Casio QV-R4
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Testbericht Casio QV-R4

Platz 5 in der Kategorie "Digitalkameras archivierte Produkte & Meinungen".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5,0 von 5)
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Testbericht über Casio QV-R4

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Meine neue digitale Liebe!

erstellt am: 11.09.2002, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Empfehlung:ja
№1. Die Vorgeschichte
Wiedereinmal hat mich Amors Pfeil beim durchstreifen der unendlichen Weiten des Internets, genau ins Herz getroffen. Ich habe so zu sagen eine neue Liebe im Digitalfotografieren entdeckt und nach Stunden des Informierens (denn prüfe wer sich ewig bindet) auch bestellt und nach zwei Tagen geliefert bekommen. Es handelt sich hierbei um die neue
4 Megapixel Digitalkamera von Casio, die QV-R4.

Es gibt von Casio auch noch die 3 Megapixel Digitalkamera QV-R3, beide Geräte wurden von Casio in diesem August 2002 auf den Markt gebracht.

Die Casio QV-R4 war vor dem Erscheinen der wahre Renner, dies ist mir aus vielen Digitalkameraforen bekannt, somit ist auch sicher verständlich, dass es sehr schwer ist, einen Monat nach der Markteinführung diese begehrte Stück zu einem guten Preis in den eigenen Händen zu halten.

№2. Der Preis der Casio QV-R4
Da wären wir eigentlich bei dem, was mir neben der Bildqualität eigentlich am wichtigsten ist, der Preis. Das die Casio QV-R4 erst einen Monat auf dem Markt ist, ist mit Preisschwankungen nach unten sowie nach oben zu rechnen.

Der Herstellerpreis liegt meines Wissens bei ca. 700.- Euro, dieser Preis liegt aber weit über dem momentanen Verkaufspreis. Den die Casio QV-R4 ist bei vielen Internetshops für 600.- Euro zu bekommen, durch viele Preisvergleiche und Suchen konnte ich den Preis bis 560.- Euro inklusive Versand drücken.

Natürlich hört sich auf den ersten Moment 560.- Euro sehr viel an, man wird nach lesen dieses Berichtes aber erkennen, dass dieser Preis bezüglich Ausstattung, Bildqualität usw. sehr angemessen ist.

№3. Der Lieferumfang
In dem kleinen Pappkasten wird von Casio meiner Meinung nach schon einiges geliefert:
die Casio QV-R4 Digitalkamera die schon einen internen Speicher von 11 MB hat, in Deutschland und Österreich befindet sich eine 128 MB Multimediacard (MMC) von Hitachi im Lieferumfang, diese hat alleine schon einen Wert von etwas über 100.- Euro, ein USB-Kabel, ein kleines Schnellstarthandbuch in mehreren Sprachen, die deutsch Version hat ca. 20 Seiten, diese 20 Seiten reichen schon aus um den mitgelieferten Li-Ion Akku an das mitgelieferte Ladegerät ordnungsgemäß und richtig anzuschließen und die ersten Schnappschüssen zu machen und per mitgeliefertem USB-Kabel ohne Treiberinstallation (Windows XP) auf den Rechner zu bringen.

Weiteres Zubehör ist ein kleiner Trageriemen zur Befestigung an die Casio QV-R4 und eine CD-Rom mit Treiben für Windows 98/2000/ME/XP, das Programm Photoloader, Photohands und Acrobat Handbücher (*.pdf) in mehreren Sprachen. © Duke-Online Das Deutsche Handbuch hat ca. 175 Acrobat Seiten, ist sehr ausführlich, verständlich und man findet eigentlich schnell alles das, was man sucht. Also, vom Lieferumfang her kann man schon erkennen, Casio hat sich nicht *lumpen lassen* und liefert hier ein Paket mit dem man gleich richtig loslegen kann, nur Schade das keine Kameratasche oder Softcase mit zum Lieferumfang gehören.

№4. Das Aussehen und Handlichkeit der Casio QV-R4
Sie überzeugt von der Handlichkeit und dem Aussehnen schon bei dem ersten in der Hand halten, diese Casio QV-R4 ist wirklich kaum größer als eine Kreditkarte, Höhe: ca. 6 cm, Tiefe: ca. 3 cm und die Breite: ca. 9 cm. Das ganze Gehäuse sowie Knöpfe, Tasten und sogar das Objektivrohr sind in Edelstahl gehalten. Die Casio QV-R4 wiegt mit Akku gerade mal um die 200 Gramm. Die Knöpfe sind alle gut bedienbar angebracht, auf der Rückseite neben dem 1,6 Zoll kleinen LCD-Display befinden sich 3 kleine Knöpfe für Blitz, Makro und Selbstauslöser.

Darunter befindet sich ein kleines Navigationskreuz mit einem Setknopf, darunter der Displayknopf und daneben der Menüknopf. Von oben her gesehen, befindet sich der Ein/Aus Knopf, der Auslöser und der Zoomregler.

Vorne hat die Casio QV-R4 neben dem Objektiv, das komplett automatisch schließt und daher keinen Objektivdeckel benötigt, mehrere Blitze und Lichter (AF-Hilfsleuchte, Rotaugenblitz), unten rechts kann man dann noch die Aufschrift 4,0 Megapixel lesen, dies ist meines Wissens der einzige äußere Unterschied woran man erkennen kann ob es sich um die Casio QV-R4 oder die Casio QV-R3 mit 3 Megapixel handelt.

Auf der Unterseite befindet sich neben dem Akkufach noch die Seriennummer der Casio QV-R4 und ein Gewinde zum anbringen eines Stativs.

Was mir persönlich am besten an der Casio QV-R4 gefällt ist das edle und gut verarbeitete Edelstahlgehäuse, hier muss man wirklich sagen, dass Casio ein wahres Meisterwerk an Optik geschaffen hat. Die Casio QV-R4 liegt auch sehr gut in der Hand, Fehlbedienungen hatte ich bisher keine, da die Knöpfe verständlich sind und auch sehr gut ergonomisch angebracht sind.

№5. Die Bedienung
Nach dem einstecken des Li-ion Akkus in das Ladegerät, muss man sich mal ca. 90 Minuten gedulden, den so schnell geht der Ladevorgang eigentlich, mit einer Akkuladung sollen laut Handbuch ca. 660 Aufnahmen möglich sein.

Die 128 MB MMC hatte ich im Pappkasten erst vermisst, diese ist direkt vom Hersteller her in der Casio QV-R4 installiert, also keine Panik. Nach dem der Ladevorgang des Li-Akkus beendet ist, nimmt man diesen aus dem Ladegerät heraus und steckt ihn unten nach öffnen der Akkuklappe hinein © Duke-Online.
Die Casio QV-R4 ist von Werk aus im Menü und Reglern so eingestellt das man sie eigentlich nur noch einschalten, Sprache (Deutsch ist möglich), das Datum, die Uhrzeit angeben, den Auslöser drücken muss, um im sogenannten *Schnappschussmodus* die ersten Bilder zu machen. Dies klappte auch sofort, die gemachten Bilder kann man sich gleich im *Wiedergabemodus* ansehen.

Die Menüeinstellungen der Casio QV-R4 sind im Aufnahmemodus und im Wiedergabemodus möglich, wobei es hier natürlich aufnahmespezifische und wiedergabespezifische Einstellungen gibt.
Vorab gesagt sind die Menüs und Untermenüs der Casio QV-R4 sehr leicht verständlich und auch schnell und richtig nach jedem seinen Bedürfnissen eingestellt.
In den Menüs kann man z.b. folgendes einstellen:
5 verschiedene Bildauflösungen, Blitz, Digitalzoom, formatieren, Weißabgleich, Helligkeit, Fokusmodus, Blende, Schärfe, Bestshotmous und vieles mehr.

Der Anschluss an den PC mittels des mitgelieferten USB-Kabels bei Usern mit Windows XP als Betriebssystem kein Problem, zu anderen Betriebssystemen kann ich hier nichts schreiben, da ich nur Windows XP installiert habe. Nachdem man die Casio QV-R4 mir dem USB-Kabel an den PC angeschlossen hat, schaltet man die Casio QV-R4 nur noch ein und ohne jegliche Treiber oder Softwareinstallation ist ein übertragen der Bilddateien auf den PC möglich.

Hier wird der interne 11 MB Speicher in der Casio QV-R4 oder der in der Casio QV-R4 eingesteckte SD/MMC Speicher als weiteres Laufwerk (Wechsellaufwerk) nach dem CD-Rom oder DVD-Laufwerk erkannt, bei mir ist dies das Laufwerk E.

Zu mitgelieferten Software auf CD-Rom kann ich hier auch nichts schreiben, den Bildbearbeitungsprogramme usw. habe ich schon auf dem PC installiert, daher wird die mitgelieferte nicht benötigt.

№6. Die Bildqualität
Ich besaß neben der Casio QV-R4 auch noch die Casio QV-4000, diese habe ich schon zu einem guten Preis verkauft. Ich erwähne dies, weil die Bildqualität der Casio QV-R4 wirklich gleich der Casio QV-4000 ist, denn bei der Casio QV-4000 hat man das Problem, dass es hier so viele Einstellmöglichkeiten gibt, so das die Bilder oft, außer im Automodus nichts werden. Mit der Casio QV-R4 hatten schon die ersten Bilder eine Toppqualität, den die Casio QV-R4 ist meiner Meinung nach eine kleine Schnappschusskamera der gehobenen, wenn nicht der höchsten Klasse.

Hier erzielt der Anfänger ohne großes Wissen und Verständnis über Fotografie, Bilder in Profiqualität. Die Casio QV-R4 bietet 5 Auflösungsmodi 2304 x 1712 Pixel, 2240 x 1680 Pixel, 1600 x 1200 Pixel, 1280 x 960 Pixel, 640 x 480 Pixel, jeweils, nochmals unterteilt in Fine-Normal-Economy, diese Auswahl hat kaum einen sichtbaren Unterschied in der Bildqualität, dies machst sich mehr bemerkbar auf der 128 MB MMC, den in höchster Auflösung 2304 x 1712 Pixel (Fine) sind 62 Bildaufnahmen möglich, wählt man dagegen Economy kann man schon fasst 100 Bildaufnahmen machen © Duke-Online.

Ebenso ist mit der Casio QV-R4 eine 30 Sekunden lange Videoaufnahme ohne Ton in 320 x 240 Pixel möglich, von diesen Videofunktionen bei Digitalkameras halte ich eigentlich nicht viel, denn diese Möglichkeit ist eigentlich nur Spielerei und wer Videos aufnehmen möchte, sollte dies mit einer Videokamera tun.

Die Casio QV-R4 hat ein 3-fach Zoom 38 bis 113 mm und ein weiteres digitales 3,2-fach Zoom, dies reicht meiner Meinung aus, damit kann man auch etwas weitere Objekte sehr gut und scharf ins Bild bringen.

Von ältern Casiomodellen her bekannt, haben die Casio Digitalkameras die Bestshotfunktion, bei der Casio QV-R4 sind 39 Bestshotmodis in der Kamera integriert, die Bestshotmodis haben für verschiedene Objekte oder Gegebenheiten, die optimalen Einstellung was Belichtung usw. angeht, eingestellt.
Somit ereicht man normalerweise im Bestshotmodus *Landschaft* ein optimales Landschaftsbild, ohne irgendetwas außer dem Bestshotmodus eingestellt zu haben.

Eine weitere tolle wie auch lustige Funktion ist den Couplemodus, wer kennt das nicht im Urlaub, hier muss man immer andere Urlauber bitten, ein Foto von
einem selbst mit Partner zu machen, dies ist hier nicht mehr nötig, den bei dem Couplemodus ist es möglich bei gleichem Hintergrund erst ein Bild von sich machen zu lassen und dann noch eines vom Partner, die Casio QV-R4 erstellt dann aus diesen beiden Fotos, ein Foto wo beide Personen schön nebeneinander drauf sind. Ich habe diese Funktion probiert und es funktioniert wirklich, nur sollte man versuchen die beiden Bilder in gleicher Höhe aufzunehmen, sonst kann es vorkommen das der Hintergrund höhenversetzt ist.

Die kleine Casio QV-R4 hat noch viele weitere tolle Funktionen, die Bildqualität ist wirklich so gut wie bei meiner alten Casio QV-4000, was mich eigentlich positiv überrascht hat, den bedenkt man, dass alleine das Objektiv der Casio QV-R4 nur ca. ein drittel so groß ist wie bei der Casio QV-4000.

Die Bilder haben schöne und natürliche Farben, sogar das altbekannte Problem mit der Helligkeit bei Digitalkameras wurde fasst gelöst, ich schreibe *fasst*, den ab und zu werden die Bilder bei weniger Licht in Räumen doch noch etwas dunkel, die Autofokus Hilfsleuchte kann diese ganz kleinen Lichtschwächen immer noch nicht ganz zur Zufriedenheit lösen. Was ich aber aus persönlicher Erfahrung sagen kann, ist das die Casio QV-R4 gleich gute Bilder wie die Casio QV-4000 macht und bei Kunstlicht auch etwas besser da steht.

Was mir noch sehr positiv an der Casio QV-R4 aufgefallen ist, ist die Möglichkeit, sehr schnell nach gemachter Bildaufnahme weitere Bilder zu machen, den auch bei einer Blitzaufnahme ist die Kamera laut Herstellerangaben wieder nach 0,01 Sekunden aufnahmebereit, diese Zeit lässt sich so eigentlich nicht messen, ich kann aber aus Erfahrung sagen, das ich den Auslöser kaum gedrückt habe und die Casio QV-R4 ist schon wieder Aufnahmebereit, von Aufnahme zu Aufnahme vergeht also fasst wirklich nur sowenig Zeit wie ein *Augenzwinkern* © Duke-Online!
Die Belichtungszeiten der Casio QV-R4 betragen
2 s bis 1/2.000 s.

№7. Mein Fazit
Zu dieser kleinen Casio QV-R4 wäre noch viel mehr zu schreiben, den diese Kamera ist wirklich der HIT, sie macht schnelle und gute Bilder, hat eine tolle Ausstattung und meiner Meinung nach einen sehr guten Preis und somit ein tolles Preis- Leistungsverhältnis. Ich kann die Casio QV-R4 eigentlich jedem weiterempfehlen, ob Anfänger oder Profi, man erzielt hier wirklich in leichtester Art Fotos, die sich von eine weitaus teureren Profikamera meines Erachtens nicht unterscheiden.
Also, die Casio QV-R4 mal etwas genauer anschauen, lohnt sich wirklich.

© Duke-Online @ 2002
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Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Duke-Online
Testbericht-Gesamtbewertung: sehr hilfreich
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Baby1
Baby1, 22.11.2007

.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
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