K2 Fatty Pro 2012 Testbericht

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Erfahrungsbericht von city-flitzer

Ganz schon robust, der Kleine

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Neulich kam mir der Sohn unseres Nachbarn auf Inlinern entgegen gerollt. Folgender Dialog spielte sich dann ab:

I c h : Hi, Timo, wie geht’s?
T i m o : Gut, und selber?

I c h : Auch gut. Hast Du neue Inliner?
T i m o : Nee, neu sind die nicht, die hab ich günstig gebraucht gekauft.

I c h : Interessant! Und was hast Du dafür bezahlt.
T i m o : 20 EURO, neu kosten die mindestens 75!

I c h : Ich sehe, dass es K2-Inliner sind. Welche sind es denn genau?
T i m o : K2-Fatty Pro heißen die. Das ist ein Modell, das leider nicht mehr hergestellt wird.

I c h : Die sehen aber ziemlich klobig aus!
T i m o : Ja, irgendwie schon. Der heißt ja auch Fatty! ;-)
Das liegt wahrscheinlich daran, dass es zwar ein Softboot ist, der aber supergut gefüttert ist. Vielleicht kommt es einem auch nur so vor, weil er sehr kleine Rollen hat.

I c h : Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Damit kannst Du ja nicht unbedingt schnell fahren.
T i m o : Will ich ja auch gar nicht. Das ist ein Skate, mit dem man z.B. Stunds machen kann. Die Rollen sind 56 mm groß und haben eine Härte von 92A, weißt Du was das heißt?

I c h : Ja klar, dass sie sehr robust sind, Deine Inliner und wohl auch recht wendig!
T i m o : Eben. Und dazu gibt’s noch ABEC1-Lager, die ganz schön was vertragen! Man kann auch größere Rollen – bis 76 mm – an diesem Schuh befestigen, aber ich will ja nicht so wie Du durch die Landschaft hetzen und Kilometer fressen. Außerdem kann ich die Rollen noch in der Höhe verstellen. Das hat auch nicht jeder Skate! Und, schau mal hier. Der Schuh wird bis zur Hälfte geschnürt und kann dann noch oben mit einer Stahlschnalle festgestellt werden. Weißt Du, wie fest der sitzt?

I c h : Kann ich mir vorstellen! Was macht man denn so damit.
T i m o : Springen und grinden!

I c h : Grinden? Ach das ist das womit Ihr hier überall die Schrammen hinterlasst!?
T i m o : Ja! Grinden macht man mit der Kufe der Skates. Man nimmt Anlauf und rutscht dann mit der Kufe über irgendwelche Kanten. Deshalb hat dieser Skate auch eine speziell gehärtete Stahlkufe über der noch eine Grindplatte befestigt ist, zur Verstärkung sozusagen. Leider ist die Grindplatte nur aus Hartplastik. Ich muss mir da mal eine aus Stahl besorgen!

I c h : Aber, der hat ja gar keinen Stopper?!
T i m o : Quatsch, hat er normalerweise schon. Den kannst Du am rechten oder am linken Schuh befestigen. Aber ich brauche so etwas nicht, deshalb hab ich ihn abgemacht!

Ich. Irgendwie sehen die Dinger ja doch ganz schön cool aus.
TIMO: Ja, find ich auch. Die gibt’s in verschiedenen Farben. Ich finde den hier (ganz in schwarz) aber am Besten. Glück gehabt!

I c h : Wieso, Glück gehabt?
T i m o : Ich sagte doch schon, dass ich ihn gebraucht gekauft habe, am Sonntag auf dem Trödelmarkt. Und da gab’s ihn sogar in meiner Lieblingsfarbe. Ist doch Glück?

I c h : Ja, das kann man wohl sagen. Dann mach‘s mal gut und fahr vorsichtig mit den Dingern!
T i m o : Klar doch, keine Panik. Bis bald mal!
I c h : Ciao, Timo.

So, dass heißt für alle, die sich einen bequemen und robusten Freestyle-Skate anschaffen wollen, ist der K2-Fatty bestens geeignet. Leider gibt es ihn im Handel fast gar nicht mehr zu kaufen. Aber, wenn er dann einmal auf dem Trödelmarkt angeboten wird, dann könnt Ihr getrost zugreifen. Das Nachfolgemodell trägt übrigens den Namen „Enimy“ und ist für 199,-- EURO zu haben!

Kleiner Hinweis:
Das Gespräch hat wirklich stattgefunden. Zwar nicht genauso, wie hier abgedruckt, aber sehr ähnlich. Ein paar Kleinigkeiten musste ich schon noch nachrecherchieren. Außerdem habe ich die Namen verändert.


In diesem Sinne
schon mal vielen Dank für’s Bewerten
Euer
city-flitzer

29 Bewertungen, 1 Kommentar

  • morla

    17.03.2006, 23:59 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich