High Fidelity (DVD) Testbericht

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pat_kla
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Erfahrungsbericht von wertwe

Absoluter Spitzenfilm!!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Zuerst war ich ein klein wenig skeptisch, als ich in den Film „High Fidelity“ ging. Aber er hat mich restlos überzeugt und keine der 114 Minuten war in irgendeiner Form verschwendet.


Ganz kurz zur Story: Rob, der Besitzer eines kaum besuchten Plattenladens (was ein Wunder im Zeitalter der CD), wird von seiner Freundin Laura verlassen, was ihn stark beschäftigt. Er stellt eine Top 5 der schlimmsten Beendigungen seiner bisherigen Beziehungen auf und schreit Laura hinterher, dass sie nicht in dieser Hitparade liegt. Nach und nach werden in Rückblenden diese Liebschaften kurz gezeigt, er trifft sich sogar mit einigen Verflossenen wieder, um zu erfahren, was er falsch gemacht hat.


Nebenbei kümmert er sich mit den zwei kaputten Musikfreaks Rick und Barry um seinen Plattenladen. Barry vergrault in einer Tour Kunden, die seinen Ansprüchen nicht gewachsen sind (Klar: Wer Stevie Wonders „I just call to say i love you“ kaufen will, hat in diesem Plattenladen nichts zu suchen), und beginnt, in einer Garagenband zu singen. Laura zieht bei Ian, einem ehemaligen Nachbarn der beiden, ein, was Rob in den Wahnsinn und in die Betten anderen Frauen treibt. Rob versucht natürlich alles, um Laura wieder zu bekommen. Ob es ihm gelingt, müßt ihr selbst herausfinden (ein Tipp: Es ist ein amerikanischer Film)!


Soviel zur Story des Films. Von der ganzen Anlage und Stimmung wirkt er eher wie ein englischer Film, was vielleicht auch daran liegt, dass der zugrunde liegende Roman in England, der Film aber in Chicago spielt. Zudem spielt Musik eine wichtige Rolle in diesem Film. Der Film ist eine Beziehungskomödie und ist daher auch nicht so sehr auf Slapstick und Klamauk, sonders auf hintergründige Ironie und leichtem schwarzen Humor aufgebaut.


Verkürzt kann man sagen: Der Film besteht daraus, dass in einer Tour eine „Top 5“ von allen Lebenslagen erstellt wird. Dazu kommen die ganz hervorragend konstruierten und gespielten Charaktere. Das fängt bei großartigen Hauptdarsteller John Cusack, der auch die meiste Musik ausgesucht hat und sich auch als Co-Produzent hervortut. Die Nebendarsteller spielen allesamt ganz hervorragend: Den beiden Helfern im Plattenladen nimmt man ihren Vogel (im Kopf) ab, sie spielen ihre Rolle ohne zu überdrehen. Besondere Erwähnung verdient die kleine Nebenrolle des Nebenbuhlers Ian, der als schleimiger Schattenparker brillant von Tim Robbins („Nix zu verlieren“) gespielt wird.

Als Bonbon für alle Musikfreund gibt der Boss selbst (Bruce Springsteen) in einem Kurzauftritt Rob Tipps im Umgang im Frauen. Nicht zu vergessen ist auch Iben Hjeile, die die Rolle der Laura überzeugend rüber bringt.


Zur Top 5 aller bisher gedrehten Filme gehört dieser allerdings nicht, aber diesen Anspruch will der Film wohl auch nicht erfüllen. Aber insgesamt ist der Film eine überaus sehenswerte Komödie, die aus meiner Sicht sicher in die Top 5 der Filme dieses Jahrtausends gehört (das klingt doch wirklich gut, oder?). Der Film ist den Kinoeintritt wirklich wert, besonders wenn man zur Rock- und Popmusik der 80ger eine gewisse Beziehung hat, und er ist eine echte Alternative auch für diejenigen, die wegen einer ausverkauften Vorstellung von „Der Sturm“ ratlos vor der Kinokasse stehen.

16 Bewertungen, 3 Kommentare

  • diabolo26

    05.08.2002, 13:49 Uhr von diabolo26
    Bewertung: sehr hilfreich

    Auch gesehen, bin ganz Deiner Meinung

  • fario

    22.06.2002, 20:20 Uhr von fario
    Bewertung: sehr hilfreich

    der Film ist sehr interessant

  • MichaelW97614

    09.04.2002, 17:19 Uhr von MichaelW97614
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöne meinung!