Resident Evil: Operation Raccoon City (PS3 Spiel) Testbericht

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Erfahrungsberichte (2)
Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  gut
  • Sound:  gut
  • Bedienung:  einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Wochen
  • Suchtfaktor:  durchschnittlich
  • Spielanleitung:  gut

Erfahrungsbericht von atrachte

Operation Boring

  • Grafik:  durchschnittlich
  • Sound:  durchschnittlich
  • Bedienung:  einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Tagen
  • Suchtfaktor:  gering
  • Spielanleitung:  gut
  • Altersbeschränkung:  ab 18 Jahren
  • Schwierigkeitsgrad:  Fortgeschrittene

Pro:

sb

Kontra:

sb

Empfehlung:

Nein

Der Name „Resident Evil“ galt eins als Synonym für ein waschechtes Horrorerlebnis auf den heimischen Konsolen. Doch mit den Jahren hat sich die japanische Survival-Horror Reihe immer weiter Richtung Actionbombastik bewegt, auf atmosphärisch Gruselstimmung wurde immer weniger wert gelegt. Die Zombies wurden ersetzt von Infizierten, alles verkam irgendwie zur Retorte. Mit dem demnächst anstehenden „Resident Evil 6“ wird der Kurs wohl konsequent fortgesetzt werden. Auch „Resident Evil: Operation Raccoon City“, ein kleiner, als Vorab-Leckerbissen auf den Markt geworfene Titel, bietet wenig Hoffnung, das die Reihe noch einmal zu ihren Wurzeln zurückfindet.

Dabei klang die Prämisse des Spieles zunächst gar nicht mal so übel, immerhin führt „Resident Evil: Operation Raccoon City“ den Spieler zurück an den Ort allen Anfangs, nämlich Raccoon City, und es gibt wieder Zombies als Kanonenfutter. Doch schon alleine der Umstand, das die Entwicklung vom japanischen Studio Capcom zu den Kanadiern von Slant Six Games verlagert wurde, verhieß im Vorfeld nichts gutes. Und jene kritische Stimmen sollten Recht behalten.

Angesiedelt ist „Resident Evil: Operation Raccoon City“ zwischen dem zweiten und dritten Teil der Serie, sprich es herrscht im titelgebenden Raccoon City ziemliches Chaos, da sich beinahe die ganze Stadt in Zombies verwandelt hat. Um der Situation wieder Herr zu werden, entsendet die Umbrella Corporation ein Sondereinsatzkommando, welches die Straßen von den Untoten säubern soll und wichtige Beweise vernichten soll. Später schlüpft man wiederum in die Rolle eines anderen Teams, welches genau dieses Vorhaben von Umbrella verhindern soll. Einen einzelnen Charakter bekommt man dabei zu Beginn nicht zugewiesen, stattdessen kann man zwischen sechs verschiedenen Figuren wählen, welche jedoch wenig spannend sind und lediglich Videospiel-Klischees erfüllen.

Das Gameplay ist ebenso einseitig. Man erfüllt diverse Missionen, ballert sich aber eigentlich die ganze Zeit nur durch unendliche Horden von untoten Gegnern und Mutanten. Dabei ist das Gameplay noch rasanter, als es schon in „Resident Evil 5“ war, sprich von der gemächlichen Inszenierung früherer Teile ist nun absolut nichts mehr da. Das kann man mögen, ist aber letztlich insofern nichts besonderes mehr, da es ähnliche Action-Titel Sand am Meer gibt, welche das vorliegende Spielprinzip (actiongeladene Ballerei) besser beherrschen, als „Resident Evil: Operation Raccoon City“. Denn das große Problem, welches der neue Ableger hat, ist das es einfach keinen Spaß macht. Zudem wirken gerade die innenareale wie öde Schlauchlevels, lediglich auf den Straßen von Raccoon bietet das Spiel ein paar nette Schauwerte.

Eine kleine Besonderheit von „Resident Evil: Operation Raccoon City“ ist, das es neben einer Solo-Kampagne (öde) auch einen großen Multiplayer-Part (nicht ganz so öde) hat, wobei hier vor allem der Koop-Modus zu nennen ist. Aber selbst hier, ist der Spielspaß trotz mangelnder Abwechslung nicht allzu lang anhaltend. Auch Technisch gibt es nicht allzu viel positives zu sagen. Die Level sind langweilig und sehe fast alle gleich aus, die Animationen wirken teilweise hackelig und der Sound bietet eine wie so oft lachhafte deutsche Synchronisation, sowie Effekte aus der Mottenkiste.

„Resident Evil: Operation Raccoon City“ ist ein ziemlich belangloses Spiel und kann ganz schnell wieder vergessen werden. Lediglich Actionfanatiker mit Hang Untote umzunieten, dürften vielleicht für ein paar Stunden ihre Freude mit dem Titel haben. Ansonsten wird das Spiel wohl still und leise aus dem kollektiven Gedächtnis der „Resident Evil“ Anhänger verschwinden.

54 Bewertungen, 5 Kommentare

  • XXLALF

    28.06.2012, 11:12 Uhr von XXLALF, Bewertung: sehr hilfreich

    ...und einen sonnigen tag

  • Baby1

    28.06.2012, 04:42 Uhr von Baby1, Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.

  • nadjasturm

    27.06.2012, 21:53 Uhr von nadjasturm, Bewertung: sehr hilfreich

    Viele Grüße aus Nürnberg!

  • Clarinetta2

    27.06.2012, 18:48 Uhr von Clarinetta2, Bewertung: sehr hilfreich

    sehr gut geschrieben

  • uhlig_simone@t-online.de

    27.06.2012, 17:25 Uhr von uhlig_simone@t-online.de, Bewertung: sehr hilfreich

    LG Simone