Schloß Herrenchiemsee Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von trenker26
Meine Heimat - Teil 3
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Servus Leute!
In diesen Teil will ich euch meine Heimat noch etwas näher bringen. Diesmal will ich etwas über das Schloß Herrenchiemsee reden.
Dieses Schloß befindet sich mitten im Chiemsee auf der Herreninsel. Und wo der Chiemsee ist, das brauche ich hier niemanden zu erklären, oder? Deshalb nicht, weil ich es ja jedes Jahr aufs neue mitansehen mußte, wie der Chiemsee von Fischköpfen und Saupreußen überbevölkert wird.
Achtung: Den letzten Satz bitte nicht ganz so ernst nehmen!
Also, Die Herreninsel ist mit 240 Hektar die größte von drei Inseln im Chiemsee. Sie wurde 1873 von König Ludwig Nr2 gekauft um dort sein „Neues Versailles“ zu bauen. 1878 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, mußten aber sieben Jahre später wegen Geldmangels wieder eingestellt werden. Nach den Tod des Königs wurde endgültig nicht mehr weitergebaut und das Schloß der Öffentlichkeit freigegeben. Die 20 fertiggestellten Räume können bis heute besichtigt werden. Im Südflügel des Schlosses befindet sich das König Ludwig Nr2 Museum. Dort wird in zwölf Räumen der Lebensweg des Königs dargestellt. Auch die Gartenanlage des Schlosses ist sehenswert. Die Wasserspiele mit ihren sieben Brunnen sind von Anfang Mai bis Anfang Oktober in Betrieb.
Geöffnet hat das Schloß eigentlich das ganze Jahr über. Allerdings empfehle ich, so einen Ausflug im Sommer zu machen. Denn bei 30 Grad Minus kann ich mir was schöneres vorstellen, als mir den Garten eines längst toten anzuschauen. Und wer will schon mit einen Eisbrecher durch den Chiemsee fahren? Also, von April bis Oktober ist es geöffnet von 9-18 Uhr. Führungen finden dabei laufend statt.
Zeitlich würde ich für diese Tour mindestens einen halben Tag einplanen. Die Führung selbst dauert dabei etwa 30 Minuten. Für die Überfahrt mit den Schiff circa 45 Minuten und der Fußmarsch von der Anlegestelle zum Schloß dauert auch so 20 Minuten. Von der Anlegestelle zum Schloß kann man auch mit einer Kutsche mitfahren.
Aber nun zu den Preisen. Eine Eintrittskarte ins Schloß kostet für Erwachsene 6,50 Euro. Leute unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Eine einfache Fahrt für die Kutsche kostet 2 Euro. Für die Überfahrt mit den Schiff kann ich euch die Preise leider nicht mitteilen. Der Fahrplan erschien mir so undurchsichtig, daß es hier keinen Sinn macht, all die Tarife aufzuzählen. Hier empfehle ich euch die Internetseite „www.chiemsee-schifffahrt.de“ Das „Schifffahrt“ wird dabei tatsächlich mit drei F geschrieben. Hier kann man sich den aktuellen Fahrplan und die Preise als Word oder Adobe-Acrobat Datei herunterladen.
Mein Fazit
*********
Es ist schon der Hammer, wie prunkvoll das Schloß wirkt. Der König wollte ja alles größer und schöner bauen, als das Vorbild Schloß Versailles. Nun, die fertiggestellten Räume sind es tatsächlich. Aber scheinbar gab es damals schon Leute, die nicht mit Geld umgehen konnten und größenwahnsinnig wurden. Ich hatte dieses Schloß als Kind das letzte Mal gesehen. Im Sommer 2000 ging ich im Rahmen meiner eigenen „Integrationsmaßnahmen“ mit meiner Frau dort hin zurück. Meine Frau war begeistert und wir machten viele Fotos. Eine Sache macht mich hier besonders stolz: Dieses Schloß findet sich im Lehrstoff der Schulen in Kenia wieder. Als meine Frau mit den Fotos zurück nach Kenia ging, nahm ihr Neffe die Fotos mit zur Schule. Seitdem werden die dort als Anschauungsmaterial im Unterricht verwendet. Nun, wie im ersten Teil schon erwähnt: Wir Bayern sind halt ein weltoffenes, freundliches und schönes Volk. *g*
Ganz billig ist so ein Tag allerdings nicht. Aber so einen Einblick in die glanzvolle bayrische Geschichte erhält man schließlich nicht jeden Tag.
MFG Werner
In diesen Teil will ich euch meine Heimat noch etwas näher bringen. Diesmal will ich etwas über das Schloß Herrenchiemsee reden.
Dieses Schloß befindet sich mitten im Chiemsee auf der Herreninsel. Und wo der Chiemsee ist, das brauche ich hier niemanden zu erklären, oder? Deshalb nicht, weil ich es ja jedes Jahr aufs neue mitansehen mußte, wie der Chiemsee von Fischköpfen und Saupreußen überbevölkert wird.
Achtung: Den letzten Satz bitte nicht ganz so ernst nehmen!
Also, Die Herreninsel ist mit 240 Hektar die größte von drei Inseln im Chiemsee. Sie wurde 1873 von König Ludwig Nr2 gekauft um dort sein „Neues Versailles“ zu bauen. 1878 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, mußten aber sieben Jahre später wegen Geldmangels wieder eingestellt werden. Nach den Tod des Königs wurde endgültig nicht mehr weitergebaut und das Schloß der Öffentlichkeit freigegeben. Die 20 fertiggestellten Räume können bis heute besichtigt werden. Im Südflügel des Schlosses befindet sich das König Ludwig Nr2 Museum. Dort wird in zwölf Räumen der Lebensweg des Königs dargestellt. Auch die Gartenanlage des Schlosses ist sehenswert. Die Wasserspiele mit ihren sieben Brunnen sind von Anfang Mai bis Anfang Oktober in Betrieb.
Geöffnet hat das Schloß eigentlich das ganze Jahr über. Allerdings empfehle ich, so einen Ausflug im Sommer zu machen. Denn bei 30 Grad Minus kann ich mir was schöneres vorstellen, als mir den Garten eines längst toten anzuschauen. Und wer will schon mit einen Eisbrecher durch den Chiemsee fahren? Also, von April bis Oktober ist es geöffnet von 9-18 Uhr. Führungen finden dabei laufend statt.
Zeitlich würde ich für diese Tour mindestens einen halben Tag einplanen. Die Führung selbst dauert dabei etwa 30 Minuten. Für die Überfahrt mit den Schiff circa 45 Minuten und der Fußmarsch von der Anlegestelle zum Schloß dauert auch so 20 Minuten. Von der Anlegestelle zum Schloß kann man auch mit einer Kutsche mitfahren.
Aber nun zu den Preisen. Eine Eintrittskarte ins Schloß kostet für Erwachsene 6,50 Euro. Leute unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Eine einfache Fahrt für die Kutsche kostet 2 Euro. Für die Überfahrt mit den Schiff kann ich euch die Preise leider nicht mitteilen. Der Fahrplan erschien mir so undurchsichtig, daß es hier keinen Sinn macht, all die Tarife aufzuzählen. Hier empfehle ich euch die Internetseite „www.chiemsee-schifffahrt.de“ Das „Schifffahrt“ wird dabei tatsächlich mit drei F geschrieben. Hier kann man sich den aktuellen Fahrplan und die Preise als Word oder Adobe-Acrobat Datei herunterladen.
Mein Fazit
*********
Es ist schon der Hammer, wie prunkvoll das Schloß wirkt. Der König wollte ja alles größer und schöner bauen, als das Vorbild Schloß Versailles. Nun, die fertiggestellten Räume sind es tatsächlich. Aber scheinbar gab es damals schon Leute, die nicht mit Geld umgehen konnten und größenwahnsinnig wurden. Ich hatte dieses Schloß als Kind das letzte Mal gesehen. Im Sommer 2000 ging ich im Rahmen meiner eigenen „Integrationsmaßnahmen“ mit meiner Frau dort hin zurück. Meine Frau war begeistert und wir machten viele Fotos. Eine Sache macht mich hier besonders stolz: Dieses Schloß findet sich im Lehrstoff der Schulen in Kenia wieder. Als meine Frau mit den Fotos zurück nach Kenia ging, nahm ihr Neffe die Fotos mit zur Schule. Seitdem werden die dort als Anschauungsmaterial im Unterricht verwendet. Nun, wie im ersten Teil schon erwähnt: Wir Bayern sind halt ein weltoffenes, freundliches und schönes Volk. *g*
Ganz billig ist so ein Tag allerdings nicht. Aber so einen Einblick in die glanzvolle bayrische Geschichte erhält man schließlich nicht jeden Tag.
MFG Werner
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