1. FC Kaiserslautern Testberichte
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Pro & Kontra
Vorteile
- Schönes Stadion mit Stimmung, aber auch nur wenn es auf dem Platz läuft
- guter Trainer, gute Fans und fast immer Stimmung im Stadion
- Klasse Team, Großer Kampfgeist
Nachteile / Kritik
- Miserable Abwehr, keine Investitionen möglich, verunsicherte Mannschaft
- haben finanzielle Probleme
- Zu weit unten in der Tabelle
Tests und Erfahrungsberichte
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Krise in der Pfalz
2Pro:
Schönes Stadion mit Stimmung, aber auch nur wenn es auf dem Platz läuft
Kontra:
Miserable Abwehr, keine Investitionen möglich, verunsicherte Mannschaft
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser,
heute bekommt ihr einen alten Bericht in neuem Gewand serviert, aber die Überschrift lautet (fast) genauso wie die alte, was die Fans der „Roten Teufel“ sehr traurig stimmen dürfte.
Bei mir dreht sich mal wieder um das runde Leder, speziell der vierfache deutsche Meister 1. FC Kaiserslautern, bei dem sich seit dem letzten Bericht trotz derselben Situation einiges getan hat.
Der Bericht ist wie folgt gegliedert:
1. Geschichte
2. Saisonverlauf
3. Kader
4. Trainer und Vorstand
5. Stadion
6. Internet
7. Fazit und Ausblick
Zur Erklärung:
Unter den einzelnen Abschnitten sieht man immer Plus- und Minuszeichen, die den Sinn haben, dass man sofort sieht, wie gut oder schlecht dieser Teil von mir bewertet wurde.
Nun genug der Worte und viel Spaß beim Lesen:
1. Geschichte:
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Am 2. Juni 1900 wird der FC 1900 Kaiserslautern nach dem Zusammenschluss zweier Vereine gegründet.
1909 gewinnt der Verein zum ersten Mal einen regionalen Titel und der FC 1900 Kaiserslautern entsteht aus der Fusion des FC 1900 mit zwei anderen Vereinen.
Am 13. Mai 1920 wird der Sandplatz am Betzenberg eröffnet und 1932 erstmals aufwendig saniert. Unter anderem wird ein Rasenplatz angelegt und die Tribünen werden für eine Kapazität von 18.000 Zuschauern erweitert.
Nach einer weiteren Fusion 1929 wird der Verein 1932 in den heutigen Namen umbenannt.
Fritz Walter wird 1940 erster Nationalspieler der roten Teufel und erzielt beim 9:3 gegen Rumänien auf Anhieb einen Hattrick.
1948 steht der FCK erstmals im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Doch der 1. FC Nürnberg holt sich mit einem 2:1 den Titel.
1951 (2:1 gegen Preußen Münster) und 1953 (4:1 gegen den VfB Stuttgart) holt Kaiserslautern die ersten Meistertitel.
1954 haben 5 Lauterer maßgeblichen Anteil am ersten Weltmeistertitel Deutschlands.
1963 wird mit dem 1. FC Kaiserslautern die Bundesliga gegründet.
Wenn man den 20.10.1973 hört, dann fällt mir eigentlich spontan nichts dazu ein, doch es gab ein Ereignis, das vielen Bayern-Hassern wie mir ein Lachen abverlangt. Der FC Bayern verlor auf dem Betzenberg nach einer 4:1 Führung in einem der besten Bundesligaspiele aller Zeiten noch mit 7:4 auf dem Betzenberg.
Am 02. November 1985 wird das Stadion zum 65. Geburtstag von Fritz Walter in „Fritz-Walter-Stadion“ umbenannt.
1990 holt sich der FCK zum ersten Mal den DFB-Pokal durch ein 3:2 gegen Werder Bremen und 1991 folgt die Meisterschaft unter Trainer Kalli Feldkamp. Dabei war der FCK in der Vorsaison als 12. lange Zeit in Abstiegsgefahr.
Im Juli 1994 wird die neue Nordtribüne freigegeben, die den Verein erstmals in finanzielle Nöte bringt.
1996 steigt der FCK erstmals aus der Bundesliga ab durch ein 1:1 in Leverkusen, das sich im direkten Duell retten konnte. Unvergessen sind wohl die Tränen von Andreas Brehme, der sich an Rudi Völlers Schulter ausheulte wie ein Baby. Immerhin gelang der DFB-Pokalsieg und die damit verbundene Qualifikation für den Europapokal.
Doch der FCK schafft den direkten Wiederaufstieg und wird 1998 als erster Aufsteiger Deutscher Meister! Die Truppe von Otto Rehhagel, der in der vorigen Saison mit Schimpf und Schande aus München gejagt wurde, bezwang die Bayern am ersten Spieltag im Olympiastadion und schaffte dann das Fußballmärchen.
In der Saison 200/2001 trumpften die roten Teufel international groß auf und erreichten zum zweiten Mal nach 1982 das Halbfinale im UEFA-Cup. Allerdings war CD Alaves stärker und fertigte die roten Teufel mit 1:4 und 1:5 ab.
2003 wird das Stadion zur Schuldentilgung verkauft.
2. Saisonverlauf:
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Der Saisonauftakt mit Michael Henke an der Seitenlinie war sehr verheißungsvoll, denn neue Besen kehren gut. Am 1. Spieltag führten die Lauterer zur Halbzeit auf Schalke, doch unterlagen noch mit 2:1. Es folgten ein 5:3 Sieg gegen Duisburg (Ein Hattrick von Altintop) und auch ein Sieg beim 1. FC Köln und in Kaiserslautern wurde schon vom UEFA-Cup geredet. Im Pokal wurde Trier im Derby 3:0 bezwungen und auch in Runde 2 wurde ein Regionalligist, diesmal Erfurt 4:2 bezwungen. Beim Spiel in Thüringen beleidigte Henke einen Spieler des Gegners als „Scheiß Ossi“ und musste dafür auf einen Teil seines Gehalts verzichten.
Nach dem Sieg gegen Köln ging es stetig bergab, um genauer zu sein, es war der bislang letzte Saisonsieg!
Zuerst demontierte Bremens K+K Sturm den FCK am Betzenberg beim 5:1, dann folgte ein 0:0 in Bielefeld und schließlich verlor man gegen die bis dahin sieglosen Mainzer mit 0:2. Auslöser war unter anderem die rote Karte wegen groben Foulspiels gegen den später geschassten Ciriaco Sforza. Zwei Niederlagen gegen Stuttgart und Hamburg folgte ein 3:3 dank eines erneuten Hattricks von Altintop, doch die Schwächen in der Defensive wurden bei allen Dortmunder Toren durch Smolarek offensichtlich. Ebenso blamabel war die Leistung beim 1:4 in Mönchengladbach. Das 2:2 in letzter Minute gegen Leverkusen war ein Lichtblick, aber schon bei der 0:3 Niederlage bei Hertha BSC präsentierte sich die Mannschaft wieder in schlechtem Zustand.
Nach der 1:3 Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg wurde Michael Henke entlassen und auch René C. Jäggi gab seinen Rücktritt bekannt. Nachfolger wurde Wolfgang Wolf. Doch auch unter ihm ging es genauso weiter, denn der FCK verlor am 14. Spieltag sang- und klanglos mit 5:1 bei Hannover 96.
3. Kader:
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Torwart:
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Die Zeiten eines Gerri Ehrmann oder Andreas Reinke sind vorbei, Roman Weidenfeller ging bereits 2002 zu Borussia Dortmund und mit Tim Wiese verließ vor der Saison die aktuelle Nummer ablösefrei eins den Verein.
Zu Saisonbeginn stand der zweimalige österreichische Nationalspieler Jürgen Macho (28) im Kasten der Lauterer, doch er wurde nach zehn Spieltagen durch Thomas Ernst (37) ersetzt, der allerdings der Abwehr nicht die nötige Stabilität gibt, bzw. geben kann, da die Abwehr ein einziger Hühnerhaufen ist.
Macho war am guten Start genauso beteiligt wie die ganze Mannschaft und obwohl seine Fehler sich in Grenzen hielten, musste der ehemalige Keeper des FC Chelsea, der im Januar 2005 zum FCK stieß, seinen Platz räumen.
Ernst bestritt trotz seines hohen Alters nur 103 Bundesligaspiele, da er zumeist Ersatzkeeper in seinem jeweiligen Verein war. Egal ob hinter Uli Stein in Frankfurt, wo er 13 Jahre lang beschäftigt war, oder in 4 Jahren in Bochum, Ernst spielte selten mal eine komplette Saison durch.
Dritter Torwart der roten Teufel ist Florian Fromlowitz, der allerdings nur in der Regionalliga-Mannschaft zum Zuge kommt und mit seinen 19 Jahren noch keine ernsthafte Konkurrenz ist.
Abwehr:
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Die Abwehr ist das große Sorgenkind am Betzenberg, denn 30 Gegentore nach 12 Spieltagen bedeuten die rote Laterne in dieser Kategorie. Die Abwehr ist eindeutig überfordert und somit nicht bundesligareif.
Eine Viererabwehrkette deutet eigentlich auf modernen und damit erfolgreichen Fußball hin, doch nur wenn man auch Spieler hat, die das kapieren und in guter Form sind. Und genau das ist der Knackpunkt in diesem Fall.
Kandidaten für die Innenverteidigerpositionen sind Ex-Nationalspieler Ingo Hertzsch (28), dessen starke Form aus Hamburger Tagen aber schon lange zurück liegt oder genauso alte kamerunsche Nationalspieler Lucien Mettomo, die aber beide mit Stellungsfehlern und verlorenen Zweikämpfen glänzen. Der zu Saisonbeginn aus Gladbach gekommene Deutsch-Brasilianer Marcello Pletsch (29) sollte auch für Stabilität sorgen, aber auch er spielte bis jetzt weit unter seiner Bestform.
Als linke Außenverteidiger versuchten sich in den letzten Spielen der erst 18-jähirge Fabian Schönheim, der einen passablen Eindruck hinterließ und Stefan Blank (28), der mit seiner Schusskraft in Aachen für Furore sorgte und Olli Kahn im DFB-Pokal aus mehr als 30 Metern alt aussehen ließ. Hier gibt es zwar leichte Vorteile für Blank, aber sicherlich ist er nicht gerade in weltmeisterlicher Form.
Auf der rechten Seite spielen entweder Hervé Nzelo Lembi (30) aus Kongo oder auch Torsten Reuter (23), der ein echter Lauterer Bub ist. Aber egal ob links, rechts oder in der Mitte, überall brennt es lichterloh.
Ex-Kapitän Timo Wenzel (27) spielt derzeit auch keine große Rolle in den Planungen von Michael Henke. Ausschlaggebend dafür war unter anderem ein misslungener Versuch den Ball zu stoppen gegen den BVB. Daniel Damm (23) und Matthias Henn (20) finden sich meist auf der Tribüne oder in der zweiten Mannschaft wieder.
Mittelfeld:
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Der Chef im Mittelfeld ist Kapitän Marco Engelhardt (24), der auch schon unter Jürgen Klinsmann Luft in der Nationalmannschaft schnuppern durfte. Engelhardt gilt als sehr zweikampfstark, kann auch Akzente nach vorne setzen, aber auch er zeigte nur in zwei oder drei Spielen sein ganzes Können. Übrigens wurde er durch den Rauswurf von Ciriaco Sforza, der an Henkes Stuhl sägte, noch mehr in den Mittelpunkt gestellt. Konkurrent im linken Mittelfeld ist Youngster Michael Lehmann (21), der noch keinen Einsatz diese Saison vorzuweisen hat.
Konkurrenz für Sforza (Auch im defensiven Mittelfeld ist er gut aufgehoben) im offensiven Mittelfeld war der Albaner Ervin Skela (29), der zwar gefährliche Freistöße schießt und auch dribbelstark ist, aber auch ihm scheint das Selbstvertrauen zu fehlen. Ansonsten ist Ferydoon Zandi (26) einer, der sich im offensiven Mittelfeld, bzw. im Sturm wohlfühlt, aber er ist im Moment nur Reservist.
Im rechten Mittelfeld spielt normalerweise Thomas Riedl (29), doch auch zu seiner Form muss man kein Wort verlieren.
Defensiv soll eigentlich Christian Nerlinger (32) aufräumen, doch er hat seinen Zenit scheinbar überschritten. Alternativen sind rar gesät beim FCK. So haben Axel Bellinghausen (22), Mihail Mikic (25) Jochen Seitz (29, Außenbahn) nur wenige Chancen sich auszuzeichnen, wobei der schussstarke Seitz öfters mal ran darf.
Sturm:
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Im Sturm ist Halil Altintop, der 10 von 16 Lauterer Tore schoss, gesetzt. Der 22-jährige türkische Nationalspieler ist mit Sanogo und Schönheim die positive Erscheinung bei dem abstiegsgefährdeten Verein. Wahrscheinlich wird er den FCK nach Saisonende ablösefrei verlassen. Der gerade eben angesprochene Ivorer Boubacar Sanogo (22) hinterließ auch einen starken Eindruck und ist mit 2 Toren zweitbester Lauterer Torschütze diese Saison.
Nachdem Ioannis Amanatidis den Verein verlassen hat sind nur noch der nachverpflichtete Berkant Göktan (24) und Carsten „Tanker“ Jancker (31) im Kader. Aber gerade vom großen und schweren Jancker geht nur noch wenig Gefahr aus.
4. Trainer und Vorstand:
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Die Bundesliga ist ja ein schnelles Geschäft und gerade bei abstiegsgefährdeten Mannschaften werden die Trainer so häufig gewechselt, dass man manchmal mit dem Zählen nicht mehr nachkommt.
Am 19.11.2005 wurden Michael Henke, der lange Assistent von Ottmar Hitzfeld war, und sein Co-Trainer Manfred Rauscher, der vorher in der Rauschgiftabteilung des LKA München tätig war, nach der 1:3 Niederlage gegen Nürnberg entlassen. Man kann also nicht sagen, dass Henkes Trainerdebüt in der Bundesliga gelungen war, aber ich tippe mal, dass er nächste Saison wieder mit Hitzfeld ein Duo bildet.
Seit dem Abgang Otto Rehhagels im Oktober 2000 haben sich 5 Trainer erfolglos versucht Ruhe beim Traditionsverein reinzubringen, doch weder Brehme, Gerets, Jara, Moser noch Henke schafften dieses schwierige Unterfangen.
Am 22.11.2005 präsentierte der Vorstand Wolfgang Wolf (48) als neuen Trainer. Wolf, der früher Profi bei den roten Teufeln war, gab sein Debüt als Trainer bei den Stuttgarter Kickers als Trainer und Manager (1994 - 1998) und betreute dann bis 2003 den VfL Wolfsburg. Anschließend übernahm er den 1. FC Nürnberg, der ihn Ende Oktober 2005 entließ. In seiner aktiven Zeit auf dem Betzenberg wurde Wolf dreimal Dritter der Bundesliga und stand einmal im DFB-Pokalfinale. Unvergessen ist sicherlich das 5:0 gegen Real Madrid im UEFA-Pokalviertelfinale 1982.
Neuer Co-Trainer ist der frühere Nationalspieler Wolfgang Funkel (47), der auch ehemaliger Profi beim FCK war und zuletzt Co-Trainer bei Hansa Rostock war. Übrigens absolvierten Funkel und Wolf 1997 gleichzeitig ihre Trainerprüfung. Die größten Erfolge Funkels waren der DFB-Pokalsieg mit Bayer Uerdingen 1985 gegen den FC Bayern und die olympische Bronzemedaille 1988 in Seoul. Man darf gespannt sein wie sich das Duo schlägt, das auch für die zweite Liga einen Vertrag hat. Ich denke, dass der Klassenerhalt machbar ist, aber dazu muss die Mannschaft eine Gemeinschaft werden!
Mächtigster Mann in Kaiserslautern ist nach dem Oberbürgermeister sicherlich René C. Jäggi, der, vom FC Basel kommend, den Verein sanierte und als Vorstandsvorsitzender die Zügel in der Hand hält. Aber auch er trat nach der Niederlage gegen den Tabellenletzten Nürnberg zurück und bleibt noch provisorisch im Amt.
Dem Rücktritt gingen der Rauswurf von Ciriaco Sforza und der Streit mit „Super“ Mario Basler voraus, der Jäggi Versagen vorwarf. Meiner Meinung nach sollte Basler sich mit solchen Aussagen zurückhalten, da er bei seiner ersten Trainerstation in Regensburg vollkommen versagt hat und Jäggi den Verein immerhin saniert hat. Als Nachfolger von Jäggi ist der Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz, Hans-Peter Schössler im Gespräch.
Neuerdings hat nahezu jeder Bundesligaverein wie auch die Nationalelf einen sogenannten „Team-Manager“, der Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainer und Vorstand sein soll. Für mich ist das nur eine Weiterbeschäftigungsmaßnahme für ehemalige Spieler, die an den Verein gebunden werden sollen. In diesem Fall ist es Olaf Marschall, der als Spieler mit dem FCK 1998 Meister wurde und mit 21 Toren entscheidenden Anteil hatte.
5. Stadion:
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Das „WM-Stadion Kaiserslautern“, das offiziell Fritz-Walter-Stadion heißt, bietet nach dem Ende der Umbauarbeiten für die Fußballweltmeisterschaft 48.500 Zuschauern Platz. Natürlich wird die Erhöhung der Zuschaueranzahl durch Aufstocken der Tribünen inklusive Dach erreicht.
Auf der Homepage kann man per Webcam Bilder des Stadions sehen. Aber nicht nur die Tribünen werden ausgebaut, auch das Innenleben wird aufpoliert. Neben einer Halle für Fans und dem Presseraum baut der FCK auch ein Fernsehstudio.
Die Preise sind ziemlich moderat, wobei man auch sagen muss, dass die Mannschaft viele Fans schon vergrault hat. Gegen Leverkusen und Nürnberg kamen weniger als 30.000 Zuschauer. Zum einen gibt es günstige Preise in einem Familienblock, für einen Stehplatz zahlen Erwachsene 9,50 € (Dauerkarte: 135 €) und Kinder 7 € (95 €) während Sitzplätze zwischen 15 und 40 € für Erwachsene (Dauerkarte: 220 - 600 €) und 13 - 24 € für Kinder (163 - 350 €) kosten.
Ein kurzer Rückblick in die Geschichte des Stadions, das nach dem Weltmeister von 1954 und Ehrenspielführer Fritz Walter benannt wurde.
Am 13.05.1920 wurde das Stadion eröffnet und 1926 der erste Rasenplatz eröffnet. 1953 wurde das Stadion auf 30.000 Plätze ausgebaut und in den folgenden Jahren stetig erweitert. 1985 wurde das Stadion schließlich von „Betzenberg“ in Fritz-Walter-Stadion umbenannt.
Ich war zwar selber noch nicht drin, sondern bin nur mit dem Zug vorbei gefahren, doch was man im Fernsehen sieht, gefällt mir. Man ist sehr nahe am Spielfeld dran und die Stimmung bei ausverkauftem Haus war schon häufig Garant für späte Tore und große Triumphe. Alles in allem ein schönes Schmuckkästchen, das allerdings seit 2003 nicht mehr in Vereinsbesitz ist.
6. Internet:
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Diesen Punkt möchte ich relativ schnell abhandeln, da es hier ausnahmsweise nicht viel zu meckern gibt.
Die Startseite und auch die folgenden Seiten sind sehr übersichtlich aufgebaut. Der obere Teil ist rot und darunter findet man einen weißen Hintergrund mit schwarzer Schrift, was sehr gut erkennbar ist. Links befinden sich die einzelnen Punkte der Homepage, also Aktuelles, Team (Infos zu den einzelnen Spielern plus Fotos), Saison (Einen Rückblick auf die Spiele), Fans, Verein, Geschichte, Stadion und den Nachwuchs. Für Hardcore-Fans gibt es noch einen Chat sowie eine Forum und einen Bereich speziell für Mitglieder, den ich mir aber nicht angesehen habe. Auch auf einen Fan- und Ticketshop muss man nicht verzichten.
In der Mitte der Seite befinden sich Neuigkeiten und weiter rechts befinden sich dann diverse Extras wie Gewinnspiele und Bilder.
Also den Vergleich mit anderen Homepages muss die Seite http://www.fck.de nicht scheuen, da es sehr übersichtlich ist und nicht zu überladen mit allerlei Schnickschnack.
7. Fazit und Ausblick:
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Angesichts meiner Schreibweise kann ich zu keinem positiven Fazit kommen und sicher wird mir jeder, der Ahnung vom Fußball hat, zustimmen, dass die roten Teufel zurzeit am Tiefpunkt sind. Außer Altintop hat nahezu kein Spieler diese Saison Bäume ausgerissen und die Abwehr ist die schlechteste der Liga.
Auch die finanzielle Lage ist alles andere als rosig, sodass meine Bewertung 2 Sterne und keine Empfehlung lautet. Sicherlich gehört der FCK in die Bundesliga, aber Tradition schützt nicht vor Abstiegen. Wenn man sich die zweite Liga mit Paderborn, Burghausen, Ahlen Siegen und Unterhaching ansieht, dann weiß man, dass Geld und Konzepte für Erfolg verantwortlich sind.
Falls Wolfgang Wolf nicht bis zur Winterpause die Kurve bekommt, dann gehe ich vom Abstieg der roten Teufel aus.
Danke für die Aufmerksamkeit,
auf wiedersehen.
J.Hetfield
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freshmaik, 22.09.2007, 16:43 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Gegenlesungen sind bei mir Ehrensache....
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Wird der Betzenberg wieder zur Festung?
13.04.2003, 15:37 Uhr von
discodancer
Ausgehen, Muski hören, Internet surfen, Meinungen schreibenLet´s DANCESchreibe auch bei ciao unte...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hallo User
eines voraus: Am Anfang kommt noch eine Einschätzung über die alte Saison.Also bitte nicht gleich aufhören zu lesen, wenn ihr die ersten Zeilen gesehen habt.
DANKE
Bei Kaierslautern scheint die Krise vorbei zu sein seit dem Andi Brehme den Trainerposten übernommen hat. Er beerbte damit Otto Rehhagel, der wegen Erfolglosigkeit entlassen wurde, denn er hatte in den ersten Spielen fast keine Punkte geholt. Doch seit dem Andi Brehme Trainer bei den "Roten Teufeln" ist klappt wieder alles wie am Schnürchen, was die Siege gegen 1860 München mit 4:0 und gegen Bremen mit 2:0 belegen. Man kann also sagen dass Andi Brehme kam, sah und siegte wie es auch Cesar getan hat. Doch heute abend im UEFA-CUP gegen den griechischen Vertreter Salioniki wird sich zeigen wie gut die Mannschat wirklich ist, denn das ist eine echter Prüfstein. Wie wir wissen hat Kaiserslautern diesen Prüfstein souverän gemeistert, da sie in Greichenland mit 3:1 gewannen und somit eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel in Kaiserslautern haben. Eigentlich müßte man ja sagen dass sie eh schon so gut wie weiter sind, denn was soll denn da noch schiefgehen. Auch der kürzlich erzielte Sieg über Borussia Dortmund in Dortmund zeigt, dass der neue Trainer Anreas Brehme sein Werk sehr gut versteht.
Auch diese Woche bewies Kaiserslautern tolle Moral und wandlte einen 0:2 Rückstand noch in einen 3:2 Sieg um. Das entscheidende Tor erzielte Olaf Marschall "Fußballgott".
Doch in der Rückrunde will es für die "Roten Teufel" noch nicht so richtig laufen. Nur ein 0:0 gegen 10 Wolfsburger und dann am letzten Spieltag die 1:6 Pleite beim Letzten, dem VfB Stuttgart. Ich glaube, da muß Andi Brehme mal wieder ein paar heftige Worte finden, um die Mannschaft aus ihrem Winterschlaf
aufzuwecken!
Anscheinend hat er die richtigen Worte gefunden, denn was die "Roten Teufel" vom Betzenberg am letzten Spieltag gegen Unterhaching gzeigt hatt, das konnte sich wirklich sehen lassen und erinnerte auch wieder viel stärker an den sonst so heimstarken 1.FC Kaiserslautern. Mit dem 4:0 Sieg gegen die Spvvg Unterhaching haben sie wichtiges Selbstvertrauen getankt, was auch im Viertelfinale des UEFA-CUP´s gegen Slavia Prag von Nöten. Doch mit einer solchen tollen und starken Leistung können sich mit Sicherheit auch die starken Tschechen bestehen!
Doch jetzt gibt es vor der neuen Bundesliga-Saison wieder "Mätzchen" bei den Roten Teufeln. Youri Djorkaeff, der französchische Nationalspieler, hat es satt immer von Andi Brehme ausgewechselt bzw. gar nicht berücksichtigt zu werden. Deshalb erscheint er zwei mal nicht zu dem sogenannten "Friedensgepräch" zwischen ihm und Dem Vorstand Jürgen Friedrichs. Alle glaubten schon daran, dass Djorkaeff seinen bis 2002 laufenden Vertrag nicht erfüllen werde. Doch dann die Wendung. Im letzten Gespräch, wo auch Trainer Andi Brehme teilnahm, wendetet sich das Blatt auf einmal: Youri Djorkaeff bleibt in der Pfalz. Hoffentlich hat das keine negative Auswirkung auf die kommende Bundesliga-Saison.
Wie gesehen nicht. Die "Lauterer" legten einen furiosen Bundesligastart hin: 4:0! gegen den TSV 1860 München,dass muß ihnen erst mal einer nachmachen. Und dann der "Last-Minute-Sieg" gegen Borussia Mönchengladbach durch ein Tor des Ägypters Hamy Ramzy. An diesem Wochenende empfangen die Roten Teufel den 1.FC Köln zum nächsten heißen Tanz auf dem Betzeberg!
Dieses Spiel schien in der ersten Halbzeit eine klare Sache für die Roten Teufel zu sein, denn sie üfhreten nach zwei Toren Lokvenc zur Pause mit 2:0 gegen die Kölner. Doch in der zweiten Halbzeit ein völlig anderes Bild. In der 48. Minute schaffte Christian Springer per Kopf den Anschlusstreffer. Dabei blieb es zwar, aber die Lauterer mußten danach noch 40 heißen Minuten überstehen, bevor der Sieg feststand. Obwohl Sie gewannen, verloren Sie die Tabellenführung an Borussai Dortmund, die ihrerseits 4:0 gegen Wolfsburg gewannen. Doch fast sagt das schon nach drei Spieltagen!
Danke für´s Lesen
MfG discodancer weiterlesen schließen -
Mit einem Bein bereits in der 2.Liga?
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Was ist denn nur im Südwesten Deutschland beim traditionsreichen 1.FC
Kaiserslautern in dieses Saison los??? Vor wenigen Monaten noch großer Jubel, Sektkorken knallten, ja sogar mitten am helliigsten Tag wurde ein Feuerwerk in der Fußgängerzone an den Himmel gezaubert, Grund: Die geradeeinmal 100.000 Einwohner fassende Stadt ist WM Spielort 200, es wurden große Pläne geschmiedet, der Weltmeister von 1998, Frankreich soll dort seine "Heimspiele" austragen (wegen der Grenznähe zu Frankreich, sind ja noch keine 80 km von dort), der Um- bzw. Ausbau der Osttribüne begann, ein millionenschweres Projekt, auf das ich noch
eingehen werde.
Gegenwart Herbst 2002: Nachdem ich das "Vergnuegen" hatte und mir die zwei letzten Spiele des FCK gegen Bochum und gegen Werder in voller Länge auf Premiere anschauen konnte, sieht es rabenschwarz fuer den FCK aus! Ich bin zwar kein Fan des FCK, aber wohl schon ein Symphatisant, als kleiner Junge und auch als Jugendlicher bin ich desöfteren auf den Betzenberg (Fritz Walter Stadion) gefahren und mein Nachbar, der ein eingefleischter FCK Fan ist, tat mir richtig leid. Schlimm wird es vor allem, wenn ich mir die nächsten Gegner des FCK anschaue, Samstag zu
Hause gegen Bayern, danach noch ein Heimspiel gegen den VFL Wolfsburg, dann in Dortmund und das letzte Spiel dann wieder zu Hause gegen Hertha...das sieht nicht gut aus, liebend gerne hätte ich mir das Spiel am Samstag gegen die Bayern live vor Ort angeschaut, aber wie das halt immer so ist, wenn Lautern gegen Bayern spielt, ist der Betze dann mit 41.500 Zuschauern seit Monaten immer schon restlos ausverkauft, ich glaube die täten fuer die Partie auch immer locker 100.000 Karten an
den Mann bringen, na ja, schaue ich mir dann halt eine Woche später Effe und Co. mal live an, auch um mir mal ein genaueres Bild zu machen, so schlecht kann die Mannschaft doch gar nicht sein!
Dann am Sonntagabend in der Sendung "Flutlicht" aus Mainz (Südwest 3 Rheinland Pfalz Schiene) eine neue Horrorvision: Dort zu Gast war das neue Aufsichtsratsmitglied und Ex Spieler Roger Lutz, es wurde die Frage in die Runde geworfen, ob der FCK bei einem möglichen sportlichen Abstieg überhaupt die Lizenz fuer die 2.Liga erhalten würde! Der Grund: Wie ja bekannt ist, druecken den FCK Geamtschulden von über 17 Mio.Euro, u.a. eben auch durch den Ausbau der Osttribüne fuer 2006, offenbar verschlingt dieses ganze Projekt mehr Geld als vorher angenommen wurde. Nur Miroslav Klose ist es ja zu verdanken, das der Verein momentan ueber die Runden kommt, wie ich in meiner Meinung hier extra zu ihm ja schon erwähnt habe, ist die Lottogesellschaft Rheinland Pfalz in die Bresche gesprungen und hat fuer 5 Mio. Euro die Rechte an Miro Klose erworben.
Doch der Reihe nach: Was war das ein Wirrwarr auf dem Betze! Die größte deutsche Tageszeitung mit "B" titelte ja schon "Chaoslautern", in der Tat, es folgte ein Hammer nach dem anderen: Zuerst wurde der erfolglose Andy Brehme gefeuert, dafür mit dem Belgier Eric Gerets ein Trainer verpflichtet, der eigentlich sogar internationalen Ansprüchen genügt (u.a. Meister mit dem PSV Eindhoven), aber dessen Bilanz ist im Verhältnis noch schlimmer als die von Brehme, in 10 Spielen holte er 6 von 30 möglichen Punkten, ist K`lautern etwa dem Negartivrekord von Tasmania Berlin mit 8 Punkten auf der Spur (damals ja noch 2 Punkteregelung), Tabellenletzter und das mit 7 mickrigen Pünktchen! Und Land ist auch nicht in Sicht, in den nächsten 4 Speilen sehe ich eigentlich nur eine Möglichkeit alle 3 Punkte zu behalten, das ist
das Heimspiel gegen Wolfsburg, aber auch das muss ersteinmal gewonnen werden!
Aber weiter zum Thema Chaos auf dem Betze: Nachdem der FCK den
Vorstandsvorsitzenden Atze Friedrich, den Geschäftsführer und was weiss ich wen noch alles feuerte, nahm der Schweizer Rene C.Jäggi als neuer Vorstandsvositzender das Zepter in die Hand. Jäggi als knallharter Manager bekannt (Leitspruch "Jeder ist ersetzbar!"), versucht gerade den Verein wirtschaftlich zu sanieren, für die sportliche Misere hat er offenbar aber auch kein Patentrezept vorzuweisen, wie denn auch
bitte?
Schauen wir uns doch mal den aktuellen Lizenzspielerkader an, wenn man sich so die Namen anschaut, dann hat der FCK doch eigentlich eine Truppe, die fuer einen UEFA Cup Platz in Frage käme, zumindestens im Bereich der UI Cup Plätze!
TOR:
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Georg Koch(30)
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Zieht der Keeper etwa den Abstieg an? Einst als Nummer 3 in Deutschland hinter Kahn und Lehmann gehandelt hat er ja schon seine Erfahrungen mit dem Thema Abstieg bei Fortuna Düsseldorf und Arminia Bielefeld gesammelt. Zuletzt in Bremen sass er dann sogar nur auf der Bank, da Gerets dem jungen Wiese den Vorzug gab, Koch ist stark auf der Linie, hat aber im Rauslaufen und auch im fussballerischen Bereich einige Deffizite aufzuweisen, ist zudem gelegentlich ein Hitzkopf auf dem Platz.
Tim Wiese(20)
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Für mich ist der 20 jährige Wiese, der vor der Saison als Nr.2 hinter Georg Koch von Fortuna Köln verpflichtet wurde ein großes Talent, auch wenn er sich in Bremen ja 5 Dinger fing und das 5.Gegentor klar auf seine Kappe geht. Sollte Wiese kontinuierlich seinen Weg weitergehen, so könnte in ein paar Jahren mit Sicherheit das Thema Nationalelf aktuell werden.
ABWEHR:
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Harry Koch(33)
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Der Publikumsliebling mit den Sauerkrautlocken auf dem Betze ist noch einer der beständigsten in der Abwehr in dieser Saison, auch wenn ihm die Stärke vergangener Jahre ein wenig abhanden gekommen ist, dürfte in dieser Saison mit Sicherheit weniger Zweikämpfe gewonnen haben als in den letzten beiden Spielzeiten.
Thomas Hengen(28)
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Der Kapitän, ein echter "Pfälzer Bub", um ehrlich zu sein verstehe ich nicht ganz, wieso er dieses Amt ausübt, denn nicht nur das die Abwehr sehr löcherig ist, nein, er ist auch ein Unsicherheitsfaktor hinten in der Abwehr, wenn es so weiter geht, na ich sag nur Leverkusen 96 werden wir wieder einen auf dem Rasen liegenden Hengen erleben, der hemmungslos heult!
Tomasz Klos(29)
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Ich bin sehr überrascht, das Klos überhaupt noch beim FCK ist, denn unter Andy Brehme war der Pole bereits ausgemustert, spielte nur noch in der Regionalliga Mannschaft des FCK und sollte eigentlich verschleudert werden, unter Gerets spielt er jetzt wieder, allerdings das selbe wie zu seinem deutschen Namensvetter mit "Th" und ohne z, steht alles andere als sicher in der Abwehr , immer fuer einen Bock gut.
Ciriaco Sforza(32)
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Was soll ich zu so einem Spieler bitte noch gross sagen? Ein Möchtegern Star, ein Abzocker und ein Stinkstiefel dazu, das sind knallharte Attribute, die ich ihm da an den Kopf werfe, aber Sforza sollte einmal kapieren, das Fussball mit den Füßen gespielt wird und nicht mit dem Mund oder seine Arme rumfuchteln, wenn wir frueher so einen bei uns in der Mannschaft gehabt hätten, der wäre auf einen keinen grünen Zweig gelandet, spielt mittlerweile zum 3.(!) Male beim FCk, hat ausser im Meisterjahr 98 nie groß was dort gerissen, charakterlich eigentlich kein Typ fuer in irgendeine Profimannschaft, ist in meinem Augen maximal ein Durchschnittsfussballer, der Alibi Fussball abliefert, ich hätte den schon lange aus dem Kader geworfen, so einer verdient dann noch im Jahr 2,5(!) Mio. Euro...und wie würden wir Fans singen "Keiner weiss warum"!
Hany Ramzy(33)
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Tja, lange nichts gehört vom Ägypter, der Grund ist auch genauso wenig erfreulich wie der Tabellenplatz des FCK, Ramzy leidet noch immer an einer Tbc Erkrankung, nach seiner Strafanzeige wegen sexueller Nötigung und der anschliessenden kurzzeitigen Suspendierung, wäre ein Ramzy in guter Form eine echte Bereicherung fuer die FCK Abwehr, mal sehen, wann wir ihn wieder auf dem Platz sehen.
MiITTELFELD
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Marian Hristov(29)
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Genau wie Ramzy liegt er seit einiger Zeit auf Glatteis, ich weiss allerdings nicht mehr, um was fuer eine Verletzung es sich bei ihm handelt, der Bulgare ist auch ein wichtiger Mann im Mittelfeld, ist sich auch nicht zu schade hinten mit auszuhelfen und in Top Form mit Sicherheit auch eine Bereicherung fuer diese Mannschaft, sehr dribbelstarker Spieler, oft allerdings ein wenig überhastet im Abschluss.
Ratinho(31)
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Jo, was ist los mit Dir Mäuschen? Vom Brasilianer sieht und hört man im Moment wenig bis gar nix, in Bremen hab ich ihn neben Gerets mal an der Bank stehen sehen, scheint gerade eine persönliche Krise durchzumachen, ein Spieler, der in seiner besten Zeit das Spiel lenken konnte, mit sehr gefährlichen Pässen in die Spitze die Stürmer in gute Positionen bringen, bei Gerets hat er im Moment jedenfalls offenbar ausgetanzt.
Mario Basler(32)
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Eigentlich DIE Figur in der Mannschaft des 1.FC Kaiserslautern, was er kann, wissen wir alle, was er nicht kann aber auch. Zuletzt machte Super Mario ja mal wieder mehr Schlagzeilen ausserhalb des Platzes, als er im Sportstudio sich zum Schiri äußerte, "der heute auch mal was auf die Fresse kriegen müßte" und damit wieder mächtig Aufsehen erregte, was soll ich zu Mario sagen, an einem guten Tag ist er Weltklasse,
an einem schlechten Kreisklasse, kann am Ball eigentlich alles, schiesst irre Freistöße, eigentlich mag ich ihn, da er noch einer der wenigen echten Typen in der Bundesliga ist, der auch das sagt, was er denkt, im Moment aber wie fast alle wohl nicht so in berauschender Form!
Dimitrios Grammozis(24)
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Ich muss sagen, der Grieche, der vor 2 Jahren vom Hamburger SV in die Pfalz wechselte, gefällt mir im Moment noch mit am besten, er mag vielleicht nicht der ganz große Techiker sein, aber sein Stil Fußball zu spielen gefällt mir, gibt immer volle Pulle, kämpferisch im Moment sehr wertvoll fuer den FCK, solche Spieler wie er braucht ein Verein wie Lautern im Überlebenskampf!
Lincoln(23)
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Nach einer Virusinfektion, die den sowieso schon schmächtigen Brasilianer auch noch 5 kg Körpergewicht gekostet hat, muss der sehr gute Techniker sich ersteinmal wieder beweisen, denke mal sein Tor am Sonntag war ein erstes Zeichen, kann am Ball eigentlich alles, ist aber manchmal zu verspielt und im Prinzip vom Typ Spieler im Moment nicht gerade einer, der ideal fuer den FCK ist, eben Spieler wie den obendrüber erwähnten Grammozis oder Harry Koch sind gefragt, im Abstiegskampf wird wohl sehr wenig Wert auf Spielkultur gelegt, das zählt nur eines: Kämpfen, Kämpfen und nochmals Kämpfen, auf dem Papier MÜSSEN am Schluss 3 Punkte stehen, egal wie!
Thomas Riedl(26)
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Und noch ein Pfälzer Bub, der im letzten Jahr nach einem Gastspiel von den Münchner Löwen wieder zurück an den Betze kehrte, na ja, nichts gegen ihn als Typ, aber er hat es in dieser Saison ja auch nicht einfach, wenn er mal spielt, ist halt auch bei 1,74 Meter Körpergröße und 72 kg eher ein Typ fuer das spielerische Element, wenigstens habei ich bei ihm das Gefühl, das er immer alles versucht zu geben.
ANGRIFF
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Miroslav Klose(24)
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Jo, muss ich mal wieder nicht viel sagen, ist momentan völlig ausser Form, was haben wir alle noch vor der Saison über unseren Salto Klose bei der WM gejubelt, aber offenbar ging der Aufstieg dann doch etwas zu schnell, erinnert mich ein wenig an den Dormunder Lars Ricken, der auch sehr früh hochgejubelt wurde und dann mehr oder weniger Jahre brauchte, um diese Form einigermassen wiederzufinden, immerhin sichert Miro dem Verein das wirtschaftliche Ueberleben, ich glaube ein Abstieg wäre bei diesem Spieler sehr tragisch, denn ich kann mir halt einfach nicht vorstellen, das ein Spieler wie er z.B. bei Bayer Leverkusen spielt oder gar bei den Bayern, wozu ihm im Moment ja sowieso die Klasse fehlt, es kann nur besser werden Miro!
Vratislav Lokvenc(29)
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Der Mann mit dem bösen Blick (oder habt Ihr etwa schon mal lachen gesehen? Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern!) war in der letzten Saison zusammen mit Miro Klose noch der Garant fuer die Lauterer Tore, ist momentan verletzt und genau wie Klose ziemlich aus dem Tritt, bei einer Körpergröße von 1,96 Meter ist der Tscheche ein Brechertyp, den man eigentlich immer gebrauchen kann, Spieler von dem Format gibt es ja fast keine mehr, mal von dem Dortmunder Jan Koller oder Carsten Jancker abgesehen. Trotz seiner 1,96 Meter hat der Tscheche eigentlich eine gute Ballbehandlung, auch wenn er immer etwas schlaksig wirkt, aber wie gesagt, das war bis dato auch noch nicht seine Saison.
Christian Timm(23)
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Vor der Saison wechselte Timm vom abgestiegenen 1.FC Köln in die Pfalz, wo er lange Zeit ersteinmal verletzt war, galt mal als eines der hoffnungsvollsten Nachwuchstalente, die wir in Deutschland haben, ob er diese Klasse wieder erreichen wird, kann ich schwer beurteilen, ein Spieler mit Augenmass und Übersicht, der auch einen guten Pass spielen kann, es gilt abzuwarten wie er sich beim FCK durchsetzt, sein "goldenes Tor" beim 1:0 Sieg im DFB Pokal in Cottbus war vielleicht eine erste Rückmeldung!
Selim Teber(21)
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Der gebürtige Türke mit deutschem Paß kam vor der Saison aus der 2.Liga vom Rivalen SV Waldhof Mannheim und ist fuer mich ein hoffnungsvoller Spieler, den man gezielt aufbauen muss, steht im Moment unter Gerets meist in der Anfangsposition, technisch recht stark, allerdings noch ein wenig leichtsinnig, besteht halt immer die Gefahr auf Konter durch Spielertypen wie ihn, kann man ihm aber nicht vorwerfen, ich sehe ihn gerne spielen, ist noch unbekümmert und spielt im Moment auch zu Recht!
Michael Mifsud(21)
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Der Nationalspieler Maltas war eigentlich fuer die Regionalliga Mannschaft vorgesehen, wo er seine Tore machte und sich so nach oben aufdrängte, der gerade mal 1,64 Meter kleine Wirbler scheint sich langsam an das Bundesliga Klima zu gewöhnen und ist im Moment wohl torgefährlicher als Klose oder auch Lokvenc, wenn dieser wieder fit sein sollte, diese Mischung würde ich im Übrigen mal testen, der kleine Mifsud mit Lokvenc im Sturm, Klose wuerde ich mal eine Pause gönnen oder ein klein wenig hinter den Spitzen hängend spielen lassen.
Ja, was soll ich jetzt abschliessend zum FCK sagen? Ich bin auch ein wenig ratlos und verstehe das auch nicht, wieso und warum der FCK da unten steht, allerdings wurde dann beim Spiel in Bremen deutlich, was in dieser Saison dort los ist, das Denkmal Fritz Walter wird im Himmel die Hände ueber den Kopf geschlagen haben.
Ein erneuter Abstieg fuer den FCK wäre eine Tragödie fuer die ganze Region, auch wir hier im Saarland wären darüber bestimmt nicht schadenfroh, bei aller Rivalität zwischen Pfälzern und Saarländern, aber an jedem Wochenende, wo der FCK zu Hause spielt, sind dort auch 8- 10.000 Saarländer unter den Besuchern, ich schätze sogar fast, das der FCK hier in Saarbrücken, wo mit dem FCS ein Regionallgist beheimatet ist, der den Wiederaufstieg in die 2.Bundesliga anstrebt, beliebter ist als der ortsansässige Verein, wenn der FCK auf dem Betze kickt, rollt immer ne Blechlawine gegen die Pfalz, wo sollen wir auch sonst Bundesliga Fussball schauen, gibt ja sonst keinen Verein in der Ecke und dann dieses Suoer Stadion mit den tollen Fans wieder nur in der 2.Liga, falls die Lizenz gesichert wäre (man darf gar nicht daran denken, wenn nicht...dann gingen auf dem Betze wohl die Lichter aus, aber ich kann mir nicht vorstellen, das das passieren würde, eher würde wohl das Land einspringen, schliesslich ist der FCK ja sogar sowas ein Stück Kultur in der Pfalz!), ich glaube dann würden die Zuschauer nicht wieder so auf den Betze strömen wie damals, ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, Montagabend im Dezember 96, DSF Spiel gegen Eintracht Frankfurt, damals noch mit Maurizio Gaudino, trotz TV Übertragung und Montag abend, die Hütte war mit damals 38.500 Zuschauern voll, unglaublich wie wir da in der Westkurve standen!
Also Ihr Lauterer, versucht das Unmöglche möglich zu machen und da unten rauszukommen, denn das der direkte Wiederaufstieg dann wieder gelingen wird, ist zu bezweifeln, aber bis dahin fliesst ja noch viel Wasser den Rhein herunter.
Ich bedanke mich für`s Lesen, viele Grüße
Matthias (Peter) weiterlesen schließen
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