Yamaha PSR-530

Yamaha-psr-530
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Produktbeschreibung

Yamaha PSR-530

gelistet seit 09/2003
Hersteller Yamaha, http://www.yamaha.de
yamaha-music-europe-gmbh
weitere Yamaha Keyboards

Tests und Erfahrungsberichte

  • weckt den Bohlen in Dir! :o)

    • Klangqualität:  sehr gut
    • Design:  gut

    Pro:

    -

    Kontra:

    -

    Empfehlung:

    Ja

    Da ich ja ein kreativer Typ bin *schulterklopf*, bin ich auch in vielen Bereichen gerne offen für neues und "mittendrin statt nur dabei"! Und weil ich auch schon immer "Musik im Blut" hatte, beschloß ich eines Tages spontan, Musik nicht mehr nur zu hören sondern auch mal zu machen! Das war der eine Grund, warum ich ein Keyboard wollte, der andere war die letzte leere Stelle in meinem Wohnzimmer, die mir schon immer ein Dorn im Auge war, aber das ist eine andere Story! ;o)

    Natürlich wollte ich es mit dem Kauf(preis) nicht übertreiben, nach oben sind hier ja fast keine Grenzen gesetzt. Und ob mir das "keyboarden" denn am Ende überhaupt taugen würde, stand ja auch noch in den Sternen. Ich hätte natürlich auch erstmal in irgendeinen Music-Shop gehen und stundenlang austesten können, wie belastbar der Verkäufer wäre und wie lange er versucht zu lächeln, während er innerlich an meinen ersten "Arien" zerbrechen würde - aber das war mir dann doch zu dumm, dazu bin ich viel zu spontan, entweder gleich her damit oder ganz bleiben lassen!

    Also sah ich mich auf dem Gebrauchtwaren-Markt um, welch weise Entscheidung! Denn hier findet man eine große Auswahl an durchaus professionelleren Keyboards, die seinerzeit das Top-Modell ihrer Baureihe darstellten und nun für kleines Geld zu haben sind. In einer Online-Auktion kam mir dann das Yamaha PSR-530 vor die Nase. Ich wußte sofort, daß dies auch ein professionelleres Modell war, denn es bot sehr viele Features die mir absolut gar nix sagten - also genau das richtige für mich, her damit! ;o) Deshalb habe ich dann beim PSR-530 zugeschlagen!


    ■ DAS YAMAHA PSR-530

    • LIEFERUMFANG

    Als das Keyboard ankam war ich erstmal überrascht: es war viel größer, als es auf den Bildern ausgesehen hatte. Man kann das Gerät mittels Netzteil oder sechs Monozellen 1.5v betreiben. Echte Batterien sind aber wohl eher eine Notlösung, wiederaufladbare Akkus sind dafür sicher besser geeignet. Das Netzteil gehört leider nicht zur Grundausstattung des Boards dazu. Yamaha läßt sich seine eigenen Netzteile ziemlich teuer extra bezahlen, mit einem günstigeren, einstellbaren Universal-Netzteil geht es aber auch prima! Was beim PSR-530 allerdings dazugehört, ist ein Notenständer, ein mehrsprachiges Handbuch und ein Musik-Cartridge. Dazu unten mehr.

    • ANSCHLÜSSE

    Das Gerät verfügt über mehrere externe Anschlußbuchsen (alle 6.3 mm Klinke). Erstmal kann man an der Vorderseite einen Kopfhörer anschließen, die Keyboard-eigenen Boxen werden dann stummgeschaltet. Je nach Talent wird es euch euere Umgebung danken! Obwohl die Boxen den Klang sehr gut rüberbringen und auch Power haben, kann man über zwei rückseitige AUX-Anschlüsse das Stereosignal zu anderen Geräten wie Verstärker, Stereoanlage o.ä. weiterleiten. Dann wäre noch der "Sustain"-Anschluß erwähnenswert, an dem man ein Fußpeadal anschließen kann, mit dem man wie bei einem Klavier die Noten länger aushalten kann.

    Das Gerät beherrscht auch MIDI-Funktionen und verfügt über drei entsprechende Buchsen: zwei genormte MIDI-IN/OUT-Buchsen, um Geräte untereinander zu verbinden, sowie eine RS-232C-"TO-HOST"-Buchse, um das Keyboard über die serielle Schnittstelle an einen PC "anzudocken". Was MIDI eigentlich ist? Dieses Format gibt es schon länger, das sind diese kleinen, je nach Qualität einer Soundkarte mehr oder weniger ansprechend klingenden Liedchen, die man oft auf diversen Webseiten im Hintergrund hören kann!

    Auf der Oberseite findet man dann noch einen sog. "Cartridge"-Schacht. Hier kann man kleine Module einstecken, die verschiedene neue Rythmen oder fertige Musikstücke enthalten. Das erinnert etwas an die gute, alte Telespiele-Zeit, wenn man solch ein Modul einsteckt! Damit kann man auch prima angeben, wenn man einfach nur so tut als ob man spielt, während das Keyboard den Rest erledigt! Diese Cartridges sind also auch sehr gut für angehende "Möchtegern"-Selbstunterhalter geeignet! ;o)

    • FEATURES

    Also erstmal, wenn ich hier alle Funktionen dieses Boards angeben würde, wäre der Bericht 18 Seiten lang und in ca. zwei Wochen fertiggestellt... da das aber weder in meinem noch in euerem Interesse liegen kann, werde ich mich aufs wesentliche beschränken. Viele Funktionen sind auch dermaßen speziell, das man sie als "Normalsterblicher" quasi nie zu Gesicht bekommen wird. Ok fangen wir an!


    • das Keyboard verfügt über 61 große, anschlagdynamischen Tasten. Je nachdem, wie fest man in diese "reinhaut", wird der Ton kräftiger oder leiser wiedergegeben.
    • insgesamt hat man die Qual der Wahl zwischen 692 Stimmen: 200 natürliche oder synthetische Musikinstrumente, 12 Drumkits und 480 Effekte.
    • das Keybord läßt sich auch auf ein Schlagzeug umschalten, dann steht an jeder der 61 Tasten ein anderes Schlagzeug-Instrument zur Verfügung.
    • mit der Begleitautomatik erhält man insgesamt 100 Styles (Rhytmen) zur Verfügung gestellt. Dabei wird jeder Geschmack bedient, ob modernerer wie Pop, Rock, Funk, Tekkno oder klassischer wie Country, Polka, Walzer.
    • der zentrale, große Mehrfunktions-LCD-Monitor, über den man die meisten Funktionen des Keyboards einstellen kann und der die aktuellen Einstellungen übersichtlich darstellt.
    • vier "Registration-Memory"-Tasten, über die man bevorzugte Keyboard-Einstellungen speichern und später mit einem einzigen Knopfdruck zurückerhält.
    • ein kleiner Sequenzer bietet die Möglichkeit, selbst Musik zu komponieren und abzuspeichern. Dazu stehen vier Melodiespuren und eine Begleitspur zur Verfügung.
    • über die "User-Style"-Funktion kann man sich seine eigenen Begleit-Rhytmen erstellen, sowohl was Instrumente als auch Drums anbelangt.
    • das eingebaute Verstärker-/Lautsprechersystem bietet einen hervorragenden Klang, auch wenn man die Lautstärke mal höher einstellt. Der Klang bleibt immer sauber, nichts dröhnt oder vibriert.
    • Digitale Effekte verleihen dem Klang mehr Tiefe und Räumlichkeit. Obwohl das Gerät schon 1997 auf den Markt kam, bietet es bereits so eine Art "Mini-Surround"!
    • die weiteren Features wie die separaten Cartridges oder die vielfältigen Midi-Funktionen habe ich ja bereits oben aufgezählt.

    Der Sequenzer ist ein nettes Feature, da man damit seine eigenen Stücke composen und im keyboard-eigenen Speicher aufbewahren kann. Allerdings ist er mit nur vier Tonspuren schon sehr mickrig ausgefallen. Einer meiner Kumpels hat ein kleineres Keyboard, und selbst das bietet insgesamt schon 10 Tonspuren. Für den Einsteiger wird das noch keine so große Rolle spielen, aber wenn man mit der Zeit etwas besser spielt, will man sicher auch mal etwas eigenes auf die Beine stellen, was aber durch die wenigen Tonspuren schon etwas eingeschränkt wird.

    • BEDIENUNG

    Die Bedienung der Grundfunktionen ist erstaunlich einfach und logisch gestaltet und das Handbuch war in den meisten Fällen überflüssig! Man wählt die gewünschte Grundfunktion (z.B. Instrument, Rhytmus oder Song) über die Tasten, die links und rechts neben dem LCD-Display angebracht sind. Dann gibt man einfach die Nummer des gewünschten Rhytmus oder Instruments ein. Dies geschieht entweder über einen Zehner-Zahlenblock oder über ein großes rundes, sog. anschlagloses "Juggle"-Rad, mit dem man sich den gewünschten Effekt oder Style "herdreht". An der Oberseite des Keyboards sind praktischerweise alle Nummern der Voices, Rhytmen und Effekte aufgedruckt.

    Das Keyboard wird fast ausschließlich über das LCD-Display und dem Zehnerblock/Juggle-Rad bedient. Ansonsten findet man nur einige wenige separate Tasten, mit denen man z.B. Harmony-, Chorus- oder Hall-Effekte zu- und abschaltet. Weiter kann man noch die Begleitung starten/stoppen, deren Klanglage/Tempo nachregeln und das Lautstärke-Verhältnis zwischen Begleitung und gespieltem Instrument einstellen. Für die "Master-Volume" steht ein weiteres großes Regelrad zur Verfügung.

    Alles in allem kann ich die Bedienung nur als "gelungen" bezeichnen. Interesse und Neugier natürlich vorausgesetzt, blickt man beim PSR-530 sehr schnell durch. Naja, Yahama stellt Keyboard ja auch nicht erst seit gestern her, und das merkt man dann auch sofort!


    ■ UND WIE SPIELT ES SICH DENN SO?

    Tja, damit kommen wir zum ersten kleinen Manko des PSR-530: ich habe etwas kleinere Hände, das Keyboard dafür etwas größere Tasten! Ich kann schon damit spielen, aber manchmal muß man schon ganz schöne Verrenkungen hinlegen, um dem Gerät die gewünschten Tonkombinationen zu entlocken! Gicht durch Keyboardspielen? Die Zukunft wird es zeigen! Ich will hier aber auch darauf hinweisen, das die meisten Keyboards, auch von anderen Herstellern, solche großen Tastenfelder haben. Es gibt sehr wohl auch Keyboards mit kleineren Tasten und es war eindeutig mein Fehler, das beim Kauf nicht beachtet zu haben.

    Die verfügbaren Instrumente hören sich zum großen Teil verblüffend realistisch an. Gerade auch die verschiedenen Chöre ("bin-ich-jetzt-im-Himmel?"-Feeling pur!), die synthetischen Instrumente oder vor allem die E-Gitarren erhalten mein höchstes Lob - damit kann man echt hammergeile (böses Wort, darf man das hier schreiben?) Gitarrensolos hinlegen! Man kann das Tastenfeld auch auf zwei verschiedene Instrumente aufteilen ("Split-Voice") oder zwei Instrumente mischen ("Dual-Voice"), was auch super rüberkommt. Der integrierte Verstärker und die Boxen hören sich dabei immer gut an - auch wenn´s mal lauter wird, dröhnt nichts und auch die Bässe bleiben immer voll und kräftig.

    Die Begleitmelodien stammen wie das Keyboard auch von 1997 und klingen z.T. schon leicht "angestaubt". Aber man kann sich etwas aktuellere Styles auf erwähnten Cartridges besorgen. Ich kann nur sagen, es macht wirklich Spaß damit zu spielen, fängt man mal damit an und verfällt dann seinen eigenen Klängen (ob im positiven Sinn oder traumatisch gesehen), will (kann) man gar nicht mehr damit aufhören! ;o)


    ■ FAZIT

    Obwohl es bereits vor sechs Jahren auf den Markt kam, bietet das PSR-530 auch heute noch immer erstaunlich viel für sein Geld. Hatte es bei seinem Debüt rund DM 1200.- gekostet, findet man es heute gebraucht schon für ca. 160 Euro aufwärts - und für das Geld ist wirklich nichts kaputt! Ich habe den Kauf jedenfalls nicht bereut und klimpere dann und wann sehr gerne und mittlerweile auch ganz ansehnlich darauf herum.

    Einsteigern in Sachen Keyboard rate ich, sich vor dem Kauf eines neuen und teueren Gerätes ruhig erstmal nach einem gebrauchten Board umzusehen, das spart einem nicht wenige Euros. Gebrauchtwaren-Märkte und Auktionshäuser quillen fast über mit den einstigen Top-Modellen!

    Kein Zweifel, das PSR-530 hat den "Bohlen" in mir geweckt! Probiert´s doch einfach mal! So, und jetzt gehe ich "Geronimo´s Cadillac" und "Brother Lui Lui Lui" spielen, danach werde ich Verona noch ein bisschen verprügeln! ;o)

    CU,
    Termie


    PRO:
    + mittlerweile sehr günstiger Preis
    + viele Stimmen und Effekte enthalten
    + Instrumente klingen sehr realistisch
    + superleichte und unkomplizierte Bedienung
    + durch verschiedene Cartridges erweiterbar

    CONTRA:
    - für kleinere Hände etwas schwerer spielbar
    - in der Grundausstattung ohne Netzteil
    - nur 4-Spur-Sequenzer integriert

Yamaha PSR-530 im Vergleich

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