Joseph von Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts
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Joseph von Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts

Testbericht Joseph von Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts

 (Taschenbuch)
(4,0 von 5)
Platz 1 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - A".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4,0 von 5)
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Testbericht über Joseph von Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts

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Detaillierte Zusammenfassung & Kleines Fazit

erstellt am: 16.11.2002, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Empfehlung:ja
@Einleitung
Auch die Novelle vom Taugenichts von Eichendorff war eine Schullektüre von mir, welche ich ganz besonders gerne gelesen habe.

Der Taugenichts, 1826 erschienen, ist eine romantische Geschichte eines jungen Mannes, welcher keinen Namen hat, vom Vater im ersten Kapitel als Taugenichts abgestempelt, durch Europa wandert.

Das Werk umfasst knapp 100 Seiten, ist leicht zu lesen und wird durch Gedichte und Lieder zwischen den Kapiteln aufgelockert.


@Kapitel-Übersicht in Stichworten:
1. Aufbruch; Gärtner im Schloss
2. Einnehmer im Schloss; Liebesverwirrung
3. Aufbruch nach Italien; Zusammentreffen mit Leonhard und Guido
4. Gemeinsame Fahrt nach Süden; Trennung von den Gefährten
5. Fahrt zum Schloss in den Bergen
6. Aufenthalt auf dem Schloss; Flucht
7. Aufenthalt in Rom
8. Gartenszene (ausserhalb von Rom); Aufbruch von Rom
9. Rückwanderung (nach Wien); Studenten; Donaufahrt
10. Wiedersehen mit der schönen, gnädigen Frau; Auflösung der Konfusion


@Detaillierte Zusammenfassung jedes Kapitels:
1. Der Sohn, vom Vater als Taugenichts abgestempelt, bricht auf, um in die weite Welt zu gehen. Auf dem Weg lernt er zwei Damen, welche mit der Kutsche vorbeifahren, kennen und reist mit ihnen weiter. Er nimmt eine Arbeit als Gartenjunge auf einem Schloss an. Oft beobachtet er eine schöne Dame durch ihr Fenster. Eines Tages fahren sie mit einem Kahn aus, und Taugenichts spielt auf seiner Violine und singt den Herrschaften ein Lied.

2. Der Amtmann weckt ihn, und ehe er sich versieht, ist er neuer Zolleinnehmer, denn der alte verstarb. In seinem jetzt eigenen Gärtchen pflanzt er Blumen an. Eines Tages wird er gegenüber des Portiers aggressiv, und verscheucht ihn somit. Doch auch diese Arbeit als Zolleinnehmer gefällt ihm nicht, die Zeit wird ihm allmählich lang. Selbst die Blumen, welche er liebevoll angepflanzt hat, werden ihm gleichgültig. Plötzlich soll er der schönen Dame einen Blumenstrauss für ein Fest bringen. Er wird jedoch von der Kammerjungfer, Rosette, getäuscht, denn es kommt nicht die schöne Dame, sondern die hässliche und dicke.
Er ist enttäuscht und übernachtet auf dem Baum, und sieht am Morgen zur Donau hinaus. Dabei packt ihn wieder die Reiselust, und er verlässt Wien, um gegen Italien zu wandern.

3. Er kennt den Weg nicht, und legt sich so irgendwo hin und träumt. Nach einem kleinen Streit mit einem Bauern flüchtet er in einen Wald. Er kommt zu einem Bauernvolke und lernt ein hübsches Mädchen kennen. Zwei Räuber laufen ihm über den Weg. Er sollte sie nach B. führen. Die beiden Herren erkennen den Taugenichts als Einnehmer wieder, und sie wollen nun zusammen nach Italien. Taugenichts erfährt, dass die Beiden Maler sind, mit Namen Leonhard und Guido.

4. Sie sind nun auf der Reise nach Italien. In einem Wirtshaus unterhält sich Taugenichts mit einem Signor, doch sie verstehen sich schlecht. Als er am Morgen aufwacht, sind die Maler verschwunden. Sie seien in der Nacht fortgeritten, meint eine Magd gehört zu haben. So fährt er nun, mit einem Geldsack, welchen ihm die Maler dagelassen hatten, mit dem Postillon in die weite Welt hinein.

5. Die Reisegeschwindigkeit ist recht schnell, und der Geldbeutel bald leer. Der Postillon ist gar kein Postillon. Sie kommen auf einem Schloss an. Taugenichts lernt einen Mann und einige Frauen kennen. Er geniesst ein delikates Abendbrot und geht zu Bett.

6. Er wacht auf und findet das schlafende Mädchen von gestern, welches ihn bedient hatte. Er geniesst das neue, königliche Leben, wird mit der Zeit jedoch von Faulheit ganz melancholisch. Er erhält einen Brief von Aurelie, seiner Schönen, und ist sich sicher, dass sie ihn liebt. Man feierte ein Fest. Später wird über Taugenichts diskutiert und abends wird er sogar in seinem Zimmer eingesperrt, weil man nicht will, dass er fortgeht. In der selben Nacht flüchtet er mit Hilfe eines Gitarre-spielenden Studenten und ist nun wieder alleine in der Wildnis.

7. Er kommt nach Rom. Dort angekommen, klettert er in einen Garten, meint seine Liebste erkennt zu haben und übernachtet vor dem Hause auf der Schwelle. Bei einem Brunnen trifft Taugenichts auf einen Maler, welcher ihn zu sich einlädt. Er ist auch Deutscher, somit ein Landsmann. Taugenichts‘ Kopf wird porträtiert. [Taugenichts meint Guido und Leonhard seinen Guido Reni und Leonardo da Vinci]. Der neue Maler kennt Guido und Leonhard, und auch die hübsche Dame hätte sich nach Taugenichts erkundigt. Und plötzlich steht sie draussen, und Taugenichts rennt hinaus.

8. Er rennt in der Stadt umher und schläft irgendwo ein. Er streitet sich danach mit einem italienisch sprechenden Papagei. Auf einem Fest mit Gesang gibt es Tumult, und Taugenichts erhält ein Zettelchen von einem Mädchen, der Kammerjungfer, wie sich später herausstellt. Danach spielt er auf seiner Violine. Nachdem der junge Maler eingeschlafen ist, meint Eckbrecht zu Taugenichts, dass er ein Genie sei. Abends geht Taugenichts zur jungen Gräfin, doch er ist zu früh da und muss warten. Dort ist aber eine andere Frau, und nicht die hübsche Gräfin. Er hat sich somit wieder von der Kammerjungfer täuschen lassen, die deutsche Gräfin sei schon wieder zurück. Taugenichts möchte nun Italien wieder verlassen.

9. Vivat Östreich. Er trifft auf drei junge Musikanten, welche in Prag studieren. Der Portier ist der Vetter des Waldhorsts. Taugenichts geht mit ihnen zum Schloss der schönen Gräfin. Sie fahren mit dem Schiff auf der Donau. Ein Geistlicher spendiert ein Essen. Es soll eine Hochzeit geben. Taugenichts meint der Bräutigam zu sein.

10. Sie kommen beim Schloss an. Ein neuer Einnehmer ist da. Im grossen Garten sichtet er seine schöne Fraue. Leonhard hält eine Rede für die Geliebten, die Schöne und Taugenichts. Die zweite Dame ist Guido, bzw. Guido ist die verkleidete Dame. Leonhard klärt einige Fragen auf. Er heiratet in Wirklichkeit Flora, also Guido. Die Schöne und Taugenichts setzen sich ein Wenig vom Tumult ab. Die Zwei sprechen sich aus. Sie ist eigentlich gar keine Gräfin, sondern nur eine Waise. Nach der Hochzeit soll es nach Italien gehen – und es war alles, alles gut!


@Fazit:
Dieses romantische, märchenhafte, phantasiereiche Werk Eichendorffs zu lesen, macht Freude. Mir persönlich kam nicht nur der geringe Umfang dieser Novelle entgegen, sondern auch die Romantik.
Es ist auf jeden Fall empfehlenswert !

Ich hoffe, es bringt Euch was. Grüsse,
Ribok
ribok
Yopi Autor - ribok
Schweizer, Student, gross, sportlich... das bin ich ! Ich surfe schon seit vielen Jahren im Internet surft und pflege seit einiger Zeit diverse Website-Projekte, mit dem Ziel, einmal davon Leben zu können. Dank eines Semesters "Maschinensc...
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leseflippi
leseflippi, 15.01.2010

Klasse Bericht! Danke! LG
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Yopi-Autor:Mathi15
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