Renault Scenic Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 01/2008
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von gerkzeit
ein Minivan
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nun, weil mir mein Safrane wieder einmal großen Ärger bereitete hatte ich das zweifelhafte Vergnügen wieder einmal ein Auto, das nicht zu meinem Besitz gehörte, zu fahren. Diesmal war es ein Renault Scenic 1,6.
Der erste Eindruck
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Nun, wenn man den Wagen zum erstenmal erblickt, fragt man sich; Was ist das eigentlich? Ist das ein zu klein geratener Van oder ein zu groß geratener Megane. Genau wie eine Limousine, hat der Scenic 1,6 nur 5 Sitze und somit nicht das Platz-Angebot eines richtigen Vans. Erst beim Besteigen, daß hier erheblich leichter fällt, als bei der Limousinde, fallen die Vorteile eines 5 sitzigen Vans ins Gewicht.
Die Lederausstattung empfand ich sehr edel und hat mich in so einem relativ kleinen Fahrzeug überrascht. Später stellte sich allerdings heraus, daß es sich dabei nur um ein Imitat handelte. Dies tat dem edlen Erscheinen aber keinen Abbruch. Alles in allem war das Innenleben dieses Minivans sehr aufgeräumt.
Die Abmessungen der Karosserie
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Der Scenic ist mit einer Länge von 4,13m genauso lang wie sein kleinerer Bruder Megan und mit 1,70 m auch nicht erheblich breiter. Was den Scenic zum Minivan macht ist die Höhe von 1,67m.
Die Karosserie ist nach hinten übersichtlich. Das Heck fällt senkrecht nach unten ab und macht somit das Rückwärtseinparken zum Kinderspiel. Es gibt praktisch keinen Winkel den man nach hinten nicht übersieht.
Die Schnauze des Minivans erkennt man nur durch unbequemes Nachvornebeugen was meist den Stoß des Kopfes gegen die extrem geneigte Windschutzscheibe zur Folge hat. An die Unsichtbarkeit der Front gewöhnt aber ein routinierter Fahrer sehr schnell.
Der Komfort
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Der Komfort ist renaultüblich sehr üppig. Von der vollautomatischen Klimaanlage bis zu den ringsum elektrisch verstellbaren Fensterhebern war alles vorhanden.
Auffallend ist der Sitzkomfort. Durch die höhere Karosserie, fallen auch die Sitze sehr hoch aus und ermöglichen so eine natürlichere Sitzposition, die sich besonders bei älteren oder behinderten Leuten positiv bemerkbar macht.
Der Einstieg ist leicht. Allerdings nur bei weit geöffneten Türen. Die nur zweimal einrastenden Türen sind zwar groß, aber unvorteilhaft nach außen gewölbt, so daß die obere rechte Spitze nach innen zeigt und gefährliche Verletzungen am Auge verursachen kann. So geschehen als ich zum zweiten mal in den Minivan gestiegen bin. Die Tür war im zweiten Teil nicht eingerastet und fiel bis zur Hälfte wieder zu. Ich war gerade beim Einsteigen, als eben beschriebene Spitze direkt auf mein Auge zielte. Die Brille verhinderte schlimmeres.
Die seperaten Leselampen hinten und vorne beleuchten das Buch des Lesers indirekt, und stören somit nicht im geringsten die Sicht des Fahrers.
Die Federung ist weich und entspricht den gehobenen Federungskomfort aller Renaulfahrzeuge.
Die Gestaltung des Innenraums.
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Wie gesagt, das Lederimitat erscheint sehr edel und fühlt sich ausgesprochen echt an. Nur der typische Geruch fehlt, weswegen uns auch später auffiel, daß es sich nur um ein Imitat handelte. Die Farbe der Sitze war bei unserem Scenic grau und somit fast itentisch mit der Wagenfarbe. Die hohen Vordersitze sind bequem und bieten ausreichenden Seitenhalt. Die hinteren Plaetze sind drei vollwertige separate Sitze die man allesamt einzeln herausnehmen kann. Vor allem zum Beladen sehr vorteilhaft.
Die Verarbeitung ist solide. Kein Stützen auf die Armlehnen oder Befahren eines noch so intensiven Schlaglochs verursacht irgendwelche besorgniserregenden Geräusche.
Das Amaturenbrett war sehr übersichtlich. Der Tachometer und Drehzahlmesser sind im üblichen Rund, begleitet von digitaler Kilometerleistungsanzeige und Bordcomputer. Der Computer läßt allerdings die Angabe über den Restliterbestand missen. Im angenehmen Rot leuchten die Angaben vor dem Fahrer.
Das Fahrverhalten.
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Für meine Begriffe ist das Fahrverhalten ausgezeichnet und durch die äußerst zeitgemäße Renaultfederung sicher und komfortabel. Das Federungssystem schluckt jede Unebenheit und vermittelt eine gute Straßenlage. Die unangenehme Windempfindlichkeit bin ich allerdings von meinen Safrane nicht gewöhnt und soll nach Auskunft von Renault bauartbedingt sein. Die Automatic war butterweich, schaltete aber im unteren Bereich zu früh in den niedrigeren Gang. Ein lautloses Dahingleiten in höheren Gängen zum Beispiel entegen einer roten Ampel war praktisch nicht möglich.
Er beschleunigt sehr schnell und ist im Autokatalog mit 9.5 sec 0-100 angegeben. Ein Verbrauch von 9.5l (überwiegend Stadtverkehr) wurde mir auf dem Computer angezeigt.
Die Bremsen sprachen ausgesprochen gut an und verursachten so manches ungewolltes Kopfnicken.
Austattung für Komfort und Sicherheit.
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Die Version die mir Dotterweich zur Verfügung stellte hatte eine gut funktionierende Klimaautomatik, Servolenkung und fernbedienbare Zentralverrigelung. Das in der Höhe verstellbare Lenkrad, konnte ich allerdings nur an mich heranziehen oder wegschieben und ich empfand das als unangenehm. Der Radio war vom Lenkrad aus zu bedienen, konnte jedoch den Blick zum Display nicht verhindern (unfallgefahr). Die Temparatur außen wurde angezeigt, aber nicht die von innen.
Der Preis
*******
Der Scenic 1.6 16Ventile, 108 PS voll ausgestattet wurde mir für 19200 EUR angeboten. Aber nach dem Ärger mit dem Renaulthändler Dotterweich in Schweinfurt werde ich mir es dreimal überlegen ob ich mir dort noch einmal ein Auto kaufe.
Der erste Eindruck
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Nun, wenn man den Wagen zum erstenmal erblickt, fragt man sich; Was ist das eigentlich? Ist das ein zu klein geratener Van oder ein zu groß geratener Megane. Genau wie eine Limousine, hat der Scenic 1,6 nur 5 Sitze und somit nicht das Platz-Angebot eines richtigen Vans. Erst beim Besteigen, daß hier erheblich leichter fällt, als bei der Limousinde, fallen die Vorteile eines 5 sitzigen Vans ins Gewicht.
Die Lederausstattung empfand ich sehr edel und hat mich in so einem relativ kleinen Fahrzeug überrascht. Später stellte sich allerdings heraus, daß es sich dabei nur um ein Imitat handelte. Dies tat dem edlen Erscheinen aber keinen Abbruch. Alles in allem war das Innenleben dieses Minivans sehr aufgeräumt.
Die Abmessungen der Karosserie
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Der Scenic ist mit einer Länge von 4,13m genauso lang wie sein kleinerer Bruder Megan und mit 1,70 m auch nicht erheblich breiter. Was den Scenic zum Minivan macht ist die Höhe von 1,67m.
Die Karosserie ist nach hinten übersichtlich. Das Heck fällt senkrecht nach unten ab und macht somit das Rückwärtseinparken zum Kinderspiel. Es gibt praktisch keinen Winkel den man nach hinten nicht übersieht.
Die Schnauze des Minivans erkennt man nur durch unbequemes Nachvornebeugen was meist den Stoß des Kopfes gegen die extrem geneigte Windschutzscheibe zur Folge hat. An die Unsichtbarkeit der Front gewöhnt aber ein routinierter Fahrer sehr schnell.
Der Komfort
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Der Komfort ist renaultüblich sehr üppig. Von der vollautomatischen Klimaanlage bis zu den ringsum elektrisch verstellbaren Fensterhebern war alles vorhanden.
Auffallend ist der Sitzkomfort. Durch die höhere Karosserie, fallen auch die Sitze sehr hoch aus und ermöglichen so eine natürlichere Sitzposition, die sich besonders bei älteren oder behinderten Leuten positiv bemerkbar macht.
Der Einstieg ist leicht. Allerdings nur bei weit geöffneten Türen. Die nur zweimal einrastenden Türen sind zwar groß, aber unvorteilhaft nach außen gewölbt, so daß die obere rechte Spitze nach innen zeigt und gefährliche Verletzungen am Auge verursachen kann. So geschehen als ich zum zweiten mal in den Minivan gestiegen bin. Die Tür war im zweiten Teil nicht eingerastet und fiel bis zur Hälfte wieder zu. Ich war gerade beim Einsteigen, als eben beschriebene Spitze direkt auf mein Auge zielte. Die Brille verhinderte schlimmeres.
Die seperaten Leselampen hinten und vorne beleuchten das Buch des Lesers indirekt, und stören somit nicht im geringsten die Sicht des Fahrers.
Die Federung ist weich und entspricht den gehobenen Federungskomfort aller Renaulfahrzeuge.
Die Gestaltung des Innenraums.
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Wie gesagt, das Lederimitat erscheint sehr edel und fühlt sich ausgesprochen echt an. Nur der typische Geruch fehlt, weswegen uns auch später auffiel, daß es sich nur um ein Imitat handelte. Die Farbe der Sitze war bei unserem Scenic grau und somit fast itentisch mit der Wagenfarbe. Die hohen Vordersitze sind bequem und bieten ausreichenden Seitenhalt. Die hinteren Plaetze sind drei vollwertige separate Sitze die man allesamt einzeln herausnehmen kann. Vor allem zum Beladen sehr vorteilhaft.
Die Verarbeitung ist solide. Kein Stützen auf die Armlehnen oder Befahren eines noch so intensiven Schlaglochs verursacht irgendwelche besorgniserregenden Geräusche.
Das Amaturenbrett war sehr übersichtlich. Der Tachometer und Drehzahlmesser sind im üblichen Rund, begleitet von digitaler Kilometerleistungsanzeige und Bordcomputer. Der Computer läßt allerdings die Angabe über den Restliterbestand missen. Im angenehmen Rot leuchten die Angaben vor dem Fahrer.
Das Fahrverhalten.
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Für meine Begriffe ist das Fahrverhalten ausgezeichnet und durch die äußerst zeitgemäße Renaultfederung sicher und komfortabel. Das Federungssystem schluckt jede Unebenheit und vermittelt eine gute Straßenlage. Die unangenehme Windempfindlichkeit bin ich allerdings von meinen Safrane nicht gewöhnt und soll nach Auskunft von Renault bauartbedingt sein. Die Automatic war butterweich, schaltete aber im unteren Bereich zu früh in den niedrigeren Gang. Ein lautloses Dahingleiten in höheren Gängen zum Beispiel entegen einer roten Ampel war praktisch nicht möglich.
Er beschleunigt sehr schnell und ist im Autokatalog mit 9.5 sec 0-100 angegeben. Ein Verbrauch von 9.5l (überwiegend Stadtverkehr) wurde mir auf dem Computer angezeigt.
Die Bremsen sprachen ausgesprochen gut an und verursachten so manches ungewolltes Kopfnicken.
Austattung für Komfort und Sicherheit.
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Die Version die mir Dotterweich zur Verfügung stellte hatte eine gut funktionierende Klimaautomatik, Servolenkung und fernbedienbare Zentralverrigelung. Das in der Höhe verstellbare Lenkrad, konnte ich allerdings nur an mich heranziehen oder wegschieben und ich empfand das als unangenehm. Der Radio war vom Lenkrad aus zu bedienen, konnte jedoch den Blick zum Display nicht verhindern (unfallgefahr). Die Temparatur außen wurde angezeigt, aber nicht die von innen.
Der Preis
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Der Scenic 1.6 16Ventile, 108 PS voll ausgestattet wurde mir für 19200 EUR angeboten. Aber nach dem Ärger mit dem Renaulthändler Dotterweich in Schweinfurt werde ich mir es dreimal überlegen ob ich mir dort noch einmal ein Auto kaufe.
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