IKEA SY

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Produktbeschreibung

IKEA SY

gelistet seit 12/2012
Hersteller IKEA, http://www.ikea.de
ikea-deutschland-gmbh-co-kg
weitere IKEA Nähmaschinen

Tests und Erfahrungsberichte

  • Schuster, bleib bei deinen Leisten

    • Qualität & Verarbeitung:  schlecht
    • Handhabung:  durchschnittlich
    • Funktionalität:  durchschnittlich
    • Ausstattung:  durchschnittlich
    • Besitzen Sie das Produkt?:  ja

    Pro:

    Ohne viel Schnick-Schnack, einfach zu bedienen

    Kontra:

    Noch nicht ganz ausgereift

    Empfehlung:

    Nein

    „Ein Sprichwort ist ein kurzer Satz, der sich auf lange Erfahrung gründet“.

    (Miguel de Cervantes)

    Ja, diese Aussage bringt es genau auf den Punkt, wenn ich sage: „Schuster bleib bei deinen Leisten“. Damit meine ich IKEA, die seit ein paar Jahren auch eine Nähmaschine im Sortiment führt, die ich nach gründlichem Betrachten und testen, daran rütteln usw., um die Stabilität auf der Tischplatte im Ausstellungsraum zu checken, unbedingt haben musste. Nicht nur der Preis von 69 €, den ich mit der IKEA-Family-Karte dafür bezahlt habe, kam mir sehr entgegen, auch die Einfachheit, wie die Maschine aufgebaut ist. Eine Maschine eben, die man auspackt und sofort zum Nähen beginnen kann. Ohne viel Schnick-Schnack, was ich im Grunde auch gar nicht brauche, obwohl ich den Beruf der Bekleidungsschneiderin von der Picke auf erlernt habe.

    Nun gut. Viele werden jetzt wohl den Kopfschütteln: wie kann man nur, zumal es im Grunde jedem, auch mir einleuchtet, dass man für knappe 70 € bzw. ohne IKEA-Family-Karte fast 80 € auch nicht viel erwarten kann, was ich auch gar nicht getan habe. Jedoch wenn diese schon nach recht wenigen Betriebsstunden ihren Geist aufgibt, ist diese bei mir ganz unten durch.

    Okay, diese Nähmaschine von IKEA sollte als Zweitmaschine fungieren, zumal in Freiburg meine BERNINA steht, weil ich auch dort so manches zu nähen hatte bzw. habe. Und da ich es von vornherein statthatte, meiner BERNINA die Strapazen des auf- und Abbaus, des ein- und Auspackens anzutun, schaffte ich mir diese von IKEA an, weil auch in meiner alten Heimat, Näharbeit auf mich wartet.

    Gut, meine Freundin sagte auch nicht nein, wenn ich mich an ihre Nähmaschine setzte, um kleine Ausbesserungsarbeiten an Kleidungsstücken vorzunehmen. Aber irgendwie hatte ich es auch satt, immer zu bitten und zu betteln, wann es ihr genehm ist, dass ich zu ihr kommen darf. Das wollte ich einfach nicht mehr, zumal mir das Modell der Nähmaschine überhaupt nicht zusagte. Kompliziert und umständlich, bis man überhaupt gespult und eingefädelt hatte.

    Aber was soll's. Auch mit der SY, so wie die Nähmaschine von IKEA heißt, wurde ich nicht glücklich.

    „WURDE“ deshalb, weil sie Ende dieses Jahres, bez. Anfang nächsten Jahrs dorthin kommt, wo ich sie geholt haben. Nämlich nach Freiburg zu IKEA.

    Aber bis es soweit ist, möchte ich diese SY-Nähmaschine kurz mal vorstellen

    Verpackt ist diese nicht in einem Koffer, sondern in einem recht stabilen Pappkarton, der es mitmacht, wenn die Maschine nach Gebrauch wieder darin aufbewahrt wird.

    Nun, wie sieht die Maschine vom optischen Gesichtspunkt aus. Mein Großer musste herzhaft lachen, als er mich, in seinen Augen „Spielzeug“, an der Maschine sitzen sah. Und tatsächlich gleicht sie mehr einer Kindernähmaschine, deren Gewicht wohl knapp über 6 Kilogramm beträgt, aber die Maße sich doch auf ca. 37 x 30 x 18 cm belaufen.

    Klein, klobig und robust, so kann man sie beschreiben, wobei das Fußpedal so was von klein und instabil, wie ein Spielzeug wirkt. Und gerade in diesem Anlasserpedal liegt höchstwahrscheinlich auch der Hund begraben, warum meine Nähmaschine überhaupt nicht mehr will. Denn Strom bekommt sie, denn sonst würde ja das Nähmaschinen-Licht nicht brennen. Aber darüber möchte ich mich nicht mehr aufregen, weil mir das Christkind zugesagt hat, das ich eine neue bekomme. Eine BERNINA. *freu*

    Nun ja, und was kann bzw. konnte sie alles?

    Na ja, das volle Programm gefahren bin ich mit ihr nicht. Jedoch probierte ich alle Nutz- und Zierstiche, sowie das Knopfloch-nähen aus, dessen Endprodukt ein wirklich sauber genähtes Knopfloch auf Anhieb war.

    Im Grunde, was gibt es da noch groß zu erzählen, was nicht schon im Internet steht, was die Nähmaschine so alles kann. Deshalb verweise ich auf den Link: http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/40211500/ und zähle das auf, was mich an ihr mehr oder weniger gestört hat.

    Also zunächst die positiven Seiten

    Einfach zu bedienen, für Anfänger geeignet; leicht verständliche Anleitung liegt bei.

    13 Nahtmöglichkeiten; dem Nähbedarf im Haushalt angepasst.

    Ein 10-teiliges Zubehör-Set (Reißverschlussfuß, Knopflochfuß, Nahttrenner usw.) erleichtert die Näharbeiten.

    Eine eingebaute Leuchte erleichtert das Arbeiten.

    Und nun die negativen Seiten

    Punkt 1, die Fadenspannung, die meiner Meinung nach ungeheuerliches Fingerspitzengefühl abverlangt, da die Regulierung sich alles andere als einfach gestaltet, weil keine exakte Feinregulierung möglich ist. Da gibt es nur so Raster in welche das Fadenspannungsrädchen gedreht werden kann.

    Punkt 2, das Entfernen des Zubehörfachs, damit man an das Spulengehäuse kommt. Da heißt es Gefühl-walten-lassen, denn wenn es anfangs hängt, kommt man dennoch mit Gewalt nicht weit.

    Und genauso ist es im Punkt 3 aufgeführten, entfernen und einsetzen der Spulenkapsel, wo nur recht zarte, schlanke Finger gefragt sind. Okay, ich habe recht schlanke und zarte Finger, aber dennoch hatte ich manchmal Schwierigkeiten, auf Anhieb die Spulenkapsel einzusetzen. Ein paarmal flutschte sie sie mir aus der Hand, als ich sie in die vorhergesehene Öffnung setzen wollte, weil mir als Rechtshänder nur knappe 5 cm Spielraum bleiben, was unheimlich viel Geschick mit Fingern und Hand abverlangt, dass die Spulenkapsel gleich richtig einrastet. Denn ist diese mal verklemmt, bekommt man sie kaum mehr raus.

    Auch das wechseln der Nähfüßchen ist ein Kapitel für sich, was ich unter Punkt 4 genauer beschreiben möchte. Es wird nämlich nicht das ganze Füßchen gewechselt, sondern NUR der Schlitten, was wohl ohne Schraubenzieher funktioniert, aber trotzdem nicht ganz so einfach ist, weil man sehr genau zielen muss, dass der Stift im Fuß genau unter der Kerbe des Fußhalters liegt. Denn ist dies nicht der Fall, fährt der Nähfuß allein schlitten, und man hat schnell zu reagieren, damit die Nadel nicht den Nähfuß trifft. Was dank meiner Reaktion nie passierte.

    Punkt 5 ist das Reinigen der Greifereinheit, bei der die Greifereinheit auseinandergelegt werden muss. Okay, so dringend notwendig war dies bei den nur wenigen Betriebsstunden nicht, aber dennoch musste ich es mal ausprobieren, zumal ich es mit der Reinigung der Maschine recht genau nehme, so wie ich es in meinen Ausbildungen lernte. Nach mindestens 40 Arbeitsstunden sollte nicht nur die Greifereinheit, sondern auch der Transporteur von Fusseln etc. befreit werden. Okay, die Stichplatte schraubte ich nicht ab, weil ich im Grunde genug damit beschäftigt war, auf recht kleinen und engen Raum den Greiferring plus dem Greifer in den Greifertreiber zu setzen. Und dann zuletzt noch die Spulenkapsel.

    Das Einfädeln, mein Gott. Wer noch NIE mit einer BERNINA genäht hat, wird keinen Unterschied feststellen können. Der Faden geht halt durch Ösen, Fugen und Haken bis durch das Nadelöhr.

    Wenn das Stichbild stimmte, das heißt Ober- und Unterfadenspannung, nähte diese Nähmaschine wunderbar. Nur das nahm mir die Maschine recht krumm, wenn ich von ihr abverlangte, dass sie einmal über dünneren wie auch stärkeren Stoff nähen soll. Da fing sie nicht nur an zu stottern, sondern trat regelrecht in den Streik, sodass ich mit dem Drehrad Stich für Stich die Nadel nach unten und wieder hoch zu drehen hatte, damit ein Stichbild entstand. Ein weiteres Manko, was die Maschine hat, ist, dass ich mit ihr nicht einmal Jeanshosen säumen kann. Das ist verdammt doof.

    Na ja, von der Robustheit der Rädchen und Schalter, die allesamt aus Kunststoff sind, kann ich nichts Negatives sagen, zumal mir noch kein einziges zu Bruch ging. Okay, mir sagt das Sprichwort was: „Wo rohe Kräfte sinnlos wallten…..“ und deshalb gehe ich auch immer mit recht viel Gefühl ans Werk, auch wenn es manchmal zum „aus der Haut fahren ist“, weil es einfach nicht so funktioniert, wie ich es gerne hätte.

    Zu Bruch gegangen ist deswegen bei mir noch keine Nähmaschine, zumal auch mir diese weiß-gelb-blaue Maschine ans Herz gewachsen war, trotz der Mucken, die sie so manchmal an den Tag legte. Aber jetzt ist sie dahin, darüber ich wohl traurig bin, aber ich mich mit dem Gedanken tröste, dass das Christkind mir zu Weihnachten eine BERNINA bringt, die wohl preislich wie auch von der Qualität, sich nicht mit dieser SY von IKEA vergleichen lässt. Muss sie ja schließlich auch gar nicht, denn SY bleibt SY und BERNINA bleibt BERNINA.

IKEA SY im Vergleich

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