Tipps & Tricks zu Batterien+Akkus Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von kulosa
MEIN KRAFTWERK FÜR DIE KAMERA
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Seit vielen Jahren bin ich stolzer Besizer eine analogen Hi 8 Videokamera von Sony. Dabei handelte es sich um eine der ersten mit Lithium Info Akku. Da ich mittlerweile 3 Akkus damit verschlissen habe, möchte ich mich mal diesen Energiespeichern in einem Bericht Zuwenden.
Allgemeines
Mittlerweile gibt es kaum noch Akkubetriebene Geräte der Heimelektronik, die nicht über einen Lithiumakku verfügen. Und das hat natürlich auch gewisse Gründe, die ich hier mal kurz beschreiben möchte.
Wenn man mal einen herkömmlichen NC Akku als Vergleich nimmt, hat ein NiHM Akku ca die 1,5 Fache Energiedichte und ein Li-Ionen Akku sogar die 2,5 Fache Energiedichte. Das bedeutet, daß theoretisch wenn ein NC Akku, der sagen wir mal 500mAh hat, gegen einen Li-Ionen eingetauscht würde, er bis zu 1500 mAh haben könnte. Als zusätzlicher Vorteil hat so ein Akku nicht den gefürchteten Memory Effekt.
Das war es aber schon mit den Vorteilen. So ein Li-Ionen Akku hat leider auch zahlreiche Nachteile. Als erstes ist er natürlich bedeutend teurer. Weiterhin benötigt man ein spezieles Ladegerät. Außerdem ist da noch das Problem mit der Zellenspannung. Während Nc und NiHM Akkus 1,2 V haben, liegt sie bei Li-Ionen Akkus bei ca 3,5 V. Demzufolge kann er nicht für Geräte eingesezt werden, die beispielsweise eine Betriebsspannung von 4,8V benötigen. Bei den Sonygeräten wird hier mit ca 7 V gearbeitet. Der deutlich höhere Innenwiderstand, der den Laststrom begrenzt, macht ihn für Hochstromanwendungen unbrauchbar. Ein Li-Ionen Akku kann kaum schneller, als in einer Stunde entladen werden, während NC Akkus sogar in bis zu 3 Minuten Entladbar sind. Das bedeutet, daß ein 1000 mAh Li-Ionen Akku nur 1 A Strom abgeben kann, während ein NC Akku 1000 mAh locker 20 A Dauerlast verträgt. Gerade beim Spulen benötigt so eine Vodeokammera einen recht hohen Strom, was die Lihium Akkus sehr stark belastet. Eine Videoleuchte ist nur mit sehr geringer Leistung anschließbar.
Der Infochip
Dieser gibt der Kammera den Ladezustand elektronisch an, welhalb sie die Restlaufzeit recht genau bestimmen kann und im Sucher Minutengenau anzeigt. Wenn sich der Verbrauch ändert, etwa wenn man spult oder zoomt, wird die Restlaufzeit neu berechnet und dementprechend korrigiert. Eine weitere Aufgabe dieses Infochips ist es, es den Zubehörherstellern schwer zu machen, billigere Akkus für die Kammera anzubieten, da diese ohne den Chip nicht funktionieren. Zwar gibt es Hersteller, die den Chip kopiert haben, diese funktionieren aber meist nicht richtig, bzw. nicht in allen Geräten. Ich jedenfalls habe den Billigakku von Unomat wieder umtauschen müssen.
Der Akku
Der NPF 550 hat eine Kapazität von ca 1,6 Ah (ca 70 Euro). Ihn gibt es noch in der Version NPF 350 mit 800mAh ( nicht im Laden erhälltlich da nur im Lieferumfag der Kamera) ; 750 mit 2,8 Ah ( ca 100 Euro) und 950 mit knapp 4Ah (ca 150 Euro). Sie sind alle untereinander kompatibel und unterscheiden sich optisch nur in der Baugröße. Nun aber mal zurück zum 550. Laut Herstellerangabe soll er für ca 240 min Kamerabetrieb reichen. Das Gewicht ist mit ca 70g relativ angenehm. Er funktioniert in allen von Sony angebotenen Ladegeräten und Kameras. Bei Geräten von Fremdherstellern ist allerdings Vorsicht geboten (siehe Erfahrungen).
Erfahrungen
Eigentlich habe ich nicht sehr viele Erfahrungen damit machen können, da es schon nach ca einem Jahr den Geist aufgegeben hatte. Die Laufzeit entprach nur in den seltensten Fällen den Angaben von Sony. Meist war er schon nach ca 2h entladen. Im nur Aufnahmebetrieb hat er jeweils 3h durchgehalten. Ich habe den Akku dann mit einem Fremdladegerät von Unomat teilweise auch geladen, da dies viel kleiner war und daher besser für unterwegs. Wahrscheinlich habe ich ihn damit kaputt gemacht. Nun verwende ich den NFP 750, der fast 8h halten soll und tatsächlich bis zu 5h seinen Dienst verichtet. Ich lade ihn allerdings nun nur noch mit dem Sonylader und er hällt nun seit ca 4 Jahren ohne spürbar was an Kapazität verloren zu haben. Das Laden für unterwegs ist nun auch nicht mehr notwendig, da ich damit locker 4 Kasetten aufehmen kann ohne Nachladen.
Fazit
Wie bei so vielen Dingen im Leben, gilt auch hier: Wer billig kauft, kauft Zweimal. Daher möchte ich den NPF 550 nicht weiterempfehlen, sondern eher zu dem 750 verweisen. Nicht nur die höhere Kapazität, sondern auch die längere Lebensdauer macht den Preisunterschied wieder wett.
Viel Spaß beim Filmen wünscht Jan
Allgemeines
Mittlerweile gibt es kaum noch Akkubetriebene Geräte der Heimelektronik, die nicht über einen Lithiumakku verfügen. Und das hat natürlich auch gewisse Gründe, die ich hier mal kurz beschreiben möchte.
Wenn man mal einen herkömmlichen NC Akku als Vergleich nimmt, hat ein NiHM Akku ca die 1,5 Fache Energiedichte und ein Li-Ionen Akku sogar die 2,5 Fache Energiedichte. Das bedeutet, daß theoretisch wenn ein NC Akku, der sagen wir mal 500mAh hat, gegen einen Li-Ionen eingetauscht würde, er bis zu 1500 mAh haben könnte. Als zusätzlicher Vorteil hat so ein Akku nicht den gefürchteten Memory Effekt.
Das war es aber schon mit den Vorteilen. So ein Li-Ionen Akku hat leider auch zahlreiche Nachteile. Als erstes ist er natürlich bedeutend teurer. Weiterhin benötigt man ein spezieles Ladegerät. Außerdem ist da noch das Problem mit der Zellenspannung. Während Nc und NiHM Akkus 1,2 V haben, liegt sie bei Li-Ionen Akkus bei ca 3,5 V. Demzufolge kann er nicht für Geräte eingesezt werden, die beispielsweise eine Betriebsspannung von 4,8V benötigen. Bei den Sonygeräten wird hier mit ca 7 V gearbeitet. Der deutlich höhere Innenwiderstand, der den Laststrom begrenzt, macht ihn für Hochstromanwendungen unbrauchbar. Ein Li-Ionen Akku kann kaum schneller, als in einer Stunde entladen werden, während NC Akkus sogar in bis zu 3 Minuten Entladbar sind. Das bedeutet, daß ein 1000 mAh Li-Ionen Akku nur 1 A Strom abgeben kann, während ein NC Akku 1000 mAh locker 20 A Dauerlast verträgt. Gerade beim Spulen benötigt so eine Vodeokammera einen recht hohen Strom, was die Lihium Akkus sehr stark belastet. Eine Videoleuchte ist nur mit sehr geringer Leistung anschließbar.
Der Infochip
Dieser gibt der Kammera den Ladezustand elektronisch an, welhalb sie die Restlaufzeit recht genau bestimmen kann und im Sucher Minutengenau anzeigt. Wenn sich der Verbrauch ändert, etwa wenn man spult oder zoomt, wird die Restlaufzeit neu berechnet und dementprechend korrigiert. Eine weitere Aufgabe dieses Infochips ist es, es den Zubehörherstellern schwer zu machen, billigere Akkus für die Kammera anzubieten, da diese ohne den Chip nicht funktionieren. Zwar gibt es Hersteller, die den Chip kopiert haben, diese funktionieren aber meist nicht richtig, bzw. nicht in allen Geräten. Ich jedenfalls habe den Billigakku von Unomat wieder umtauschen müssen.
Der Akku
Der NPF 550 hat eine Kapazität von ca 1,6 Ah (ca 70 Euro). Ihn gibt es noch in der Version NPF 350 mit 800mAh ( nicht im Laden erhälltlich da nur im Lieferumfag der Kamera) ; 750 mit 2,8 Ah ( ca 100 Euro) und 950 mit knapp 4Ah (ca 150 Euro). Sie sind alle untereinander kompatibel und unterscheiden sich optisch nur in der Baugröße. Nun aber mal zurück zum 550. Laut Herstellerangabe soll er für ca 240 min Kamerabetrieb reichen. Das Gewicht ist mit ca 70g relativ angenehm. Er funktioniert in allen von Sony angebotenen Ladegeräten und Kameras. Bei Geräten von Fremdherstellern ist allerdings Vorsicht geboten (siehe Erfahrungen).
Erfahrungen
Eigentlich habe ich nicht sehr viele Erfahrungen damit machen können, da es schon nach ca einem Jahr den Geist aufgegeben hatte. Die Laufzeit entprach nur in den seltensten Fällen den Angaben von Sony. Meist war er schon nach ca 2h entladen. Im nur Aufnahmebetrieb hat er jeweils 3h durchgehalten. Ich habe den Akku dann mit einem Fremdladegerät von Unomat teilweise auch geladen, da dies viel kleiner war und daher besser für unterwegs. Wahrscheinlich habe ich ihn damit kaputt gemacht. Nun verwende ich den NFP 750, der fast 8h halten soll und tatsächlich bis zu 5h seinen Dienst verichtet. Ich lade ihn allerdings nun nur noch mit dem Sonylader und er hällt nun seit ca 4 Jahren ohne spürbar was an Kapazität verloren zu haben. Das Laden für unterwegs ist nun auch nicht mehr notwendig, da ich damit locker 4 Kasetten aufehmen kann ohne Nachladen.
Fazit
Wie bei so vielen Dingen im Leben, gilt auch hier: Wer billig kauft, kauft Zweimal. Daher möchte ich den NPF 550 nicht weiterempfehlen, sondern eher zu dem 750 verweisen. Nicht nur die höhere Kapazität, sondern auch die längere Lebensdauer macht den Preisunterschied wieder wett.
Viel Spaß beim Filmen wünscht Jan
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