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Platz 9 in der Kategorie "Webseiten - Z".
Bewertung: Kundenbewertung 4,60 / 5,00 (4.6 von 5)

zonealarm.de (nicht mehr aktiv) Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,60 / 5,00 (4.6 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Kostenlos, viele Einstellungsmöglichkeiten
Nachteile/Kritik
  • Sicherheitsgefühl kann trügerisch sein
fuerstklaas

Tür zu!

ein Testbericht von 2003-04-11 13:40:32 vom 11.04.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Kostenlos, viele Einstellungsmöglichkeiten...
Nachteile/Kritik: Sicherheitsgefühl kann trügerisch sein
Die erste Allgemeine Internet-Regel lautet: Je online desto unsicher. Diese Erkenntnis setzt sich immer mehr durch, und das haben neben den zahlreichen Anbietern mehr oder weniger nützlicher Antivirentools nun auch die nicht minder zahlreichen Hersteller mehr oder weniger nützlicher Firewalls gemerkt. Waren Firewalls früher nur ein Thema für Firmen, Rechenzentren, Geheimdienste oder Freaks, so ist durch den Datensicherheits-Hype der letzten Jahre auch beim letzten Anwender ein gewisses Gefühl für dieses Thema erwachsen. Obwohl, es soll da diesen Typen in Bayern geben... Aber lassen wir das.

Was ist eigentlich eine Firewall? (Darf ich das im Folgenden der Einfachheit halber „FW“ abkürzen?).

Gute Frage! Man unterscheidet zunächst zwei Arten: Hardware- und Software-FW. Die Aufgabe ist dieselbe, nämlich zwei oder mehrere Segmente eine Netzwerkes auf eine bestimmte Weise zu verbinden. Hierbei geht es nun darum, den Datenverkehr so zu gestalten, dass bestimmte Datenpakete durchgelassen werden, andere nicht, man also eine Art Filter installiert. Und das funktioniert eben auch vom heimischen Rechner aus mit der Verbindung in die sowohl weite als auch böse Welt des Internet.

Klar soweit? Für Privatanwender lohnt sich nur ganz ganz selten die Anschaffung einer Hardware-FW. Zu teuer, zu aufwendig zu administrieren. Es sei denn, man ist Michael Jackson UND hat zusätzlich einen Doktor als Netzwerk-Admin.

Aber ein Blick auf das Software-Angebot zu diesem Thema lohnt sich schon. Und ich gucke heute beim Programm „ZoneAlarm“ der Firma Zone Labs mal etwas genauer hin.

1. Wo bekommt man das?
Kann man sich kaufen, heißt dann ZoneAlarm pro und kann mehr. Aber die Standard-Variante reicht auch, wenn man damit umgehen kann. Die kann man sich online ziehen unter www.zonelabs.com unter dem Bereich „Download & Buy“.

2. Installation
Gähn... Die ist wirklich einfach. Alles läuft menügesteuert ab, anschließend sollte man den Rechner neu starten. Theoretisch ist die Verbindung danach langsamer, weil ja die Verbindung über die FW gefiltert wird, aber eben nur theoretisch. Ok, wenn man nachmisst, merkt man´s, aber so beim Surfen fällt es nicht auf. Echt nicht.

3. Was kann es denn nun?
Das Programm hat eine ziemlich übersichtliche Oberfläche. Am linken Bildschirmrand sind die verschiedenen Rubriken anwählbar:

3.1 Overview
Unterteilt noch mal in

Status
Hier erhält man Infos zur derzeitigen „Inbound Protection“ oder dem Outbound-Gegenstück, d.h., wie viele Zugriffe (rein- oder rausgehend) wurden abgefangen. Diese Seite ist wichtig, zumindest für die Macher des Programms, denn was nützt mir eine FW, die nichts abfängt. Also steht hier was. Dazu gleich noch mehr.

Produkt-Info
Zeigt allgemeine Infos an wie z.B. Versionsnummer, Support- und Update-Informationen sowie Infos zur Lizensierung und Registrierung.

Preferences
Hier kann man z.B. festlegen, ob ZoneAlarm gleich beim Rechnerstart mit hochfährt (unbedingt zu empfehlen!), ob die eigene IP-Adresse versteckt werden soll und noch ein paar andere Parameter.

3.2 Firewall
Hier fängt es schon an, interessant zu werden. Unterteilt in

Main
Hier legt man den grundsätzlichen Grad der Sicherheit fest. 3 Stufen sind wählbar: High, Medium und Low. Bei High geht so gut wie nichts durch, bei Low so gut wie alles.
Zusätzlich gibt es eine so genannte „Trusted Zone Security“. Hier kann man für Rechner, denen man „vertraut, gesonderte Einstellungen vornehmen.

Zones
Unter diesem Punkt wird´s langsam richtig wichtig. Hier teilt man die Welt in Gut und Böse ein. Internet=Böse, Trusted Zone = Gut. Beispiel: Es empfiehlt sich unbedingt, Rechner, die vielleicht in einem Private Network mit Eurem zusammenhängen, in die Trusted Zone aufzunehmen, sonst läuft zwischen diesen Rechnern auch nichts und ihr habt Euer Netzwerk ausgebremst.

3.3 Program Control
Unterteilung in

Main
Ähnlich wie bei 3.2, Main, nur dass es hier auf Programmebene geht, man also festlegen kann, ob einzelne Programme mit oder ohne Nachfrage eine Verbindung zum Internet aufbauen dürfen.

Programs
Hier legt man fest, welche Programme dürfen, und welche nicht. Keine Panik, das ergibt sich teilweise ganz von selbst.

3.4 Alerts and Logs
Unterteilung in

Main
Hier wird nur eingestellt, ob Alarme angezeigt werden sollen, oder ob ZoneAlarm Euren Einstellungen entsprechend quasi schweigend seinen Dienst verrichten soll.

Log Viewer
Guck mal, wer da hackt.

3.5 E-Mail Protection
Nichts Neues, E-Mails können gefährlich werden. Verdächtige Anhänge werden gekillt. Oder eben nicht, wenn man das Risiko liebt.

Soviel zur Darstellung des Programms. Ich darf nun überleiten zu den praktischen Erfahrungen.

Ich kann nicht meckern.

Soll ich NOCH ausführlicher werden? Also: Ich habe das folgendermaßen angefangen (und das kann ich auch nur empfehlen, und das sage ich völlig ohne Klugschiss):

Ich habe ein Heimnetzwerk und einen DSL-Anschluss über einen Router. Sobald mein Rechner angeschaltet wird, bin ich online. Es empfiehlt sich – immer, aber bei dieser Konstellation ganz sicher – hier bereits beim Start ZoneAlarm zu laden.

Dann habe ich erst mal alles auf maximale Sicherheit geschaltet. Mails, Programme, grundsätzliche Sicherheit. Das produziert natürlich jede Menge Fehler, aber Ihr werdet überrascht sein, wie viele Programme nebenbei, ohne Euch bescheid zu sagen, versuchen, Verbindung von oder zu Eurem Rechner aufzubauen. Und dann habe ich nach und nach die Programme zugelassen, aber nur die, die ich kannte. Bei den unbekannten habe ich abgelehnt, und solang alles noch funktionierte, bin ich auch dabei geblieben. Dieses Vorgehen ist schon allein deshalb sinnvoll, weil sich irgendein „böses“ Programm mit Sicherheit tarnt, z.B. als „Real Media Event Launcher“ (den es ja auch wirklich gibt). Aber woher soll ich wissen, ob das Programm, dessen Meldung ich erhalte, wirklich auch das ist, für das es sich ausgibt. Also blocken und gucken. Wenn irgendwas nicht funktioniert, war das Blocken halt ein Fehler.

Man kann bei diesen Einzelaktionen auch festlegen, ob sich ZoneAlarm diese Einstellung merken soll, also beim nächsten Mal das betreffende Programm durchwinkt oder nicht reinlässt, oder ob es jedes Mal wieder nachfragen soll. Ganz wie´s beliebt.

Fazit
Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung, ob ich an irgendwelchen Katastrophen vorbeigeschrammt bin, weil ich ZoneAlarm einsetze. Aber ich fühle mich deutlich besser, seit ich es habe. Unverträglichkeiten mit anderen Programmen konnte ich nicht feststellen, und das Tolle: ZoneAlarm ist kostenlos. Nachteilig ist höchstens, dass es eine falsche Sicherheit vorgaukelt, wie seinerzeit ABS. Alle ABS-Inhaber fuhren plötzlich, als sei der Erzengel Gabriel persönlich für die abgestellt, weil sie dachten, mit dieser tollen Technik passiert nichts mehr. Genau so ein Blödsinn wäre, sich blind auf die FW zu verlassen. Der Schutz kann nur so gut sein wie die Einstellungen es zulassen, und da ist jeder selbst gefragt.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv.

Mit Sicherheit durch's Netz

ein Testbericht von 2002-09-26 19:57:30 vom 26.09.2002
Empfehlung: ja
Kann man den Computer heutzutage wirklich sicher machen? 100 %ig wahrscheinlich nicht. Aber man kann schon was tun, um den PC wenigstens ein bißchen schützen - z.B. mit Zone Alarm.

Das Programm läßt sich problemlos kostenfrei aus dem Internet laden (http://www.zonelabs.com/). Um die rund 2,8 MB Setup-Programm aus dem Netz zu holen, braucht man zwar ein wenig Geduld. Das Installieren geht dann aber problemlos.

Die Funktion:
Zone Alarm "fragt" bei jeder Software, die mit dem Internet-Zugang zu tun hat, nach, ob man ihr tatsächlich den Zugang zum Netz genehmigen möchte. Man kann dann entweder eine einmalige Internet-Nutzung gewähren oder sich für eine permanente Erlaubnis entscheiden. Unter der Liste "Programms" sind all die Programme aufgeführt, die mit dem Internet in Verbindung stehen. Per Klick kann man auch hier einen Zugriff auf ein lokales Netzwerk oder ins Internet gewähren ...

Die Sicherheitseinstellungen:
Unter dem Knopf "Security Services" besteht die Möglichkeit, die Stärke der Sicherheitseinstellungen zu bestimmen. Diese sind auch davon abhängig, ob man an einem lokalen Netzwerk hängt oder direkt von einem einzelnen Computer ins Internet geht. In diesem Falle ist eine hohe Sicherheit empfohlen. Die Firewall verbirgt dann all diejenigen Port vor Zugriff, die nicht gerade von einem Programm genutzt werden. Zusätzlich kann man sich auch vor schlechten E-Mail-Anhängen schützen lassen ...

Bislang scheint mein Computer - auch durch Zone Alarm, dass seit gut vier Monaten auf meinem PC ist - relativ gut geschützt. Etwas negativ sind die englischsprachigen Anweisungen. Sie machen die Konfiguration für Leute, die keine absoluten Cracks sind, etwas schwieriger. Zone Alarm zu nutzen, lohnt aber trotzdem.

Update am 26.9.02:
Gerade hat sich Zone Alarm beim Login gemeldet. Nein, nein, kein Notalarm. Es geht um ein Update. Zuverlässig kriegt man alle paar Wochen eine aktualisierte Version und kann so relativ zuversichtlich sein, dass der Computer auch weiterhin sicher ist. Ich hab jedenfalls keine Probleme.
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
MiNic

So macht man eine Verbindung (relativ) sicher

ein Testbericht von 2002-03-19 10:25:39 vom 19.03.2002
Empfehlung: ja
Nachdem ich vor einiger Zeit festgestellt habe, dass mein PC von mehreren trojanischen Pferden geritten wurde, habe ich mir Zonealarm als Firewall aus dem Netz geladen. Und siehe da: Innerhalb einer halben Stunde wurden 8 Zugriffe geblockt, u.a. webhancer.

Beziehen kann man das kleine Programm (ca. 2,8 MB zum downloaden) unter www.zonealarm.de. Dort findet sich auch eine sehr gute und ausführliche Online- und Offline-Beschreibung zu den einzelnen Funktionen.

Gibt man bei der , übrigens sehr einfachen, Installation an, dass man das Programm (aktuelle Version: 2.6) nur Privat nutzt, kostet es kein Pfennig. Eine erweiterte version kann bei www.zonealarm.com für 20 US$ bezogen werden, die Freeware sollte aber ausreichend sein.

Zum Programm:

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Unter ALERTS sieht man ganz genau, wann was geblockt wurde. Hier bestimmt man auch, ob beim Blocken eine Meldung kommen soll und ob diese meldungen in einem Log-File gespeichert werden sollen. Leider kann man aber den Speicherort nicht selbst festlegen. Die Liste und die Datei kann jederzeit gelöscht werden.

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Die Funktion LOCKED ( einschließen , in Schach halten) erlaubt nur einem autorisierten Programm aktiv zu werden. Alles andere wird grundsätzlich geblockt , die Verbindung zum Internet bleibt aber bestehen. Hier kann man auch einstellen, nach wieviel Minuten Inaktivität die Verbindung geblockt werden soll, oder aber ob sie beim Einschalten des Screensavers gesperrt werden soll. Dies lässt sich natürlich auch wieder alles abschalten.

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Unter SECURITY stellt man den Grad der Sicherheit ein:

LOW: Zone Alarm erlaubt nahezu alles. Es ist sowohl die Kommunikation mit Deinem Rechner möglich , wie auch der Datenaustausch mit dem Internet fast uneingeschränkt ermöglicht wird.

MEDIUM: Erlaubt den lokalen Zugriff auf Windows-Anwendungen und Dateien, blockt aber den Zugriff auf lokale Daten aus dem Internet. Ausgenommen sind die von Dir autorisierten Programme. Zone Alarm arbeitet im 'Stealth Modus', das bedeutet, alle Ports die nicht in 'use' , also in Gebrauch sind , werden vor dem Zugriff aus dem Internet 'versteckt'.

HIGH: Zone Alarm blockt alles , es sei denn man erlaubt es ausdrücklich. Der Lokale Zugriff auf Programme/Dateien Deines Rechners wird geblockt (Ausnahme autorisierte Programme). Der Zugriff aus dem Internet wird auf die autorisierten Programme des lokalen Rechners beschränkt. Zone Alarm arbeitet auch hier im 'Stealth Modus'. Das bedeutet, alle Ports die nicht in 'use' , also in Gebrauch sind , werden vor dem Zugriff aus dem Internet 'versteckt'.

ENABLE MAILSAFE PROTECTION: E-mail Anhänge werden unter Quarantäne gestellt, was verhindert, dass nach dem öffnen einer Mail schädlicher Code seine Arbeit aufnehmen kann.

Unter SECURITY nimmt man auch die Einstellungen für ein evtl. vorhandenes Netzwerk vor.

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Unter PROGRAMS kann man bestimmte Programme mit bestimmten Rechten sowohl Lokal als auch fürs Internet authorizieren:

ALLOW: erlaubt einem Programm den generellen Zugriff in einem ausgewählten Bereich , also Lokal und/oder Internet. Dabei ist es nicht möglich, einem Programm Rechte für den Zugriff auf das Internet zu erteilen und gleichzeitig den lokalen Zugriff einzuschränken , da die Internet-Rechte nicht größer als die lokalen Rechte sein dürfen..Es ist also nicht möglich dem Browser Internet-Zugriff zu erlauben und lokal den Zugriff zu blocken.

DISALLOW: verweigert einem Programm den Zugriff lokal oder Internet.

ASK: ZoneAlarm fragt nach, ob der Zugriff gestattet ist. Ist der Zugriff einmal erlaubt, bleibt er für diese Sitzung auch erhalten. Kann man als Vorteil oder Nachteil sehen...

ALLOW SERVER: Einem Programm können Server Rechte gegeben werden. Wichtig für ICQ oder Netmeeting.

PASS LOCK: Ein so markiertes Programm hat generell die Erlaubnis Daten zu tauschen.

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Unter CONIGURE lassen sich generelle Einstellungen vornehmen, wie Z.B. 'On top during Internet activty', 'Load ZoneAlarm at startup' und Update-Check (Erläuterungen dazu muss ich ja wohl nicht geben...).

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Dann gibt es auf der Oberfläche noch den StOP-BUTTON, mit dessen Hilfe man sofort alle Aktivitäten blocken kann.

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FAZIT:

Zonealarm ist ein kleines, leicht zu installierendes und zu bedienendes Programm, das die Internet-Verbindung (relativ) sicher macht. Ich kann es absolut empfehlen.
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
schraddel

Umfassende Erklärung zu ZoneAlarm

ein Testbericht von 2002-03-06 10:02:04 vom 06.03.2002
Empfehlung: ja
ZoneAlarm.de ist eine Website, die sich nur einem Ziel verschrieben hat: Das beliebte Firewall-Programm ZoneAlarm, das es leider nur auf Englisch gibt, den deutschen PC-Usern ausführlich zu erklären. Zugleich lernt man auf dieser Seite einige wichtige Dinge zum Thema "Datensicherheit".

Für alle, die ZoneAlarm noch nicht kennen, hier zunächst eine kleine Beschreibung des Programms.

ZoneAlarm ist eine sogenannte "Personal Firewall", also ein Programm, das unerwünschte Zugriffe aus dem Internet auf den eigenen Rechner verhindert. Und umgekehrt.

Genau bei diesem "umgekehrt" liegt der Schwachpunkt. Diese Funktion dient dazu, einem Trojaner, der sich eventuell auf dem eigenen Rechner installiert hat, den Zugriff aufs Netz unmöglich zu machen. Einige Programme benötigen aber diesen Zugriff, denn sonst könntet Ihr nicht surfen, mailen, ICQen, und so weiter. Deswegen muss den Programmen, die aufs Netz zugreifen können sollen, dieser Zugriff "von Hand" freigegeben werden.

Wieder einmal ereignen sich dabei 99 Prozent aller Fehler zwischen Tastatur und Sessel. Wer würde einem Programm, das sagt, es sei der Internet Explorer, nicht erlauben, aufs Internet zuzugreifen? - Aber denkt daran, Trojaner können lügen. Wenn man ZoneAlarm zum ersten Mal installiert, sollte man sich besonders gut überlegen, welchem Programm man welchen Zugriff erlaubt.

Wie man das richtig macht, sollte eigentlich auf ZoneAlarm.de erklärt werden. Liest man das Kapitel über die Installation der Software durch, wird am Ende zwar auf einen Abschnitt "Konfiguration" verwiesen; bis heute (6.3.02) konnte ich diesen Abschnitt aber noch nicht finden. Ich hoffe sehr, dass er bald auf der Seite erscheinen wird, denn sie ist offensichtlich von Leuten gemacht, die sich gut auskennen, so dass alles, was ich an dieser Stelle über die Konfiguration von ZoneAlarm schreiben könnte, zu wenig wäre.

Einige wichtige Grundeinstellungen findet man bei ZoneAlarm.de unter der Rubrik "Glossar" - also da, wo man eigentlich nur technische Begriffserläuterungen vermuten würde. Die gibt es dort natürlich auch, und sie sind wirklich SEHR technisch. Anfänger sollten sich davon jedoch nicht abschrecken lassen, sondern ihr ZoneAlarm einfach so konfigurieren, wie es dort gezeigt wird. Damit hat man seinen Rechner schon relativ gut vor Angriffen geschützt.

In der Standard-Einstellung poppt jedesmal das ZoneAlarm-Fenster auf, wenn eine unerwünschte Anfrage aus dem Internet kommt. Die meisten dieser Fälle sind völlig harmlos; aber Neulinge bekommen meist einen gehörigen Schreck. Es lohnt sich deshalb, auf ZoneAlarm.de die Rubrik "ZA-Meldungen" zu lesen; dort werden die wichtigsten Dinge erklärt.

Was aber tun, wenn wirklich jemand den eigenen Rechner angreift, oder ein eingeschlichener Trojaner irgendwelche Daten senden möchte?

Hier bietet ZoneAlarm.de Hilfe an. Die Portliste zeigt, welche bekannten Trojaner welche Ports (logische "Zugriffspunkte") verwenden. Daran kann man einige Vertreter dieser Gattung identifizieren - und mit Hilfe eines guten Virenscanners entfernen.

Bei Angriffen von außen kann man versuchen, mit Hilfe eines Tracing-Programms den Angreifer zu ermitteln. Hierfür wird das Programm NeoTrace empfohlen, das - ebenso wie ZoneAlarm selbst - über ZoneAlarm.de zum Download angeboten wird. Wohl aus rechtlichen Gründen landet man hierbei auf den Download-Seiten der Programmhersteller, die natürlich englischssprachig sind, aber ein Programm zu laden und zu installieren, bekommt man auch mit geringen Englischkenntnissen hin.

Eines sollte aber klar sein: Wenn ein Angreifer seine Identität verschleiern will, dann kann er das auch. Wird man von außen hartnäckig genervt, dann genügt es für den Privatanwender in den meisten Fällen, die Internet-Verbindung zu trennen und sich neu einzuwählen. Damit erhält man von seinem Provider eine neue IP-Adresse zugewiesen, was zur Folge hat, dass der eigene Rechner für den Angreifer plötzlich verschwunden ist. - Eine kleine Ausnahme stellt T-Online mit T-DSL dar; hier kann es vorkommen, dass man nach der Neuanwahl wieder dieselbe IP-Adresse bekommt wie vorher.

Insgesamt ist ZoneAlarm eine sehr hilfreiche deutschsprachige Seite für alle Anwender des beliebten Firewall-Programms. Man braucht allerdings etwas technisches Verständnis und etwas Geduld zum Lesen, und vor allem das angekündigte Kapitel zur Konfiguration des Programms sollte unbedingt bald hinzugefügt werden. Wer Englisch kann, findet andernorts im Internet bessere Informationen über ZoneAlarm und Firewalls im allgemeinen; deutsche Seiten zum Thema gibt es jedoch nur wenige, und umso erfreulicher ist es, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, ZoneAlarm.de zu erstellen.
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Kommentare
my-opinion
my-opinion, 06.03.2002
hab das Programm wieder deinstalliert und den Norton gekauft. ZoneAlarm war mir zu anstrengend. :- CU Alex
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