A Crow Left Of The Murder - Incubus Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 02/2004
- Cover-Design: sehr gut
- Klangqualität: sehr gut
Pro & Kontra
Vorteile
- Bradons Stimme, Variationen, tiefgehende Texte, Bonus-DVD bei der Limited Edition
- wird nie langweilig, klasse soundqualität, gutes DVD - Special
- rockt gut, klasse songs dabei, einfach ne klasse bands
- Macht da weiter wo \"Morning View\" aufgehört hat – in die richtige Richtung!
Nachteile / Kritik
- ein schlechtere Track
- Lollapalooza Konzert klingt nicht so gut (unwichtig)
- teilweise einige durchhänger
- Die langsameren Tracks können mich nicht immer überzeugen. DJ Kilmore hält sich leider mehr zurück. Und wo ist Dirk Lance?
Tests und Erfahrungsberichte
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Eine Band, die für mich eine Welt bewegt
5- Cover-Design: sehr gut
- Klangqualität: sehr gut
Pro:
wird nie langweilig, klasse soundqualität, gutes DVD - Special
Kontra:
Lollapalooza Konzert klingt nicht so gut (unwichtig)
Empfehlung:
Ja
Limitierte Edition der Incubus CD "A Crow Left Of The Murder"
Inhalt
1.) Vorwort
2.) Cover-Design
3.) Die Songs
4.) Die DVD
5.) Fazit
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1.) Vorwort
Als mittlerweile ca. 2 jähriger Incubus-Fan begleitet mich ein gewisser Stolz diesen Artikel schreiben zu dürfen/können. Vorweg muss ich sagen, dass ich mir grundsätzlich ungern Musik von Bands anhöre, die nicht fähig sind ihre Musik live zu spielen (bin selbst Musiker). Das kommt natürlich auch drauf an, was es für Musik ist. Filmmusik beispielsweise muss nicht live gespielt werden, wenn sie eigens für einen Film geschrieben wurde und nur dort Verwendung findet :)
Jedenfalls.. Nachdem ich mir zahlreiche Liveplatten angehört habe und letztes Jahr (2004) am 20.04. ein Konzert in der Columbia-Halle Berlin ansehen und hören konnte, bin ich fest davon überzeugt: "Die KÖNNEN Live spielen." Und wie...
Ich möchte kurz einen kleinen Überblick ohne genaue Daten zu nennen über die Band geben. Ihr erstes richtiges Album hieß "S.C.I.E.N.C.E." und war für ihre heutigen Verhältnisse sehr sehr hart. Es war im allgemeinen mit brutalen Gitarrensounds gespielt und nur in 2 oder 3 Liedern gab es auflockernde, teilweise sogar Jazzige Passagen. Mit den späteren Alben wurden sie zunehmend melodiöser. Die Lieder klangen runder, harmonischer, hebten sich von anderen Bands sehr ab und blieben trotz allem Technisch und Musikalisch sehr anspruchsvoll.
A Crow Left Of The Murder scheint ein gesundes Mittelmaß des ganz alten Albums und den Neueren zu bilden. Die Lieder sind wieder rockiger aber dennoch sehr melodisch. Keines der Lieder ist wirklich "Hart". Aber auf die einzelnen Songs werde ich sowieso noch zu sprechen kommen :) Vielleicht noch eins zu der Band: Obwohl sie einen gewissen Stil verfolgen, haben sie es irgendwie im Griff die Lieder so zu schreiben, dass man keines mit dem anderen vergleichen kann. Die Lieder sind sehr unterschiedlich, haben sehr verschiedene Klangfarben, und doch erkennt man immer sofort, dass es Incubus ist. Ich spreche der Band dafür einen großen Respekt aus!
Die Band besteht aus:
Brandon Boyd (Gesang, Percussion)
Michael Einziger (Gitarre, Piano)
DJ Kilmore (Turntables)
Ben Kenney (Bass-Gitarre)
Jose Pasillas II (Schlagzeug)
Die Texte der CD sind sehr aggressiv. Megalomaniac (Größenwahnsinniger) ist z.B. sehr Politikerfeindlich und auch Titel wie "Sick Sad Little World" deutet nicht grade darauf hin, dass Sie sehr zufrieden mit der Welt sind.
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2.) Cover-Design
Die limitierte Edition kommt in einer schwarzen 3-fach aufklappbaren Papphüllen daher. Die Vorderseite (Bild1) ist mit den schwarz-weiß abstrahierten Gesichtern der Band bestückt. Das Hauptbild ist auf gelben Untergrund gedruckt und stellt eine Art Rosenbaum dar. Weiter oben sind zwei Krähen abgebildet (aus dem Namen A Crow (Krähe) Left Of The Murder abgeleitet).
Auf der Rückseite (Bild2) stehen die Titelnamen zentriert in Gelb (ohne Längenangabe der Songs) und wiederum die Krähen, welche diesen von links und rechts schmücken. Des weiteren ist unten aufgeführt, was es auf der DVD zu finden gibt.
Öffnet man die Hülle das erste mal (Bild3), erscheinen wieder die Krähen und beim zweiten mal (Bild4) strahlen einem die CD und die DVD ins Gesicht. Die CD ist im gleichen Design wie die Hülle und die DVD besitzt das gleiche Motiv ist allerdings komplett in Silver verziert. Hinter den CDs (Bild5) verstecken sich Bilder der Bands.
Die Vorderseite der Papphülle beinhaltet das Text-Heft (Bild6) zur CD. Die Texte sind Handgeschrieben. Ob von Brandon, einem anderen Bandmitglied oder jemand völlig anderem konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Teilweise etwas schwer lesbar, aber wenn man sich Mühe gibt, bekommt man alles raus :) Es ist komplett in schwarz-weiß gedruckt.
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3.) Die Songs
1. Megalomaniac (1. Singleauskopplung) (4.54 min.)
Hey Megalomaniac! You're no Jesus! Yeah, you're no fucking Elvis! Wash your hands clean of yourself baby and step down! Step down! Step down!
Hey Größenwahnsinniger! Du bist nicht Jesus und auch kein verdammter Elvis! Säubere deine Hände und dich selbst und komm wieder runter.
Soviel zum Hauptinhalt und -anliegen des Liedes. Das 30 sekündige Intro ist, wie ich in Erfahrung bringen konnte das Werk des Gitarristen, der alle möglichen Effekte, die er so finden konnte zusammengestellt hat. Er selbst sagt, dass er es nicht nocheinmal genauso reproduzieren könnte. Mancheiner wirds störend empfinden. Ich denke es ist ein Guter Auftakt für diese CD.
Dann geht es weiter mit einer ruhigen "schiebe" Passage, in der die Band langsam auf den Großen Einsatz wartet. Dann kommt ein ziemlich aggressives Rockriff gefolgt von einer ruhigen und harmonischen Stophe. So schreitet es voran über 2 Strophen, die jeweils von einem Refrain gefolgt sind. Dann gibt es ein kleines Basssolo gefolgt von einer Langen "Ermahnstrecke" in der immmer wieder Textzeilen wie "You're no Jesus" oder "You're no Elvis" wiederholt werden, bis schließlich wieder der Refrain zu Worte kommt und das Lied schlussendlich endet.
2. A Crow Left Of The Murder (3.31 min.)
Titelsong dieses Albums. Das Lied ist relativ schnell, wirkt aber dennoch sehr locker. Interessant finde ich den Mittelteil. Er basiert nur auf den Textzeilen "everything i ever wanted to know" und "everything i ever wanted to see". Es beginnt sehr ruhig und steigert sich dann immer weiter und weiter, bis Brandon am Ende ein schönes langes ohooooooooo singt, welches einem schon manchmal eine satte Gänsehaut verpassen kann.
3. Agoraphobia (soweit ich weiß 3. Singleauskopplung, ist aber in Dtl. glaube ich nicht erschienen) (3.53 min.)
Ich nenne es immer Road-Lied. Ich verbinde vor allem mit dem Refrain so das typische mit dem Auto unterwegs sein. Wenn man sich den Text genau ansieht, sieht man Gesellschaftskritik. Er fordert die Leute auf sich daran zu erinnern, wie gut die Welt sein kann und betont wiederholt mit Versen wie "kiss you're lovers lips" (küsse die Lippen deines geliebten) das Liebe eine große Bedeutung im Leben hat. Weiterhin hat die zeile "please end this before this ends us" (beende es, bevor es uns beendet) in Einführung auf den Refrain "I'm gonna stay inside for good" (Ich werde in meinem innern auf der guten Seite bleiben) eine für mich ziemlich bewegende Aussage.
4. Talk Shows On Mute (2. Singleauskopplung) (3.49 min.)
Ein Lied für die gemütlichen Abendstunden. Die Aufheiternde Art gefällt mir. Ich weiß nicht, warum mir zu dem Lied nicht viel einfällt, was man sagen kann. Es ist wahrscheinlich einfach kein Lied großer Worte. Man sollte es anhören und es einfach mögen :)
5. Beware! Criminal (3.49 min.)
Um mich an dieses Lied zu gewöhnen, hat es einige Zeit gebraucht. Es ist Rythmisch manchmal nicht ganz einfach und auch der allgemeine Aufbau ist ziemlich unerwartet. Eigentlich erwartet man von einem Refrain, dass er sich sehr von der Strophe abhebt. Stattdessen geht es so allmählich in ihn über und steigert sich dann langsam immer weiter bis hin zum großen "Beware! Criminal". In einer Textzeile des Refrains merkt man, dass die Band etwas verändern möchte. Da heißt es "Yeah i'm down but not out" (Ich bin unten, aber noch nicht weg), was wohl andeuten soll, dass sie noch großes vorhaben (sie haben übrigens eine eigene Organisation, die "Make Yourself-Foundation", mit der sei Kindern aus einem Weisenhaus helfen und Spendengelder sammeln).
6. Sick Sad Little World (6.23 min.)
Ziemlich flottes und auch aggressives Lied. Handelt von einer Person, die gebeten wird zurückzukommen, aber nur wiederspricht und in ihrer "Sick Sad Little World" allein gelassen werden möchte. Trotz der allgemeinen Aggression in diesem Lied gibt es eine Passage, die mit die ruhigste auf der CD ist. Hier findet sich ein Gitarrensolo, welches ca. 2 Minuten lang ist und sich immer mehr steigert. Am Anfang schöne Melodien und am Ende sehr schnelle stellen. Nachdem ich die alten Platten von Incubus gehört habe, hätte ich nie gedacht, dass der Gitarrist Technisch so viel drauf hat. Hier wieder: Respekt. Klasse Song geworden. Live ziehn sie das Solo allein übrigens auch schonmal über 5-6 Minuten :) Hab glaub ich drei verschiedene Live Varianten davon gehört. Immer wieder klasse!
7. Pistola (4.24 min.)
Wieder ein Lied, an welches ich mich lange gewöhnen musste, welches allerdings heute zu einem meiner Lieblingslieder gehört. Nicht zuletzt, weil es live einfach extrem geil kommt ;) Es ist insgesamt sehr rockig angelegt und gehört schlichtweg zu den "Abgeh-Songs" schlechthin für mich. Auch sehr erwähnenswert finde ich hier den Text, wie er im Heft der CD steht:
"... and my pen is a pistola!" Und jetzt das besondere, steht direkt darunter:
"(insert you're lyric here)" (füge hier deinen eigenen Text ein) Ich finds ausgesprochen Amüsant. :)
8. Southern Girl(3.41 min.)
Hach... *schmelz... Ein Traum von einem Dahinschwebe Lied. Ein Liebeslied. Er besingt ein Mädchen. Sie ist die Ausnahme der Regel, eine rarität, alles was er jemals wollte. "Southern girl, could you want me?" (Southern Girl, könntest du mich auch wollen?). Für mich ein sehr einprägsames Lied und ein Ohrwurm, der mich schon seit besitz der CD des öfteren verfolgt. Einfach nur wunderbar anzuhören, es läuft runter wie ein Wasserfall.
9. Priceless (4.08 min.)
Der totale Gegensatz zu Southern Girl. Aggressiv ohne Ende. Schlagzeug Intro, gefolgt von einem Bösengitarrenriffs und einem Text der darum geht, dass sich der Brandon nichts einfach so gefallen lässt (the fact that you think you can speak to me the way you do...). Auch bei diesem Lied muss ich wiedermal dem Gitarristen meinen allergrößten Respekt entgegenbringen. Er hat wieder alle meine Erwartungen gesprengt und ein Solo hingelegt, dass mich wohl noch in Jahren verfolgen wird. Im allgemeinen ein nicht sonderlich Harmonisches Lied. Ich denke es ist eines der Lieder, welches besonders für Musiker interessant ist und sicherlich bei vielen "normalen" Hörern auf Kritik stößt.
10. Zee Deveeel (3.52 min.)
Das Lied hat etwas provokantes an sich. Der Sänger lässt sich ordentlich aus und singt ziemlich "kranke" Sachen. Beispielsweise sehr sehr seeeeeehr (ich wollte damit das SEHR betonen) hohe Stellen mit einem hinterlistigen Flattern in der Stimme. Ihm nach hat auch jeder von uns einen Teufel in sich und wir sollten lieber vorsichtig mit unseren Wünschen sein. Obwohl das Lied ziemlich heftig an sich ist, finde ich es doch sehr gut anzuhören. Ich mag diesen Stil einfach. Dieses spielen mit dem Provokanten. Es ist einfach mal was anderes.
11. Made For TV Movie Show (3.39 min.)
Hier gefällt mir sehr gut, dass der Sänger mal ganz doll schön tief singt. Der Refrain ist wieder höher und nicht unbedingt hart, aber er schiebt unheimlich und man muss einfach mitgehen. Es ist wieder so ein Lied, dass mal ganz anders ist von der ganzen Rythmik her. Wer ein bisschen was mit Musik anfangen kann, für den hier eine Kurze Beschreibung: Mir ist schon oft aufgefallen, dass Incubus sehr viel mit den Taktarten rumspielt. 5/4 Takte, 7/4 Takte, soger 11/8 und 9/8 Takte hab ich schon von ihnen gehört. Da ist hier im Zwischenteil der ständige Wechsel zischen einem 6/4 und 8/4 Takt noch ziemlich.. nunja. Billig ist wohl nicht das richtige Wort. Aber für ihre Verhältnisse schlicht gehalten.
Man fühlt sich an gewissen Stellen regelrecht hin und her geschubst. Ich finds cool ;)
12. Smile Lines (3.59 min.)
Wieder ein Werk der Zauberkunst. Ordentlich rockig angelegtes Lied, Brandon singt wieder Töne, von denen man denkt.. hui.. Wo holt der die denn her :) Und nach dem sie nochmal gaaaanz ruhig geworden sind, machen sie nochmal ganz doll krach. Um es in einer kleinkindlichen Sprache auszudrücken ;)
13. Here In My Room (4.20 min.)
Zweifellos eines meiner Lieblingslieder. Der Gitarrist hat sich hier mal am Flügel versucht und man kann sich nicht darüber beschweren. Live spielt er es auf einem E-Piano. Es ist wie Southern Girl ein Liebeslied und dementsprechend sehr ruhig. Ich mag die Worte aus dem Refrain sehr: "Love is a Verb here in my room" (Liebe ist Hall hier in meinem Raum). Ich find die Idee ziemlich genial mit dem Hall ;) Des weiteren singt er so schöne Sachen wie dass er nie etwas ändern wollte, so lange sie da ist. Ich kanns nur empfehlen das Lied mal gehört zu haben. Es geht runter wie Butter.
14. Leech (4.20 min.)
Nach dem Wörterbuch heißt Leech soviel wie Blutegel, Blutsauger. Kann mir nur vorstellen, dass es vielleicht im Englischen als abwertendes Wort für eine Person die man nicht sonderlich mag benutzt wird oder so. Aber ich weiß es nicht. Jedenfalls findet das Wort Fuck hier wieder viel Anwendung und deutet die Aggression der Liedes mal wieder an. Ich finde die Art des Rocks in diesem Song total schön. Es fordert einfach dazu auf irgendwelche Körperteile zu bewegen. Selbst wenn man im Schneidersitz sitzt und die Hände auf der Tastatur liegen, gehn die Beine noch irgendwie mit (ich hörs grad :)). Das Lied klingt mit einem fade Out und der Textzeile "the ride's over" (die Fahrt ist vorbei) und beendet damit die CD...
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4.) Die DVD
5 Sachen sind drauf auf der CD. Zwei Songs von einem Livegig in Lollapalooza (Megalomaniac und Pistola), zwei Songs von einem Benefizkonzert (Akustische Varianten von A Crow Left Of The Murder und Talk Shows On Mute), ein "While We Were Out" und zwei Kurzfilme.
Lollapalooza ist leider von der Klangqualität nicht sehr schön. Ich weiß nicht, was da schief gelaufen ist und warum sie den Klang nicht wenigstens ein wenig nachbearbeitet haben, aber ich muss an der Anlage die Bässe komplett raus und die Höhen voll reindrehen, damit es wieder nach Musik klingt. und das ist wahrlich nicht normal. Trotz allem haben sie auf jeden Fall klasse gespielt! Das sollte man nicht außer acht lassen.
Das Benefizkonzert ist einsame spitze. Vor allem von A Crow Left Of The Murder bin ich sehr beeindruckt, weil es doch eigentlich ein sehr E-Gitarren lastiges Lied ist. Das mit einer Akustikgitarre rüberzubringen, da gehört schon einiges dazu. Das einzige was bei dem Konzert nicht akustisch ist, ist natürlich der DJ. Aber ich hab auch noch niemanden mit "akustik-Turntables" gesehn ;) Die Klangqualität ist hier wiederum astrein. Ein Grund mehr sich zu wundern, warum Lollapalooza nicht so ist.
While We Were Out ist eine Zusammenstellung von Ausschnitten im Studio und im Tourbus. Ich finds sehr interessant das alles zu sehen. Achtet auf die Stelle mit dem DJ, wenn ihrs jemals seht. Wenn man den so sieht, glaubt man gar nicht, dass der so beweglich ist!
Die zwei Kurzfilme heißen "Brandon's Injury" und "Short Story". Brandon's Injury ist ein sehr lustig anzusehender kleiner Scherz über einen Unfall, bei dem Brandon sich das Bein gebrochen haben soll. Mehr verrate ich dazu nicht. "Short Story" ist auf der CD-Hülle nicht einmal erwähnt, deswegen sag ich auch hier nur, dass es sehr sehenswert und lustig ist und dass der Gitarrist die Hauptrolle spielt. Ein Sehr gelungenes Special.
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5.) Fazit
Ich bin mit der CD rundum zufrieden. Höre sie nun schon weitaus länger als ein Jahr und sie geht mir absolut kein Stück auf den Geist. Ich liebe jedes dieser Lieder. Abgesehen davon, dass die Lollapalooza Klangqualität schlecht ist, gibt es nichts zu meckern, also sehe ich da einfach drüber hinweg. Leute.. Hört diese Band. Sie haben es verdient.
Liebe Grüße
Miki
P.S.: Meines erachtens ist der Bericht viel zu lang... Aber ich konnte einfach nicht anders :D Es hat jede Menge Spaß gemacht sich mal so richig zu seiner Lieblingsband auszulassen.
© Mikiworld (bei Ciao miki-world) weiterlesen schließen -
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Ja wo ist die Krähe jetzt?!?
Pro:
rockt gut, klasse songs dabei, einfach ne klasse bands
Kontra:
teilweise einige durchhänger
Empfehlung:
Ja
Incubus. Ich gebs ja zu. Eine meiner Lieblingsbands. Liegt wohl daran das ich sie schon lange höre, sie mir ein Einstieg in „diese“ Musik Genres waren. Und jetzt kommt endlich ihr neues Album. Na ja, was heißt „jetzt“, es ist schließlich schon seit dem 2. Februar draußen. Aber um ein Urteil abzugeben braucht man Zeit, bzw. ich.
Die CD
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Bunt sie sieht mal aus. Blumen auf dem Cover. Dazu schwarze Köpfe der Bandmitglieder. Na ja denk ich mir, das hättest du auch hinbekommen, aber es geht ja um die Musik. 14 Songs der selbigen finden sich dann auf dem Silberling. Na dann leg ich mal ein. Mit „megalomaniac“ kommt gleich ein echter Kracher. Härte Riffs, melodischer Refrain, einfach ein klasse Song. Und er wächst bei jedem Hören. Na das fängt schon mal gut an, denk ich mir.
Der Titelgebende Song „A crow left of the murder“ ist dann allerdings etwas schwächer ausgefallen. Das vergisst man aber ganz schnell wieder, denn mit „Agoraphobia“ und „talk shows on mute“ folgen dann zwei echt geniale Songs, die sich gnadenlos ins Gehör fressen. Zwar ruhigere Songs, aber trotzdem klasse.
Nach den etwas schwächeren „Beware! Criminal“ und „sick sad little world“ kommt mit „pistola“ wieder ein richtiger Krache mit gewisser Ähnlichkeit zum Opener. Und dann folgt wohl eins der Albumhiglights: „Southern girl“. Eine echt geniale, ruhige und chillige Liebesbalade, bei dem man unweigerlich nach dem ersten Hören schon den Refrain mitsingen muss.
Und dann wohl etwas enttäuscht wird. Der wohl schwächste Track der CD „priceless“ holt einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. „Made for tv movie“, „smilie lines“ und „zee devel“, die nächsten 3 Songs, werden jedem Incubus Fan super gefallen. Allen anderen wahrscheinlich weniger. Aber das ist nun mal so bei Musik, was will man machen?
Der vorletzte Song „here in my room“ ist noch mal eine echt schöne Ballade, die von einem Klavier getragen wird. Ein wirklicher Lichtblick, nachdem das Album mit „leech“ leider etwas schwach ausklingt. Aber das stört den Fan nicht so (mich inbegriffen). Der startet die CD gleich noch mal. Und noch mal. Und noch mal ...
Fazit
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Es war schwer. Es war wirklich sehr schwer, nach Make yourself und Morning view noch eine Steierung zu erreichen. Incubus haben versucht das durch eine Rückbesinnung auf alte Tugenden zu machen. Sie rocken wieder mehr. Leider nicht ganz mit dem gewünschten Erfolg. Eine Lieder sind einfach zu ähnlich und es fehlt vielleicht etwas am DJ Einsatz, um alles ein wenig aufzulockern. Allerdings fällt es nicht auf, das der Bassits ausgetauscht wurde. Er passt sich wirklich anstandslos bei Incubus ein. Es gibt einige Highlights, aber halt leider auch einige schwächere Tracks, besonders gegen Ende des Albums.
Naja was solls, alle die Incubus bisher mochten, denen gefällt das Album. Die, die „megalomaniac“ jetzt nett finden sollten besser erst mal zu „make yourself“ oder „morning view“ greifen. Den die sind wohl noch besser.
Trotzdem bleibt es eine klasse CD. Ich würde sie mir jederzeit wieder kaufen!
Danke für die Lesung! weiterlesen schließen -
Links eine Krähe, rechts eine Krähe
5- Cover-Design: sehr gut
- Klangqualität: sehr gut
Pro:
Bradons Stimme, Variationen, tiefgehende Texte, Bonus-DVD bei der Limited Edition
Kontra:
ein schlechtere Track
Empfehlung:
Ja
Vorwort
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Heute war es endlich mal wieder so weit. Ich fand den Weg in den Musicstore. Bei den Neuerscheinungen stöberte ich etwas, bis ich mich durch die ganzen top 100 der Albumcharts durchgeackert hatte. Und da stand sie. Ich glaube Platz 2 oder 3 – die neue Incubus-Platte „A Crow Left Of The Murder“ – zu deutsch „Eine Krähe abseits des Schwarms“ . Klingt zwar auf den ersten Blick und den ersten Denker nicht gerade logisch, doch sicherlich ist das wieder metaphorische gemeint von den Jungs, eben so wie schon bei „Make Yourself“ und „Morning View“. Als alter Incubus-Fan musste ich das Teil einfach haben, da auch noch für 16,89€ (MediaMarkt) eine Bonus-DVD dabei war mit satten 26 Minuten Bonusfilmchen. Jedoch gibt’s die DVD nur in der Limited-Edition. Wer die noch haben möchte, muss sich beeilen. Für mich hieß es Kohle zusammenkratzen und ab nach Hause.
Die Band
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Angefangen hat alles schon in der Grundschulzeit. Brandon Boyd (Gesang) und Jose Pasillas (Schlagzeuger) kannten sich schon seit der Grundschule und lernten in den folgenden Jahren ihres Schülerdaseins auch Mike Einziger (Gitarre) kennen. In der High School stießen die Drei dann auf Fernando Valley (Bass). 1995 lernten sie bei einem Livegig DJ Lyfe kennen. Er meinte Scratches und Schnickschnack würden zu der Musik passen. Vorher veröffentlichen Incubus zwei EPs und ein Album in Eigenregie, bevor die Labels anfangen um die Gunst der Combo zu buhlen. Immortal-Records nimmt die Jungs dann unter Vertrag und im selben Jahr erscheint die EP „Enjoy Incubus“. Im Anschluss produzieren sie zusammen mit DJ Greyboy den Track "Familiar" für den Soundtrack zu Spawn. Das führt zu einem Popularitätsschub und sie erhalten die Möglichkeit mit ihren Labelpartnern KORN auf Europatournee zu gehen.
Es folgt „S.C.I.E.N.C.E.“ und eine Auftritt beim Ozz-Fest. DJ Lyfe wird durch DJ Kilmore ersetzt, da dieser rein charakterlich nicht mehr zur band passt. Es erscheint “Make Yourself“, das bis dato erfolgreichste Incubus-Album mit der Hitsingle „Stellar“, welche die Billboard-Charts knackt und in die Top-Ten rutscht. Doch die Clique springt jetzt nicht etwa in ein neues oder abgedroschenes Genre ab, sondern behalten ihr funkiges Ding und ihre Eigensinnigkeit bei und der Erfolg gibt ihnen recht. „Morning View“ ist der bisher größte Erfolg der Gruppe und die 2002er-Tournee wird zum Triumphzug durch Europa in ausverkauften Hallen und Häusern.
2003 trennen sie sich von Bassist Alex 'Dirk Lance' Katunich. Er wird ersetzt durch Ben Kenney. Im neuen Line-Up spielen Incubus ihr fünftes Studioalbum „A Crow Left Of The Murder“ ein, dass im Frühjahr 2004 erscheint.
Line-Up:
Brandon Boyd (Gesang)
Jose Pasillas (Schlagzeuger)
Mike Einziger (Gitarre)
DJ Greyboy (Turntable)
Ben Kenney (Bass)
Das Album
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Die Limited Edition aus CD und DVD ist gut aufgehoben in einer stabilen Pappschachtel. Das Cover ist ganz im Stile vom Video zur ersten Single „Megalomaniac“ gehalten. Expressionistisches Blumenwerk, Vögel in abstraktem Design und die Band im Schwarz-Weiß-Kontrast – so präsentiert sich die Front. Das 3seiten schwache Booklet ist vollkommen in Schwarz- und Weißtönen gehalten. Natürlich sind alle Texte dabei, hm allerdings scheint es so als habe Brandon sie selbst hineingeschrieben.
Im Kern der Pappe-Paste-Konstruktion findet man die CD und die DVD. Die DVD ist ab 16 Jahren freigegeben, allerdings habe ich bisher noch nichts finden können, dass das rechtfertigt.
Auf der Rückseite findet man in Sonntagsschrift die Tracklist und kurze Infos zur DVD.
Tracklist
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#1 Megalomaniac
#2 A Crow Left Of The Murder
#3 Agoraphobia
#4 Talk Shows On Mute
#5 Beware! Criminal
#6 Sick Sad Little World
#7 Pistola
#8 Southern Girl
#9 Priceless
#10 Zee Deveel
#11 Made For TV Movie
#12 Smile Lines
#13 Here In My Room
#14 Leech
…und die Tracks im Einzelnen
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> Megalomaniac < - Der Opener ist sogleich die erste Singleauskopplung des neuen Albums. Vielleicht hat der Eine oder Andere doch schon mal das Video gesehen. Mich hat es überrascht, dass im deutschen Fernsehen Hitlerbilder laufen dürfen. So nämlich in dem Video. Am besten bei Gelegenheit mal anschauen.
Rein musikalisch glaubt man zunächst, die Disc wäre kaputt nur Rauschen. Dann einer erster kleiner Beat, dann die ersten Gitarrenklänge und die Bassline. Dann bricht die Grundstimmung des Songs los. Heftige Gitarrenriffs und ein harter Beat – alles begleitet von einer passenden Bassline. Megalomaniac deutet so viel wie „Größenwahn“. Im Text geht es um die fast tägliche Propaganda oder besser gesagt Präsenz von Leuten, die meinen Politik machen zu können. Sicherlich hat George W. Bush auch etwas mit dem Song zu tun. „You’re no Jesus! Yeah, you’re no fucking Elvis! Wash your hands clean of yourself baby and step down!”
Einfach geniales Stück. War für mich schon ein riesiges Argument für das Album.
(5/5) -> (4:54)
> A Crow Left Of The Murder < - Gleich der zweite Track ist der Titelsong. Eine Mischung aus ruhigem Gitarrenriff und etwas Gescratche bilden hier die Überleitung zum Track. Dann setzt der Bass und das Schlagzeug schnell ein und die ganze Sache geht ziemlich flott ab. Crossover wie er im Grundprinzip gedacht war. Ruhige Zeile, hammermäßiger Chorus. Rein musikalisch knüpft dieser Song perfekt ans Vorgängeralbum an. Ich kann mich an ähnliche Notenverläufe und Stimmungsriffs erinnern, aber doch ist dieser Song wieder vollkommen anders.
(5/5) -> (3:30)
> Agoraphobia < - Zum ersten Mal ein ruhigerer Schlagzeugbeat und dazu verspielte Gitarrenklänge. Brandon legt sich gleich ins Zeug und philosophiert seine Text über Platzangst ins Mikro. Er beschreibt die körperliche Zerrissenheit, wenn ein Teil lieber drin bleiben möchte, aber ein anderen, angstgeplagter teil nach draußen möchte, wegen der Platzangst. Insgesamt ein sehr ruhiger Song und hätte man den Text nicht da, würde man nie inhaltlich so etwas vermuten.
(5/5) -> (3:52)
> Talk Shows On Mute < - Leise Gitarrenklänge etwas entfernt und dann ein sanfter Beat drunter sowohl vom Bass als auch vom Schlagzeug. Brandon gibt seinen Text wieder mit seiner hammergeilen Stimme zum Besten. Ach ja, wie schön doch Amerika ist, meint er inhaltlich – allerdings eher ironisch. Alles ist mehr oder weniger ein Schauspiel. Viel ist retuschiert und wenig wahr.
(5/5) -> (3:49)
> Beware! Criminal < - Endlich geht es wieder ab. Ein rhythmischer Beat zum Anfang. Dann ein markantes, aber nicht zu aufdringliches Gitarrenriff, dazu eine leichte Bassline. Dieser Song verspricht anfangs mehr als dann wirklich kommt. Man hätte einem härteren Song vermutet, der an die Substanz geht, aber musikalisch ist bis auf einen rockigen Chorus nicht viel zu holen.
(4/5) -> (3:48)
> Sick Sad Little World < - Und wieder so ein verheißungsvoller Auftakt mit Bass, Gitarre und Schlagzeug. Doch diesmal geh es richtig rhythmisch und hart zu Werke. Jedenfalls die ersten Takte. Dann kommt eine kurze langsame Phase und es geht wieder ab. Kranke, traurige, kleine Welt – in schlechten Zeiten wohl die Perspektive die man oftmals nur noch hat. Gut gefällt mir das drastische Gefälle von rockig nach fast stillstehend und ruhig. Durch die lange Spielzeit ein echter Ohrwurm. Super Instrumental.
(5/5) -> (6:23)
> Pistola < - Die gleichen Klänge wie vom Beginn der Scheibe kehren hier wieder. Dann erste kleine und zarkhafte Gitarrenakkorde und Basslines. Erst als das Schlagzeug mit Pauken und Trompeten einsetzt, geht es im Affenzahn durch den Refrain. Gewalt ist nicht der richtige Weg. Die Waffe des Schriftstellers oder Songtexters ist der Bleistift. Der Stift ist seine Pistole.
Wieder ein Track, der einfach nur ins Ohr geht.
(5/5) -> (4:23)
> Southern Girl < - Dieser Track beginnt nun wieder ganz ruhig und besonnen. Könnte die erste Ballade der Platte werden. Und so ist es auch. Sanfte Gitarrenklänge und Bassbegleitung und Drumline beschreiben das Temperament des „Southern Girl“. Ein sehr smoother und grooviger Sound – ganz im Südstatenflair.
(5/5) -> (3:41)
> Priceless < - Heftiges Getöse vom Schlagzeug eröffnet wiedermal den Track. Dann erste rockige Gitarrenklänge und ein Schrei, der bei voller Lautstärke durch Mark und Bein geht. Die Strophe geht ja noch relativ gesehen, doch der Übergang in den Refrain ist ein wildes Rumkloppen auf allem, was gerade in Griffweite war. Das zerstört den Song so dermaßen. Das ist nicht mehr schön. Mit abstand der schlechteste Song, auch wenn hier die Soloansätze im Interlude stimmen.
(3/5) -> (4:07)
> Zee Deveel < - Oder im Untertitel “Beelzebub”. „You should be careful what you wish for ´cause everyone of us has the devil inside.“ Leider zu wahr. Jeder hat eine dunkle Seite, eine aggressive, beängstigende Seite. So beginnt auch der Song recht ruhig, doch dann ist er auf einmal durchzogen mit Dissonanzen, welche aber auch wieder so schnell weg sind, wie sie gekommen waren.
(4/5) -> (3:52)
> Made For TV Movie < - Ruhige Gitarrenklänge geben auch hier die ersten Takt vor. Dazu gesellt sich ein ruhiger Bass und ein sanftes Schlagzeug unter dem Banner der Stimme von Brandon. Wieder dieser klassische, aber bewährte Gegensatz zwischen lauter Verszeile und hartem, durchdringlichem Chorus. Richtig guter, fetter Song mit Ohrwurmcharakter und Mitsingzwang.
(5/5) -> (3:38)
> Smile Lines < - Anschwellende Schlagzeugdrums, welche dann kurz pausieren und ein nettes Gitarrenriff hören lassen, geben die Marschrichtung für diesen Song an. Der Song handelt entgegen dem Titel von Alpträumen, Traumen und schlechten Erinnerungen. „I want you bad! I understand why they say, high school never ends.” Wirklich fetter Song nach einem zwischenzeitlich kurzem Hänger.
(5/5) -> (3:59)
> Here In My Room < - Erste Klavierklänge auf diesem Album. Im Zusammenspiel mit harmonischen Beats im Schlagzeug und der lieblichen Stimme von Brandon gibt der Song die sozusagen zweite Ballade des Albums. Die sanfte Art steht auch Incubus richtig gut. Auch mit Klavier lässt sich hier eine Menge machen. Eindeutig ein Geheimtipp.
(5/5) -> (4:20)
> Leech < - Im guten alten Alternative/Crossover-Stil geht es zur Sache. Dunkle Bassklänge als Untergrund und darüber hohe, stechende Gitarrenklänge. Dazu ein mehr oder weniger wildes Schlagzeug und Brandons Stimme. Das alles gibt einen super Song. Warum sie gerade den Track „Leech“ zu deutsch „(Blut)Egel“ zum Abschluss der Platte genommen haben, wer weiß, aber es ist ein genialer Track, der eigentlich wieder Hunger auf mehr macht. Aber das nächste Studioalbum dauert sicherlich noch etwas. Aber es gibt ja noch die DVD.
(5/5) -> (4:19)
++ DVD ++
Inhalt
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#1 Lollapalooza
#2 Bridge Benefit
#3 While We Were Out
#4 Brandon’s Injury
#5 Short Film
Ein nettes Intro mit sehr schöner Musik führt in diese DVD ein. Zeichnungen von sehr begabten Brandon schmücken das Pre-Intro nach der Sicherheitswarnung. Das Hauptmenü schmückt eine Krähe. Hier kann man zwischen den 5 oben genannten Optionen wählen.
#1 Lollapalooza zeigt wie Incubus erstmals 2 neue Stücke dem Publikum live vorstellen („Megalomaniac“ und „Pistola“)
#2 Bridge Benefit zeigt wie Incubus einige Stücke unplugged (bis auf die Turntables) spielt. Geile Sache.
#3 While We Were Out zeigt, was die Jungs so zwischen „Morning View“ und ihrem neuen Album getrieben haben. Auch sehr lustig.
#4 Brandon’s Injury ist eigentlich ein recht lustiger Kurzfilm darüber wie er sich den Fuß gebrochen hat. Alles nur nachgestellt! Und mit Kommentaren von ihm.
#5 Short Film ist ein lustiger Kurzfilm mit Gitarrist Mike Einziger
Fazit
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„A Crow Left Of The Murder“ ist wieder ein hammerstarkes Album der 5 Jungs. Die Hitsingle „Megalomaniac“ ist ihrem Ruf treu geblieben und spiegelt das Album sehr gut wider. Brandons super geniale Stimme und die musikalischen Ergüsse der Anderen komplettieren die geniale Palette aus Riffs, Noten und Akkorden, welche Incubus mal wieder zu einem genialem Album zusammengewürfelt haben. Das Sahnehäubchen ist die Bonus-DVD allerdings eben nur bei der Limited Edition. Allerdings hat die einen Nachteil: sie geht nicht in den Standard-CD-Ständer. Aber das ist ja wohl das geringste Problem.
Für Freunde des Crossover und hintergründiger Texte eine Empfehlung wert.
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Eines der besten Alben aller Zeiten (5)
14.02.2004, 09:43 Uhr von
jesser89
Mein neuer Bericht ist da!!! Ich werde ab sofort versuchen, zumindest auf Kommentare gegen zu lesen!Pro:
alle Lieder, Stimme des Sängers
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Also gut, heute kommt schon mein zweiter Bericht, eigentlich sollte ich ja lernen, aber da hab ich ja morgen noch Zeit. Ich schreibe jetzt über eines von meiner selbst angefangenen „Die besten Alben aller Zeiten“- Reihe, ich hatte es schon in die Liste „eingetragen“, obwohl ich nur bei amazon.de die 30sec. Tracks gehört hatte. Mir war sofort klar: das Album muss ich haben!!! Der Kauf hat sich gelohnt, ich habe zwar die Version mit der DVD (eine andere gab’s da irgendwie nicht, hab auch nachgefragt), aber für nur 16,99€!!! Ein richtig gutes Schnäppchen, meiner Meinung nach. Okay, die CD ist erst ab 16, was ich überhaupt nicht verstehen kann und total schwachsinnig ist. Weil auf der DVD wird ja niemand umgebracht oder so. Ich hab sie trotzdem gekriegt, weil die Leute ja ihre Sachen verkaufen wollen ;-). Hm, ab sofort mach ich glaub immer ne Gliederung:
1.Cover
2.Die Tracks im einzelnen
3.Die DVD (nur kurz angesprochen)
4.Fazit, Meine Meinung
Und schon geht’s los:
1.Cover:
Vorne drauf ist ein sehr schwierig zu beschreibendes Bild (bin ich froh, dass ja hier ein Bild vorhanden ist). Also erst mal ist da ein schwarzer Rand, oben in der Mitte steht in weiß der Name der Band und unten in der Mitte auch mit weiß der Name des Albums. Jetzt zum schwierigen Teil, also der Hintergrund ist gelb, unten ist ein gezeichnetes schwarz-weiß Bild der Band, halt so comicartig. Dahinter ranken große rote Pflanzen und unter dem Bandnamen sind zwei schwarze Tauben, die zueinander auf einen Apfel mit einer 5 drin gerichtet sind. Sieht halt echt geil aus. Hinten ist der Hintergrund ganz schwarz, man sieht die Tauben als weiße Strichmännchen wieder, diesmal sind sie auf die gelb geschriebene Trackliste in der Mitte gerichtet. Insgesamt 14 Tracks hat die CD. Rechts unten ist klein die Altersbeschränkung, aber fragt mich nicht, warum. Wieder einmal ist es eine aufklappbare Hülle, ich liebe die ja sooooo sehr ;-)!!! Passt auch mal wieder nicht in meinen CD-Ständer, aber egal. Also einmal aufgeklappt, sind wieder die 2 Tauben zueinander gerichtet, diesmal schwarz auf weiß. Wie komme ich eigentlich darauf, dass dies Tauben sind? Vielleicht, weil die politisch engagiert sind und das Friedenstauben sein könnten. Noch einmal aufgeklappt und sowohl die CD, als auch die DVD erscheinen. Jeweils hinter den beiden Scheiben ist ein Bild der Band in schwarz-weiß und der weiße Hintergrund mit grauen Blättern. In der linken schwarzen Taube versteckt sich das Booklet: Vorne drauf das wunderschöne Cover der CD und drinnen alle Songtexte schwarz auf weiß mit Vögeln und Pflanzen im Hintergrund. Das ganze hat einen schwarzen Rand. Auf der letzten Seite sind die Bandmitglieder aufgelistet:
-Brandon Boyd: vocals
-Michael Einziger: bass
-DJ Kilmore: turntables
-Ben Kenney: drums
-Jode Pasillas II: guitar.
Bestimmt stimmt überhaupt nichts, aber mir doch Wurst.
2.Die Tracks im einzelnen:
Gleich vorweg will ich mal sagen, dass ich nicht sooo genau darauf eingehen werde, weil mir das alles zu umständlich ist. Der Stil von Incubus ist so schön ruhiger Alternativrock.
1.Megalomaniac:
Die erste Singleauskopplung ist gleich mal der Hammer. Alles beginnt mit komischen „Störgeräuschen“, gestern wusste ich noch ein besseres Wort... die sich nach einer Weile in Gitarrenklänge umwandeln. Das dauert eine Weile, aber egal, war am Anfang halt ein bisschen verwundert. Die Melodie wird dann schneller, die ganzen Instrumente kommen hinzu und es bildet sich die eigentliche Melodie des Songs. Recht laut und rockig, dann wird es aber ruhiger und der Gesang setzt ein. Echt gut, gleich mal ein Ohrwurm. Beim Refrain ist es natürlich lauter und schneller, aber sonst ein echt klasse Einstieg. Wirklich sehr gut zum mitsingen, bei der Band versteht man wenigstens jedes einzelne Wort. Jetzt schreib ich aber auch nicht mehr, die meisten lesen’s ja eh nicht durch. Der Song dauert 4:54min.
2.A crow left of the murder:
Die Single trägt den Albumnamen oder besser: Das Album trägt den Titel des Songs. Fängt ruhig mit Gitarrenklängen an, dann kommen die anderen Instrumente hinzu, ein recht rascher und etwas fröhlicher Song, gut zum abrocken. Von dem hatte ich heute den ganzen Tag nen Ohrwurm. Es bleibt recht schnell, es wird auch fast geschrieen. Natürlich gibt es auch einen Teil, da wird es ruhiger, wie bei den meisten schnelleren Liedern. Aber das übliche Tempo ist schnell wieder erreicht. Auch ein super Lied, wenn ich jetzt immer hinschreiben würde, was ein Anspieltipp ist: Einfach alle Songs. Der Song dauert 3:30min.
3.Agoraphobia:
Der Song fängt mit den Instruemten wieder etwas ruhiger an, der Gesang wird auch gesungen, fast geflüstert. Oder besser: Es wird gesprochen. Viel ruhiger als das vorherige Lied, aber echt schön, vor allem der Refrain... so schön, ohne Scheiß! Es bleibt auch so, die Stimme des Sängers passt wirklich gut zu dem Lied, weil es so ruhig und melodisch ist. Der Song dauert 3:52min.
4.Talk shows on mute:
Das Lied fängt recht ruhig mit einer Gitarre an, aber es kommen dann auch lauter die anderen Instrumente hinzu. Wieder ein ruhigeres Lied, aber lebendiger, trotzdem wunderschön. Ja, jetzt sind wir bei meinem persönlichen Lieblingslied des Albums angelangt, weil der Refrain ist so geil und die Stimme finde ich so toll, ich kann es kaum in Worte fassen. Es bleibt auch so schön ruhig, ein so toller Song, hoffentlich wird der als nächstes rausgebracht. Natürlich kommt wieder ein Solo, aber warum sollte ich auch darauf so eingehen? Der Song dauert 3:49min.
5.Beware! Criminal:
Als ich den Ausschnitt bei amazon hörte, dachte ich mir „Wow, mal ein voll rockiger Song“, aber so laut hört er sich am ganzen Stück nicht an, nur der Refrain ist lauter, der Rest ist auch viel lebendiger und schneller als die vorherigen Lieder, aber trotzdem verdammt gut. Hier hört man verstärkt den Gesang, es ist aber echt kein Metalsong oder so, beim Refrain ist es ruhiger und einfach nur schön. Der Song dauert 3:48min.
6.Sick sad little world:
Jetzt komme ich zum längsten Song vom Album: Huch, ohne dass ich es mitbekommen habe, hat er auch recht laut und schnell mit den Instrumenten angefangen, der Gesang ist auch schneller, noch rockiger als das vorherige, aber dann wird es auf einmal so schön ruhig, glaub mehrstimmig gesungen. Beim Refrain ist es aber wieder schneller. Oder ist der ruhige Part der Refrain??? Ich glaube schon. Jetzt kommt ganz lange instrumental, sehr ruhig, so richtig zum entspannen..... dann geht’s aber wieder weiter mit dem Lied, ein echt guter Übergang. Der Song dauert 6:23min. und gegen Ende wird es noch ein Stückchen lauter.
7.Pistola:
Ich muss aufpassen, dass ich nicht zu viel schreibe! Es fängt schon recht ruhig an, der Gesang ist auch ruhiger. Beim Refrain ist es lauter und schneller, die sind irgendwie lauter geworden, oder? Aber so kann’s ruhig weitergehen. Nun bleibt es auch so lebendig und rockig, man hört hier eher die Instrumente. Dann ein lauteres Solo, echt mal was ganz neues, nun geht es auch wieder normal weiter. Der Song dauert 4:23min. Jetzt wird es ziemlich ruhig, auch sehr gut.
8.Southern girl:
Hört sich schon mal recht ruhig an, der Gesang wird eher gesprochen, als gesungen. Aber es bleibt vorerst so schön melodisch. Der Refrain ist vielleicht mal geil, ein bisschen mehrstimmig und einfach nur traumhaft schön. Der ganze Song ist so ruhig, deshalb fällt mir spontan nichts mehr ein, außer: arschgeil!!! Der Song dauert 3:41min.
9.Priceless:
Das Lied fängt schon viel lauter als das vorherige an, gut zum headbangen. Der Gesang ist auch schneller. Es bleibt auch so, es wird fast gerappt es wird recht hart in die Gitarren geschlagen. Das ändert sich auch nicht besonders, bis sich halt einer verspielt *ggg*. Dann wird es ruhiger, bleibt aber sehr schnell. Das Solo hält auch lange an, dann geht’s ganz schnell mit Gesang weiter. Der Song dauert 4:07min.
10.Zee deveel:
So, das fängt auch recht laut an, aber so gemütlich rockig, nicht so verkrampft. Der Gesang ist auch ruhiger und die Instrumente leiser, halt etwas schneller. Es bleibt auch so, auch ein sehr gutes Lied und hm, ich muss echt mal bald aufhören, werde auch schon müde. Es ist echt mal viel lauter, aber ein ungewohntes Tempo für die Band, ist aber dennoch sehr gut. Der Song dauert 3:52min.
11.Made for TV movie:
Jetzt fängt’s mal wieder so schön entspannend und ruhig an. Der Gesang ist auch sehr ruhig und gleichmäßig, der Refrain ist sehr ausdrucksstark. Im Gegensatz zum Rest des Liedes ziemlich laut, aber wirklich sehr, sehr gut. Gut zum mitsingen und abrocken, sonst fällt mir grade auch nichts ein. Der Song dauert 3:38min. Einmal wird es ganz ruhig, echt schön, nur eine Gitarre und der Gesang......
12.Smile lines:
Fängt schon schneller an, die Lautstärke nimmt immer mehr zu und sobald der Gesang einsetzt, ist es wieder ruhiger. Die Instrumente spielen schneller, aber der Gesang bleibt so ruhig. Auch gut zum mitsingen, nicht zu schnell und auch nicht zu langsam, wieder so ungewohnt rockig. Dann wird’s etwas lauter, aber auch nicht arg viel mehr, danach ganz ruhig, kommt oft in Songs vor, dann wieder lauter,.... Der Song dauert 3:59min.
13.Here in my room:
Das fängt mal ruhig und schön melodisch an, die Instrumente werden sehr leise gespielt. Der Gesang ist sehr, sehr leise und so schön, okay, ich hör auf, rumzuschwärmen! Es wird etwas kräftiger, aber das ruhige bleibt. Der Refrain ist zwar nicht lauter als der Rest, aber dennoch sehr schön. Okay, das bleibt so, auch ein traumhaft schöner Song zum mitsingen. Der Song dauert 4:20min.
14.Leech:
Mal wieder was schnelleres, aber auch nicht arg viel mehr, so Pop-rockig. Der Gesang ist auch schneller, dies bleibt vorerst so. Es bleibt auch weiterhin so, der Refrain unterscheidet sich kaum vom Rest des Songs, manchmal wird es etwas ruhiger, aber auch nicht arg. Ein spitzen Abschluss von einem so geilen Album, ich bin überwältigt!!! Der Song dauert 4:19min.
3.Die DVD:
Also es gibt dort so lustige Kurzfilme zu sehen, eine dramatisierte Darstellung, wie sich der Sänger den Fuß gebrochen hat und ein paar kurze Videos mit Liveauftritten von denen, zu denen sie auch was sagen. So, das reicht aber auch, bin zu müde zum schreiben.
4.Fazit, Meine Meinung:
Also dieses Album ist so geil, ich kann es echt kaum in Worte fassen. Wer schönen ruhigen und melodischen Alternativrock mag, für den ist die CD ein Muss. Die werden von CD zu CD immer besser und die Stimme des Sängers hat es mir irgendwie angetan. Fragt bitte nicht, warum aber mir gefällt’s halt. Jedem das Seine, oder? Ui, ich freu mich schon auf das Konzert am 13.4., aber das ist noch so lange hin! Also die beherrschen auch ihre Instrumente und wissen, damit umzugehen.
So, jetzt noch eine kleine Anmerkung: Wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt, oder euch was in dem Bericht fehlt, bitte melden, ich werde euch schon nicht dafür hassen. Mir geht ein hilfreich echt mal am Ar...Hintern vorbei, nur ne Begründung fände ich echt nett. Jetzt habt ihr die mehr als 1 800 Wörter geschafft. Gratuliere!!!! weiterlesen schließen -
Hat der Mörder einen Vogel?
Pro:
Macht da weiter wo \"Morning View\" aufgehört hat – in die richtige Richtung!
Kontra:
Die langsameren Tracks können mich nicht immer überzeugen. DJ Kilmore hält sich leider mehr zurück. Und wo ist Dirk Lance?
Empfehlung:
Ja
Wenn ich an Incubus denke, denke ich an schöne Gitarrenparts, fette DJ Effekte und einen Sänger der es versteht sanft zu singen ohne gleich schmalzig oder erzwungen zu klingen. Ich denke an viel Abwechslung - und das liebe ich an Incubus.
Bevor das neue Album erschienen ist, war ich sehr gespannt wie sich Incubus entwickelt haben wird. Wird es wieder etwas rockiger, wie man es nach der ersten Single "Megalomaniac" annehmen könnte oder werden doch die etwas "ruhigeren Sachen" überwiegen?! Ich muss sagen, "A Crow Left Of The Murder" ist nicht so "farbenfroh" wie "Morning View". Es ist eines dieser Alben die Aggression als Werkzeug nutzen um eine Message deutlicher rüberzubringen - wenn das Werkzeug aber nicht mehr gebraucht wird, verschwindet es wieder. Man kann das Album also als eine Symbiose zwischen "Make Yourself" und "Morning View" sehen, einige der lyrischen Themen des Letzteren werden ausgelassen und dafür kommt die rockige Ader des Ersteren etwas mehr zur Geltung. Ansonsten blieb alles beim Alten, da haben wir Brandon Boyds scharfzüngige Texte und manchmal unkonventionelle Melodien, Mike Einzingers teilweise spacige Gitarren Riffs, Jose Pasillas abwechslungsreiches Schaffen an den Drums , DJ Kilmore Moves an den Turntables und ...
Hey Jungs, wo ist euer Bass-Spieler hin? Es sieht so aus als ob Dirk Lance, der eine gute Prise „low-end funk“ in die Band brachte, durch Ben Kenney ersetzt wurde. Das finde ich etwas schade, da ein gewisses Maß an Unbeschwertheit und Entspanntheit verloren geht – aber was soll’s, auch Ben versteht sein Handwerk. Kommen wir nun zu den Tracks im einzelnen.
1. Megalomaniac
Nachdem man die CD eingelegt hat, kommt eine Soundkulisse die sich gewaschen hat. Mich erinnert es an diese tollen Laser-Spielzeug-Pistolen die allerhand Geräusche erzeugen wenn man sie abfeuer. Das ist die beste Beschreibung der mächtigen Mischung aus Sounds die schließlich in ein helles Gitarrenriff übergeht und zu einem der härteren Gitarrenrefrains des Albums führt. Eine gute Wahl für die erste Singleauskopplung, um die verlorenen Fans wieder an Bord zu holen - die nach "Make Yourself" ausgestiegen sind. Textlich ist es ein bissiger Kommentar der sich an eine namenlose, selbstgefällige Berühmtheit wendet und diese richtig zur Sau macht. Der Song ist mir auf jeden Fall sofort im Gedächtnis hängen geblieben und die Message des Songs ist, dass Niemand das Recht hat sich als Allwissender darzustellen und jeden herumkommandieren zu wollen. Das Video zum Track hat mich auch sehr beeindruckt. Der verärgerte Redner der an seinem Sprachpult rumbrüllt und sich jeden unterwürfig machen möchte - aber die tobende Menge gibt nicht nach und protestiert weiter. (4/5)
2. A Crow Left of the Murder
Dieser mehr als merkwürdige Titel zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich, durch den geschickten, flotten kleinen Riff von Mike Einzinger, der sich während des Songs mehrmals wiederholt. Brandon zeiht bei seinem (Sprech-)Gesang einige Silben in die Länge, diese werden dann durch die netten Instrumentals getragen. Insgesamt sind die Lyriks in den Versen sehr sparsam gestreut. Es ist schön zu sehen, dass Incubus nicht einfach einer Linie treu bleibt sondern auch mal etwas anderes probiert. Im Chorus dreht Brandon richtig auf. Textlich ist der Song nicht gerade sehr eingängig - er handelt wohl über Individualität und über den Widerstand gegen die allgemeine Einstellung. Ich liebe das Ende, wenn immer und immer wieder der Satz "Do you get it yet?" wiederholt. (5/5)
3. Agoraphobia
Incubus scheint dieses neue Gewohnheit zu haben mit falschen Melodien herumzuexperimentieren und dieser Versuch stellt die Geduld des Zuhörers während des Anfangs des Tracks auf die Probe. Es kommt einem so vor, als ob Brandon absichtlich falsch über einen Mitteltempo-Bass-Rhythmus singt. Dies ist tatsächlich eine interessante Art, die Angst der Leute darzustellen, die an Agoraphobie leiden. Die zwei bevorzugten Themen von Incubus scheinen hier zusammenzustoßen - die Vorstellung von einer Gesellschaft, die die Menschen einschüttert und ein sinnlicher, themenbezogener Liedtext. Ich nehme an, dass für Brandon persönlich der Track viel bedeutet und Sinn macht, aber er scheint nicht so gut mit seiner Umgebung zusammenzupassen besonders am Ende, wenn Brandon immer wieder "For good, for good, for good" murmelt. Irgendwas kommt noch zwischen den "for good"s aber ich bin mir nicht sicher was. (3/5)
4. Talk Shows on Mute
Die erste "Ballade" des Albums ist musikalisch ziemlich geradlinig. Abgesehen von einigen Aktionen vom DJ, ist es eine entspannte, schöne Melodie, aber das hält den Track nicht davon ab ironisch zu sein. Es scheint über mehr als nur über Talkshows zu gehen, da auf den Titel des Lieds bis kurz vor Ende nicht einmal angespielt wird. Die Aussage des Titels ist wohl, wie man Leuten zuschaut die sich im TV zum Narren machen. Der Refrain kommt richtig gut, besonders die Stelle wo Brandon etwas über "nineteen-eightyfour". Wie man so ein einfach Wort so schön singen kann. Hinter den Sinn des Textes komme ich dennoch nicht so ganz – "electric sheep" Was?! - liegt wohl an meinen eingeschränkten Englischkenntnissen. Aber sonst ein wirklich guter Track. (4/5)
5. Beware! Criminal
Diesen Track habe ich aus irgendeinem Grund die ersten Male immer wieder geskipt. Jetzt ist er, besonders durch den coolen Groove und die Gitarrenriffs während den Versen, zu einem meiner Lieblingstracks geworden. Brandons Gesang kling etwas verbittert. Ich denke der Verbrecher auf den er sich ist kein Straftäter sondern mehr ein Mädchen das ihn belog. Die Bitterkeit hält ihn aber nicht davon ab, den größten Teil des Songs sehr gefühlvoll zu singen. Im Chorus gibt’s aber wieder knirschende Gitarren, am Ende wechselt es in eine Art Akustik Version - um dann wieder ordentlich zu rocken. Wie gesagt einer meiner Lieblingstracks! (5/5)
6. Sick Sad Little World
Frühe Berichte über das Album zeigten schon, dass sich Incubus während der Arbeit am Album auch mal eine schöne Zeit gemacht und ne Runde gejammt haben - dieser Track ist eindeutig der Lohn für diese "Anstrengungen". Es ist ein ziemlich fröhliches Lied – rockt ohne Ende und das auch noch ganze 6: 22 Minuten. Auch wenn in der Mitte ein langes, ruhiges und spaciges E-Gitarrensolo - einer der wenigen Momente wo die Band wirklich mal abgeschalten hat, so scheint es. "Leave me be here in my stark raving, sick, sad little world." ...wenn weiter so geniale Tracks rauskommen, gerne! (5/5)
7. Pistola
Jetzt kann sich auch mal DJ Kilmore in den Vordergrund stellen - durch das Intro des Songs. Dort lässt er ein Klangspektrum niederprasseln, das schließlich in ein Loop übergeht über das Einziger ein cooles Riff legt. Während des ausgelassenen, Punk-beeinflussten Refrains macht Brandon klar "Yeah, my pen is a pistola, whoo-oo!" Aha, deshalb auch der Titel. Er greift seinen Gegner also lieber mit seinen Lines, als mit physischer Gewalt an. Das ist wohl einer der amüsantesten Tracks des Albums, der Refrain geisterte mir schon Stundenlang im Kopf rum. Der Song ist auch noch sehr abwechslungsreich, besonders die Mitte die so gar nicht in das Muster passen will. Es kommt sicher absolut super den Song Live zu hören. (5/5)
8. Southern Girl
Jetzt kommt eine kleine Pause in Form einer Ballade zwischen zwei schärferen Songs. Der Track hat eine gewisse Atmosphäre, dafür sorgt Mike der sich an seiner Gitarre etwas zurückhält und indem einige ruhige Hintergrundvocals eingespielt werden. Das Problem ist nur, dass Brandons Versuch seine junge südländische Schönheit rumzukriegen nicht immer sehr sensibel vorgetragen ist, selbst wenn so schöne Zeilen wie "You're an exception to the rule, you're of an unthought rarity" kommen - Sachen wie "We'll behave like animals" oder "We'll try each other on to see if we fit" finde ich absolut affig! Auch wenn etwas "Sex" nie schlecht kommt - wenn man aber jemanden kaum kennt und schon solche Sätze bringt wird’s etwas unglaubwürdig. Der unerwarteten Tonwechsel am Ende des Songs, wo immer wieder die Zeile "Southern girl, could you want me?" wiederholt wird, geht’s mir etwas auf die Nerven - ansonsten ein guter Track. (4/5)
9. Priceless
Jose Pasillas und DJ Kilmore machen sich gemeinsam daran das Intensitätslevel weiter herauf zu setzen, indem sie einen krachenden Beat auffahren. Der Song wird mehr durch den Rhythmus als durch die Melodie bestimmt und der Text wird mehr gesprochen/geschrieen als gesungen. Das meiste was Brandon von sich gibt kann man kaum verstehen, aber der Refrain kommt laut und klar rüber – "The look on your face was priceless!". Noch einmal scheint die Band in einer spöttischen Stimmung zu sein, die sich durchs ganze Album zieht. Der Track ist auf jeden Fall einer der bizarreren des Albums: Er geht kräftig nach vorne und es gibt einige Geschwindigkeitswechsel die den Zuhörer wohl etwas verwirren sollen. Das Zusammenspiel zwischen DJ Sounds und Gitarrenriffs ist in einigen Parts ziemlich fett. Auf jeden ein "Must-hear" - vielleicht kommt’s ja auch als Single. (5/5)
10. Zee Deveel
Viele Tracks dieses Albums scheinen kein Ebenbild zu haben, dadurch wird das Hören um einiges interessanter. Dieser Track wird durch seinen kantigen, schnellen Rhythmus und Brandons Vokals einzigartig. Ein wahres Hörvergnügen, vom komischen Titel bis zu dem wie Brandon einige Wörter mit zittriger Stimme singt. Dem Track wohnt eine klare Warnung inne und zwar "You should be careful what you wish for, 'cause every one of us has a devil inside." Hmmm, mehr gibt’s nicht zu sagen. Nice one. (5/5)
11. Made for TV Movie
Sieh mal einer an, der nächsten Song geht wieder übers Fernsehen. Ich weiß nicht was ich davon halten soll, dass Incubus von Zeit zu Zeit immer mal das Tempo etwas rausnimmt. Ich muss zugegen dass mich die langsameren Melodien des Albums nicht immer fesseln können. Diese hat einen dunkleren Touch als die Anderen. Der Song beschäftigt sich mit dem Zustand der Welt; die vielen Kriege und Leiden die eigentlich nur für einen Fernsehfilm geschrieben sein können, da sie so schlimm sind. Brandon versucht sich dem allem klar zu werden und sich zu überzeugen, dass das alles tatsächlich passiert. Teilweise sind die Parts sehr ruhig und nüchtern gesungen – andere gehen dann wieder mehr nach vorne. Insgesamt weiß der Track durchaus zu gefallen, besonders textlich! (4/5)
12. Smile Lines
Dieses fröhliche, melodische Lied ist der Beweis, dass sich Incubus nicht zu ernst nimmt. Brandon grübelt über seine eigene Unreife, dass er immer noch einer alten Liebe nachtrauert und zur selben Zeit realisiert er, dass er nicht mehr als ein Spielzeug war. Vielleicht ist er etwas eifersüchtig auf die jüngeren Typen die all die Aufmerksamkeit bekommen, während er und die Band auf die 30 zusteuern. Und vielleicht ist die Person die er so böse ist nicht eine Frau, sondern ein Publikum das immer mehr fordert. Es ist wirklich witzig wie Brandon versucht einige hohe Töne zu trällern als wäre er in einer Boy Band, aber zum Glück wird es nicht nervig und es klingt nicht allzu gekünstelt. Eine Sache die mich am Anfang irritiert hat ist, dass viele der Songs ein etwas seltsames Ende haben und dieser ist auch keine Ausnahme. Wenn man denkt der Song hört auf, geht’s wieder los. Die Drums setzten ein und die Band gibt bis zum "wirklichen" Ende noch einmal Vollgas. (5/5)
13. Here in My Room
Das Klavierspiel und die grandiose Atmosphäre dieses Lieds hat etwas an sich, dass es mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Das Lied ist wieder ein Antrag an ein mysteriöses Mädchen, sein romantischer Sound ist etwas glaubhafter ist und die Lyriks sehr schmeichelhaft "You enter in full-blown Technicolor". Grandiose Zeile! Es gibt immer noch einige wenige Fehltritte, besonders die erster Zeile des Refrains "Your love is a verb here in my room.". Aber der Track hat immer noch eine großartige Atmosphäre und er schafft den Balanceakt, immer noch als Incubus Song erkennbar zu sein und sich gleichzeitig in ein neues Territorium vorzuwagen. (4/5)
14. Leech
Das letzte Lied des Album hat einen trotzigen Klang. Erinnert mich etwas an die "Protestier"-Stimmung von "Out from Under", mit dem "Make Yourself" endete. Die Tatsache, dass das Lied jemanden anklagt der Brandon aussaugt ohne ihm irgendetwas zurückzugeben – kann man schon in dem Titel "Blutegel" erkennen. Mit Sätzen wie "So fuck yourself and fuck this bleeding heart of mine." oder "I'm kicking myself that I shared spit with you" macht Brandon sich Luft. Der Song hat einen sehr eingängigen Refrain, der das Album gut beendet - "The ride's over, did you enjoy yourself?". Die letzten Klänge sind nicht gerade das Wahre und der harmlose "fadeout" ist ein bisschen sehr Klischeehaft, aber ich kann wohl nicht erwarten dass jedes Incubus Album so gelassen und euphorisch wie mit "Aqueous Transmission" endet. (4/5)
Ich glaube ich konnte euch einen kleinen Einblick in das Album geben. Das Ganze aus den Augen eines Incubus Fans der erst ziemlich spät ins Spiel kam - deshalb hab ich auch nur wenig Ahnung von den Sachen was sie in früheren Zeiten gemacht haben. Ich sehe nicht, dass sie seit dem letzten Album einen Rückschritt gemacht haben - sie werden immer besser darin, anders zu klingen als irgendjemand anderes da draußen und sie schaffen es nie zu verrückt zu klingen ;). Bei "Morning View" brauchte ich eine Weile mich reinzuhören und auch dieses Album wird bei jedem weiteren Hören immer besser. Insgesamt hat das Album die vollen 5 Sterne verdient und eine Empfehlung verdient. Und alle diejenigen die es vorziehen immer und immer wieder die gleichen alten Alben vorgesetzt zu bekommen, die sollen von der Mörderkrähe aufgefressen werden. ;)
Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Daniel
PS: Das Album gibt es auch als Limited Edition im DigiPack mit einer Extra DVD. Die habe ich aber leider nicht. weiterlesen schließen
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