Mainausicht, Uhldingen Testbericht

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Erfahrungsbericht
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Erfahrungsbericht von LaberLili

Wahre Schönheit kommt von innen!

Pro:

absolut leckeres Essen, schneller Service, sehr gutes Preis - /Leistungsverhältnis, Aussicht...

Kontra:

(eher spartanisch eingerichtetes Lokal), Toiletten außen am Lokal und nur von dort zugänglich

Empfehlung:

Ja

Am Ortsrand von Unteruhldingen, exakt dort wo die Seestraße auf die nach Meersburg führende Meersburger Straße trifft, befindet sich am Ufer des Bodensees der (wohl nur saisonal von Frühjahr bis Herbst geöffnete) Kiosk Mainausicht, der zugleich eine kleine Gaststube ist. Die genaue Adresse lautet übrigens: Seestraße 14a, 88690 Uhldingen-Mühlhofen.

Wo ist denn das?

Parken lässt es sich dort nur schwer: ich bin mir nicht einmal sicher, ob es dort überhaupt „richtige“ Parkplätze gibt. Ich habe dort zwar schonmal ein, zwei Autos stehen sehen, aber meine, dass dies eher die Fahrzeuge von Betreiber bzw. Personal waren. Unteruhldingen ist eine verkehrsberuhigte Gemeinde und birgt keine Parkplätze im Ortsinneren: am Ortsrand liegt allerdings ein größerer, öffentlicher (aber auch kostenpflichtiger) Parkplatz. Der Parkplatz grenzt quasi an die Meersburger Straße an und von dort kann man problemlos innerhalb von 5-10 Minuten (je nach Gehgeschwindigkeit) zum „Mainausicht“ gelangen.
Vom Hafen aus hält man sich einfach rechts; auch von hier aus ist der Fußweg nicht länger. Unteruhldingen ist ein recht kleiner Ort und prinzipiell ist das „Mainausicht“ hier immer schnell erreicht.

Wer kommt denn dahin?

Im Allgemeinen sind die Gäste im „Mainausicht“ aber vor Allem Einheimische bzw. in Unteruhldingen urlaubende Touristen, die zu Fuß dort einlaufen. Aufgrund der Lage der „Mainausicht“ kommen hier natürlich auch viele Radfahrer und Wanderer vorbei, die die Gelegenheit nutzen, dort etwas zu trinken oder schnell auf die Toilette zu gehen. Dieser „Durchgangsverkehr“ findet aber vor Allem tagsüber statt, abends läuft dann doch eher der Restaurantbetrieb.

Ich möchte nun nichts Falsches sagen, meine mich aber erinnern zu können, dass es den Kiosk an dieser Stelle schon gab, als ich noch klein war; damals dort drinnen aber ein Selbstbedienungslokal war, wo man nur kleine Snacks erhielt. Reiner Kiosk-Betrieb eben. Da bin ich mir nun aber nicht ganz sicher, ob ich da nun nicht doch etwas verwechsele, aber den jetzigen Gastrobetrieb „Mainausicht“ gibt es definitiv erst seit einigen Jahren.
Vor zwei Jahren trafen mein Mann und ich im Rahmen eines Familientreffens auch meine Eltern in Unteruhldingen; diese waren schon einige Tage vor uns dort eingetroffen und waren schwerbegeistert: sie hatten sich natürlich auch mit einheimischen Bekannten längst ausgetauscht, die ihnen nahelegten, unbedingt auch einmal im „Mainausicht“ zu essen. Es wurde sogar geflüstert, dass es dort den besten Fisch am ganzen See geben würde.

Das soll ein Restaurant sein?

Daraufhin gingen wir damals erstmals mit meinen Eltern dorthin, zwecks Abendessens. Ich wusste ja nun schon, wohin wir gehen würden, aber mein Mann war damals noch nie dort gewesen und als wir uns der „Mainausicht“ näherten, wurde sein Blick doch immer irritierter, je näher wir der Lokalität kamen. Der Gesichtsausdruck spiegelte wunderbar die Gedanken „Aber das ist doch nicht das da vorne, oder? Da wollen die doch nicht hin, oder? Meinen die das ernst? Ist da noch ein anderes Haus hinter den Bäumen?“ wieder.
Denn das „Mainausicht“ ist keines der Lokale am See, die durch ihre imposante Optik bestechen würden, eher im Gegenteil. Ich gebe gerne zu, dass es auch auf mich eher wie eine Mischung aus alter Kaschemme und Hafenkneipe wirkt. Es ist ein sehr uriger, heimeliger Betrieb und der Gastraum besteht auch nur aus einem einzigen Raum, der an einen selbstangebauten Wintergarten erinnert. Vor dem „Mainausicht“ kreuzen sich nun zwar Seestraße und die Meersburger Straße (immerhin eine Hauptstraße), aber die eigentliche Gaststube geht nach hinten hinaus und dort sitzt man quasi direkt am Seeufer. Da hat man natürlich auch die namensgebende Mainausicht.
Im Übrigen befindet sich aber vor dem „Mainausicht“ auch noch eine kleine Gartenwirtschaft: dort sitzt man dann aber eben näher an der Straße und hat einen nicht ganz so tollen Ausblick hinter das Lokal.

Der überschaubare Gastraum (ich habe nun noch nie gezählt, aber ich meine, es haben hier sicherlich nur maximal um die 40 Personen Platz) ist mit Panoramafenstern versehen, bei denen es sich zudem um Ziehharmonikafenster handelt: diese können tatsächlich „eingefaltet“ werden. Bei tollem Wetter sind diese Fenster dann geöffnet, so dass man auch innen an der frischen Luft sitzen kann.

In diesem Gastraum haben nun nicht soviele Menschen Platz; zwischen den einzelnen Tischen bestehen nun auch keine riesigen Freiräume (nein, man sitzt nicht direkt aufeinander; es reicht halt doch auch noch aus, dass eine Servierkraft hindurch wuseln kann), aber wer ein Problem mit dichterem Menschengetümmel hat (noch dazu in vergleichsweise kleinen Räumen), wird sich vor Allem während der Hauptsaison hier nicht allzu wohlfühlen. Und auch, wenn der Gastraum zum Seeufer ausgerichtet ist: was man hier nun nicht an Straßenlärm hat, hat man dann wohl an menschlichem Lärm. Ich habe nun auch die volle „Mainausicht“ nun noch nie als allzu laut empfunden, aber wenn es voll ist, geht es doch entsprechend lebhaft zu. Allgemein sollte man grad während der Hauptsaison kein Problem mit fremden Menschen haben.
Für Rollstühle oder Kinderwagen ist innen eher kein Platz: aber zumindest bei gutem Wetter kann man ja auch draußen sitzen, so dass auch Rollstuhlfahrer nicht zwingend auf das Essen hier verzichten müssen.

Volle Kanne voll?

Als wir vor zwei Jahren mit meinen Eltern zum ersten Mal im „Mainausicht“ gegessen haben, war es an jenem Tage relativ trübe und leicht regnerisch. Zudem war Hauptsaison: damals haben wir morgens extra einen Tisch für abends reserviert, was auch gut war, da das „Mainausicht“ voll war und auch bis in den späteren Abend hinein ausreserviert war. D.h. kurz nachdem wir gegangen waren, kam auch schon die nächste Gruppe, die „unseren“ Tisch dann übernahm.
Meine Eltern haben damals bereits erzählt (sie waren zu jenem Zeitpunkt schon 2x dort gewesen), dass es generell empfehlenswert ist, dort zu reservieren. Wenn man zu Zweit sei und abends besonders zeitig losgeht, könne man zwar auch so noch ein Plätzchen finden, aber darauf verlassen sollte man sich auch nicht. Übrigens: wenn man an „vollen Tagen“ dort einen Tisch für zwei reserviert, muss man auch durchaus damit rechnen, dass man sich mit zumindest zwei weiteren Personen an einem Tisch befindet.
Auch im letzten Jahr waren wir wiederum während der Hauptsaison zu Viert dort, hatten einen Tisch reserviert und fanden uns letztlich mit einem älteren Ehepaar an einem Sechsertisch wieder. Wenn viele Leute dort essen möchten, zählt eben jeder Platz. Wie gesagt: man sollte von daher nicht unbedingt fremde Menschen fürchten und es schadet auch nicht, etwas kommunikativer zu sein. Mitunter kann man da sehr nette und teils auch eigentümliche Menschen kennenlernen; ich finds im Allgemeinen sehr interessant.

In der letzten Woche waren wir nun am Donnerstag wiederum als Quartett dort, diesmal aber zusammen mit meinem Bruder samt Gattin. Dort hatten wir nachmittags sicherheitshalber noch einen Tisch für 20 Uhr reserviert, was sich im Nachhinein aber als relativ unnötig herausstellte. Denn so in der Vorsaison war noch nicht zuviel los (die meisten Urlauber speisten lieber in den Lokalen vorne am Yachthafen, zumal das „Mainausicht“ aufgrund seiner Lage am Ortsrand mitsamt seines unscheinbaren Erscheinungsbild auch kein Lokal ist, auf das man mal aufmerksam wird, weil man ständig daran vorbeiläuft), es war auch noch kein Wochenende und der Gastraum war nur in etwa zur Hälfte besetzt. Aber vermutlich durch unsere Reservierung hatten wir einen Tisch direkt am Fenster bekommen und konnten so eine wunderbare Aussicht genießen und noch etwas frische Luft tanken. Es war ein heißer, sonniger Tag und die Fenster waren eingezogen worden. Sehr angenehm so dort zu sitzen!
Wie in Mamas und Papas Gartenhütte…

Die Einrichtung ist auch sehr simpel: Plastik. Diese Stühle kenne ich tatsächlich aus der elterlichen Gartenhütte und die meisten werden sie ebenfalls kennen: die fast schon üblichen stapelbaren kleinen Kunststoffstühle, die man auch immer häufiger (statt der früheren hölzernen Klappstühle) im Zeltverleihbereich erblickt. Die Tische sind ebenfalls mit Kunststoffdecken abgedeckt: nicht wunderschön, aber praktisch und funktional. Kann man schließlich einfach mal schnell abwischen. [Auf der Gartenterrasse gibt es übrigens noch hölzerne Möbel samt klappbaren Stühlen.]

Ich bekomme da wirklich immer schon fast Heimatgefühle, weil mich das an den Garten meiner Eltern erinnert: allerdings ist da kein Riesensee vor der Hütte, sondern nur ein kleiner Wasserlauf inklusive Springbrunnen.
Insgesamt ist die „Mainausicht“ also sehr einfach und rustikal. Die Tür zur Küche steht übrigens zumeist offen; diese ist sehr klein und ohne geöffnete Tür würde der Koch wohl auch bald hinter Herd und Grill verdunsten. Denn bei Hochbetrieb wird es auf der kleinen Fläche wohl sehr heiß werden; im Übrigen habe ich noch nie mehr als zwei Personen dort stehen sehen (plus die Bedienung, die die fertigen Essen dort abholte, aber meist auch schon in der Türöffnung stehenblieb), aber dann ist der Küchenbereich auch schon gut voll. '''Beim letzten Besuch in der Hauptsaison konnte man während des Hochbetriebs wunderbar sehen, welch eingespieltes Team da hantiert und wie genau die Aufgaben eingeteilt sind, so dass man sich niemals gegenseitig im Weg steht, sondern wirklich Hand in Hand arbeitet'''.

„Kinder, es gibt Essen!“

Das Lokal ist klein, die Küche ist winzig und so ist auch die Speisekarte sehr übersichtlich gehalten: eine kleine, aber feine Auswahl. Die Räumlichkeiten lassen es einfach nicht zu, dass man hier Hunderte verschiedener Gerichte anbietet. Es gibt vor Allem einige Fleischsorten, einige Fischarten und bei den Beilagen beschränkt man sich auch auf einige grundlegende Dinge (für Vegetarier ist das „Mainausicht“ also eher ungeeignet). So gibt es zu den Fischgerichten beispielsweise fast immer Rote Bete und Salzkartoffeln, während die meisten Fleischgerichte mit Pommes frites oder hausgemachtem Kartoffelsalat bzw. einem kleinen Salatteller einhergehen. Kleine Salatteller (oder sofern man einen bestellt, auch einen großen) können sich die Gäste am kleinen Salatbuffet selbst zusammenstellen: dort gab es nun auch wieder acht „Zutaten“ (Tomaten, Karotten, eingelegte Gurken, Sellerie, eine leckere Mischung aus Allerlei und den Rest habe ich bis auf die Tatsache, dass es acht verschiedene Dinge waren, vergessen) und zwei Salatsaucen, einmal Joghurtsauce, einmal Cocktailsauce.
Bei den Beilagen kann man übrigens variieren: ich hatte in diesem Jahr eher Lust auf Pommes zum Fisch und habe dann darum gebeten, die Salzkartoffeln durch Fritten zu ersetzen, was auch gerne (und ohne Aufpreis) gemacht wurde.

Ich bestelle dort immer den Fischteller, der regulär aus drei verschiedenen Fischfilets besteht (eigentlich Felchen, Zander, Kretzer, wobei das aber auch mal abhängig vom Tagesfang bzw. von der bereits ausgegebenen Menge an Fischgerichten variieren kann: es wird immer frischer Fisch offeriert und ab und an passiert es dann auch schonmal, dass am späteren Abend eine Sorte Fisch mal eben ausgegangen ist) und mit Roter Bete und Salzkartoffeln daherkommt.
Ich habe das Ganze übrigens auch schon mit Salzkartoffeln gegessen: die sind wirklich prima (und ich bin eigentlich kein ausgesprochener Salzkartoffel-Fan). Dazu muss ich sagen: meine westfälischstämmige Tante, die nun seit Jahren am Bodensee wohnt, mag die Kartoffeln aus der Region nicht besonders. Laut eigener Aussage isst sie am Bodensee kaum Salzkartoffeln, hat auch nur selten Kartoffeln im Hause – meist nur, wenn sie die Familie in NRW besucht hat. Sie nimmt wirklich immer von dort einen Zentner Kartoffeln mit heim! Nach ihrem ersten Besuch in der „Mainausicht“ stellte sie dann ganz erstaunt und absolut fröhlich fest: „Hier gibt es ja doch auch noch richtige Kartoffeln!“ :)

Der Fisch ist dort wirklich exzellent: die Filets sind einwandfrei. Noch nie habe ich auch nur eine einzige verbliebene Gräte dort gefunden und auch der Garpunkt ist immer perfekt getroffen, der Fisch auf der Haut noch lecker knusprig gewesen.
Auch die Pommes waren nun sehr knusprig, weder labberig noch lasch, sondern sehr gut gewürzt.
Mein Mann mag eher Fleisch als Fisch, obschon er prinzipiell durchaus auch Fisch isst und ist schwer angetan vom im „Mainausicht“ angebotenen Grillteller: der beinhaltet diverse Steaks (von Rind, Schwein und Pute) sowie etwas Speck plus etwas Tsatsiki (und auch ein wenig Kräuterbutter) und in diesem Fall gibt’s regulär Pommes frites und einen eigens zusammenstellbaren kleinen Salat dazu. Salat meidet er dann allerdings aber eher, ich finde einen kleinen Salat zum Essen wiederum recht ansprechend und so wird die Salat-Beilage meistens an mich abgetreten.
Wie ich eben auf den Fischteller schwöre, schwört mein Göttergatte auf den Grillteller und freut sich schon immer tagelang auf diesen, wenn er weiss, dass es demnächst wieder Richtung „Mainausicht“ geht.

Meine Schwägerin isst keinen Fisch (außer mal Fischstäbchen) und hatte sich für die panierten Hühnerbruststücke inklusive Pommes (plus ebenfalls einem kleinen Salatteller) entschieden – Ketchup gab es gleich auf dem Teller dazu, Mayo wurde auf Wunsch später im kleinen Portionsbeutel nachgereicht. Im Prinzip hatte sie also Chicken Nuggets bestellt und sie war mit ihrem Gericht ebenfalls sehr zufrieden.

Die Portionen sind größentechnisch absolut in Ordnung: Frau Schwägerin kämpfte mit dem letzten Rest auf ihrem Teller und auch ich schaffte nicht die ganze Portion. Ein paar Pommes und etwas Rote Bete blieben auf dem Teller zurück ('''ich schaffe nie den kompletten Fischteller''', was aber wohl auch daran liegen könnte, dass ich dazu eben immer noch Männes Salat esse). Mein Mann schafft den Grillteller zwar immer ganz, ist danach dann aber auch gut gesättigt (und das, obwohl er auf den Salat verzichtet).
Mein Bruder, dem man nicht ansieht, dass er sonntags um 10 schonmal sechs Brötchen isst, um mittags um 12 bereits wieder drei Schnitzel zu verputzen, schwächelte hier nun aber und schaffte es nicht, seine eine Portion Hauptgericht (er hatte auch den Grillteller geordert) zu essen. Allerdings hatte er auch nachmittags noch einen warmen Snack gehabt, zudem seinen Salat artig aufgegessen, aber vor Allem hatte sich er, direkt bevor wir essen gingen, von seiner Pensionswirtin auf ein kleines süffiges Lokalgesöff einladen lassen, was wohl nach mehr schmeckte. Allerdings hatte er den Fehler gemacht, ihr tatsächlich zu glauben, als sie sagte: „Da ist auch gar nicht soviel Alkohol enthalten.“ :D Ihm gings also nicht mehr ganz so gut.

Generell sind die Portionen aber durchaus so bemessen, dass sie im Grunde genommen von jedem restlos verputzt werden können und dass auch jeder davon satt wird.
Der freundliche Service ist auch recht flink: dadurch, dass das Lokal eben doch sehr überschaubar ist, kommt die Bedienung auch des Öfteren vorbeigeflitzt und ist schnell herbeigewunken. Allgemein, nicht nur im Küchenbereich, wird dort Hand in Hand gearbeitet; es gibt eben nicht zig verschiedene Gerichte, sondern das Grundgerüst bleibt meistens gleich und da auch nicht Hunderte Personen zeitgleich bewirtschaftet werden müssen, läuft der Gastrobetrieb meinen Erfahrungen nach dort immer sehr flüssig. Die Wartezeiten sind also eher kurz (wenn in der Hochsaison die Tische aber quasi stündlich neu reserviert sind, wäre es zudem aber auch nur wenig hilfreich, wenn die Gäste dann erst noch eine halbe Stunde auf ihr Essen warten müssten).

In welche Höhen steigt die Rechnung?

Die Preise im „Mainausicht“ sind absolut bezahlbar und für Qualität und auf dem Teller liegende Menge mehr als akzeptabel. Insgesamt empfinde ich (und nicht nur ich) das Essen hier als recht günstig, verglichen mit anderen Lokalen am See. Sicher, andere Restaurants bieten auch mehr Luxus, das urige „Mainausicht“ hat schon sein eigenes kumpelartiges Flair, aber andere Lokale würden sich an diesem Standort auch allein schon die Lage direkt am Seeufer mit dem herrlichen Ausblick teuer bezahlen lassen.
Ich finde nun dummerweise die Rechnung nicht wieder, bin mir aber sehr sicher, dass Grill- und Fischteller jeweils 13,90€ bzw. 14,90€ gekostet haben. Allgemein meine ich auch, dass die Essenspreise 15€ kaum einmal (wenn überhaupt) übersteigen. Auch die Getränkepreise fallen nicht durch besondere Höhen auf. Unsere Gesamtrechnung (Essen plus Getränke für vier Personen) lag nun bei knapp 70€; das ist durchaus in Ordnung.

Zum Abschluss nochmal für kleine Königstiger/innen?

Ich war dort noch nie auf dem WC, mein Mann ebenfalls nicht. Aber natürlich gibt es auch dort Toiletten: die sind übrigens auf der anderen Seite des kleinen Kioskgebäudes. Wer mal muss, muss also erst einmal die Gaststube verlassen und aussenherum zu den Toiletten gehen. Zumindest wenn das regnet, ist das sicherlich ein bisschen mehr doof.
Wie eingangs schon erwähnt, machen hier auch viele Radfahrer auf ihrer Tour Rast, um etwas zu trinken oder auch, um mal das WC aufzusuchen. Prinzipiell ist das WC kostenpflichtig, wenn man kein Gast ist. Meine Schwägerin war nun dort auf dem Klo: generell kostet der WC-Besuch dort 20 (oder waren es doch nur 10?) Cent. Für Gäste steht allerdings ein Glas mit kleinen Chips parat, die sich ebenfalls als „Münzen“ für die Toilettentür eignen. Generell kann ich also zur Toilettenanlage nicht viel mehr sagen, als dass „Vorbeifahrende“ für den WC-Besuch löhnen müssen, jener für Gäste aber gratis ist, die Toilettenräume nur von außen zugänglich sind und meine Schwägerin zumindest keine negativen Bemerkungen über Sauberkeit bzw. den allgemeinen Zustand der Damentoilette machte.

Zusammengefasst…

Das „Mainausicht“ ist trotz seiner für einen Restaurantbetrieb schlichten Aufmachung für uns zu einem Stammlokal geworden, welches wir gerne besuchen, wenn wir am Bodensee verweilen. Die Aussicht ist wunderschön, der Service ist freundlich und schnell, die Preise sind absolut in Ordnung und das Essen ist wirklich grandios.
Im letzten Sommer erklärte die Dame am Nebentisch übrigens, dass aller guten Dinge bekanntlich drei sind und sie deswegen immer dreimal den Fischteller im „Mainausicht“ essen müsste, wenn sie in Uhldingen oder Umgebung sei. Zum damaligen Zeitpunkt war sie zu einem Kurzaufenthalt da, was dann dazu führte, dass sie an allen drei Abenden ihres Aufenthaltes auf einen Fischteller dort einkehrte. Irgendwie kann ichs schon ein wenig verstehen…

Ich kann das „Mainausicht“ nur empfehlen: wenn ihr mal hungrig dort in der Ecke weilt, solltet ihr euren Hunger unbedingt dort stillen! Sollte euer Hunger aber während der Hauptsaison zu übermächtig werden oder möchtet ihr auch mit eurer Familie oder einer Gruppe von Freunden dort einkehren, reserviert euch besser vorher dort einen Tisch!
Trotz der kleinen Unzulänglichkeiten (wie beispielsweise den nur von außen zu betretenden Toiletten) vergebe ich hier gerne die volle Punktzahl, eben weil das Essen einfach so sehr überzeugt!

32 Bewertungen, 9 Kommentare

  • Clarinetta2

    01.07.2012, 17:15 Uhr von Clarinetta2, Bewertung: besonders wertvoll

    sehr gut vorgestellt-bw

  • goat

    28.06.2012, 12:29 Uhr von goat, Bewertung: besonders wertvoll

    Hier kommt das versprochene BW. LG Melanie

  • Summertime_1981

    27.06.2012, 22:07 Uhr von Summertime_1981, Bewertung: sehr hilfreich

    Super vorgestellt. Würde mich riesig freuen, wenn du auch bei mir rein schaust. GLG

  • morla

    27.06.2012, 20:03 Uhr von morla, Bewertung: besonders wertvoll

    lg. ^^^^^^^^^^^^^petra

  • bundy109

    27.06.2012, 17:39 Uhr von bundy109, Bewertung: besonders wertvoll

    Na dann; guten Hunger

  • Lale

    27.06.2012, 17:22 Uhr von Lale, Bewertung: sehr hilfreich

    Allerbesten Gruß *~*

  • atrachte

    27.06.2012, 15:08 Uhr von atrachte, Bewertung: sehr hilfreich

    sh. lg

  • katjafranke

    27.06.2012, 15:03 Uhr von katjafranke, Bewertung: sehr hilfreich

    Katja schickt liebe Grüße

  • Gute_Fee_2012

    27.06.2012, 14:54 Uhr von Gute_Fee_2012, Bewertung: besonders wertvoll

    *bw*sehr ausführlich berichtet!!!