Canon EOS 600D Body Testbericht

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Erfahrungsberichte (3)
Summe aller Bewertungen
  • Bildqualität:  sehr gut
  • Ausstattung:  gut
  • Zuverlässigkeit:  sehr gut
  • Akkulaufzeit:  sehr lang
  • Bedienkomfort:  sehr gut
  • Tragekomfort:  durchschnittlich
  • Verarbeitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Amilorid

Perfekte Einsteiger-Spiegelreflexkamera

  • Bildqualität:  gut
  • Ausstattung:  gut
  • Zuverlässigkeit:  sehr gut
  • Akkulaufzeit:  sehr lang
  • Bedienkomfort:  sehr gut
  • Verarbeitung:  gut

Pro:

Gute Bildqualität, FullHD-Videoaufnahme, solide Verarbeitung

Kontra:

Auf dieses Preissegment bezogen keine, aber natürlich kann man für mehr Geld auch mehr kriegen

Empfehlung:

Ja

Ich bin seit dem Kauf meiner EOS 350D vor gut 5 Jahren Stammkunde bei der Firma Canon. Da ein sehr guter Bekannter von mir ein Fotogeschäft besitzt, habe ich bisher seit jeder Neuerscheinung die Möglichkeit gehabt die Modelle einige Wochen auf Herz und Nieren zu überprüfen und die jeweiligen Verbesserungen auszuprobieren. Selbst gekauft habe ich in den letzten Jahren die EOS 350D, die EOS 450D und schließlich die EOS 600D. Eine Weile nannte ich noch die EOS 7D mein eigen, die ich aber inzwischen wieder weiterverkauft habe. Ich würde mich selbst als semiprofessionellen Anwender bezeichnen, ich nutze die Kamera für Landschafts-, Porträt-, Architektur-, Sport- und Konzertaufnahmen. Mit der EOS 600D habe ich auch einige Filmprojekte durchgeführt, darunter mehrere Motorrad- und Parkourvideos.

Auf eine Auflistung der detaillierten technischen Daten verzichte ich der Übersichtlichkeit zuliebe. Alle Interessierten finden die komplette Liste auf der offiziellen Website von Canon unter folgendem Link:
http://www.canon.de/For_Home/Product_Finder/Camer as/Digital_SLR/EOS_600D/


Fotografie

Seit der EOS 550D wurde die Auflösung auf unglaubliche 18 Megapixel (5.184x3.456 Pixel) gesteigert. Mit dieser Pixelanzahl kann man sogar A1-Blätter Formatfüllend und in ausreichender Qualität bedrucken.

Der seit zwei Generationen verwendete DIGIC-4-Bildprozessor ist in diesem Preissegment absoluter Spitzenreiter. Er bietet eine hohe Abbildungsschärfe, einen schnellen Autofokus, eine rasante Aufnahmegeschwindigkeit (bis zu 3,7 Bilder pro Sekunde, abhängig von der Schreibgeschwindigkeit des verwendeten Speichermediums) und eine gute Rauschreduzierung.
Einsteigern in die Welt der digitalen Spiegelreflexkameras sollte an dieser Stelle der Begriff des APS-C Sensors erklärt werden. Anders als bei den deutlich teureren Vollformatkameras wie etwa der 5D Mark II ist bei diesem Sensor die lichtempfindliche Fläche verkleinert worden, wodurch die Herstellungskosten deutlich minimiert werden können. Kameras mit einem solchen Sensor haben zwei Besonderheiten. Zum einen kann die Bildqualität nicht ganz mit der einer Vollformatkamera mithalten. In der Praxis muss man aber auch noch beachten, dass die Brennweite mit der man fotografiert nicht der Angabe auf den Objektiven entspricht. Sie muss mit dem entsprechenden "Crop-Faktor" - bei dieser EOS-Reihe 1,6 - multipliziert werden. Das heißt ein Objektiv mit einer Brennweite von zum 50 mm hat in Wirklichkeit eine Brennweite von 80 mm und befindet sich damit bereits im Tele-Bereich. Im Alltag ist das kein wirkliches Problem und man muss in der Regel keine Abstriche machen. Gerade aber bei ambitionierten Filmprojekten in geschlossenen Räumen ist man über jeden Zentimeter den man vom Bild einfangen kann dankbar. Da stößt man dann aber mit eigentlich gut geeigneten Objektiven im 20-er Brennweitenbereich eindeutig an die Grenzen, weil man leider nicht in der Wand hinter einem verschwinden kann.
Die EOS 600D bietet wie alle Spiegelreflexkameras die üblichen Aufnahmemodi. Die beiden wichtigsten sind hierbei der Vollautomatik- und der M-Modus, in dem alle Werte (Blendenöffnung, Verschlusszeit, ISO-Wert ...) vom Nutzer manuell gewählt werden können. Auf die anderen Modi werde ich nicht weiter eingehen, hier muss man sich selbst ein Bild machen und je nach Situation wählen, ob man sie überhaupt benötigt. Ich arbeite grundsätzlich quasi nur im M-Modus.

Beim Rauschverhalten bin ich geteilter Meinung. Gerade in den unteren ISO-Bereichen ist bei spärlichen Lichtverhältnissen und genauem Hinsehen verhältnismäßig viel Rauschen zu sehen, mehr als bei der EOS 350D und der EOS 450D. Im Bereich von ISO 600 bis ISO 1600 (obere Grenze für die EOS 450D) meine ich, dass die EOS 600D deutlich bessere Ergebnisse erzielen kann. Alles über ISO 6400 ist aber in meinen Augen nur noch Zahlenspielerei ohne wirklichen praktischen Nutzen. Diese extremen Werte sollte man wirklich nur noch in Situationen nutzen, wo alle anderen Möglichkeiten zur Erhöhung der Lichtempfindlichkeit restlos ausgereizt sind und man die Bilder nicht in voller Auflösung ansehen will. Ein Rauschreduzierung durch Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop kann da zwar einiges ausgleichen, aber die Bilder wirken dann selbstverständlich sehr stark weichgezeichnet.
Natürlich ist es möglich Fotos im RAW-Format aufzunehmen und somit qualitätserhaltende Nachbesserungen am Computer vorzunehmen. Ich nutze diesen Aufnahmemodus aber eigentlich nur in Situationen, in denen ich mit der Farbdarstellung nicht zufrieden bin oder mit meinen Belichtungsmöglichkeiten an die Grenze geraten bin und sie am Computer nachbessern möchte. Ansonsten halte ich RAW für nett, aber die JPEG-Kompression liefert für den Alltagsgebrauch anstandslose Ergebnisse.

Videofunktion


Canon hat seit der EOS 500D die Möglichkeit der FullHD-Videoaufzeichnung zu seinen Kameras hinzugefügt. Diese wurde bis hin zur EOS 600D weiter ausgebaut. Man kann nun Videos in voller HD-Auflösung (1.920x1.080 Pixel) mit bis zu 29 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Bei einer reduzierten 720p-HD-Auflösung (1.280x720 Pixel) sind sogar Bildraten von 59 Bildern pro Sekunde möglich. Das heißt so aufgenommene Videos können sogar in Zeitlupe abgespielt werden. Ich finde es persönlich etwas schade, dass dies nicht für FullHD-Videos möglich ist, aber eventuell liefert Canon diese Funktionn ja doch eines Tages noch mit einem Firmware-Update nach.

Wer Videos mit einer digitalen Spiegelreflexkamera aufnehmen will sollte sich vorher im klaren sein, was er will. Man muss immer bedenken, dass es sich hierbei um eine Fotokamera und nicht um einen Camcorder handelt. Das heißt man kann Einstellungen wie Blendenöffnung und Belichtungszeit manuell vornehmen und hat keinen Autofokus zur Verfügung. Für Profis bietet dies enorm viele Gestaltungsfreiheiten (nicht Umsonst werden Canons EOS-Kameras auch für professionelle, aktuelle Filmprojekte wie zum Beispiel "The Avengers" eingesetzt). Der Ottonormalverbraucher will aber in der Regel, dass ihm möglichst viele Einstellungen von der Kamera abgenommen werden. Blendenöffnung und Belichtungszeit kann die Kamera tatsächlich automatisch einstellen, aber um den manuellen Fokus werdet ihr nicht herumkommen. Das heißt ihr müsst ständig auf das Display schauen und die Scharfstellung gegebenenfalls korrigieren. Das hört sich einfacher an als es ist, dafür braucht man schon etwas Fingerspitzengefühl und Erfahrung mit seinem jeweiligen Objektiv. Das soll jetzt nicht abschreckend klingen, aber man muss sich im klaren sein was man für Ergebnisse erzielen will. Für Familienvideos, bei denen es kein Weltuntergang ist, dass der Junior mal 1-2 Sekunden unscharf ist, ist das natürlich kein Problem. Wer aber meint, dass er durch den Kauf einer solchen Kamera gleich automatisch Ergebnisse erzielen kann, wie es manche Filmstudenten auf YouTube oder Vimeo vormachen, der täuscht sich. Hierfür benötigt man weiteres, nicht gerade günstiges Equipment, wie ein Rig oder einen Schärfezieher.


Bedienbarkeit

Ein nettes Novum an der EOS 600D ist der nun schwenkbare Bildschirm. Hierüber findet sowohl die Einstellung der Bildparameter statt, als auch die Sichtung der bereits aufgenommenen Motive. Das Display ist mit drei Zoll genauso groß wie seit der EOS 450D, aber die Auflösung wurde kontinuierlich von 230.000 Pixeln (EOS 450D) auf über eine Million Pixel (EOS 550D und EOS 600D) gesteigert. Die Größe ist vollkommen ausreichend und die Steigerung der Bildschirmauflösung ermöglicht eine sichere erste Bewertung der Aufnahmen. Es ist nun auch endlich möglich bei manuellem Fokus im Live-View-Modus (Motivauswahl nicht durch den Sucher sondern über das Display) eine wirklich zuverlässige Aussage über die Scharfstellung zu machen. Bei den Vorgängern war dies nicht so ohne weiteres möglich, da die geringe Pixelzahl eine sichere Einschätzung nicht wirklich zuließ und man gerne mal ein paar Millimeter danebenlag - und gerade bei niedrigen Blendenzahlen sind eine paar Millimeter Welten!

Das schwenkbare Display bietet natürlich zahlreiche Vorteile. Man ist nicht darauf angewiesen immer direkt hinter seiner Kamera zu stehen oder sie auf Augenhöhe zu haben. Dies hat gerade bei Filmaufnahmen seinen Reiz. Im Gegensatz zu Momentaufnahmen muss man sich dabei nämlich für längere Zeit verbiegen um die Szenerie seinen Vorstellungen entsprechend einzufangen. Hier bietet die Schwenkfunktion deutlich mehr Komfort und macht die eine oder andere Aufnahme in beengten Räumlichkeiten überhaupt erst möglich. Auch die Verwendung in Bodennähe ist somit kein Problem mehr. Während man sich bei den Vorgängerkameras hierfür noch auf den Boden legen musste ist es nun möglich das Display einfach nach oben zu schwenken und somit das Motiv jederzeit im Blick zu behalten.
Vom Benutzerinterface her hat sich bei Canon in den letzten Jahren nicht viel verändert. Wer schon vorher mit Canon Spiegelreflexkameras gearbeitet hat wird sich sofort zurecht finden. Aber auch Einsteiger werden dank einfacher Menuführung und großer Schrift keinerlei Schwierigkeiten bei der Einarbeitung haben. Natürlich sollte man sich etwas Zeit nehmen um mit Grundbegriffen wie Brennweite, Blendenöffnung, Verschlusszeit, ISO, EV etc. etwas anfangen zu können. Aber das ist die Herausforderung, der sich jeder stellen muss, der über eine Kompaktkamera hinauskommen will.
Verarbeitung


Bei der dreistelligen EOS-Reihe von Canon handelt es sich um kostengünstige Einsteigermodelle, entsprechend wird versucht an möglichst vielen Punkten zu sparen ohne die Kamera billig wirken zu lassen. Im Gegensatz zu Canons professionelleren Kameras wie der EOS 7D und der 5D Mark II ist das Gehäuse komplett aus Plastik gefertigt. Dieses ist allerdings sehr stabil und belastbar, wie schon bei den Vorgängern aus der selben Produktreihe. Ich habe mit der EOS 600D wirklich einige Extremsituationen durchgemacht und muss auch zugeben, dass sie ein, zwei Stürze aus geringer Höhe überleben musste. Sie hat trotz allem keinerlei Kratzer, Macken oder sonstige Beschädigungen abbekommen. Keine Ahnung mit was Canon sein Plastik verstärkt, aber das Material hält wirklich erstaunlich viel aus. Alle Tasten sind passgenau in ihren Aussparungen versenkt, sie wackeln nicht und haben keine auffällig großen Spaltmaße. Auch bewegliche Teile wie der Auslöser oder das Akku- und Speicherkarten-Fach machen einen soliden Eindruck und sind eindeutig auf langfristige und wiederholte Belastung ausgelegt. Man muss sich bei dieser Kamera wirklich einmal vor Augen halten, dass sie eigentlich aus dem Einsteigersegment kommt. Sie mag zwar aus Plastik sein, aber die Stabilität ist trotzdem ausreichend und die Verarbeitung so hervorragend, dass man eigentlich glaubt ein noch viel teureres Gerät in der Hand zu haben.

Eine sehr nette Erweiterung, die seit der EOS 500D immer weiter ausgebaut wurde, ist die Einarbeitung von rutschfesten Gummibezügen an wichtigen Haltepunkten wie zum Beispiel oben rechts neben dem Auslöser. Die Kamera liegt hierdurch zumindest subjektiv sicherer in der Hand und hinterlässt einen hochwertigeren Eindruck. Ob mir das auch wirklich besseren Halt gibt weiß ich ehrlich gesagt nicht so genau, bisher ist mir noch keine Kamera aus dieser Position heruntergefallen. :)

An dieser Stelle möchte ich noch ein paar Worte zum Akku loswerden. Dieser ist genauso leistungsfähig wie der in der EOS 550D, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass die EOS 600D etwas mehr Strom zu ziehen scheint. Möglicherweise liegt dies am leicht überarbeiteten Display, ganz sicher bin ich mir allerdings nicht. Ich habe den Akku schon mehrfach innerhalb von einem Tag an seine Leistungsgrenzen gebracht, dabei entstanden bis zur vollständigen Entleerung etwa 400 Bilder (ohne Blitz und Motivauswahl über Sucher) und ca. 1 Stunde Videomaterial. Wenn möglich sollte man seine Motive über den Sucher und nicht über das Display wählen, da dieses natürlich sehr viel Strom verbraucht und die Akkulaufzeit deutlich senkt. Für mich persönlich ist die Leistung absolut ausreichend. Ich besitze noch einen zweiten Akku, den ich mitnehme wenn ich weiß, dass ich eine längeren und arbeitsreichen Fotoshoot vor mir habe und ein einzelner nicht ausreichen wird. Dafür bekommt man auch recht schnell ein Gefühl. Für den alltäglichen Ausflug und auch ausgedehntere Schnappschuss-Orgien reicht die Laufzeit dicke.


Lieferumfang

Je nach Ausführung (Gehäuse oder Kit) erhält man entweder nur die Kamera selbst, oder zusätzlich noch ein Objektiv (in der Regel EF-S 18-135 mm oder EF-S 18-55 mm). Ich merke an dieser Stelle nur vorsichtshalber einmal an, dass ohne Objektiv die Kamera nutzlos ist und man keine Fotos aufnehmen kann. Dem Einsteiger ohne weitere Vorerfahrung empfehle ich die Anschaffung eines Kits, da es sich hierbei um recht günstige Allrounder handelt. Dann kann man erstmal experimentieren und sich einen Überblick verschaffen was für ein Objektiv man denn gebrauchen könnte, beziehungsweise für was man die Kamera überhaupt hauptsächlich nutzt. Hochwertigere Objektive haben natürlich ihren Preis, liefern aber auch eine deutlich bessere Bildqualität. Auch diese Einsteigerkameras können aus einem L-Objektiv sehr viel herausholen. Wem also die Qualität seiner EOS 600D mit Kit-Linse nicht ausreicht, der sollte in erster Linie über ein höherwertiges Objektiv nachdenken und erst sekundär über den Kauf einer ganz anderen, viel teureren Kamera.
Natürlich lassen sich über einen optional erhältlichen Adapterring auch ältere manuelle Objektive nutzen, was vor allem für versierte Anwender interessant sein könnte, die bereits vor einigen Jahren mit manuellen Spiegelreflexkameras gearbeitet haben. Hierbei muss man aber auf technische Komforts wie Autofokus und Blendeneinstellung über das Display verzichten.
Egal ob man die Body oder Kit-Ausgabe kauft, in jedem Fall is natürlich ein Akku samt passendem Ladegerät und ein Tragegurt beigelegt. Eine SD-Karte zum aufnehmen von Fotos liegt nicht bei, diese muss separat erworben werden. Auch sie ist aber obligatorisch, da die Kamera über keinen integrierten Speicher verfügt. Der Lieferumfang ist somit als eher spartanisch zu bezeichnen, aber die Konkurrenz bietet hier leider auch nicht mehr.


Fazit

Die EOS 600D erfüllt dem Einsteiger in die Welt der digitalen Spiegelreflexkameras alle Wünsche. Ich persönlich schätze die hohe Verarbeitungs- und Bildqualität der Canon Kameras sehr und würde sie allein aus diesen Gründen jederzeit einer Nikon oder Sony aus dem selben Preissegment vorziehen. Von der Abbildungsqualität kann Nikon zwar noch mithalten, aber Sony wird von beiden Konkurrenten gnadenlos abgehängt, auch in Nebenkategorien wie Verarbeitung und Benutzerfreundlichkeit. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis schlägt diese Kamera alle Konkurrenten.

Wer bereits seit längerem mit Canon Spiegelreflexkameras arbeitet und überlegt sich ein Upgrade zuzulegen, der sollte sich genau überlegen was er mit dieser Kamera an Mehrwert erhält. Die EOS 550D bietet für ca. 100€ weniger die selbe Bildqualität (gleicher Prozessor, ebenso 18 Megapixel Auflösung), die einzigen Unterschiede sind das minimal überarbeitete Gehäuse und vor allem aber der schwenkbare Monitor. Wer hierauf verzichten kann, der sollte die 100€ Ersparnis lieber in ein hochwertigeres Objektiv investieren.
Wenn man ein Gerät einer ständig aktualisierten Reihe kauft, dann macht man sich natürlich auch immer Gedanken darüber, ob man es gerade zu einem guten Zeitpunkt tut. Denn wenn man heute eine Kamera kauft und in zwei Wochen das neue Modell mit zahlreichen Verbesserungen herauskommt, dann ärgert man sich doch immer ein bisschen. Hier ist die Lage aktuell sehr unübersichtlich. Durch den Tsunami in Japan im letzten Jahr sind weiterhin einige Entwicklungs- und Produktionsarbeiten im Hintertreffen. Eigentlich ist die EOS 650D bereits lange überfällig, aber nach verschiedenen Informationen wird sich das Update wohl noch bis in den Herbst hinauszögern. Dafür soll dann aber der heiß erwartete DIGIC-5-Prozessor verbaut sein. Wer noch so lange warten möchte, der sollte dies tun, denn Rauschverhalten und Bildqualität verbessern sich mit jeder Chip-Generation deutlich. Wem dies nicht so wichtig ist und jetzt gerne seine Kamera hätte, der kann bedenkenlos zuschlagen.

19 Bewertungen, 4 Kommentare

  • katjafranke

    15.06.2012, 01:20 Uhr von katjafranke, Bewertung: sehr hilfreich

    Viele liebe Grüße von der Katja

  • XXLALF

    14.06.2012, 20:10 Uhr von XXLALF, Bewertung: sehr hilfreich

    ...und ganz liebe grüße

  • Baby1

    14.06.2012, 18:31 Uhr von Baby1, Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.

  • Lakisha_1

    14.06.2012, 18:27 Uhr von Lakisha_1, Bewertung: sehr hilfreich

    würde mich über deine Gegenlesung freuen. lg