Naked Fear (DVD) Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Action:  wenig
  • Anspruch:  anspruchslos
  • Romantik:  sehr niedrig
  • Humor:  kein Humor
  • Spannung:  langweilig

Erfahrungsbericht von Bienitz

Schlampenjagd

  • Action:  wenig
  • Anspruch:  anspruchslos
  • Romantik:  sehr niedrig
  • Humor:  kein Humor
  • Spannung:  langweilig
  • Altersgruppe:  keine Angabe
  • Meinung bezieht sich auf:  Kino-Version

Pro:

Eigentlich Nichts

Kontra:

Einfach alles

Empfehlung:

Nein

Fast zeitgleich treffen die viel zu junge Nachtclub-Tänzerin Diana Kelper (Danielle De Luca – kennt doch Niemand) und der neue Deputy (Ruben Garcia – kennt ebenfalls Niemand) in einem kleinen verschlafenen und öden Kaff in New Mexico ein. Das spannendste was hier passiert, ist die Jagd auf Großwild wie Hirsche.
Der Deputy, welcher im gesamten Film keinen richtigen Namen hat, stürzt sich gleich zum Ärger des Sheriffs (Joe Mantegna – endlich mal ein bekannter Name – zu seinen erfolgreichsten Filmen zählt "Der Pate 3") an die Untersuchung der Vermisstenfälle der letzten Jahre. Dabei stellt er fest, dass vor allem viele junge Frauen in diesem Städtchen spurlos verschwunden sind – und alle haben sie als Prostituierte gearbeitet. Der Sheriff sieht da aber keinen Zusammenhang und untersagt dem Deputy der Sache weiter nachzugehen, der er lieber seine Ruhe haben und mit keinem aus der Stadt anecken will. Doch so leicht lässt sich der Deputy nicht abschütteln und bleibt an der Sache dran – bis er den angesehenen Geschäftsmann Colin Mandel beschuldigt, da platzt dem Sheriff endgültig der Kragen.

Diana wurde von einem windigen Geschäftsmann mit dem Versprechen dort Geld zu verdienen in das Städtchen gelockt. Er war es auch, der ihr die Reisekosten bezahlt und für die Miete für ihre Unterkunft aufkommt. Obwohl Unterkunft kann man diesen einen Raum auch nicht nennen, der gerade mal Platz für zwei Betten hat und den sie sich auch noch mit einer wildfremden Frau teilen muss. Der Job als Nachtklubtänzerin läuft mehr schlecht als recht. Reich kann sie damit nicht werden, dafür muss sie ihrem Gönner zu viel von ihrem Lohn abdrücken. Von ihrer Zimmergenossin erfährt sie, wie man auch noch auf andere Weise Geld verdienen kann. Zunächst lehnt Diane jedwede Form von Prostitution ab, muss aber dann einsehen, dass dies wohl der einzige Weg ist, um richtig Geld zu verdienen, um dieser Höller, in der sie sich jetzt befindet, endlich zu entkommen.
Also startet sie einen Versuch, sucht sich einen nett aussehenden Mann in dem Nachtclub, in dem sie sonst an der Stange tanzt, aus und verschwindet mit ihm in dessen Auto.
Unterwegs bekommt sie jedoch Gewissensbisse und bittet den freundlichen Herren doch Rechts ran zufahren. Doch in dem Moment wo sie aussteigen will, zeigt der Mann sein wahres Gesicht und betäubt Diana.

Splitternackt, nur mit einer Kette um den Hals (warum sie diese noch trägt bleibt ein Rätsel) wacht Diana in der kalten Wildnis auf. Zunächst tapst sie ein wenig planlos durch die Gegend und steht plötzlich ihrem Peiniger gegenüber. Dieser bestückt gerade eine Armbrust, zielt damit auf Diana und sagt, dass er ihr 5 Minuten Vorsprung gebe. Da Diana zunächst nicht reagiert, gibt er einen Warnschuss in ihre Richtung ab, welche sie nur um Haaresbreite verfehlt. Diana nimmt ihre Beine in die Hand und flitzt um ihr Leben. Vorerst kann sie ihrem Verfolger entkommen, dieser kennt sich jedoch perfekt in der Wildnis aus und es scheint so, als wenn er dieses Spielchen nicht zum ersten Mal treibt.
Nachdem er seinen Vorrat verschossen hat, wechselt Colin Mandel auf das Gewehr – damit kann er auch aus größerer Entfernung sicher ins Schwarze treffen.
Doch Diana ist listig und kann ihrem Peiniger mit einem gezielten Wurf mit einem großen Stein auf den Kopf außer Gefecht setzen.
Aber was macht dieses Dummchen? Anstatt sich das Gewehr zu krallen und den Typen ins Jenseits zu befördern, lässt sie das Schießeisen neben dem bewusstlosen Colin liegen und tapst weiter blindlings durch die Gegend.
Auf ihrer Flucht begegnet sie einem Mann mit seinen beiden minderjährigen Söhnen, welche die Frau zunächst in ihr Zelt bringen, während der Vater Hilfe holen gehen will. Da man in der Wildnis ist funktioniert logischerweise auch kein Handy.
Es kommt wie es kommen muss: Colin, der Schlampenjäger taucht auf, knallt Vater und die beiden Söhne ab und will nun auch Diana endgültig den Garaus machen. Doch die ist schon nach dem ersten Schuss stiften gegangen.

Nun ist Colin richtig wütend, so ein widerspenstiges Flittchen hatte er schon lange nicht mehr. Auf Grund der Fußspuren rennt er ihr nach, kann sie an einer Straße stellen, wo Diana in einem Showdown den fiesen Typen mit einem Kleinbus erledigt.

Diana kommt in ein Krankenhaus, wo sie eigentlich gesund gepflegt werden soll, macht jedoch die Flatter und sorgt am Ende des Films noch mal für ein richtiges Knallerfinale.

Soweit so gut. Ein solides B-Filmchen mit vielen unbekannten B-Movie-Stars oder solche die es noch werden wollen oder noch nie waren. Joe Mantegna (Sheriff) und J.D. Garfield (Colin Mandel) fallen da ein wenig aus der Rolle, obwohl sie hier auch nur wegen der Kohle mitgemacht haben dürften.
Männern, die nun schon die ganze Zeit gesabbert haben, und darauf hoffen, eine attraktive, junge und vor allem nackte Frau zu sehen, muss ich an dieser Stelle einen herben Dämpfer verpassen. Denn leider ist Diana nur ein dürres Hühnchen mit kleinen Brüsten, dafür jedoch mit einem mächtig hängenden Schwabbelhintern. Nicht gerade ein Anblick, der den Spargel in der Hose wachsen lässt.
Daher ist auch die FSK 18-Freigabe des knapp 98-Minütigen Filmes für mich schon ein wenig verwunderlich. Denn in vielen anderen Filme geht es weitaus nackter zu als in dem Film, der das Wort "Nackt" schon im Filmtitel trägt. Am Blut kann es auch nicht gelegen haben, denn man sieht so gut wie keines. Aber wie so oft scheint auch hier der Hammer wegen der Selbstjustiz gefallen zu sein.

Der Film ist zwar an den meisten Stellen relativ spannend, aber so richtig Sympathie kann man zu der Hauptprotagonistin nicht aufbauen. Keine Ahnung warum, ist halt so.
Die Darsteller spulen ihre Rollen mal mehr Mal weniger routiniert ab. Die deutsche Synchronisation ist zwar kein Totalausfall, hätte aber dennoch besser sein können.
Ansonsten gibt es noch ein paar nette Naturaufnahmen zu sehen, welcher aber nicht wirklich über einen recht billig anmutenden Film hinweg trösten können.

'''Fazit'''
_Naked Fear_ ist somit ein Filmchen, welches man sich in geselliger Herrenrunde ruhig mal anschauen kann, wenn man die Erwartungen nicht zu hoch ansetzt. Ansonsten ist _Naked Fear_ einfach nur ein B-Filmchen, welches weder durch schauspielerische Leistungen, ausgefeilten Dialogen und schon gar nicht durch das fehlen von Logiklöchern glänzt.
Kann man sich mal anschauen – wer es jedoch nicht tut, hat auch nichts verpasst.
2 von 5 Sternen und eine mehr als eingeschränkte Empfehlung.

33 Bewertungen, 8 Kommentare

  • Juri1877

    31.10.2012, 23:50 Uhr von Juri1877, Bewertung: sehr hilfreich

    und noch ein lieber Gruß von mir

  • goat

    06.08.2012, 01:02 Uhr von goat, Bewertung: sehr hilfreich

    Schön, dass Du jetzt auch hier zu finden bist. LG Melanie

  • LilithIbi

    31.07.2012, 12:14 Uhr von LilithIbi, Bewertung: besonders wertvoll

    Wenn mich nicht alles täuscht, hat den jetzt die Franzi....

  • catmum68

    30.07.2012, 18:54 Uhr von catmum68, Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreicher Bericht, LG

  • katjafranke

    30.07.2012, 12:56 Uhr von katjafranke, Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße von der Katja

  • hannover1896

    30.07.2012, 11:55 Uhr von hannover1896, Bewertung: sehr hilfreich

    liebe grüße hannover1896

  • atrachte

    30.07.2012, 11:36 Uhr von atrachte, Bewertung: sehr hilfreich

    sh. lg

  • Lale

    30.07.2012, 11:30 Uhr von Lale, Bewertung: sehr hilfreich

    Allerbesten Gruß *~*