Denken hilft (gebundene Ausgabe) / Bernhard Wolff Testbericht
- Aufmachung:
- Niveau:
- Unterhaltungswert:
- Spannung:
- Humor:
- Wie ergreifend ist die Story?:
- Stil:
Erfahrungsbericht von christianpirker
Denken hilft wirklich!
Pro:
ein interessante Mischung
Kontra:
kein Kontra
Empfehlung:
Ja
Heute schreibe ich über das Buch „Denken hilft. Frische Ideen für Gedächtnis und Kreativität“, von Bernhard Wolff. Das Buch habe ich von einer lieben Freundin geschenkt bekommen und ich hoffe, dass es kein Wink mit dem Zaunpfahl war.
*** Der Autor ***
Ich muss sagen, dass ich Herrn Wolff vorher nicht gekannt habe. Zumindest hat mir sein Name nichts gesagt. Was schreibt der Verlag über den Autor?
„Bernhard Wolff, geboren 1966, arbeitete als Texter bei der Werbeagentur Springer & Jacoby und spezialisierte sich nach seinem Studium der Wirtschaftspädagogik auf Kreativität und Kommunikation. 1998 gründete er das Think-Theatre, Deutschlands erste Show zum Thema Denken und Gehirn. Als Entertainer präsentiert Wolff seine Soloshow "Denken hilft", als Rückwärtssprecher war er zu Gast in über 40 TV-Shows. Für Unternehmen arbeitet Bernhard Wolff als Berater, Moderator und Gastredner.“
Nachdem ich kein extrem intensiver „Fernseher“ bin, kann es wirklich sein, dass ich ihn in den bisherigen 40 TV-Shows nicht gesehen habe.
*** Das Buch ***
Das Buch hat eine interessante Aufmachung. Grundsätzlich ist die erste Seite in dunklem Blau gehalten. Ganz oben steht der Name des Autors, dann der Titel und darunter der Untertitel. Nach einem Drittel der Seite kommt ein Bild, wo man den Autor sieht, wie er mit einer Gießkanne eine Gehirn gießt. Links vom Gehirn steht der Verlag und rechts vom Gehirn steht in einem „gezackten“ grünen Feld: „Jetzt gibt’s Farbe für die grauen Zellen.“
Auf der Rückseite findet sich eine kurze Buchbeschreibung. „Wo sind die Ideen, bevor man sie hat? Braucht man für Bilder im Kopf einen Aufhänger? Wie kann man Kreativität und ein gutes Gedächtnis fördern? Der »Enterbrainer« Bernhard Wolff, der mit seiner Soloshow »Denken hilft« und zahlreichen Fernsehauftritten Millionen begeistert, trainiert die Gehirnwindungen – und die Lachmuskeln gleich mit.“
Darunter stehen drei „Empfehlungsschreiben“ von bekannten Autoren und Fernsehleuten: Prof. Dr. Lothar Seiwert, Dr. Eckart von Hirschhausen und Nina Ruge.
Der Inhalt gliedert sich in 5 Kapitel, die mich dann unterschiedlich begeistert haben:
Inhaltsverzeichnis
Vorwort von Cristian Galvez 13
Herzliche Begrüßung durch Bernhard Wolff 16
1. Kapitel Wecken Sie Ihren Wortschatz 18
2. Kapitel Mehr merken mit Bildern im Kopf 45
3. Kapitel Namen merken – ein Kapitel für sich 79
4. Kapitel Lust auf Ideen 109
5. Kapitel Rückwärtssprechen macht Sinn 165
Anhang Das Lexikon der Assoziationen 185
Danke schön! 216
Literaturverzeichnis 218
Kontakt zum Autor 224
Das Buch hat 224 Seiten, die in ihrer Art und Qualität ganz unterschiedlich sind.
Auf Seite 21 fand ich ein erstes schönes Zitat: „Der Appetit kommt beim Essen, die Idee kommt beim Sprechen.“ Ohne Sprechen, also ohne Darstellung gibt es auch keine guten Ideen. Also soll man wohl sprechen …
Dann war es einige Seiten etwas ruhiger und auf Seite 32 steht dann: „Denn das Erste, was sie für eine gute Idee brauchen, ist ein gutes Problem – Not macht erfinderisch.“ Ja da hat er vollkommen Recht. Ohne Problem keine Problemlösung.
Dann kommen zwei kluge bzw. eben berühmte Zitate aus dem angeblich wichtigsten Jahr der Geschichte der menschlichen Kommunikation:
Neil Armstrong: „That’s one small step for (a) man … one … giant leap for mankind.“
Paul Watzlawick; „Man kann nicht nicht kommunizieren.“
Auf Seite 49 geht Wolff dann kurz auf Ebbinghaus ein, ja genau, der deutsche Psychologe, der das Lernen und das Vergessen erforscht hat.
Zwischen historischen Zitaten finden sich immer wieder autobiographische Inhalte und Tipps vom Autor für das Auswendiglernen, etwa von langen Listen, in diesem Fall mit der „Kettenmethode“.
Auf Seite 72 ein weiterer Höhepunkt. Es geht um „The Magical Number Seven.“ Hier bezieht sich Wolff auf den Psychologen Miller, der herausfand, dass die Kapazität unseres Arbeitsgedächtnisses etwa sieben Einheiten umfasst.
Ab Seite 79 geht es dann um „Wissenswertes über Nachnahmen“, da liest man dann, dass es bis ins Mittelalter hinein ein Beiname war, eine ergänzende Beschreibung des Rufnamens. Ab dem 17. Jahrhundert wurden bei uns dann Nachnamen formal verordnet. Eine Information, die wohl für die meisten Menschen interessant ist.
Ich habe mir dann im Laufe des Buches gedacht, ob der Autor nicht auch einmal auf den von mir geschätzten Joseph Schumpeter eingeht. Und wirklich, auf Seite 129 konnte ich den Namen Schumpeter lesen. Der Autor beschreibt zu Recht das Buch „Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung“, wo Schumpeter seine Idee der „schöpferischen Zerstörung“ erstmals publizierte.
Das Buch ist eine Mischung aus „Sammlung von Ideen und Ansätzen“ in Richtung Gedächtnis und Kreativität sowie aus „biographischen Elementen“ und ein wenig Werbung in eigener Sache.
Alles in allem lässt es sich gut lesen. Der Preis von 18 Euro geht an sich in Ordnung.
*** Mein Fazit ***
Ich denke, man muss dieses Buch nicht gelesen haben, aber man kann es lesen. Für Einsteiger in das Thema ist es eine interessante Sammlung von bekannten Namen und Zitaten/Ansätzen/Ideen. Dazu ist es wohl speziell für jene Menschen geeignet, die ihre Gedächtnisleistung mehr oder weniger systematisch verbessern möchten.
87 Bewertungen, 21 Kommentare
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28.08.2012, 11:17 Uhr von sigrid9979, Bewertung: besonders wertvoll
Wünsche dir einen schönen Tag...
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03.07.2012, 10:51 Uhr von debbi87, Bewertung: sehr hilfreich
... Liebe Grüße ... debbi!
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12.06.2012, 23:33 Uhr von Michaela2015, Bewertung: sehr hilfreich
heute schaue ich ein wenig bei yopi durch ----somit auch bei dir!!! anstatt EM schauen hehe, lg
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08.06.2012, 23:01 Uhr von Sunny_993, Bewertung: sehr hilfreich
Ein interessantes Buch. LG
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08.06.2012, 18:40 Uhr von romantikramona, Bewertung: sehr hilfreich
Schöner Bericht, lg und sh
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29.05.2012, 18:36 Uhr von Fernsteuerung, Bewertung: besonders wertvoll
Lieben Gruss, Susanna.
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04.05.2012, 00:00 Uhr von logo6600, Bewertung: besonders wertvoll
stimme da zu, Denken hilft...man muss es aber können
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18.04.2012, 02:21 Uhr von Kite_girl, Bewertung: besonders wertvoll
Gut berichtet... Liebe Grüße!
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15.04.2012, 18:41 Uhr von Baby1, Bewertung: sehr hilfreich
.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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09.04.2012, 21:53 Uhr von Lakisha_1, Bewertung: sehr hilfreich
über eine Gegenlesung würde ich mich sehr freuen. Liebe Grüße
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05.04.2012, 23:35 Uhr von Federclown, Bewertung: besonders wertvoll
Besonders wertvoll :) Sehr informativ.
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05.04.2012, 20:18 Uhr von manu63, Bewertung: besonders wertvoll
viele Grüße von Manuela
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04.04.2012, 22:31 Uhr von hameln58, Bewertung: besonders wertvoll
wünsche Dir schöne Feiertage..LG Gina
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30.03.2012, 10:26 Uhr von katjafranke, Bewertung: besonders wertvoll
Viele liebe Grüße. KATJA
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29.03.2012, 19:21 Uhr von Clarinetta2, Bewertung: sehr hilfreich
schade erst habeich gedacht, das wäre mal ein interessantes buch-naja dann wohl eher nicht-klasse bericht
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28.03.2012, 19:53 Uhr von XXLALF, Bewertung: sehr hilfreich
...und einen wunderschönen tag noch
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28.03.2012, 15:26 Uhr von templerthomas, Bewertung: sehr hilfreich
das Cover schreckt ab, sonst sehr hilfreich, liebe Grüsse
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28.03.2012, 00:17 Uhr von morla, Bewertung: sehr hilfreich
lg. ^^^^^^^^^^^^petra
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27.03.2012, 23:12 Uhr von campino, Bewertung: besonders wertvoll
lg andrea
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27.03.2012, 22:09 Uhr von Dennus, Bewertung: sehr hilfreich
Ein prima Bericht :) - Herzliche Grüße!
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27.03.2012, 21:12 Uhr von Miraculix1967, Bewertung: sehr hilfreich
Schönen Dienstagabend und liebe Frühlingsgrüße Nr. 1 für heute aus dem gallischen Dorf Miraculix1967


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