Olympus TG-2

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Produktbeschreibung

Olympus TG-2

EAN 4545350043339, 4545350041823
gelistet seit 03/2013
Hersteller Olympus, http://www.olympus.de
olympus-deutschland-gmbh
weitere Olympus Wasserdichte Digitalkameras

Allgemeine Informationen

Gewicht 230 Gramm

Ausstattung

Bildstabilisator optischer Bildstabilisator
Chip-Typ CMOS
Digitaler Zoom (x-fach) 4 -fach
Effektive Pixel (in Millionen) 12 Pixel
Größe LCD-Monitor 3 Zoll
Maximale Pixel (in Millionen) 12 Pixel

Tests und Erfahrungsberichte

  • Flexibel, robust, übereifrig

    • Bildqualität:  gut
    • Ausstattung:  sehr gut
    • Zuverlässigkeit:  sehr gut
    • Akkulaufzeit:  durchschnittlich
    • Bedienkomfort:  gut
    • Tragekomfort:  sehr gut
    • Verarbeitung:  sehr gut
    • Support & Service:  gut
    • Besitzen Sie das Produkt?:  ja

    Pro:

    Makromodus, Blendenvorwahl-Modus, Weitwinkel, vernünftige Bildqualität.

    Kontra:

    Zu stark arbeitende JPG-Engine, kein Zugriff auf RAWs, wenig Zoom.

    Empfehlung:

    Ja

    Da mir meine treue, alte Panasonic FT-2 vor einiger Zeit durch einen kleinen Unfall abgesoffen ist, war ich einige Zeit auf der Suche nach einer brauchbaren aktuellen Outdoor-Kamera, die auch im Badeurlaub zum Schnorcheln mit ins Wasser kommen kann. Da mir die Panasonic FT-2 eigentlich immer gute Dienste bereitet hatte, fiel mein Augenmerk zunächst natürlich auf das aktuelle Modell der Reihe, die FT-5. Da diese Kameraserie jedoch offenbar in der letzten Ausgabe FT-4 arge Probleme mit Wassereinbrüchen beim Tauchen hatte, habe ich mich schließlich gegen Panasonic entschieden. Bei den neuen Modellen war die Lichtstärke eines der wichtigsten Argumente für mich, da eine offene Blende einem fotografischen Spielraum gibt. Sowohl die Pentax WG-3 als auch die Olympus TG-2 sind die derzeitigen Outdoor-Kameramodelle, die die Blende am weitesten öffnen können - bis f/2.0, kein schlechter Wert für eine Kompaktkamera. Weshalb ich mich letztlich für die Olympus entschieden habe, war der bessere Ruf des Herstellers und die doch recht positiven ersten Reviews der TG-2, während die Pentax eher etwas schlechter abschnitt.


    Technische Ausstattung

    Angenehm ist, dass sich Olympus dem Megapixel-Wettrennen entzieht und auf komfortable 12 Megapixel setzt, was nicht künstlich aus marketinggründen hochgerechnet ist und für die meisten Ausdrucke mehr als reicht. Der Zoom der TG-2 bewegt sich leider nur im Bereich von 25mm bis 100mm (gemäß Kleinbild), was der kompakten Bauweise des Geräts geschuldet ist. Bieten kompakte Reisezooms dank ausfahrbarem Objektiv bereits deutlich höhere Brennweiten, muss das gesamte Objektiv der TG-2 innerhalb des Gehäuses untergebracht werden, was die Ingenieure bei Olympus sicherlich vor so einige Schwierigkeiten gestellt hat. Diese kompakte Bauweise ist immer eine Kompromisslösung, die häufig mit schlechterer Bildqualität und immer mit geringem Zoom einhergeht. Kein Konkurrenzprodukt schafft letztlich mehr als einen 5-fach Zoom. Immerhin kann die TG-2 jedoch einen schönen Weitwinkel vorweisen, der eine Brennweite von minimal 25mm aufweist. Das ist vor allem dann gut, wenn man Landschaften aufnehmen möchte, da so sehr viel auf ein einziges Bild passt. Der Sensor hat die für Kompaktkameras üblichen Maße von 1/2,3 Zoll.

    Der Akku wird zum Laden nicht aus der Kamera entfernt, weshalb man die TG-2 über ein Netzteil wieder mit Saft versorgt. Das ist etwas ungewohnt, wenn man sich an die sonst üblichen Ladeschalen gewöhnt hat, aber wohl auch etwas kompakter und leichter, was bei Wanderurlauben, bei denen es auf jedes Gramm und jeden Zentimeter im Rucksack ankommt, nicht schlecht ist. Die Laufzeit des Akkus ist subjektiv wahrgenommen nicht extrem berauschend, aber solides Mittelmaß. Ich schalte die integrierte GPS-Funktion für gewöhnlich aus, um die Laufzeit zu verlängern.


    Die JPG-Engine

    Es sei vor dem Weiterlesen erwähnt, dass die Kamera gute Bilder macht, aber die JPG-Engine ist leider ziemlich rücksichtslos. Die Aufgabe dieses kamerainternen Programms ist es, aus den von dem Sensor bereitgestellten Rohdateien ein ansehnliches Bild zu produzieren, das dann im allseits beliebten und verbreiteten JPG-Format abgespeichert wird. Das diesbezüglich aggressive Vorgehen der TG-2 sorgt leider dafür, dass Tiefen oft und gerade bei prallem Sonnenschein deutlich zu dunkel sind, während die Höhen leicht überbelichtet wirken. Mit Nachbearbeitungssoftware wie Lightroom bekommt man aus beiden Extremen aber noch gute Details heraus und kann diesen Effekt somit etwas abschwächen. Es wäre jedoch toll, wenn man sich bei Olympus für einen möglichen Zugriff auf die RAWs (unbearbeitete Foto-Rohdateien) entschieden hätte... Sogar noch etwas schlimmer fand ich den übertriebenen Rauschfilter, durch den bspw. ein 3-Tage-Bart schon manchmal zu stark ineinander verläuft. Eigentlich leistet der Filter auch gute Arbeit, wenn man auf diesen entrauschten, glatten Bildlook steht, aber einige Details werden natürlich schon übergebügelt und sind dann verloren.


    Neue und alte Aufnahmemodi

    Der neue Supermakro-Modus ist ziemlich schön und macht dank guter Offenblende schöne Bilder, die man ab einem Zentimeter vom Motiv entfernt aufnehmen kann. Dennoch hätte ich hier gern Kontrolle über die Blende gehabt, da man sich eben nun darauf verlassen muss, dass die Kameraautomatik die Tiefenschärfe richtig einstellt, sodass der richtige Bildausschnitt komplett und nicht nur teilweise scharf ist. Hier versagt die Olympus leider auch hin und wieder. Auch wäre ein LED-Ring um das Objektiv, wie ihn z. B. die Pentax-Konkurrenz bei ihrer WG-3 gleich mitliefert, sehr sinnvoll gewesen. Das LED oben rechts über dem Objektiv reicht bei der Olympus nicht wirklich, da es im Makro Modus nicht alles ausleuchtet, wenn man zu nah am Motiv ist. Natürlich kann man ein Stück weit zoomen, um diesen Effekt zu abzuschwächen, wirklich gleichmäßig ausgeleuchtet ist das Motiv jedoch nur bei Ring-LEDs.

    Der Blendenvorwahl-Modus ermöglicht dem Fotografen eine gute Kontrolle über die Tiefenschärfe, was beispielsweise bei Portrait-Aufnahmen sehr wichtig ist. Ansonsten lassen sich noch zwei Custom-Aufnahmemodi auswählen, in denen man jeweils ein eigenes Profil einspeichern kann, mit dem man häufig fotografiert. Der obligatorische Intelligent Auto-Modus nimmt dem Fotografen hingegen die Einstellungsarbeit ab, sodass man sich komplett auf das Motiv fokussieren kann. Mehr Einstellungsmöglichkeiten gibt es dann im P-Modus, bei dem sich beispielsweise ISO- und Weißabgleichwerte konfigurieren lassen.


    Fazit

    Ich habe diesen Testbericht eher kritisch verfasst, viele andere (Outdoor-)Kompaktkameras leiden unter ähnlichen Problemen und haben zusätzlich noch andere Macken, die die robuste Olympus nicht aufweist. Wirklich kritisieren würde ich tatsächlich nur die zu starke JPG-Engine, die einem bei der Bildbearbeitung viele Freiräume nimmt. Wer nur hier und da Urlaubsschnappschüsse machen will, ohne die Bilder nachträglich am PC zu bearbeiten, wird sich hingegen über dieses Feature freuen, da die Fotos gleich out-of-the-camera bearbeitet sind, hohe Kontraste und satte Farben sowie praktisch kein Rauschen aufweisen. Man kann Freunden und Verwandten sofort hübsche Bilder zeigen, ohne Lightroom, Photoshop und Konsorten bemühen zu müssen.
    Alles in allem gefällt mir die TG-2 als robuste Zweitkamera neben meiner DSLR sehr gut. Wenn ich auf die RAWs zurückgreifen möchte, nutze ich die Spiegelreflex und als Zweitkamera im Urlaub zum Schnorcheln oder beim Skifahren leistet die TG-2 gute bis sehr gute Dienste. Auch der Sprung in Sachen Funktionsumfang und Bildqualität gegenüber meiner letzten Outdoorkamera, der Panasonic FT-2, ist deutlich sichtbar. Nicht zuletzt kann man sich auch über den gut funktionierenden Makromodus freuen, in dem man die Motive schön freistellen kann. Ich vergebe daher verdiente vier Sterne, auch wenn der geringe Zoom, die übereifrige JPEG-Engine und fehlende RAWs nicht von der Hand zu weisende Schwachpunkte sind, von denen Olympus hoffentlich in der nächsten Kameraversion zumindest die letzteren beiden behebt.

Olympus TG-2 im Vergleich