Lavazza Caffè Espresso gemahlen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Duft:
- Verträglichkeit:
- Wirkung:
Erfahrungsbericht von ET2000
3 Minuten Sinnlichkeit
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Einleitung
Die Fa. Lavazza begründet Ihren Firmennamen auf den Sohn einer italienischen Landwirtfamilie, Luigi Lavazza. Am 24.04.1859 wurde Luigi in einem kleinen Ort Namens Murisengo in der italienischen Provinz Allessandria geboren.
1885 zog es Luigi nach Turin. Er schlug sich dort zunächst mit allerlei Gelegenheitsarbeiten durch. Er besuchte eine kaufmännische Abendschule und im Anschluss daran die städtische Chemieschule.
In Turin eröffnete Luigi 1894 seinen ersten Kolonialwarenladen. Neben Kaffee wurden zunächst allerlei andere Waren verkauft. 1895 wurde das Unternehmen Lavazza offiziell gegründet.
Bereits im Jahre 1900 hatte Lavazza 6 Mitarbeiter und expandierte.
Noch heute wird das Unternehmen im Prinzip von Familienmitgliedern geleitet, die den gesamten Aufsichtsrat besetzen.
Das Sortiment umfasst mittlerweile alles was mit Kaffee zu tun hat. Vom Cappuccino Pulver, Espresso usw. bis hin zu eigenem Porzellan und Automaten.
Die Verpackung / Inhalt / Preis
Eine dunkle Verpackung, ein 250 Gramm Beutel, wie man ihn aus Kaffeegeschäften kennt. Wirkt in seinen dunklen Farben und dem Firmenlogo, welches in Gold gehalten ist, recht edel.
Nachdem man die Verpackung geöffnet hat sollte man zunächst ein wenig Vorsicht walten lassen. Die Länge des Beutels ist sehr knapp bemessen, so dass leicht ein wenig Pulver herauskippt. Alternativ habe ich gesehen, dass der Espresso auch in Dosen erhältlich ist. Vielleicht die bessere Lösung.
4€ sind für 250 Gramm zunächst einmal nicht günstig. Für einen guten Espresso bewegt sich der Preis jedoch im unteren Mittelfeld. Discounter bieten mit Sicherheit günstigere Varianten.
Eine kleine Geschmacksreise
Nehmen wir uns ein wenig Zeit. Ein wenig Zeit zum Geniessen. Es regnet mal wieder, es ist kalt Winter, wir müssen arbeiten. Vielleicht arbeiten wir wieder mal zu lange, mit Sicherheit wird man es uns wieder nicht danken. Zuhause dann keine Ruhe, unangenehme Post, unerwünschte Anrufe, die man jetzt so garnicht gebrauchen kann.
Nur eine kleine Zeit, ein kleines Zeitfenster in einem vor Terminen dominierten Tag. Dieses Zeitpolster nehmen wir uns und verfeinern es mit einer Tasse Espresso.
Espresso wirkt edel, Espresso ist inn. Alleine die kleinen Tässchen, die aufwendige und doch technisierte Art der Zubereitung verlangt, einen Espresso zu geniessen.
Lavazza ist eine klassische Espresso Marke die verschiedene Kaffee Produkte herstellt. Die Sorte Espresso 100% Arabica soll uns unsere Pause verschönern.
Wir füllen die erforderliche Menge in die Maschine und schon bald hören wir das Plätschern der Tropfen, die zunächst vereinzelt, dann wie an einer Schnur gezogen in die kleine Espressotasse fliessen und von einem würzigen, intensiven Kaffeegeruch begleitet werden. Espresso riecht intensiver, würziger, herber, nicht unangenehm. Etwas rauer halt als der übliche Kaffee, italienischer halt. Nicht so deutsch, steril, durchgestylt.
Der Lavazza Espresso hinterlässt dabei im Geruch eine leicht säuerliche Note.
Wir nehmen unsere Tasse, füllen eine nicht unwesentliche Menge Zucker hineine und beginnen mit einem speziellen, kleinen Espressolöffel den kostbaren Saft andächtig zu rühren. Eine dichte, klare im Licht glänzend schimmernde Sünde. Ein tiefes Geheimnis liegt in der tiefen Schwärze des Espressos. So schwarze, so sündhaft, so geheimnisvoll wie die Augen einer atemberaubenden exotischen Frau.
Gib Dein Geheimnis preis, denken wir, lehnen uns nach hinten und führen die Tasse zum Mund. Der Espresso kommt mit unseren Lippen in Berührung und wir lassen ihn langsam auf unsere Zunge fliessen, die ihn begierig aufnimmt. Es breitet sich ein kräftiger Geschmack aus, ein Geschmack der die Würze des Geruchs durchaus unterstreicht. Die Süsse des Zuckers unterstützt diesen Geschmack. Genau die richtige Menge Zucker, denken wir uns.
Der erste Schluck geht den Hals herunter. Wie Öl. Der Lavazza Espresso fühlt sich leicht ölig an. Könnte sogar noch ein wenig öliger wirken. Die Bitterstoffe dominieren nie unangenehm. Eine kleine Entdeckung beeinträchtigt den Genuss etwas. Ein leicht säuerlicher Geschmack. Nur ganz leicht, nicht wirklich störend, aber doch etwas befremdend.
Der Inhalt unserer Tasse geht zuneige, schneller als uns lieb ist. Unsere Umgebung nimmt wieder klare Formen an. Die Unordnung, die Akten alles kommt wieder zum Vorschein – vergessen die exotische Schönheit. Der Alltag hat uns wieder.
Urteil
Der Lavazza Espresso 100% Arabica ist mit Sicherheit nicht die schlechteste Wahl. Der Geschmack ist ok und für Einsteiger schon aufgrund des recht günstigen Preises geeignet.
Allerdings stört mich ein wenig die leicht säuerliche Note.
Lt. Hersteller soll der Espresso auch als normaler Filterkaffee verwendet werden können. Das wollte ich mir dann aber nicht antun. Jedenfalls hat der Espresso einen entscheidenen Vorteil. Wird bei anderen Sorten ein Mindestdruck von 10 Bar erwartet, den billige Espressomaschinen unter 300 € kaum erfüllen, ist der Lavazza Espresso 100% Arabica gutmütig und entfaltet auch mit weniger Druck ein ansprechendes Aroma.
Mehr über Lavazza erfahrt Ihr unter: http://www.lavazza.de
Die Fa. Lavazza begründet Ihren Firmennamen auf den Sohn einer italienischen Landwirtfamilie, Luigi Lavazza. Am 24.04.1859 wurde Luigi in einem kleinen Ort Namens Murisengo in der italienischen Provinz Allessandria geboren.
1885 zog es Luigi nach Turin. Er schlug sich dort zunächst mit allerlei Gelegenheitsarbeiten durch. Er besuchte eine kaufmännische Abendschule und im Anschluss daran die städtische Chemieschule.
In Turin eröffnete Luigi 1894 seinen ersten Kolonialwarenladen. Neben Kaffee wurden zunächst allerlei andere Waren verkauft. 1895 wurde das Unternehmen Lavazza offiziell gegründet.
Bereits im Jahre 1900 hatte Lavazza 6 Mitarbeiter und expandierte.
Noch heute wird das Unternehmen im Prinzip von Familienmitgliedern geleitet, die den gesamten Aufsichtsrat besetzen.
Das Sortiment umfasst mittlerweile alles was mit Kaffee zu tun hat. Vom Cappuccino Pulver, Espresso usw. bis hin zu eigenem Porzellan und Automaten.
Die Verpackung / Inhalt / Preis
Eine dunkle Verpackung, ein 250 Gramm Beutel, wie man ihn aus Kaffeegeschäften kennt. Wirkt in seinen dunklen Farben und dem Firmenlogo, welches in Gold gehalten ist, recht edel.
Nachdem man die Verpackung geöffnet hat sollte man zunächst ein wenig Vorsicht walten lassen. Die Länge des Beutels ist sehr knapp bemessen, so dass leicht ein wenig Pulver herauskippt. Alternativ habe ich gesehen, dass der Espresso auch in Dosen erhältlich ist. Vielleicht die bessere Lösung.
4€ sind für 250 Gramm zunächst einmal nicht günstig. Für einen guten Espresso bewegt sich der Preis jedoch im unteren Mittelfeld. Discounter bieten mit Sicherheit günstigere Varianten.
Eine kleine Geschmacksreise
Nehmen wir uns ein wenig Zeit. Ein wenig Zeit zum Geniessen. Es regnet mal wieder, es ist kalt Winter, wir müssen arbeiten. Vielleicht arbeiten wir wieder mal zu lange, mit Sicherheit wird man es uns wieder nicht danken. Zuhause dann keine Ruhe, unangenehme Post, unerwünschte Anrufe, die man jetzt so garnicht gebrauchen kann.
Nur eine kleine Zeit, ein kleines Zeitfenster in einem vor Terminen dominierten Tag. Dieses Zeitpolster nehmen wir uns und verfeinern es mit einer Tasse Espresso.
Espresso wirkt edel, Espresso ist inn. Alleine die kleinen Tässchen, die aufwendige und doch technisierte Art der Zubereitung verlangt, einen Espresso zu geniessen.
Lavazza ist eine klassische Espresso Marke die verschiedene Kaffee Produkte herstellt. Die Sorte Espresso 100% Arabica soll uns unsere Pause verschönern.
Wir füllen die erforderliche Menge in die Maschine und schon bald hören wir das Plätschern der Tropfen, die zunächst vereinzelt, dann wie an einer Schnur gezogen in die kleine Espressotasse fliessen und von einem würzigen, intensiven Kaffeegeruch begleitet werden. Espresso riecht intensiver, würziger, herber, nicht unangenehm. Etwas rauer halt als der übliche Kaffee, italienischer halt. Nicht so deutsch, steril, durchgestylt.
Der Lavazza Espresso hinterlässt dabei im Geruch eine leicht säuerliche Note.
Wir nehmen unsere Tasse, füllen eine nicht unwesentliche Menge Zucker hineine und beginnen mit einem speziellen, kleinen Espressolöffel den kostbaren Saft andächtig zu rühren. Eine dichte, klare im Licht glänzend schimmernde Sünde. Ein tiefes Geheimnis liegt in der tiefen Schwärze des Espressos. So schwarze, so sündhaft, so geheimnisvoll wie die Augen einer atemberaubenden exotischen Frau.
Gib Dein Geheimnis preis, denken wir, lehnen uns nach hinten und führen die Tasse zum Mund. Der Espresso kommt mit unseren Lippen in Berührung und wir lassen ihn langsam auf unsere Zunge fliessen, die ihn begierig aufnimmt. Es breitet sich ein kräftiger Geschmack aus, ein Geschmack der die Würze des Geruchs durchaus unterstreicht. Die Süsse des Zuckers unterstützt diesen Geschmack. Genau die richtige Menge Zucker, denken wir uns.
Der erste Schluck geht den Hals herunter. Wie Öl. Der Lavazza Espresso fühlt sich leicht ölig an. Könnte sogar noch ein wenig öliger wirken. Die Bitterstoffe dominieren nie unangenehm. Eine kleine Entdeckung beeinträchtigt den Genuss etwas. Ein leicht säuerlicher Geschmack. Nur ganz leicht, nicht wirklich störend, aber doch etwas befremdend.
Der Inhalt unserer Tasse geht zuneige, schneller als uns lieb ist. Unsere Umgebung nimmt wieder klare Formen an. Die Unordnung, die Akten alles kommt wieder zum Vorschein – vergessen die exotische Schönheit. Der Alltag hat uns wieder.
Urteil
Der Lavazza Espresso 100% Arabica ist mit Sicherheit nicht die schlechteste Wahl. Der Geschmack ist ok und für Einsteiger schon aufgrund des recht günstigen Preises geeignet.
Allerdings stört mich ein wenig die leicht säuerliche Note.
Lt. Hersteller soll der Espresso auch als normaler Filterkaffee verwendet werden können. Das wollte ich mir dann aber nicht antun. Jedenfalls hat der Espresso einen entscheidenen Vorteil. Wird bei anderen Sorten ein Mindestdruck von 10 Bar erwartet, den billige Espressomaschinen unter 300 € kaum erfüllen, ist der Lavazza Espresso 100% Arabica gutmütig und entfaltet auch mit weniger Druck ein ansprechendes Aroma.
Mehr über Lavazza erfahrt Ihr unter: http://www.lavazza.de
61 Bewertungen, 1 Kommentar
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12.10.2014, 19:06 Uhr von Miss Zarife in Germany
Bewertung: sehr hilfreichGut geschrieben!
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