Room Service - Roxette
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Testbericht Room Service - Roxette

(4,0 von 5)
Platz 441 in der Kategorie "CDs: Musik aller Interpreten".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4,0 von 5)
Meinungen:
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Testbericht über Room Service - Roxette

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erstellt am: 11.01.2003, von
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Empfehlung:ja
Mittlerweile habe ich schon eine ganze Menge Berichte in meiner Roxette-Reihe veröffentlicht. Es stehen jetzt nur noch zwei Alben aus, über die ich noch nicht geschrieben habe. Marie und Per haben sich zwei Jahre Zeit gelassen, um nach ihrem letzten Album wieder einen ordentliche Kracher zu landen. Dies ist ihnen mit dem Album „Room Serivce“, das 2001 in den Läden erschien. Es ist diesmal wieder eine sehr gute Mischung aus rockigen Stücken und Balladen. Dabei hat das Album durchaus die Stärke des Hitalbums „Joyride“ aus dem Jahre 1991! Das liegt ganz klar daran, dass sich Roxette nach ihren Experimenten auf „Have a nice Day“, wo viel mit Computern bearbeitet wurde, wieder auf ihre alten Stärken bezogen haben.

Cover :
#####

Auf dem Cover sind Per und Marie zu sehen. Sie sitzen in einem Hotelzimmer vor dem Fernseher. Per sitzt dabei auf dem Sofa und schaut gespannt auf den Bildschirm, während Marie vor dem Sofa liegt. Im Fernseh ist ein Auftritt der beiden zu sehen.
Oben rechts in der Ecke ist ein Wappen mit dem „Roxette“ Schriftzug zu sehen und unten in der Mitte steht der Titel des Albums. Auf der Rückseite sind alle auf einem Tablett aufgelistet. Insgesamt sind es 12 Titel, die eine Spielzeit von 43:21 Minuten haben. Nicht gerade ein besonders langes Album, dafür aber umso qualitativer! Die Auflistung auf dem Tablett ist eine Anspielung auf den Namen des Albums.
Das CD-Booklett ist wieder auf Hochglanzpapier gedruckt. Diese Art von Papier finde ich für die CDs nicht besonders geeignet, da sie schnell abgegriffen und alt aussehen. Allerdings kommen dadurch die Bilder im Booklett wesentlich besser zur Geltung. Sie sehen aus wie richtige Fotos! Im Booklett sind außerdem noch die Texte der einzelnen Lieder nachzulesen. So kann jeder schnell die Texte verstehen und sie auch nachsingen ;-) Auf Zeitangaben wurde sowohl auf dem Cover als auch auf der CD selbst verzichtet!

Titelliste :
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1. Real Sugar
2. The Centre of the Heart
3. Milk and Toast and Honey
4. Jefferson
5. Little Girl
6. Looking for Jane
7. Bringing me down to my Knees
8. Make my Head go Pop
9. Try ( just a little bit harder )
10. Fool
11. It takes you no Time to get here
12. My World, my Love, my Life

Einzeltitel :
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Real Sugar
Ja, genau das will ich hören! Es geht langsam und gemächlich los. Per beginnt mit seiner rauchigen Stimme zu singen und macht einen sehr guten Anfang. Und dann geht’s los! Marie steigt in den sehr rockigen und fetzigen Refrain ein! Dieser eignet sich hervorragend zum Mitsingen. Auch wenn dieses zweite Singleauskopplung nicht den so großen Erfolg hatte, gefällt sie mir doch sehr gut. Diese Lied wird schnell zu einem wahren Ohrwurm. Eine super Stimmungsnummer, die Lust auf mehr macht...

The Centre of the Heart
Dieses Lied war die erste Single-Auskopplung und war in den Charts sehr erfolgreich. Hier wurde das Prinzip umgekehrt! Ein flotter Anfang der mit einer computerverzerrten Stimme gesungen wird und dann der ruhige Teil, der diesmal von Marie übernommen wurde. Die Aufteilung ist dabei sehr gerecht, Marie singt den Hauptteil und Per darf sich im Refrain versuchen. Dieser ist dabei wieder sehr einfach gestrickt, melodiös und lädt förmlich zum Mitsingen ein. „What am I gonna do when I get a little excited, a little in pain, tell me / What am I gonna say when I find the Centre of my Heart is a suburb to my Brain“. Eine geniale Gute Laune Nummer, um die ihr nicht herum kommt…

Milk and Toast and Honey
Was nun folgt, ist die erste Ballade auf diesem Album. Diese wunderschöne Ballade wird sehr sanft und mit viel Gefühl von Marie gesungen. Begleitet wird sie dabei von Streichinstrumenten! Marie versteht es einfach, den Zuhörer mit ihrer Stimme zu verzaubern. Einfach die Augen schließen und vor sich hin träumen. Genau dazu lädt dieses Ballade wunderbar ein. Ich finde es das stärkste Lied auf diesem Album. „Milk and Toast and Honey“ passt bestens zu „Room Service“, dem Namen des Albums...

Jefferson
Dieses Lied ist komplett von Per gesungen. Auch wenn ich seine Stimme nicht so toll finde wie die von Marie, so passt sie bei diesem Stück doch exzellent! Seine angeraute Stimme kommt bestens zur Geltung und passt auch zum rockigen Refrain... Reinhören!

Little Girl
Auch diese Ballade wird von Marie gesungen, ihre Stimme ist für diese Art von Musik auch die bessere. Die Melodie ist besonders gefühlvoll und harmoniert wundervoll mit dem Text aus Maries Lippen. Er lädt zu schönen besinnlichen Momente ein. Erwähnenswert finde ich auch noch, dass sowohl Musik als auch der Text diesmal komplett von Marie geschrieben wurde, da ansonsten Per diesen Part übernimmt. Mehr davon!

Looking for Jane
Jetzt kommt wieder mehr Leben in die Bude. Marie hat sich auch genug geschont und darf sich jetzt wieder verausgaben. Sie ist dabei sehr sehr rockig und singt den Text sehr temperamentvoll. Der Refrain wird von starken Gitarrenklängen unterstützt und das „Ba Ba Ba“ verlangt danach, mitgesungen zu werden. Die Gute Laune steigt weiter an...

Bringing me down to my Knees
Der Titel sagt es schon und ich knie vor Roxette nieder! Eine Ballade mit viel Gefühl. Marie bringt mich mit ihren genialen Gesang auf die Knie und ich verneige mich vor ihnen. Da solltet ihr auf jeden fall mal reinhören. Einfach wundervoll!

Make my Head go Pop
Der Inhalt des Liedes steckt bereits im Titel drin. Es handelt sich um einen sehr poppigen Song, der vornehmlich von Per gesungen wird. Das Lied ist einfach genial arrangiert worden. Der Klang der Instrumente und der Gesang von Per harmonieren sehr gut miteinander und auch Marie kommt während des Refrains perfekt rüber. Sie machen das Lied zu einem wunderbaren Song, der die Laune weiter hebt und hebt. Das „Pop Popo Pop Pop Pop“ aus dem Refrain geht ins Ohr und wird schnell mitgeträllert. Sehr schön ist der langsame Gesang des Titels am Ende. Atemberaubend!

Try ( just a little bit harder )
Der Auftakt ist recht ruhig und auch als Marie mit ihrer besinnlichen Stimme einsteigt, ändert sich nichts an diesem Tempo. Es ist wieder eine sentimentale Ballade, die sich für romantische Momente eignet. Auch wenn sie nicht an „Milk and Toast and Honey“ heranreicht, ist sie trotzdem einfach nur schön. Marie sollte die Balladen einfach für sich allein beanspruchen...

Fool
Marie hat ihre Stimme jetzt lange genug geschont und sie darf wieder ihre rockig soulige Stimme auspacken. Mit dieser kann sie hier wesentlich mehr ausrichten! Sie singt sehr lebendig und gibt dem Lied damit seine besondere Note. Auch wenn das Lied von ruhigen Abschnitten durchzogen ist, so gefallen mir die fetzigen Stellen viel besser. Aber genau diese Abwechslung ist es, was das Lied so besonders macht... Anhören!

It takes you no Time to get here
Kurz vor Schluss des Albums, will sich auch Per noch einmal mit einer Ballade versuchen. Seine Stimme klingt zwar recht rauchig, aber trotzdem singt er so einfühlsam, wie möglich. Zu den Gitarren- und Klavierklängen hört sich seine Stimme aber sehr überzeugend an und er macht aus diesem Lied, eine herrliche Ballade. Mit geschlossenen Augen auf Sofa oder Bett legen und vor sich hinträumen. Genau das ist es, was ich bei diesem Lied am Besten kann. Empfehlenswert...

My World, my Love, my Life
Und schon sind wir am Ende des Album! Wieder eine Ballade. Marie singt sehr gefühlsstark. Sie wechselt sich beim Gesang mit Per ab. Er stellt dabei eine Frage, und Marie beantwortet sie ihm. Der Refrain gehört dann aber wieder allein ihr. Der Wechselgesang ist sehr harmonisch und bildet einen sehr gelungenen Abschluss...

Fazit :
####

Mit diesem Album haben es Roxette wieder geschafft, zu ihrer alten Stärke zurückzukehren. Die Experimente auf dem Vorgänger „Have a nice Day“ haben sich nicht bestätigt und so sind sie zu ihren alten Stärken zurückgekehrt. Dieser Schritt hat sich voll und ganz gelohnt. Auch wenn Roxette mittlerweile nicht mehr die Single-Chartstürmer sind, sie platzieren ihre Alben ganz weit oben in den Charts! Ich bin von dem Album „Room Service“ sehr begeistert und ich finde, dass es fast auf eine Stufe mit „Joyride“ zu stellen ist. Aber auf der anderen Seite bin ich auch enttäuscht von Roxette! Wieso sind es bloß 12 Titel geworden? Ich hätte gerne noch zwei oder drei von diesem wundervollen Stücken gehört. Aber auf der anderen Seite, bevor irgend welche schwachen Lieder mit veröffentlicht werden, dann doch lieber so. Ich finde jeder Nummer auf dem Album sehr gut. Es gibt wirklich kein Lied, was mir nicht gefällt. Jedes Stück hat für sich etwas besonders. Hervorhaben möchte ich allerdings „Mil and Toast and Honey“ und „Bring me down to my Knees“.
Das Cover gefällt mir gut. Das Bild auf der Vorderseite und der Titel passend sehr gut zusammen. Auch die Darstellung der Titel auf einem Silbertablett ist sehr gut gelungen. Schade finde ich allerdings, dass keine Zeitangaben zu den Liedern gemacht wurden. Aber das kann mich auch nicht davor zurückhalten, dem Album die Note 2 zu geben. Es ist ein rundum gelungenes Album, dass ich immer noch sehr gerne höre. Egal in welcher Laune ich bin, Roxette kann ich immer hören. Falls ihr dieses Album nicht haben sollte, dann wird es aber Zeit, dass ihr es euch kauft. Ich kann es euch nur empfehlen! Das war mein achter Bericht in der Roxette-Reihe. Ich hoffe, euch gefällt diese Reihe, da ich euch die Musik meiner Lieblingsband näher bringen möchte. Der neunte und letzte Bericht der noch folgt, ist der über das Album „The Ballads“. Bis dahin.

Ich danke euch allen fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.

Ciao T_Goose
T_Goose
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