Mit Schirm, Charme und Melone (DVD) Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Action:  durchschnittlich
  • Anspruch:  anspruchslos
  • Romantik:  niedrig
  • Humor:  durchschnittlich
  • Spannung:  langweilig

Erfahrungsbericht von schuchi2

Schirm und Melone waren da,aber wo der Charme?

Pro:

Special-effects

Kontra:

lest selber

Empfehlung:

Ja

Hallo Liebe Leserinnen und Leser !



Da es mir in letzter Zeit nicht vergönnt war, ins Kino zu gehen, und ich zu faul bin, die Videothek aufzusuchen, bin ich doch ganz froh drüber, dass einige Filme, welche ich im Kino nicht sehen konnte, im Fernsehen ausgestrahlt werden. Dazu gehört auch der letztens gezeigte Film

Mit Schirm, Charme und Melone
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Auch dieser Film ist, wie z.B. auch drei Engel für Charlie eine moderne Verfilmung einer Vorabendserie aus den Siebzigern.
Ob ich nun bereue, dass ich den Film nicht im Kino gesehen habe, oder ob ich froh darüber bin, das könnt Ihr nun in dem folgenden Bericht lesen.

Story :
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John Steed, Englands Agent Nr.1 wird von „Mutter“, Chef des britischen Ministeriums, beauftragt, herauszufinden, wer für die Sabotage des „Prosperos-Schildes“( ein Wetterschutzschild ) verantwortlich ist.
Ihm zur Seite steht Dr. Emma Peel, ehemalige Mitarbeiterin an diesem Projekt, und lt. Videoaufnahme vermutliche Täterin der Sabotage.
Die Spur der Zwei führt zu Sir August de Wynter.
Dort muß Steed feststellen, dass es von Emma Peel eine Doppelgängerin gibt, welche zum einen für die Sabotage des Schildes verantwortlich ist, und zum zweiten über Leichen geht.
Sir de Wynter benutzt die Maschine des Schildes dazu, um sein eigenes Wetter zu schaffen. Er erpresst die Welt mit Schneestürmen und Gewittern, welche er mit eben dieser Maschine verursachen kann.
Um Sir de Wynter zu bekommen, versuchen die zwei nun, ihm auf die Schliche zu kommen. Da dieser immer vorbereitet ist, was die Besuche der Beiden angeht, ist klar, dass es einen Spitzel im Ministerium geben muß.
Wer dies ist, und was die zwei noch alles erleben, das müsst Ihr Euch schon selber anschauen.

Umsetzung :
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Um die Nähe an der eigentlichen Serie nicht zu verlieren, wird hier ganz schön mit irgendwelchen technischen Spielereien übertrieben.
Da gibt es zum Beispiel übergroße Insekten, welche das Auto der beiden Agenten beschießen.
Zum anderen gibt es in dem Film eine Fabrik, welche Wetter in Kugeln anbietet.
Jeder kennt noch die Schneekugeln, womit man als Kind immer sehr gerne gespielt hat. Man nimmt die Kugel, schüttelt diese, und es schneit darin.
Solche Kugeln muß man sich auch hier vorstellen. Nur einige Nummern größer. Und es schneit nicht nur in denen, sondern da gibt es eine Kugel mit einer Gewitterwolke im Innern, wo Blitze herausschießen, in der nächsten tobt ein Sturm.

Ich bin mir nicht ganz sicher, in welcher Zeit dieser Film eigentlich spielt. Die Personen sind gekleidet wie die der heutigen Zeit. Die Technik, über welche in dem Film verfügt wird stammt irgendwie aus der Zukunft. Also alles recht fiktiv.

Was allerdings die filmischen Tricks angeht, so sind diese wirklich sehr gut in Szene gesetzt worden. Die Tricks wirken, als gehörten sie dazu.
Die Story im Film selber scheint etwas verworren, und man scheint davon auszugehen, dass jeder die Serie irgendwie kennt.
Für Leute, welche in den Film gehen, und noch nie vorher von der Serie gehört haben, die tun den Film als Unsinn ab.
Dieser Meinung war ich auch etwas.
Die Gelder hätte man sich sparen können.

Schauspieler :
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Der älteste unter diesen, und vor allem Bekannteste, dürfte Sean Connery sein. Mit der Person des Schotten Sir August de Wynter spielt er mal einen Bösewicht.
Seine schauspielerischen Leistungen, und die der anderen zwei Hauptpersonen, sind hier das, was den Film wenigstens etwas positives abverlangt.

Ralph Finnes spielt den Superagenten John Steed.
Irgendwie hat dieser einen versnobten, arroganten Charakter, welcher hier ziemlich übertrieben wirkt. Trotzdem können auch seine schauspielerischen Leistungen positiv hervorgehoben werden. Nach und nach steigert er sich in seine Rolle hinein.
Wem der Name irgendwie etwas sagt, Finnes spielte auch in „Schindlers Liste mit“.

Uma Thurman, die dritte Hauptdarstellerin, darf hier die Person der Dr. Emma Peel darstellen.
Die Person der Ms. Peel zeugt von relativ hohem Intellekt, welchen sie z.B. bei einem Schachspiel mit Steed zeigt, wo sie noch nicht mal in der Nähe des Schachbrettes ist, und trotzdem Steed Matt spielt, welcher ebenfalls nicht unbedingt auf den Kopf gefallen ist.
Des weiteren ist diese hier auch sehr sportlich, und weiß sich auch mit ihren Armen und Beinen zu währen, was der schlanken Person nicht sehr schwer zu fallen schien.
Sie spielte auch unter anderem mit bei „Batman und Robin“.

Die eben genannten Hauptdarsteller glänzten bei der Premiere zu diesem Film mit Abwesenheit.

Weitere Schauspieler bedürfen hier nicht der Nennung, da diese nur am Rande mitspielten.

Hinter der Kamera :
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Der Wichtigste ist der Regisseur :
Jeremiah Chechik hatte eigentlich eine recht schwere Aufgabe. Er musste aus der Serie von damals einen Kinofilm von heute schaffen.
Obwohl viele Dinge sehr übertrieben wirken, fügte er hier alles zusammen, und machte einen Film daraus, welchen man im Kino anbieten kann.
Ich denke mal, dort hat er wegen der Tricks besser gewirkt, als hier zu Hause mit meinem 54-cm Fernseher.
Weitere Filme von Chechik waren z.B. 1993 „Benny und Joon“ und 1996 „Diabolisch“.

Ich rede hier andauernd von den sehr guten Tricks. Für die Spezialeffekte war Joss Williams zuständig.
Wie schon des öfteren erwähnt, wäre dieser Film ohne Tricktechnik nicht sehenswert gewesen.
Weitere Filme, wo er mitwirkte, waren z.B. 1995 „white Squall“ und 1997 „Butcher Boy“.

Die Musik des Filmes hat hier die entsprechenden Stimmungen sehr gut akustisch umgesetzt. Dies hat man Joel McNeely zu verdanken.
Weitere Werke, welche er mitgestaltete, waren 1995 „Flipper“ und ganz aktuell 2003 „Dschungelbuch 2“.

Fazit :
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Ich aus meiner Sicht vergebe dem Film drei Sterne. Obwohl er doch nur Durchschnitt ist, empfehle ich diesen hier.
Dieses rührt zum einen wegen der Schauspieler, und zum anderen auf jeden Fall der Spezialeffekte.
Wer sich diesen Film anschauen möchte, sollte wissen, dass dieser noch übertriebener als mancher Bond-Streifen wirkt.


Ich hoffe, ich hatte alles drin in meinem Bericht, und habe dem einen oder anderen einen kleinen Einblick in diesen Film geben können. Ob Ihr ihn Euch nun anschaut, oder nicht, das ist Eure Sache.

Ich wünsche allen noch ein schönes Wochenende, und sage Tschüß,

Euer schuchi2

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