Sonata Arctica - For The Sake Of Revenge (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht
Summe aller Bewertungen

Erfahrungsbericht von zyankali777

The Revenge of Silence

Pro:

Klasse Band + Performance, super Publikum, Live - Atmosphäre, Lieder aus allen Jahren, Keyboardzerstörung

Kontra:

nicht alle Stücke auf CD drauf, Songliste nicht vollständig, CD hält zwischen Track 12 und 13

Empfehlung:

Ja

Die 5 Metaler aus Finnland sind mal wieder in Tokio gelandet. Nach Songs of Silence 2002 hat sich die Band entschieden, auch ihr zweites Live-Album nach Japan zu verlegen. Dies scheint mir, anhand der Atmosphäre, die die japanischen Fans erzeugen, auch gut zu sein. Ich hab mich ziemlich auf diese DVD mit CD gefreut und werde mein bestes geben, sie zu präsentieren.

Wer gehört zur Band?
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Tony Kakko - Vocals
Jani Liimatainen - Gittare & Backing Vocals
Marko Paasikoski - Bass & Backing Vocals
Henrik Klingenberg - Keyboard & Backing Vocals
Tommy Portimo - Schlagzeug

Wie klingt Sonata Arctica im allgemeinen?
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Sänger:
Tony Kakko hat eine sehr natürliche und klare Stimme, welche er auf vollkommen ausnutzt. Er singt eigentlich in einer gemäßigten/tiefen Stimmlage. Sein Gesang ist voller Gefühl, was sich wirklich echt gut anhört. Er fügt sich wunderbar ins Gesammtkonzept der restlichen Band ein. Der Backgroundgesang wird von den anderen Bandmitgliedern übernommen.

Gitarre:
Der Gitarreneinsatz von Sonata Arctica wirkt nicht so überladen wie bei anderen Metal-Bands. Allerdings ist er hier prägnanter als bei den Alben.

Bass:
Nicht wirklich raushörbar, aber doch da. Durch dem Bass wird dem Gesammtkonzept ein etwas tieferer und dumpferer Klang verpasst. Er wird eher versteckter im Hintergrund als reines Begleitinstrument benutzt. Soli und Einstiege in Liedern sind eher dem Keyboard vorbehalten.

Keyboard:
Wie eben schon angedeutet, ist das Keyboard, sowie andere symphonische Elemente die damit verbunden sind, eins der wichtigsten Elemente in der Musik von Sonata Arctica. Der Keyboard-Sound zieht sich durch alle Lieder die DVD durch und hat auch einige Soli und Einstiege für sich beansprucht.

Drums:
Das Schlagzeug hat einen herrlichen Musikunterstützungs-Charackter. Tommy Portimo ist ein guter Schlagzeuger. Es ist, ebenfalls wie Gitarre, nicht direckt im Vordergrund. Die Musik an sich stützt sich eher auf Tomy`s Stimme.

Was befindet sich auf der DVD?
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1. Prelude for Reckoning (7/10)
2. Misplaced (9/10)
3. Blinded no more (8/10)
4. Full Moon (10/10)
5. Victoria`s Secret (9/10)
6. Broken (8/10)
7. 8th Commandment (8/10)
8. Shamandalie (8/10)
9. Kingdom for a Heart (9/10)
10. Replica (8/10)
11. My Land (7/10)
12. Black Sheep (9/10)
13. Sing in Silence (8/10)
14. The End of this Chapter (2-6) (7/10)
15. San Sebastian (10/10)
16. The End of this Keyboard/Sing along (10/10)
17. Gravenimage (9/10)
18. Don`t say a word (9/10)
19. The Cage (10/10)
20. "Vodka/Hana nagila" - sing a long (5/10)
21. Outro "Draw me" (10/10)

22. "The men of the north in the land of the rising sun"
23. Biografien der Bandmitglieder
24. Discographie

Was befindet sich auf der CD?
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Tracks 1. - 12. + 17. - 20.

Was hat der Hörer/Zuschauer zu erwarten?
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Zu den Liedern
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(*** - Kommentare zwischen den Liedern von Tony, zumindest das was ich verstanden habe ;))

1.
Prelude for Reckoning dient als Einstimmung auf die DVD und auf die Live-Atmosphäre. Es handelt sich hier nur um Keyboard- und Drummklänge, welche mit verhaltenen Gitarrenklängen unterlegt sind. Die kommt hier nur vom Tonband. Am Anfang ist noch keiner von der Band auf der Bühne, aber während des Stückes kommen sie dann doch. Jetzt kann die eigentliche Show losgehen.

2.
Misplaced beginnt sofort mit der klasse Verbindung zwischen Keyboard und Gitarre. Nach der ruhigen einführung durch den ersten Titel erwartet den Zuhörer gleich ein ziemlich schnelles und rockiges Lied. Bereits hier wird das japanische Publikum von Tony kräftig angeheizt, welches seinen Rufen auch bereitwillig folgt. Im Gegensatz zur Album-Version ist die Unterstützung durch die Backgroundsänger ein wenig mickrig ausgefallen, aber ist ja immerhin live. Tomy ist wirklich ein genialer Songwriter. Bereits hier bemerkt man die gefühlvolle und tragische Lyrik.

"This time was not made for me,
I have nowhere to land, no place to rest,
Like a Bird, without a nest, I`m gliding
under the clouds, forevermore"

***
Thank you!
Let me tell you it`s fucking great to be back here in Tokio, Japan!
Are you ready to rock tonight? - yeah
That`s great because we are shooting this show for our live-DVD!
So make a lot of noice and keep your hands up all the time, okay? - yeah
This song is called: Blinded no more!
***

3.
Blindet no more beginnt auch wieder mit dem Gitarrensound, der hier etwas langsamer ist, aber dadurch auch viel rockiger. Allerdings ist das Lied nicht so wirklich der Wahnsinn. Tony singt nicht wirklich so besonders, obgleich in vielfältiger Weise, und die Musik setzt diesmal eher auf den normalen Gitarrensound, als auf die symphonsichen Elemente. Allerdings bietet dieses Stück klasse Übergänge zwischen den Strophen und dem Refrain. Was mir bei Sonata Arctica wirklich gut gefällt, ist, dass die 5 es wirklich verstehen auch lange Stücke mit ausreichend Text versehen, anstatt den Refrain andauernd zu wiederholen.

***
Thank you
Full Moon
***

4.
Hier beginnt nicht gleich die ganze Band, sondern nur Henrik alleine mit sanften Pianoklängen. Zunächst spielt er etwas anderes, aber dann entwickelt sich daraus der wirklich dramatisch wirkende Pianoeinstieg von Full Moon und das Publikum fängt sofort an zu jubeln. Kurz danach fängt Tony an zu singen, immer noch unterlegt mit dem Keyboardriff. Danach setzt die gesammte Band ein und führt den Hörer wieder zur typischen Rocklinie zurück. Tonys Gesang wird dadurch auch wieder weitaus heftiger. Full Moon stammt von Ecliptica Album ab und handelt, wie mansich schon fast denken kann, von einem Werwolf. Das Lied bietet in Bezug auf die vorherigen Lieder auch kaum Abwechslung von der rockigen Linie, beinhaltet aber auch ein schönes Keyboard/Gitarrensolo in der Mitte. Das Lied endet aber nicht einfach so, sondern nimmt kurz vor Ende die Melodie von White Pearl, Black Oceans auf, was zum Schluss auch wieder in ein Keyboard-Outro mündet.

***
Thank you
Are you ready for some Underwear-Musik? (^^)
This is: Victoria`s Secret
***

5.
Victoria`s Secret beginnt auch wieder mit der typischen Rock-Linie und lässt diese dadurch bei weitem noch nicht abreißen. Das Publikum kann sich hier anscheinend richtig verausgaben. Gesungen werden hier am Anfang nur Akkorde, wobei Tony hier wieder das Publikum singen lässt. Victoria`s Secret stammt vom Album Winterheart`s Guild. Tonys Gesangstil gefällt mir nicht so besonders, da er mehr schreiend ausfällt. In der Mitte des Liedes haben wir wieder ein ausgezeichnetes Keyboard/Gitarrensolo. Sonst hat das Lied hier nichts wirklich herrausragendes und man kann es sich auf jeden Fall anhören.

***
THANK YOU!!
Let`s slow down for a Moment!
We play a song from the same Album, Winterheart`s Guild
This Song is broken!
***

6.
Wie Tomy schon gesagt hat, jetzt wird es erstmal kurz ruhiger. Broken beginnt mit keyboardakkorden, welche auch wieder mit dem Schlagzeug begleitet werden. Das macht Tonys Stimme etwas zarter als bei den vorherigen Stücken. Im Verlaufe des Liedes setzen aber wieder Gitarre und Bass ein. Zunächst nur verhalten, dann aber bekommen sie ihren alten Platz im Gesammtkonzept zurück. Allerdings wechselt diese Stimmung auch wieder mit ruhigeren Sequenzen. Trotz der zeitweiligen Abwechslung zu dem ziemlich rockigen Aspeckt dieser DVD gefällt mir das Lied genau so wie Blindet no more nicht so besonders.


***
Thank you so much!
All right, would you like to have something more speedy? - yeah
Would you like to go back in time to our first album Ecliptica? - yeah
Would you like to have something with a number? - yeah
Number 8? - yeah
All right, this song is: 8th Commandment!!
***

7.
8th Commandment beginnt dementsprechend gleich mit einem ziemlich schnellen Gitarrensolo. Vorallem aber wird das Stück von Synthesizerklängen und schnellen Riffs beherrscht. Der Gesammteindruck des Liedes ist ziemlich wild und kritisch. Tony übernimmt sich in seiner Stimme etwas, was ihn schnell auspowern lässt. Dadurch wirkt der Gesang etwas abgehackter als sonst. Allerdings geht der Text ziemlich schnell ins Ohr. Besonders der Refrain mit "Stay for a while, stay forever..." wird vom Publikum mit Inbrunst mitgesungen. In der Mitte des Liedes haben wir wieder ein Wechselspiel von Gitarre- und Keyboardsoli.

***
This song is nothing but Sham-and-a-lie
***

8.
Shamandalie ist wieder ein eher ruhiges Stück. Tomy`s Gesang wird durchweg mit Klavier und akkustischer Gitarre begleitet. Dadruch wirkt die Stimme auch etwas zarter und gefühlvoller als sonst. Ungefähr die Hälfte des Liedes wird zusätzlich mit der restlichen Band unterstützt. Es handelt sich hier eher um eine kurze Ballade, im Gegensatz zu den sonst ziemlich rockigen Stücken. Das permanenteste an dem Stück sind die ruhigen Pianoklänge, welche die anderen Instrumente eher übertönen als sonst. Shamandalie soll vermutlich als Abwechslng dienen, aber ichfinde das dieses ruhige Lied viel zu früh eingesetzt wurde.

***
YEAH!!
Kingdom for a heart
***

9.
Kingdom of a heart ist auch wieder so schnell wie 8th Commandment, aber hier wird mehr auf den Gitarrensound gesetzt. Vorallem ist hier der Bass besonders herrauszuhören. Tony überrennt sich hier allerdings nicht so mit seiner Stimme, was im Gegensatz zu 8th weitaus melodischer wirkt. Besonders prägend ist der gefühlvolle Text, welcher Tony hier schon fast von der Seele zu kommen scheint.

"I'd give it all for a heart
if I was a King I would give away my kingdom
Treasures and crowns wouldn't mean a thing
If I only had a heart, if I only had a heart..."

***
Thank you!
This is not a real thing...
This is Replica
***

10.
Ebenfalls wieder gefühlvoll, aber deutlich langsamer als zuvor. Replica beginnt mit einem sehr ruhigen und traurig wirkenden Giatrreneinstieg. Tony singt hier zunächst ziemlich zart, was später durch den Schlagzeugeinsatz etwas abgeschwächt wird. Nach dem ersten refrain sind aber dann wieder Keyboard und Gitarre die tragenden Elemente und führt den Hörer auf die ursprüngliche Rocklinie zurück. Das Stück wechselt aber auch zwischen ziemlich schnellen Rocksequenzen und der Melodie vom Anfang, was eine gute Mischung erzeugt.

11.
Das 5 und letzte Stück vom Ecliptica Album erwartet uns mit My Land. Es ist kein wirklich herrausragendes Stück, bietet aber auch keine Schwachstellen. My Land hat eine normale Schnelligkeit, was dadurch kommt das ruhige Keyboardakkorde den Speed aus der Gitarre nehmen. Allerdings haben wir hier auch sehr ruhige Sequenzen drin. Der Rang der Instrumente ist hier wieder auf Normalniveau. Der Gesangstil von Tony ist wegen der Ruhe des Liedes nicht wirklich angemessen, oder My Land wirkt vieleicht gerade wegen seiner Normalität auf der DVD eher langweilig.


***
BLACK SHEEP!!!
***

12.
Ohne Atempause geht My Land in das schnelle Stück Black Sheep über. Es ist geprägt von schnellen Keyboard- und Gitarrenriffs. Am schönsten finde ich aber hier den Drummeinsatz. Im Gegensatz zu der ziemlich heftigen Gitarrenbegelitung wirkt die Singweise sehr melodiös und gefühlvoll. Trotzdem wirkt das ganze, vorallem die Strophen, wieder ziemlich abgehackt. Deswegen gebe ich auch nicht volle Punktzahl.

(Hier muss ich anfügen, dass nach Black Sheep der Bildschirm schwarz wird und das Konzert nicht mehr weiter geht, sofern man nicht auf das 13 Lied manuell klickt. Ich weis nicht woran es liegt, ist aber verdammt nervig)

13.
Nach dieser kurzen Aufregung geht es dann mit Sing in Silence weiter. Das Stück beginnt, wie man sich vermutlich denken kann, ziemlich ruhi, nur Percussion und zarte Keyboardklänge sind zu hören. Dementsprechend ist auch Tony`s Stimme sehr zart und kaum hörbar. Diese Stimmung steigt im weiteren Verlauf, wieder zu einem ruhigen Rockstück an. Vorallem die dramatische Lyrik sticht hier hervor.

"Never will forgive you, never leave you
You know that if you live like, you will die like
How can I erase your pain and aid you
When Death wants to kiss you and you want kiss Him back..."

14.
Der Wechsel zu End of this Chapter erfolgt wieder ohne Übergang, und beginnt bei Chapter Two. Was mich hier wurmt ist, dass auf der Hüllenrückseite dieses Lied garnicht verzeichnet ist, aber egal. End of this Chapter ist auch an das vorherige Lied angekoppelt. Es ist ebenfalls ziemlich ruhig und gefühlvoll. Allerdings sind der Gitarrensound noch weitaus flacher. Auch wird hier bemerkbar, dass der Backgroundgesang bei weitem nicht ausreicht.

15.
San Sebastian macht die letzten zwei Songs eigentlich wieder vergessen. Das Stück ist wieder weitaus schneller und stützt sich wieder mehr auf das Keyboard, als auf heftige Giatrrenklänge. Es ist vorallem ein Stück, wo sich das Publikum austoben kann. Und das tut es auch. Vorallem bietet es nach den ernsten Stücken zuvor, einen Gute-Laune Charakter. Nach langer Zeit haben wir mal wieder hier ein schnelles Keyboard/Gitarrensolo. Das Lied wird schnell zum Ohrwurm und bekommt von mir mal volle Punktzahl.

16.
Wahrscheinlich erwarten wir jetzt alle ein ziemlich trauriges Keyboardsolo. Nix da. Zunäscht sieht es zwar danach aus, aber dann nimmt Henkka (Henrik) seine Keyboargitarre und schlägt damit mal kräftig auf die Bühne ein (?). Damit zerstört er das Keyboard natürlich total. Danach gehen erstmal alle 5 von der Bühne. Bevor das nächste Lied beginnt kommt Tony auf die Bühne zurück und will mit der Ich-sing-vor-und-ihr-singt-nach-Methode nochmal überprüfen ob das Publikum noch wach ist. Obwohl es die Liveatmosphäre unterstützt, ist diese Sequenz für den der vorm Monitor sitzt vieleicht doch langweilig. Ich gebe allerdings schon für die mutwillige Zerstörung der Keyboardgitarre volle Punktzahl. :)

17.
Danach geht das Konzert wieder weiter. Henkka, jetzt nur noch mit einem Keyboard, legt gleich ein herrlich melodiöses Keyboardsolo hin. Dann fängt Tony wieder an zu singen. Die Stimme ist zunächst zart. Gravenimage ist ein sehr kurzes lied, welches ohne Ausklingen der Musik in das nächste Lied übergeht.

18.
Der ruhige Eindruck von Gravenimage ist schnell wieder vergessen, als die Gitarre von Jani, zusammen mit mysteriösen Keyboardtöne, erklingt. Don`t say a word ist wieder schneller und weitaus heftiger als andere Lieder. Vorallem schnelle Keyboardriffs sind hier rauszuhören, allerdings sind diese eindeutig gleichrangig zu Gitarre und Bass. Der Part von Nik Van-Eckmann, als zweite Stimme wurde vom Tonband übernomen.

19.
Jedes schöne Konzert hat den Nachteil, dass es irgendwann endet. Das letzte richtige Lied auf der DVD ist The Cage. Aber jetzt bietet und Sonata Arctica kein langweiliges Abschiedslied sondern dreht noch mal richtig auf. Heftige Gitarrenklängen, schöner Gitarreneinsatz und ein schnelles Doppel-Bass Spiel von Tommy bieten zu Ende noch mal einen richtige Knaller. Desweiteren ist das Stück geprägt von schönen Soli und einem zunächst merkwürdig anmutenden Refrain, vom Gesangstil her.

"The Dream is alive, I can run up the hills every night,
Go around and see another side of the tree
Freedom has a meaning for me, howl with me"

20.
Den letztendlichen musikalischen Abschluss haben wir hier. Tony lässt die Band und das Publikum nochmal richtig auspowern. Und zwar mit der Zeile: "Vodka, we need some Vodka, nahoschi Vodka!" Diese Zeile laüft immerschneller in einem Beifallsturm hinein. Ich finds wirklich sinnlos, aber naja. Man weis jetzt bereits wie der weitere Abend noch verlaufen wird.

21.
Das Outro besteht aus den sanften Klängen von akkustischer Gitarre, Keyboard und Flöte, welche vom Tonband kommen. Man sieht die Jungs noch ein paar geschenke verteilen und sich für die hervorragende Stimmung zu bedanken. Alles das läuft entsprechend zur Musik in Zeitlupe. Anschließend folg noch ein Abspannund die 5 gehen geschafft aber zufrieden von der Bühne.


Bühnenpräsenz
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Positionierung
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Das Schlagzeug steht im Hintergrund auf einem Podest. Vom Zuschauer aus ist links die Gitarre dann kommt Tony, der Bass und anschließend ganz rechts das Keyboard. Das ist die eigenltiche Aufstellung, wleche wohl mit den Mikrophonen zusammenhängt. Vorallem Tony und Marko wechslen ihre Positionen ständig und füllen so die ganze Bühne aus. Auch Jani geht ab und zu mal nach rechts, ist aber an sein Mikro links, als Backgroundsänger gebunden. Henrik wechselt zwischen Keyboard und Keyboardgitarre und bleibt dadurch auch etwas beweglicher. Die Kameras sind meistens auf Tony gerichtet, welcher da vorne eine unglaubliche Show abliefert.


Lightshow und Pyrotechnik
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Die meiste Zeit ist die Bühne in einem ruhigen aber zeimlich dunklen Blau gehalten, was die Qualität der Aufnahme etwas trübt. Doch zeitweise wird diese Atmosphäre durch einzelne Scheinwerferstrahlen, gleisendes Licht oder sogar wahre Blitzlichtgewitter durch unterbrochen. Die Scheinwerferfarben wehcslnzwischen Blau, Grün und Rot. Die Lightshow ist wunderbar synchron mit der Musik.
Pyrotechnik oder ähnliches ist nicht vorhanden.


Fanbezug
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Es gibt eigentlichen in jedem Lied stellen, wo Tony das Publikum zum singen oder jubeln anregt. Das erzeugt eine wunderbare Live-Atmosphäre, weil es nicht lange braucht das Publikum restlos zu begeistern. Und dieses Publikum kann jedes Lied problemlos vom ersten Großbuhstaben bis zum letzten Satzpunkt auswendig mitsingen, was die Rolle des Backgroundchors etwas mehr unterstützt.


Sonstiges
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Was mir an der Live-Show besonders gefallen hat, ist Tony`s unglaubliche Mimik und Gestik, mit der er die Aussagekraft des jeweiligen Liedes noch weiter unterstützt.

Extras
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"The men of the north in the land of the rising sun"
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Oder auch die Finnen in Japan. Es handelt sich hier bei um eine Ansammlung von Off-Stage Aufnahmen während des Aufenthaltes in Tokio. Das ganze dauert 16 Minuten und geht bis kurz vor der Show. Die Aufnahmen wurden von verschiedenen Cams gemacht. An manchen Stellen ist das ganze ziemlich lustig, aber eigentlich nicht wirklich spannend und interessant. Das was gesagt wird sieht man am unteren Rand noch mal als Untertitel.


Biografien der Bandmitglieder
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Hier haben wir ein Extra das mehr Informationen über die Band liefern soll. Hier sind alle Mitglieder in Steckbriefform aufgelistet, was immer so aussieht:

1. Name
2. Instrument
3. Geburtsdatum
4. Zu Sonata gekommen
5. Equipment
6. Was er mag
7. Was er nicht mag
8. Die 5 besten Alben aller Zeiten

Das ganze ist auf Englisch und im Hintergrund sieht man noch ein Foto des jeweiligen Mitglieds.

Discographie
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Das letzte Extra ist die Discographie. Hier sind alle Alben, Single`s, Mini CD`s und Best of Alben aufgelistet. Neben dem Titelcover sieht man immer die Tracklist, die Bandmitglieder zum jeweiligen Album und Erscheinungsdatum/Label aufgelistet.

Was findet man im Booklet?
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Man wünscht sich jetzt natürlich ein Booklet mit vielen Fotos von der Tour. Leider muss man hier feststellen, dass es sich nur um eine Klappkarte handelt mit angaben zur Crew und der Band. Im Hintergrund sieht man dann doch ein paar Bilder, wenn auch nicht viele. Das Titelcover wird von einem Wolf geschmückt, welcher bekanntlich Tony`s Lieblingstier ist. Das gleiche Wolfsmotiv findet man rundherum auf der Hülle, Im inneren und auch auf den CD`s. Nicht wirklich originell.

Mein Fazit
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Abschließend kann ich nur sagen, dass ich gerne bei dem Konzert dabei gewesen wäre. Sonata Arctica zeigen wirklich gute Showqualitäten, obwohl keine aufwendige Pyrotechnik verwendet wurde. Doch auch eine klare Optik und guter Sound machen das ganze vor dem Bildschirm zu einer wunderbaren Zeit. Super Stimmung der Fans und interessant Bonusmaterialien komplementieren noch den überragenden Gesammteindruck. Ich kann es jedem nur empfehlen sich die DVD zu holen, gerade weil auch noch die CD dabei ist, welche aber dann doch etwas zusammengschnitten wurde.

PS:
Screen: 4:3 NTSC
Sound: Dolby Digital 5.1/ Sereo
Region: All

LG Zyan

15 Bewertungen, 5 Kommentare

  • schokofan

    28.06.2006, 03:22 Uhr von schokofan, Bewertung: sehr hilfreich

    sh und lg wünscht dir Dagmar

  • Binich

    27.06.2006, 20:08 Uhr von Binich, Bewertung: sehr hilfreich

    sh und lg Toni

  • Zagge1988

    27.06.2006, 17:25 Uhr von Zagge1988, Bewertung: sehr hilfreich

    Klasse Bericht! Freue mich über Gegenlesungen ;)

  • phobee

    27.06.2006, 17:20 Uhr von phobee, Bewertung: sehr hilfreich

    Genialer Bericht!!! Kompliment und liebe Grüße, Pia

  • topfmops

    27.06.2006, 17:15 Uhr von topfmops, Bewertung: sehr hilfreich

    er Bericht. und wie sagten die alten Latriner schon so gaaanz richtig: 'de gustibus NON est disputandum!' und so lange sich über Geschmack nicht streiten lässt, habe ich da auch nicht dran cognaczukritiseren, weder 'rum' noch 'cogn