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Lolita
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Testbericht Lolita

 (VHS) Drama
(4,7 von 5)
Platz 1001 in der Kategorie "Dramen".
Bewertung: Kundenbewertung 4,80 / 5,00 (4,7 von 5)
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Testbericht über Lolita

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Unberechtigte Kritik!

erstellt am: 28.08.2002, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Empfehlung:ja
Der Film "Lolita" wurde von den Kritikern förmlich auseinander genommen. Nicht wegen dem Namen. Nein, wegen dessen Inhalt. Ein älterer Mann verliebt sich in eine 14-jährige und will das Leben nur noch mit ihr verbringen. Dabei diente dem Film der gleichnamige Roman als Vorlage.
Ich habe ihn bis jetzt 3mal gesehen und war eigentlich positv überrascht. Kein billiger Sex-Film. Es ist zwar auch Erotik vorhanden, aber dies beherrscht nicht den Film.

--allgemeine Informationen--

Es ist ein amerikanisch-französische Produktion aus dem Jahre 1997. Ich weiß gar nicht, ob der Film im Kino lief, aber es kann gut möglich sein.
Die Spiellänge beträgt 126min (natürlich ohne Werbung).
Die Regie fürhte Adrian Lyne! FSK-Einstufung ist: ab 18. Das kann ich nicht ganz verstehen. Ab 16 wäre genau richtig, denn es ist nichts für Kinder aber Jugendliche können so eine Film doch schon sehen, da die Erotik-Szenen nicht im Detail gezeigt werden.

--Handlung--

Zuerst kann man einen äteren Mann blutverschmiert ihn einem Auto sehen. Er schlingert umher und scheint sehr verwirrt!
Dann beginnt der Rückblick und fängt im Jahr 1921 an. Man sieht einen Jungen, der sich in ein Mädchen, namens Annabelle, verliebt. Seine erste große Liebe. Beide verbringen den Sommer miteinander. Doch dann, nach nur 4 Monaten Liebe, stirbt seine Freundin und er ist am Boden zerstört. Er muss irgendwie weiterleben, aber hat sie immer noch im Hinterkopf (auch wegen ihrem Strumpfband, dass sie ihm geschenkt hat).
So kommt Humbert (Jeremy Irons) 1947 als Lehrer in die USA und will eine Stellung an einem College aufnehmen. Doch er hat nur wenig Geld und braucht noch eine Bleibe. Da wird ihm von einem Bekannten das Haus von Charlotte Haze (Melanie Griffith) empfohlen. Eineo Frau in seinem Alter. Anfangs ist er nicht sehr von der "Kaschemme" begeistert, doch als er mit Mrs. Haze den Garten besichtigt, fällt ihm sofort ein junges und hübsches Mädchen auf. Dolores (Dominique Swain). Sie erinnert ihn sofort an seine so geliebte Anabelle und er beschließt zu bleiben.
Er möchte seiner "Lolita" nah sein. Das gelingt im auch. Nach einiger Zeit hat er sich so richtig eingelebt und beginnt auch seine Lolita etwas genauer zu betrachten. Die Schönheit und jugendliche Frische machen ihn zu ihrem Spielball, denn sie weiß ganz genau, was er für sie empfindet. Doch Lolita ist nicht das artige und süße Mädchen - eine Rebellin. Sie macht, was sie will und das geht ihrer Mutter auf die Nerven. Charlotte beschließt die Göre erst in ein Sommerlager und dann auf ein Internat zu schicken. Humbert ist geschockt. Er kann es nicht glauben, was er da hört, denn er möchte seine Lolita nicht noch einmal verlieren, wie er es schon vor 26 Jahren erlebt hatte. Bei Lolitas Abschied ist er verzweifelt. Da fällt Dolores noch ein, dass sie sich noch von jemand ganz Wichtigem verabschieden muss und rennt in Humberts Zimmer um ihm einen innigen Kuss zu geben. Danach ist Humbert vollkommen verstört...
Als "Lo" (Kurzform für Dolores) im Ferienlager ist, beschließt Humbert ihre Mutter zu heiraten. Er liebt sie nicht, aber dafür ihre kleine Tochter. Doch die Ehe steht von Anfang an unter einem schlechten Stern und droht zu scheitern. Das geshieht auch nach nur kurzer Zeit, denn Mrs. Haze findet das geheime Tagebuch von Humbert und ist entsetzt, was sie liest und will natürlich die Scheidung. Wütend läuft sie aus dem Haus und direkt vor ein Auto - sie ist tot. Humbert spielt nun seine Rolle perfekt - den trauernden Ehemann.
Er beschleißt "Lo" aus dem Ferienlager abzuholen und mit ihr eine lange Reise zu unternehmen. Sie weiß erst noch nichts von dem Tod ihrer Mutter und spielt ihre weiblichen Reize voll aus. Die Nacht verbringen sie in einem Hotel. Dort trifft Humbert einen gewissen Clare Quilty. Er weiß, was Humbert vor hat, denn er hat die gleichen Neigungen, wie er.
Nach einiger Zeit im Auto und verschiedenen Herbergen beschließt Humbert nun endlich seine Arbeit am Beardsley College aufzunehmen und nimmt sich ein Wohnung mit seiner "Lo".
Jetzt wird die Geschichte immer verworrener. Lolita geht auf das College, doch sie fehlt immer häufiger in der Schule und verlangt seit einiger Zeit auch noch Geld von Humbert für den Sex. Das macht ihn alles fertig und er will herausfinden, was sie von ihm will.
Als er sie fragt, was sie mit dem gnazen Geld macht, rennt sie weg. Er folgt ihr und findet sie in einem Café - sie telefoniert. Als sie ihn sieht, legt sie sofort auf und möchte mit ihm wieder auf Tour gehen. Doch etwas ist dieses Mal anders.
Sie hat ganz genaue Zeitpläne aufgestellt. Humberts Auto wird ständig verfolgt. Also soll "Lo" das Nummernschild aufschreiben, doch als sich Humbert denn Zettel noch einmal ansieht, fällt ihm auf, dass das Kennzeichen auf dem Papier geändert wurde und er rastet aus - denn nur Lolita kann es verändert haben. Sie treibt ihn an den Rand des Wahnsinns, denn seine gelibet "Lo" betrügt ihn.
Als sie wieder einmal ein Hotelzimmer nehmen, fällt Humbert auf, dass Dolores ziemlich krank aussieht und bringt sie in ein Krankenhaus. Dort soll sie über Nacht bleiben, doch als er sie am nächsten Morgen wieder abholen will, ist sie weg. Ein gewisser Onkel Gustav hat sie mitgenommen und ist mit ihr auf Großvaters Farm gefahren. Doch Onkel Gustav ist seit Jahren tot und die Fram gibt es nicht mehr. Jetzt weiß er, dass er seine süße und geliebte Lolita verloren hat und macht sich auf die Suche nach ihr. Jedoch ohne Erfolg. "Lo" bleibt verschwunden und Humebrt kehrt nach Beardsley zurück.
1950 erhält er einen Brief. Er ist von Lolita, dort schriebt sie, dass sie Geld braucht, da sie nun verheiratet und schwanger ist. Er beschleißt ihr das Geld persönlich zu bringen. Im Handgepäck hat er seine Pistole - man kann ja nie wissen. So fährt er also zu ihr und findet sie in einem erbärmlichn Zustand vor. Doch trotzdem ist es seine kleine "Lo". Er gibt ihr 4.000 $ und bittet sie, mit ihm nach Hause zu gehen. Sie lehnt ab und erzählt ihm, wer sie damals (vor 3 Jahren) mitgenommen hat. Es war Quilty. Er sucht ihn (mit seiner Pistole in der Tasche)....
Dann kann man wieder den blutverschmierten Humbert in seinem Auto sehen. In der Hand die Haarnadel, die er vor 3 Jahren aus Dolores' Zimmer mitgenommen hatte. Die Polizei ist ihm immer noch auf den Fersen und es gelingt ihr auch ihn endlich zu stoppen.

--Die Machart des Films--

Sie gefällt mir sehr gut, denn die Handlung ist so herrlich verworren. Humbert erzählt die ganze Geschichte. Es scheint, als ob er es den Geschworenen im Gericht erzählt. Dabei ist er sehr traurig und verwirrt.
Die Regie ist ebenfalls sehr gut. Schnelle Bildwechsel und Großaufnahmen machen den Film noch spannender. Es ist kein billiger Sex-Film oder sonstiges. Ein recht gutes Drama nach einem Roman (den ich nie gelesen habe).
Die Musik passt sehr gut in die Zeit nach dem zweitenWeltkrieg.
Auch die Schauspieler sind meiner Meinugn nach gut gewählt worden. Besonders Lolita entspricht dem Bild einer wahren Nymphe. Obwohl sie im Film erst 14 Jahre ist, kann sie perfekt das unschuldige Mädchen, aber auch die erotische Frau spielen.

--Fazit--

Ich finde den Film sehr gut, obwohl das Thema doch sehr heikel ist und es sicher nicht jedem gefällt. Die Handlung ist sehr gut und zum Schluss weiß man gar nicht mehr, was man glauben soll oder welche Rolle "Lo" in diesem bizarren Spiel einnimmt.
Schaut ihn euch einfach mal an!
Evil_Duke
Testbericht-Gesamtbewertung: sehr hilfreich
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