetreten ist, einer der ganz Großen des Blues bzw. Bluesrockes zu werden. Trotz seiner Jugend hat er und seine Band schon reichlich Tour-Erfahrung, hat auf fast allen großen Genre-Festivals gespielt und war schon Support oder Gast bei Leuten wie Walter Trout oder Bernard Allison. Obwohl Brite und somit eigentlich Leuten wie Clapton oder John Mayall verpflichtet, klingt zumindest für mich seine Art des Blues sehr nach dem amerikanischen Süden mit Anleihen beim Southern Rock Bands wie Molly Hatchett oder auch Stevie Ray Vaughan. Wie schon in der vorherigen Meinung gesagt: Da bin ich halt nicht neutral und man hört das raus, was einem gefällt :-) Besonders erwähnenswert ist auch noch die Tatsache, dass er fast alle seine Songs auch komplett selbst schreibt.
Zu den Songs der CD (ich erwähne nur die wirklich neuen Songs; die anderen habe ich ja schon besprochen :-) :
Everything I need:
Ein sehr rockiges, fast fetziges Bluesrock-Stück mit einer schön „scheppernden” Gitarre. Komisch genau wie bei der ersten CD muß ich beim ersten stück unwillkürlich an ZZ Top denken. Die Stimme von Aynsley Lister, die auf dem Vorgänger manchmal noch etwas sehr jugendlich klang hat sich ebenfalls weiterentwickelt und klingt nun etwas rauer und damit noch besser zur Musik passend.
As the crow fly:
Mit einer ganz langsamen Accoustic guitar beginnendes, langsames, melancholisches Stück. Zur Mitte hin etwas schneller werden, aber weiterhin Accoustic. Fast eine Art Unplugged-Stück, dass eine gelungene Mischung aus Blues und Coutry Rock ist. Eines von zwei Stücken auf der Platte, die nicht von Lister stammen. Dieses hier stammt von Tony Joe Withe
In the beginning:
Beginnend mit Gitarrenriffs, die man schon fast als eine Art Markenzeichen für Ansley Lister bezeichnetn könnte, entwickelt sich ein melodiöses Rock-Stück, das im Refrain fast schon ein wenig an Band s wie Van Halen oder Def Leppard erinnert.
Quiet Boy:
Und wieder ein Zeichen der Vielfältigkeit der Band: Gitarre-Jam,, typisches Schlagzeug-Untermalung. Klingt fast wie ein Stück des sogenannten „White“- oder Big-Band-Blues, wie ihn Leute wie B.B.King berühmt gemacht haben; stammt aber original von Lister.
Little wing:
Und als Abschluß noch ein Cover. Und weil man ja nicht klein anfängt, wird gleich einer der ganz großen Klassiker in Angriff genommen: „Little wing“ von Hendrix. Sehr zurückgenommene, auf punktierte Gitarrenarbeit und Gesang reduzierte Version, die sehr zu gefallen weiß. Auch wenn ich hier immer noch das Original bevorzugen würde.
Nach Ende des Liedes sollte man die CD unbedingt weiterlaufen lassen. Den an diesem, dem 10.Song der CD, hängt noch ein „Hidden track“. Nach ca. 5:43 Minuten Gesamtlaufzeit kommt noch etwas, was klingt, als hätte jemand vergessen, das Mikro auszuschalten. Und dann geht es richtig los !!!!
Insgesamt betrachtet wieder ein sehr interessante CD. Doch aufgrund der Tatsache, dass es sich nicht um eine vollständig neue CD handelt und die Neuinterpretation der 5 Lieder, die schon auf dem Vorgänger waren, nicht so massiv ist, dass man als „Nicht-Fan“ die Unterschiede hören würde, sollte der Kauf gut überlegt werden. Zum Kennenlernen des Interpreten sind beide CDs gleichermaßen geeignet, wobei diese CD hier eher „klassischen“ Blues bietet.
Für Blues-Fanatiker sind meiner Ansicht nach beide Alben Pflicht; den die 5 neuen Lieder lohnen die Investition schon alleine.
Doch Vorsicht !! Wer sich die Titelliste dieser CD anschaut, wird feststellen, dass von den 10 Titeln auf der CD „Everything I need“ 5 auch schon auf dem Erstling vorhanden sind.
Erklärt werden kann dies dadurch, dass diese CD von seinem Label als „American Debut“ vermarktet wurde. Somit wurde, warum auch immer, das vorhandene Material auf den potentiellen Geschmack des amerikanischen Publikums untersucht, ergänzt und neu eingestellt. Auffällig ist schon auf den ersten Blick, dass auf dem ersten Album noch ein Gastkeyboarder vorhanden ist, während hier nur noch Lister und seine Band in der absolut klassischen 3-Mann-Besetzung Gitarre, Bass, Schlagzeug auftauchen.
Doch halt, bevor ich noch weiter in die Tiefe geh, vielleicht doch erst einige grundsätzliche Worte zum Interpreten:
Aynsley Lister ist ein junger Brite Anfang 20, der angetreten ist, einer der ganz Großen des Blues bzw. Bluesrockes zu werden. Trotz seiner Jugend hat er und seine Band schon reichlich Tour-Erfahrung, hat auf fast allen großen Genre-Festivals gespielt und war schon Support oder Gast bei Leuten wie Walter Trout oder Bernard Allison. Obwohl Brite und somit eigentlich Leuten wie Clapton oder John Mayall verpflichtet, klingt zumindest für mich seine Art des Blues sehr nach dem amerikanischen Süden mit Anleihen beim Southern Rock Bands wie Molly Hatchett oder auch Stevie Ray Vaughan. Wie schon in der vorherigen Meinung gesagt: Da bin ich halt nicht neutral und man hört das raus, was einem gefällt :-) Besonders erwähnenswert ist auch noch die Tatsache, dass er fast alle seine Songs auch komplett selbst schreibt.
Zu den Songs der CD (ich erwähne nur die wirklich neuen Songs; die anderen habe ich ja schon besprochen :-) :
Everything I need:
Ein sehr rockiges, fast fetziges Bluesrock-Stück mit einer schön „scheppernden” Gitarre. Komisch genau wie bei der ersten CD muß ich beim ersten stück unwillkürlich an ZZ Top denken. Die Stimme von Aynsley Lister, die auf dem Vorgänger manchmal noch etwas sehr jugendlich klang hat sich ebenfalls weiterentwickelt und klingt nun etwas rauer und damit noch besser zur Musik passend.
As the crow fly:
Mit einer ganz langsamen Accoustic guitar beginnendes, langsames, melancholisches Stück. Zur Mitte hin etwas schneller werden, aber weiterhin Accoustic. Fast eine Art Unplugged-Stück, dass eine gelungene Mischung aus Blues und Coutry Rock ist. Eines von zwei Stücken auf der Platte, die nicht von Lister stammen. Dieses hier stammt von Tony Joe Withe
In the beginning:
Beginnend mit Gitarrenriffs, die man schon fast als eine Art Markenzeichen für Ansley Lister bezeichnetn könnte, entwickelt sich ein melodiöses Rock-Stück, das im Refrain fast schon ein wenig an Band s wie Van Halen oder Def Leppard erinnert.
Quiet Boy:
Und wieder ein Zeichen der Vielfältigkeit der Band: Gitarre-Jam,, typisches Schlagzeug-Untermalung. Klingt fast wie ein Stück des sogenannten „White“- oder Big-Band-Blues, wie ihn Leute wie B.B.King berühmt gemacht haben; stammt aber original von Lister.
Little wing:
Und als Abschluß noch ein Cover. Und weil man ja nicht klein anfängt, wird gleich einer der ganz großen Klassiker in Angriff genommen: „Little wing“ von Hendrix. Sehr zurückgenommene, auf punktierte Gitarrenarbeit und Gesang reduzierte Version, die sehr zu gefallen weiß. Auch wenn ich hier immer noch das Original bevorzugen würde.
Nach Ende des Liedes sollte man die CD unbedingt weiterlaufen lassen. Den an diesem, dem 10.Song der CD, hängt noch ein „Hidden track“. Nach ca. 5:43 Minuten Gesamtlaufzeit kommt noch etwas, was klingt, als hätte jemand vergessen, das Mikro auszuschalten. Und dann geht es richtig los !!!!
Insgesamt betrachtet wieder ein sehr interessante CD. Doch aufgrund der Tatsache, dass es sich nicht um eine vollständig neue CD handelt und die Neuinterpretation der 5 Lieder, die schon auf dem Vorgänger waren, nicht so massiv ist, dass man als „Nicht-Fan“ die Unterschiede hören würde, sollte der Kauf gut überlegt werden. Zum Kennenlernen des Interpreten sind beide CDs gleichermaßen geeignet, wobei diese CD hier eher „klassischen“ Blues bietet.
Für Blues-Fanatiker sind meiner Ansicht nach beide Alben Pflicht; den die 5 neuen Lieder lohnen die Investition schon alleine.
19 Bewertungen, 1 Kommentar
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18.02.2002, 03:10 Uhr von TheGreatMaster
Bewertung: sehr hilfreichDen schaue ich mir erstmal live an und dann gucke ich mal ob ich mir mal ne CD von ihm hole. Gruß TheGreatMaster.
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