Men in Black 3 (DVD) Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Action:  sehr viel
  • Anspruch:  anspruchsvoll
  • Romantik:  niedrig
  • Humor:  humorvoll
  • Spannung:  spannend

Erfahrungsbericht von Tuvok

Filmkritik: Men in Black 3

  • Action:  viel
  • Anspruch:  durchschnittlich
  • Romantik:  niedrig
  • Humor:  durchschnittlich
  • Spannung:  durchschnittlich
  • Altersgruppe:  ab 12 Jahren
  • Meinung bezieht sich auf:  Kino-Version

Pro:

film ist super

Kontra:

spannung fehlt

Empfehlung:

Ja

Vor langer Zeit in den 90 er Jahren hatte Barry Sonnenfeld die Idee, einen Film zu drehen über eine Spezielle Eingreiftruppe der Regierung die mit Aliens zu tun hat. Man engagierte 1997 dann den Drehbuchautor Ed Solomon das Drehbuch eben zu schreiben der hier im 3. Teil von Ethan Cohen abgesetzt wurde. Man hat es damals tatsächlich geschafft aus einem 90 Millionen US $ Film einen 250 Millionen USA US $ Hit zu schaffen. Dann kam 2002 der Nachfolger, gleicher Regisseur, Robert Gordon schrieb das Drehbuch, Wie immer auch hier in Teil 3 hat Spielberg produziert ja der hat eben ein Faible für Aliens, und das Budget wurde auf 140 Millionen US $ geschraubt, und bescherte dem Film immerhin noch 190 Millionen US $ Einspielergebnis. Und nun kam der 106 Minütige Teil 3, mit demselben Regisseur, der ein 230 Millionen US $ Budget hatte, und wie es ebenso ist bei einer Trilogie, mir hat der 3. Teil am besten gefallen sackt das Einspielergebnis ab. Nur noch magere 150 Millionen US $ hat der Film in Amerika eingespielt, und wird sich schwer tun die 200 Mille zu erreichen. Was aber egal ist weil er weltweit schon 510 Millionen US $ eingespielt hat, was nichts sind gegen die 1,4 Milliarden von „Marvels Avengers“ oder die 700 Millionen US $ von „Die Tribute von Panem“.

Wie immer spielt Will Smith den Agent J, Tommy Lee Jones der immer älter ist, was für den 1946 geborenen kein Wunder ist, der spielt wieder Agent K, dann gibt es noch Emma Thompson als Agent O, die den Nachfolgesitz vom ehemaligen Chef ZED übernimmt den immer Rip Torn spielte.

Weil der Film ja mit einer Zeitreise zu tun hat, engagierte man die unbekannte Alice Eve als Junge Agentin O, den echt gut aussehenden und wirklich gut passenden Josh Brolin als Jungen Agent K, der leider wieder nicht gesagt hat wie er heißt, aber macht ja nichts, vielleicht gibt es ja einen Teil 4 irgendwann was gar nicht auszuschließen ist, weil weltweit haben die 3 Teile fast 1,5 Milliarden US $ eingespielt. Bald halt. Und wie es schon bei „Transformers“ war wo es hieß, nach Teil 3 gibt es keinen Teil 4, nein nichts da, 1 Milliarde US $ Einspielergebnis haben das geändert, Teil 4 kommt 2013.

Da MICHAEL Bay dieses Mal keine Zeit hatte, wurde er auch nicht als Regisseur verpflichtet, eh gut so, Barry kann das schon sehr gut machen. Die Überraschung in dem Film wäre gewesen wenn Sacha Baron Cohen den Boris gespielt hätte, aber der hatte anderweitig zu tun. Da ja Will Smith sich um die Kinder gekümmert hat und sein 200 Millionen US $ Vermögen nicht noch wachsen muss hat er ja jetzt 3,5 Jahre nichts gemacht, länger als je zuvor, seit er 1993 mit der Filmkarriere gestartet ist. Der 1968 geborene hat noch viel am Plan. „Bad Boys 3“ ist im Drehen, „Hancock 2“ folgt, genauso wie „I Robot 2“ und geplant ist mit ihm noch 31 Filme bis 2015, der interessanteste ist wohl 2013 der Film „Der letzte Pharao“. Naja mal sehen.

Im Film gibt es aber einen gravierenden Fehler, Agent J reist von 2012 nach 1969, 43 Jahre zurück um den jüngeren Agent K zu sehen aber wie geht dass, dann in dem Film von der Zeit her, wenn Agent K, also Josh Brolin nur 21 Jahre jünger ist als Tommy Lee Jones, wenn es 43 Jahre wären und er wie im Film 29 Jahre ist, müsste er ja mit 72 Jahren eigentlich sehr alt für den Dienst als Men in Black sein, da wäre er ja lange in Pension, Und genaugenommen ist Josh Brolin ein 1969 er Baujahr, also er ist 44 Jahre und spielt einen 29 Jährigen? Naja Jung ist schon gut aber so jung gleich?

Übrigens der 1950 geborene Rick Baker der für den Film wie die anderen die Make Up Dinger gemacht hat und zwar sehr gut, so viele coole Aliens sah ich seit „Star Wars“ nicht mehr, hat hier einen Cameo Auftritt, wie so viele vor ihm. Und sogar der Make Up Typ von Will Smith, Judy Murdock, ist als Blaues Alien im Film zu sehen, ja geschminkt natürlich.

Übrigens wer sich wundert, die geile Freundin am Anfang des Filmes, die Boris aus dem Knast am Mond befreit, ja das ist 'ne Bekannte, das ist Nicole Scherzinger, die für Ihre Rolle um glaubhaft zu wirken sich einige Led Zeppelin Songs angehört hat damit sie auch glaubhaft die Freundin mit dem Kuchen spielen kann. Nun sie hat vielleicht nicht viel Talent die Hawaiianerin aber sie ist 'ne verdammt geile Schnitte.

Als Boris aus dem Knast fliegt sieht man kurz CRM-114 stehen am Bunker, das ist 'ne Anspielung auf den 1964 er Stanley Kubrick Film „Dr. Seltsam oder Gebrauchsanweisung für Anfänger in der sorgenfreien Liebe zu Atomwaffen“ wo die gleiche Nummer vorgekommen ist.

Ach ja, wer sich noch an den Film erinnert und so gerne Chinesisch essen geht wie ich früher, der komische weiße Fisch der da in der Küche ist, der so komisch aussah und ein Gesicht hat, den gibt es übrigens wirklich, den kann man sogar kaufen und der ist echt, der lebt 1.200 Meter tief im Südwestpazifik und ist einer von der Art der Dickkopf-Groppen, ja irgendwo ein komischer hässlicher Fisch halt.

Lachen haben ich müssen als Anfangs die Aliens am Bildschirm waren, da ist auch der Name Lady Gaga aufgetaucht, also wenn ich mir die Musik und die Klamotten ansehen von der Dame, die ist ein Alien glaube ich wirklich.

Nun ja man kann sagen was man will, also mir hat der Film gefallen, er ist sehr innovativ, er hat gute Ideen, er ist lustig aber nur wenig, dafür hat er mehr Anspruch wie ich finde als andere Filme, etwas Action ja er ist ein mittelmäßig guter Film, besser als Teil 2, nicht so gut wie Teil 1.

Was den Film vielleicht etwas stereotyp macht ist dass die Aliens Böse sind oder komisch, und dass die guten natürlich die Regierung ist, was sonst. Was ich im Film nicht verstand, wieso hat die Freundin von Boris 40 Jahre gebraucht um ihn zu befreien? Wieso waren die Boglotiden im Film nicht früher auf die Idee gekommen die Erde zu versklaven, wieso waren sie so böse? Wie sehen sie wirklich aus, wieso haben sie so 'ne geile ultratiefe Rockstimme?

Ich habe im Film die Spannung vermisst, die ich von Filmen gewohnt bin, man hätte viel mehr zeigen können dass es irgendwas Geheimnisvolles gegeben hat, früher in der Vergangenheit von Agent K. Wieso erfährt man nie die echten Namen? Wieso haben die nie aufs Klo gehen müssen, haben nie Migräne, sind nie krank, haben nie Probleme mit dem Magen oder dem Darm? Das ist komisch.

Wieso sind die Wurmlinge nur kurz zu sehen, was ist mit dem sprechenden Hund aus Teil 2? Und ja das Beste, Rip Torn kann hier nicht Schauspielen, im Film ist er ja gestorben ja wieso und warum? Keine Ahnung, aber der Schauspieler Rip Torn hat Probleme mit Drogen oder Alkohol, wie so viele vor ihm.

Der Film ist sehr unterhaltend, aber was hat den Film so teuer gemacht bitte? Wenn ich denke, ja Smith hat für Teil 1 nur 5 Mille Gage bekommen, für Teil 2 hat er 20 Mille fix bekommen + 10 % Der Einspielergebnisse und für Teil 3 ganze satte 20 Mille, das ist schon 'ne Menge oder? Naja nicht übel, für Teil 2 also 63 Mille im Ganzen, Johnny Depp hat für seinen Piraten Film nur 50 Mille bekommen, Schwarzenegger für „Terminator 3“ fixe 30 Millionen US $, ja 'ne Menge oder?

Tja da sind die 4,5 Millionen US $ Gage für den letzten Auftritt der Rolling Stones die im Film auch genannt werden gar nicht so viel oder?

Was den Film so nett macht ist die Einsilbige Redeweise von Agent K der in den 60 er Jahren mehr geredet hat, die Zeitreise fand ich cool, die super Aufnahmen, die Technik, den coolen Boris, die Idee ist nicht übel, die Einfälle auch, die CGI Effekte, die Schauspieler naja gewöhnlich eher, mir hat gefehlt dass das im Film passierte nie in der Zukunft zu sehen ist, die Beziehung also zwischen Agent K und Agent J kam nie zur Sprache, obwohl er ja zu sehen war, ja das ist nicht so gut gewesen.

Die Handlung war einfach, ja Agent J muss zurück reisen um Agent K zu überreden den letzten Boglotiden namens Boris zu töten der 2012 vom Mond geflohen ist, wie er auf die Erde kam weiß ich nicht, keine Ahnung, aber das ist egal, ja woher er kam und wieso er so ist weiß ich auch nicht. Der Film hat einen Fehler, er ist nicht teurer anzusehen als die anderen Teile, irgendwas fehlt an dem Film, der Hype, das spannende, die Logik mehr hätte sein können, das Coole ist da, die Sprüche sind nett, der Film ist mir aber zu bieder, er ist nicht übel aber auch kein so großer Hit, und wieso niemand da nachfragt, wieso da so viele Unfälle sind und was da alles passiert mit Aliens, ja keine Ahnung, sonst ist der Film nicht übel, man kann ihn sich ansehen, die Handlung ist jetzt nicht gerade so super und Will Smith hat meiner Meinung nach die 20 Mille nicht verdient, aber man sieht es ja die Stars werden immer gieriger. Ich hätte auch gerne mehr von den Waffen und der Technik im Film erfahren, schade dass sich keiner über 'ne Zeitmaschine gewundert hat.

83 von 100 Punkten.

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