seti@home Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (5.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (8/8).
Bewertungsverteilung:
Stabilität:
ausgezeichnet
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
brauchbar
Updatemöglichkeit:
ausgezeichnet
Benutzerfreundlichkeit:
ausgezeichnet
Installation:
sehr einfach
Funktionsvielfalt:
groß
Vorteile
Caching endlich drin, andere Projekte möglich
BOINC
ein Testbericht von janspambox2004-07-05 20:03:39vom 05.07.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Caching endlich drin, andere Projekte möglich...Nachteile/Kritik: -
== Einleitung ==
Seti@home wird langsam, aber sicher auf BOINC umgestellt, worauf ich hier näher eingehen werde.
== Die Idee ==
Bisher hatte jedes dieser Projekte einen eigenen Client, und die einzelnen Clients haben sich nicht so gut miteinander vertragen. Außerdem musste man, wenn man den Analysealgorithmus ändern wollte, die Hauptclients updaten, was meist mit Arbeit für die Leute verbunden ist, die die Rechner betreiben. Da einige Leute auch hunderte von Rechnern haben, ist die Bereitschaft dazu nicht sonderlich groß.
BOINC soll alle Projekte vereinen. Das Hauptprogramm übernimmt viele Aufgaben, die einzelnen Projekte müssen nur das eigentliche Analyseprogramm liefern und müssen sich nicht mit Sachen wie dem Abholen der "Workunits", also der Aufgabendateien und ähnliches zu kümmern. Man kann an mehreren Projekten gleichzeitig teilnehmen, in BOINC kann man einstellen, welchen wieviel Rechenleistung zuteil kommt. Der Hauptvorteil ist, dass in jeder WU (Workunit) steht, mit welcher Version des Berechnungsmoduls sie bearbeitet werden soll. BOINC holt sich diese Version dann automatisch.
BOINC gibt es für alle gängigen Betriebssysteme inklusive Linux. Es ist Open Source.
== Das Fenster ==
Ich kenne nur die Windows-Version, die eine sehr schöne grafische Oberfläche hat. Diese ist normalerweise in English, eine Lokalisierungsdatei für Deutsch und viele andere Sprachen ist dabei.
-- Menü --
Unter "Datei" kann man einstellen, ob die Projekte ununterbrochen, nach den jeweiligen Einstellungen (z. B. bei Laptops nur bei Netzbetrieb) oder im Moment überhaupt nicht bearbeitet werden sollen. Das bezieht sich natürlich auf alle Projekte. Dann kann man den Internet-Zugriff abschalten (z. B. um Traffic bei voll ausgenutzten Voilumentarifen zu sparen), die Benchmarks neu durchlaufen und das Programmfenster oder das Programm selbst (mit allen Projekten) zu schließen.
Unter "Einstellungen" kann man sich mithilfe des Project Key, der Username und Passwort zugleich ist und nicht geändert werden kann, einem Projekt anschließen, sowie die Proxy-Einstellungen für den Internet-Zugriff bearbeiten.
Unter "Hilfe" gibt es nur den "Über..." -Dialog, in dem die Version des Hauptprogramms abzulesen ist
-- Die Register --
Der Rest den Fensters ist ein Datenblatt, dessen Inhalt über 5 Registerreiter oben ausgewählt werden kann.
Unter "Projekte" kann man sich die Liste der Projekte, an denen man teilnimmt, ansehen, weiterhin sieht man, wieviel % der Leistung diesem Projekt zugeteilt werden und wieviele Punkte man bei diesem Projekt erreicht hat. Mithilfe eines Rechtsklick auf ein Projekt kann man dieses Projekt zurücksetzen (wichtig bei Fehlern, alle projektbezogenen Daten werden gelöscht ud neue Arbeit wird geladen), die Teilnahme an diesem Projekt beenden oder aber die Website des Projekts besuchen. Weiterhin kann man BOINC zwingen, Verbindung zum Server aufzunehmen und neue Einstellungen und eventuell Arbeit zu laden.
Unter "Arbeit" sieht man die Liste der WUs, zu welchem Projekt sie gehören, welches Berechnungsmodul sie verwenden, wie sei heißen (die Namen sind kryptisch), wie lange sie bearbeitet wurden und vorraussichtlich noch werden (die Anzeige ist sehr ungenau), bis wann sie, um gewertet zu werden, fertig und hochgeladen sein müssen, den Status der Einheit und einen SEHR ungenauen Fortschritsbalken. (zumindest bei seti@home gehen die ersten 50% sehr schnell und der Rest langsam)
Unter "Transfers" sieht man, was herunter/hochgeladen wird/werden soll, inklusive Name, Größe Status, Dauer, Fortschritt und Geschwindigkeit.
Unter "Nachrichten"
befindet sich ein sehr ausführliches Ereignisprotokoll, unter "Disk" kann man sehen, wieviel % des Festplattenspeichers BOINC frisst und wieviel davon auf welches Projekt entfällt.
== Einstellungen ==
Die Einstellungen werden auf der Projekt-Web-Site gemacht, was es Farm-Inhabern ermöglicht,recht einfach alle Rechner schnell umzustellen. Es gibt Projektspezifische Einstellungen und Globale Einstellungen. Man kann 3 Profile verwenden, wenn man z. B. Rechner zu Hause anders behandeln will als die in der Arbeit. Unter den globalen Einstellungen, die alle Projekte betreffen, kann man einstellen, wieviele Prozessoren benutzt werden sollen, wann gerechnet werden soll (immer, nur bei Netzbetrieb, nur wenn der PC nicht benutzt wird, Uhrzeit), wieviel Arbeit vorgehalten werden soll (zu wenig bedeutet, dass der Computer nix zu tun hat, wenn der Server mal wieder ausfällt, zu viel bedeutet, dass die Ergebnisse nicht vor der "Deadline" fertig sind), und wieviel Speicher und Verbindungsgeschwindigkeit BOINC nutzen darf.
== Die Projekte ==
Angelaufen ist bisher nur seti@home, andere Projekte planen umzusteigen und/oder haben Betatests am laufen. Zu seit@home:
Es kann eingestellt werden, wie die Grafik aussehen soll, denn die Arbeit kann auch, z.B. als Bildschirmschoner, grafisch gezeigt werden. Dann, wieviel Leistung für die Grafik maximal geopfert werden dürfen, und wie hoch die Priorität es Projekts ist. Die Grafik sieht schön aus. Das Problem ist, dass der Server ständig down ist, und man bei einer Deadline von 14 Tagen nicht allzuviel Arbeit vorhalten kann, da Arbeit für einen Tag auch mal eine Woche dauern kann, und mein Rechner nicht ständig an ist.
== Punkte ==
Das Projekt ist ehrenamtlich, dazu ist aber zu sagen, dass es im Hintergrud läuft und den Computer nicht beeinträchtigt, da es nur rechnet, wenn der Prozessor sonst im Leerlauf wäre.
Für jede berechnete Einheit rechnet der Client einen Punktewert aus. Dieser hängt von der rechnergeschwindigkeit und dem Aufwand der berechnungen ab. Dieser wird zusammen mit dem Ergebnis übermittelt. Wenn mehrere Ergebnisse eingetroffen sind, entscheidet der Server, welchen Wert die WU wirklich hat (anhand der gemeldeten Werte) und fügt diesen ERST DANN zu dem Punktekonto des Benutzers hinzu. Alte seti@home-Punkte werden zusätzlich auf der Projektseite angezeigt, aber natürlich nicht umgerechnet. Es wird zudem auch noch ein Wert angezeit, der die erzeilten Punkte in der letzten Zeit anzeigt, um Späteinsteigern eine Chance zu geben, auch mal in einer der zahlreichen Ranglisten zu erscheinen.
== Caching ==
Der Client besorgt sich automatisch Arbeit, wenn ein bestimmter, einstellbarer Schwellenwert erreicht wurde, damit er genux Arbeit für X Tage hat, wobei X auch einstellbar ist. Dies ist wichtig, da nicht alle Rechner ständig online sind (Modem) und zudem der Server oft Probleme hat, was sich hoffentlich jetzt bessert (Anlaufschwierigkeiten, das Projekt ist recht jung).
Es ist hinfreich, bei mehreren Projekten mitzumachen, wenn ein Projekt keine Arbeit hat, rechnet man in der Zwischenzeit für ein anderes. Problem: Der Server mag es nicht, innerhalb von 10 Minuten mehrmals kontaktiert zu werden, und sendet in dem Fall keine Arbeit. BOINC ist im Moment noch dum´m und versucht es noch ein- oder zweimal, bevor es eine ausreichende Pause einlegt.
== Belastung des PCs ==
Der Prozessor steht unter Dauerbelastung, was bei Win98 SE sowieso immer der Fall wäre, ein moderneres Betriebssystem kann nicht benötigte Prozessorteile abschalten und so Energie sparen und weniger Wärme erzeugen. Diese Funktion unterstützen Laptops per hardware, sodass BOINC zu erhöhtem Hitzeaufkommen und Stromverbrauch führen wird, dahel sollte man, wenn man es auf Laptops verwendet, es wenigstens so einstellen, nur bei Netzbetrieb zu rechnen. Der Rechner wird durch BOINC nicht langsamer, auch nicht bei 3D-Spielen (ausführliche Benchmarks gemacht, Änderungen im Bereich, der mehr auf Messfehler zurückzuführen ist) Auf die Festplatte wird nicht zu oft geschrieben, man kann den Minimalabstand einstellen. Es wird vieleicht auch Projekte geben, bei denen man nicht Prozessorleistung, sondern Speicherplatz zur Verfügung stellt.
== Fazit ==
Wer seine ungenutzte Rechenleistung der Wissenschaft zur Verfügug stellen will, trifft mit BOINC eine gute und vor allem zukunftsträchtige Wahl. Bald wird es mehr Projekte geben, und diese werden vermutlich auch bald so arbeiten, dass man sich nach einmaligem Einstellen nicht mehr um das Zeug kümmern muss.
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Auf der Suche nach dem Ersten Kontakt
ein Testbericht von Polo6N20002002-08-26 15:05:31vom 26.08.2002Empfehlung: ja
Heut versuch ich mich mal an einem Bericht, den ich schon lange Zeit vor mir herschiebe, weil ich nicht genau weiß, was alles rein soll.
Aber ich versuch es jetzt einfach mal.
Die Rede ist von Seti@Home.
Da dieser Bericht wohl ein bisschen umfangreicher wird, habe ich mich dazu entschlossen, einen kleinen Leitfaden voraus gehen zu lassen.
1. Was ist Seti@Home
2. Von Teams und Statistiken
3. Verschiedene Clients und Tools
4. Wie geht’s weiter
5. Sinn und Unsinn
Also los geht’s...
1.Was ist Seti@Home?
==================
Seti@Home, kurz S@H ist das größte Projekt im Sektor Distributed Computing.
Jeder hat sicher schon von solchen Projekten gehört.
Wenn dies gar nichts sagt, kein Problem.
Hier eine Erklärung.
Sagen wir mal so.
Ihr habt 1000 Seiten zum Drucken. Aber nur einen Drucker. Dieser ist aber sehr teuer in der Anschaffung.
Ihr habt aber 100 Freunde mit je einem Drucker.
Was macht ihr also...???
Genau. Ihr gebt jedem der 100 Freunde 10 Seiten zum Drucken. Das geht 100 mal schneller, da ja die Seiten gleichzeitig gedruckt werden.
Und genauso funktioniert Distributed Computing.
Und das größte dieser Projekte ist eben S@H.
Um es deutlicher zu machen: 3,4 Millionen Mitglieder rechnen zur Zeit für dieses Projekt.
Um das Beispiel von vorhin fortzuführen.
Hätte ich PRO Tag 100 Seiten zu drucken, dann könnte ich durch das Verteilen meiner Daten 200 am Tag drucken. D.h. es ist doppelt so viel Leistung verfügbar als gebraucht wird.
Hört sich jetzt vielleicht ein bisschen schräg an, aber mit der Zeit werdet ihr schon verstehen was ich damit meine.
OK, jetzt aber zu S@H selbst.
SETI steht für Search for Extra Terestical Intelligence. Also Suche nach Außerirdischer Intelligenz. Das @ Home steht ganz einfach für zu Hause.
Jeder kann bei solchen Projekten mitmachen.
Man braucht dazu nur einen PC mit Internetanschluss.
Mehr nicht.
Ich will Euch jetzt die grundsätzliche Funktionsweiße von Distributed Computing, am Beispiel S@H darstellen.
Also, der Sinn von S@H ist es, Daten, die durch ein rießengroßes Teleskop in Arecibo (genau gesagt 305m Durchmesser) aufgefangen werden zu untersuchen.
Tja, aber nach was wird gesucht.
Mmh, Schwer zu sagen. Man hört praktisch mit einem rießigen, sehr empfindlichen Ohr in den Weltraum und wartet auf bestimmte Töne, bzw. Radiosignale oder Radiowellen.
Das schwere ist jetzt, diese Radiowelle auszuwerten.
Um die Größenordnung von denen ich rede anschaulich zu machen. Täglich werden hier ca. 35GB Daten empfangen und müssen ausgewertet werden.
Und nach was werden sie ausgewertet?
Tja, um es ganz einfach z sagen. Nach regelmäßigen Impulsen, die nicht irdischen Ursprungs sind.
Näher gehe ich jetzt aber auch nicht in die Thematik ein, da darüber schon hunderte von Seiten im Internet stehen.
Und jeder der sagt er weiß genau über dieses Projekt Bescheid, der lügt.
Weil warum gibt es dann Wissenschaftler, wenn sich jeder Cruncher (so nennt man die Leute, die Seti auf ihrem Rechner laufen lassen) genauso auskennt.
Ich kann nur so viel sagen.
Wird auf meinem Rechner was entdeckt, dann erfahr ich vielleicht dass was gefunden wurde, aber was gefunden wurde versteh ich eh nicht.
Bei Seti zählt auch mehr das Gemeinschaftsgefühl.
Und damit komm ich gleich zu meinem nächsten Punkt.
2.Von Teams und Statistiken
=====================
Mit Freunden ist es doch am schönsten.
Und so ist es auch bei Seti.
Wie viele andere auch hab ich mir einer Gruppe angeschlossen und zwar dem
Ersten Kontakt (www.ersterkontakt.com) Warum zum EK? Ich sag mal so. Schaut Euch am Besten die Seite selber an. Tolle und stets aktuelle Statistiken und auch sonst alles erdenkliche. Meiner Meinung nach die besten Statistiken die es bei Seti überhaupt gibt...
Aber jetzt mal allgemeiner.
Soll ja kein Werbetext für den EK werden, obwohl jedes einzelne der fast 200 Mitglieder und jede einzelne der über 300.000 WU’s respektiert und geschätzt wird. Und ich mich freuen würde, wenn der eine oder andere aufgrund meines Berichts dem EK beitreten würde.
Aber jetzt geht’s weiter:
Was sind WU’S?
WU steht für Workunit, sprich Arbeitseinheit.
Da es wie vorhin schon erwähnt praktisch unmöglich ist, 35GB Daten jeden Tag auszuwerten, teilt (oder splittet) man die Daten in kleine Packete (WU`‘s).
So ein Packet ist etwa 350KB groß. Auf einem P3 mit 866 MHz braucht so ein Ding etwa 11 Stunden, bis es fertig ist.
Wie die WU’s gerechnet werden?
Dazu komm ich gleich...
Erst mal zu den Statistiken.
Klar ist schon mal. Wer am meißten hat, steht ganz oben.
Aber es gibt ja noch so viele andere Statistiken.
WER AM SCHNELLSTEN EINE WU rechnet, wer die meißten WU’s am Tag rechnet, usw.
Am Anfang scheint dies recht schwachsinnig.
Aber fast alle, die S@H haben und sich mit der Thematik ein bisschen befasst haben, lassen ihren Rechner 24/7 (24 Stunden am Tag, 7 tage die Woche) durchlaufen.
Hört sich vielleicht blöd an, aber die die Seti kennen, wissen wovon ich rede.
Man lernt mit der Zeit Leute kennen und liefert sich mit denen (teilweiße über Wochen hinweg) harte Kopf an Kopf Duelle.
Ich weiß, es hört sich verrückt an, seinen Rechner einfach so laufen zu lassen.
Aber wenn rießige Firmen(über 1000 Mitarbeiter) auch mit machen, ist es genau so verrückt.
Tja, aber es bringt ja nichts, nur eine WU runterzuladen. Man braucht ja auch noch Software.
3. Verschiedene Clients und Tools
=========================
Wie die meißten anderen Seti – User auch, hab ich mit dem langsamen Grafik – Clients angefangen.
Wenn er läuft, sieht er irgendwie aus wie ein EUG.
Balken gehen hoch und runter, alle möglichen Zahlen und Daten werden angezeigt und man fühlt sich unglaublich wissenschaftlich, wenn der Grafik – Client entweder als Bildschirmschoner oder als dauerhaft ausgeführtes Programm läuft.
Mit der Zeit wird es einem aber zu dumm, über 20 Stunden für eine WU zu brauchen, wenn es auch in 10 Stunden geht.
Tja und in solchen Fällen gibt es den Text – Client und zahlreiche Tools, die das Rechnen für Seti zu optimieren.
Der Text – Client wird in einem DOS – Fenster ausgeführt. Eigentlich merkt man gar nicht dass er läuft.
Denn Seti nutzt nur die Systemleistung, die nicht genutzt wird.
Wen es interessiert, wann die WU aufgezeichnet wurde, wie lang sie noch rechnet oder sonstige Infos möchte, der lädt sich am besten Seti Spy runter.
In Verbindung mit dem Text – Client ist es eigentlich die optimale Lösung.
Lässt man den Rechner jetzt wirklich durchlaufen, sind zehn Stunden natürlich nicht lang.
Dafür gibt es wieder Programme, die sich gleich mehrere WU’s (bis zu 100 Stück) runterladen und dann hintereinander durchrechnen.
Geht man dann mal wieder ins Internet, schickt man einfach die Ergebnisse zurück und holt sich gleich wieder neue WU’s in den Bunker.
Ein gutes Programm ist Seti Driver.
Will man Statistiken für sich selber oder für sein Team machenm ist man mit Seti Team gut beraten.
Dieses Programm kann Überholprognosen machen, oder Vergleiche zur letzten Sitzung anzeigen.
Links zu diesen Programmen und auch zu den Clients findet ihr übrigens auf der HP vom Ersten Kontakt.
Aber eine Bitte. Ladet Euch die Clients bitte nur von der HP der Universität in Berkeley runter. (http://setiathome.ssl.berkeley.edu)
Wo anders ist nämlich nicht gewährleistet, dass die ganzen Programme so laufen, wie sie laufen sollen.
Die Tools könnt ihr überall laden.
Aber wie gesagt, beim EK findet ihr nur seriöse Seiten...
Das Projekt S@H war eigentlich für zwei Jahre geplant. Diese Zeit ist schon vorbei.deswegen stellt sich die Frage.
4. Wie geht’s weiter?
===============
Tja. Diese Frage stellen sich viele. Die Rede ist von Seti@Home2 oder sowas ahnlichem.
Man kann sich wohl nur überraschen lassen.
Es heißt, das noch eine Zweite Schüssel in Australien dazugeschaltet werden soll, um mehr Daten zur Verfügung zu haben, da ja jetzt schon doppelt so viele Daten verarbeitet werden können wie empfangen werden.
Andere sagen, dass man andere Daten auswertet, aber nicht mehr ins All hört, sondern vielleicht „schaut“.
Niemand weiß es so genau.
Aber bei einem bin ich mir sicher.
Seti wird noch lange Zeit bestehen, egal in welcher Form.
Und immer mehr Leute werden mitmachen.
So, ich hoffe der Bericht hat Euch gefallen.
Wenn was fehlt, schreibt es bitte in den Kommentar.
Das Spektrum von Seti@Home ist so unglaublich groß, dass man schnell etwas übersieht, bzw. vergisst.
Also dann.
Bis zum Nächsten Bericht sagen Tom und Romy. Servus!!
Machts gut.
Bis bald!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-26 15:05:31 mit dem Titel Auf der Suche nach dem Ersten Kontakt
Heut versuch ich mich mal an einem Bericht, den ich schon lange Zeit vor mir herschiebe, weil ich nicht genau weiß, was alles rein soll.
Aber ich versuch es jetzt einfach mal.
Die Rede ist von Seti@Home.
Da dieser Bericht wohl ein bisschen umfangreicher wird, habe ich mich dazu entschlossen, einen kleinen Leitfaden voraus gehen zu lassen.
1. Was ist Seti@Home
2. Von Teams und Statistiken
3. Verschiedene Clients und Tools
4. Wie geht’s weiter
5. Sinn und Unsinn
Also los geht’s...
1.Was ist Seti@Home?
==================
Seti@Home, kurz S@H ist das größte Projekt im Sektor Distributed Computing.
Jeder hat sicher schon von solchen Projekten gehört.
Wenn dies gar nichts sagt, kein Problem.
Hier eine Erklärung.
Sagen wir mal so.
Ihr habt 1000 Seiten zum Drucken. Aber nur einen Drucker. Dieser ist aber sehr teuer in der Anschaffung.
Ihr habt aber 100 Freunde mit je einem Drucker.
Was macht ihr also...???
Genau. Ihr gebt jedem der 100 Freunde 10 Seiten zum Drucken. Das geht 100 mal schneller, da ja die Seiten gleichzeitig gedruckt werden.
Und genauso funktioniert Distributed Computing.
Und das größte dieser Projekte ist eben S@H.
Um es deutlicher zu machen: 3,4 Millionen Mitglieder rechnen zur Zeit für dieses Projekt.
Um das Beispiel von vorhin fortzuführen.
Hätte ich pro Tag 100 Seiten zu drucken, dann könnte ich durch das Verteilen meiner Daten 200 am Tag drucken. D.h. es ist doppelt so viel Leistung verfügbar als gebraucht wird.
Hört sich jetzt vielleicht ein bisschen schräg an, aber mit der Zeit werdet ihr schon verstehen was ich damit meine.
OK, jetzt aber zu S@H selbst.
SETI steht für Search for Extra Terestical Intelligence. Also Suche nach Außerirdischer Intelligenz. Das @ Home steht ganz einfach für zu Hause.
Jeder kann bei solchen Projekten mitmachen.
Man braucht dazu nur einen PC mit Internetanschluss.
Mehr nicht.
Ich will Euch jetzt die grundsätzliche Funktionsweiße von Distributed Computing, am Beispiel S@H darstellen.
Also, der Sinn von S@H ist es, Daten, die durch ein rießengroßes Teleskop in Arecibo (genau gesagt 305m Durchmesser) aufgefangen werden zu untersuchen.
Tja, aber nach was wird gesucht.
Mmh, Schwer zu sagen. Man hört praktisch mit einem rießigen, sehr empfindlichen Ohr in den Weltraum und wartet auf bestimmte Töne, bzw. Radiosignale oder Radiowellen.
Das schwere ist jetzt, diese Radiowelle auszuwerten.
Um die Größenordnung von denen ich rede anschaulich zu machen. Täglich werden hier ca. 35GB Daten empfangen und müssen ausgewertet werden.
Und nach was werden sie ausgewertet?
Tja, um es ganz einfach z sagen. Nach regelmäßigen Impulsen, die nicht irdischen Ursprungs sind.
Näher gehe ich jetzt aber auch nicht in die Thematik ein, da darüber schon hunderte von Seiten im Internet stehen.
Und jeder der sagt er weiß genau über dieses Projekt Bescheid, der lügt.
Weil warum gibt es dann Wissenschaftler, wenn sich jeder Cruncher (so nennt man die Leute, die Seti auf ihrem Rechner laufen lassen) genauso auskennt.
Ich kann nur so viel sagen.
Wird auf meinem Rechner was entdeckt, dann erfahr ich vielleicht dass was gefunden wurde, aber was gefunden wurde versteh ich eh nicht.
Bei Seti zählt auch mehr das Gemeinschaftsgefühl.
Und damit komm ich gleich zu meinem nächsten Punkt.
2.Von Teams und Statistiken
=====================
Mit Freunden ist es doch am schönsten.
Und so ist es auch bei Seti.
Wie viele andere auch hab ich mir einer Gruppe angeschlossen und zwar dem Ersten Kontakt (www.ersterkontakt.com) Warum zum EK? Ich sag mal so. Schaut Euch am Besten die Seite selber an. Tolle und stets aktuelle Statistiken und auch sonst alles erdenkliche. Meiner Meinung nach die besten Statistiken die es bei Seti überhaupt gibt...
Aber jetzt mal allgemeiner.
Soll ja kein Werbetext für den EK werden, obwohl jedes einzelne der fast 200 Mitglieder und jede einzelne der über 300.000 WU’s respektiert und geschätzt wird. Und ich mich freuen würde, wenn der eine oder andere aufgrund meines Berichts dem EK beitreten würde.
Aber jetzt geht’s weiter:
Was sind WU’S?
WU steht für Workunit, sprich Arbeitseinheit.
Da es wie vorhin schon erwähnt praktisch unmöglich ist, 35GB Daten jeden Tag auszuwerten, teilt (oder splittet) man die Daten in kleine Packete (WU`‘s).
So ein Packet ist etwa 350KB groß. Auf einem P3 mit 866 MHz braucht so ein Ding etwa 11 Stunden, bis es fertig ist.
Wie die WU’s gerechnet werden?
Dazu komm ich gleich...
Erst mal zu den Statistiken.
Klar ist schon mal. Wer am meißten hat, steht ganz oben.
Aber es gibt ja noch so viele andere Statistiken.
WER AM SCHNELLSTEN EINE WU rechnet, wer die meißten WU’s am Tag rechnet, usw.
Am Anfang scheint dies recht schwachsinnig.
Aber fast alle, die S@H haben und sich mit der Thematik ein bisschen befasst haben, lassen ihren Rechner 24/7 (24 Stunden am Tag, 7 tage die Woche) durchlaufen.
Hört sich vielleicht blöd an, aber die die Seti kennen, wissen wovon ich rede.
Man lernt mit der Zeit Leute kennen und liefert sich mit denen (teilweiße über Wochen hinweg) harte Kopf an Kopf Duelle.
Ich weiß, es hört sich verrückt an, seinen Rechner einfach so laufen zu lassen.
Aber wenn rießige Firmen(über 1000 Mitarbeiter) auch mit machen, ist es genau so verrückt.
Tja, aber es bringt ja nichts, nur eine WU runterzuladen. Man braucht ja auch noch Software.
3. Verschiedene Clients und Tools
=========================
Wie die meißten anderen Seti – User auch, hab ich mit dem langsamen Grafik – Clients angefangen.
Wenn er läuft, sieht er irgendwie aus wie ein EUG.
Balken gehen hoch und runter, alle möglichen Zahlen und Daten werden angezeigt und man fühlt sich unglaublich wissenschaftlich, wenn der Grafik – Client entweder als Bildschirmschoner oder als dauerhaft ausgeführtes Programm läuft.
Mit der Zeit wird es einem aber zu dumm, über 20 Stunden für eine WU zu brauchen, wenn es auch in 10 Stunden geht.
Tja und in solchen Fällen gibt es den Text – Client und zahlreiche Tools, die das Rechnen für Seti zu optimieren.
Der Text – Client wird in einem DOS – Fenster ausgeführt. Eigentlich merkt man gar nicht dass er läuft.
Denn Seti nutzt nur die Systemleistung, die nicht genutzt wird.
Wen es interessiert, wann die WU aufgezeichnet wurde, wie lang sie noch rechnet oder sonstige Infos möchte, der lädt sich am besten Seti Spy runter.
In Verbindung mit dem Text – Client ist es eigentlich die optimale Lösung.
Lässt man den Rechner jetzt wirklich durchlaufen, sind zehn Stunden natürlich nicht lang.
Dafür gibt es wieder Programme, die sich gleich mehrere WU’s (bis zu 100 Stück) runterladen und dann hintereinander durchrechnen.
Geht man dann mal wieder ins Internet, schickt man einfach die Ergebnisse zurück und holt sich gleich wieder neue WU’s in den Bunker.
Ein gutes Programm ist Seti Driver.
Will man Statistiken für sich selber oder für sein Team machenm ist man mit Seti Team gut beraten.
Dieses Programm kann Überholprognosen machen, oder Vergleiche zur letzten Sitzung anzeigen.
Links zu diesen Programmen und auch zu den Clients findet ihr übrigens auf der HP vom Ersten Kontakt.
Aber eine Bitte. Ladet Euch die Clients bitte nur von der HP der Universität in Berkeley runter. (http://setiathome.ssl.berkeley.edu)
Wo anders ist nämlich nicht gewährleistet, dass die ganzen Programme so laufen, wie sie laufen sollen.
Die Tools könnt ihr überall laden.
Aber wie gesagt, beim EK findet ihr nur seriöse Seiten...
Das Projekt S@H war eigentlich für zwei Jahre geplant. Diese Zeit ist schon vorbei.deswegen stellt sich die Frage.
4. Wie geht’s weiter?
===============
Tja. Diese Frage stellen sich viele. Die Rede ist von Seti@Home2 oder sowas ahnlichem.
Man kann sich wohl nur überraschen lassen.
Es heißt, das noch eine Zweite Schüssel in Australien dazugeschaltet werden soll, um mehr Daten zur Verfügung zu haben, da ja jetzt schon doppelt so viele Daten verarbeitet werden können wie empfangen werden.
Andere sagen, dass man andere Daten auswertet, aber nicht mehr ins All hört, sondern vielleicht „schaut“.
Niemand weiß es so genau.
Aber bei einem bin ich mir sicher.
Seti wird noch lange Zeit bestehen, egal in welcher Form.
Und immer mehr Leute werden mitmachen.
So, ich hoffe der Bericht hat Euch gefallen.
Wenn was fehlt, schreibt es bitte in den Kommentar.
Das Spektrum von Seti@Home ist so unglaublich groß, dass man schnell etwas übersieht, bzw. vergisst.
Also dann.
Bis zum Nächsten Bericht sagen Tom und Romy. Servus!!
Machts gut.
Bis bald!
...
ein Testbericht von Radek212002-07-04 13:59:45vom 04.07.2002Empfehlung: ja
Nun möchte ich eine Nebenbeschäftigung vorstellen.
Es handelt sich allerdings nicht wie vielleicht vermutet werden
kann um meine, sondern vielmehr die meines Computers.
Die heutigen Prozessoren verschenken bekanntermaßen einen
Grossteil ihrer Leistungsfähigkeit.
Vor etwa einem Jahr überredete mich ein damaliger
Arbeitskollege bei SETI@Home einzusteigen. Anfangs verstand ich nur Bahnhof,
doch schnell entwickelten sich Internetbekanntschaften,
sogar eine Freundschaft.
Doch der Reihe nach.
Was bedeutet eigentlich SETI:
SETI ist die Abkürzung für Search for Extraterestrial Inteligence,
übersetzt soviel wie: Suche nach Außerirdischer Intelligenz.
Was passiert genau:
Im Auftrag der Universität Berkeley (USA, Kalifornien) nimmt das
Radioteleskop permanent Daten
auf. Diese riesige anfallende Datenmenge
wird kleine Teile zerlegt, sogenannte Work Units (WU).
Ein solches Datenpaket ist im durchschnittlich 350kb groß.
Jeder Teilnehmer installiert auf seinem Computer ein kleines Programm
welches die Funktion hat alle Abläuft SETI@Home betreffend zu
koordinieren (zur Installation später mehr).
Nachdem dieser sogenannte Client installiert ist, stellt er eine
Verbindung zum Server in Berkeley her um eine
(mittels kleinen Tools auch mehrere) Work Unit(s) herunterzuladen.
Nun beginnt der eigentlich Prozess der Berechnung. Mit Hilfe verschiedener mathematischer Rechenverfahren (Fourier - Analyse, etc.) wird versucht
das Signal von Störungen (z.B. Umwelteinflusse) zu trennen.
Dieser Vorgang dauert je nach Computer zwischen 3 und weit über 100 Stunden.
Dabei handelt es sich allerdings um sogenannte CPU-Zeit,
das heisst die Zeit die die CPU für alle anderen Aufgaben nicht benötigt.
Während aufwendiger Bildbearbeitung bleibt somit kaum Zeit für SETI@Home.
In Echtzeit sind es dann dementsprechend etwa 4 Stunden und mehr.
Ist der Rechenvorgang beendet, wird das Ergebnis zurück an Berkeley.
Auf einem Punktekonto werden dann Rechenzeiten und Anzahl der
berechneten Work Units addiert und in eine Rangliste eingetragen.
Zur Installation der benötigten Software:
Unter http://setiathome.berkeley.edu kann man sich den Client,
also das Programm zur Berechnung downloaden. Dabei unterscheidet
man zwei Versionen, eine Text und eine Grafikversion. In Ihrer Funktion
sind beide etwa gleich, nur geht die Berechnung im Text-Client spürbar schneller.
Das Grafiktool hingegen zeigt auf verschiedenen (Rechenleistung verschlingenden) Diagrammen den Bearbeitungsstand.
Ich bevorzuge eindeutig den Textclient.
Weiterhin empfehle ich die Installation eines kleinen Verwaltungsprogramms, beispielsweise SETIDRIVER. Das ist ein Tool welches das Downloaden
mehrerer Wu`s übernimmt, diese verwaltet und auf Wunsch alles in
einem „Aufwasch“ zurücksendet.
So kann ich, gerade mit schneller arbeitenden Computern ohne
Zeitverlust rechnen. Ohne ein solches Tool brauche ich wie bereits
beschrieben nach jeder Berechnung einen Internetzugang.
In der Installation enthalten ist auch die eigentliche Anmeldung.
Diese muss „online“ erfolgen. Dazu benötigt man nur eine E-Mail – Adresse,
die zur und einen Username. Die eigentliche Zuordnung zu einem Account
erfolgt dabei über die E-Mail-Adresse.
Alles in allem Dauert die Installation keine 5 Minuten und schon
kann das fröhliche rechnen beginnen.
Im Laufe der Zeit haben sich immer mehr kleine oder auch große Teams zusammengefunden die nun gemeinsam nach dem Unbekannten suchen.
Diese Teams organisieren gelegentlich auch Treffen oder präsentieren sich im Internet.
Ein Team was mir da spontan einfällt sind die „Nordlichter“, zu erreichen unter www.flachlaender.de.
An dieses Team wende ich mich auch immer wenn ich fragen habe.
Mittlerweile haben sich weltweit rund 3,5Mio „Setianer“
zusammengefunden um an diesem großen Projekt teil zu haben.
Die Teilnehmer sind größtenteils Privatpersonen.
Ein sehr großer Teil der Rechenleistung geht allerdings auch auf Schulen,
Hochschulen sowie große Unternehmen (Microsoft, Intel, Siemens....)
verschiedenster Branchen.
Als ich damals einstieg wusste ich nicht ob das wirklich einen Sinn macht,
nach Außerirdischen suchen?!
Ganz ehrlich ich weis es heute immer noch nicht. Aber ich kann sagen
das es Spaß macht und das man nette Leute kennen lernen kann.
Und für den Fall das es wirklich eine intelligente Lebensform im All gibt
und die auf diesem Weg gefunden wird, kann ich sagen ich habe geholfen,
ICH WAR DABEI!!
In diesem sinne, Danke fürs Lesen, Bewerten, Kommentieren und selbstverständlich fürs MITRECHNEN
(dieser Bericht ist auch bei CIAO und Dooyoo unter Radek21 nachzulesen)
...
ein Testbericht von GroßerNagusEnzo2002-06-16 18:56:19vom 16.06.2002Empfehlung: ja
Die Frage, ob es auf entfernten Planeten intelligentes Leben gibt, beschäftigt Laien ebenso wie Wissenschaftler. Die Abkürzung SETI steht für Search for ExtraTerrestrial Intelligence ergo dem im Vorsatz angegebenen. Es ist aufgeteilt in verschiedene Projekte und eines davon ist seti@home.
Grundprinzip:
seti@home ermöglicht jedem Computerbesitzer mit Internetzugang an diesem Projekt teilzunehmen. Es ist ein kleiner Bildschirmschoner (Windows-Version etwa 800kb groß) und es gibt ihn als grafische Version für Windows- und MAC-Betriebssysteme und als text-basierende Version für UNIX,WinNT,OS/2 etc. Dieser Bildschirmschoner nutzt die brachliegenden Rechnerressourcen, um ein empfangenes Datenpaket nach
auffälligen Signalen zu durchforsten. Die zu analysierenden Daten wurden vom größten irdischen Radioteleskop in Arecibo (Südamerika) empfangen. Nach der Analyse wird dieses Datenpaket zurückgesandt und ein neues übermittelt. Das Teleskop beobachtet zwar nur einen begrenzten Himmelsabschnitt, jedoch wird es nach Ansicht des Projektteams noch einige Zeit dauern, bis alle Daten aus diesem Bereich analysiert sind. Danach hoffen die Forscher auf andere Teleskope, die weitere Bereiche beobachten können.
Handhabung des Bildschirmschoners:
Die Handhabung des Bildschirmschoners ist denkbar einfach gehalten. Nach dem Download der Datei wird das Programm durch einen Doppelklick aufgerufen und installiert sich selbst. Danach ruft man es am besten erst einmal auf und geht in der oberen Leiste auf den Punkt "settings". Dort gibt es dann den Punkt "change/create login", den man aufruft und dann entweder auf "create login" klickt, wenn man bisher noch nicht mitmacht, oder "login to existing account", wenn man bereits Teilnehmer ist. Man gibt sich einen Nickname (Benutzernamen), gibt eine gültige e-Mailadresse, Land, PLZ an und wo man das Programm nutzt (Schule,Arbeit, zuhause). Nun schickt man das ganze ab und bekommt an die e-Mailadresse sein Passwort geschickt. Mit diesem Passwort kann man auf der seti@home-Seite sich einloggen, um seine Einstellungen zu ändern, aber dazu später mehr, denn für den Bildschimschoner und seinen Betrieb ist es nicht notwendig.
Im Bereich "settings" findet man noch zwei weitere wichtige Unterpunkte "preferences" und "proxy server".
Den Punkt "proxy server" braucht nur derjenige, der eine Internetverbindung über einen Proxyserver aufbaut. Dort wird dann dieser proxy eingetragen.
Im Punkt "preferences" lassen sich noch zwei Einstellungen vornehmen, die wichtig sind. Als erstes kann man festlegen, ob SETI@home immer im Hintergrund mitlaufen soll (erst ab einem Speicher von 64 mb zu empfehlen) oder nur, wenn der Bildschirmschoner anläuft. Der zweite Punkt betrifft die Internetverbindung; es kann eingestellt werden, ob SETI selbständig eine Verbindung herstellen darf, um Pakete zu senden und zu empfangen, oder dafür vorher nachfragen soll. Wer dem Programm freistellt, sich selbst einwählen zu dürfen, sollte jedoch entweder über eine Flatrate bzw. LAN verfügen oder in seinen DFÜ-Einstellungen die Verbindung nach einer gewissen Leerlaufzeit automatisch trennen.
Nun noch zu den Einstellungen für den Bildschirmschoner in Windows. In der Systemsteuerung gibt es den Punkt "Anzeige". Wenn man diesen aufruft, geht man nun auf den Karteikartenreiter "Bildschirmschoner" und findet nun bei dem Bildschirmschoner eine Möglichkeit, einzugeben, nach wie vielen Minuten der Bildschirmschoner startet. Darüber gibt es dann noch den Button "Einstellungen". Um die Rechenzeit des Bildschirmschoners zu optimieren, sollte der User hier das Kästchen vor "Go to blank screen" anhaken und bei der Minutenanzeige eine kleine Zahl eingeben.
Dies führt dazu , daß nach diesen Minuten keine Graphik mehr angezeigt wird sondern nur ein schwarzer Bildschirm.
Eine deutsche Version der SETI@home-Page findet man unter: http://www.alien.de/seti/
Die originale HP ist zu erreichen durch: http://setiathome.ssl.berkeley.edu/
Hier gibt es jede Menge Hintergrundinfos zu dem Projekt, Banner zum Einbau in die eigene Homepage, FAQ's, Statistiken und die Möglichkeit, sich ein Zertifikat downzuloaden. Am wichtigsten dürfte hier der Statistikbereich sein. Wenn man dem Link "individual user statistics" folgt, so gelangt man zu der Seite, die einen einerseits nach der e-Mailadresse fragt andererseits die Möglichkeit bietet Statistiken zu den Topusern abzurufen. Wenn man nun seine Mailadresse eingibt, gelangt man nun zu seinen persönlichen Statistiken. Hier findet man beispielsweise, wie lange der Rechner im Schnitt pro Paket brauchte, wie viele Pakete bisher bearbeitet wurden und welchen Platz man insgesamt belegt.
Sehr interessant ist auch, daß man die Möglichkeit hat, sich einer Interessensgruppe anzuschließen oder selber eine zu gründen. Man könnte diese Gruppen als eine Art eigene Liga ansehen. Weiterhin lassen sich im individuellen Bereich auch Zertifikate herunterladen z.B. für 500 analysierte Pakete.
Insgesamt gesehen ist die Homepage mit seinen 8 Topics recht übersichtlich gehalten und birgt viele Infos und weiterführende Links.
Aussehen des Programms:
Die graphische Version laßt sich im wesentlichen in vier Bereiche aufteilen. Im rechten oberen Bereich befinden sich die Infos zu den derzeit analysierten Daten (Uhrzeit, wann die Daten in Arecibo empfangen wurden; der Himmelsbereich sowie die Basisfrequenz.
Darunter findet man seine UserInfos. Dort stehen der Benutzername, die berechneten Datenpakete sowie die Zeit, die der Computer bisher insgesamt mit SETI arbeitet.
Im linken oberen Bereich stehen Daten zur augenblicklichen Analyse: Ein Fortschrittsbalken in rot zeigt an, wieviel Prozent des Paketes bisher berechnet wurden und darunter findet man direkt auch die Zeit, die bisher für diese Datenpaket benötigt wurde. Darüber sieht man in welchem Bereich der Analyse man sich gerade befindet und die Ausschläge der Signale (vergleichbar mit EKG-Kurven).
Im unteren Bereich sieht man in einer dreidimensionalen Graphik die fortlaufende Berechnung.
Angegebene Koordinaten sind Frequenz, Zeit und nach oben hin Power.
Der Hintergrung ist in schwarz gehalten, die Schrift in weiß und die Grafiken in blau und rot.
Fazit:
Ich finde das Projekt absolut klasse und kann nur dazu raten, es zu unterstützen. Warum nicht seine ungenutzte Rechenleistung einem guten Zweck zur Verfügung stellen! Schließlich verdienen die Macher des Projektes kein Geld damit, wenn denn mal ein außerirdisches Signal gefunden werden sollte. Ich bin zwar etwas skeptisch, ob jemals ein Aliensignal gefunden wird, aber man weiß ja nie!
Das Programm selbst ist kinderleicht zu handhaben und wenn man sich in einer Gruppe befindet, entwickelt man auch schnell den Ehrgeiz, mehr Daten zu bearbeiten als die anderen!
Ich hoffe, diese Infos genügen Euch. Für Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung.
...
ein Testbericht von Pituf2002-05-29 22:38:15vom 29.05.2002Empfehlung: ja
nur mal vorweg: Auch wer nicht an außerirdisches Leben oder Intelligenz glaubt, kann hier ruhig weiterlesen, denn der Glaube an solche Dinge, hat mit dem ganzen Programm nicht wirklich viel zu tun.
Im Grunde handelt es sich um ein wissenschaftliches Projekt, das im Weltall nach anormalen Funksewuenzen und Geräuschen sucht. Die Basis für diese Suche sind die ganz normalen Computerbesitzer mit einem Internetanschluss. Denn die Suche geschieht dann zu Hause auf den eigenen Rechnern und zwar folgendermaßen:
Man läd sich ein kleines Programm herunter, das es sowohl für Windows, als
auch für Linux und weitere Betriebssysteme gibt. Und schon kann man loslegen: Das Programm läd sich selbstständig ca 300kb große Pakete herunter, die anschließend auf oben angesprochene Dinge analysiert werden. Ein Pkaet dauert, je nach Rechenleistung des Computers, zwischen 3 und 25 Stunden. (Mein P3-450/Windows schafft ein Paket in maximal 15-17 Stunden...). Anschließend wird das Paket wieder an Seti zurückgeschickt und die ganze Procedur beginnt von vorne. Das wichtigste ist, dass Seti keine Rechenleistung "frisst", d.h. es beeinflusst die GEschwindigkeit des Computers überhaupt nicht, da es ausschließlich die derzeit freien Ressourcen des Computers ausnutzt, d.h. es arbeitet mit dem sogenannten Idle-Memory...
Tja, an sich ist das doch nichts weltbewegendes oder?
naja, aber ein bisschen mehr ist Seti@home(search for extraterrestrial intelligence at home) schon... Denn das ganze Programm wäre nichts ohne die umfangreichen Statistiken, anhand welcher man sich mti anderen Usern messen kann. Die Einzelstatistiken beinhalten Rechenzeit, durchschnittliche Zeit pro WU(workunit=ein Paket), Platz in der Seti-Einzelrangliste und vieles mehr.
Man kann sich zu Gruppen zusammenschließen und dann gemeinsam versuchen, die beste Gruppe zu werden. Dafür gibt es dann extra Gruppenstatistiken, RAnglisten, usw.
Zusätzlich gibt es dann noch Programme, die die Statistik-Wütigen noch mehr befriedigen:
SetiSpy: SetiSpy ist ein Programm, dass die vorraussichtliche REchenzeit, das vorrausichtliche Ende und den derzeitigen Fortschritt der WU anzeigt. Außerdem beinhaltet es auch die normalen Userstatistiken. Es ist auch ersichtlich, ob schon Anormalitäten gefunden wurden. Es gibt hier Pulses(kurzer Impuls), Spikes und Gaussians(aufeinanderfolgende, stetige Reihe von Impulsen) und Triples. Setispy bietet auch noch eine Astronomiekarte, die den Ort, der derzeitigen WU anzeigt.
SetiStash: Dieses Programm erlaubt es, anstatt nur einer, gleich mehrere WUs in den speicher zu laden und diese dann nacheinander abzuarbeiten. Das ist ein großer Vorteil, vor allem, wenn man nicht zu jeder Zeit online gehen kann, oder den Computer einfach zu Hause laufen lässt, während der Computer weiterrechnet.
SetiWatch: Ist ähnlich wie SetysSpy mti einigen anderen Zusatzfunktionen...
Was ist nun das faszinierende an Seti@home?
ich habe keine Ahnung, was mich wirklich daran fasziniert, wahrscheinlich ist es wirklich einfach das Interesse an außerirdischer Intelligenz, obwohl ich überhaupt nicht an Aliens und so weiter glaube, oder es ist einfach das Vergleichen mit den anderen Seti-USern, von denen es immerhin über 3 Millionen weltweit gibt. Sogar Team von Microsoft, Telekom und anderen Riesenfirmen sind hier zu finden...
Ich finde, jeder sollte das Programm aml ausprobieren und selbst entscheiden, ob er es für Schwachsinn hält, ich jedenfalls finde es absolut genial...
Wer Interesse hat ode rmehr Infos braucht, auf unsserer Teampage gibts die... (http://seti.internet-foren.de)
...
ein Testbericht von telebim2002-03-29 21:49:43vom 29.03.2002Empfehlung: ja
Hallo alle zusammen,
im heutigen zeitalter der "überdimensionierten" Rechner, sollte es wohl ein muss sein, die Rechenpower sinnvoll einzusetzen.
Wenn ich mich mal so im Bekanntenkreis umschau ( alle ab PIII 500 aufwärts ), und was die Leute teilweise damit machen, dann drängt sich dieser Gedanke gerade auf.
Jeder kann da auch sicherlich ein paar MHz abknapsen, ohne daß er etwas an merklich Leistung einbüst.
Doch nun erst mal zu dem Punkt was Seti@Home überhaupt ist.
Dieses Projekt befasst sich mit der Suche nach Auserirdischer Lebensform im All. Hierbei werden radiowellen
aus dem All empfangen und in der Uni Berkley sozusagen zwischengespeichert.
Diese Radiosignale werden dann in kleine handliche Pakete aufgeteilt ( jedes so um die 350Kb groß ), welche den angeschlossenen Usern zum Download bereitgestellt werden.
Dieser Download erfolgt über die auf der Homepage kostenlos bereitgestellte Software zum benötigten Zeitpunkt automatisch. Das heisst, es wird also nur kurz eine Verbindung über das Internet zu Uni aufgebaut, sodass selbst nicht Flatratebesitzer an diesem Projekt teilnehmen können.
Die Software ist vornehmlich als Bildschirmschoner konzipiert, wobei es auch die verschiedensten Abwandlungen sozusagen als reine Textversionen gibt.
So, doch nun grundlegendes erklärt, und hier mal zu meinen persönlichen Erfahrungen.
Für die Abarbeitung der Pakete wird je nach Rechenpower so zwischen 9Std. und über 200Std benötigt. Erstens hängt dies von der schon erwähnten Rechenpower ab, zum weiteren von der verwendenten Software und drittens, wie man die Software konfiguriert. Soll sie nämlich als reiner Bildschrimschoner arbeiten, so wird logischerweise weniger Zeit für das Abarbeiten benötigt, wie im Dauerbetrieb, wenn der Rechner noch mit anderen Aufgaben beschäftigt ist.
Was ich auch noch festgestellt habe, dass die reinen textversionen der Software um 10-15% schneller die Pakete bearbeiten.
Achja, bezüglich Betriebssysteme hab ich auch so
meine Erfahrungen gemacht.
Wenn ich unter WIN98 ein Packet berechen lass, dann brauch meine Mühle so ca. 35Std. Wenn ich dagegen unter Linux auf dem gleichen Rechner ein Packet berechen lasse, dann dauert es meistens nicht mal 20 Std.
Wer also hier noch ein bissel Rechnepower übrig hat, der kann sich dort ja mal unverbindlich und kostenlos anmelden. Acha, und euere Daten werden dort absolut vertraulich behandelt ( im grunde gebt ihr ja nur euere E-Mailadresse an ). Denn eine Uni kann es sich nicht erlauben, mit den Mailadressen zu hausieren.
Hier abschliesend noch mein Fazit:
Meines erachtens ist das SETI-Projekt eines der sinnvollsten was man im Internet finden kann.
Ich pers. hab schon einige tausend SETI-Packete bearbeitet ( leider ohne was zu finden *G* ), und ich nutze meinen Rechner wirklich intensiv.
Nur wenn ich Rechenpowerinensive Speile am zocken bin, dann schalte ich das Programm aus.
ein Testbericht von Moderator2002-03-29 21:12:05vom 29.03.2002Empfehlung: ja
Hi
Ob SETI einfach nur ein Bildschirmschoner ist lässt sich bezweifeln. Fakt ist, dass man keine Sekunde der Rechenzeit mehr umsonst zahlt, denn mit SETI@HOME kann man zur Suche nach ausserirdischen Leben beitragen.
Genauer gesagt ist es ein Programm, dass wahlweise als Bildschirmschoner oder konstant, sobald der Computer an ist, Daten, die aus dem All empfangen wurden analysiert und nach eventuellen Radiosignalen, Botschaften o.ä. sucht. So mit nutzt SETI die Rechenzeit der Computer, auf denen das Programm installiert ist und spart so sehr viel Zeit.
Zu finden ist das Programm auf: http://setiathome.ssl.berkeley.edu/ .
Allerdings
nutzt das Programm ca. 15MB Arbeitsspeicher und ca. 30-50 CPU (bei einem Pentium 2).
Um Alles etwas anschaulicher zu gestalten, bietet SETI an, Gruppen zu bilden, in denen man sich anmelden kann und dort in eine Highscore Liste aufgenommen wird. Umso mehr Rechenzeit mit SETI@Home, desto höher ist der Rang auf der Liste.
Ich persönlich halte SETI@Home für ein gutes Projekt und habe bisher nur positives darüber gelesen. Das Homeprogramm exisitert nun seit ca 2-3 Jahren und daher denke ich, dass seriösität garantiert ist.
hsk_de, 29.03.2002
Wird nach Ausserirdischen auf meinem Rechner gesucht? Was habe ich davon? Erfahre ich wenn was gefunden wurde? Und wieso ist das Produkt gut? Du laumlsst zu viele Fragen offen.
schmiddi, 29.03.2002
Hab zwar schon davon gehoumlrt, wuumlsste aber ansonsten nicht um was es geht nachdem ich deine Meinung gelesen habe. Deshalb schlieszlige ich mich Garlin an. lg Daniel
ein Testbericht von M.Quincy2002-02-16 11:07:21vom 16.02.2002Empfehlung: ja
Heute befasse ich mich mit einem sehr guten Thema und zwar dem Traum das wir nicht alleine sind in unserem Universum. Jeder kennt dieses Thema aus dem Fernsehen und auch in allen anderen Medien wird häufig davon berichtet. Weltberühmt, zumindest im Fernsehen, wurde das Thema durch einen kleinen Außerirdischen der Millionen Menschen begeisterte und zwar E.T.
So nun aber zum eigentlichen Thema. Die NASA hat schon seit langer Zeit das Ohr ins Universum weit offen. Mit Satteliten hören sie ins Weltall hinein und suchen dort nach Geräuschen die auf Außerirdisches
Leben hinweisen. Diese Daten werden dann nachdem sie auf die Erde gesendet wurden von Wissenschaftlern der Weltraumbehörde NASA und freien Astrophysikern Mithilfe der Computertechnik dekodiert und dann schließlich in Messbare Werte zusammengefasst. Dieses Projekt läuft unter dem Deckmantel SETI (Search for Extraterrestrial Intelligence) also man kann sagen, Suche nach Außerirdischer Intelligenz. Nun aber senden die Satelliten einfach zu viele Daten an die Weltraumbehörde. Diese kann die Unmengen an Daten nicht alleine entschlüsseln. Also, musste ein Weg aus dieser vorher nicht bedachten Krise geschaffen werden. So kam man auf die Idee auch andere Personen, die nicht dafür ausgebildet waren, in das Projekt einzuschließen und den Weltraumbehörden zu helfen die Datenflut einzugrenzen.
Also schufen einige Wissenschaftler das Projekt SETI@home. Es wurde ein Programm geschaffen, das normale Leute weltweit sich downloaden können und dann „im Auftrag der Wissenschaft“ mit Hilfe ihres Computers ebenfalls Daten dekodieren können und dann den SETI Forschern zu schicken. Und nun will ich euch kurz erklären wie das vor sich geht. Also, als erstes ladet man sich die Software herunter (etwa 700KB groß). Diese findet man auf der Seite http://setiathome.berkeley.edu . Hier findet man auch alle wichtigen Informationen über das Projekt, jedoch nur auf Englisch. Jedoch gibt es auch viele deutsche Seiten die sich damit befassen. Aber egal, nachdem man sich die Software runtergeladen hat klickt man auf die nun neue Datei und installiert das Programm in das jeweilige Verzeichnis, je nach Lust und Laune. Die Installation dauert nur wenige Sekunden und ist sehr einfach und macht auch keinerlei Probleme, Selbst dem allerneuesten Computerbesitzer J.
So nach der Installation kann man zwischen 2 Rubriken wählen die automatisch dann auftauchen. Bei der ersten Methode beginnt das SETI Programm die Daten nur im Bildschirmschonermodus zu dekodieren, was vor allem bei langsamen Rechnern günstig ist. Bei der zweiten Methode (vor allem bei schnelleren Rechnern mit mehr als 64 MB-RAM günstig) werden die Daten ständig bearbeitet. Wenn man viel mit dem Rechner arbeitet kann man es natürlich auch mit einem Rechtsklick und der Rubrik Exit ausschalten. So wenn das getan wurde wird man noch gefragt ob er sich zur Datenübertragung automatisch ins Internet einwählen kann oder ob das Programm Sie zuerst fragt. Ich persönlich will zuerst gefragt werden. So nun ist das meiste Stück Arbeit schon getan.
So nun kommt das wichtigste und zwar die Datenbeschaffung. Nach der Installation müssen Sie sich noch einen Account anlegen mit Name usw. Ist dies getan fragt Sie das Programm ob es sich das erste Datenpaket für die Entschlüsselung aus dem Netz laden kann. Drücken Sie ja und es wird Ihr erstes Datenpaket runtergeladen (immer unterschiedlich groß, zwischen etwa 50KB und 1MB). Danach können Sie sich wieder aus dem Internet auswählen. Nun beginnt Ihr PC mit der Entschlüsselung. Öffnen Sie das Programm sehen Sie alle wichtigen Informationen. Aber schon vorab gesagt. Selbst für 100 KB benötigt man schon viele Stunden (je nach PC Geschwindigkeit so zwischen 5 und 25 Stunden). Ist das Programm fertig mit dem Paket fragt es Sie erneut ob es sich mit dem Netz verbinden kann. Nun werden die dekodierten Daten weggeschickt und ein neues Paket heruntergeladen.
Sie können auch verschiedenen SETI Gruppen beitreten. Dort werden Sie in Ranglisten eingebunden und dort finden Sie auch Informationen über alles. Ein Beispiel ist zum Beispiel die Anno 1503 Gruppe. Adresse: http://www.Anno1503.de Gehen Sie dort unter Community, dann unter Seti@home. Dort wird dann alles beschrieben.
Ach noch was. Dies alles ist mit keinerlei Kosten verbunden, jedoch bekommt man auch nichts, außer dem Gewissen, dass Sie einen großen Dienst für die Wissenschaft tun. Denn wird sind nicht alleine da draußen. So und hiermit verabschiede ich mich mit diesem Bericht und wünsche euch viel Spaß beim Dekodieren. Wenn Ihr Fragen habt, schreibt einfach ein Kommentar. Ich werde euch dann schnell antworten.