Placebo - Placebo Testbericht

Placebo-placebo
ab 27,10
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
5 Sterne
(3)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)
Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  gut
  • Klangqualität:  gut

Erfahrungsbericht von biborilla

gut ausgewähltes Erstlingswerk

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

1996 brachte Placebo ihr gleichnamiges Debütalbum auf den Markt. Ihr Erstlingswerk strotzt voller Selbstbewußtsein und liefert 10 Klasse Rockstücke. Das fünf Minuten Stück „Come Home“ ist der Opener dieser CD und auch ihre erste Debütsingle. Das Stück ist sehr rockig wobei es nicht vermissen läßt melodisch zu sein und einen naiven Text zu besitzen.
„36 Degrees“ sowie „Teenage Angst“ sind tolle und schnelle Rocksongs mit einer anziehenden Melodie, schönen Tonverläufen außerdem passender Lyric. Bei „Bionic“ meint man beim ersten hören zu urteilen, daß dieser Song etwas eintönig ist. Nach mehrmaligen hören gewinnt man aber auch diesem Song sein eigenes Geheimnis ab und genießt dann dieses vier Minuten Stück! „Nancy Boy“ ist der Song mit dem Placebo groß rauskam. Irrwitziger Weise mögen sie ihn selber nicht so gerne, wie Brian Molko auf ihren Konzerten beteuert! Für mich ist der Song einer der Besten auf diesem Album! „Nancy Boy“ ist ein vorlautes Stück, was rotzig rüberkommt und bei dem man gezwungener Maßen gute Laune bekommt!
Einen etwas leichtverdaulicheren, rockigen aber langsamen Song findet man in dem Lied „Hang on to your IQ“. Hier wird die Gitarre nicht ganz so aggressiv betätigt wie bei den anderen Stücken. „I know“ ist zu Zeit manchen Werbeguckern bekannt aus der Werbung von Premiereworld, wo der Mann und die Frau zu Sache kommen... Naja, fast zumindest! Dieser Song zählt auch zu einem der ruhigeren Stücken auf der Scheibe. Aber der Text ist einfach genial und bittet förmlich darum, daß man richtig zuhört! „Bruise Pristine“ verfügt über einen tollen Schlagzeugpart und hält bei der Geschwindigkeit gut mit „Nancy Boy“ mit. „Lady of the flowers“ ist ebenfalls ein ruhiges Stück. Es besticht durch die Anordnung von Lyric, Molkos Stimme sowie die Melodie die perfekt zusammen passen! Mit „Swallow“ endet dann auch die CD. Hört man „Swallow“ hat man das Gefühl, der Song will nie enden. Kein Wunder, es geht ja auch über zehn Minuten... Man hat aber trotz der Länge nicht das Gefühl, der Song ziehe sich wie Kaugummi in die Länge!
Alles in allem kann ich behaupten, Placebo hat mit ihrem ersten Album ein wirklich Gutes auf den Markt geschmissen. Man hat nicht das Gefühl, hier ist ein Song drauf gelandet, der nur drauf ist, weil ihnen nichts besseres eingefallen ist. Es sind zwar nur zehn Songs, aber diese zehn wurden sicherlich wohlüberlegt ausgewählt. Und vielleicht liegt es auch daran, daß sich die Song zusammen, nacheinander so klasse anhören und man ein wohliges Gefühl danach empfindet, daß ich es als ein klasse Gesamtwerk beurteile! Klar, man kann es immer noch besser machen! Aber wer schmeißt mit seinem ersten Album schon sein bestes auf den Markt? Wohl kaum einer!
Meine persönlichen Lieblinge sind schwer herauszufinden, aber als Anspieltips würde ich doch „36 Degrees“, „Nancy Boy“ sowie „Come Home“ empfehlen! Damals mußte ich die CD noch bestellen, weil ich sie in keinem Plattenladen gefunden habe. Mittlerweile sehe ich das Erstlingswerk auch mal verstreut bei einpaar Händlern in den Regalen stehen!

7 Bewertungen, 4 Kommentare

  • MissMolko

    04.08.2003, 20:52 Uhr von MissMolko
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hast den Hidden-Track vergessen. Ansonsten kann ich dir nur zustimmen!

  • baracuda

    22.04.2003, 18:30 Uhr von baracuda
    Bewertung: sehr hilfreich

    fein fein :o)

  • fa[Q]

    26.02.2002, 19:36 Uhr von fa[Q]
    Bewertung: sehr hilfreich

    mensch liest sich. toller bericht!!!

  • ronaldo86

    14.02.2002, 02:29 Uhr von ronaldo86
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr gut gelungener Bericht,Rony