Geheimakte: Tunguska (Nintendo DS Spiel) Testbericht

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Erfahrungsberichte (3)
Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  gut
  • Bedienung:  einfach
  • Wird langweilig:  nie
  • Suchtfaktor:  sehr hoch
  • Spielanleitung:  gut

Erfahrungsbericht von charles1976

Spannendes Adventure für die DS

Pro:

spannende Story, tolle Grafik

Kontra:

teilweise etwas unlogische Rätsel

Empfehlung:

Ja

Nachdem ich vor Kurzem mit „Professor Layton und die verlorene Zukunft“ bereits ein Spiel für die Nintendo DS bewertet habe, möchte ich jetzt mit meinem nächsten Spiele-Testbericht nachlegen. Dieses Mal soll es um „Geheimakte Tunguska“ gehen (das Spiel gibt es neben der DS übrigens auch für den PC und die Wii). Da das Spiel bisher sehr gute Rezensionen bekommen hat, war für mich schnell klar, dass meine Wahl für ein neues Adventure-Spiel auf „Geheimakte Tunguska“ fallen würde.

Verpackung und Preis
Wie eigentlich alle DS-Spiele hat das Spiel die altbekannte viereckige Hülle mit den Maßen 13,5 x 12 x 2cm. Auf dem Titelbild sieht man die Helden, Nina und Max. Umrahmt sind die beiden von Gewitter, Explosionen, Militär-Fahrzeugen, einem Flugzeug und Gebäuden. Da bekommt man gleich schon den Eindruck, dass es bei diesem Spiel spannend und actionreich zugeht. Auf der Rückseite gibt es ein paar Bilder aus dem Spiel und eine Kurzbeschreibung auf Deutsch. In der Hülle befinden sich neben dem Modul noch die obligatorischen Gesundheits- und Sicherheitshinweise sowie die Bedienungsanleitung (komplett auf Deutsch). Diese kann ich sehr empfehlen, denn sie ist gut geschrieben und erklärt alles - für Neueinsteiger als auch alte Hasen. Hier kann man auch einiges an Hintergründen zur Story lesen.

Die Geschichte
Die meiste Zeit über steuert man im Spiel die Person Nina Kalenkow. Sie wollte sich mit ihrem Vater treffen, doch als sie in seinem Büro vorbeischaut, ist dieses total verwüstet. Ein Anruf bei der Polizei bringt nichts, da ihr Vater noch nicht lange genug verschwunden ist. Also macht Nina sich selbst auf die Suche nach ihrem Vater. Hilfe bekommt sie dabei von Max Gruber, einem Mitarbeiter ihres Vaters. (In einem Teil des Spiels muss man auch zwischen der Steuerung von Nina und Max wechseln, um die Rätsel lösen zu können.) Auf der Suche erfährt Nina Sachen über ihren Vater, ihre tote Mutter und das Projekt, an dem ihr Vater gearbeitet hat. Immer mysteriöser wird es und auch die Personen, die man trifft, scheinen nicht immer diejenigen zu sein, für die sie sich ausgeben. Man reist von Berlin nach Moskau, fährt mit der transsibirischen Eisenbahn, landet in der Tunguska-Region, die für das Projekt wichtig war, besucht Irland, China und das Finale steigt in der Antarktis. Das ganze Spiel hat eine filmische Atmosphäre mit vielen Zwischensequenzen, wodurch man sich noch besser in die Story reinfühlen kann.

Das Spiel
"Geheimakte Tunguska" ist ein klassisches Point-and-Klick-Adventure. Auf dem Touchscreen sieht man den Aktionsfeldraum, sowie unten einen kleinen schwarzen Balken. Dort wird das Inventar eingeblendet. Oben rechts befindet sich ein Lupensymbol. Tippt man darauf, erscheinen auf dem Aktionsfeldraum Lupen, mit der man sich bestimmte Gegenstände näher anschauen oder mit Personen interagieren kann. Aus- und Eingänge von Räumen werden außerdem mit einer Tür samt rotem Pfeil markiert. So kann man eigentlich nichts übersehen. Wenn man im Spiel zwischen Nina und Max wechseln kann, erscheint das jeweilige Personen-Symbol unter der Lupe.
Tippt man auf den Bildschirm, bewegt sich der Charakter sofort und zügig. Mit einem "Doppelklick" verkürzt sich auch der Weg, so muss man nicht ewig warten, bis man an Orten angekommen ist. Wenn man mit Dingen interagieren kann, erscheint ein Symbol: Eine Hand, um zwei Gegenstände miteinander zu kombinieren sowie ein Auge zum genaueren Untersuchen eines Gegenstands. Im oberen Bildschirm ist zu sehen, ob man die ausgewählten Dinge wirklich miteinander kombinieren kann. Zudem ertönt ein Signal, wenn eine Kombination nicht funktioniert.
Mit der Taste "Select" öffnet man eine Art Tagebuch, wo man die wichtigsten Geschehnisse noch mal nachlesen kann. Am Ende gibt es auch eine Spielehilfe für besonders komplizierte Rätsel. Falls man also mal nicht weiter weiß, sollte man unbedingt einen Blick ins Tagebuch werfen.

Die Rätsel
Um Rätsel zu lösen, muss man immer wieder Gegenstände auf die richtige Art und Weise miteinander kombinieren. Zwar habe ich in vielen Rezensionen gelesen, dass die Rätsel nicht allzu schwer sind, aber da waren die Spieler vermutlich deutlich erfahrener als ich :-) Ich finde, dass man schon häufig ganz schön um die Ecke denken muss und es manchmal auch ein bisschen unlogisch ist, welche Gegenstände da miteinander kombiniert werden sollen. Das hat bei mir leider den Spielspaß ein kleines bisschen getrübt, da ich recht häufig die Komplettlösung zu Rate ziehen musste. Mit zunehmender Spieldauer wurde es dann aber besser – vermutlich hatte ich mich dann bereits ein bisschen die Denkmuster von „Tunguska“ gewöhnt.

Grafik und Sound
Aufgrund des kleinen Bildschirms der DS kann man natürlich nicht erwarten, dass die Grafik so gut ist wie bei einem PC-Spiel. Insgesamt finde ich sie jedoch bei „Tunguska“ recht gut. Manchmal ist sie etwas pixelig, aber man kann alles gut erkennen. Sehr gut gelungen sind hingegen die Zwischensequenzen (Film). Auch insgesamt ist das Spiel mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Das Gleiche gilt für die stimmungsvolle Musik und die Sprachausgabe in den Filmsequenzen.

17 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Miraculix1967

    09.01.2012, 17:26 Uhr von Miraculix1967, Bewertung: sehr hilfreich

    WWW = Wunderschöne Wochenstarts-Wünsche! Lieben Gruß Nr. 3 für heute aus dem gallischen Dorf Miraculix1967