Malfuria - Die Hüterin der Nebelsteine Testbericht

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Erfahrungsberichte (2)
Summe aller Bewertungen
  • Aufmachung:  gut
  • Niveau:  anspruchslos
  • Unterhaltungswert:  gering
  • Spannung:  hoch
  • Humor:  durchschnittlich
  • Wie ergreifend ist die Story?:  berührt ein wenig
  • Stil:  ausschmückend

Erfahrungsbericht von Regan

Magie hat ihren Preis

  • Aufmachung:  gut
  • Niveau:  anspruchslos
  • Unterhaltungswert:  durchschnittlich
  • Spannung:  durchschnittlich
  • Humor:  durchschnittlich
  • Wie ergreifend ist die Story?:  berührt kaum
  • Zielgruppe:  Kinder & Jugendliche
  • Stil:  ausschmückend
  • Seitenzahl:  über 400

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Lange Zeit darauf gewartet, über Christoph Marzi's Homepage alle Probleme und Komplikationen beim Schreiben und Drucken miterlebt und jetzt ist es endlich da: der zweite Teil von seiner neusten Trilogie "Malfuria". Glücklicherweise durfte ich wohl eine der ersten sein, die das Buch bekommt und deshalb möchte ich gleich davon erzählen.


...::Christoph Marzi::..

Christoph Marzi ist ein neuer, deutscher Schriftsteller. Er wuchs 1970 in Obermending naher der Eifel auf. Danach studierte er Wirtschaftspädagogik in Mainz, heute lebt er mit seiner Frau und seinen (mittlerweile) drei Töchtern im Saarland und arbeitet dort hauptberuflich als Lehrer an einem Gymnasium. Außerdem schreibt er phantastische Literatur, in der man seine Lieblingsschriftsteller von Boyle über Dickens bis Gaiman wiederfindet. Mit Lycidas hat er seinen ersten Roman bei Heyne veröffentlicht, dicht gefolgt von Lilith, dem zweiten Teil von Lycidas und danach Lumen, vorerst das Ende der "Uralte Metropole"-Trilogie. Mit Lycidas hat er den Deutschen Phantastik Preis gewonnen.


..::Malfuria-Trilogie::..

Band 1: Malfuria
Band 2: Malfuria - Die Hüterin der Nebelsteine
Band 3: Titel und Veröffentlichung unbekannt


..::Inhaltsangabe:…

Malfuria kommt nach Barcelona und rettet Catalina Soleado vor den fliegenden Galeonen und ihrer Mutter Sarita Soleado. Malfuria ist ein Sturm aus Rabenfedern, der sich durch die Lüfte bewegt und das Herz der Hexenheit ist. Die Räume in Malfuria, die weder Anfang noch Ende haben, verändern sich stetig.
Als Catalina in Malfuria aufwacht und dort auf die Möchtegernhexe Makris de los Santos trifft, ist sie sauer, dass Malfuria nicht auch ihren Freund Jordi Marí mit sich genommen hat. Ihre Wut lenkt sich schon bald auf die Katzenhexe Agata La Gataza, die das Oberhaupt von Malfuria und dafür verantwortlich ist, dass Jordi zurückgelassen wurde. Catalina misstraut ihr, weil sie nicht weiß, was La Gataza mit ihr im Schilde führt und sie nicht weiß, ob sie Catalina bloß für ihre Zwecke ausnutzen möchte.
Malfuria ist auf dem Weg nach Xaracca, dem ehemaligen Heimatort von Catalinas Großmutter Nuria Niebla. Alle hielten Nuria Niebla für tot, als sie jedoch die Sagrada Família mit ihrer Gabe verändert hat um ihre Enkelin zu retten, ist für beide Seiten klar, dass Nuria Niebla noch am Leben sein muss. Agata La Gataza erhofft sich, Nuria Niebla in Xaracca zu finden und von ihr Beistand gegen die Schatten und die Mephistia zu erhalten, die laut einer Prophezeiung Malfuria zerstören wird.
Doch in Xaracca treffen Makris de los Santos und Catalina nicht auf Nuria Niebla, sondern tappen in eine Falle. Nur mit viel Glück können die beiden entkommen. Mit der Hilfe des Aquamarins, den Nuria Niebla ihrer Enkelin geschenkt hat, findet Catalina letztendlich heraus, wo sie ihre Großmutter finden kann: in Lisboa.

Jordi Marí hat sein Gedächtnis verloren und erinnert sich an nichts mehr. Er trifft auf einen Mann namens Kopernikus, der von den Schatten befallen wurde, sich aber mysteriöserweise wieder von ihnen lösen kann. Zusammen mit dem geheimnisvollen Kopernikus, der irgendetwas im Schilde führt, fliehen die beiden vor den Schatten, die ganz Barcelona unter sich begraben wollen. In der Hoffnung, dass Licht die Schatten vertreiben kann, fliehen sie zu dem Leuchtturm, in dem Jordi aufgewachsen ist. Dort treffen die beiden auf Malachai Marí, Jordis Vater, an den sich Jordi wegen seines Gedächtnisschwunds aber nicht mehr erinnern kann. Mit aller Kraft versuchen die drei, die Schatten zu vertreiben, aber letztendlich können nur Jordi und Kopernikus auf einem selbstgebauten Fluggerät Malachais aus dem Leuchtturm und vor den Schatten fliehen.
Mit dem außergewöhnlichen Fluggerät, das einem Kolibri gleicht, fliehen die beiden und treffen auf den "Falken", ein fliegendes Piratenschiff, das von Santiago Corsario Cortez und dem Bootsmädchen Kamino Regalado gesteuert wird. Nun fliehen sie zu viert vor den Schatten und steuern Kaminos Heimatstadt, Lisboa, an.


..::Das Buch::..

Bei dem Buch handelt es sich um ein Hardcover von dem Verlag Arena. Der abnehmbare Umschlag und das Lesebändchen sind diesmal rot. Auf dem Cover sieht man eine rote, sich windende Schlange mit einem grünen Auge und darunter steht "Malfuria" in glitzernden, dunkelroten Buchstaben. Darunter, kleiner und in weiß, "Die Hüterin der Nebelsteine".
Das Buch hat 329 Seiten. Das Buch ist in einzelne Kapitel aufgeteilt, die vorne im Buch aufgelistet sind und meist 15 Seiten lang sind. Gekostet hat das Buch 14,95€, was für ein Hardcoverbuch ziemlich billig ist.

ISBN: 978-3-401-06127-6

www.malfuria.de


..::Kritik::..

Die Geschichte fand ich schon im ersten Teil recht ansprechend und das geht auch in dem zweiten Teil der Malfuria-Trilogie weiter. Christoph Marzi baut viele interessante Ideen in seine Geschichte ein, wie zum Beispiel Malfuria, das Reich und Herz aller Hexen, das ein wilder Sturm aus Rabenfedern ist. Ich finde, auf so eine Idee muss man erst einmal kommen. Und das ist nicht die einzige Idee, die mir in dem Buch gefallen hat. Es gibt zum Beispiel Menschen (wenn man denn dann noch von "menschlich" sprechen kann) die Buchstaben auf ihrer Haut haben, die sich stetig verändern. Wenn man von den Ideen ausgeht, hat "Malfuria - Die Hüterin der Nebelsteine" schon mal eine gute Grundstory.

Was mich an dem Buch ein wenig gestört hat war, dass Christoph Marzi sich ganz offensichtlich seine Ideen von seinen eigenen (!!!) Werken abschaut. Schon in der Lycidas-Trilogie spielt sich der größte Teil der Handlung in London, Alexandria, Paris und anderen Großstädten ab und diesmal, in der Malfuria Trilogie, sind Barcelona, Madrid und Lisboa an der Reihe. Doch nicht nur das klaut er von seinen eigenen Büchern. Zwei wichtige Charaktere aus der Lycidas-Trilogie sind Mr. Fox und Mr. Wolf, deren Merkmal es ist, gegenseitig ihre Sätze zu beenden oder zu ergänzen. Auch das übernimmt er in "Malfuria - die Hüterin der Nebelsteine". Diesmal heißen die zwei Pérez und Reverte und die Ähnlichkeit zu Mr. Fox und Mr. Wolf ist mehr als offensichtlich. Auch hier beenden die beiden gegenseitig ihre Sätze. Das sind zwei sehr auffällige Dinge, die er von seinen anderen Büchern übernommen hat und das stört mich an dem Buch am meisten.

Aus dem ersten Band der Trilogie kennt man Jordis Vater, Malachai Marí, als aggressiven Säufer, der nicht besonders viel von seinem Sohn hält und ihm das auch zeigt. Da ist es komisch, wenn Jordi gerade einmal für einen Tag und eine Nacht verschwunden ist, dass der Vater offenbar eine komplette Wandlung mitgemacht hat. Zwar ist er ansatzweise immer noch das, was er im ersten Band noch war, aber auf einmal scheint sich sein Charakter ziemlich verändert zu haben. Im zweiten Band wirkt er um einiges aufgeweckter, lebensfreudiger und allgemein liebenswürdiger als im ersten Teil. Diese Umwandlung und die Tatsache, dass Jordi und Kopernikus letztendlich mit einem Fluggerät fliehen, das wie ein Kolibri aussieht, den Jordis Vater zufällig gebaut hat, finde ich etwas unglaubwürdig und weit hergeholt.

Schade fand ich nicht nur die seltsame Veränderung Malachais, sondern auch Catalinas Charakter. Schon im ersten Band hatte ich so meine Probleme, mich mit Catalina anzufreunden, da sie mir für den Hauptcharakter ein bisschen zu oberflächlich zu sein scheint. Auch im zweiten Teil entwickelt sich Catalina nicht wirklich weiter und bleibt auf demselben Niveau wie im ersten Band. Ich hätte mir gewünscht, dass man ein bisschen mehr über Catalinas Gefühle erfährt, aber obwohl sie die Hauptperson in dem Buch ist, sticht sie nicht wirklich aus den anderen Charakteren heraus und das Mitfühlen fiel mir auch schwer.

Als ich die Lycidas-Trilogie von Christoph Marzi las, war ich wirklich begeistert von seinem Schreibstil. Die Bücher hatten einen wunderbaren Schreibstil, der viel Wiedererkennungswert hat, flüssig zu lesen war und die ein oder andere gewollte Wiederholung hatte, die dem Buch das gewisse Etwas verlieh. Wie bei dem ersten Teil von Malfuria auch schon, scheint es so, als hätte Christoph Marzi diesen wunderbaren Stil teilweise eingebüßt. Zwar ist der Schreibstil immer noch schön und flüssig zu lesen, aber dennoch hätte ich mir ein bisschen mehr davon erwartet.

Da auch hier wieder einige spanische Straßen- und Städtenamen vorkommen, wäre es das Beste gewesen, wenn in dem Buch zusätzlich noch eine Karte von Barcelona und Lisboa gewesen wäre. So fiel es mir nämlich nicht gerade leicht, mir die ganzen Orte beim Namen zu merken, sodass ich immer wieder nachschlagen musste. Zwar ist es im zweiten band nicht mehr ganz so schlimm wie im ersten, aber wenn die Charaktere durch die Stadt rennen und immer wieder erwähnt wird, von welcher Straße sie jetzt in die nächste biegen, wäre eine Karte, auf der man den Weg verfolgen kann, wirklich hilfreich gewesen.

Obwohl das Buch einige Mängel hat, muss ich ihm doch etwas zugute halten: es ist spannend und es eignet sich gut für zwischendurch. Ich hatte das Buch in kürzester Zeit schon durch und es hat wirklich einige Momente, die spannend und gut durchdacht zu sein scheinen. Vorhersehbar ist das Buch zu keiner Zeit, was mir an einem Buch auch sehr wichtig ist. Besonders am Ende nimmt das Buch eine Wendung, mit der man nicht rechnen würde, aber ich will ja nicht zu viel verraten.


..::Fazit::..

Ich hätte mir von dem Buch ein klein wenig mehr verhofft und es hat den ein oder anderen Mängel, aber im großen und ganzen ist es spannend, hat einige brauchbare Ideen und eignet sich gut mal für zwischendurch. Deshalb vergebe ich 6 von 10 Punkten und eine Empfehlung.

MfG Regan

39 Bewertungen, 10 Kommentare

  • try_or_die87

    23.07.2008, 18:39 Uhr von try_or_die87, Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße aus Regensburg

  • campino

    06.04.2008, 03:22 Uhr von campino, Bewertung: sehr hilfreich

    LG, Andrea

  • hefezipfel97

    16.09.2007, 16:19 Uhr von hefezipfel97, Bewertung: sehr hilfreich

    Danke das du bei mir immer sofort liest

  • _knuddelmonster88_

    25.08.2007, 10:55 Uhr von _knuddelmonster88_, Bewertung: sehr hilfreich

    Ein schönes Wochenende wünscht Sara

  • gerrhosaurus1978

    25.08.2007, 00:34 Uhr von gerrhosaurus1978, Bewertung: sehr hilfreich

    LG, Daniela

  • Mondlicht1957

    25.08.2007, 00:08 Uhr von Mondlicht1957, Bewertung: sehr hilfreich

    LG Pet

  • atrachte

    24.08.2007, 18:34 Uhr von atrachte, Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr gelungener Bericht = SH. Lg Adrian

  • freshmaik

    24.08.2007, 17:51 Uhr von freshmaik, Bewertung: sehr hilfreich

    liebe Grüße

  • Django006

    24.08.2007, 17:08 Uhr von Django006, Bewertung: sehr hilfreich

    sh & *lg* Alan ;>))))

  • JoergTh

    24.08.2007, 16:14 Uhr von JoergTh, Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße, Jörg