Hasseröder Vier Testbericht

Hasseroeder-vier
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Wirkungsgrad:  hoch

Erfahrungsbericht von Wagnerianer1979

Das "Hasseröder Vier"

Pro:

Süffig, leicht, erfrischend

Kontra:

Zeitweilig sehr deutliche Hopfenherbe

Empfehlung:

Ja

Im sachsen-anhaltinischen Hasserode, seit 1907 ein Ortsteil von Wernigerode (am Harz), wurde 1872 die Brauerei "Zum Auerhahn" gegründet, auf die die heutige Hasseröder Brauerei ihre Tradition zurückführt. Im Jahr 1990 übernahm die Hannoveraner Gilde Brauerei Hasseröder; 2002/2003 gingen sowohl die Gilde als auch die Hasseröder Brauerei in den Besitz der belgischen Interbrew über. Damit gehört Hasseröder heute zum internationalen Brauereigiganten Anheuser Busch-InBev.

Nach eigenen Angaben ist Hasseröder im Osten Deutschlands Marktführer und einer der drei größten deutschen Premium Pilsmarken. Die Produktpalette von Hasseröder umfasst das klassische Premium Pils (mit 4,9 Prozent Alkohol), ein kräftigeres Export (mit 5,5 Prozent Alkohol), ein Schwarzbier (mit 5,0 Prozent Alkohol), ein Radler (50 Prozent Zitronenlimonade, 50 Prozent Bier, mit 2,7 Prozent Alkohol) sowie seit gar nicht so langer Zeit das "Hasseröder Vier". Die Besonderheit des "Hasseröder Vier" liegt in der Filtrierung unter 0 Grad Celsius und – wie der Name schon sagt – in dem auf 4 Prozent reduzierten Alkoholgehalt.

Beim Eingießen schäumt das Bier schnell auf, die Blume ist allerdings rasch verflogen. Ebenso verabschiedet sich ein Großteil der zunächst sehr präsenten Kohlensäure, die sich auf einem unterdurchnittlichen Niveau einpendelt. Überraschenderweise stellt sich aber kein schaler Zustand ein; über weite Strecken bleibt das "Hasseröder Vier" angenehm erfrischend. Geschmacklich ist das Bier eine Kombination von Gegensätzen: einerseits frisch und dank des geringen Alkoholgehalts relativ leicht, andererseits von einer zeitweilig sehr deutlichen Hopfenherbe gezeichnet. Manch einem wird das geschmacklich zu unausgewogen sein. Persönlich ist das Hasseröder Vier nicht unbedingt mein Lieblingsbier, aber als etwas leichtere und süffige Alternative zu stärkeren Sorten hat es seine Vorzüge.
Davon abgesehen gibt es aber für meine Begriffe auf dem Leichtbiermarkt insgesamt immer noch zu wenig Alternativen, die zudem nicht immer besonders ausgegoren sind (das Jever light z.B. ist mit 2,5 Prozent Alkohol doch etwas zu weit unten angesetzt). Leider gibt es hierzulande das Becks Vier noch nicht, das sich in Großbritannien großer Beliebtheit erfreut.

46 Bewertungen, 7 Kommentare

  • anonym

    09.08.2013, 18:11 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG Damaris

  • anonym

    08.01.2012, 12:35 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöne Grüsse, Talulah/calimero1111

  • uhlig_simone@t-online.de

    08.01.2012, 09:49 Uhr von uhlig_simone@t-online.de
    Bewertung: besonders wertvoll

    Liebe Sonntagsgrüße v. Simone

  • ronald65

    08.01.2012, 08:44 Uhr von ronald65
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg

  • anonym

    08.01.2012, 06:55 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sonntagsgrüße aus dem Schbg.- Land

  • katjafranke

    08.01.2012, 00:23 Uhr von katjafranke
    Bewertung: besonders wertvoll

    Liebe Grüße von der KATJA

  • Miraculix1967

    07.01.2012, 23:20 Uhr von Miraculix1967
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schönen Samstagabend und lieben Gruß Nr. 1 aus dem gallischen Dorf Miraculix1967