Age of Mythology (PC Strategiespiel) Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Age of Mythology - Einfach göttlich, was Ensemble Studios hier abliefert
28.02.2003, 18:19 Uhr von
Fafnir
Wer gegen ein Minimum von Aluminium immun ist besitzt Minimumaluminiumimmunität!5Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Bereits die beiden ersten Teile der Age-Reihe waren wahnsinnig komplex, wunderbar einfach zu bedienen, haben viel frischend Wind ins Echtzeitstrategiegenre gebracht und waren ihrer Zeit der Qualitätsmaßstab. Und u.a. an diesen muß sich nun Age of Mythology messen. Doch eins vorweg: AoM ist der neue Maßstab!
Das Stetting
Auf den Ersten Blick mag man sich über das Setting etwas wundern. Da steht neben dem Schwertkämpfer plötzlich ein Eisengolem, die Bogenschützen werden von Hydras niedergemacht und Herakles kämpft gegen Feuergolems. Ist schon eine erstaunliche Zeit, das Zeitalter der Mystik, Helden und „Fabelwesen“.
Aber wenn man bedenkt, daß für die Leute dieser Zeit ein Feuergolem, Hydra, etc. etwas war an das sie glaubten, so merkt man schnell, daß man ein richtiges Age wieder hat.
Das hat aber gleichzeitig auch den Vorteil, daß man sehr viel über die Zeitepoche mitbekommt und die ist nun alles andere als uninteressant.
Die Kampagne
Die Standbilder und "losen" Kampagnen aus AoK sind Geschichte. Praktisch jede Mission wird von einer Ingamesequenz in fantastischer Grafik eingeführt und am Ende gibt es meistens auch noch eine (Wenn nicht sogar während der Mission).
Anfangs geht es noch ganz gemächlich los, als Held Arkantos verteidigt man die legendäre Stadt Atlantis und jagt einen Zyklopen, später nimmt man an der Belagerung Troja, durchquert die Unterwelt und kämpft auf Seiten der Ägypter und Wikinger und erlebt eine in 34. Missionen unterteilte fantastische und sehr abwechselungsreiche Kampagne.
Mal muß man bestimmt Gebäude vernichten, mit einem Stoßtrupp sich voranarbeiten, unter Zeitdruck Ziele erfüllen, etc. Eine dieser Missionen beinhaltet z.B. das man einen Wagen welcher in der Mitte der Karte steht in die eigene Basis führt. Allerdings muß man erst den Wagen „einnehmen“ und dann kann man diesen langsam zurückschicken, allerdings kommt der Gegner von der andern Seite und schnell hat er den Wagen und dieser rückt wieder in die andere Richtung... Mancheiner wird hier schon ins Schwitzen kommen. Hier ist auch der einzigste Schwerwiegende Kritikpunkt. Der Schwierigkeitsgrad ist etwas zu unausgeglichen. Viele Missionen sind in Leicht zu leicht und auf Mittel für den Einsteiger zu schwer, aber wenigstens gut, daß man jederzeit wechseln kann.
So spielt es sich
Es drei Völker bei AoM, diese verfügen alle über die gleichen Gebäude, bilden jedoch andere Einheiten und Technologien aus. Dorfbewohner sammeln Nahrung, Holz und Gold. Dazu gibt es als vierten Rohstoff „Glaube“, den insbesondere die Mytischen Einheiten und Technologien brauchen. Und mehr als 100 „Glaube“ kann man nicht haben, dann muß dieser erst verbraucht werden. Und wenn man genügend Rohstoffe und Gebäude hat kann man in die nächste Zeit. Hat man genügend Rohstoffe und Gebäude, so kann man in die nächste Zeit.
Bis auf den Glauben
Allerdings unterscheiden sich die Völker in der Art, wie sie Glauben bekommen. Die Griechen beten, die Ägypter bauen Monumente und die Wikinger bekommen den Glauben nur durch Kämpfe. Auch verfügen die Wikinger als einzigstes Volk über eine mobile Lagerstätte (Ochsenkarren) die sie von einer Rohstoffquelle zur nächsten mitnehmen können. Und bei den Wikingern errichten die Krieger und nicht die Dorfbewohner die Gebäude.
Die Götterkräfte & Helden
Jedes Mal, wenn man eine neue Zeitstufe erreichen will, so muß man sich vorher für einen von zwei Göttern entscheiden. Jeder dieser Gottheiten bringt eine einzigartige und im Spiel nur einmal anwendbare Gotteskraft mit sich (z.B. für 60 Sekunden Waffenstillstand auf der Karte (Es kann nicht gekämpft werden), Erdbeben, etc.), dazu gibt es jeweils eine mystische Kreatur und einige Technologien. Was also nehmen? Z.B. einen Zyklopen oder einen Minotauren? Beim Zyklopen hat man aber nicht die Möglichkeit alle Einheiten und Gebäude innerhalb eines Bereichs zu heilen. Und gleichzeitig muß man auch den Kartentyp (Vielleicht Wasser), den Gegner und dessen „Götter“ und die eigene Strategie berücksichtigen.
Neben viel Kopfzerbrechen hat man also sehr viele Möglichkeiten.
Die Helden die man in Spiel ausbilden kann bringen alle eigene Fertigkeiten mit und unterstützen damit die Truppen merklich und zum andern eignen sie sich besonders gut gegen die mythischen Einheiten.
Steuerung & Optionen
Die Steuerung ist fast wie in AoK geblieben, und auch die Menüs sehen in der Art aus, eine große Eingewöhnung ist nicht nötig. Alles ist sehr übersichtlich plaziert und man über die umfangreichen Optionen kann man das Spiel fast bis in letzte Detail an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Einziges Manko, die Befehlsleiste (Formation, etc.) versteckt sich in einem Untermenü.
Die Krönung der Benutzerfreundlichkeit ist die integrierte Onlinehilfe. Per Rechtsklick auf ein Einheiten/Technologie Logo bekommt man umfangreiche Infos und Verknüpfungen zu weiteren Themen.
Das Freie Spiel
Im Freien Spiel stehen einem nun alle Möglichkeiten offen. Alle 9 Hauptgötter, gut 20-30 Zufallskartentypen (Man kann selber neue schreiben bzw. welche aus dem Netz runterladen), verschiedene Siegbedingungen, bis zu 12 Spieler, etc.
Dazu stehen einem auch noch verschiedene Spieltypen zur Auswahl. Vom Spielsieg mit Reliquien/Weltwunder, Blitzpartie (Schnelle Einheitenproduktion, Arbeiten, etc.) bis hin zum Spieltyp „Auf Leben und Tod“. Was leider fehlt, das ist sind einige aus AoK bzw. dem AddOn bekannte Typen wie: Königsmord, Weltwunderwettstreit, König des Hügels, etc.
Der Mehrspielermodus
War der Mehrspielermodus in Age of Kings schon wunderbar, so wird dies in AoM noch übertroffen. Direkt aus dem Spiel kann man sich online ins Getümmel stürzen. Dies geht kinderleicht über Ensembles ESO-System.
Hier kann man sich über einen bequemes Express-Sytem gleich die passenden Mitspieler, etc. anhand der eigenen Punktebewertung raussuchen lassen. Natürlich kann man aber auch manuell nach Spielern suchen, sich über Mitspieler Informieren (Gewonnen/Verloren, genommene Götter, Einheitenlieblinge, etc.).
Selbst Boris Becker sollte es so schaffen einen Spielpartner auf seinem Stufe zu finden;)
Was ist sonst noch alles neu?
- Dorfzentren können nur noch auf Siedlungen gebaut werden und zusätzlich sind für jede Spieler noch mal 2 „neutrale“ Siedlungen bei Spielstart auf der Karte.
- Reliquien haben nun alle spezielle Wirkungen. So macht eine bestimmte Einheiten besser/preiswerter, etc. andere sorgt für einen kleinen konstanten Goldfluß, etc.
- Es können nur noch 10 Häuser errichtet werden. Danach muß man Dorfzentren auf Siedlungen bauen um die Bevölkerung zu vergrößern (jeweils + 15 bis 20).
- Die Einheiten nehmen nun unterschiedliche viele „Plätze“ in der Bevölkerung ein.
- Technologien können in Reihe in Auftrag gegeben werden
- Es wird schon vor Klicken auf eine Einheit/Technologie angezeigt ob die Ressourcen reichen (rot dargestellt) und wenn nicht, was fehlt.
- Man kann mit sich selber handeln
- Mauern werden nun in „Linienstücken“ gebaut. Was den Bau erheblich vereinfacht, allerdings halten Mauern nicht mehr so viel wie in AoK aus.
Sound & Musik
Wie man es von Ensemble mittlerweile gewohnt ist, so sprechen die Völker alle ihre eigene Sprache, die Zwischensequenzen sind wirklich sehr gut vertont worden und die Musik paßt auch sehr gut zum Spiel. Es ist wunderbar mit anzuhören, wenn 40 Leute schreiend den Gegner angreifen.
Grafik & Hardwareanforderungen
Die Grafik ist, wie schon mehrfach geschrieben, einfach fantastisch. Man sieht so viele kleine Details und alles ist mit viel Liebe zum Detail entworfen (z.B. wenn man mal die Eselskarawane beobachtet). Lediglich die Einheitentexturen könnten etwas besser sein, doch außer in den Videos fällt dies nicht negativ auf.
Der absolute Hammer ist jedoch, daß das Game längst keinen High-End Rechner benötigt. Mit 1GHz ist man gut dabei. Aber auch mit 600-700 MHz kann man spielen, wenn man auf Details und riesige Massenschlachten/Karten verzichtet bzw. nicht so sehr nutzt.
Meinung
Oft ist es so mit den Spielen heutzutage, daß so viel versprochen wird und am Ende ist das Game die Enttäuschung. Doch seitdem die AoM-CD in meinem DVD Laufwerk rotiert, steht für mich fest: Das Game ist das Echtzeitstrategiespiel für den anspruchsvollen Spieler.
Es ist sehr einfach zu bedienen, bietet ungeahnte Möglichkeiten, ist von vorne bis hinten durchdacht und kann einen auf ganzer Linie überzeugen. Sei es die sehr abwechselungsreiche und lange Einzelspielerkampagne, die vielen Möglichkeiten im Mehrspielermodus, der Editor, etc. Die Deutsche Übersetzung ist wunderbar gelungen und trotz des „gewöhnungsbedürftigen“ Settings für manche, fühlt man sich fast in die Zeit der Mythen und Sagen gesetzt, was einen nicht mehr so schnell losläßt.
Lediglich die etwas schmähliche Deutsche Version in DVD Hülle (Dünnes Handbuch) und der etwas unausgewogene Kampagnenschwierigkeitsgrad stören.
Und im Gegensatz zu WarCraft 3 spielt sich jedes Game auch anders, auch wenn die Rassen sich nicht so sehr unterscheiden wie bei Blizzard, so bringt die Götterwahl im Spiel immer wieder neue knifflige Entscheidungspunkte und Überraschungen.
Kurz & Knapp
Pros
- Fantastische Grafik
- Sehr gute und lange Kampagne
- Wunderbar gestaltetes und unverbrauchtes Setting: Zeitalter der Mythen
- Einfache Bedienung
- Zufallskartengenerator
- 9 Hauptgötter und 27 Nebengötter
- Sehr komplexe und unterschiedliche Kartentypen
- Gute Deutsche Übersetzung
- Sehr guter Mehrspielermodus (u.a. ESO)
- Jeder verfügbare, komplexe Onlinehilfe
- Es gibt ne Demo zum Testen
Cons
- Dünnes Handbuch in der DV DVD
- Leicht unausgewogener Schwierigkeitsgrad im der Kampagne (Leicht zu Leicht und Mittel für manche zu schwer) weiterlesen schließen -
Age Of Mythology - Die Götter haben gesprochen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vorwort:
Wieder einmal haben die Macher von „Age Of Empires 1 & 2“ zugeschlagen und ein atemberaubendes Spiel raus gebracht. Es ist die Rede von „Age Of Mythology“, einem super Strategiespiel.
Gliederung:
- Systemanforderungen
- Installation
- Das Spiel
- Grafik
- Mein Eindruck
- Zubehör
- Sonstiges
- Plus
- Minus
- Preis
- Bewertung
Systemanforderungen:
Das Spiel läuft unter Windows 98, ME, 2000 und XP. Es sind min. 128MB RAM erforderlich und einen 450MHz schnellen Rechner sollte man auch haben. Auf der Festplatte sollten min. 1,5GB frei sein und eine 3D Grafikkarte mit 16MB ist auch erforderlich. Wer Sound will braucht natürlich Boxen oder Kopfhörer. Wer Online spielen will braucht min. ein 56,6K Modem oder hoher. Ich persönlich würde aber für Jeden der im Internet spielen will einen besseren Rechner und auch eine bessere Internet Verbindung empfehlen, da der Spaß im Internet sonst gleich 0 ist. Natürlich auch für diejenigen die nicht im Internet spielen wollen empfiehlt sich ein besserer Rechner.
Installation:
Einfach CD 1 einlegen und warten bis das Startup startet, dann einfach dem Installation ’s Manager folgen. Der CD Key muss noch eingegeben werden und während der Installation wird auch die zweite CD benötigt. Idioten sicher halt :}
Das Spiel:
Die Spielumgebung von Age of Mythology führt dich in eine lang zurückliegende Zeit, in eine Zeit wo Mythen und Legenden real waren. Als Spieler befehligst du deine Zivilisation mit ihren Helen, kulturellen Ressourcen, schlagkräftigen Armeen, der Gunst der Götter und mit seltenen mythologischen Kreaturen, um die Welt zu beherrschen. Du kannst 9 Zivilisationen der griechischen, der ägyptischen oder der nordischen Mythologie in Age of Mythology befehligen. Wähle zwischen verschiedenen Göttern für deine Ruhmeshalle, die in unterschiedlicher Art und Weise deine Wirtschaft und dein Militär beeinflussen. Diese können dann ebenso verschiedene Götterkräfte (wie z.B. Erdbeben, Meteorregen usw.) und mythologische Kreaturen (Cyclopen, Medusen, Minotauren usw.) herbeirufen. Age of Mythology erzielt einen verblüffenden Erfolg auf der Nutzung der neusten 3D-Technologien, um realistische Welten darzustellen, atemberaubende Special Effekts sowie Zwischensequenzen zu ermöglichen, die nahtlos in die Singleplayer Kampagnen übergreifen. Age of Mythology beinhaltet alle Elemente, die Ensemble-Studio-Spiele von anderen unterschieden haben, obgleich viele erfrischende neue Features und Innovationen hinzugefügt wurden.
Grafik:
Die Grafik von Age of Mythology ist einfach genial, sehr detaillierte Gebäude, Kreaturen, Umgebungen etc. . Wen man die nötige Hardware hat, ist dieses Spiel ein Traum was die Grafik betrifft. Allerdings sieht es mit einer nicht so guten Grafikkarte ziemlich bescheiden aus. Ich habe es mit einer 8MB Grafikkarte getestet und es war alles sehr pickselig. Die Zwischensequenzen wurden auch sehr schön gemacht. Mehr fällt mir zu der Grafik so spontan nicht ein :}
Mein Eindruck:
Ich finde das Spiel einfach genial. Die Kampagnen sind sehr gut gemacht, man wird durch alle 3 Zivilisationen geführt. Das Spiel ist auch etwas für Anfänger weil in den Lernkampagnen alles erklärt wird. Jede Kultur hat ihre eigenen Vorteile dies macht das Spiel sehr „kreativ“. Die Grafik ist wie schon oben angesprochen sehr schön, dies verbessert den auch den Spielspaß. Im Multiplayer Modus macht Age Of Mythology auch sehr viel Spaß, auch wen dies des öfteren zu Streitigkeiten kommen kann wen man im Netzwerk spiel (hab ich persönlich schon des öfteren erlebt weil ich immer gewinne *fg*). Online ist das Spiel auch ganz nett, weil man sich in der ESO Topliste hocharbeiten kann und immer wieder etwas an seiner Taktik verbessern kann. Oder man spielt einfach mit anderen im Erweiterten Setup, was auch sehr witzig ist. Ich persönlich Spiele am liebsten mit den Wikingern, weil die einfach am „coolsten“ sind :}
Zubehör:
In der CD - Hülle auf der unter anderem 3 Götter abgebildet sind befinden sich die natürlich die zwei CD ’s. Noch dazu gibt es ein ausführliches Handbuch und ein Faltblatt das sehr übersichtlich ist, wo alle Götter mit Weiterentwicklungen und der gleichen abgebildet sind.
Sonstiges:
Hier noch zwei Links zu Age Of Mythology: http://www.ensemblestudios.com/aom/ und http://www.microsoft.com/games/ageofmythology/ .
Plus:
- langer Spielspaß
- gute Grafik
- Schnelltasten
- relativ niedrige Systemanforderungen
- Taunts*
*Taunts = Kurze mp3 's die während dem spielen abgespielt werden können (z.B.: Das Lachen wird euch vergehen, wenn ich auch erst den Kopf abgerissen habe)
Minus:
- Zwischensequenzen können nicht übersprungen werden
Preis:
Der Preis(momentan 43,99€) liegt eigentlich eher im niedrigeren Bereicht, wen man ihn mit anderen Spielen vergleicht.
Bewertung:
Grafik 83%
Singleplayer 89%
Multiplayer 93%
Steuerung 82%
Sound 90%
Story 81% weiterlesen schließen -
Weltenretter
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Age of Mythology
Darf ich mich vorstellen?
Arkantos Sandwarrior,
Atlanter, Held, Weltretter und von den Jungs von Ensemble Studios als Hauptfigur in Age of Mythology eingebaut.
Ich begleite euch nicht nur durch die Kampagne, sondern stelle euch auch mal das Spiel vor.
Das Spiel kommt auf zwei CDs daher und über die Installation brauchen wir wohl nicht reden, für eure hochgezüchteten Maschinchen kein Problem.
Lauffähig ab Win 98, 128 MB Ram, 1,5 GB Festplattenplatz und 3D Graphikkarte.
Ihr schaut euch natürlich erst mal das Intro an, welches schon mal die Spannung ein wenig aufbaut.
Als unerfahrener Spieler habe ich für euch unter Spiel lernen die wichtigsten Sachen dargestellt und auch AOE- Veteranen sollten sich die Spielweise der einzelnen Kulturen mal ansehen.
Als offizieller Nachfolger von AOE 2 bleibt natürlich in der Steuerung alles gleich und man könnte sofort loslegen.
Wir beginnen mal mit der Kampagne.
In 33 Szenarios geht es mit den Griechen los und später darf man die Ägypter und danach die Wikinger steuern.
Jedes Szenario beginnt mit einem kleinen Filmchen, welche aber ein wenig pixelig wirken.
Der Film geht gleich ins Szenario über und man bekommt Hinweise, was man nun zuerst tun sollte und Ziele angezeigt.
Vorher dem Szenario dürft ihr noch festlegen, welchen Schwierigkeitsgrad ihr wählen.
Leicht: für Anfänger und unerfahrene Spieler, schafft fast jeder, weil der Gegner kaum angreift und man in aller Ruhe bauen kann.
Mittel: der Erfahrene Spieler wird hier schon ein wenig gefordert, ist aber noch zu schaffen und sollte Standarteinstellung für Normalos sein.
Schwer: Das ist schon ein harter Brocken und fordert schon einiges Können und strategisches Geschick.
Titan: Boah, hier wird jeder Fehler sofort bestraft, nur für ganz Harte oder jene die sich mal richtig fertig machen lassen wollen.
Was ist anders als in AOE 2?
Natürlich ist hier auch das wichtigste eine funktionierende Wirtschaft in Gang zu setzen, eine Armee aufzubauen und seine Siedlung zu schützen.
Rohstoffe sind Nahrung, Holz, Gold und Göttergunst.
Göttergunst ist neu, die Griechen erlangen ihn durch beten von Dorfbewohnern am Tempel.
Die Ägypter erbauen für ihre Götter Statuen, die ständig mehr Ressourcen verschlingen.
Wikinger erlangen Göttergunst durch Kampf oder Jagd.
Mit Göttergunst kann man sich im Tempel besonders Starke mythische Wesen erschaffen, welche größtenteils Spezialangriffe haben oder besonders stark sind oder auch Einheiten heilen.
Natürlich gibt es 4 Zeitalter und man muss nur ein Gebäude errichten und genug Nahrung und Gold haben um aufzusteigen.
Archaisches Zeitalter hier beginnt man größtenteils und muss zum Aufstieg einen Tempel bauen.
Klassisches Zeitalter zum weiter aufsteigen Waffenkammer
Heroisches Zeitalter hier kann man schon auf eroberten zerstörten Dorfzentren errichten um das Bevölkerungslimit zu erhöhen. Dann Marktplatz bauen.
Mythisches Zeitalter Höhepunkt hier darf man Weltwunder bauen.
Bei jedem Aufstieg kann man sich zwischen zwei Gottheiten entscheiden, welche Verbesserungen bringen und neue mystische Einheiten, hier kann jeder nach Strategievorliebe entscheiden.
Gleich mal zum Marktplatz, hier kann man jetzt Karawanen bauen, welche man zwischen Dorfzentren zum Golderwerb hin und herschickt
Helden sind wohl mit am wichtigsten, in fast allen Missionen ist Arkantos dabei, der mit seinem Kampfschrei seine Mitkämpfer anspornt.
Helden sind besonders stark gegen mystische Gegner und man kann sich zu den Haupthelden, welche in den Missionen unsterblich sind und immer wieder aufstehen, in Dorfzentren und Burgen noch zusätzliche Helden kaufen, kosten aber eine Stange Geld.
Besonders wichtig in den Missionen in denen der Gegner fast nur Mythische Wesen einsetzt.
Ein Rechtsklick auf eine Einheit oder ein Gebäude zeigt euch alle Infos an die man braucht.
Wie spielt es sich?
Die Steuerung ist genretypisch und man findet sich gleich zurecht.
In den meisten Missionen ist es derselbe Kreislauf, Wirtschaft ankurbeln, in höhere Zeitalter aufsteigen, Armee aufbauen und angreifen bis alles geplättet ist.
Es wird aber auch Abwechselung geboten und es gibt mehrere Ziele zu erreichen, manchmal drückt auch die Zeit.
Es gilt auch das Stein Schere Papier Prinzip und es gibt keine übermächtige Einheit, es gibt gegen alles ein Mittel, man sollte beobachten womit der Gegner angreift und sich auf die entsprechende Kontereinheit konzentrieren.
Gefundene Relikte sofort mit Helden in den Tempel schaffen, bringt tolle Boni und Vergünstigungen.
Unter 40 Dorfbewohner braucht man gar nicht anfangen zum Angriff überzugehen, sonst kommt es zu Engpässen.
Am Anfang gleich alle Nahrung in Dorfbewohner umsetzen und wirtschaftliche Verbesserungen investieren, weil die Startarmee für den Anfang reicht zum verteidigen.
Dorfzentren sofort neu besetzen um das Bevölkerungslimit zu erhöhen und auch ein paar Häuser zusätzlich bauen.
Ständig auf faule Arbeiter achten und neue Aufgaben zuweisen.
Mit billigen Einheiten sofort aufklären, damit man weis wo der Gegner ist und Goldvorräte und man Verteidigungsstellungen bauen sollte.
Meistens führt auch ein wenig befestigter Weg zu Ziel.
Taleingänge mit Mauern und Türmen schützen, Ressourcen sichern und die wichtigsten Einheiten verbessern, grundsätzlich heilen und reparieren vor Neuerwerb.
Türme auf Anhöhen bauen bringt mehr Reichweite, unbedingt mit einbauen, bewährt hat sich auch eine Zickzackmauer, der Gegner läuft langsam durch und verhackt sich öfter und wird so schon von Türmen und Bogenschützen dezimiert.
In den meisten Missionen habe ich mich fast nur auf Mythische Wesen verlassen und einige Fernkämpfer im Hintergrund, unbedingt auf halten setzen, weil sonst alles durcheinanderwuselt.
Eine kleine Reitertruppe für Ausfälle um Bogenschützen und Belagerungswaffen.
Nur die Einheiten verbessern die man braucht.
Angriff, so wir wollen nun mal ein Bollwerk knacken, der Gegner hat Mauern, Türme, Burgen und greift ständig an um sich zu verteidigen.
Wir basteln uns eine Hauptarmee, auf verteidigen stellen, mythische Wesen und Helden vorn, dahinter Fernkämpfer und wenn vorhanden Priester zum heilen und so 7-8 Reiter als Reserve an der Seite.
Dazu bauen wir noch 3 Katapulte die wir von mystischen Einheiten bewachen lassen, alles schön wie gewohnt mit STRG-Ziffer nummerieren.
Mit den Katapulten Tore, Türme, Burgen und Dorfzentren zerstören und Militärgebäude ebenfalls, damit der Gegner keine neuen Soldaten bilden kann.
Wenn der Gegner ausbricht Pause drücken und jedem Feind die richtige Kontereinheit auf den Hals hetzen, danach Pause machen und angeschlagene Einheiten heilen, Helden heilen von selbst.
Trotzdem ständig Nachschub an Truppen produzieren und dank Sammelflagge an der Front sammeln.
Göttliche Zauber wie Bronzerüstung für den finalen Schlag aufsparen.
Missionen der Kampagne:
Die Missionen bieten eigentlich reichlich Abwechselung obwohl der Hauptbestandteil meistens gleich abläuft Aufbau und alles plätten.
So muss man mal Geleitschutz geben und Aufgaben unter Zeitdruck erledigen, verschieden Gegenstände einsammeln.
Es kommt auch vor, das man nach erreichen eines Ziels, stark geskriptete neue Ziele und Aufgaben bekommt.
Die Story ist eigentlich gut und zieht sich durch die Götterwelt der Griechen, Ägypter und Wikinger, welche man in der Kampagne alle spielen darf.
Da sich jedes Volk anders spielt und besondere Eigenheiten hat wird es so schnell nicht langweilig und man hat ausreichend zu tun.
Einzelspieler:
Man kann Zufallskarten spielen, in denen man seine taktischen und strategischen Fertigkeiten unter Beweis stellen kann.
Besonders gelungene kann man aufzeichnen und später noch mal betrachten.
Mehrspieler:
Habe ich noch nicht probiert, man kann aber über ESO ( Ensemble Studios Online) gegen Gegner im Internet spielen.
Wenn man gegen bestimmte Gegner spielen will, kann man das noch erweitern.
Natürlich geht auch LAN oder direkte IP Verbindung.
Beurteilung:
Age of Mythology kann man durchweg als gutes Computerspiel betrachten, die Kampagne bringt eine gute Story und es sind genug taktische uns strategische Herausforderungen.
Im leichten Schwierigkeitsgrad ist es fast von jedem zu schaffen und im Titanenmodus sind Könner gefragt.
Dadurch wird das Spiel nie unfair und bringt keine Frustmomente in denen man nicht weiterkommt
Wohltuend ist, das in der Kampagne keine Cheats funktionieren, bekommt man Tricks natürlich hin, lohnt aber nicht, weil man gleich leicht spielen kann.
AOE 2 Veteranen fühlen sich sofort zurecht und werden auch noch ein wenig herausgefordert.
Die Steuerung ist zweckmäßig, aber größere Einheiten, wie Ballisten oder mythische Wesen verhakeln sich manchmal, so das es manchmal an engen Stellen zu Staus kommt.
Irgendwie wirkt das Spiel wie eine Mischung aus AOE 2 und Empire Earth.
Die Graphik ist nun nicht atemberauschend und wirkt auch ein wenig pixelig, erwartet man aber in Strategiespielen nicht wirklich.
Bei den Strategiespielen kann man es getrost in der Oberklasse einstufen, obwohl es noch ein paar Mängel hat.
Ich habe 43,99 € bezahlt, aber ich würde an eurer Stelle warten bis es billiger ist, dann kann man zugreifen und hat etliche schöne Stunden zu tun, bis man durch ist.
Ich habe so um die 20 Stunden gebraucht.
Meine Meinung:
Eigentlich viel drin, was sich so ein Homestratege wünscht, aber man hätte eigentlich ein Veteranensystem einbauen können und das man besondere Einheiten mit ins nächste Szenario übernehmen kann.
Den Helden hätte man noch Rollenspielelemente zuordnen können und besondere Rüstungen und steigerungsfähige Fertigkeiten.
Ich hatte aber Spaß beim Spielen und habe einige Szenarien auch mal im Titanenmodus gespielt, schaffbar aber schweineschwer.
Ich würde das Spiel als sehr gut einstufen, aber zum totalen Überknaller fehlt ein wenig, ich würde sagen wir mal 4 ½ Sterne geben.
Weitere Infos unter www.ageofmythology.com
Strategiebuch von Sybex und Komplettlösung bei www.gamestar.de
Technischer Support: 01805/672255 oder http://support.microsoft.com
Altersfreigabe: ab 12 Jahre
Euer Held Sandwarrior
PS: Dieser Beitrag ist wie üblich Karl Napf gewidmet, dem Erfinder der Hüpfburg. weiterlesen schließen -
Age of Mythology
13.01.2003, 20:52 Uhr von
Dragonal
Hallo liebe Yopie Mitglieder! Ihr kennt mich ja schon unter dem Namen Dragonal. Ich komme aus ...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Ich habe mir dieses Spiel vor einigen Wochen gekauft. Ich steckte in dieses Spiel große Erwartungen, da ich in den Nachrichten gesehen hatte, dass dieses Spiel ein Nachfolger von Age of Empires 1 und 2 ist, jedoch eine viel bessere Grafik als seine Vorgänger haben soll. Also bestellte ich es mir in einem Katalog. Ich wartete 2 Monate bis ich es entlig bekommen habe. Dann hatte ich die erste große Enttäuschung. Nach dem Szenario stürzte das Spiel leider ab. Nach dem Rat eines Freundes erfuhr ich, dass es bei diesem Spiel einen Sicherheitsmodus gab. Als ich in diesem Modus das Spiel startete. Funktionerte es, jedoch ging kein Sound. Nach einigen Stunden im Internet fand ich heraus, dass meine Geforce 4 MX 440 Grafikkarte einen zu alten Treiber hatte. Nach dem Download lief das Spiel einwandfrei.
Jetzt konnte ich entlich ohne Probleme spielen. Mir fiel sofort die verbesserte Grafik auf. Die Figuren waren viel detailreicher.
Dies war jedoch die einzige Verbesserung die mir Auffiel.
Jedoch fand ich zahlreiche Nachteile:
1. Ich würde es viel besser finden, wenn die Helden wirklich etwas können würden, besondere Fähigkeiten hätten und nicht nur Einheiten wären mit schneller Regenerationszeit.
2. Der Spielspaß lässt sehr zu wünschen übrig. Nach ein paar Stunden hatte ich keine Lust mehr zu spielen.
3. Der Gegner greift nur selten im einfachen Modus an.
4. Die Einheitenbeschränkung könnte niedriger sein. z.B. wie bei Warcraft 3.
5. Preis zu teuer.
6. Geringe Kompatbilität zur Hardware.
Ich finde, dass sich dieses Spiel zum Kauf nicht lohnt, denn der Preis für dieses Spiel ist einfach zu teuer und der Spielspaß ist einfach zu gering.
Nur wer ein wirlich begeisterter Fan von der Age of Empires Serie ist, sollte dieses Spiel kaufen. weiterlesen schließen -
Age of Mythology
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Für viele ist Geschichte ein Buch mit sieben Siegeln. Wie war das noch mal mit Feudalherrschaft und Investiturstreit im Mittelalter? Wann hat Cäsar den Galliern eins auf die Mütze gegeben? Wieso hat Adam Smith ein neues Zeitalter der Nationalökonomie eingeleitet? Und wer zum Teufel war eigentlich dieser rotbärtige Typ, der in der Geschichte den Namen Barbarossa bekommen hat? Ein Computerspieler hat im Allgemeinen wenig Zeit, sich mit solch tief schürfenden Fragen zu beschäftigen - erst recht in einem Jahr der Marke 2002, in dem ein Top-Titel den anderen jagt. Aber das ist Licht im Dunkel: zum Glück gibt es die Ensemble Studios.
Diese helfen euch nämlich gerne weiter, solltet ihr damals im Geschichts-Unterricht gepennt haben oder an der Uni schnell in einen anderen Fachbereich geflüchtet sein. Mit Age of Empire" gaben sie einen dichten Einblick in die Antike und den Übergang zum Mittelalter, das anschließend im Nachfolger zum Hauptthema wurde. Bis zum Schießpulver hin spielten Millionen von Fans mit der berühmten Johanna von Orleans oder Braveheart William Wallace. Und statt nun im dritten Ableger der megaerfolgreichen Serie mit Napoleon Deutschland zu erobern oder später auf Seiten Preußens die Deutsche Einheit herbeizuführen, schicken euch die Ensemble Studios wieder in die Antike zurück. Dieses Mal geht es allerdings weniger um historisch nachweisbare Fakten, sondern die Sagen, Mythen und Fabeln der Antike werden erzählt und in einer umfangreichen Kampagne zusammengefasst. Ihr befindet euch im Zeitalter der Mythologien, dem Age of Mythology.
Götter haben, mehr noch als heute oder im Mittelalter und wesentlich aktiver, die Geschicke der Menschheit gelenkt. Dabei waren sie nicht viel besser als ihre Schützlinge: Eifersucht, Neid, Hass, Liebe, Furcht und andere menschliche Grundeigenschaften waren Zeus und seinen Mannen auf dem Olymp nicht fremd. Nur eigene Interessen trieben sie an.
In der Zeit lebt Arkantos, berühmter und bei seinen Feinden gefürchteter Admiral der damals mächtigen Stadt Atlantis. Diese hat sich derzeit mit lästigen Piratenangriffen herumzuschlagen, deren Urheber nicht ausfindig gemacht werden können. Nach einem kurzen Abstecher nach Troja, das unter Arkantos Hilfe mit dem Pferde-Trick erobert werden kann, widmet sich der Held ganz der Jagd nach dem Feinden Atlantis. Dabei trifft er auf einem Zyklopen namens Gargarensis, der nichts Gutes im Schilde führt. Arkantos muss ihn aufhalten, um die Welt zu retten.
Die im letzten Absatz beschriebene Geschichte spielt ihr bereits am Anfang der langen Kampagne selbst nach. In mehreren Missionen belagert ihr Troja, bis anschließend die Idee zum Pferdebau aufkommt und ihr die Stadt von Innen infiltrieren könnt. Dabei kommen nicht nur menschliche Wesen zum Einsatz, ansonsten wäre der Titel Age of Mythology nicht gerechtfertigt. Mit Sagenwesen wie Schimären, Hydras und Zentauren zwingt ihr die Verteidiger Trojas in die Knie. Nach dem Abschnitt mit den Griechen, führt euch die Kampagne weiter durch das alte Ägypten bis hin in den hohen Norden, um die Tore Midgards zu durchschreiten.
Im Gegensatz zu Age of Empire" wurde damit die Auswahl an Kriegsparteien enorm reduziert, nur noch drei Nationen sind verfügbar. Dafür hätten diese unterschiedlicher nicht mehr geraten können. Bei den Griechen werdet ihr noch das Gefühl haben, eines der beiden alten Spiele der Reihe zu steuern. Sie befehligen sich nicht viel anders als Römer, Engländer oder Franzosen. Dorfbewohner errichten Häuser und erwirtschaften Ressourcen, die Armee besteht aus Standardeinheiten, die für alle Zwecke einsetzbar sind. Auffällig allerdings, dass keine Steine mehr abgebaut werden müssen. Diese Ressource ist komplett entfallen, um eine andere hinzuzufügen: die Göttergunst. Letztere erlangt ihr, wenn ihr eure Götter lange genug anbetet. Bei den Griechen funktioniert dies einfach mit Hilfe eines Tempels und Dorfbewohnern, die auf eure Anweisung hin fortlaufend vor Zeus und co. auf die Knie fallen.
Die Ägypter dagegen beeindrucken ihre Herren lieber mit Monumenten, die sie überall in ihren Siedlungen aufstellen. Der Pharao ist die stärkste Persönlichkeit bei den Nilbewohnern, er beschleunigt die Rekrutierung von Truppen. Besonderer Vorteil: für Grundgebäude zahlen sie keine Ressourcen. Dafür sind größere Bauten umso teurer geraten. Die Wikinger sind das letzte Volk, das im eisigen Norden lebt. Sie verfügen über starke Truppen, Axtkämpfer errichten die Siedlungen. Arme Seelen werden zum Holzhacken und Nahrung sammeln geschickt, während Zwerge das Gold abbauen.
Der Aufstieg in immer höhere Zivilisationsstufen wurde beibehalten. Dieses Mal erhaltet ihr nicht nur jeweils neue Gebäude und Einheiten, sondern dürft euch einen neuen Untergott für das nächste Zeitalter auswählen. Dieser bringt einen mächtigen Zauberspruch mit, der einmalig in einer Partie angewandt werden darf. Etwa ein Meteorschlag, Blitze, magische Runensteine oder ein Gebäude, das automatisch Gold generiert. Zum anderen erlaubt er die Produktion einer neuen mythologischen Einheit, die über weitaus größere Kräfte verfügt als eure normalen Truppen. Dafür benötigt ihr für das Training von Sondereinheiten viel Göttergunst. Die Allzweckwaffe gegen die Haudegen sind die landesspezifischen Helden, etwa Arkantos. Diese sehen zwar oftmals ein wenig schwach auf der Brust aus, nehmen es aber mit Zentauren und Zyklopen auf.
Die Missionen des Einzelspielermodus sind sehr abwechslungsreich geraten, immer wieder andere Aufträge erwarten euch. Zudem sind oftmals Rambo- mit Aufbaueinsätzen kombiniert worden, an so mancher Karte werdet ihr über drei Stunden zubringen. Keine schnelle Action der Marke WarCraft III, Age of Mythology richtet sich eher an die ausdauernden Genießer unter den Echtzeitstrategen. Dafür werden diese mit einer riesigen Zahl an ausgewogenen, sehr gut gewählten Einheiten und wunderschön ausbaubaren Städten belohnt.
Als Bonbon erwartet euch die beste Grafik in einem Echtzeitstrategiespiel, die es - neben dem Rivalen von Blizzard Entertainment - derzeit in diesem Genre gibt. Soldaten, Monster und Tierwelt sind extrem detailliert animiert und modelliert, die 3D-Grafik zeigt vor allem in den Zwischensequenzen, was sie wirklich drauf hat. Zwar ist sie bunt geraten, erinnert aber nicht wie WarCraft III an einen Comic. Die Musikuntermalung ist völkerspezifisch und verdichtet die Atmosphäre.
Besser als WarCraft III? Sicherlich nicht, denn das konnte mit einem frischen, schnellen Gameplay, einer kinoreifen Story und vier genial entworfenen Völkern aufwarten. Allerdings kann Age of Mythology gleichziehen, da es Age of Empires II nicht bloß erweitert, sondern ein eigenständiges und ganz neues Spielerlebnis darstellt. Jetzt dürft ihr aufhören zu überlegen, womit ihr diese Weihnachtsferien verbringen wollt. weiterlesen schließen -
Einfach göttlich
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nach langem warten und fast regelmäßigen Spielen von Age of Empires 2 haben wir uns vor kurzem ein neues Spiel aus dem Bereich „Echtzeit Strategie“ zugelegt. In den Medien wurde es als offizieller Nachfolger von Age of Empires 2 bekannt gegeben und aus diesem Grund kauften wir uns dieses Spiel.
Age of Mythology?? Was ist das?
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Age of Mythology ist ein Echtzeit Strategie Spiel in den man Griechen, Ägypter, oder Wikinger durch vier Epochen führt. Im Gegensatz zum „Vorgänger“ bietet das Spiel nur diese 3 Völker die jeweils von drei Hauptgöttern geführt werden(die rolle übernimmt der Spieler). Man kann für sein Volk immer nur einen der drei Hauptgötter spielen.
Daraus ergibt sie die Wahl der Untergötter(die zwei die man halt nicht spielt). So hat man ganze 9 Völker zur Verfügung, die sehr unterschiedlich spielen lassen.
Durch die verschiedenen Götter mit ihren unterschiedlichen Zaubern ergibt sich in Age of Mythology eine angeblich größere Auswahl als beim Vorgänger(Age of Empires 2).
Gamplay
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Am Anfang des Spiels sollte man das Tutorial starten um zu sehen, sie das Spiel sich steuern lässt. Hat man die 3 Trainingsmissionen absolviert, geht es auch schon mit der Kampagne los. Aber zuerst wird man in einem kleinen Fenster gefragt, in welcher Schwierigkeitsstufe man spielen möchte.
Hier kann man zwischen Easy, Moderate, Hard und Titan wählen.
Zu Beginn des Spiels steht der Aufbau der Basis(Camp) so wie das sammeln von Ressourcen( Holz, Nahrung und Gold) im Vordergrund.
Wer Age of Empires kennt, der wird sich jetzt sicherlich denken, was ist mit Stein Abbau? Stein gibt es in Age of Mythology nicht mehr.
Dafür muss man Göttergunst erwerben.
Das erwerben der Gunst ist von Volk zu Volk unterschiedlich.
Die Griechen beten an ihrem Tempel während die Wikinger die Göttergunst im Kampf gewinnen und die Ägypter stellen einfach ein paar Götterstatuen um ihren Tempel auf.
Nach dem sich einige Ressourcen angeeignet und einen Tempel errichtet hat, kann man in das nächste Zeitalter wechseln.
Hat man das erfolgreich gemeistert, kommt auch schon das nächste Problem.
Es muss immer genügend Wohnraum zur Verfügung stehen. Es kann aber nur eine begrenzte Anzahl von Häusern errichtet werden. Für jedes Haus(Insgesamt 10 Häuser) werden 10 Wohnplätze mehr zur Verfügung gestellt. Das heißt aber nicht, dass auch so viele Einheiten auf der Landschaft herum toben dürfen. Mythische Wesen und besonderst Starke Untertanen benötigen 2 oder mehr Wohnplätze.
Sobald man in ein anderes Zeitalter wechselt, hat man die Möglichkeit einen von zwei Untergöttern zu wählen.
Dieser beschert einen Zauber und bestimmte Technologien. Den Zauber kann man allerdings nur einmal im ganzen Spiel anwenden.
Durch 35 Levels muss man sich Spielen um die schön und bunt gestrickte Story zu erleben. Der Hersteller hat sich mit der Story allerlei Mühe gegeben. Alle Texte werden sauber und deutlich gesprochen. Zwischensequenzen mit teilweise imposanten Kameraschwenks in der Spielgrafik untermalen das Geschehen. Mit den Griechen geht es erst ab nach Atlantis, um die heut zu Tage versunkene Stadt samt Einwohnern dem Erdboden gleich zu machen. Wäre das nicht schon genug, fangen kurz drauf die Trojaner an zu stören.
Mit Griechen im Bauch des hölzernen Pferdes macht man sich auf nach Troja, um sie niederzustrecken.
Mit den Wikingern zieht man durch dunkle Höhlen und durch die Unterwelt und mit den Ägyptern erkundet man Wüstenwelten und entdeckt verborgene Schätze in Form von Artefakten, welche Erweiterungen für euer Volk bringen.
Multiplayer
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Natürlich hat Age of Mythology auch einen Multiplayer.
Man kann sowohl Online als auch Offline Spielen.
Bis zu 12 Spieler können Offline in einem Lan Spiel oder alleine gegen maximal 11 Computer generierte Spieler gegeneinander oder in mehreren Teams antreten.
Online habe ich noch nicht gespielt und kann daher leider keine Infos dazu geben.
Grafik und Sound
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Beim ersten Start des Spiels hat sich dem Anschein nach nichts verändert.
Alles wirkt wie beim „Vorgänger“ aufgeräumt und gut sortiert doch das änderte sich als ich durch Zufall an meinem Mausrad drehte. Die Karte ist frei drehbar und mit den „Plus“ und „Minus“ Tasten kommt dann auch noch die Zoomfunktion hinzu.
Alle Einheiten, Gebäude und Umweltobjekte sind in 3D modelliert und sagenhaft anzusehen.
Bei dem Sound hat sich der Hersteller mächtig in Zeug gelegt.
Klare Stimmen und Orchester als Hintergrundmusik und die Völker antworten den Befehlen in der eigenen Mutersprache.
Systemvoraussetzungen(für alle die es wissen wollen)
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Minimal-Anforderungen:
Pentium II, 450 MHz (oder auch AMD K6-3 450)
128 MB RAM
3D-Grafikkarte mit 16MB Video-RAM
CD-Rom Laufwerk
mind. 1GigaByte freier Festplattenspeicher
DirectX8,Microsoft Windows 98, Windows ME, Windows XP/2000
Fazit
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Ich finde Age of Mythology ist ein verdammt gut gelungenes Spiel mit vielen Möglichkeiten. Leider konnte ich bis auf die Steuerung der Einheiten keine weiteren Ähnlichkeiten mit dem angeblichen Vorgänger Age of Empires 2 Festellen. Kaum vorstellbar, dass es mit einem Pentium 2 mit 450 Mhz laufen soll, da es bei meinem Kumpel auf einem Pentium mit 366 Mhz fast gar nicht spielbar ist. Selbst bei meiner Freundin, die einen Athlon mit 1000 Mhz und einer Grafikkarte mit 32MB Video-Ram besitzt ruckelt es bei einem Multiplayer Spiel mit 4 Spielern(bei minimaler Detailstufe) enorm.
Die 3D Grafik ist in meinen Augen sehr gut gelungen. Nicht wie bei Warcraft 3, wo die Einheiten eher eckig aussehen und abgehakt laufen. Alles ist abgerundet und die Bewegung der Einheiten bei AoM läuft richtig flüssig. Tolle Zwischensequenzen in der Kampagne und der Multiplayer sind wie auch schon bei Age of Empire 2 sehr gut gelungen. Der Preis von 45 Euro ist meiner Meinung nach etwas zu Teuer.
Viel Spaß beim Kampf der Götter…
Euer Gizmo weiterlesen schließen -
Die Göttern unter diesen Spielen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Sprache:Deutsch
Preis:ca.50€
Altersempfehlung:ab 12Jahren
Grafik: .Die Grafik ist sagenhaft schön..Die Landschaften sind schön geworden auch die Figuren sind sehr detailliert Und man brauch dazu noch nicht mal einen schnellen Computer. Er muss mindestens 600MHz haben.Fast jeder hat so einen Computer mit 600MHz.
Sound:Wenn man das Spiel spielt werden immer verschiedene Musikstücke abgespielt,aber mit der Zeit kann dies auch nerven.Dann kann man es auch zum Glück ausschalten und nur die normalen Geräusche hören.
Steuerung: Die Steuerung ist gut eben leicht.Mit der Maus kann man die Figuren anklicken oder auch Gebäude.Wie es bei jeden Strategie Spiel eigentlich ist.
Story:Wie in alle Strategie Spielen muss man auch hier eine Stadt aufbauen.Ressourcen abbauen um Gebäude zu bauen oder auch Kämpfer auszustellen.Man hat die Wahl zwischen drei Völkern die Ägypter, die Griechen und die Wikinger.Jeder dieser Völker kann was besseres oder was schlechteres.Man brauch auch Kampfeinheiten,wenn die Gegner kommen.Das man auch Kämpfen kann und nicht zu kucken wie die schwer erarbeitende Stadt einfach kaputt gemacht wird.
Spieltiefe: Auch wenn man das Spiel schon durchgespielt hat.Ist es lang noch nicht langweilig geworden,weil mit der Freischaltung der ESO-Server(Ensemble Studios Online).Eröffnen sie neue Bündnisse unter den Völkern und neue taktische Möglichkeiten z.B.wenn ich meine Götterkräfte mit denen eines Verbündeten zum Todesstoß bündle.
Multiplayer:Es gibt drei verschiedene Multiplayer-Modi:Team-Deathmatch, ,Weltwunder-Rennen,Eroberung.
Meine Meinung: Ich persönlich finde das Spiel empfehlenswert für jeden Strategie-Fan.Leider habe ich dieses Spiel noch nicht gekauft,aber ich wünsche es mir zu Weihnachten.Also Liebe Fans wüscht es euch zu Weihnachten.Lange Zeit ist nicht mehr,also beeilt euch.
Minimum
CPU mit 600 MHz
128 MByte RAM
1,2 GByte Installationsgröße
3D-Karte
Empfohlen
CPU mit 1,0 GHz
512 MByte RAM
1,2 GByte Installationsgröße
3D-Karte weiterlesen schließen -
SIE HABEN DEN GÖTTLICHEN ZAUBER BESCHWOREN!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Macher von „Age of Empires“ haben wieder zugeschlagen, „Age of Mythology“ heißt das neue Wunderwerk in der Strategiegameszene. Mein Bericht soll Euch etwas den Mund wässerig machen!
Gliederung:
-Systemanforderungen
-Installation
-Spielmenu
-Hauptmenu
-Was ist das denn nun alles?
*Die Griechen
*Die Ägypter
*Die Wikinger
*Allgemeines
-Sonstige Funktionen
-Zubehör
-Preis
-Mein Eindruck
Systemanforderungen
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Um das Spiel überhaupt installieren zu können, muss man Windows 98, 2000, ME oder XP installiert haben. Arbeitsspeicher sollte mindestens 128 mb sein. Der Prozessor sollte nicht langsamer als 450MHz sein, die Festplatte 1,5GB groß sein und eine 16MB Grafikkarte sollte es sein. Für den Sound natürlich Soundkarte, Lautsprecher oder Kopfhörer.
Installation
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Einfach CD1 einlegen, das Setup startet automatisch. Man wählt den Dateipfad und alles andere geht fast von allein. Während der Installation muss man CD2 einlegen, den CD-Key angeben und der Rest geht automatisch.
Spielmenu
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Es gibt die Möglichkeit, sich durch eine Lernkampagne zu spielen, sie ist sehr detailliert und recht einfach. Ziele werden erklärt, ebenso Handlungen und wie man klicken muss, um etwas Bestimmtes zu tun.
Es gibt eine komplette Kampagne, bei der man den Helden Arkantos durch die verschiedenen Szenarien im Kampf gegen die Feinde von Atlantis geleiten muss.
Natürlich gibt es einen Einzel- und Mehrspielermodus. Im Einzelspielermodus stehen verschiedene Karten zur Auswahl, auf denen man zum Beispiel den Gegner entweder ganz ausschalten oder zum aufgeben zwingen muss, ein Weltwunder bauen muss oder einfach ein wichtiges Gebäude einnehmen muss.
In den Optionen kann man sich sein Spiel so zurechtschneidern, wie man es haben möchte, was Soundlautstärke oder beispielsweise Auflösung betrifft. Hat man sich anschließend für eine Art Spiel entschieden, wird ein Spiel geladen und man gelangt ins….
Hauptmenu
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Wer „Age of Empires“ schon gespielt hat, wird sich schnell zurechtfinden. In der unteren rechten Ecke befindet sich eine Miniaturansicht der gesamten Karte, am unteren Bildschirmrand sind Informationen ersichtlich. Über angewählte Dorfbewohner und Gebäude, erschaffbare Gebäude, Entwicklungen und Höhe der gesammelten Ressourcen. Oben links am Bildschirm kann man zusammengefasste Truppen erkennen. Man wählt eine Gruppe Soldaten an und drückt Strg + eine beliebige Zahl. Für diese Einheit entsteht ein Banner, das anzeigt, um welche Art Einheit es sich handelt. Hufeisen stehen für Kavallerie, ein Anker zum Beispiel für Truppen auf See. Mit einem Klick auf dieses Banner springt man sofort zur Einheit. Genauso wurde auch mit den Helden und untätigen Dorfbewohnern verfahren. In der Mitte am oberen Bildschirmrand sind die vorhandenen göttlichen Zauber ersichtlich und die verbleibende Zeit, bis ein neues Zeitalter erreicht wird.
Was ist das denn nun alles?
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„Age of Mythology“ ist ein Strategiespiel, ähnlich wie „Age of Empires“. Es geht darum, Dorfbewohner zu erschaffen, mit ihnen Nahrung, Holz und Gold zu sammeln und neue Gebäude zu bauen. Es gibt Dorfzentren, Marktplätze, Waffenschmieden oder Festungen. Dazu kommen, anders als bei „Age of Empires“ noch Götter. Es gibt drei Zivilisationen, die Griechen, Ägypter und Wikinger, für jede gibt es einen Hauptgott und Untergötter. Jedes Volk muss die Gunst der Götter erlangen, um Entwicklungen machen zu können oder mythische Einheiten zu erschaffen. Die Helden sind spezielle Kämpfer jeder Zivilisation. Sie sind stärker als normale Einheiten und können wieder auferstehen. Nur Helden können Reliquien sammeln und zum Tempel bringen. Im Folgenden gehe ich auf jede Zivilisation etwas näher ein.
Die Griechen
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Gunst wird bei den Griechen durch die Anbetung der Götter erreicht. Je mehr Dorfbewohner um den Tempel beten, desto schneller wird Gunst erreicht.
Der oberste Gott der Griechen ist bekannterweise Zeus. Sein göttlicher Zauber ist der Blitz, der eine einzelne Einheit töten kann. Poseidon ist der Gott des Meeres, der Pferde und Erdbeben. Sein göttlicher Zauber ist der Köder, ein Stein, der Tiere anlockt, die zur Nahrungssammlung benötigt werden. Wer Hades wählt, kann mit seinem Zauber „Wächter“ sein Dorfzentrum mit vier starken Wächtern schützen. Die untergeordneten Götter, wie Hermes, Ares, Apollon oder Hera haben jeweils andere Zauber und, wie die Hauptgötter, zahlreiche Kulturboni zu bieten. Schnelleres Fortbewegen bestimmter Einheiten, größere Reichweite mancher Einheiten, schnelleres Arbeiten der Dorfbewohner….. Jeder Gott hat eine spezielle mythische Einheit, die im Tempel erschaffen wird, Aphrodite kann zum Beispiel den nemeischen Löwen bieten, der durch sein Brüllen ganze Wälder zum Einsturz bringen kann.
Die Ägypter
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Gunst erlangen die Ägypter durch den Bau von Monumenten, jedes Monument kann nur einmal gebaut werden. Die Hauptgötter sind Re, Isis und Seth, untergeordnete Götter sind zum Bespiel Ptah, Anubis, Sachmet oder Horus. Wie auch bei den Griechen verfügt jeder Gott über einen speziellen Zauber, diverse Kulturboni und mythische Einheiten. Die Ägypter können Priester erschaffen, die Einheiten heilen und Gebäude verzaubern können. Priester und Pharaonen sind die Helden der Ägypter.
Die Wikinger
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Das typische „Hau-drauf-Volk“. Sie können Zwerge ausbilden, um schneller Gold zu sammeln. Ihre Gunst erlangen die Helden der Wikinger, die Hersen, meist im Kampf. Gunst ist also bei den Wikinger sehr schwer zu erlangen, da für die Erschaffung mythischer Einheiten eine Menge davon benötigt wird. Die Wikinger müssen also früh mit Kampfhandlungen beginnen, um sich weiter entwickeln zu können. Ihre Hauptgötter sind Odin, Thor und Loki, untergeordnete Götter sind beispielsweise Heimdall, Njörd oder Tyr. Der Gott Balder verfügt über einen Zauber, der zwar nützlich erscheint, aber vorsichtig anzuwenden ist. Sein Zauber „Ragnarök“ verwandelt Sammler und Zwerge in Helden. Das hört sich gut an, aber es gibt dann keine Einheiten mehr, die Rohstoffe sammeln.
Allgemeines
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Ein Dorfzentrum kann nicht an einer beliebigen Stelle errichtet werden, es muss auf einer verlassenen Siedlung errichtet werden. Im Dorfzentrum werden die Dorfbewohner ausgebildet und die Entwicklung für ein neues Zeitalter gestartet. Zu den vier Zeitalter kann nur unter bestimmten vorangeschritten werden. Vom archaischen zum klassischen Zeitalter benötigt man zum Bespiel einen Tempel und die entsprechenden Rohstoffe…. Für jedes Zeitalter wählt man zwischen zwei Göttern einen aus, dessen Fähigkeiten einem wohl am ehesten nutzen können.
Sonstige Funktionen im Spiel
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Eine nützliche Erfindung sind die Schnelltasten. Auf dem Heftchen in der Spielschatulle sind auf der letzten Seite die Tastenbefehle aufgelistet. Möchte man sich zum Bespiel zügig alle untätigen Dorfbewohner nacheinander anzeigen lassen, drückt man jeweils die Kommataste. F3 zeigt die Ziele der Kampagne oder des Spiels an. So gibt es für jede wichtige Handlung eine Taste, die umständliches Mauszeigersuchen überflüssig macht.
Zubehör
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In der recht bunten DVD-Hülle mit den abgebildeten drei Hauptgöttern der Zivilisationen befinden sich die beiden CD’s, ein recht ausführliches und hilfreiches Handbuch und eine große, ebenfalls äußerst übersichtliche Falttafel, auf der die Götter und Entwicklungen jeder Zivilisation abgebildet sind, also den Technologiebaum.
Preis
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Zu kaufen gibt es das Spiel in jedem Computergeschäft, Kaufhaus oder auch bei einigen Onlinehändlern. Billig ist der Spaß leider nicht, das einfache Spiel mit dem von mir beschriebenen Zubehör kostet knapp 50€. Wer mehr Geld übrig hat, kann es in die Collector’s Edition investieren, dafür bekommt man in einer großen Box ein Poster, eine Musik CD, eine Minotaur-Figur und eine DVD mit „Making of“-Material zusätzlich für etwa 80€.
Mein Eindruck
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Ich habe es nun schon etliche Male gespielt und bin begeistert. Die Kampagne finde ich nicht so toll, weil man oft Videosequenzen ansehen muss, die man leider nicht überspringen kann. Die Einzelspielerkampagne ist allerdings sehr gelungen, der Multiplayer-Modus ist einfach zu bedienen und macht viel Spaß.
Ich kann mir nur leider nicht vorstellen, dass das Spiel einwandfrei läuft, wenn man wirklich einen Rechner hat, der den Mindestanforderungen entspricht. Es läuft zwar bei mir ohne Ruckeln, aber ich habe auch leicht mehr Arbeitsspeicher und mein Prozessor ist viermal schneller als der geforderte.
Vom Spielspass bin ich begeistert, meine Favoriten sind die Griechen, die mythische Einheit „Titanen“ ist zwar langsam, aber äußerst wirksam, der göttliche Zauber „Köder“ beschert mir in der Anfangszeit reichlich Nahrung durch die Jagd auf wilde Tiere. Mir persönlich liegen die Ägypter und Wikinger nicht so sehr, aber gegen sie zu siegen, macht auch Spaß! weiterlesen schließen -
Ein Spiel für den Himmel
25.11.2002, 17:31 Uhr von
aslex
Na hi ich bin neu hier und erfreue euch mit vielen Berichten von mir.Viel spass beim lesen.Übrige...Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vorwort
Kaum ist etwas Zeit vergangen und ich sitze vorm PC und schreibe meinen neuen Bericht über einen Nachfolger dessen Vorgänger jeder kennt.
Richtig Age of Empire 1&2.Die Vorgänger stürmten die PC Spiele Charts,Teil 2 erschien sogar für die PS2 und jeder hat das Spiel wenigstens einmal gesehen oder sogar gespielt.
Nach dem ich aus der Screenfun erfahren habe das Age of Mythology (kurz AoM)erschienen ist bin ich sofort in den Saturn gelaufen und habe mir den Strategyhammer gekauft und der erste Eindruck war mit einem glitzern in den Augen:Klasse Spiel.
Und nun mein Bericht:
Story
Bei der Story von AoM wird eigentlich das wiedergegeben was man im Geschichtsunterricht gelernt
hat und das vor Jesus Geburt.
Zuerst taucht man in die Rolle der Griechen bei denen es gilt Troja zu erobern und wichtige Schlachten nachzuspielen dann spielt man noch die Ägypter und die starken Wikinger aber dazu komme ich später.
Also alles was vor Jesus Geburt passiert ist in einer super Umgebung nachspielbar.
Völker
In Age of Mythology gibt es 3 Völker die sich in einigen Dingen sehr von einander unterscheiden.
Die Griechen beteten in Tempeln und so ist es auch bei AoM ,man baut Tempel und schickt seine Leute dahin um zu beten.
Aber die Ägypter machen dies ganz anders sie errichten Statuen um die Gunst der Götter zu bekommen und die Wikinger machen das wieder ganz anders durch das töten von Gegnerischeneinheiten kriegen diese ihre Götterpunkte aufs Konto geschrieben.
Aber nicht nur die Art wie man Götterpunkte sammelt unterscheiden sich die Völker sondern auch das sammeln und Jagen erfolgt immer anders.
Sammeln,Jagen,Abbauen...
Genau wie in den beiden Vorgängern muss wieder fleißig gesammelt,gejagt und abgebaut werden.Damit man Einheiten herstellen und Häuser bauen kann.
Die einzelnen Völker machen das auf ihre weiße,aber eines ist immer gleich. Man braucht Bürger die sammeln können.
Die Griechen und die Ägypter haben eine Einheit mit denen sie alles abbauen können.Dies ist sehr praktisch da man die Einheiten die z.B. kein Holz mehr sammeln sollen einfach auf Nahrungssuche schicken kann und dies erspart wertvolle Resurrcen.
Die Wikinger haben aber mehrere Einheiten für das Holz,Gold und Nahrung sammeln.
Es gibt drei Resurcen Gold,Holz und Nahrung die es aber in verschiedenen Formen gibt.
°°°Gold°°°
Um Gold abzubauen gibt es Goldminen die auf der ganzen Karte fair verstreut sind , um Gold abzubauen muss man einfach einen Sammler auffordern zur Mine zu gehen.Nun baut er Gold ab und bringt das abgebaute Gold zum Dorfzentrum.Falls der Weg zu lang ist kann man Sammelstellen bauen,in denen auch die Abbautechnik verbessert werden kann.
Natürlich gibt es nicht unendlich Gold in einer Mine und man muss immer auf der Suche nach neuen Goldminen sein und sie einnehmen bevor der Gegner dies tut.
°°°Holz°°°
Holz ist eine Grundresurce um Häuser zu bauen sie wird genau wie Gold abgebaut aber man muss beim Abbau bedenken das eine Waldmauer eine gute Verteidigung ist da der Gegner diese umgehen muss.
°°°Nahrung°°°
Ohne Nahrung geht nichts und deshalb gibt es viele Möglichkeiten diese abzubauen.
Man kann entweder Tiere jagen,Beeren sammeln,Felder anlegen oder Fischen.
Felder anlegen und Fischen kann ich nur empfehlen da es diese Art von Nahrung unendlich gibt.
Das anlegen von Feldern erfolgt in der Nähe des Dorfzentrums da die Nahrung dahin transportiert werden muss .Fische werden mit Fischerbooten gefangen die im Hafen für wenig Resurcen gebaut werden können.
Gebäude
Jedes Volk hat andere Gebäude die auch andere Funktionen haben.Das aussehen der Gebäude weißt auch stark auf das Volk hin und sorgt am Anfang für etwas verwirrung.Insgesamt gibt es grob geschätzt ca.30 verschiedene Gebäude die von der Waffenschmiede bis hin zum Hafen gehen.
Die Entwickler haben sich wirklich viel mühe gegeben... .
Götter und Glaube
Wie schon erwähnt haben die drei Völker verschiedene Arten ihren Gott anzusprechen.
Durch die erworbenen Götterpunkte kann man Mystische Einheiten ausbilden und Waffen verbessern.
Die Mystischen Einheiten werden entweder im Dorfzentrum oder im Tempel ausgebildet wo man sie auch verbessern kann.
Es gibt 9 Hauptgötter die ihre Untergötter haben die man bei aufsteigen in eine neue Zeit wählen kann.
Zuerst spielt man mit den Griechen die Zeus als Gott haben,Zeus ist ein sehr ausgewogener Gott und prima für den Einstieg.Jeder Gott hat auch seine eigenen Attacken die er aber nur einmal in einer Runde benutzen kann.Diese Götterkräfte wie man sie nennt sind sehr mächtig und wohl nur für den allergrößten Notfall geeignet.Insgesamt gibt es ca. 30 dieser Kräfte die z.B. einen Meteoritensturm auf den Gegner abfeuern oder seine eigenen Felder aufblühen lassen.
Sonst gibt es eigentlich nichts mehr über die Götter zu sagen außer das ihr viele kennen werdet.
Einheiten
Die Griechen,die Ägypter und die Wikinger haben auch verschiedene Einheiten die zusammen eine ganze Menge ergeben.
Es gibt drei Typen von Einheiten: Luft-,Boden- und Wassereinheiten.Diese werden bei den Griechen in 6 verschiedenen Gebäuden hergestellt im Dorfzentrum,im Hafen,in drei Kasernen und im Tempel.
Es gibt aber auch Einheiten wie Drachen,Riesen oder Zwerge die sehr stark aber auch teuer sind.
Die normalen Schwertkämpfer,Reiter,Bogenschützen können auch in Transportschiffe verladen werden und zu anderen Inseln transportiert werden.
Belagerungen werden auch einfacher durch Belagerungswaffenwerkstätte die starke Katapulte herstellen können und damit Mauern mit nur wenigen Angriffen zerstören können.
Schiffe gibt es auch wieder einige und jedes Schiff hat einen Vorteil gegenüber den anderen Schiffen .
Und noch ein Lob wenn es in anderen Spielen in die Schlacht ging war diese meist sehr unübersichtlich und man war schnell am verlieren.Aber bei AoM hat man immer einen guten überblick über seine Einheiten und es gibt keinen Kampfnebel.
Gameplay
Am Gameplay hat sich gegenüber dem Vorgänger nicht viel geändert,man fängt mit ein paar Einheiten und einem Dorfzentrum an zu spielen.
Dann werden Resurcen gesammelt,Gebäude erstellt und Einheiten ausgebildet.Nun gilt es den Gegner zu besiegen.Ein riesiger Spaß der nach Anzahl der Gegner viele Stunden dauert.
Cheats
Für die,die das Spiel schon besitzen habe ich ein paar sehr hilfreiche Cheats die zwar das Spielen etwas langweiliger machen aber das Verlieren entfällt.
Um die Cheats einzugeben muss man einfach mitten im Spiel ENTER drücken.Bitte achtet auf Groß- und Kleinschreibung.
ATM OF EREBUS 1000 Gold
TROJAN HORSE FOR SALE 1000 Holz
JUNK FOOD NIG 1000 Nahrung
MOUNT OLYMPUS 100% Glaube
LAY OF THE LAND Karte anzeigen
UNCERTAINTY AND DOUBT Karte verschwinden lassen
THRILL OF VICTORY Spiel gewinnen
CHANNEL SURFING Level überspringen
L33T SUPA H4X0R Schnelles Bauen
DIVINE INTERVENTION Götterkraft noch mal verwenden
PANDORAS BOX Random Götterkraft
WRATH OF THE GODS Die besten Götterkräfte
GOATUNHEIM Alle Einheiten werden Schafe
BAWK BAWK BOOM Hühnchengewitter
I WANT TEH MONKEYS!!!1! Viele Affen
WUV WOO Nilpferdeinheit
TINES OF POWER Junge mit Mistgabel
O CANADA Laser Bär
ISIS HEAR MY PLEA Alle Helden
SET ASCENDANT Zeigt alle Tiere
IN DARKEST NIGHT Es wird Nacht
RED TIDE Wasser wird zu Blut
Grafik
Die Grafik könnte man mit der Grafik von Empire Earth vergleichen da sie genau so ist wie bei diesem Strategyhammer.
Die Welten sehen im Vergleich zum Vorgänger viel besser und realistischer aus aber auch die Leute sind beim ranzoomen nicht verpixelt (mit + und -zoomt man).Alles in allem ist die Grafik sehr gut,Effekte sehen für ein Strategyspiel recht ordentlich aus und die Landschaft ist gut gelungen.Hier also mein größtes Lob.
Sound
Die Musik ändert sich je nach Lage und die Stimmen der Helden hören sich auch gut an.
Aber was einem Age of Empire Freak schnell auffällt:
Die Sounds der Menschen die sie von sich geben wenn man sie anklickt sind die selben geblieben.
Sonst gibt es am Sound nichts zu meckern weil er sich richtig gut anhört und alles super zum Spielgeschehen passt.Man glaubt man wer mitten im Spiel.
Systemanforderungen
Minimum-Anforderungen:
Pentium II mit 450 MHz 128 MB RAM,
3D-Grafikkarte mit 16MB,CD-Rom Laufwerk,
DirectX ab Version 8 ,Microsoft Windows 98, Windows ME, Windows XP/2000
Fazit
Das Spiel ist echt der Hammer viele Völker,Einheiten,Götter und so weiter....
Sound und Grafik sind dementsprechend auch gut gelungen aber die Sounds der Menschen könnten noch geändert werden.
Wo drauf ich noch nicht eingegangen bin ist der spitzen Editor mit dem man seine eigenen Welten ohne viel Arbeit erstellen kann.Echt super wie das Spiel .Kauft es euch es lohnt sich und der PC wird sich auch freuen.
Über bewertungen und Kommentare freue ich mich sehr euer funnyfunny Danke fürs Lila....freu !!! weiterlesen schließen -
Age of Mythology - der ehrenwürdige Nachfolger??
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Age of Mythology:
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Genre :. Strategie
Entwickler :. Ensemble Studios
Herausgeber :. Microsoft
Multiplayer :. Ja
empf. Alter :. 12
Für viele ist Geschichte ein Buch mit sieben Siegeln. Wie war das noch mal mit Feudalherrschaft und Investiturstreit im Mittelalter? Wann hat Cäsar den Galliern eins auf die Mütze gegeben? Wieso hat Adam Smith ein neues Zeitalter der Nationalökonomie eingeleitet? Und wer zum Teufel war eigentlich dieser rotbärtige Typ, der in der Geschichte den Namen Barbarossa bekommen hat? Ein Computerspieler hat im Allgemeinen wenig Zeit, sich mit solch tief schürfenden Fragen zu beschäftigen - erst recht in einem Jahr der Marke 2002, in dem ein Top-Titel den anderen jagt. Aber das ist Licht im Dunkel: zum Glück gibt es die Ensemble Studios.
Diese helfen euch nämlich gerne weiter, solltet ihr damals im Geschichts-Unterricht gepennt haben oder an der Uni schnell in einen anderen Fachbereich geflüchtet sein. Mit Age of Empire" gaben sie einen dichten Einblick in die Antike und den Übergang zum Mittelalter, das anschließend im Nachfolger zum Hauptthema wurde. Bis zum Schießpulver hin spielten Millionen von Fans mit der berühmten Johanna von Orleans oder Braveheart William Wallace. Und statt nun im dritten Ableger der megaerfolgreichen Serie mit Napoleon Deutschland zu erobern oder später auf Seiten Preußens die Deutsche Einheit herbeizuführen, schicken euch die Ensemble Studios wieder in die Antike zurück. Dieses Mal geht es allerdings weniger um historisch nachweisbare Fakten, sondern die Sagen, Mythen und Fabeln der Antike werden erzählt und in einer umfangreichen Kampagne zusammengefasst. Ihr befindet euch im Zeitalter der Mythologien, dem Age of Mythology.
Götter haben, mehr noch als heute oder im Mittelalter und wesentlich aktiver, die Geschicke der Menschheit gelenkt. Dabei waren sie nicht viel besser als ihre Schützlinge: Eifersucht, Neid, Hass, Liebe, Furcht und andere menschliche Grundeigenschaften waren Zeus und seinen Mannen auf dem Olymp nicht fremd. Nur eigene Interessen trieben sie an.
In der Zeit lebt Arkantos, berühmter und bei seinen Feinden gefürchteter Admiral der damals mächtigen Stadt Atlantis. Diese hat sich derzeit mit lästigen Piratenangriffen herumzuschlagen, deren Urheber nicht ausfindig gemacht werden können. Nach einem kurzen Abstecher nach Troja, das unter Arkantos Hilfe mit dem Pferde-Trick erobert werden kann, widmet sich der Held ganz der Jagd nach dem Feinden Atlantis. Dabei trifft er auf einem Zyklopen namens Gargarensis, der nichts Gutes im Schilde führt. Arkantos muss ihn aufhalten, um die Welt zu retten.
Die im letzten Absatz beschriebene Geschichte spielt ihr bereits am Anfang der langen Kampagne selbst nach. In mehreren Missionen belagert ihr Troja, bis anschließend die Idee zum Pferdebau aufkommt und ihr die Stadt von Innen infiltrieren könnt. Dabei kommen nicht nur menschliche Wesen zum Einsatz, ansonsten wäre der Titel Age of Mythology nicht gerechtfertigt. Mit Sagenwesen wie Schimären, Hydras und Zentauren zwingt ihr die Verteidiger Trojas in die Knie. Nach dem Abschnitt mit den Griechen, führt euch die Kampagne weiter durch das alte Ägypten bis hin in den hohen Norden, um die Tore Midgards zu durchschreiten.
Im Gegensatz zu Age of Empire" wurde damit die Auswahl an Kriegsparteien enorm reduziert, nur noch drei Nationen sind verfügbar. Dafür hätten diese unterschiedlicher nicht mehr geraten können. Bei den Griechen werdet ihr noch das Gefühl haben, eines der beiden alten Spiele der Reihe zu steuern. Sie befehligen sich nicht viel anders als Römer, Engländer oder Franzosen. Dorfbewohner errichten Häuser und erwirtschaften Ressourcen, die Armee besteht aus Standardeinheiten, die für alle Zwecke einsetzbar sind. Auffällig allerdings, dass keine Steine mehr abgebaut werden müssen. Diese Ressource ist komplett entfallen, um eine andere hinzuzufügen: die Göttergunst. Letztere erlangt ihr, wenn ihr eure Götter lange genug anbetet. Bei den Griechen funktioniert dies einfach mit Hilfe eines Tempels und Dorfbewohnern, die auf eure Anweisung hin fortlaufend vor Zeus und co. auf die Knie fallen.
Die Ägypter dagegen beeindrucken ihre Herren lieber mit Monumenten, die sie überall in ihren Siedlungen aufstellen. Der Pharao ist die stärkste Persönlichkeit bei den Nilbewohnern, er beschleunigt die Rekrutierung von Truppen. Besonderer Vorteil: für Grundgebäude zahlen sie keine Ressourcen. Dafür sind größere Bauten umso teurer geraten. Die Wikinger sind das letzte Volk, das im eisigen Norden lebt. Sie verfügen über starke Truppen, Axtkämpfer errichten die Siedlungen. Arme Seelen werden zum Holzhacken und Nahrung sammeln geschickt, während Zwerge das Gold abbauen.
Der Aufstieg in immer höhere Zivilisationsstufen wurde beibehalten. Dieses Mal erhaltet ihr nicht nur jeweils neue Gebäude und Einheiten, sondern dürft euch einen neuen Untergott für das nächste Zeitalter auswählen. Dieser bringt einen mächtigen Zauberspruch mit, der einmalig in einer Partie angewandt werden darf. Etwa ein Meteorschlag, Blitze, magische Runensteine oder ein Gebäude, das automatisch Gold generiert. Zum anderen erlaubt er die Produktion einer neuen mythologischen Einheit, die über weitaus größere Kräfte verfügt als eure normalen Truppen. Dafür benötigt ihr für das Training von Sondereinheiten viel Göttergunst. Die Allzweckwaffe gegen die Haudegen sind die landesspezifischen Helden, etwa Arkantos. Diese sehen zwar oftmals ein wenig schwach auf der Brust aus, nehmen es aber mit Zentauren und Zyklopen auf.
Die Missionen des Einzelspielermodus sind sehr abwechslungsreich geraten, immer wieder andere Aufträge erwarten euch. Zudem sind oftmals Rambo- mit Aufbaueinsätzen kombiniert worden, an so mancher Karte werdet ihr über drei Stunden zubringen. Keine schnelle Action der Marke WarCraft III, Age of Mythology richtet sich eher an die ausdauernden Genießer unter den Echtzeitstrategen. Dafür werden diese mit einer riesigen Zahl an ausgewogenen, sehr gut gewählten Einheiten und wunderschön ausbaubaren Städten belohnt.
Als Bonbon erwartet euch die beste Grafik in einem Echtzeitstrategiespiel, die es - neben dem Rivalen von Blizzard Entertainment - derzeit in diesem Genre gibt. Soldaten, Monster und Tierwelt sind extrem detailliert animiert und modelliert, die 3D-Grafik zeigt vor allem in den Zwischensequenzen, was sie wirklich drauf hat. Zwar ist sie bunt geraten, erinnert aber nicht wie WarCraft III an einen Comic. Die Musikuntermalung ist völkerspezifisch und verdichtet die Atmosphäre.
Besser als WarCraft III? Sicherlich nicht, denn das konnte mit einem frischen, schnellen Gameplay, einer kinoreifen Story und vier genial entworfenen Völkern aufwarten. Allerdings kann Age of Mythology gleichziehen, da es Age of Empires II nicht bloß erweitert, sondern ein eigenständiges und ganz neues Spielerlebnis darstellt. Jetzt dürft ihr aufhören zu überlegen, womit ihr diese Weihnachtsferien verbringen wollt. weiterlesen schließen
Informationen
Die Erfahrungsberichte in den einzelnen Kategorien stellen keine Meinungsäußerung der Yopi GmbH dar, sondern geben ausschließlich die Ansicht des jeweiligen Verfassers wieder. Beachten Sie weiter, dass bei Medikamenten außerdem gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.




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