Drei Magier Spiele Jetzt fahrn wir übern See Testbericht

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Erfahrungsbericht
Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  sehr gut
  • Spaßfaktor:  sehr gering
  • Spielanleitung:  sehr gut
  • Wird langweilig:  nie

Erfahrungsbericht von marge_smith

Herrlicher Singsang im Kinderzimmer

  • Präsentation:  sehr gut
  • Schwierigkeitsgrad:  leicht
  • Spaßfaktor:  sehr gering
  • Spielanleitung:  sehr gut
  • Wird langweilig:  nie
  • Spieldauer:  kurz, unter 30 Minuten
  • Das Spiel für:  Kinder
  • Spielerzahl:  ab 2

Pro:

Macht unglaublich viel Spaß, fördert das singen in der Familie.

Kontra:

Bekommt man leider nicht mehr zu kaufen :(

Empfehlung:

Ja

Meine beiden Töchter singen sehr gern und das schon immer.
Meine Große singt und spielt genau wie ich früher unterdessen sogar in einer Band.
Die beiden haben - wenn die Jungs nicht dabei sind - sowieso eine ganz besondere Beziehung, sind halt Mädchen.

Als die Kleine ihren zweiten Geburtstag hatte, bekam sie von der großen das Spiel geschenkt was ich heute beschreibe.
Da es vom eigenen gesparten Taschengeld war und das Spiel mindestens um die 15,- Euro gekostet hat, fanden wir das ganz schön bemerkenswert.
Und das Spiel ist einfach super!


Das Spiel

Die Maße des Kartons sind besonders, da es nicht so eine der üblichen flachen Pappschachteln ist.
Er ist B/T 9,5 cm x 8 cm groß und damit hatten wir immer ein wenig Probleme, ihn in den Spieleschrank zu integrieren.
Irgendwann blieb er dann einfach im Regal meiner Kleinen stehen, sie wollte sowieso andauernd damit spielen.


Inhalt

- 30 Pappkarten
- 30 Liedkarten
- 2 Karten mit Spielanleitung, eine Deckkarte


Qualität

Das gesamte Spiel ist sehr hochwertig.
Die Pappkarten für die Kinder sind quadratisch mit den Maßen 9cm x 2mm und aus sehr stabilem Material.
Man kann sie kaum biegen, was auch gut ist, weil ich öfter bei Besuch erlebt habe, dass sich Kinder streiten und dann an den Karten ziehen und zerren.
Vom Format her sind sie ähnlich wie Bierdeckel, haben aber an der Oberfläche eine glatte Beschichtung und diese dann eine zarte Stanzung.
Sehr griffig also.

Die Liedkarten haben ungefähr Rommeekartengröße und sind auch aus dem gleichen dünnen Material.
Hier muss man also aufpassen, dass die nicht gerade die hitzköpfigsten Kinder in die Finger bekommen.

Der Außenkarton ist bei uns nach den vielen Jahren zwar etwas angeschubbert, aber es ist nichts eingerissen.
Auch er besteht aus ordentlich dicker Pappe.


Erfinder

Autor: Alex Randolph
Illustrationen: Tapiro/Venedig
Grafik: Johann Rüttinger
Redaktion: Kathii Kappler
Verlag: Drei Magier Spiele 1999


Spielziel

Ziel ist es natürlich, die 30 Lieder so schnell zu erkennen, dass man so viele Karten wie möglich bekommt.
Folgende Lieder sind enthalten:

- Dornröschen
- Der Mond ist aufgegangen
- Wer will fleißige Handwerker sehn
- Wide wide wenne
- Ein Männlein steht im Walde
- ABC, die Katze lief im Schnee
- Alle Vögel sind schon da
- Hänsel und Gretel
- Jetzt fahrn wir übern See
- Bruder Jakob
- Es klappert die Mühle
- Der Kuckuck und der Esel
- Muss i denn zum Städtele ninaus
- Hänschen klein
- Brüderchen komm tanz mit mir
- Kommt ein Vogel geflogen
- Es tanzt ein Bi- Ba- Butzemann
- Kuckuck, Kuckuck
- Auf unsrer Wiese
- Hopp, hopp, hopp
- EinVogel wollte Hochzeit machen
- Mein Hut der hat drei Ecken
- Alle meine Entchen
- Backe, backe, Kuchen
- Schlaf Kindchen schlaf
- Ringel ringel Reihe
- Laterne, Laterne
- Häschen in der Grube
- Fuchs du hast die Gans gestohlen
- In einem kleinem Apfel


Vorbereitung

Je nach Alter der Kinder muss man sich die Karten natürlich vorher anschauen.
Da meine jüngere Tochter mit ihren damals zwei Jahren für das Spiel eigentlich noch zu jung war, haben wir es auch erst gar nicht nach Anleitung gespielt.
Hauptsächlich meine Große hat mit ihr immer auf dem Bett gesessen und die Lieder auf den großen Pappkarten vorgesungen.
Wir haben da noch ganz wunderschöne und zuckersüße Fotos davon, das war wirklich eine schöne Zeit.

Wenn die Kinder die Lieder dann schon kennen, kann es mit dem eigentlichen Spiel los gehen.


Ablauf

Laut Anleitung soll der Spielleiter die großen Pappkarten mischen und dann mit der Rückseite nach oben auf den Tisch legen.
Dann sollen fünf beliebige Karten ausgesucht werden, die nicht beim Spiel verwendet werden sollen, die kommen einfach zurück in den Pappkarton.
Danach werden die Pappkarten aufgedeckt, so dass die Kinder die Liederbilder sehen können.
Damit es ein wenig ordentlicher aussieht, werden die 25 Karten in Fünferreihen angeordnet.
Die Kinder sollen währendt des Spiels die Hände unter dem Tisch behalten - hallelujah!

Dann mischt der Spielleiter seine 30 Liederkarten und fängt an das Lied auf der obersten seiner Karten vorzusingen.
Dabei muss er aufpassen, dass diese Karte für die Kinder nicht sichtbar ist, denn auf der Liederkarte ist zum Abgleich das selbe Bild wie auf der entsprechenden Pappkarte für die Kinder aufgedruckt.
Im Laufe der Jahre hatten wir immer mal wieder Kinder dabei, die mit allen Tricks versucht haben auf die Karte zu linsen.

Wer dann das Lied erkannt und dann auch noch das richtige Bild gefunden hat, darf schnell die entsprechende Karte berühren.
Das klingt auf der Anleitung so sittsam, aber oje, wir hatten schon Rabauken dabei.
Eigentlich soll die Karte ja nur mit dem Finger berührt werden, aber manche Kinder sind so vom Ehrgeiz getrieben, dass sie sich gleich die Karte komplett schnappen.
Da muss der Spielleiter sehr auf dem Sprung sein, damit es keinen Streit gibt.
Gut auch, dass die Karten so stabil sind, einen kleineren Machtkampf halten sie aus, wenn man nicht schnell genug dazwischen geht.

Laut Anleitung bekommt der Finder dann die richtige Karte.
Hat das Kind aber auf eine falsche Karte gezeigt, auch zum Beispiel auf eine liegende Karte, obwohl eines von den Liedern die ja vorher aussortiert wurden vorgesungen wurde, dann muss es eine Karte hergeben, wenn es vorher schon eine hatte.
Das haben wir so aber bestimmt nur ein oder zwei Male auf einem Kindergeburtstag so gespielt.
Für die Kinder ist es einfach zu frustrierend, wenn sie eine Karte wieder hergeben müssen und dann gibt es lange Gesichter oder Tränen und es macht keinen Spaß mehr.
Wenn die Kinder noch sehr klein sind, verstehen sie das auch mit den aussortierten Karten nicht immer.
Sie erkennen das gesungene Lied und suchen und suchen nach dem Bild und haben längst vergessen, dass vorher welche weg genommen wurden.

Spielende ist jedenfalls, wenn alle Lieder auf den Pappkarten erkannt wurden.
Sieger ist dann natürlich derjenige, der den höchsten Stapel mit gefundenen Karten hat.


Unsere Variante

Da meine jüngste Tochte das Spiel ja nun schon zum zweiten Geburtstag bekam, haben wir es zuerst gar nicht nach Anleitung gespielt.
Die beiden Mädels haben die Pappkarten eher wie ein Liederbuch benutzt.
Bald hatte die Lütte Lieblingslieder, die ihre Schwester oder wir Eltern immer wieder vorsingen mussten.
Außerdem konnte sie die Lieder bald selbst alle singen, wenn es auch bei den Texten noch sehr lustige Versprecher gab, anfags war der Text auch eher nur angedeutet.
Nach ungefähr einem halben Jahr nach ihrem zweiten Geburtstag wurde dann aber schon richtig gespielt.
Allerdings haben wir immer die kompletten 30 Karten ausgelegt, weil die Lütte damals immer unbedingt alle Karten dabei haben wollte.

Bald war dann klar, dass das Spiel wirklich unwahrscheinlich gut das hören und erkennen schult.
Selbst in dem jungen Alter reichten meist schon zwei drei Tönchen aus, und unsere Lütte rief sofort den Liedertitel.
Bei Besuch oder Geburtstagen war es nicht möglich, sie mitspielen zu lassen, weil sie alles vor den anderen erkannt hat.
Wir haben das "Problem" dann so gelöst, dass sie bei uns Erwachsenen mit als Spielleiter auf dem Schoß saß und mit vorsingen durfte.
Wenn sie Besuch hatte und allein in ihrem Zimmer mit den kleinen Freundinnen das Spiel gespielt hat, war sie sowieso schon immer der Vorsänger.
Es war dann immer total niedlich zu beobachten, was für ulkige Texte dann immer vorgesungen wurden, sie konnte auf den Spielleiterkarten ja die Worte noch nicht lesen sondern hat das Lied nur wegen des Bildes erkannt.


Zugabe

Meine Jungs sind nicht so die Sänger, besonders mein älterer Sohn hat des Spiel eher nicht mitgemacht.
Obwohl er sonst viel mit ihr spielt, besonders Lego und Playmobil, war sie ihm hier einfach zu schnell.
Ist natürlich peinlich wenn man der ältere Bruder ist.

Mit unserem jüngsten ist das ein wenig anders, er ist eben das Nesthäkchen und von den Mädels heiß geliebt.
Der muss alles mitspielen und tappert den beiden immer liebend gern überall hin hinterher.
Das Kinderliederspiel hatten sie auch schon am Wickel.
Weil sich die Mädels aber beschwert haben, dass der Kleine die Lieder nicht so schnell lernt, hab ich mir gedacht, dass vielleicht eine zusätzliche CD helfen könnte.
Nun war die ja von hause aus nicht mit dabei, hieß also, die ganzen CDs mit Kinderliedern zu durchforsten und auf den Rechner zu kopieren.
Leider waren damit erst ungefähr zwei Drittel der Lieder da.
Die anderen hab ich nach und nach im Internet gekauft.
Zum Glück kann man ja unterdessen Lieder einzeln herunterladen und muss nicht immer gleich eine ganze CD kaufen, dass hätte sich dann nämlich nicht gelohnt, wäre unglaublich teuer geworden.

Das coole an der so zusammen gestellten CD: man kann sie einfach so mal nebenher laufen lassen oder auch direkt beim Spiel, wenn man auf zufällige Wiedergabe schaltet.
Unterdessen ist also auch schon unser Jüngster ganz fit bei den Kinderliedern.


Illustrationen

Zu den Bildern möchte ich noch anmerken, dass diese wirklich allerliebst sind.
In der Mitte ist immer ein sehr prägnantes Bild und drum herum ein Rahmen mit dazu passenden Motiven.
Als meine jüngere Tochter noch kleiner war, hat sie manchmal ganz versunken über den Karten gesessen, die Liedchen gesummt und die Bilder betrachtet.
Es gab irgendwie immer etwas neues zu entdecken.

Eines Tages kam sie zum Beispiel mit Tränen in den Augen angetappelt und zeigte mir aufgeregt, wie böse der Fuchs schaut, der die Gans mit den Vorderpfoten festhält.
Die Karte hatte sie schon tausend Mal vorher gesehen, aber anscheinend erst da verstanden was in dem Lied überhaupt passiert.

Der Bi-Ba-Butzemann wurde dank des Bildes eines Tages als schnöder Räuber identifiziert, warum auch sollte jemand mit einem Sack und Geschirr drin durch ein Haus laufen?

Auch die Karte zu "Ein Männlein steht im Walde" lieferte immer mal wieder Gesprächsstoff zu Worten und Formulierungen. Wer sagt auch heutzutage noch purpur?

Ganz besonders schön finde ich die Karte zu "Es klappert die Mühle" gelungen, weil dort im Vordergrund bei Kerzenlicht und noch scheinendem Mond der Müller müde im Bett sitzt und durch das Fenster das Wassermühlenrad erkennbar ist.
Durch diese Karte hatten wir das erste Gespräch zu Berufen und den besonderen Lebensumständen die diese manchmal mit sich bringen.


Kaufen?

Ich würde mal sagen: Absolut und ja, von mir gibts eine ganz große Empfehlung.
Gerade zu Weihnachten an den Feiertagen hätte man damit ein wirklich schönes Familienspiel.
Und selbst gesungen wird heutzutage ja sowieso viel zu wenig.

Das Problem ist nur, dass man das Spiel nicht mehr kaufen kann, was mir völlig unverständlich ist.
Da appeliere ich wirklich an den Verlag, das nochmal neu aufzulegen.

Wer es irgendwo gebraucht bekommt, dem gratuliere ich - ist ein Spiel zum aufheben und weiter vererben.

37 Bewertungen, 9 Kommentare

  • target1312

    07.01.2012, 15:07 Uhr von target1312, Bewertung: besonders wertvoll

    BW + Schönes Wochenende wünsch ich Dir

  • titus01

    07.01.2012, 04:00 Uhr von titus01, Bewertung: besonders wertvoll

    bw und ein schönes Wochenende...

  • goat

    07.01.2012, 02:36 Uhr von goat, Bewertung: sehr hilfreich

    Ja, es gibt leider nur fünf bw am Tag, die zu vergeben sind. Es wäre nicht ganz fair, wenn ich dafür ein Mitglied benachteilige, welches sich regelmäßig die Mühe macht, auch bei anderen zu lesen. Und es gibt leider zu viele neue Mitglieder, die sich bewerten lassen und selber 0 Interesse an Berichten anderer Mitglieder zeigen.

  • Lale

    07.01.2012, 00:56 Uhr von Lale, Bewertung: sehr hilfreich

    Allerbesten Gruß *~*

  • Miraculix1967

    07.01.2012, 00:21 Uhr von Miraculix1967, Bewertung: besonders wertvoll

    Super herübergebraucht und ein super Tipp für alle Familien mit kleinen Kindern - BW von mir! Schönes Wochenende und lieben Gruß Nr. 1 heute aus dem gallischen Dorf von Miraculix1967

  • Clematis

    06.01.2012, 23:14 Uhr von Clematis, Bewertung: sehr hilfreich

    Schöne Grüsse, Talulah

  • katjafranke

    06.01.2012, 21:07 Uhr von katjafranke, Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße von der KATJA

  • austin77

    06.01.2012, 19:43 Uhr von austin77, Bewertung: sehr hilfreich

    Sh.... würde mich über Gegenlesung freuen. lg

  • uhlig_simone@t-online.de

    06.01.2012, 19:26 Uhr von uhlig_simone@t-online.de, Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße v. Simone