Pro:
atmosphäre, originalität
Kontra:
keine grundlegen neuen ideen, grafikengine inzwischen sondermüll
Empfehlung:
Ja
Liebe Freunde, wilkommen zu einem PC Titel der jüngeren Vergangenheit........ALICE!
GLIEDERUNG DES BERICHTS:
1. DER PUBLISHER
2. TECHNIK
3. HINTERGRUND/STORYLINE
4. GAMEPLAY
5. FAZIT
1.DER PUBLISHER
EA ist vielen bereits bekannt. Eigentlich ist es ja so, dass wegen Electronic Arts in letzter Zeit kaum noch ein Publisher überleben kann. Beispiel Black&White: ALs EA merkte,dass die Lionhead Studios unter Leitung von Peter M. mit B&W einen potentiellen SUperhit inner Entwicklung hatten,wurden die Lionhead Studios kurzerhand von EA aufgekauft. Daran sieht man, dass EA eines der klassischen amerikanischen herzlosen Megaunternehmen ist. Die Belege für diese These lassen sich beliebig ausbauen. Fakt ist eigentlich, das EA die CHancen von kleinen ENtwicklerteams, finanziell erfolgreich zu sein,minimiert. Deshalb sollte man eigentlich keine EA Produkte kaufen,wenn einem etwas an der internationalen SPieleentwicklerszene liegt!
TECHNIK
Die Grafikengine baisert auf der von Quake 3 Arena. Und die hat jetzt über 3 Jahre auf dem Buckel, und das sieht man ALice auch nur zu gut an.
TECHNIK 1.1-umgebungsgrafik
die Umgebung in Alice präsentiert sich grafisch auf einem stark schwankendem Niveau. Die ersten Levels sind diesbezüglich positiv eeispiele: Obwohl es so kaum Objekte gibt, sind die gezeigten Objekte hochauflösend,m abwechslungsreich und auch die Texturen stimmen. Insgesamt ist anfangs die Struktur der "Landschaften" sehr sehr interessant und unkonventionell. SPäter, etwa ab da wo ALice auf Insektengrößte schrumpft, zeigt sich das andere extrem: Die hell durchfluteten Wälder sind abwechslungsarm und eher platt denn als echte WÄlder zu bezeichnen- die Textruen wiederholen sich hier viel zu oft, was das ganze erschreckend lieblos wirken lässt. Zudem zeigen sich hier klar die Grenzen der Q3A Engine von ID Software: Geschlossene, enge Räume mit vielen Gimmicks und versteckten Details sind die Paradedisziplin, aber weite, offene Areale zeigen sich neblig,ohne Sichtweite und ohne Schönheit.
Insgesamt kommen dann auch später im Spielverlauf eher kleinere, geschlossene Ortschaftn vor, sodaß der negative Eindruck nicht überwiegt. Trotzdem, selbst bei einer 1600er AUflösung und 32bit wirken sämtliche Texturen minimal grob. Da sieht man halt einfach das alter.
TECHNIK 1.2-Gegnergrafik
DIe zahlreichen Gegnertypen wurden sehr sehr gekonnt in Szene gesetzt. Die reinen Maschinengegner oder die Geister/Monsterähnlichen Gegner sind allesamt schaurig-schön, mit originellen, einzigartigen Bewegungsabläufen und überraschend hoher Polygonzahl. Aber auch hjier zeigen sich inzwischen recht schockierende Schwächen: Mimik/Gestik wird sehr mangelhaft wiedergegeben, die Gesichter der Charaktere sind sehr polygonarm und grob strukturiert. Und dafür eine passende textur zu finden, ist denkbar unmöglich. Auch hier also ein eher durchwachsener EIndruck.
TECHNIK 1.3-Systemvorraussetzungen
Das Spiel fordert etwas mehr vom rechner als Quake 3. 1ghz und eine 32MB Grafikkarte reichen nichtsdestotrotz vollends aus, um das Spiel optisch vollends zu genießen.Bei neueren allgemeinen Komponenten,etwa bei einerr Ati Radeon 9500pro oder aufwärts,kann es evvtl. zu leichten Grafikfehlern bei der höchsten Auflösung kommen.
TECHNIK 2-SOUND
Die Geräusche an sich ganz nett,aber gewiss kein Benchmark. Viel erwähnenswerter ist hingegen, dass Musik und sonstige Hintergrundgeräusche nicht nur objektiv von hoher Qualität sind sondern auch einen enorm hohen Beitrag zur dichten Atmosphäre leisten.
HINTERGRUND
Chronologisch gesehen spielt das Spiel nach der bekannten Romanvorlage. Es ist also so,dass die Eltern der kleinen Alice bei einem Brand ums Leben kommen. Und naja darauf komtm die kleine halt inn die Psychatrie......und hier setzt auch schon die Handlung des Spiels ein.
HINTERGRUND 2- STORY
Wirklich von einer richtigen Handlung zu sprechen währe fehl am Platze. Gut,es gibt sicherlich den einen oder anderen Handlungsfetzen und auch irgendwo einen roten Faden, doch das was wirklich relevant ist,ist,dass es sich eben um den Gedankenstrom eines psychisch kranken Mädchens handelt............
GAMEPLAY 1-Levelaufbau
Die Level sind sehr sehr verschieden aufgebaut,was zum Teil auch den Rreiz des Spieles ausmacht. Mal rennt man durch mehr oder weniger willkürliche Labyrinthe, mal fliegt einem der Boden unter dem Füßen weg. Hier zeigt sich auch die ganze Kreativität der Leveldesigner, vieles ist einfach nur grotesk , anderes schlicht unberechenbar.
GAMEPLAY 2-LANGZEITMOTIVATION
Prinzipiell lebt das Spiel nur von der Atmosphäre und den originellen Levels. Eigentlich wird nämlich spielerisch nicht soviel mehr geboten als leichte Action Adventure Hausmannskost:
Man erledigt Gegner mit abgefahrenen und immer verrückter werdenden Waffen (Spielkarten,Eisstrahler,Bombenwürfel etc) und löst recht anspruchslose Rätsel. Zum Beispiel vollzieht man kurzzeitig den Körper einer Schachfigur und muss mit deren Bewegungsabläufen Gefahren aus den Weg gehen. Ab und zu gibt es dann noch etwaige,recht nervige Jump&Run Einlagen, und das wars dann auch,wirklich neue Aspekte sind hier nicht zu entdecken. Daraus ergibt sich dann auch eine nur kurz anhaltende Langzeitmotivation-mehr als einmal spielt man das Spiel in der Regel nicht durch.
FAZIT
Meiner Ansicht nach lohnt es sich heutzutage nicht mehr,sich diesen Titel zuzulegen. Die einst spektakuläre Grafik ist nicht mehr so toll, und darunter leidet dann auch die Atmosphäre,von der das Spiel hauptsächlich lebt. Desweiteren gibt es keinen Multiplayer Modus, so dass man mit dem Spiel eh nur ein Wochenende lang spielt...............
Zu seiner Zeit mag das so alles noch Toll gewesen sein, nur Titel wie eben ALice,die primär auf Atmosphäre und grafischen Bombast bauen,unterliegen einem recht kurzem Verfallsdatum.
ERSTVERÖFFENTLICHUNG BEI CIAO weiterlesen schließen
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