Pro:
Geniale Mischung, Sehr coole Technoklänge, \"30 Minutes\" und \"Stars\", \"All the things she said\"
Kontra:
Nur 8 verschiedene Lieder, der Rest sind Remixes
Empfehlung:
Ja
Eine ausführliche Erklärung zu t.A.T.u. bzw. eine halbe Biografie halte ich hier für unangebracht, da es sich um einen Bericht über eine CD und nicht über die Band selbst handelt. Zusammenfassend die wichtigsten Informationen: TATU besteht aus zwei russischen Mädchen (beide 18 Jahre alt), die in Russland schon lange Erfolg genießen und nun auch nach Amerika und Deutschland gelangt sind.
Aufmerksam wurde ich und die meisten durch den Clip zu ALL THE THINGS SHE SAID, in dem sich die beiden ausgiebig auf den Mund küssten und somit in Russland (mir unverständlich) einen Skandal auslösten.
Zur CD: Die Farbe grün dominiert hier und allgemein ist die Stimmung recht ernst. Die hübschen Girls posieren hier auf einem Motorrad. Passend dazu die rote Schrift TATU und 200 km in the wrong lane, wobei es sich um den Namen des Albums handelt.
Nett finde ich auch, dass einige Songtexte im Booklet erhalten sind. Vom Design her ist die CD sicher kein Meisterwerk, jedoch passt das Cover zur Musik und ist auch ein kleiner Blickfang.
TRACKS
●●●01. NOT GONNA GET US
Die zweite Auskopplung des Albums beginnt sofort mit rasantem Bass und den durchdringenden Schreien “They not gonna get us”. Ein sehr schnelles Lied, dazu noch die wunderbar passenden gesungenen Strophen von Lena und Yulia. Der Refrain setzt sich eigentlich aus Rufen („They’re not gonna get us“) zusammen, hört sich aber keinesfalls zu aufdringlich oder störend an. Zudem merkt man nur bei genauem Hinhören, wie oft dieser eine Satz eigentlich wiederholt wird. Ein Song zum Mitsingen, zum Mittanzen oder zum Abreagieren. Außerdem der perfekte Track um zu motivieren!
●PRO:
- Genialer Beat
- Eingängige Melodie
- Animiert zum Mitsingen
●KONTRA:
- Hätte etwas mehr Text vertragen können
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●RATING:
9 / 10 Punkten
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●●●02. ALL THE THINGS SHE SAID
Die erste und erfolgreichste Auskopplung beginnt sofort mit dem Refrain “All the things she said, All the things she said running through my head..” und bleibt auch im weiteren Verlauf dynamisch. Im Vordergrund befinden sich hier die Stimmen der Beiden, doch die Musik passt hervorragend dazu und mit dem eingängigen Refrain animiert der Song einfach zum Mitsingen. Hierbei sei noch erwähnt, dass es recht untypisch für ein Lied zwei „Bridges“, also Stellen, bei denen sich die Musik kurzfristig ändert, gibt. Wie bei „Not gonna get us“ Wird auch dieser Refrain sehr oft wiederholt, was sich jedoch auch niemals stört.
●PRO:
- Die schönen Stimmen der beiden kommen gut zur Geltung
- Leichter Text, macht gute Stimmung und lädt zum Mitsingen ein
●KONTRA:
-
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●RATING:
10 / 10 Punkten
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●●●03. SHOW ME LOVE
Ein Song, der beim ersten Anhören etwas seltsam klingen mag. Anfangs hört man ein kurzes Telefongespräch und einen im Vergleich zu den vorherigen Liedern langsamen Bass. Die Strophen werden recht langsam gesungen, der Refrain jedoch typisch: Schnell, fetzig und oft wiederholt.
Hier hat mir vor allem der Wechsel zwischen Schnell und Langsam gut gefallen, allerdings fand ich im allgemeinen den Song etwas zu träge.
●PRO:
- Gut gelungener Wechsel zwischen schnellen und langsamen Textpassagen
- Gut nach“singbar“
●KONTRA:
- Etwas zu träge
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●RATING:
8 / 10 Punkten
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●●●04. 30 MINUTES
Der beste Song der CD nennt sich 30 Minutes. Dieser Track steht im krassen Kontrast gegenüber elektronischen, schnellen Liedern die ansonsten auf dem Album im wahrsten Sinne des Wortes den Ton angeben. Anfangs hört man zu recht lauten, aber sehr schönen Klavierklängen eine Art Mischung aus Lachen und Weinen. Dann beginnt auch schon das eigentliche Lied, in dem es darum geht wie kurz 30 Minuten in einem Leben sein können. In den langsam gesungenen Strophen kann man deutlich Yulias und Lenas Gesangstalent heraushören. Auch der Refrain überzeugt auf ganzer Linie – „30 minutes to whisper your name… 30 minutes to finally decide“
Das einzige Manko an dem sonst hervorragenden Song besteht für mich darin, dass es nur sehr wenig Text gibt und somit das Lied recht kurz ist. Der perfekte Song zum Chillen. Eindrucksvoll ist meiner Meinung nach auch das Ende, in dem „to decide“ wiederholt wird – bis die Musik verschwindet und nur noch ein einziges „to decide“ zu hören ist!
●PRO:
- Die wunderschönen Stimmen kommen richtig gut zur Geltung
- Sehr gute Musik
●KONTRA:
- Soo kurz…
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●RATING:
10 / 10 Punkten
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●●●05. HOW SOON IS NOW?
Hierbei handelt es sich um einen Coversong der „Smiths“ (verbessert mich bitte wenn ich von Dingen rede, von denen ich keine Ahnung habe *g*),
ob nun um einen guten oder nicht darüber lässt sich sicherlich streiten. Es handelt sich jedenfalls nicht um den TOP-Song der CD, Zwar stimmt die Musik und der Gesang jedoch richtig überzeugen kann mich HSIN nicht. Ich bezweifle, dass die dritte Auskopplung (erscheint bald) sehr erfolgreich wird. Ein Lied, dass man bei Gelegenheit sehr gut mal hören kann, aber es kommt einfach nicht an andere Tracks ran.
●PRO:
- Recht gute Musik
- Guter Gesang
●KONTRA:
- Nicht wirklich etwas Besonderes
- Recht wenig Text
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●RATING:
6 / 10 Punkten
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●●●06.CLOWNS [CAN U SEE ME NOW?]
Ein schneller Song, in dem der Satz „Can you see me now“ häufig wiederholt wird. Eine sehr angenehme und eingängige Melodie erscheint in den Pausen, ein netter Beat untermalt die angenehmen Stimmen von Lena und Yulia. Ein Song, zu dem es nicht viel zu sagen gibt – Sicher kein Highlight aber auch kein schlechtes Lied auf der CD.
●PRO:
- Gute Melodien
- Schöner Gesang
●KONTRA:
- Recht kurz
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●RATING:
8 / 10 Punkten
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●●●07.MALCHIK GAY
Ein Track, der sicherlich polarisieren wird. Tatu-Typisch werden die Worte „Malchik Gay“ oft wiederholt und der Refrain ist schnell. Untypisch ist allerdings, dass kaum Musikuntermalung vorhanden ist. Ein gängiger Bass und sanfte Gittarenklänge betonen die Stimmen der Beiden. Dieses Lied ist eindeutig Geschmackssache. Übrigens: Malchik Gay kommt aus dem Russischen und bedeutet soviel wie „Schwuler Junge“.
●PRO:
- Stimmen werden hervorgehoben
- Guter Refrain
●KONTRA:
- auf Dauer etwas eintönig, kaum Musik
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●RATING:
8 / 10 Punkten
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●●●08.STARS
Anfangs hört sich dieser Song sicher sehr sehr seltsam an, jedoch nach einiger Zeit hat er mir richtig gut gefallen. Am Anfang hört man noch eine sanfte Stimme, die dann von ungewöhnlichen Klängen (Wahrscheinlich Saxophon) weitergeführt wird. Dazwischen hört man noch russische Texte, die eine der Beiden kraftvoll spricht und die auch noch etwas verzerrt sind. Der Refrain ist sehr ruhig und hebt sich von dem russischen Text ab, doch trotzdem passt alles sehr gut zusammen. Besonders gut gefallen hat mir das plötzliche Ende, bei dem mitten im Text plötzlich ein langer Piep-ton erscheint und mit einem Rauschen ausklingt. Ein Lied für jede Gelegenheit, eignet sich auch gut zum Chillen.
●PRO:
- Sehr gute, ungewöhnliche Musik
- Tolle russische Texte, passt sehr gut zusammen
●KONTRA:
- Anfangs ungewöhnlich
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●RATING:
10 / 10 Punkten
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●●●WEITERE TRACKS
Schade, dass es nur 8 richtige Lieder gibt. Bei den restlichen vier handelt es sich entweder um russische Versionen oder um Remixe, z.B.
„All the things she said“ in Russisch, was sich allerdings in englischer Sprache etwas besser anhört. Außerdem
„Not gonna get us“ in russischer Sprache, was sich meiner Meinung nach noch einen Tick besser als das englischsprachige Remake anhört. Besonders lustig ist es vor allem für meine russischen Schulkolleginen, die sich immer darüber amüsieren wie ich versuche Russisch zu singen…
Die EXTENDED Version von „Show me love“ ist fast sogar besser als die Radio Edit, da durch lautere und bessere elektronische Geräusche das Lied einen etwas aggressiveren Touch bekommt.
Der einzige Song, der wirklich total daneben ist, ist der 30 Minutes Remix. Die Stimmen klingen dort eher nach einem schlechten Echo und die Musik passt überhaupt nicht zu dem Text. Aber es sei den beiden bei so vielen restlichen Hits noch einmal verziehen.
●PRO:
- Interessant: Russische Songs
- Guter „Show me love“ Remix
●KONTRA:
- Sehr schlechter 30 Minutes Remix
- Russische Lieder unterscheiden sich kaum von Englischen
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●RATING (der russischen Lieder und der Remixe):
7 / 10 Punkten
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FAZIT:
Einfach eine geniale Mischung. Den Kauf der CD habe ich wirklich keinen Augenblick lang bereut. Ob es nun fetzige Lieder wie NOT GONNA GET US oder ALL THE THINGS SHE SAID oder teils ruhige Lieder wie 30 MINUTES und STARS sind, t.A.T.u. spiegeln genau meinen Musikgeschmack wider.
Ob die beiden nun lesbisch sind oder nicht: Ist doch egal. Meiner Meinung nach war das Video zu „All the things she said“ und ihr Lesben-Image nur ein gewaltiger PR-Gag.
Und er hat seinen Zweck erfüllt, er hat auf TATU aufmerksam gemacht.
Also, wenn ihr auf schnelle Lieder mit Technoelementen steht dann solltet ihr nicht länger zögern und euch diese CD baldmöglichst kaufen. weiterlesen schließen
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