Eines Morgens klingelte mein Telefon und eine nette Dame sagte, ich wäre bei einem Otto- Gewinnspiel in die letzte Runde gekommen und dürfte jetzt auf Kosten von Otto Gratis-Lotto ( dieses Wort hat sie verwendet )spielen. Tatsächlich war zu dieser Zeit allerdings schon das Gewinnspiel lange vorbei gewesen, aber ich war
1.verschlafen
2.ich dachte ich gewinne ein Auto
3. ich hörte den Namen Otto und dachte an Seriösität
somit habe ich zusgestimmt. Die Dame hat dann gesagt, sie bräuchte meine Kontodaten und als ich gezögert habe und zu bedenken gegeben habe, dass sie ja dann einfach Geld bei mir abbuchen könnte, hat sie gesagt, dass das gar nicht ginge und hat mir irgendwas von einem Handelsregistereintrag erzählt. Schließlich habe ich eingewilligt, wobei die Frau noch sagte, dass noch ein Kontrollanruf käme, bei dem der Vertrag noch bestätigt werde und da noch die 2. Zahlenreihe abgefragt werde.
Dieser Anruf hat mich nie erreicht und ich habe schon gedacht, dass dieser ganze Mist zu ende ist, da bekam ich am folgenden Monat eine Abbuchung von meinem Konto über ca. 50€. Das tat schon mal weh, da ich ja dachte, ich bekäme was umsonst und ich dachte, dass die ganze Sache erledigt wäre und kein Vertrag bestand.
Am nächjsten Monat kam dann noch eine Abbuchung, wieder von Superchance 49, wieder 50€ , KEINE RÜCKBUCHUNG!
Ich war schon leicht sauer, aber diesen Monat kam die Krönung. Ich hatte seltsamerweise eine Abbuchung von ca. 30€ auf meinem Konto, von einer sogenannten
DTD-Dienstleistungsgesellschaft. Nach einigem herumüberlegen hab ich die Frau von der Bank gefragt, was das denn wohl sein könnte. Nun stellen Sie sich vor: DAS IST EIN PSEUDONYM FÜR SUPERCHANCE 49, die habe tatsächlich unter anderem Namen nochmals Geld abgebucht, was sie nicht einmal dürften, wenn der Vertrag Gültigkeit gehabt hätte.
Da ist mir dann endgültig der Kragen geplatzt und ich habe umgehend das Geld zurückgebucht, lediglich an die ersten 50€ kam ich nicht ´ran.
Ich bekam dann neulich, wieder morgens, wieder einen Anruf, wieder unter Bezugnahme auf das Otto Gewinnspiel, diesmal von Planet49, die mir denselben Scheiß noch einmal verkaufen wollten, was ich dann aber abgewürgt habe.
Ich hätte an Sie folgende Bitte:
Sollte ihnen ähnliches passiert sein, dann wenden Sie sich bitte
1. an Ihre Bank und buchen Sie das Geld zurück
2. an die Verbraucherzentrale, denen kann man einfach eine kostenlose e-mail schicken
3. an Ihre örtliche Staatsanwaltschaft, zeigen Sie die an, das ist nämlich Betrug
Und vor allem: haltet euch sich von allen Anbietern fern, die euch morgens anrufen und euch irgendwas von Gewinnen erzählen wollen, und wenn ihr Lotto spielen wollt, dann geht in euer Zeitschriftengeschäft.
Ich gebe euch die Möglichkeit, sich bei mir zu melden, ich habe Vordrucke des Verbraucherschutzes die ich euch per e-mail zuschicken kann, wenn ihr mir eine Nachricht schickt über Yopi. Mittlerweile interessiert sich auch Otto selbst sehr für die ganze Angelegenheit, die erwägen Klage wegen Missbrauchs ihres Namens, wenn das noch jemandem in ähnlicher Weise widerfahren sein sollte, dann meldet euch auf jeden Fall auch bei Otto, denn deren Rechtsabteilung ist nicht zu unterschätzen.
Nachtrag:
Ein kleines Dankeschön
an die Leute von Otto, da ich deren Rechtsabteilung unterstützt habe, haben die mir 50€ auf einem Kundenkonto gutgeschrieben, finde ich wirklich fair.
...
Meloman18, 07.06.2006
leider kam dieser hinweis zu spät. bin da nämlich auch schon drauf reingefallen. die ham mir auch glatt 50 abgebucht. aber ich bin dann sofort zur bank gegangen. danke für diesen sehr guten bericht und die warnung!
ein Testbericht von topfmops2010-01-05 16:45:04vom 05.01.2010Empfehlung: nein
Vorteile: Nicht zu erkennen...Nachteile/Kritik: Naturkosmetik bedeutet nicht in jedem Fall, dass sie besser verträglich ist
Wenn ich auf einer anderen Plattform das Suchwort „Bio-Kosmetika“ – auch in dieser Schreibweise – eingeben, bekomme ich 1786 verschiedene ‚Produkte’, die durchschnittlich 10mal beschrieben werden. Also knapp 18.000 (i.W. achtzehntausend) Meinungen oder Berichte.
Also ein Feld, an dem viele Schreiberlinge und Schreiberlinginnen interessiert sind.
Wenn ich es hier mit „Kosmetik“ versuche, bekomme ich über 3.000 Ergebnisse, die Berichte nicht einzeln gezählt.
In meinem Abo vom vergangenen Montag sollte ich alleine 19 solcher Ergüsse bewerten. Ob das nun viel oder wenig ist, darüber an anderer Stelle.
Was mich verwundert, ist, mit welchem Enthusiasmus und vor allen Dingen bar jeder Kenntnis hemmungslos von der Verpackung abgeschrieben wird.
Vor allem was Bestandteile, Zutaten und Ingredienzien – ich kenn Wörters, wa? – angeblicher Kosmetika angeht.
Wenn einzelne hingehen und pro Tag vier ‚Meinungen’ über angebliche Bio-Kosmetika schreiben, nur weil es drauf steht, ist das deren eigene Angelegenheit.
Nur darf dann nicht erwartet werden, dass ich das dann auch noch lese, bewerte oder gar kommentiere.
Und wenn irgendwo steht, dass ‚keine Teile vom toten Tier’ enthalten sind, drängt sich mir sofort die Anschlussfrage auf: „Wie viel denn vom lebenden Tier?“
Die Überschrift ist eine Variante einer Aussage der Mädels der anarchistischen Kommune ‚Judengasse’ zu Tübingen zum Zustand der Jungfrauen oder der Jungfräulichkeit:
Dran ist nicht drin!!
Nun lief letztens eine Meldung von ddp über den Ticker, die in Hamburg und Mannheim angesiedelt war, deren fettgedruckter Beginn so aussah:
„NATURKOSMETIK, das klingt nach duftenden Blütenblättern und kostbaren Pflanzenölen, die liebevoll zu zarten Cremes verarbeitet werden. Doch das ist ein Zerrbild.“
Ende des Zitates.
BIO boomt!!
Das hat auch die Kosmetikindustrie – und etwas anderes als ‚Industrie’ sind die Hersteller nicht – erkannt, und sie reagiert ähnlich, wie es noch vor Jahren bei der Le bensmittelindustrie der Fall war.
„Mit natürlichen Farben“, „mit naturbasierten Inhaltsstoffen“ und immer wieder „Bio“ prangt es dick und fett auf Shampoos, Duschgels, Cremetiegeln und Deosticks. Daneben finden sich großflächige Abbildungen von Früchten, Blüten oder Pflanzenteilen.
„Das ist ganz klar Irreführung“, sagt Silke Schwartau – nicht verwandt und nicht verschwägert mit dem Marmeladenhersteller – von der Verbraucherzentrale Hamburg.
„Dem Verbraucher soll suggeriert werden, er kaufe Naturkosmetik, aber das ist schlichtweg falsch!“
Von den abgebildeten Pflanzenteilen sind im Produkt, wenn überhaupt, meist nur verschwindend geringe Anteile enthalten – und die sind in den seltensten Fällen tatsächlich biologisch angebaut.
„Zwar kann das der Verbraucher auch selbst feststellen, denn die Hersteller müssen die Inhaltsstoffe auf der Verpackung abdrucken. Die Angaben sind aber häufig auf Englisch und mit so vielen chemischen Fachbegriffen durchsetzt, dass die meisten Menschen schlicht überfordert sind!“
Wer es also auch in Zukunft nicht unterlassen kann, sich in dieser – manchmal durchaus – lebensgefährlichen Rubrik zu bewegen, dem empfehle ich ganz herzlich die Seite im Netz
www.zusatzstoffe-online.de,
um sich schlau machen zu können.
Die Verbraucherzentralen fordern daher, auch für Kosmetika einen einheitlichen Standard mit entsprechendem Label zu schaffen.
„Das wird wohl in den nächsten Jahren auch kommen, denn es wird in der EU schon seit Längerem diskutiert,“ hofft Silke Schwartau.
Allerdings wissen wir auch wie lange es dauert, bis Diskussionen in der EU in nationales Recht umgesetzt werden, wenn überhaupt.
Von der Seite der Hersteller ist die Einführung
eines einheitlichen Natur-Kosmetik-Siegels bisher gescheitert, weil sich die Produzenten nicht auf die Kriterien einigen konnten
Das sollte auch dem Unbedarftesten klar und einsichtig sein, denn ein Produzent ist vornehmlich. am Verkauf und nicht an der Deklaration interessiert. Und auch wenn ich nahezu lebenslang nach dem Motto „Links von mir ist nur die Wand“ gelebt habe, vertrete ich die fast unverbrüchliche Meinung:
„Die vornehmste Pflicht eines Arbeitgebers ist es, Geld zu verdienen, denn sonst kann er seine Mitarbeiter nicht bezahlen!“
Aber in diesem Zusammenhang – Bio-Kosmetik – wird mit Verschleierung und systematischer Fehlinformation Geld verdient und das ist nicht zu dulden.
Es gibt jedoch Schritte in die richtige Richtung.
„Die Verbraucherzentralen begrüßen die Einführung des Na’True-Siegels“, erzählt Frau Schwartau „Dabei handelt es sich um ein internationales Label, dessen Vergabe in Deutschland der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel innehat.“
Besonders angetan sind die Verbraucherschützer von dem Drei-Sterne-System:
Ein, zwei oder drei Sterne machen es dem Verbraucher leicht, zwischen Naturkosmetik, Naturkosmetik mit Bio-Anteil und echter Biokosmetik zu unterscheiden.
Aber wer die Diskussion um eine Ampel bei Lebensmitteln verfolgt hat, der bezweifelt auch, dass sich dieses System durchsetzen wird, geschweige denn eingeführt werden wird.
„Problematisch ist aber nach wie vor die Kontrolle. Es werden zwar externe Unternehmen damit beauftragt, aber wirklich unabhängig können nur staatliche Kontrollstellen agieren.“
Wobei die unsägliche Rolle des Staates als ‚Johnny Controletti’ auch noch nicht ausdiskutiert ist.
Denn ein weiteres Problem – auch wenn ich immer wieder behaupte: „Wir kennen keine Probleme, wir kennen Lösungen!“ – können allerdings auch staatliche Kontrollstellen nicht lösen:
„Naturkosmetik bedeutet nicht in jedem Fall, dass sie besser verträglich ist“, stellt Silke Schwartau fest.
Und das ich ein sehr gespaltenes Verhältnis zu Vegetariern oder gar Veganern habe, ist an unterschiedlichen Stellen von mir schon dargelegt worden.
Ich kann also nur davon abraten, Schreiberlingen und Schreiberlinginnen, die Bio- und/oder Naturkosmetik hemmungslos empfehlen, nur weil es auf der Verpackung steht, zu vertrauen.
Und auch diesmal weise ich darauf hin, dass dieser Artikel auch auf anderen Plattformen, auch unter dem Namen des mir ehelich anvertrauten Weibs – cunda - erscheinen wird. Ebenfalls – auszugsweise und umformuliert - in etlichen Tageszeitungen,.
Anderslautende Meinungen werden – wie üblich – respektiert, jedoch weitgehend ignoriert.
topfmops bedankt sich fürs Lesen und Bewerten, freut sich auf viele, lesenswerte Kommentare und hofft, Euch eine kleine Anregung gegeben zu haben.
...
ein Testbericht von snoopy2022006-08-23 02:04:27vom 23.08.2006Empfehlung: ja
Vorteile: .............Nachteile/Kritik: lange Wartezeiten
Hallo ihr Lieben,
heute schreibe ich mal einen Bericht zu den Dienstleistern, die durch lange Verbindungszeiten Geld verdienen. Die, im allgemeinen Sprachgebrauch, Servicecenter haben bereits nach zweimal Klingeln eine Bandansage, die durch einen relativ langen Text das Ohr auf eine Mutprobe stellt. Bis man endlich an die richtige Adresse gelangt, sind ein bis zwei Minuten vergangen und man bezahlt diese „Leistung“ meist mit ziemlich viel Geld über die Telekom Rechnung. Apropo Telekom……..
Da fällt mir ein Gespräch ein, welches ich vor ein paar Monaten führen musste.
Die Deutsche Telekom
Die Telekom teil sich auf
in vier verschiedene Geschäftsbereiche.
1. T-Com (Festnetzanschluss und Internet)
2. T-Mobil (alles Rund ums Handy)
3. T-Online (Internet und Festnetz)
4. T-Systems (Firmenkunden)
5.
Mein Bericht erfasst nur die T-Com als Festnetzanbieter.
Die Deutsche Telekom AG setzt als eines der weltweit führenden Dienstleistungs-Unternehmen der Telekommunikations- und Informationstechnologie-Branche international Maßstäbe. Im Mittelpunkt aller Aktivitäten steht der Nutzen für den Kunden. Das "T" soll weltweit als die Marke für Qualität, Effizienz und Innovation stehen. Egal ob Mobilfunk, Internet, Festnetz oder komplexe IT- und Telekommunikationslösungen - die Deutsche Telekom bietet das gesamte Spektrum der modernen Telekommunikations- und Informationstechnologie aus einem Guss - für Millionen Privat- und Geschäftskunden weltweit.
Internationalisierung und Nachhaltigkeit
Als international ausgerichteter Konzern ist die Deutsche Telekom AG in etwa 50 Ländern rund um den Globus vertreten. Mehr als 40 Prozent der Umsätze im Geschäftsjahr 2005 wurden außerhalb Deutschlands erwirtschaftet. Der Konzern bekennt sich zum Leitbild der Nachhaltigkeit und legt seinem geschäftlichen Handeln sowohl wirtschaftliche als auch soziale und ökologische Kriterien zugrunde.
Drei strategische Wachstumsfelder
Die beiden organisatorischen Geschäftseinheiten T-Com und T-Online sind im strategischen Geschäftsfeld Breitband/Festnetz zusammengefasst. Der Schwerpunkt liegt neben der Ausrichtung auf den wachstumsstarken Breitbandmarkt auf der optimalen Kundenbetreuung und Kundenbindung im Kerngeschäft der Sprachkommunikation. Das Geschäftsfeld betreut die Privatkunden und kleineren Geschäftskunden des Telekom Konzerns. Hinzu kommen das Geschäft mit Wiederverkäufern (Wholesale) und internationalen Netzbetreibern.
Unter der einheitlichen Marke T-Systems betreibt die Deutsche Telekom das strategische Geschäftsfeld Geschäftskunden. Wobei "T-Systems Enterprise Services" die Geschäftseinheit für das Geschäft mit multinationalen Konzernen ist, während die Geschäftseinheit "T-Systems Business Services" das Geschäft mit rund 160.000 großen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland verantwortet.
Im strategischen Geschäftsfeld Mobilfunk bündelt die Deutsche Telekom ihre Mobilfunkaktivitäten.
Aktuelle Geschäftsentwicklung
Die Deutsche Telekom hat ihre für das Geschäftsjahr 2005 geplanten Finanzziele klar erreicht und ist weiter profitabel gewachsen. Unterstützt durch das Excellence Program konnte der Umsatz um 3,9 Prozent auf 59,6 Milliarden Euro und das bereinigte EBITDA um 5,7 Prozent auf 20,7 Milliarden Euro gesteigert werden. 2006 will die Deutsche Telekom in die Gewinnung neuer Kunden und in die Einführung neuer Produkte investieren, um in den kommenden Jahren ein beschleunigtes Wachstum zu erreichen. Damit soll die Kunden- und Umsatzbasis deutlich gestärkt werden. So soll der Konzern-Umsatz in den beiden kommenden Jahren um jeweils rund fünf Prozent wachsen.
Die sechs Corporate Values
Hinter T-Spirit verbirgt sich aber nicht nur der neue Geist, der im Konzern Einzug hält, sondern auch sechs ganz konkrete zentrale Unternehmenswerte, die sich systematisch aus den einzelnen Buchstaben S P I R I T ableiten lassen:
S teigerung des Konzernwertes: "Wir steigern den Wert der Deutschen Telekom nachhaltig."
P artner für den Kunden: "Wir begeistern unsere Kunden durch exzellente Produkte und Services".
I nnovation: "Wir schaffen ein Klima für Innovationen und Spaß an Leistung."
R espekt: "Wir nutzen unsere kulturelle Vielfalt, respektieren und unterstützen uns."
I ntegrität: "Wir kommunizieren offen und ehrlich und halten, was wir versprechen."
T op Exzellenz:"Wir denken und handeln entschlossen, wollen mit den richtigen Menschen am richtigen Platz ständig effizienter werden, belohnen Leistung und sanktionieren Fehlverhalten konsequent."
Kommentar von mir dazu: Das P ist leider zu vollständig, denn der Service lässt zu wünschen übrig
T-Spirit leben
Die sechs Werte machen deutlich, dass T-Spirit nicht nur ein philosophischer Überbau ist. T-Spirit ist das Leitbild, an dem das gesamte Handeln aller Mitarbeiter im Konzern ausgerichtet werden soll. Das Top-Management der Telekom hat sich dazu bekannt, die Unternehmenswerte konsequent vorzuleben und zu verankern. Ziel ist es, dass das neue Leitbild von allen Mitarbeitern im Konzern gelebt wird.
Kommentar von mir dazu: Das haben wahrscheinlich nicht alle Mitarbeiter gelesen!
Als ich ein wichtiges Telefonat von meinem Festanschluss führen wollte, bekam ich nicht mal ein Amt. Erstaunt legte ich den Hörer auf und machte einen Restart mit dem Modem. Nach ca. 5 Minuten steckte ich wieder die Steckdose ein und der so vertraute Ton erklang. Also nochmaliges Probieren, aber nein, das Amt wurde mir erneut verweigert.
Vorfall
Durch einen, meiner Meinung nach, im ersten Lehrjahr befindlichen, unaufmerksamen und Hirnlosen Sachbearbeiter, der wahrscheinlich seinen Kaffee am frühen Morgen aus seine neu gekaufte Hose verschüttete, habe ich meinen Festnetzanschluss abgestellt bekommen. Dieser Nichtsnutz hat es geschafft, in einen zu bearbeitenden Fall zwei Zahlendreher hinein zu hauen und mich damit außer Gefecht gesetzt. Wie gesagt: Ich nahm an, dass dies der Fall war. Es könnte auch was anderes gewesen sein. Meine Rechnungen waren jedenfalls alle bezahlt. Also lag der Fehler bei der Telekom.
Erster Versuch
Uhrzeit: ca. 12:30Uhr
Ich habe mir sodann mein Handy geschnappt, um bei der Telekom mein Recht einzufordern.
Die Bandansage dauerte geschlagene 2 Minuten, in der gesagt wurde, was ich alles so an Service bekommen könnte. Das klang in etwa so:
Herzlich willkommen im Hauptmenü der Deutschen Telekom, ihrem privaten Anbieter für ….blablabla…...Geht es um einen Festnetzanschluss dann drücken sie die 1…...blablabla….drücken Sie die 6. Um einen Mitarbeiter persönlich zu sprechen, drücken Sie die 8.
Na also dachte ich und drückte die 8. Daraufhin meldete sich wieder die sehr angenehm klingende Stimme: Leider sind derzeit alle unsere Plätze belegt. Bitte rufen Sie zu einem spätern Zeitpunkt an…Klick…und…Besetztzeichen!!!!!!!!
zweiter Versuch
Da ich nun ja schon wusste, dass ich die 8 zu wählen hatte, wählte ich diese mit der eigentlichen Nummer gleich mit. Daraufhin säuselte mir diese angenehme Stimme wieder ins Ohr: Leider sind derzeit…! Ich schaute auf die Uhr und dachte nur: aha, Mittagspause in Hanau (Die sind für mich zuständig, aber die Servicecenter sind viel weiter weg).
dritter Versuch
Als alter Hase habe ich nun erstmal gewartet, bis das Hauptmenü sich meldete! Dann sofort die 8 gewählt.
Geil, diesmal bekam ich ein ganz anderes Zeichen. Hoppla, jetzt begrüßte mich sogar noch eine Stimme und sagte sogar noch den Namen.
Ich habe der netten Dame erklärt um was es geht. Sie fragte mich zuerst, ob ich denn schon einen Restart durchgeführt hätte. Sicher habe ich den schon gemacht sagte ich ihr. Danach bat sie mich am Telefon zu bleiben, weil sie etwas überprüfen möchte. Da dachte ich so bei mir: Meinst du etwa, dass ich jetzt auflege wenn ich schon mal jemanden am Ohr habe???
Nach ca. 1 Minute des Wartens und der Zwischenbandansage machte es Klick und die Dame meldete sich wieder. Sie sagte mir, dass Sie eine Überprüfung meines Anschlusses getätigt hat und feststellen musste, dass die Leitung nicht empfangbereit wäre. Das hätte ich ihr sogar vorher sagen können. Sie gab mir eine Servicetelefonnummer, welche ich doch bitte anrufen sollte. Dies wäre die Rechnungsstelle, deren Anruf nichts kosten würde. Sie bedankte sich für den Anruf und wünschte mir noch einen schönen Tag.
Nachdem ich die nächste Rechnung bekam, wusste ich wofür sie sich bedankt hatte. Dieses Gespräch kostete mich geschlagene 3,14 Euro ohne MwSt. Und was hatte ich bis dahin erreicht? Lediglich ein nasses Ohr, kochend heißes Blut in meinen Adern und eine Festnetznummer die immer noch nicht geht!
Anruf bei der Rechnungsstelle
Auch hier wieder eine Bandansage, nachdem ich zweimal anrufen musste. Hier wurde ich sofort entgegen genommen. Dieses Gespräch brachte mir allerdings nichts, denn ich wusste bereits, dass meine Telefonrechnung bezahlt war.
Also erneuter Anruf. Diesmal bei den Technikern.
Einer dieser Wunderheiler war auch sofort zur Stelle und wir spielten gemeinsam Detektiv.
Dieses Gespräch dauerte 6:28 Minuten und kostete mich erneute 2,31 Euro ohne Steuer, die sich klammheimlich in der Rechnung niederschlugen.
Der Techniker fand heraus, dass meine Festnetznummer abgeklemmt wurde, weil ich angeblich die Rechnung nicht gezahlt hätte, Dies widerlegte ich ihm, indem ich Ihm die Bankdaten (Valuta und gezahltes Geld) übermittelte. Danach sagte er, dass ich mich mindestens 1 Tag gedulden müsste, bis ich wieder einen Anschluss ins Festnetz bekäme.
Nun, was soll ich sagen. Am nächsten Tag konnte ich wieder, wie durch ein Wunder, normale Telefonate führen.
Feststellung
Mir geht es hierbei sicher nicht um das Geld, sondern mehr um die Hinterlistige Abzocke der Telekom. Fehler, die bei denen entstehen, werden durch die Kunden bezahlt.
Die Anrufe im Servicecenter und bei den Technikern sind saumäßig teuer.
Diese werden klammheimlich auf die Rechnung geschrieben, denn es gehört ja zum SERVICE der Telekom. Sauberer Laden kann ich da nur sagen. Ironimodeon
Natürlich kann es bei anderen Servicecentern anders laufen.
Ich hoffe, du kommst nicht in den Genuss dieser so sauberen Firma.
In diesem Sinne
So Long
Udo
...
campimo, 02.09.2006
978897889788 ...SH LG ... 978897889788
crycorner, 23.08.2006
Hallo snoopy202, das ist wirklich ein rundum gelungener Bericht zu einem altbekannten Thema... Vor Allem die fundierte Einleitung: Respekt, sehr gut recherchiert! Vermutlich hat sich das P ja in die Werte verirrt, weil SIRIT keinen Sinn ergibt :- crycorn
Der Bär ist tot -Bayerns Umweltminister Schnappauf auch
ein Testbericht von PaterBrown2006-07-03 04:45:28vom 03.07.2006Empfehlung: nein
Vorteile: nix...Nachteile/Kritik: Bayerns Umweltminister ist unfähig.
Vorwort:
Nach 170 Jahren ein Bär freilaufend in Bayerns Wäldern: "Toll", ließ sich der sogenannte Bayerische Umweltminister Werner Schnappauf zitieren, so als ob er sich über diese Nachricht freute.
Weiterer Verlauf:
Der Bär folgt seiner Natur und reißt Schafe, Hühner und anderes Kleingetier. Sofort wird er zum "Problembären" erklärt... von eben jenem sogenannten "Umweltminister", der eigentlich keiner ist, sondern unter dem Einfluss aller möglicher Lobbies steht, die mit wirklichem Natur- oder Umweltschutz in Wirklichkeit nichts am Hut haben.
Der Kriegszustand mit der Bevölkerung
Hat man den verlogenen Statements eines Bayerischen sogenannten "Umweltministers" eigentlich je
geglaubt ? Wer es getan hat, ist selber schuld. Wer Schnappauf von früher kennt, KONNTE ihm nicht glauben, weil man bereits aus seinen Zeiten als Landrat von Kronach weiß, dass Schnappauf ein verlogener Zyniker ist, der nichts anderes tut, als seinen eigenen Vorteil zu suchen... möglichst mit Hilfe finanzstarker Lobbies, die ihn immer wieder in die Höhe puschen... - anstatt, wie etwa in Italien üblich - die paar lausigen Schafe, Hühner und anderes Viehzeug von Züchtern per Entschädigungsfonds zu ersetzen, musste Herr Schnappauf natürlich vor den Lobbies einen Kniefall machen und irgendwelche suspekten Killer, die im Nachhinein als "Sicherheitsteam des Landratsamtes Miesbach" deklariert werden, auf den Bären ansetzen...
PFUI TEUFEL HERR MINISTER
Schnappaufs angebliches "Krisenmanagement" war von vornherein eine Lüge, ausschließlich darauf angelegt, das Wahlvolk zu täuschen, der Bär sollte sterben, daran gibt es inzwischen keinerlei Zweifel mehr.
Wen wundert es eigentlich, dass es nun angeblich Morddrohungen gegen die sogenannten "Jäger" gibt... ??? Diese Leute wussten von vornherein, dass sie gegen den Willen der Bevölkerung handeln... dass sie nun den Preis schlafloser Nächte wegen der Angst um ihr eigenes Leben zu zahlen haben, ist die logische Konsequenz und kann KEINERLEI Mitleid zeitigen.
Es stellt sich nun die Frage: Was hat Schnappauf in Bayern noch als "Umweltminister" zu suchen ??? In dieser Eigenschaft ist er jetzt mindestens genauso tot wie sein Feind, der Bär. Wer sich nach all den Ereignissen noch allen Ernstes weismachen lässt, man hätte den Bären nicht genauso gut betäuben und einfangen können, ist selber schuld... und wer die "politische Leiche" Schnappauf auch jetzt noch untertützt, muss sich fragen lassen : wieviel zahlt die CSU denn dafür... ???
ein Testbericht von heliopolis2006-06-26 20:12:48vom 26.06.2006Empfehlung: nein
Vorteile: Es gibt kein Pro ...Nachteile/Kritik: Allles
Ich war empört, als ich vorgestern im Radio hören musste, dass nun der Braunbär zum Abschuss freigegeben wurde. In mir kochte es regelrecht. Doch als ich heute im Radio gehört hatte, dass der Braunbär tatsächlich schon erschossen wurde, war ich stocksauer. Ich kann es euch gar nicht erklären, wie sauer ich war und immer noch bin.
WER IST BRUNO
*******************
Bruno WAR ein junger Braunbär, dessen wirklicher Name JJ One WAR. Er wurde im Österreichischen Grenzgebiet gesichtet.
Plötzlich kam die Meldung, der Bär wäre außer Rand und Band, weil er mehrere Schafe gerissen
hatte.
Nun ja, ich will erinnern, dass so nun mal die NATUR ist. Ach ja, wir Menschen sind da ja auch sooo harmlos, töten massenhaft Tiere, wie Schweine, Kühe, Hühner und ebenfalls Schafe. Ich will hier auch noch betonen, wir töten sie, nachdem wir sie mehr oder weniger Artgerecht halten. Aber deswegen geben wir doch BAUER REINHOLD und wie sie alle heißen nicht zum Abschuss frei. Sollten wir wohl demnächst einführen.
Und wer jetzt mir erzählen will, wir töten diese Tiere, damit wir was zum Essen auf den Tisch haben, der kann persönlich vor meiner Haustüre erscheinen und sich seine verdiente WATSCHEN abholen. Denn wißt ihr eigentlich wieviel totel Fleisch weggeschmissen wird, weil es gar nicht aufgebraucht wird. Achja, es sei denn man kommt wieder an einen Skrupellosen Fleischverkäufer, der selbst über die Massen des verdorbenen Fleisches empört ist und dieses, wie "nett", weiter verarbeitet oder an den Verbraucher verkauft. Aber ich schweife ab.
In Voralberg reißt er zwei weitere Schafe. Es möge ihn doch verziehen werden. Wir sind da nicht besser.
Plötzlich hieße es, der BÄR wäre herzlich Willkommen in Bayern. Schließlich sei es nach 170 Jahren der erste Bär, der weder in Gefangenschaft noch Ausgestpft in Bayern umher irrt.
Ach ja unser ach so toller Umweltminister Schnappauf hieße den Bären Willkommen.
Nach dem er weitere Schafe gerissen hat und einen Bienenstock ausgeräumt hat, wird er zum "Problembären"!
Deswegen hat man beschloßen, ihn zu betäuben, um ihn dann in ein Bärengehege zu bringen, wo wir sicher vor ihm sind und er sich vor uns ist. Dennoch schafft es kein Arsch, muss ich schon sagen, diesen Bären eine Betäubung zu verpassen. Ja, sind denn alle bescheuert. Selbst das Auffinden des Bären wird zum Problem. Wären die mal nicht Stundenlang über die Wälder mit Hubschraubern geflogen und hätten gleich einen Bärenspezialisten angeheuert.. aber nein.. da werden erst noch Hunde, die Bären ausfindig machen, angeschafft. Natürlich auch hier wieder ohne Erfolg. Ich frag mich echt .. ?!?!
Und tatsächlich ?!? ... ein PROBLEM BÄR...
Und das Tier wird nun doch zum Abschuss freigegeben. Spaziergänger und Walddeppen werden gewarnt. Schließlich könnte es ja sein, das er mal ein Menschlein kosten will.
So so.. aber in Deutschland sind sämtliche Kampfhunde erlaubt, diese dann auch noch bei Minderbemittelten Idioten ihren Platz finden und die dann wirklich auch noch darauf getrimmt werden, Menschen anzugreifen. Das ist natürlich erlaubt. Wieviel Unfälle gab es schon, durch diese Hunde. ( Natürlich sei gesagt, dass das Menschliches Versagen ist ) Aber dennoch ...
Ein Jäger beobachtet, wie der Bär einem Hasen den Kopf abbeißt. Oh wie schlimm. Tatsächlich ist es dem Bären nicht möglich mit MESSER und GABEL im Wald zu essen, er hat doch tatsächlich seine eigenen Methoden. Dieses macht den Bären natürlich noch gefährlicher, laut aussage Schnappauf. Oh Gott - Bayern wird bedroht von einem Bären. Was tun, lieber Schnappauf ???
Es wird eine Hysterie verbreitet, die nicht mehr feierlich ist. Wenn er tatsächlich einen Menschen hätte "essen" wollen, hätte er es schon längst getan. Anstatt, dass die Menschen dort aufgeklärt werden, wie sie sich verhalten sollen und was sie nicht unbedingt in der Nähe des Bären machen sollen, wird er gleich zum Tode verurteilt.
Schön, was machen die Menschen in Kanada. Ich habe noch nicht gehört, dass die Kanadamenschen in Erdlöchern hausen, um in Sicherheit vor Braunbären zu sein. Sie leben oberhalb der Erde in Häusern und , ja man glaubt es kaum, leben mehr oder weniger mit den Bären zusammen. Hammer oder ? Wie das wohl möglich ist. Ein WUNDER ?? Was sollen den die Menschen im Djungel machen. Ach du lieber Gott - Da gibts ja noch viel gefährlichere Tiere. Die armen ...
aber tatsächlich ist es so, dass diesen Menschen ein Zusammenleben mit den Tieren gelingt. Natürlich gibt es hier auch mal den ein oder anderen Unfall ...
- Haiangriffe
- Mensch wird vom Krokodil verschluck
- Spinnenbiss
- Schlangenbiss
Aber ist es nicht einfach so, dass die Spezie Mensch immer mehr Platz in Anspruch nimmt. Naja, ich schweife schon wieder ab.
Der Bär läuft weiter nichtsahnend durch Bayern und schlachtet hier mal ein Huhn und dort mal ein Schaf ab. Bis er schließlich seinen Mördern gegenübersteht, die kaltblütig auf ihn schießen, bis er schließlich dann tot zu Boden geht.
Ja Himmel Arsch und Zwirn - In anderen Ländern leben Mensch und (Wildes ) Tier nebeneinander her und wir schaffen es nicht mal, mit einem jungen Braunbären fertig zu werden.
ENDLÖSUNG der TOT.
Ich gratuliere .. Schnappauf.. Sie haben das Problem super gelöst. Sich für den Tot des Bären zu entscheiden, war ein super Zug. Nein, natürlich bin ich anderer Meinung und ich wünsche mir für die Jäger und natürlich dem tollen Herr Schnappzu keine ruhige Nacht mehr. Ich wünsche mir, dass sie es niemals mit ihrem Gewissen vereinbaren können und dass sie sich in Erdlöchern verkriechen müssen, um vor der Spezie Mensch sicher zu sein. Ach, in der Erde sind bösartige Würmer, Herr Schnappauf, diese sollten sie auch besser zum Abschuss freigeben.
Der Bär könnte jetzt in irgendeinem Zoo herumtollen und die schöne Sonne genießen. Stattdesen wird an ihm noch herumexperimentiert und schließlich ausgestopft und ausgestellt. Danke - Sag ich da.. Da bekommt man einen so richtig tollen Hass.
Schnappauf und natürlich der eigentliche Täter sind für mich nichts weiter als kleine, ängstliche, Ars.. öh.. Menschlein.
Schnappauf, sie sollten sich schämen und gleich abtreten. Sie haben den Titel des Umweltministers nicht verdient.
ein Testbericht von Pepask20002005-12-16 02:24:44vom 16.12.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Auftretende Probleme mit Yopi können behoben werden, das Feedback an Yopi hilft Verbesserungen zu realisieren....Nachteile/Kritik: nichts.
Hallo liebe Yopi-User und Yopi-Userinnen,
ich freue mich, Euch mitteilen zu können, dass das neue Yopi-Forum online ist. Seit nun wenigen Wochen ist das neue Forum unter der URL: http://www.yopi-forum.de.vu zu erreichen.
1. Was ist das Yopi-Forum?
2. Yopi-Forum = Yopi?!? Nein!
3. Welchen Nutzen habt Ihr davon?
4. Nutzerstatistik
5. Regeln
Das neue Yopi Forum ist die Fortsetzung des damals nach dem Yopi-Relaunch von Nightmare ins Leben gerufenen Forums. Damals entstand aus der Not heraus ein Forum, dass nach vielem Arbeiten und Gestalten dennoch an seine Grenzen gestoßen ist.
Die Lösung war recht einfach. Ein neues Forum musste her. Und so wurde innerhalb kürzester Zeit ein Forum geschaffen, in dem sich Mitglieder von Yopi nach einer kurzen Registrierung mit ihrem Yopi-Usernamen über Probleme austauschen können, über alltägliches diskutieren, Spiele spielen und Spaß haben. Das neue Forum verändert sich laufend, es werden neue Funktionen hinzugefügt und kleine Fehler ausgebügelt. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten läuft es jetzt stabil.
#####2. Yopi-Forum = Yopi?!? Nein!#####
Wir, die Administratoren des Yopi-Forums weisen hiermit ausdrücklich darauf hin:
Das Yopi-Forum ist Eigentum von Usern von Yopi und wurde weder im Auftrag von Yopi, noch von Yopi selbst erstellt. Für den Inhalt des Forums sind gemäß dem Impressum die Administratoren des Forums verantwortlich.
#####3. Welchen Nutzen habt Ihr davon?#####
Bei uns im Forum wird über Probleme mit Yopi diskutiert, wir treten in Kontakt mit Yopi und versuchen die Probleme zugunsten der User zu beheben. Viele Probleme wurden mit unserer Hilfe behoben und uns wurde Gehör geschenkt. Dafür bedanken wir uns an dieser Stelle bei Yopi. Bei uns im Forum könnt Ihr Eure Probleme diskutieren, anderen Usern Ratschläge geben, Fehler melden oder euch einfach mal den Frust über Yopi von der Seele plaudern.
#####4. Nutzerstatistik#####
Wir haben im Forum mittlerweile:
89 registrierte Benutzer
38 Topics
430 Beiträge
Wir freuen uns über jeden User, der sich bei uns registriert und mit uns zusammen das Forum belebt.
#####5. Regeln#####
Um einen reibungslosen Umgang untereinander / miteinander zu gewährleisten, gibt es bei uns im Forum einige Regeln, an die man sich halten muss, und die man bei der Registrierung akzeptiert:
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Wenn sich alle an diese wenigen aber wichtigen Regeln halten, dann können wir wie bisher ein harmonisches Miteinander im Forum gewährleisten. Wir freuen uns auf Euer Anmeldung.
redwomen, 16.12.2005
Ja, ich muss zustimmen, dieses Forum macht wirklich unheimlich viel Spaß und auch schon sehr viel geholfen, gerade in der Anfangszeit vom neuen Yopi. -ich bin schon ziemlivh von Anfang an dabei und werde auch dabei bleiben.-
Ganz liebe Grüße, na
ein Testbericht von Fernsteuerung2005-09-28 12:54:19vom 28.09.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Ich habe einen guten Zahnarzt für mich gefunden....Nachteile/Kritik: Bei diesem Zahnarzt habe ich kein Kontra gefunden.
Zahnarzt "Freund oder Feind?"
Vor einigen Tagen ist bei mir das Thema „Zahnarzt“ aktuell geworden, weil ich mir im Nachtdienst beim Verschnaschen einer Keks einen meiner vordern Zähne ausgebissen hatte. Für mich eine äußerst unangenehme und schmerzhafte Situation.
Unangenehm, weil sich ein Teil eines meiner Vorderzähne verabschiedet hatte, der keinen Karies hatte. Unangenehm auch deshalb, weil mein ganzes Gebiß bis auf einige Blomben, für mein Alter in gutem Zustand ist und mir kein einziger Zahn fehlt.
Schmerzhaft, weil mir der abgebrochene Zahn Schmerzen signalisierte.
Mein Problem.
Der Zahnarzt ist der einzige Arzt, vor dem ich panische Angst habe. Genau
diese panische Angst hat mich bis zum „Zahnbruch“ vor einigen Tagen daran gehindert, mich zu überwinden und mir einen tollen Zahnarzt zu finden, den ich für Rutinekontrollen hätte besuchen könnnen. Jetzt war der Zeitpunkt da, mir so einen Arzt zu finden, der mir meinen Zahn wieder „rapariert“ und der mit mir als Angstpatient beim Zahnarzt auch gut umgehen kann.
Die Zeit drängte, da ich auf gar keinen Fall wollte, dass durch meine Nachlässigkeit (durch Angst vorm Zahnarzt) mein Zahn faul wird und mein Gebiß dadurch Schaden davonträgt. Eine Lücke in meinem Gebiß kam und kommt für mich gar nicht in Frage. Meine Eitelkeit die meine Zähne betrifft und die Schmerzen ließen mich rasch handeln und meine Angst dem Zahnarzt gegenüber und einer Zahnbehandlung betreffend rasch ins Abseits drängen.
So kam ich zum Zahnarzt meiner Wahl.
Ich befragte mein gesamtes Umfeld, wer welchen Zahnarzt aufsucht, und wie zufrieden die befragten Leute mit ihrem Zahnarzt sind. Die von mir befragten Personen sind vorwiegend Menschen gewesen, von denen ich aus der Vergangenheit wusste, dass auch sie panische Angst vor Zahnarztbesuchen hatten und aufgrund der fachlichen Kompetenz und des tollen Umganges ihres jeweiligen Zahnarztes bei diesem nun treue Kunden geblieben waren.
Meine Wahl fiel auf die Empfehlung eines Freundes und Teamkollegen meines Modellautovereines, der mit seiner vier Jahre alten Tochter regelmäßig zu seinem Zahnarzt geht. Seine Tochter liebt diesen Zahnarzt. Der besagte Freund lässt sich ebenfalls von diesem Zahnarzt schon seit Jahren angstfrei behandeln und seine Zähne in regelmäßigen Abständen kotrollieren.
Der erste Termin.
Obwohl ich noch nie bei diesem Zahnarzt gewesen war, erhielt ich sofort einen Termin für den nächsten Tag. Die Dame am Telefon klang sehr nett und vertrauenswürdig.
Meine persönliche Erfahrung mit meinem neuen Zahnarzt.
Der Gang zum Zahnarzt meiner Wahl, den ich bis dahin persönlich noch nicht kannte, war grausam, weil meine panische Angst komplett auszubrechen drohte. Mein Mann brachte mich an diesem Tag zum Zahnarzt.
Als ich die Ordination betrat, war der erste Eindruck sehr positiv:
Die Räumlichkeiten der Zahnarztordination waren sehr hell und freundlich eingerichtet. Die Räumlichkeiten sind in runder Form eingerichtet, ein gepflegtes Aquarium mit Fischen befindet sich im Empfangsraum. Eine eigene Kinderecke mit Plüschtieren (die ich übrigens auch sehr gerne mag) fiel mir auf.
Die Assistentin am Empfang begrüßte mich sehr freundlich, kein unangenehmer Zahnarztgeruch, kein Geräusch eines Bohrers. Meine Daten wurden aufgenommen, es befand sich nur ein Patient (außer mir) im Warteraum. Als ich noch mit meinen Datenangaben beschäftigt war, kam eine Patientin aus dem Behandlungsraum: lächelnd und völlig entspannt.
Für mich eine beeindruckende Situation.
Ich registrierte, dass meine panische Angst vor dem Zahnarzt immer weniger wurde. Die Atmosphäre bei diesem Zahnarzt war mir sehr angenehm.
Eine zweite Assistentin des Zahnarztes bat mich zum Panoramaröntgen, anschließend nahm ich schon am Zahnarztsessel im Behandlungsraum meine Position ein und konnte auf einem Bildschirm das Foto meines Gebisses betrachten. Ich ertappte mich Schmunzeln, und während ich auf dem Zahnarztstuhl saß und auf den Zahnarzt wartet und das gesamte Bohrwerkzeug im Blickwinkel hatte.
Dann erschien der Zahnarzt.
Mir fielen sofort blauen Augen auf und seine langen Haare, die zu eine „Pferdeschwanz“ zusammengebunden waren. Trotz seines Mundschutzes in seinem Gesicht, konnte ich ein Lächeln erkennen. Er begrüßte mich und stellte fest, dass ich gar nicht so ängstlich mehr wirke, meine Stimme am Telefon wäre ängstlicher gewesen.
Dieser Zahnarzt hatte mich und meine Angst sehr gut im Griff. Als er mit der Zahnbehandlung begann, war ich völlig entspannt und ganz ohne Angst. Auch die Spritze, die er mir vorbeugend verabreicht hatte, war schmerzfrei.
Die Behandlung meines abgebrochenen Zahnes dauerte knapp 30 Minuten, ich hatte keine Schmerzen, meine Angst war weg, einfach nicht vorhanden. Die Behandlungszeit kam mir auch währenddessen nicht so lange vor, der Bohrer machte kein unangenehmes Geräusch – da war nicht dieses bohrende Geräusch, das mir Angst machen hätte können, vor dem ich mich vor der Behandlung unter anderem auch so sehr gefürchtet hatte.
Mein Ergebnis.
Ich habe mich bei diesem Zahnarzt vor und während der Zahnbehandlung so wohl gefühlt, dass er mein Zahnarzt meiner Wahl bleiben wird. Meine panische Angst ist bei ihm wie „weggeblasen“, auch während der Behandlung war sie nicht vorhanden. Rundum bin ich sehr zufrieden, und froh, dass nun wieder alle meine Zähne in Ordnung sind.
Der nächste Termin zur Rundumkontrolle meines gesamten Gebisses für Oktober ist bereits fixiert.
Ein persönlicher Erfolg für mich, weil ich meine Panik vor dem Zahnarzt abgelegt habe und meinen persönlichen Zahnarzt gefunden habe, den ich von nun an regelmäßig besuchen werde.
Fazit meines Berichtes.
Mit diesem Bericht möchte ich allen meine positive Erfahrung mit meinem Zahnarzt mitteilen, in der Hoffnung, dass ich anderen, denen ähnliche Angst vor dem Zahnarzt plagt, eine kleine Hilfestellung mit diesem persönlichen Erfahrungsbericht bieten kann.
Hinweis:
Ich habe keine andere passende Kategorie gefunden, wo ich meinen Erfahrungsbericht posten konnte. Hoffe, daß er hier gut aufgehoben ist. Eine Produktbewertung für dieses Thema ist mir schwer gefallen, da ich mit meinem Zahnarzt sehr zufrieden bin, verleihe ich ihm alle Sterne die zu vergeben sind.
Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!
Ein persönlicher Erfahrungsbericht von:
FERNSTEUERUNG
Erstveröffentlichung bei Yopi.
28. September 2005
...
antjeeule, 28.09.2005
ist wirklich sehr viel wert. Man kann froh sein, einen gefunden zu haben. Schade, dass ich nicht in deiner Naumlhe wohne. Derzeit bin ich auch auf der Suche nach einem anderen Zahnarzt, weil ich mit meinem Zahnarzt eine ziemliche Auseinandersetzung hatte
ein Testbericht von grandmastr2005-08-23 21:27:42vom 23.08.2005Empfehlung: ja
Vorteile: eine Menge Spaß, sehr viele Menschen, sehr viel Kultur...Nachteile/Kritik: unglaubliche organisatorische Schwächen
"Schlimmer als Karneval"
"Woodstock für Christen"
"Voll und bunt"
Dies waren nur einige Sätze die ich mir in einer Woche Weltjugendtag anhören konnte. Ich war also auch dabei und mag nun ein wenig dazu erzählen.
Inhaltsverzeichnis
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Vorges chichte und Einleitung
Die Woche
Fazit
---Vorgeschichte und Einleitung---
Vor etwa drei Jahren war ich das erste mal bei einem Weltjugendtag. Dieser war damals in Toronto und ich habe da schon gesagt das ich in Köln auch dabei bin.
Somit habe ich vor knapp einen Monat als einer der wenigen Einzelpilger für 100 Euro dort angemeldet. Wieso erst vor einem Monat? Weil
die Anmeldung eine ziemliche Katastrophe war.
Ich wollte mich bereits vor einem halben Jahr etwa anmelden, habe aber nach drei Versuchen erstmal aufgegeben. Stattdessen habe ich dann einen Bekannten vom Bund deutscher katholischer Jugend angerufen der mir geholfen hat. Es mag sich ein wenig komisch anhören aber ich kenne keinen, den es direkt gelungen ist sich dort anzumelden. Man musste, auch als Einzelperson, dort eine Gruppe aufmachen. Das fand ich schon ziemlich komisch, da es schlicht ein ziemlicher Aufwand ist. Dies führte dazu das eine Gruppe einer Gemeinde, die ich gut kenne, dort nur mit Einzelpersonen angemeldet hat.
Während der Zeit hat mich der Newsletter doch recht gut informiert. Teilweise zu gut da viel doppelt oder dreifach kam. Allgemein war die Informationspolitik aber sehr gut, genauer kam wohl kaum jemand an der Werbung vorbei und viele zumindest ein wenig davon wussten.
---Die Woche---
-Samstag und Sonntag-
Nachdem ich in der Vorwoche bei den Tagen der Begegnung (Vorwoche des Weltjugendtages) dabei war hatte ich mich am Samstag erstmal ausgeruht. Abends verbrachte ich den Tag mit den üblichen Vorbereitungsaktivitäten. Im einzelnen also das Packen und das Einpacken der Sachen die man nicht vergessen darf. Darunter auch die Anmeldebestätigung, die im Endeffekt aus einem Ausdruck der E-Mail bestand.
Sonntag bin ich schon recht früh aufgestanden. Die restlichen Utensilien mussten eingepackt werden, danach ging es mit dem Zug auf eigene Kosten nach Köln.
Da ich mich dazu entschlossen hatte zwar eine Woche dazubleiben, aber kein Essen und keinen Schlafplatz mitzubestellen, ging es erstmal quer durch Köln. Hintergrund war schlicht das ein Bekannter mich aufgenommen und verköstigt hat. Somit bin ich erstmal zu ihm gefahren und habe dort meine Tasche abgestellt. Danach ging es los zur Messe Köln, in diesem Fall musste ich zur Halle 3.
Dort habe ich dann nach einiger Zeit (und nach vier Stationen) den Pilgerausweiß und den Rucksack in meiner Hand.
Den restlichen Tag verbrachte ich damit mir den Kölner Dom anzuschauen und mich noch ein wenig auszuruhen.
-Montag-
Der Tag begann recht ruhig. Ich war ja schon am Vortag angekommen um so der Hauptmenge an Streß zu entgehen und weil ich wenig Lust auf stundenlanges Anstehen hatte. Ich glaube das an diesem Tage die Kölner das erste mal mitbekamen was da auf sie wirklich zukommt. Ich kenne die genauen Zahlen nicht, schätze aber das mehr als 250.000 Menschen an dem Tag in Köln eintrudelten. Es war der erste große Anreisetag.
An dem Tag begann der Bahnhof dann auch sehr voll zu werden und im gleichen Maße füllte sich auch der Domvorplatz. Das Straßenbahnnetz war an dem Tag schon ziemlich voll aber war noch nicht überlastet. Die Straßenbahnen waren einfach nur voll und das galt auch für die Innenstadt von Köln.
An dem Tag war auch meine Mutter, mein Stiefvater und meine Schwester da, die ein wenig Weltjugendtagsluft schnuppern wollten.
-Dienstag-
Der zweite Anreisetag und zugleich auch der Tag an dem Köln die Einwohnerzahl verdoppelte. Zumindest habe ich dies an einigen Orten gehört. Jede Minute kamen 240 leute an (laut Medienberichten).
Dies bedeutete natürlich auch eine deutlich stärkere Belastung der öffentlichen Verkehrsmittel. Im Endeffekt bedeutete dies eine totale Überlastung des Verkehrsnetzes. Ich frage mich bis heute wie die Verkehrsbetriebe in Köln es sich vorgestellt haben. Mit einigen Zusatzstraßenbahnen kann man keine 400.000 Menschen durch Köln transportieren. Dazu kommt das man noch mit weiteren 250.000-300.000 nicht - registrierten Teilnehmern rechnen musste und das sollte auch den Planern der KVP klar sein. Jedenfalls führte die Fehleinschätzung der Situation dazu das man vor allem auf den Hauptstrecken kaum noch weiter kam.
Auch der Dom füllte sich nun langsam, so das Tausende von Menschen auf dem Vorplatz und rund um den Dom sowie in der Innenstadt unterwegs waren.
An diesem Tag gab es die ersten Probleme mit der Versorgung mit dem Essen. Das Essen hat an vielen Stellen schlicht gefehlt, so dass es zu teilweise starken Engpässen gekommen ist.
-Mittwoch-
Der offizielle Weltjugendtagstart 2005. An dem Tag waren natürlich auch die öffentlichen Verkehrsmittel überfüllt.
An dem Tag war dann auch das Programmheft sehr voll. In ganz Köln, Düsseldorf und auch Bonn waren Aktionen der verschiedenen Gruppen und viele Konzerte. Der Knotenpunkt Kölner HBF war voll bis oben hin. Zudem begann am Mittwoch die Domwallfahrt, wodurch sich eine sehr lange Schlange am Kölner Dom bildete. Verbunden mit den teils warmen Temperaturen war das Stundenlange Anstehen mit Sicherheit sehr unangenehm.
Ich selbst war den Tag über am Dom und bei einem Freund und dann abends mit diesem und einer Freundin auf einem Konzert einer Kölner Skaband. Es war eine schlicht unglaubliche Stimmung am Mediapark.
Das Essen bekam man freilich an dem Tag auch nicht in den Griff. Während am Vortag oft das Essen fehlte wurde nun teilweise das Essen ohne Essensmarken ausgegeben.
-Donnerstag-
Der Tag an dem der Papst kam und ein Tag der kleinen GAUs. Anders kann man es kaum noch sagen. Ein sehr gutes Wetter führte zusammen mit viel zu wenig Wasser bei den Pilgern für Kreislaufprobleme.
Doch erstmal der Reihe nach. Zunächst einmal schien direkt zur Mittagszeit mal wieder das Essen komplett zu fehlen. Kaum einer der Helfer wusste wo man was zu Essen bekam. Einige Pilger suchten munter nach einem Ort wo man was zu essen bekommt. Dabei wurden sie quer durch die halbe Stadt zu einem falschen Ort geschickt und haben nur durch Zufall eine Stelle gefunden wo sie etwas bekommen haben.
Nachmittags pilgerten dann Zehntausende zum Rhein. Insgesamt 170.000 Menschen befanden sich am Rheinufer. Zumindest nach Medieninformationen. Dementsprechend voll war es auch am Rhein. Die Sicherheit an dem Tag hätte eigentlich sehr hoch sein müssen, schließlich kam ja der Führer von 1,1 Milliarden Katholiken. Doch das hat auch nicht hingehauen. Die Polizei war an dem Tag verantwortlich für die Sicherheit und hat den Bahnhofbereich sowie die Fahrtroute in der Innenstadt recht gut abgesichert. Auch die Brückensperrung war klar und auch gut so für die Sicherheit. Verbleibt noch der Bereich rund um den Rhein und da handelte es sich um eine völlig fehlende Sicherheit. Zwar gab es Sicherheitsschleusen von der Polizei, in der man seine Sachen kontrollieren lassen musste. Es sei denn man ist schlicht links oder rechts an der Sicherheitsschleuse vorbei gegangen, was wohl auch die meisten gemacht haben.
Dann war es auch soweit. Der Papst kommt kurz nach 17 Uhr über den Rhein gefahren und mit ihm 5 Schiffe.
Für mich ging es jedoch weiter, über Umwege wieder auf die andere Seite des Rheins zum nächsten Konzert, was ich nicht verpassen wollte.
Nach dem Konzert, so gegen 20 Uhr, ging es dann zurück, ich war zu dem Zeitpunkt totmüde. Doch der Zugverkehr war zu dem Zeitpunkt noch schlimmer belastet als sonst. Die Polizei hat einen der beiden Hauptbahnhöfe des Weltjugendtages dicht gemacht. Im Bahnhof Köln Deutz / Messe standen die Pilger noch weit vor dem Bahnhof, so voll war es. Die beste Möglichkeit wäre zu Fuß oder ein Umweg gewesen. Wir haben uns dabei für den Umweg entschlossen.
-Freitag-
Ein eher ruhiger Tag. Natürlich mit dem bekannten Verkehrschaos und dem Essensproblem.
An dem Tag wirkten alle irgendwo erschöpft und ein wenig müde. Mir kam es so vor als würde sich die Masse der Pilger schon auf den Samstag vorbereiten. Ich selbst habe an dem Tag meine Sachen gepackt, lange geschlafen und war ein wenig Einkaufen.
-Samstag-
Na was war denn da bitte los? Dies dürften sich zwei Gruppen gedacht haben. Einmal die Bewohner von Horrem aber auch die Pilger.
Wieso die Bewohner von Horrem? Weil der doch recht kleine Ort Horrem auf einmal weltbekannt wurde als mehr als 700.000 Menschen in richtigen Menschenmassen durch die Straßen zogen. Geleitet von einigen Volunteers und der Polizei und vor allem durch die Vorgänger pilgerten Hunderttausende von Menschen mit Sack und Pack zum Marienfeld.
Und wieso die Pilger? Nun hier muss ich ein wenig ausholen. Zunächst einmal die deutsche Bahn, die sich an dem Tag absolut nicht mit Ruhm bekleckerte. Zwar schaffte sie mit 450 Extrazügen den Transport der Pilger (die Zahlen habe ich den Medien entnommen) jedoch hat sie in diesen Zügen kurz und bündig die Fenster in den Zügen abgeschlossen. Wir hatten mehrfach versucht die kleinen Fenster in dem Wagon aufzumachen aber es war abgeschlossen. Dadurch das die Züge immer sehr voll waren war die Luft in den Zügen innerhalb von wenigen Minuten sehr stickig.
Ein weiteres "Was war denn da bitte los" dürfte es am Ziel gegeben haben. Dort genauer eigentlich die weit größere Frage was da los war. Sicherlich kann man nicht knapp eine 3/4 Million Menschen genau kontrollieren aber man kann sie grob kontrollieren oder zumindest die Pilgerausweise. Doch dies geschah in keinster Form. Auch gab es auf dem Gelände eine fehlende Sicherheit. Also fehlte am Samstag auf dem gesamten Gelände so gut wie keine Sicherheit. Dies führte schlicht zu unglaublichen Szenen, bei denen sich mir heute noch der Magen umdreht wenn ich daran denke.
Ich habe den Tag nicht auf dem Gelände verbracht sondern bei meinem Onkel in der Nähe gegrillt und dort auch geschlafen. Gegen Abend war ich dann auch zusammen mit meiner Mutter und einer Freundin auf dem Gelände. Recht weit vorne standen wir in einem der ersten Blöcke weit vorne an der Bühne.
Nach zwei Stunden Warten ging es dann los. Als der Papst kam drängten Tausende Menschen zur Bühne hin um noch ein wenig näher zu sein. Dabei fehlten erneut die Sicherheitskräfte und das es keine ernsthaften Verletzungen oder schlimmeres gab ist schon ein kleines Wunder. Denn in der Menschenmenge standen auch viele Kinder, die nun auch zusammengepresst wurden.
Das Virgil war sehr schön. Unglaubliche Momente, sowohl um positiven als auch im negativen Bereich. Damit es nicht heißt das ich nur meckern kann hier einige der positiven Dinge. Die Athmosphäre mag ich da als erstes nennen denn diese war unglaublich. Wenn Hundertausende zusammenstehen in der Dämmerung, alle sehr gut gelaunt und in Feierlaune. Das ist eine Athmosphäre die man schlicht schlecht beschreiben kann und für die das Wort riesig und unglaublich noch stark untertrieben sind. Überall waren Menschen wohin man auch sehen wollte, dazu noch Massen an Kerzen die gleichzeitig angezündet wurden. Sobald ich Bilder finde werde ich diesem Bericht zufügen, man kann es wirklich kaum beschreiben.
Die Negativen Bereiche waren allerdings die fehlenden Sicherheitsaspekte die in meinen Augen nicht mehr nachvollziehbar waren. Ein Beispiel dafür war wohl das es sehr voll war und keine Sicherheitszäune da standen. Diverse Konzerte in kleinerem Kreis haben schon gezeigt das es dabei zu Verletzten und auch zu Toten kommen kann. Ein ebenfalls sehr schlimmer Punkt war das die Krankenwagen nicht durchgekommen sind. Da konnte die Sirene noch so erklingen, die Krankenwagen kamen keinen Meter weit. Während des Stundenlangen Virgils standen die Krankenwagen nahezu unbewegt.
Nicht schlecht gestaunt haben wir auch über die Flugzeuge die über das Marienfeld flogen und dort ihre Runden drehten.
Ein kleiner Punkt noch bevor ich zum Sonntag übergehe. Auch hier wieder ein großes Meckern. Weniger an die Organisatoren sondern auch an die Untergruppen. In diesem Fall an die Cateringsfirma ein dickes "Antilob". Wieso wurde dabei nicht das Essen vor dem großen Pilgerstrom gebracht sondern warum mussten die LKW Kolonnen sich durch die Pilger quetschen? Denn das war unglaublich gefährlich. Zudem haben sich einige der Lastwagenfahrer auch mal zu Aktionen wie wahnwitzigen Fahrmanövern und viel zu schnellem Fahren mit 40 Kmh hinreißen lassen.
-Sonntag-
Da für mich vor allem das Virgil recht interessant war und ich mich vor allem bei dem Chaos am Ende schützen wollte habe ich mich bereits um 10 Uhr zum Bahnhof begeben und bin von dort aus nach Hause gefahren :)
---Fazit---
Liebe Organisatoren.
Ihr habt da echt einige dicke dicke Patzer reingebaut. Welche das genau sind habe ich schon geschrieben, die dicksten sind mit Sicherheit die fehlende Sicherheit am Marienfeld, die völlig mangelhafte Ernährung und die katastrophalen Öffentlichen Verkehrsmittel. Wieso habt ihr euch nicht mal bei den damaligen Organisatoren aus Toronto Hilfe geholt? Wieso habt ihr nicht daraus gelernt? Nicht nur ein paar Stra0enbahnen mehr sondern auch Busse zwischen den Hauptverkehrspunkten, die nur hinund her pendeln hätten beispielsweise das Verkehrsnetz deutlich verstärken können. Und wieso dauerte es beim Eintreffen des Papstes so lange bis die Brücken frei waren?
Das sind Fragen die ich mir hier oft gestellt habe.
Nichtsdestotrotz konnte man sich schon vorher daruaf vorbereiten das nicht alles so klappt und glücklicherweise ist man auch oft auf so etwas vorbereitet. So lief man dann eher eine halbe Stunde als eine Stunde auf den Bus zu warten. Klar ist das mühseliger aber musste sein.
Was einem absolut nicht verloren ging war dabei aber die gute Laune. In einem Vorbereitungstreffen zum Tag des sozialen Engagements in der Vorwoche des WJT haben wir es mit dem Satz "Die Leute wollen bespaßt werden" ziemlich gut beschrieben. Schlechte Laune kam eigentlich nirgendwo richtig bei den Pilgern auf. Wenn man warten musste wurde die Trommel oder die Gitarre ausgepackt und gesungen oder es wurde getanzt. Überall in Köln und Umgebung konnte man die Menschen aus aller Herren Länder sehen. Zahllose kurze Bekanntschaften, Gespräche mit den Menschen aus fast 200 Ländern sorgten für einen schier enormen kulturellen Austausch.
Und genau dabei gehts auch hauptsächlich. Die Leute wollen Spaß haben und sich austauschen. Dies noch mit der Kirche und dem gemeinsamen Glauben der zumeist Jugendlichen Pilger sorgten für eine wunderschöne Woche.
Schon jetzt ist für mich klar das ich beim nächsten Weltjugendtag dabei sein werde wenn es irgendwie geht.
Und eins ist für mich klar: Die Premiere des Papstes Benedikt XVI, der sich vor diesem WJT ein wenig gefürchtet hat, diese Premiere ist nahezu perfekt gelungen. Die Begeisterung die die Jugendlichen Papst Johannes Paul II entgegen gebracht haben, bringen sie auch Benedetto entgegen.
ein Testbericht von naila2005-04-19 19:26:03vom 19.04.2005Empfehlung: ja
Meine Lieben,
ich möchte mich für einen Moment mal von meinen letzten geschriebenen Berichten über allerlei Schönheitsartikel distanzieren und mich einem Thema zuwenden, das sehr aktuell ist.
Vor zehn Minuten wurde der neue Papst bekannt gegeben.
Joseph Ratzinger.
Schon vorher, in der Stunde, in der ich Fernseh geschaut habe, sah ich Menschen, die voller Erwartung in Rom standen, auf den Balkon geblickt haben, gewartet haben auf den Menschen, der das neue Kirchenoberhaupt sein soll.
Ich habe Gesichter von Menschen gesehen, die gehofft haben, gebangt haben, und ich habe mich gefragt, was sich diese, die
Menschen überhaupt wünschen, was ihnen gut tun würde, was ihnen helfen würde.
Ich sehe täglich Menschen, die orientierungslos durch ihr Leben gehen, die weder in Beruf noch in Beziehung ein- noch aus wissen, die kein Ziel haben, die allein sind, sich einsam fühlen, sich alleine fühlen, einsam sind. Diese Menschen brauchen Zuneigung, sie brauchen eine Lebensaufgabe, sie brauchen Lebensmut, Vertrauen, dass das schon alles irgendwie wird. Sie brauchen Rückhalt, und vor allem brauchen sie das Wissen, dass jemand da ist, der auf sie aufpasst. Sie brauchen Toleranz und Respekt.
Ich bin „weiß Gott“ nicht religiös! Aber ich glaube daran, dass es etwas gibt, das auf uns aufpasst, dass es das Göttliche gibt. Das muss nicht unbedingt außerhalb sein, ich glaube daran, dass das Göttliche durch uns selbst wirkt, dass es uns Kraft gibt, zu Glück und Zufriedenheit zu gelangen, dass wir Ziele haben, unseren Weg gehen und in uns immer Stärke und Kraft verspüren, das Leben zu meistern. Und wenn wir uns schlecht fühlen, wir dennoch wissen, dass es wieder Tage gibt, wo es uns besser geht.
Ich weiss, dass dieses Vertrauen und dieser Glaube für mich relativ wenig mit der Kirche zu tun hat. Aber ich sehe auch die Menschen, wie sie vereint und stark vor dem Peters-Dom stehen und es ihnen solche eine Kraft gibt. Sie haben plötzlich wieder etwas, wofür es sich lohnt aus der Lethargie aufzustehen. Sie haben, wenn auch nur auf Zeit etwas gefunden, was sie mit Leben füllt. Genau das ist es, was ich den Menschen wünsche. Und ich kann mir gut vorstellen, dass es schon allein das sein könnte, wodurch Johannes Paul II seine Aufgabe mit guten Gewissen erfüllt sieht, wenn er von oben herab auf die Menschen sieht.
Aber ich fühle mich unwohl. Ich muss sagen, dass ich nicht wirklich viel von Joseph Ratzinger weiss, ausser, dass er konservativ ist, keine offene Kirchenpolitik betreibt, dass er „Abnormalien“ wie Homosexualität für abartig hält und gerne wieder unter Strafe stellen würde, ….ich sehe ihn auf dem Balkon stehen, mit seinem Grinsen, wo ich mich frage, ob daraus nicht das Gefühl von Macht spricht. Und ich frage mich, ob dies der Mann ist, der den Menschen gut tun soll. Mir ist schon klar, dass die Kirche heutzutage auf viele Menschen keinen Einfluss mehr ausübt (…man darf aber die Macht nicht vergessen, die sie hat). Aber ich weiss auch, dass viele Menschen wieder anfangen und lernen könnten zu glauben, wenn es ihnen ein Mensch vorleben würde, der Güte, Offenheit ausstrahlt, der sich der Zeit anpasst und einem das Gefühl von Respekt gibt.
Es kann gut sein, ich täusche mich in dem neuen Papst, ich lasse mich gerne positiv überzeugen, aber ich habe Angst. Angst vor einem neuen „Mittelalter“, vor einem Schritt zurück, vor einem Schritt… zu weit….
Fränzy
...
April, 21.04.2005
Wir sollten ihm auf jeden Fall erstmal eine Chance geben! Er ist extrem gebildet und stand dem bisherigen Papst sehr nahe. Persoumlnlich haumltte ich auch lieber fuumlr einen Papst aus den Laumlndern plaumldiert, wo man eben endlich versteht, da
Bluebirdunfa, 19.04.2005
, aber ich hoffe mal Positiv. das ist ja schon die 2. Wahl in letzetr Zeit deren Ausgang ich nicht als Positiv empfand.
Joe69, 21.04.2005
....kann ich da nur sagen. Ich bin gleicher Meinung wie Du: dieser erzkonservative neue Pope wird wohl nicht faumlhig sein schon weil seine innere Einstellung hierzu fehlt, die katholische Kirche zu reformieren...allseits mein Beileid...GLG von Joachim
ORGANSPENDER JA ODER NEIN? DAS IST HIER DIE FRAGE!
ein Testbericht von modschegibbchen2005-03-31 14:50:53vom 31.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Das Thema ist wichtig......Nachteile/Kritik: zu wenig Aufklärung über dieses Thema
Hallo,
eins vorweg: habe lange gesucht und am Ende das hier in dieser Kategorie eingestellt, weil die Untergruppen einfach nicht passten und ich das Thema aber sehr wichtig und interessant finde - daher jetzt hier.
Also, hier jetzt mal keiner der sonst bei mir üblichen Berichte über Joghurt, Creme & Co., sondern ich möchte mal auf ein Thema aufmerksam machen, dass mich heute – unerwartet – bei der morgentlichen Lektüre wie ein Blitz aus heiterem Himmel getroffen/ betroffen hat.
Die für mich schockierende Schlagzeile lautete „Organspenden nur für Spenger“. Boing!!! Das würde bedeuten,
dass nur wer bereit ist Organe zu spenden (egal ob als Toter oder als Lebendspender), der soll im Notfall auch ein Spenderorgan bekommen.
Mit großem Interesse habe ich mir zunächst mal alles dazu durchgelesen, was dazu in der heutigen Ausgabe des „Wiesbadener Kuriers“ zu lesen war. Auch die Bild-Zeitung hat das Thema heute aufgegriffen, so viel ich weiß.
Erst einmal, wer hat diesen ungeheuerlichen Satz von sich gegeben?
Im Artikel erfahre ich, dass es jemand war, der es wissen muss. In Wiesbaden beginnt am Wochenende der Internistenkongress und das zum Anlass nehmend hatte der Konkresspräsident Prof. Manfred Weber. Dieser Professor Weber ist seines Zeichen Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin und Chefarzt der Medizinischen Klinik I in Köln.
Wie kommt der Mann zu dieser, wie mir scheint, sehr drastischen Aussage?
Man kann es sich leicht machen und einfach nur sagen, weil es zu wenig Spenderorgane und zu viele Menschen gibt, die auf eine Organspende oft jahrelang warten. Das trifft zwar den Kern, aber nicht wirklich das Problem. Man muss schon ein wenig tiefer gehen und sich mit dem Thema befassen. Zunächst einmal will ich kurz einige theoretische Dinge ansprechen – beachtet bitte, ich bin Laie, habe keinerlei medizinische Vorkenntnisse.
Was bedeutet „Organspende“ und welche Formen gibt es?
Jeder hat sicherlich schon einmal davon gehört. Fortschritte in der Medizin ermöglichen es, sehr unterschiedliche Organe und Gewebe nach dem Tod (Hirntod) eines Menschen auf einen anderen Menschen zu übertragen. Mittlerweile können nicht nur Herz, Lunge, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Darm und Teile der Haut (Organe), sondern auch die Hornhaut der Augen, Gehörknöchelchen, Herzklappen und Teile der Blutgefäße, der Hirnhaut, des Knochengewebes des Knorpelgewebes und der Sehnen (Gewebe) transplantiert werden.
Eine Alternative zur Organspende von am Hirntod Verstorbenen ist die Spende von Organen oder Organteilen zu Lebzeiten – eine so genannte Lebendspende. Allerdings muss eine solche Lebendspende sehr sorgfältig abgewogen werden, da sich hier ein gesunder Mensch einer Operation unterzieht, die nicht seinem sondern ausschließlich dem Wohl eines anderen Menschen dient. Und wie jede andere Operation stellt eine Organentnahme für den Spender ein medizinisches Risiko dar, wenngleich dies insbesondere beispielsweise für die Nierenspende sehr gering ist.
Wer kann alles Organspender sein?
Als Organspender kommen Menschen in Frage, deren Gehirnfunktionen bereits erloschen sind, deren Herz-Kreislauf-System jedoch noch künstlich aufrechterhalten wird. Letzteres ist für die weitere Versorgung der Organe notwendig. Bei den meisten Sterbefällen tritt jedoch zuerst der Herzstillstand ein, scheiden die meisten Sterbenden auch als potenzielle Organenspender aus. In Betracht kommen also nur diejenigen, bei denen der Hirntod vor dem Herzstillstand kommt. Das sind ungefähr 1% derer, die jedes Jahr in deutschen Krankenhäusern sterben.
Voraussetzung für die Organspende ist allerdings, dass die Organe gesund und funktionsfähig sind. Eine ärztliche Untersuchung zu Lebzeiten ist dafür nicht erforderlich, bringt auch wenig, wenn ich mich irgendwann man ärztlich untersuchen lasse und erst Jahre oder Jahrzehnte später meine Organe nach einem Hirntod für eine Spende infrage kommen. Um jedoch trotzdem das Risiko für die Menschen zu minimieren, die das Organ mal erhalten, werden nach Eintreten des Hirntodes – im Falle eines vorliegenden Einverständnisses - verschiedene Untersuchungen gemacht um beispielsweise die Funktionsfähigkeit des Organes zu prüfen. Hilfreich ist es natürlich immer, wenn gravierende Vorerkrankungen des Spenders bekannt sind – z.B. Krebserkrankungen oder abgeheilte Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder etwa Tollwut (wie vor kurzen erst ein Fall zeigte).
Mit erheblichen Einschränkungen verbunden sind Lebendspenden, die das Transplantationsgesetz gestattet. Auch kann nicht einfach jeder jedem ein Organ spenden. Das Transplantationsgesetz erlaubt nur Spenden unter Verwandten 1. und 2. Grades – z.B. Eltern/Kinder/Geschwister oder Ehepartnern, Verlobten.
Was sollte man noch über Organspende wissen?
Auch hier kann ich nicht Unmengen darüber schreiben, wie eine Organspende vor sich geht, weil ich zum einen nicht betroffen bin und ich wie gesagt kein Mediziner bin. Daher lasse ich den medizinischen Aspekt hier bewusst aus. Wer dazu mehr wissen will, findet sicherlich im Internet zahlreiche Möglichkeiten.
Wichtig in jedem Fall ist jedoch meiner Meinung nach das Gespräch mit den Angehörigen – egal ob eine Einverständniserklärung des Verstorbenen vorliegt oder nicht. Allerdings sehe ich hier auch einen Hauptgrund mit dafür, dass es in Deutschland zu wenige Organspenden gibt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Gespräche für alle – den Arzt, ein als Transplantations-Koordinator tätiger Arzt und die Angehörigen – kein leichtes Gespräch ist und es daher oft gescheut wird. Erschwerend für dieses Gespräch kommt meines Erachten hinzu, dass Organspende eigentlich kaum thematisiert wird und keiner wirklich darüber Bedcheid weiß. Die plötzliche Konfrontation mit dem Thema und dann noch die Aufgabe, hier als Angehöriger kurz nach dem Tod eines lieben Menschen auch noch eine diesbezügliche Entscheidung treffen zu müssen, führt für die Betroffenen zu einer völligen Überforderung, mit der sie – aus u.a. Zeitdruck (es könnten ja schon zig andere auf die Organe warten) – sehr allein gelassen werden.
Wichtig ist auch, dass die Angehörigen wissen, dass zwar eine Organentnahme stattfindet, aber der Verstorbene dennoch in einem würdigen Zustand zur Bestattung freigegeben wird und die Angehörigen zudem in jeder gewünschten Art und Weise von ihrem Verstorbenen Abschied nehmen können. In Gesprächen mit Kollegen und Verwandten habe ich erfahren, das da sehr große Bedenken bestehen, dass man seinen Verstorbenen „irgendwie zerschnippelt“ beerdigen muss. Das ist eindeutig nicht so.
Das Gespräch ist das eine. Ebenso notwendig wie wichtig ist, dass die nächst gelegene Organisationszentrale der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) informiert wird. Diese Organisation ist die Koordinierungsstelle für Organspenden in Deutschland und arbeitet nach den Festlegungen im Transplantationsgesetz und sorgt dafür, dass Organspende flächendeckend und zu jeder Zeit möglich ist. Sie arbeitet eng mit 1.400 Krankenhäusern, den ca. 50 deutschen Transplantationszentren und der Vermittlungsstelle Eurotransplant im niederländischen Leiden zusammen.
Eurotransplant ist eine Stiftung, also eine gemeinnützige Organisation. Sie vermittelt und koordiniert den internationalen Austausch von Spenderorganen in Zusammenarbeit mit Kliniken, Transplantationszentren und Gewebetypisierungslabors in den Niederlanden, Deutschland, Österreich, Luxemburg, Belgien und Slowenien. Das Einzugsgebiet umfasst ca. 118 Mio. Menschen.
Wie stehe ich persönlich zur Organspende und zur Äußerung von Herrn Prof. Weber?
Ich weiß auch, wie jeder hier, dass Nieren, Herzen, Rückenmark, Augennetzhäute usw. nicht unbegrenzt auf dem Baum wachsen und immer in jeder Form zur Verfügung stehen. Aber sie werden nunmal gebraucht um Leben zu erhalten und irgendwo müssen sie ja herkommen. Ich persönlich habe nichts dagegen, dass man im Falle meines Todes mit meinen Organen noch das Leben anderer Menschen rettet. Warum nicht? Es ist sinnvoll und dem Verstorbenen kann es letztlich egal sein. Aber um seinen Angehörigen den „Schock“ oder die Entscheidung zu ersparen, bin ich auch der Meinung, dass sich darüber jeder zu Lebzeiten Gedanken machen und die notwendigen Vorkehrungen – Organspenderausweis oder schriftliche Verfügungen – treffen sollte.
Anders sieht es bei mir mit Lebendspenden aus und da bin ich – ehrlich gesagt, etwas zwiespältig. Ich kann nur hoffen, das sich mal nie in die Situation komme, hier eine Entscheidung treffen zu müssen. Allerdings weiß ich auch, wenn mir lieben und nahen Angehörigen nur eine solche Spende das Leben retten oder lebenswerter machen könnte, würde ich über meinen Schatten springen und dazu bereit sein.
Ich habe in der Diskussion oft gehört, dass man sich nicht eindeutig für Organspende entscheiden möchte, weil man vor Missbräuchen dieser Entscheidung Angst hat. Auch das kann ich nachvollziehen und verstehen, vertraue aber darauf, dass wir hier in Deutschland eine gewisse Rechtssicherheit doch durch das Transplantationsgesetz haben – eine 100%ige Sicherheit, das wissen wir auch alle, gibt es nicht.
Dieser Artikel in der Zeitung hat mich für dieses Thema schon wachgemacht und ich erinnere mich an die Diskussion mit meiner Tochter diesbezüglich vor reichlich einem Jahr. Ich hielt sie damals für sehr unbekümmert, als sie mir sagte, dass sie sich ohne wenn und aber einen Organspendeausweis zulegen will - und ihn inzwischen auch hat. Mir war damals nicht wohl bei den Gedanken – weil ich nicht voiel darüber wusste und natürlich Ängste und Bedenken hatte. Gegen diese Angst kann man etwas tun, in dem man sich informiert.
Nichts allerdings halte ich hingegen von der radikalen Äußerung „Wer nicht spendet, bekommt auch im Notfall keine Organe“ und ich kann nur hoffen, dass er „bloß“ provozieren und damit die Diskussion anheizen wollte.
Denn dass es so ist, wie es gegenwärtig ist, ist meiner Meinung nach auch Schuld der Mediziner. Wenn nicht die Ärzte und Wissenschaftler, wer dann kann über alle Dinge, die mit diesem Thema zu tun haben, berichten, aufklären und mit Informationen die bestehenden Ängste nehmen? Ich finde, dass es sich Herr Professor Weber zu leicht macht, wenn er so etwas von sich gibt.
Ihm und uns nützen keine „Organspender“, die sich aus Panik zu einer Organspende bereit erklären, sie sllten es tun, weil sie die Notwendigkeit einsehen und verstehen. Dazu ist meiner Meinung nach noch viel Aufklärungsarbeit notwendig. Jedoch kann die nicht darin bestehen, dass irgendwo unter „Bunte“, „HÖR ZU“oder „Praxis aktuell“ im Wartezimmer unserer Hausärzte, Antragsformulare für den Organspendeausweis verstauben und vergammeln.
Wer von euch, die dashier lesen, weiß, dass es eine Seite im Internet http://www.organspende-kampagne.de gibt, die über alles rund um die Organspende ausreichend, gut verständlich und umfassend informiert?
Zudem frage ich mich schon die ganze Zeit, wie sich die Prof. Weber diese von ihm gemachte und sicherlich für viel Wirbel sorgende Äußerung mit dem Eid des Hippokrates, den jeder Mediziner ablegen muss, vereinbaren lässt. Zur Erinnerung, der Eid versplichtet Mediziner dazu, alles Unheil, soforn es in sein er Macht steht, von JEDEM Patienten abzuhalten und immer nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln. Der Mediziner darf dabei keine Unterschiede zwischen den Patienten machen und seine erste Richtlinie dabei ist es, den Menschen so gut er kann (und nicht so gut er will) zu helfen, d.h. er darf seine Kompetenzen nicht überschreiten oder eigennützig handeln.
Also, die Diskussion ist eröffnet – was meint ihr dazu? Liege ich mit meinen Ansichten bei dem Thema falsch?
Danke für´s Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Eucher Modschegibbchen
P.S. zu den Details da unten:
Meine Bewertung bezieht sich auf die Aussage, die diese Diskussion ausgelöst hatte, und wie ich die finde, weiß, wer den Bericht gelesen hat. Den Stern also dafür, dass man die Leute damit aufrüttelt, obwohl ich die Art und Weise nicht richtig finde.
Übrigens, habe viele Informationen von der genannten Homepage.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-03-31 14:50:53 mit dem Titel ORGANSPENDER JA ODER NEIN? DAS IST HIER DIE FRAGE!
Hallo,
eins vorweg: habe lange gesucht und am Ende das hier in dieser Kategorie eingestellt, weil die Untergruppen einfach nicht passten und ich das Thema aber sehr wichtig und interessant finde - daher jetzt hier.
Also, hier jetzt mal keiner der sonst bei mir üblichen Berichte über Joghurt, Creme & Co., sondern ich möchte mal auf ein Thema aufmerksam machen, dass mich heute – unerwartet – bei der morgentlichen Lektüre wie ein Blitz aus heiterem Himmel getroffen/ betroffen hat.
Die für mich schockierende Schlagzeile lautete „Organspenden nur für Spenger“. Boing!!! Das würde bedeuten, dass nur wer bereit ist Organe zu spenden (egal ob als Toter oder als Lebendspender), der soll im Notfall auch ein Spenderorgan bekommen.
Mit großem Interesse habe ich mir zunächst mal alles dazu durchgelesen, was dazu in der heutigen Ausgabe des „Wiesbadener Kuriers“ zu lesen war. Auch die Bild-Zeitung hat das Thema heute aufgegriffen, so viel ich weiß.
Erst einmal, wer hat diesen ungeheuerlichen Satz von sich gegeben?
Im Artikel erfahre ich, dass es jemand war, der es wissen muss. In Wiesbaden beginnt am Wochenende der Internistenkongress und das zum Anlass nehmend hatte der Konkresspräsident Prof. Manfred Weber. Dieser Professor Weber ist seines Zeichen Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin und Chefarzt der Medizinischen Klinik I in Köln.
Wie kommt der Mann zu dieser, wie mir scheint, sehr drastischen Aussage?
Man kann es sich leicht machen und einfach nur sagen, weil es zu wenig Spenderorgane und zu viele Menschen gibt, die auf eine Organspende oft jahrelang warten. Das trifft zwar den Kern, aber nicht wirklich das Problem. Man muss schon ein wenig tiefer gehen und sich mit dem Thema befassen. Zunächst einmal will ich kurz einige theoretische Dinge ansprechen – beachtet bitte, ich bin Laie, habe keinerlei medizinische Vorkenntnisse.
Was bedeutet „Organspende“ und welche Formen gibt es?
Jeder hat sicherlich schon einmal davon gehört. Fortschritte in der Medizin ermöglichen es, sehr unterschiedliche Organe und Gewebe nach dem Tod (Hirntod) eines Menschen auf einen anderen Menschen zu übertragen. Mittlerweile können nicht nur Herz, Lunge, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Darm und Teile der Haut (Organe), sondern auch die Hornhaut der Augen, Gehörknöchelchen, Herzklappen und Teile der Blutgefäße, der Hirnhaut, des Knochengewebes des Knorpelgewebes und der Sehnen (Gewebe) transplantiert werden.
Eine Alternative zur Organspende von am Hirntod Verstorbenen ist die Spende von Organen oder Organteilen zu Lebzeiten – eine so genannte Lebendspende. Allerdings muss eine solche Lebendspende sehr sorgfältig abgewogen werden, da sich hier ein gesunder Mensch einer Operation unterzieht, die nicht seinem sondern ausschließlich dem Wohl eines anderen Menschen dient. Und wie jede andere Operation stellt eine Organentnahme für den Spender ein medizinisches Risiko dar, wenngleich dies insbesondere beispielsweise für die Nierenspende sehr gering ist.
Wer kann alles Organspender sein?
Als Organspender kommen Menschen in Frage, deren Gehirnfunktionen bereits erloschen sind, deren Herz-Kreislauf-System jedoch noch künstlich aufrechterhalten wird. Letzteres ist für die weitere Versorgung der Organe notwendig. Bei den meisten Sterbefällen tritt jedoch zuerst der Herzstillstand ein, scheiden die meisten Sterbenden auch als potenzielle Organenspender aus. In Betracht kommen also nur diejenigen, bei denen der Hirntod vor dem Herzstillstand kommt. Das sind ungefähr 1% derer, die jedes Jahr in deutschen Krankenhäusern sterben.
Voraussetzung für die Organspende ist allerdings, dass die Organe gesund und funktionsfähig sind. Eine ärztliche Untersuchung zu Lebzeiten ist dafür nicht erforderlich, bringt auch wenig, wenn ich mich irgendwann man ärztlich untersuchen lasse und erst Jahre oder Jahrzehnte später meine Organe nach einem Hirntod für eine Spende infrage kommen. Um jedoch trotzdem das Risiko für die Menschen zu minimieren, die das Organ mal erhalten, werden nach Eintreten des Hirntodes – im Falle eines vorliegenden Einverständnisses - verschiedene Untersuchungen gemacht um beispielsweise die Funktionsfähigkeit des Organes zu prüfen. Hilfreich ist es natürlich immer, wenn gravierende Vorerkrankungen des Spenders bekannt sind – z.B. Krebserkrankungen oder abgeheilte Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder etwa Tollwut (wie vor kurzen erst ein Fall zeigte).
Mit erheblichen Einschränkungen verbunden sind Lebendspenden, die das Transplantationsgesetz gestattet. Auch kann nicht einfach jeder jedem ein Organ spenden. Das Transplantationsgesetz erlaubt nur Spenden unter Verwandten 1. und 2. Grades – z.B. Eltern/Kinder/Geschwister oder Ehepartnern, Verlobten.
Was sollte man noch über Organspende wissen?
Auch hier kann ich nicht Unmengen darüber schreiben, wie eine Organspende vor sich geht, weil ich zum einen nicht betroffen bin und ich wie gesagt kein Mediziner bin. Daher lasse ich den medizinischen Aspekt hier bewusst aus. Wer dazu mehr wissen will, findet sicherlich im Internet zahlreiche Möglichkeiten.
Wichtig in jedem Fall ist jedoch meiner Meinung nach das Gespräch mit den Angehörigen – egal ob eine Einverständniserklärung des Verstorbenen vorliegt oder nicht. Allerdings sehe ich hier auch einen Hauptgrund mit dafür, dass es in Deutschland zu wenige Organspenden gibt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Gespräche für alle – den Arzt, ein als Transplantations-Koordinator tätiger Arzt und die Angehörigen – kein leichtes Gespräch ist und es daher oft gescheut wird. Erschwerend für dieses Gespräch kommt meines Erachten hinzu, dass Organspende eigentlich kaum thematisiert wird und keiner wirklich darüber Bedcheid weiß. Die plötzliche Konfrontation mit dem Thema und dann noch die Aufgabe, hier als Angehöriger kurz nach dem Tod eines lieben Menschen auch noch eine diesbezügliche Entscheidung treffen zu müssen, führt für die Betroffenen zu einer völligen Überforderung, mit der sie – aus u.a. Zeitdruck (es könnten ja schon zig andere auf die Organe warten) – sehr allein gelassen werden.
Wichtig ist auch, dass die Angehörigen wissen, dass zwar eine Organentnahme stattfindet, aber der Verstorbene dennoch in einem würdigen Zustand zur Bestattung freigegeben wird und die Angehörigen zudem in jeder gewünschten Art und Weise von ihrem Verstorbenen Abschied nehmen können. In Gesprächen mit Kollegen und Verwandten habe ich erfahren, das da sehr große Bedenken bestehen, dass man seinen Verstorbenen „irgendwie zerschnippelt“ beerdigen muss. Das ist eindeutig nicht so.
Das Gespräch ist das eine. Ebenso notwendig wie wichtig ist, dass die nächst gelegene Organisationszentrale der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) informiert wird. Diese Organisation ist die Koordinierungsstelle für Organspenden in Deutschland und arbeitet nach den Festlegungen im Transplantationsgesetz und sorgt dafür, dass Organspende flächendeckend und zu jeder Zeit möglich ist. Sie arbeitet eng mit 1.400 Krankenhäusern, den ca. 50 deutschen Transplantationszentren und der Vermittlungsstelle Eurotransplant im niederländischen Leiden zusammen.
Eurotransplant ist eine Stiftung, also eine gemeinnützige Organisation. Sie vermittelt und koordiniert den internationalen Austausch von Spenderorganen in Zusammenarbeit mit Kliniken, Transplantationszentren und Gewebetypisierungslabors in den Niederlanden, Deutschland, Österreich, Luxemburg, Belgien und Slowenien. Das Einzugsgebiet umfasst ca. 118 Mio. Menschen.
Wie stehe ich persönlich zur Organspende und zur Äußerung von Herrn Prof. Weber?
Ich weiß auch, wie jeder hier, dass Nieren, Herzen, Rückenmark, Augennetzhäute usw. nicht unbegrenzt auf dem Baum wachsen und immer in jeder Form zur Verfügung stehen. Aber sie werden nunmal gebraucht um Leben zu erhalten und irgendwo müssen sie ja herkommen. Ich persönlich habe nichts dagegen, dass man im Falle meines Todes mit meinen Organen noch das Leben anderer Menschen rettet. Warum nicht? Es ist sinnvoll und dem Verstorbenen kann es letztlich egal sein. Aber um seinen Angehörigen den „Schock“ oder die Entscheidung zu ersparen, bin ich auch der Meinung, dass sich darüber jeder zu Lebzeiten Gedanken machen und die notwendigen Vorkehrungen – Organspenderausweis oder schriftliche Verfügungen – treffen sollte.
Anders sieht es bei mir mit Lebendspenden aus und da bin ich – ehrlich gesagt, etwas zwiespältig. Ich kann nur hoffen, das sich mal nie in die Situation komme, hier eine Entscheidung treffen zu müssen. Allerdings weiß ich auch, wenn mir lieben und nahen Angehörigen nur eine solche Spende das Leben retten oder lebenswerter machen könnte, würde ich über meinen Schatten springen und dazu bereit sein.
Ich habe in der Diskussion oft gehört, dass man sich nicht eindeutig für Organspende entscheiden möchte, weil man vor Missbräuchen dieser Entscheidung Angst hat. Auch das kann ich nachvollziehen und verstehen, vertraue aber darauf, dass wir hier in Deutschland eine gewisse Rechtssicherheit doch durch das Transplantationsgesetz haben – eine 100%ige Sicherheit, das wissen wir auch alle, gibt es nicht.
Dieser Artikel in der Zeitung hat mich für dieses Thema schon wachgemacht und ich erinnere mich an die Diskussion mit meiner Tochter diesbezüglich vor reichlich einem Jahr. Ich hielt sie damals für sehr unbekümmert, als sie mir sagte, dass sie sich ohne wenn und aber einen Organspendeausweis zulegen will - und ihn inzwischen auch hat. Mir war damals nicht wohl bei den Gedanken – weil ich nicht voiel darüber wusste und natürlich Ängste und Bedenken hatte. Gegen diese Angst kann man etwas tun, in dem man sich informiert.
Nichts allerdings halte ich hingegen von der radikalen Äußerung „Wer nicht spendet, bekommt auch im Notfall keine Organe“ und ich kann nur hoffen, dass er „bloß“ provozieren und damit die Diskussion anheizen wollte.
Denn dass es so ist, wie es gegenwärtig ist, ist meiner Meinung nach auch Schuld der Mediziner. Wenn nicht die Ärzte und Wissenschaftler, wer dann kann über alle Dinge, die mit diesem Thema zu tun haben, berichten, aufklären und mit Informationen die bestehenden Ängste nehmen? Ich finde, dass es sich Herr Professor Weber zu leicht macht, wenn er so etwas von sich gibt.
Ihm und uns nützen keine „Organspender“, die sich aus Panik zu einer Organspende bereit erklären, sie sllten es tun, weil sie die Notwendigkeit einsehen und verstehen. Dazu ist meiner Meinung nach noch viel Aufklärungsarbeit notwendig. Jedoch kann die nicht darin bestehen, dass irgendwo unter „Bunte“, „HÖR ZU“oder „Praxis aktuell“ im Wartezimmer unserer Hausärzte, Antragsformulare für den Organspendeausweis verstauben und vergammeln.
Wer von euch, die dashier lesen, weiß, dass es eine Seite im Internet http://www.organspende-kampagne.de gibt, die über alles rund um die Organspende ausreichend, gut verständlich und umfassend informiert?
Zudem frage ich mich schon die ganze Zeit, wie sich die Prof. Weber diese von ihm gemachte und sicherlich für viel Wirbel sorgende Äußerung mit dem Eid des Hippokrates, den jeder Mediziner ablegen muss, vereinbaren lässt. Zur Erinnerung, der Eid versplichtet Mediziner dazu, alles Unheil, soforn es in sein er Macht steht, von JEDEM Patienten abzuhalten und immer nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln. Der Mediziner darf dabei keine Unterschiede zwischen den Patienten machen und seine erste Richtlinie dabei ist es, den Menschen so gut er kann (und nicht so gut er will) zu helfen, d.h. er darf seine Kompetenzen nicht überschreiten oder eigennützig handeln.
Also, die Diskussion ist eröffnet – was meint ihr dazu? Liege ich mit meinen Ansichten bei dem Thema falsch?
Danke für´s Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Eucher Modschegibbchen
P.S. zu den Details da unten:
Meine Bewertung bezieht sich auf die Aussage, die diese Diskussion ausgelöst hatte, und wie ich die finde, weiß, wer den Bericht gelesen hat. Den Stern also dafür, dass man die Leute damit aufrüttelt, obwohl ich die Art und Weise nicht richtig finde.
Übrigens, habe viele Informationen von der genannten Homepage.
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