The Three Corners Rihana Resort & Inn El Gouna Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Joebln
Verwöhnwochen am Roten Meer
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das attraktive 4* Hotel liegt ca. 25 km nördlich von Hurghada im privaten Feriengebiet \"El Gouna\".
Die Transferzeit vom Flughafen Hurghada beträgt auf direktem Weg (erlebten wir bei der Anreise) ca. 30 Minuten. Wenn man allerdings alle Hotels des Veranstalters abklappert (erlebten wir bei der Abreise), werden daraus lange 1 ½ Stunden.
Die sehr schöne Hotelanlage ist im nubischen Stil gebaut und umfasst 3 großzügige kreisförmige Wohnkomplexe, in deren Mitte sich jeweils eine Poollandschaft befindet.
Die einzelnen Gebäude sind optisch sehr attraktiv. Die traditionelle Architektur mit ihren warmen Farben, den vielen Bögen, Terrassen und den mit Weidengeflecht überdachten Gängen und Balkons, lockern die Bebauung für das Auge freundlich auf.
Die gesamte Anlage macht einen sehr neuen und gepflegten Eindruck. Was noch durch die ständige Anwesenheit von Gärtnern (die selbst abgefallene Blütenblätter aufsammeln müssen) und Houseboys verstärkt wird. Die Bepflanzung ist jedoch eher spärlich. Dazu muss man allerdings auch wissen, dass El Gouna aus dem Wüstensand gestampft wurde und jede Pflanze bewässert werden muss. Dabei verlässt man sich überwiegend auf Schlauchsysteme, die jeweils Ausgänge für die Bewässerung einer Pflanze haben. Nur im \"Sheraton\" existiert eine Art Sprinklersystem, was zu viel dichterer Begrünung verhilft und vermutlich auch viel mehr Wasser (Geld) kostet.
Das Hotel bietet neben dem Hauptrestaurant noch diverse Snack- und Poolbars sowie ein \"a-la-carte-Restaurant\". Als Verpflegung wird überwiegend all-inclusive angeboten. Es gab aber auch Gäste ohne Armbändchen. Die Büffets zum Frühstück und Abend sowie das servierte Mittagessen werden im Hauptrestaurant eingenommen.
Das Restaurant selbst ist auch sehr einfach, aber recht geschmackvoll eingerichtet und in mehrere Bereiche unterteilt.
Es steht unter belgischer Leitung, was man besonders am Abendessen gemerkt hat. Es gab täglich wechselnde Themenabende, wobei es wirklich eine leckere Mischung aus arabischen und europäischen Spezialitäten in großer Auswahl gab. Dazu gab es ein wechselndes Salatbuffet, verschiedene Suppen und eine Livekochstation.
Ein besonderes Auge hatten wir auf das Dessertbuffet geworfen. Neben Tiramisu, Puddings und Milchreis wurden jeden Abend unsagbar leckere Torten, Parfaits und Gebäcke gereicht. Einfach nur herrlich.
Enttäuschend dagegen war die Fruchtauswahl die sich auf Feigen, Datteln und Orangen beschränkte.
Das Frühstücksbuffet war ebenfalls riesig, aber jeden Tag identisch. Bei Mäkelhasen wie mir, kam da natürlich schnell Langeweile auf. Dabei wurde alles von Brötchen, Toast, Massen an Gebäck und Croissants über Cerealien, Salate, Wurst und Käse bis hin zum frischen Omelette, Spiegelei oder Pancake angeboten.
Mittags hingegen wird das Essen serviert. Es gab eine feste Karte mit Snacks wie Hot Dog, Tuna Sandwich und Beach Burger und dazu täglich ein wechselndes Hauptgericht. Hier war es schon schwieriger Abwechslung ins Essen zu bringen.
Die Kellner waren durchweg sehr freundlich, bis auf den Boss, der sie immer wieder bösartig beschimpft hat. Na ja, von modernern Mitarbeitermotivation haben die dort eben noch nichts gehört.
Und von Ausbildung kann man bei den Jungs (es gab übrigens keine einheimische Frau, die in diesem Hotel im Gästebereich gearbeitet hat) auch nicht sprechen. So bemüht sie auch waren. So bald es voll wurde im Restaurant, lief alles nur noch unkoordiniert und hektisch ab.
Was mich aber wirklich gestört hat, waren die dreckigen Uniformen. Doch das schiebe ich mal auf das Hotel, denn die müssten dafür sorgen, dass mindestens zwei Uniformen zur Verfügung stehen, so dass abends eine gewaschen werden kann.
Die Zimmer der Anlage gehen in den verwinkelten und mit Innenhöfen ausgestatteten Gebäuden auf verschiedenen Ebenen ab, so dass man mal hier ein paar Stufen und dann dort eine Treppe erklimmen muss. Aber keine Angst die Koffer werden gebracht und auch wieder abgeholt.
Die ganz hübschen Holztüren sind leider nur mit einfachen Schlössern ausgestattet, daher muss man das Zimmer von Innen wie von Außen immer selbst abschließen.
Betritt man das Zimmer, ist man erst einmal in einem großen Flur, der je nach Aufbau des Zimmers eine Kitchenette und eventuell den Einbauschrank enthält.
Man tritt durch eine Bogen und ist dann im einfach, aber doch stilvoll und freundlich eingerichteten Wohn- / Schlafraum. Hier kontrastieren der helle Steinfußboden und die fröhlichen Farben der Wände mit dem gediegen wirkenden dunklen Holz von Schrank, Schreibtisch und Balkontür.
Es gibt zwei Betten, eine Sitzgruppe und einen Schreibtisch. Von hier geht es auch auf den wirklich großen Balkon hinaus, wo noch eine weitere Sitzgruppe wartet.
Hat man ein Zimmer mit Blick auf die Lagune (sind eindeutig die ruhigsten), kann man phantastische Sonnenuntergänge miterleben. Der Blick auf die Lagune und die benachbarten nubischen Villen (kann man kaufen für nur 95.000US$) war für mich immer wieder eine zusätzliche herrliche Erinnerung: \"Du bist im Urlaub. Es ist Dezember und Du badest im Meer. Hol Dir noch einen von den leckeren Drinks.\"
Zur weiteren Ausstattung gehören eine Minibar und ein Fernseher mit 4 deutschen Programmen sowie eine sehr leise und effektive Air Condition mit Heizung.
Auch das Bad ist sehr großzügig angelegt. Allerdings gibt es nur eine von diesen Duschkammern mit Vorhang, wo hinterher immer gleich das gesamte Bad schwimmt.
Man sollte sich auch nicht scheuen, dass Zimmer zu wechseln. Die Herren an der Rezeption sind sehr hilfsbereit und geduldig. Wir haben drei Mal das Zimmer gewechselt bis wir zufrieden waren.
Das ist aber wichtig, denn gegen eine laute Umgebung oder lärmende Nachbarn wird leider trotz Anrufens bei der Rezeption nichts getan.
Und der Baustil, der ja optisch so hübsch wirkt, hat auch seine Nachteile.
So führt die doch recht geschlossene Rundbebauung dazu, dass der Lärm von den Pools gut eingefangen und an alle Appartements mit Poolblick verteilt wird.
Und noch schlimmer ist es in den Innenhöfen. Hier wird der Schall mehrfach zurückgeworfen und verstärkt. Wer also Nachbarn mit Kindern hat, die ab 6:00 Uhr in den Hof gelassen werden oder ständig die Türen knallen, hat echt ein Problem. Interessanter Weise hat man im Zimmer dagegen von den Nachbarn so gut wie nichts mitbekommen.
Ebenerdige Appartements besitzen eine Terrasse und sind daher auch behindertengeeignet. Überhaupt ist das Hotel sehr behindertenfreundlich. So wurde neben Stufen und kleinen Treppen auch immer an eine Rampe gedacht.
Tagsüber kann man es sich so richtig gut gehen lassen – an einem der drei Pools, an der Lagune oder am Strand (den man aber nur per Shuttlebus oder –schiff erreicht).
Es gibt bequeme Holzliegen mit dicken Auflagen und große Sonnenschirme.
Da das Hotel kaum von Deutschen (vornehmlich Skandinavier und Einwohner aus den Beneluxstaaten) besucht war, war es auch nicht nötig, irgendwelche Liegen zu reservieren.
Auch um 10:00 oder später fanden wir immer noch ein schönes Plätzchen. Und die Getränkeausgabe an den Poolbars begann sowieso erst gegen 10:00. Die Preise sind relativ normal. Die kleine Colaflasche kostete 4 Pfund, ein Bier 12 Pfund. Im Dezember 2002 gab es für eine Euro rund 4,50 Pfund.
Die Animation war übrigens sehr vielseitig, aber auch sehr dezent und unaufdringlich.
Ausflüge von El Gouna aus kann man sich so ziemlich abschminken.
Nach Kairo braucht es 7 Stunden mit dem Bus, nach Luxor sind es rund 4 Stunden. Aber die Preise sind eine horrende Frechheit. Wer über einen Reiseveranstalter buchen will, muss mit 160 EUR pro Person für zwei Tage Kairo rechnen. Das entspricht rund 25% meines Reisepreises für 2 Wochen. Da stimmt doch was nicht.
Bei uns war der Besuch der Ton- und Lichtshow in Hurghada bereits inklusive. Und ich bin froh, dass wir es nicht bezahlen müssen.
Die Show ist ein sehr schlechter Abklatsch des Gänsehaut erzeugenden Ereignisses in Karnak und gipfelt in einem unsäglichen und nicht enden wollenden Folklore Desaster.
Dafür bieten El Gouna und das Hotel einige schöne Abwechslungen an.
So werden vom Hotel Wanderungen zum Hafen, eine Radtour und eine Lagunenfahrt kostenlos angeboten.
An den Lagunen kann man herrliche Spaziergänge machen und sich dabei die Hotels oder Villenviertel ansehen. Oder man geht zur Marina, einer wirklich luxuriösen und wunderhübschen Hafenanlage.
Der Ortskern \"Downtown\" mit Pubs, Bazar, Restaurants und Lebensmittelmärkten ist vom Hotel nur 2min entfernt. Das ist doch ideal, wenn man mal der täglich wechselnden Abendanimation entfliehen will.
Und wer mal in andere Töpfe kucken will, kann das mit Anmeldung tun. Denn man kann auch als all-inclusive Gast unter bestimmten Bedingungen in allen Hotels von El Gouna essen gehen.
Ganz El Gouna ist übrigens von einem exzellenten Shuttlebus System durchzogen, so dass jeder Gast jedes Hotel, das Meer und andere Orte in dieser Ferienanlage unproblematisch und günstig erreich kann.
Fazit: Das Rihana ist ein wirklich schönes und sehr günstiges 4* Sterne Hotel, in dem man sich so richtig verwöhnen lassen kann. Meine Empfehlung.
http://www.elgouna.com
und Bilder vom Hotel gibts unter: http://www.pixum.de/viewalbum/?id=625374
Die Transferzeit vom Flughafen Hurghada beträgt auf direktem Weg (erlebten wir bei der Anreise) ca. 30 Minuten. Wenn man allerdings alle Hotels des Veranstalters abklappert (erlebten wir bei der Abreise), werden daraus lange 1 ½ Stunden.
Die sehr schöne Hotelanlage ist im nubischen Stil gebaut und umfasst 3 großzügige kreisförmige Wohnkomplexe, in deren Mitte sich jeweils eine Poollandschaft befindet.
Die einzelnen Gebäude sind optisch sehr attraktiv. Die traditionelle Architektur mit ihren warmen Farben, den vielen Bögen, Terrassen und den mit Weidengeflecht überdachten Gängen und Balkons, lockern die Bebauung für das Auge freundlich auf.
Die gesamte Anlage macht einen sehr neuen und gepflegten Eindruck. Was noch durch die ständige Anwesenheit von Gärtnern (die selbst abgefallene Blütenblätter aufsammeln müssen) und Houseboys verstärkt wird. Die Bepflanzung ist jedoch eher spärlich. Dazu muss man allerdings auch wissen, dass El Gouna aus dem Wüstensand gestampft wurde und jede Pflanze bewässert werden muss. Dabei verlässt man sich überwiegend auf Schlauchsysteme, die jeweils Ausgänge für die Bewässerung einer Pflanze haben. Nur im \"Sheraton\" existiert eine Art Sprinklersystem, was zu viel dichterer Begrünung verhilft und vermutlich auch viel mehr Wasser (Geld) kostet.
Das Hotel bietet neben dem Hauptrestaurant noch diverse Snack- und Poolbars sowie ein \"a-la-carte-Restaurant\". Als Verpflegung wird überwiegend all-inclusive angeboten. Es gab aber auch Gäste ohne Armbändchen. Die Büffets zum Frühstück und Abend sowie das servierte Mittagessen werden im Hauptrestaurant eingenommen.
Das Restaurant selbst ist auch sehr einfach, aber recht geschmackvoll eingerichtet und in mehrere Bereiche unterteilt.
Es steht unter belgischer Leitung, was man besonders am Abendessen gemerkt hat. Es gab täglich wechselnde Themenabende, wobei es wirklich eine leckere Mischung aus arabischen und europäischen Spezialitäten in großer Auswahl gab. Dazu gab es ein wechselndes Salatbuffet, verschiedene Suppen und eine Livekochstation.
Ein besonderes Auge hatten wir auf das Dessertbuffet geworfen. Neben Tiramisu, Puddings und Milchreis wurden jeden Abend unsagbar leckere Torten, Parfaits und Gebäcke gereicht. Einfach nur herrlich.
Enttäuschend dagegen war die Fruchtauswahl die sich auf Feigen, Datteln und Orangen beschränkte.
Das Frühstücksbuffet war ebenfalls riesig, aber jeden Tag identisch. Bei Mäkelhasen wie mir, kam da natürlich schnell Langeweile auf. Dabei wurde alles von Brötchen, Toast, Massen an Gebäck und Croissants über Cerealien, Salate, Wurst und Käse bis hin zum frischen Omelette, Spiegelei oder Pancake angeboten.
Mittags hingegen wird das Essen serviert. Es gab eine feste Karte mit Snacks wie Hot Dog, Tuna Sandwich und Beach Burger und dazu täglich ein wechselndes Hauptgericht. Hier war es schon schwieriger Abwechslung ins Essen zu bringen.
Die Kellner waren durchweg sehr freundlich, bis auf den Boss, der sie immer wieder bösartig beschimpft hat. Na ja, von modernern Mitarbeitermotivation haben die dort eben noch nichts gehört.
Und von Ausbildung kann man bei den Jungs (es gab übrigens keine einheimische Frau, die in diesem Hotel im Gästebereich gearbeitet hat) auch nicht sprechen. So bemüht sie auch waren. So bald es voll wurde im Restaurant, lief alles nur noch unkoordiniert und hektisch ab.
Was mich aber wirklich gestört hat, waren die dreckigen Uniformen. Doch das schiebe ich mal auf das Hotel, denn die müssten dafür sorgen, dass mindestens zwei Uniformen zur Verfügung stehen, so dass abends eine gewaschen werden kann.
Die Zimmer der Anlage gehen in den verwinkelten und mit Innenhöfen ausgestatteten Gebäuden auf verschiedenen Ebenen ab, so dass man mal hier ein paar Stufen und dann dort eine Treppe erklimmen muss. Aber keine Angst die Koffer werden gebracht und auch wieder abgeholt.
Die ganz hübschen Holztüren sind leider nur mit einfachen Schlössern ausgestattet, daher muss man das Zimmer von Innen wie von Außen immer selbst abschließen.
Betritt man das Zimmer, ist man erst einmal in einem großen Flur, der je nach Aufbau des Zimmers eine Kitchenette und eventuell den Einbauschrank enthält.
Man tritt durch eine Bogen und ist dann im einfach, aber doch stilvoll und freundlich eingerichteten Wohn- / Schlafraum. Hier kontrastieren der helle Steinfußboden und die fröhlichen Farben der Wände mit dem gediegen wirkenden dunklen Holz von Schrank, Schreibtisch und Balkontür.
Es gibt zwei Betten, eine Sitzgruppe und einen Schreibtisch. Von hier geht es auch auf den wirklich großen Balkon hinaus, wo noch eine weitere Sitzgruppe wartet.
Hat man ein Zimmer mit Blick auf die Lagune (sind eindeutig die ruhigsten), kann man phantastische Sonnenuntergänge miterleben. Der Blick auf die Lagune und die benachbarten nubischen Villen (kann man kaufen für nur 95.000US$) war für mich immer wieder eine zusätzliche herrliche Erinnerung: \"Du bist im Urlaub. Es ist Dezember und Du badest im Meer. Hol Dir noch einen von den leckeren Drinks.\"
Zur weiteren Ausstattung gehören eine Minibar und ein Fernseher mit 4 deutschen Programmen sowie eine sehr leise und effektive Air Condition mit Heizung.
Auch das Bad ist sehr großzügig angelegt. Allerdings gibt es nur eine von diesen Duschkammern mit Vorhang, wo hinterher immer gleich das gesamte Bad schwimmt.
Man sollte sich auch nicht scheuen, dass Zimmer zu wechseln. Die Herren an der Rezeption sind sehr hilfsbereit und geduldig. Wir haben drei Mal das Zimmer gewechselt bis wir zufrieden waren.
Das ist aber wichtig, denn gegen eine laute Umgebung oder lärmende Nachbarn wird leider trotz Anrufens bei der Rezeption nichts getan.
Und der Baustil, der ja optisch so hübsch wirkt, hat auch seine Nachteile.
So führt die doch recht geschlossene Rundbebauung dazu, dass der Lärm von den Pools gut eingefangen und an alle Appartements mit Poolblick verteilt wird.
Und noch schlimmer ist es in den Innenhöfen. Hier wird der Schall mehrfach zurückgeworfen und verstärkt. Wer also Nachbarn mit Kindern hat, die ab 6:00 Uhr in den Hof gelassen werden oder ständig die Türen knallen, hat echt ein Problem. Interessanter Weise hat man im Zimmer dagegen von den Nachbarn so gut wie nichts mitbekommen.
Ebenerdige Appartements besitzen eine Terrasse und sind daher auch behindertengeeignet. Überhaupt ist das Hotel sehr behindertenfreundlich. So wurde neben Stufen und kleinen Treppen auch immer an eine Rampe gedacht.
Tagsüber kann man es sich so richtig gut gehen lassen – an einem der drei Pools, an der Lagune oder am Strand (den man aber nur per Shuttlebus oder –schiff erreicht).
Es gibt bequeme Holzliegen mit dicken Auflagen und große Sonnenschirme.
Da das Hotel kaum von Deutschen (vornehmlich Skandinavier und Einwohner aus den Beneluxstaaten) besucht war, war es auch nicht nötig, irgendwelche Liegen zu reservieren.
Auch um 10:00 oder später fanden wir immer noch ein schönes Plätzchen. Und die Getränkeausgabe an den Poolbars begann sowieso erst gegen 10:00. Die Preise sind relativ normal. Die kleine Colaflasche kostete 4 Pfund, ein Bier 12 Pfund. Im Dezember 2002 gab es für eine Euro rund 4,50 Pfund.
Die Animation war übrigens sehr vielseitig, aber auch sehr dezent und unaufdringlich.
Ausflüge von El Gouna aus kann man sich so ziemlich abschminken.
Nach Kairo braucht es 7 Stunden mit dem Bus, nach Luxor sind es rund 4 Stunden. Aber die Preise sind eine horrende Frechheit. Wer über einen Reiseveranstalter buchen will, muss mit 160 EUR pro Person für zwei Tage Kairo rechnen. Das entspricht rund 25% meines Reisepreises für 2 Wochen. Da stimmt doch was nicht.
Bei uns war der Besuch der Ton- und Lichtshow in Hurghada bereits inklusive. Und ich bin froh, dass wir es nicht bezahlen müssen.
Die Show ist ein sehr schlechter Abklatsch des Gänsehaut erzeugenden Ereignisses in Karnak und gipfelt in einem unsäglichen und nicht enden wollenden Folklore Desaster.
Dafür bieten El Gouna und das Hotel einige schöne Abwechslungen an.
So werden vom Hotel Wanderungen zum Hafen, eine Radtour und eine Lagunenfahrt kostenlos angeboten.
An den Lagunen kann man herrliche Spaziergänge machen und sich dabei die Hotels oder Villenviertel ansehen. Oder man geht zur Marina, einer wirklich luxuriösen und wunderhübschen Hafenanlage.
Der Ortskern \"Downtown\" mit Pubs, Bazar, Restaurants und Lebensmittelmärkten ist vom Hotel nur 2min entfernt. Das ist doch ideal, wenn man mal der täglich wechselnden Abendanimation entfliehen will.
Und wer mal in andere Töpfe kucken will, kann das mit Anmeldung tun. Denn man kann auch als all-inclusive Gast unter bestimmten Bedingungen in allen Hotels von El Gouna essen gehen.
Ganz El Gouna ist übrigens von einem exzellenten Shuttlebus System durchzogen, so dass jeder Gast jedes Hotel, das Meer und andere Orte in dieser Ferienanlage unproblematisch und günstig erreich kann.
Fazit: Das Rihana ist ein wirklich schönes und sehr günstiges 4* Sterne Hotel, in dem man sich so richtig verwöhnen lassen kann. Meine Empfehlung.
http://www.elgouna.com
und Bilder vom Hotel gibts unter: http://www.pixum.de/viewalbum/?id=625374
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