Mattel Barbie - Fairytopia Spielset

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Produktbeschreibung

Mattel Barbie - Fairytopia Spielset

gelistet seit 12/2004
Hersteller Mattel, http://www.mattel.de/
mattel-gmbh
weitere Mattel Mattel Barbie & Mattel Spielzeug

Allgemeine Informationen

Typ Puppenzubehör

Tests und Erfahrungsberichte

  • Hinter der fantastischen Idee verbirgt sich Nepp

    • Spaßfaktor:  gering
    • Qualität & Verarbeitung:  schlecht
    • Reinigung & Pflege:  durchschnittlich

    Pro:

    netter und optisch gut gelungener Versuch von Mattel

    Kontra:

    Preis, Qualität, Funktionstüchtigkeit, Werbenepp

    Empfehlung:

    Nein

    Weihnachten, Geburtstag, Ostern – die Feierlichkeiten und insbesondere Geschenkanlässe sind vorüber, da findet meine Tochter in einem Flyer von Toys“R“us die Werbung für das Blumenhaus von Fairytopia. Quasi aus eigenem Antrieb beschloss sie, das Feenhäuschen von ihrem Taschengeld zu bezahlen.

    Prinzipiell wollen wir sie an den vernünftigen Umgang mit Geld heranführen, und dazu gehört auch, dass meine Tochter von allein die Vor- und Nachteile einer Anschaffung, über die sie selbst entschieden hat, erkennt. Und so ließen wir in diesem Fall mal keine Meinung dazu verlauten und erlaubten ihr, das Teil zu kaufen.


    Was ist das „Barbie Fairytopia Peony Blumenhaus“?
    **********************************************************

    Die Werbung verspricht:
    „Elinas fantastisches Blumenhaus sieht genauso aus wie das Original aus dem Film im Kleinformat! Mit dem zauberhaften Blumenhaus, das sich wie von Zauberhand in ein Blumenschloss verwandelt, lassen sich die Geschichten um Elina und ihre Freunde wunderbar nachspielen! Mit eingebauter Flugfunktion und anderen Überraschungen. 3,8 cm große Figuren von Elina und Dandelina sowie eine Bibble-Figur sind auch mit dabei.“

    Stellt euch das Ganze wie eine Art Mini-Puppenhaus für Feen vor. Allerdings sind hier lediglich 3 Schlafzimmer vorhanden.
    Es ist im bespielbaren Zustand ein recht stabiles und hauptsächlich einteiliges Blütenensemble aus Plastik, bestehend aus einem grünen „Fuß“, der die Wiese darstellen soll, und vier doch sehr hübschen, unterschiedlichen Fantasieblumen in Violett, Pink, Weiß und Türkis.

    Dazu gibt es einen „See“ aus Pappe, eine gelbe Brücke, 2 winzige Feen (die zauberhafte Elina und Dandelina), einen Bibble (das ist das blaue Tier, was man inzwischen auch als Kuscheltier erwerben kann), ein Blütenbettchen für eine Fee und einen Schlafzimmer-Spiegel.

    Insgesamt und im aufgebauten Zustand ist das Blumenhaus ca. 50 cm lang, (mit See) 30 cm tief und (mit herausgezogenem Glockenblumenstiel) ca. 50 cm hoch.


    Und was kann man damit machen?
    ***************************************

    Das Blumenhaus kann auf dem Fußboden oder einem Tisch stehend bespielt werden.

    Die Blüte in Violett lässt sich auf- und zuklappen; darin befindet sich ein kleines und nicht herausnehmbares Bett für eine der Feen. An ihrem Stamm kann das Kind ein Blatt von unten nach oben schieben.

    Von der pinkfarbenen Blüte lassen sich die vorderen 3 Blütenblätter nach unten drücken und geben so den Inhalt preis. Hierhinein passt das kleine Blütenbettchen.
    Am Stiel dieser Blüte befindet sich eine kleine Klappe, mit der sich das Versteck schließen lässt.

    Die Blume in Türkis hat keine besondere Funktion, außer dass sich eine Fee dort platzieren kann und ein Blatt beweglich ist.

    Die Glockenblume ragt über das Ensemble hinweg. Ihr Stiel lässt sich (normalerweise) nach oben ziehen und einrasten, so dass das Kind die gesamte Blume im Kreis drehen kann. Die Blüte, die wiederum um ihre eigene Achse gedreht werden kann, ist nach einer Seite offen und bietet Platz für eine kleine Fee.
    An den „Stempeln“ der Glockenblume sind winzige Häkchen, an welche das Kind die Feen hängen kann, so dass diese „fliegen“.

    An verschiedenen Stellen in den Blüten befinden sich kleine „Nippel“, auf die die Feen gesteckt werden können. Zu diesem Zweck haben die mitgelieferten, winzig kleinen Feen an ihrer Unterseite jeweils ein kleines Loch.


    Alter
    ******

    Da kein Alter angegeben ist, muss ich mutmaßen, welche Zielgruppe mit dem Blumenhaus angesprochen werden soll. Für Barbie interessieren sich ja schon die Kleinsten, und auch die Augen meiner Tochter leuchten, wenn sie einen Katalog von Mattel in den Händen hält.

    Für Kinder unter 3 Jahren ist das Blumenhaus absolut nicht geeignet, weil insbesondere die Feen so winzig sind, dass sie schlichtweg verschluckt oder eingeatmet werden könnten.
    Möglich ist, dass Kinder im Alter von 4 – 5 Jahren zur Zielgruppe gehören. Hier allerdings befürchte ich, dass sie arge Probleme mit den Kleinteilen bekommen könnten, da diese einfach für die kleinen Kinderhände kaum „händelbar“ sind.

    Für 6- oder 7-Jährige und aufwärts ist das Blumenhaus meines Erachtens von der Größe her gut geeignet. Allerdings liegen die Bedienungsmöglichkeiten hier schon wieder unter dem Niveau derart „großer“ Kinder. Es können lediglich die Blüten aufgeklappt und die Feen versetzt werden. Hallo? Wer soll das bitte kaufen?


    Hersteller
    ***********

    Bedanken können wir uns für dieses tolle Produkt bei:

    Mattel GmbH
    An der Trift 75
    63303 Dreieich
    Deutschland
    Tel.: +49 (0) 6103/891-0
    Fax: +49 (0) 6103/891-300
    E-Mail: info.de@mattel.com
    Internet: www.mattel.de

    Fotos findet ihr auch unter www.barbie.de.


    Kauf/Preis
    ************

    Das Barbie Fairytopia Peony Blumenhaus haben wir bei Toys“R“us für stattliche 29,99 Euro erworben. Im Internet fand ich es gar für von 39,99 Euro - reduziert auf 34,99 Euro. Es dürfte überall dort erhältlich sein, wo auch Barbie verkauft wird.

    Ich halte den Preis für schlichtweg überzogen und würde ihn sogar als „Frechheit“ bezeichnen. Natürlich handelt es sich um eine Marke, nämlich Barbie, und Mattel verschenkt bekanntlich nichts, wonach besonders kleine Mädchenherzen ganz aufgeregt schlagen.

    Wenn ihr meine Meinung zu diesem Produkt gelesen habt, versteht ihr auch, warum ich das Blumenhaus nicht noch einmal und auch nicht für den halben Preis kaufen würde.


    Die Verpackung
    ******************

    Das Blumenhaus ist in einem riesigen Karton in vorwiegend barbie-rosa verstaut, dessen Vorderseite eine große transparente Fläche aufweist und einen Blick auf den Inhalt erlaubt.
    Die Bezeichnung „Flower House“ sticht dabei in großen Buchstaben hervor, die Kategorie „Barby“ und „Fairytopia“ wird zusätzlich durch Glitzerschrift lila und silbern hervorgehoben.

    In vielen verschiedenen Sprachen und an unterschiedlichen Stellen werden nun die Vorzüge dieses Blumenhauses hervorgehoben. Da tauchen Sprüche auf wie: „Mit eingebauter Flugfunktion“ und „Mit vielen Extras“ usw. Was ich davon halte, könnt ihr weiter unten auch noch lesen.

    Jetzt beginnt die Puzzlearbeit – und das zu einem Zeitpunkt, wo kleine Mädchen ganz besonders ungeduldig sind: Das Blumenhaus ist nicht nur mittels Draht mit einem kleineren umlaufenden Pappkarton verbunden, sondern zusätzlich an den verschiedensten – und nicht wenigen - Stellen mit Klebestreifen versehen, der wiederum auf der inneren Verpackungsrückseite befestigt ist. Das Auspacken allein nahm gute 20 Minuten in Anspruch und erfordert das Vorhandensein zumindest einer erwachsenen Person. Schließlich soll das Produkt ja nicht beschädigt werden.

    Die Verpackung ist nach dem Auspacken auch nach allervorsichtigster Behandlung beim besten Willen nicht mehr verwendbar, d. h. das Blumenhaus muss anderweitig untergebracht werden, wenn das Kind nicht damit spielt und ein Einstauben verhindert werden soll.

    Separat verpackt sind 3 Blütenblätter der pinkfarbenen Tulpe sowie die Figuren und die Brücke.


    Aufbau
    ********

    Dem Blumenhaus liegt eine Aufbauanleitung bei. Hierbei handelt es sich um einen in mehreren Sprachen verfassten Zettel, auf welchem sich einige Skizzen mit den verschiedensten Bedienungsmöglichkeiten befinden. Aus diesen soll hervorgehen, welche Blüten sich wie öffnen lassen. Naja, man braucht schon eine Menge Fantasie, wenn man daraus schlau werden will. Aber da das Produkt nicht sonderlich anspruchsvoll ist, lassen wir das mal gelten. Die Hauptsache ist ja, dass es am Ende funktioniert, oder?

    Die 3 separat verpackten Blütenblätter der pinkfarbenen Tulpe müssen zu den bereits vorhandenen gesteckt werden.

    Schließlich soll der Stiel der Glockenblume so nach oben gezogen werden, dass sich diese ungehindert im Kreis drehen kann. Leider haben wir das nicht hinbekommen; er blockierte bereits beim ersten Ruck und ließ sich nicht nach oben bewegen. Meine Tochter erklärte sich aus Angst, das Blumenhaus könnte beschädigt werden, bereit, fürs Erste nur so damit zu spielen. Mein Mann sollte jedoch am Abend auch keinen Erfolg haben.


    Meine bzw. die Meinung meiner Tochter
    *******************************************

    Meine Tochter hat das Blumenhaus voller Freude vor sich hingestellt und begann, mit den winzigen Feen zu spielen. Nach einer halben Stunde etwa rief sie mich zu sich. Unter Tränen berichtete sie mir, dass sie sich beim Kauf doch vertan hätte. Sie wirkte sehr unglücklich.
    Was war geschehen?

    1. Feen
    Sie sind zwar süß, aber man muss schon genau hinschauen, um etwas zu erkennen. Die kleinen Körper sind obendrein auch sehr dünn und meines Erachtens kaum brauchbar für Kinderhände.

    Die Feen stehen auf einer Art Podest, so dass sie frei aufgestellt werden können. Sobald man versucht, sie in einen der „Nippel“ zu drücken, knicken die schmalen Beinchen so ein, dass nicht nur ein Kind das Schlimmste befürchten muss. Spätestens beim 3. Versuch eines Kleinkindes dürften die Feen auf brutalste Weise beinamputiert sein. Dann könnten sie zwar noch in den Bettchen liegen…

    2. Zubehör
    Das „ach so tolle Zubehör“ besteht aus den bereits beworbenen Teilen, nämlich einem Blütenbettchen, dem Spiegel und der Brücke. Mehr ist da nicht, mehr kommt da nicht. Oder war ich zu naiv, da noch etwas zu erwarten?

    3. „Fliegen“
    Genau hieß es ja „Feen mit eingebauter Flugfunktion“. Da denke ich zunächst an batteriebetriebene Teile – ihr nicht? Gerade Kinder glauben doch noch treuherzig an Werbesprüche und nehmen deren Inhalte sehr ernst.
    Gedacht ist es aber so, dass die Feen mittels einer sehr wackeligen Plastikverbindung an die „Stempel“ der Glockenblume gehängt werden können und sich – per Handantrieb durch das Kind – mit dieser im Kreise drehen. Wirklich toll! Ich bin ja so begeistert! Dazu müsste es nur funktionieren…

    4. Glockenblume
    Kommen wir doch zum Hauptproblem. Der Stiel der Glockenblume ließ sich also nicht nach oben ziehen, so dass diese sich zwar drehen konnte, aber dabei an die anderen Blumen stieß (was vermutlich nicht passieren sollte). Und wenn ich da noch Feen dranhänge…

    5. Bedienungsmöglichkeiten
    Das tolle, fantastische Blumenhaus entpuppte sich als lächerliches Kleinkinderspielzeug für Mädchen, die, wenn sie im Ich-mag-Feen-Alter sind, nichts mehr damit anfangen können, weil es anspruchsloser nicht sein kann. Blüte auf, Fee rein, Blüte zu, Klappe auf, Brücke rechts aufgestellt, Fee an Glockenblume gehängt, halbe Runde gedreht, an anderer Blüte angestoßen, Fee abgefallen, Fee aufgehoben, Brücke links hingestellt, Tulpe auf, Fee rein, Tulpe zu, Klappe zu, Affe tot…
    und Kind traurig.


    Und was nun?
    ****************

    Auftrags meiner Tochter begab ich mich also heute noch einmal zu Toys“R“us und reklamierte die mangelhafte Qualität der Feen und insbesondere die Funktionsuntüchtigkeit der Glockenblume. Die Dame an der Information wollte mich zunächst abwimmeln, weil die Feen keinen Reklamationsgrund darstellten. Als ich ihr jedoch die Glockenblume vorführte (vielmehr NICHT vorführte!), willigte sie ein, mir einen Gutschein auszustellen.


    Fazit
    ******

    Ich hatte immer schon eine gewisse Abneigung gegen Barbie und das Tamtam drumherum. Diese sollte sich mit diesem Produkt nicht nur bestätigen, sondern noch verstärken.

    Eine Barbie-Puppe ist wenigstens noch stabil und bespielbar, was man von diesem „zauberhaften“ Blumenhaus nicht behaupten kann. Zwei Sterne will ich gern für die hübsche Aufmachung und die grundsätzlich nicht schlechte Idee vergeben.

    Ich bemängele, dass es keiner Altersgruppe richtig zugeordnet werden kann. Im Grunde ist es anspruchsloses Kleinstkindspielzeug mit jedoch viel zu winzigen Teilen und einem Interessengebiet, was eher bei älteren Kindern angesiedelt ist.
    Ich bin absolut entsetzt über die miese Qualität – und das zu einem verhältnismäßig hohen Preis.

    Und nicht zuletzt ärgere ich mich, dass meine Tochter, die sich anfangs so sehr freute, so bösartig ge- und enttäuscht wurde, denn die Sprüche in der Werbung und auf der Verpackung hatten mit dem tatsächlichen Produkt bzw. den Bedienungsmöglichkeiten nichts mehr zu tun.

    Eine Empfehlung kann ich euch heute leider nicht aussprechen.
    Viele Grüße
    Kathrin

Mattel Barbie - Fairytopia Spielset im Vergleich

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