Peru Testbericht

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Erfahrungsbericht von Schlingel62

AUF DEM INKA-PFAD NACH MACHU PICCHU IN PERU

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Vorwort
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Nicht allein die prächtigen Inkaruinen , sondern auch der bekannte „Melonenhut“ und die ansteckende Andenmusik zeugen in Peru von einer sehr authentischen Indianerkultur. Es war aber auch die rauhe Landschaft aus Steppen, der Dschungel, und die Trekking-Touren die uns nach Südamerika zog. Dort findet man alte Pionierdörfer im Wildweststil und grandiose spanische Kathedralen.

Ungeachtet der Tatsache, dass wir (zu dritt) kaum über Spanischkenntnisse verfügen. Machten wir die Reise ganz individuell. So waren nur die Flüge gebucht. Alles andere wurde vor Ort direkt organisiert. Etwas Nervenstärke ist allerdings schon erforderlich. Nach fast drei Wochen in Bolivien machten wir uns vom Titicaca-See auf den Weg nach Peru .

Wie kommt man nach Cuszco?
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Das nächste Abenteuer wartete schon auf uns, denn ganz früh am morgen starteten wir zur 11-stündigen Zugfahrt von Puno über den südlichen Altiplano hinweg nach Cuzco. Es machte uns Spaß in der „Hühnerklasse“ zu sitzen und dabei die schöne Landschaft an sich vorbeiziehen zu lassen.

Hier ein Tipp: Bucht einfach die billigste Klasse in Puno. Es gibt keinen großen Unterschied zur ersten Klasse, ausser dass die erste Klasse über das doppelte des Fahrpreises kostet. In der sogenannten „Hühnerklasse“ sind auch nur fast „Rucksackreisende“ anzutreffen.

Interessant war auch das Treiben auf den Bahnsteigen und frische Luft konnte man beim „Surfen“ auf den Trittbrettern genügend bekommen.

Am Abend erreichten wir nach etwa 350 Kilometer Cusco, die zweifellos einer der faszinierendsten Orte Südamerikas ist.

Die Stadt Cuzco
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In der Sprache der Inkas heißt Cuzco am „Nabel der Welt“. Für uns war dies ein ausgezeichneter Ort zum Kennenlernen der inkaischen und kolonialen Kulturgüter. So besuchten wir nicht nur die Jesuitenkirche, sondern machten auch eine Wanderung zu den an den Stadtränden liegenden Inka-Ruinen.

„Tambo Machay“, das „Bad des Inka“ ist noch heute ein Platz der Verehrung. Denn die Bauern glauben an die kosmische Kraft des Wassers, ohne das ihre Äcker unfruchtbar blieben.

Nicht weniger interessant auch die Ruinen von Kenko oder Pucu-Pucara. Am beeindruckensten allerdings sind Überreste von „Sacsayhuaman“. Von den Grundmauern um Cuzco blieben zwar nur Abschnitte erhalten, deren Quader sich jedoch perfekt und ohne Mörtel zum Ganzen fügen. Die rießigen Steine wurden zu einer genauen Passform zusammengefügt, die ehemals ein Schutzwall um die Stadt Cuzco bildete.

Inzwischen hatten wir unseren nächsten Trek, quasi so nebenbei organisiert.

Der Inkapfad nach Machu Picchu
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Auf dem legendären „Inkapfad“ sollte es vom Urubambatal hinauf nach „Machu Picchu „ gehen. Die Tour auf dem „steinernen Camino Inca“ dauert meist vier Tage und kann ohne Probleme in einem der zahlreichen Trekking-Agenturen in Cuzco gebucht werden.

Die etwa 45 Kilometer lange Tour wird jährlich von tausenden Touristen begannen. Wir machten es uns einfach und buchten dies einen Tag vorher direkt in Cuzco.

Ist dies „anstrengend“?
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Am anstrengensten ist wohl der Pass über 4.200 Metern. Für uns war dies kein größeres Problem, da wir nun schon seit drei Wochen in Höhen zwischen 3000 und 4000 Metern waren. Wir genossen dies meist als fast gemütlichen Spaziergang und mußten an den Tageszielen teilweise stundenlang auf die anderen „Trekker“ warten.

Am vierten Tag erreicht man mit dem Sonnenaufgang „Machu Picchu“, die mit Abstand beeindruckenste Inka-Ruine.

Machu Picchu
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Die „Inka-Ruine“ wurde erst 1911 von dem englischen Wissenschaftler Bingham entdeckt. Noch heute streiten sich die Archäologen über den genauen Ursprung und die Bedeutung dieser Stätte.

Nach der derzeit gültigen Auffassung wurde Machu Picchu im 15. Jahrhundert von den Inkas als Zufluchtstätte im Kampf gegen die Spanier erbaut. Nach dem Sieg der Spanier geriet es völlig in Vergessenheit, bis es durch besagten Bingham wiederentdeckt wurde.

Den wirklichen Namen dieser Festung kennt man nicht; Bingham nannte sie „Machu Pichu, „alte Bergspitze“. Vom Tal aus sieht man nichts als üppige Vegetation, doch 500 Meter über dem Rio Urumbamba stößt man auf Treppen, Tempel, Türme, Häuser und die „Intihuatana“, das Sonnenobeservatorium der Inka.

Da wir uns bereits früh um sechs am Eingang mit dem Sonnenaufgang das Gelände zu „Machu Pichu“ betraten, war es fast unheimlich ruhig. Nur ganz wenige Touristen waren dort anzutreffen. Die richtigen „Touristen-Ströme“ kamen erst gegen 9 Uhr am Morgen, zu diesem Zeitpunkt machten wir uns schon wieder auf den Rückweg, oder genossen es einfach andere Touristen zu beobachten.

Wieder zurück in die Realität wurden wir in „Aqua Caliente“ (heißes Wasser) gebracht. Von hier fuhr der restlos überfüllte Zug wieder in sechs Stunden zurück nach Cuzco.

Fazit:
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Ja was soll ich sagen? Vor vier jahren, als ich dort war, hat es wohl ganz anders ausgesehen, als es heute ist. „Machu Picchu“ gehört einifach dazu, wenn man nach Peru geht. Falls man etwas Mut hat, Kondition und etwas Trittsicherheit, kann ich den Trail zu den weltberühmten Inka-Ruinen nur empfehlen.

Passt aber auf wegen der „Höhenkrankheit“, immerhin geht es über einen 4000 er Pass!

Liebe Grüße an alle Leserinnen und Leser

Von

©Schlingel62

geschrieben für Yopi, dooyoo und Ciao

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