Die Leiden des jungen Werthers (Taschenbuch) / Goethe Johann Wolfgang von Testbericht

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Erfahrungsbericht von Spockvv
Nix für arme Schüler
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Kurze Allgemeine Information:
Name: Die Leiden des jungen Werther
Autor: Johann Wolfgang Goethe
Erscheinungsdatum: ca. 1772
Preis: 2,50 bis 5 Euro (je nachdem, welche Ausgabe)
ISBN 3-15-000067-X (Reclam Durchgesehene Ausgabe 1986)
Inhalt:
Das Buch „Die Leiden des jungen Werther“ von Johann Wolfgang Goethe handelt von einem jungen Mann, der aus einer reichen Familie, des Bürgertums kommt.
Es spielt um 1771 in größtenteils in dem erfunden Wahlheim in Deutschland.
Das Buch besteht im Größtenteil aus Briefen, die der junge Werther an seinen Freund Wilhelm schreibt. In ihnen erzählt er von den Dingen, die er erlebt, philosophiert er über die Umwelt Gesellschaft und andere Dinge und versucht sein Gefühlsleben und seine Gedanken seinem Freund zu vermitteln.
Werther zieht in den Ort Wahlheim, in dem er versucht, ein bisschen Ruhe für sich zu finden und Abstand, von der alten Umgebung zu finden. Er geht oft spazieren und hält sich am liebsten in der Natur auf. Er macht Bekanntschaft mit den Leuten aus dem Dorf und lernt an einem Tanzabend Lotte kennen, in die er sich sofort verliebt. Doch Lotte ist schon Albert, einem Geschäftsmann versprochen, doch da dieser sich zurzeit auf Reisen befindet, denkt Werther nicht sehr darüber nach. Er steigert sich immer mehr in die Leidenschaft zu Lotte herein und seine Gefühle zu ihr werden so stark, dass er sie jeden Tag sehen muss. An einem Tag, hat er leider keine Zeit sie zu besuchen, doch seine Gefühle sind so stark, dass er seinen Diener zur ihr schickt, nur dass er am Abend in der Gesellschaft von jemandem ist, der Lotte an diesem Tag gesehen hat (nach eigenen angaben in einem Brief, hätte er den Diener am liebsten geküsst, wenn er sich nicht geschämt hätte). Eines Tages kommt Albert zurück, doch die Geschichte nimmt genau den gegenteiligen Verlauf, wie jeder normale Mensch es vermutet hätte. Werther schätzt Albert sehr und liebt ihn (nach eigenen Angaben) ebenfalls (keine Leidenschaftliche Liebe, sondern eher eine Liebe von Freund zu Freund) und auch Werther ist für Albert, nach Werthers Einschätzung, eine sehr eng befreundete Person.
Doch trotz alldem ist Werther unglücklich und beschließt Walheim eines Morgens, ohne dass es jemand weiss zu verlassen. Er findet sich in einer Adelsgesellschaft wieder, in der es ihm überhaupt nicht gefällt. Und so kehrt er eines Tages zurück nach Walheim.....
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da ich dem Leser, der sich dieses Buch kaufen möchte nicht die Spannung nehmen will. Ich denke, dass diese Übersicht schickt, um sich ein Bild über die Handlung zu machen.
Meine Meinung:
Auf den ersten Blick hört sich die Story ja ganz OK an, wäre da nicht das ABER!
Um mich genauer verstehen zu können, zitiere ich an diese Stelle mal einen unbedeutenden Absatz des Buches:
„Ich redete mit Lotten über die unglaubliche Verblendung des Menschensinns, dass einer nicht argwohnen soll, dahinter müsse was anders stecken, wenn eins mit sieben Gulden hinreicht, wo man den Aufwand vielleicht um zweimal soviel sieht. Aber ich habe selbst Leute gekannt, die des Propheten ewiges Öl ohne Verwunderung in ihrem Hause angenommen hätten.“
Das ist nur ein kleiner Absatz des Buches und noch nicht mal der schlimmste.
Das ganze Buch ist in einer solchen Schrift geschrieben und ich kann nur sagen, dass es die reinste Tortur ist das zu lesen (ich hab dass auch nur getan, weil ich das Buch in Deutsch lesen musste). In manchen Briefen ist das sogar so schlimm, dass ich sie 2 bis dreimal gelesen habe, weil ich mich nicht auf den Inhalt konzentrieren konnte und ihn einfach vergessen hatte.
Ich muss zugeben, gegen Mitte des Buches, ist dass nicht mehr ganz so schlimm wie am Anfang, weil man sich schon ein wenig in die Sprache hereingelesen hat, aber Spaß beim Lesen hat man deswegen noch lange nicht!
Fazit:
Dieses Buch ist wirklich nur was für Menschen, die in Literatur interessiert, oder Goethe- Fans sind. Für den „Otto-Normalverbraucher“ ist dieses Buch auf keinen Fall empfehlenswert. Auch wenn dieser Werther ein faszinierender Charakter ist (wenn auch ein bisschen übertrieben sensibel, da er in jedem 3.-4. Brief mal davon erzählt, dass er wieder geheult hat) und in dem Buch sehr viel philosophiert wird.
nachträglicher Hinweis: Meine Ausgabe sit nicht die, die auf dem Bild gezeigt wird, der Inhalt dürfte aber identisch sein
Name: Die Leiden des jungen Werther
Autor: Johann Wolfgang Goethe
Erscheinungsdatum: ca. 1772
Preis: 2,50 bis 5 Euro (je nachdem, welche Ausgabe)
ISBN 3-15-000067-X (Reclam Durchgesehene Ausgabe 1986)
Inhalt:
Das Buch „Die Leiden des jungen Werther“ von Johann Wolfgang Goethe handelt von einem jungen Mann, der aus einer reichen Familie, des Bürgertums kommt.
Es spielt um 1771 in größtenteils in dem erfunden Wahlheim in Deutschland.
Das Buch besteht im Größtenteil aus Briefen, die der junge Werther an seinen Freund Wilhelm schreibt. In ihnen erzählt er von den Dingen, die er erlebt, philosophiert er über die Umwelt Gesellschaft und andere Dinge und versucht sein Gefühlsleben und seine Gedanken seinem Freund zu vermitteln.
Werther zieht in den Ort Wahlheim, in dem er versucht, ein bisschen Ruhe für sich zu finden und Abstand, von der alten Umgebung zu finden. Er geht oft spazieren und hält sich am liebsten in der Natur auf. Er macht Bekanntschaft mit den Leuten aus dem Dorf und lernt an einem Tanzabend Lotte kennen, in die er sich sofort verliebt. Doch Lotte ist schon Albert, einem Geschäftsmann versprochen, doch da dieser sich zurzeit auf Reisen befindet, denkt Werther nicht sehr darüber nach. Er steigert sich immer mehr in die Leidenschaft zu Lotte herein und seine Gefühle zu ihr werden so stark, dass er sie jeden Tag sehen muss. An einem Tag, hat er leider keine Zeit sie zu besuchen, doch seine Gefühle sind so stark, dass er seinen Diener zur ihr schickt, nur dass er am Abend in der Gesellschaft von jemandem ist, der Lotte an diesem Tag gesehen hat (nach eigenen angaben in einem Brief, hätte er den Diener am liebsten geküsst, wenn er sich nicht geschämt hätte). Eines Tages kommt Albert zurück, doch die Geschichte nimmt genau den gegenteiligen Verlauf, wie jeder normale Mensch es vermutet hätte. Werther schätzt Albert sehr und liebt ihn (nach eigenen Angaben) ebenfalls (keine Leidenschaftliche Liebe, sondern eher eine Liebe von Freund zu Freund) und auch Werther ist für Albert, nach Werthers Einschätzung, eine sehr eng befreundete Person.
Doch trotz alldem ist Werther unglücklich und beschließt Walheim eines Morgens, ohne dass es jemand weiss zu verlassen. Er findet sich in einer Adelsgesellschaft wieder, in der es ihm überhaupt nicht gefällt. Und so kehrt er eines Tages zurück nach Walheim.....
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da ich dem Leser, der sich dieses Buch kaufen möchte nicht die Spannung nehmen will. Ich denke, dass diese Übersicht schickt, um sich ein Bild über die Handlung zu machen.
Meine Meinung:
Auf den ersten Blick hört sich die Story ja ganz OK an, wäre da nicht das ABER!
Um mich genauer verstehen zu können, zitiere ich an diese Stelle mal einen unbedeutenden Absatz des Buches:
„Ich redete mit Lotten über die unglaubliche Verblendung des Menschensinns, dass einer nicht argwohnen soll, dahinter müsse was anders stecken, wenn eins mit sieben Gulden hinreicht, wo man den Aufwand vielleicht um zweimal soviel sieht. Aber ich habe selbst Leute gekannt, die des Propheten ewiges Öl ohne Verwunderung in ihrem Hause angenommen hätten.“
Das ist nur ein kleiner Absatz des Buches und noch nicht mal der schlimmste.
Das ganze Buch ist in einer solchen Schrift geschrieben und ich kann nur sagen, dass es die reinste Tortur ist das zu lesen (ich hab dass auch nur getan, weil ich das Buch in Deutsch lesen musste). In manchen Briefen ist das sogar so schlimm, dass ich sie 2 bis dreimal gelesen habe, weil ich mich nicht auf den Inhalt konzentrieren konnte und ihn einfach vergessen hatte.
Ich muss zugeben, gegen Mitte des Buches, ist dass nicht mehr ganz so schlimm wie am Anfang, weil man sich schon ein wenig in die Sprache hereingelesen hat, aber Spaß beim Lesen hat man deswegen noch lange nicht!
Fazit:
Dieses Buch ist wirklich nur was für Menschen, die in Literatur interessiert, oder Goethe- Fans sind. Für den „Otto-Normalverbraucher“ ist dieses Buch auf keinen Fall empfehlenswert. Auch wenn dieser Werther ein faszinierender Charakter ist (wenn auch ein bisschen übertrieben sensibel, da er in jedem 3.-4. Brief mal davon erzählt, dass er wieder geheult hat) und in dem Buch sehr viel philosophiert wird.
nachträglicher Hinweis: Meine Ausgabe sit nicht die, die auf dem Bild gezeigt wird, der Inhalt dürfte aber identisch sein
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