Bat out of Hell - Meat Loaf Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
- Cover-Design: sehr gut
- Klangqualität: sehr gut
Pro & Kontra
Vorteile
- Die Musik
Nachteile / Kritik
- nichts
Tests und Erfahrungsberichte
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Die Fledermaus aus der Hölle (Teil 1)
5- Cover-Design: durchschnittlich
- Klangqualität: gut
Pro:
zeitlose, geniale Komposition und ein Sänger in Höchstform
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe yopi-Freunde,
fast auf den Tag 30 Jahre ist es nun her, dass die Herren Steinman und Marvin "Michael" Aday alias Meat Loaf ihre legendäre Fledermaus auf die Rockmusikwelt losgelassen haben. Jim Steinman's epischer Bombastrock triff auf eine geniale Stimme: Meat Loaf. Ursprünglich als Rockoper geplant, hat das Werk seit seinem denkwürdigen Erscheinungstag kein bisschen seines Glanzes und seines Zaubers eingebüßt. Im Gegenteil: Im Zeitalter von Castingshows und allzu glatten und technisch perfekten Studioproduktionen bietet dieses Album genau das was ein echter Musikfan sucht: handgemachte, zeitlose Rockmusik ohne überflüssige Schnörkel. Dennoch hat man nie das Gefühl einem fehlt etwas. Jeder einzelne der nur 7 Titel hat seinen genauen Platz auf der Platte. Obgleich das Werk vor allem als ganzes in Geschlossenheit und trotzdem Vielfalt zu überzeugen weiß, so strahlt auch jeder einzelne Titel eine eigene Atmosphäre aus, die den Hörer in Summe knapp über 40 Minuten vor den Plattenspieler oder dem CD-Player fesselt. Auch ich muß zugeben, ich bin dem Bombastrock von Meat Loaf und Jim Steinman verfallen…
Nicht zuletzt hat hierzu auch das tolle Musikerensemble um den übergewichtigen Sänger mit seinem exzentrischen Songwriter dazu beigetragen, hier ein zeitloses Stück Musikgeschichte zu erschaffen. Ob legendäre Mitglieder von Bruce Springsteen's E-Street-Band wie Keyboarder Roy Bittan, Drummer Max Weinberg oder Meat Loaf's ebenbürtige Duettpartnerin Ellen Foley.
Das Artwork des Covers zeigt vor einem blutroten Himmel im Hintergrund die große bedrohliche Fledermaus und im Vordergrund das Motorrad, das aus der Hölle zu kommen scheint. Ich finde das Bild paßt sehr gut zu den Songs und zur Stimmung, die das Album verbreitet.
Doch nun zu den Titeln im Einzelnen...
Der 8 Minuten langen Opener und Titelsong BAT OUT OF HELL beginnt mit einem Keyboard-, E-Gitarren- und Drumgewitter bis er sich hin zur ersten Strophe etwas beruhigt. In eindringlichen Worten und vielen Emotionen schildert Meat Loaf die Geschichte eines Motorradfahrers bin hin zu seinem Ende. Der Sänger durchlebt dabei alle Höhen und Tiefen, man spürt förmlich wie der Held über die nächtlichen Straßen rast. Musikalisch geprägt ist der Song von einer genialen, mitreissenden Rockmelodie und untermalt wird das ganze zusätzlich durch gelegentliche Samples, die den Motorradsound imitieren. Das Ende kommt überraschend.
"No one's gonna stop me now
I gotta make my escape
But I can't stop thinking of you
And I never see the sudden curve until it's way too late"
Der Unfall wird durch eine deutlich melancholischere Stimmung im Song und der Verzweiflung im Gesang von Meat Loaf gekennzeichnet. Dennoch steigert sich hier der Song wieder langsam und stellt so in seiner aufkeimenden Euphorie letztendlich dar, dass die Liebe (sei es nun zum Motorradfahren oder einer Frau) über den Tod triumphiert.
"And I think somebody somehere must be tolling a bell
And the last thing I see is my heart still beating
Breaking out of my body and flying away
Like a bat out of hell"
Der zweite Song (YOU TOOK THE WORDS) RIGHT OUT OF MY MOUTH trägt den Untertitel HOT SUMMER NIGHTS und entführt den gewillten Hörer in andere Gefilde und in eine Urlaubsstimmung. Das ganze beginnt mit einem Dialog, der durchsetzt ist mit Liebesschwüren. Das Ende des Gesprächs regt zum Schmunzeln an, danach folgt nahtlos der Midtempo-Song, der deutlich keyboardlastiger ist als der erste. Trotzdem übereugt er durch eine Ohrwurmmelodie, die man nach dem ersten Hören zwangsweise noch lange summen muß. Inhaltlich befaßt er sich der Text mit einer Liebe zweier Menschen, die nur für den Moment lebt. Sehr gut gefällt mir hier auch das A-cappella-Ende.
Mit dem nun folgenden Titel HEAVEN CAN WAIT, einer bittersüßen Klavierballade bei der Meat Loaf nur von Roy Bittan am Piano und einem Streicherensemble unterstützt wird, wird es sehr schmalzig, aber es ist nichtsdestotrotz einer toller Konstrast zu den vorhergegangenen Stücken. Der Sänger thematisiert seine Todessehnsucht äußerst gefühlvoll und mit langsamer Steigerung bis hin zur Euphorie, die ihn letztendlich wieder zum Leben finden läßt.
"I got a taste of paradise
That's all I really need to make me stay
If I hat it any sooner you know
You know I never would have run away from my home"
Bei ALL REVVED UP WITH NO PLACE TO GO handelt es sich um einen astreinen Rock'n'Roll-Song, der sich mit dem Ausbruch eines Jugendlichen von Zuhause befasst, davon die ganze Nacht mit Freunden durchzumachen und morgens festzustellen, das es zwar toll war, aber man nicht weiß, wohin man jetzt gehen soll und daß man wieder allein dasteht.
Sehr gut gefallen mir das Saxophonsolo im zweiten Drittel sowie das tempomäßig gesteigerte Ende.
Beim folgenden Song TWO OUT OF THREE AIN'T BAD wird der Protagonist wieder von Roy Bittan begleitet. Der ruhige und sehr emotional vorgetragene Titel handelt von einem Mann, der von seiner großen Liebe erfährt, dass sie zwar mag, aber ihn nicht liebt. Er möchte Antworten von ihr, schwört seine Liebe, jedoch ohne Erfolg.
"You never find your gold on a sandy beach
You never drill for oil on a city street
I know you're looking for a ruby in a mountain of rocks
But there ain't no Coupe de Ville hiding at the bottom of a cracker jack box"
Ergreifend finde ich auch den Schluß des Songs, wenn der Sänger resümiert, daß eben diese eine Frau seine große Liebe war und er sie nie vergessen konnte.
"There's only one girl that I will ever love
And that was so many years ago
And though I know I'll never get her out of my heart
She never loved me back"
Danach folgt der längste Titel des Albums, das epische und rund 8 Minuten lange Werk PARADISE BY THE DASHBOARD LIGHT vereint die genialen Stimmen von Meat Loaf und seiner Duettpartnerin Ellen Foley. Inhaltlich befasst sich der in drei Teile gesplittete Song mit dem Ablauf einer Beziehung von den ersten Anfängen ("Paradise"), über ("Let Me Sleep On It") bis zum Ende ("Praying For The End Of Time").
Der erste Teil "Paradise" im Rock'n'Roll-Gewand handelt von der ersten gemeinsamen Nacht und erzählt die Geschichte dieses Abends abwechselnd aus seiner und ihrer Sicht.
"Ain't no doubt about it
We were doubly blessed
Cause we were barely seventeen
And we were barely dressed"
Dialogform.
Die nach 3 ½ Minuten einsetzende Übertragung eines Baseball-Endspiels, unterbrochen von leisem Gestöhne deutet aber darauf hin, daß der junge Liebhaber sich nicht ausschließlich um seine Freundin kümmert…
Interessant ist noch, daß der Moderator Phil "Scooter" Rizzuto ist, damals die bekannte Stimme der New York Yankees.
Da dem Jüngling zunehmend die Sportübertragung wichtig ist, stellt die junge Frau in "Let Me Sleep On It" ihren Freund vor die Wahl: heiraten oder trennen! Sie drangsaliert ihn solange bis er nachgibt und ihr ewige Liebe schwört, was er aber schon im nächsten Teil "Praying For The End Of Time" nach kurzer Zeit bereut. Aufgrund der abwechslungsreichen Melodie ist der Song äußerst kurzweilig und gehört bis heute zu meinen absoluten Lieblingssongs.
Die Überballade FOR CRYING OUT LOUD ist sozusagen der Epilog des Werkes und als Zusammenfassung des vorher gehörten zu verstehen. Tragik über den Motorradunfall, ein Resümee über Beziehungen vom Anfang bis Ende, alle möglichen Lebensphasen durchströmen die Gedanken des Künstlers.
"I was damned and you were saved
And I never knew how enslaved
I was kneeling
In the chains of my master"
Auch hier ist anfangs wieder nur Klavierbegleitung vorhanden, bevor sich der Titel dramaturgisch zum orchestralen Höhepunkt steigert.
Mir gefallen auch die oft kritisierten Fortsetzungen "Bat Out Of Hell 2: Back Into Hell" und "Bat Out Of Hell 3: The Monster Is Loose", sehr gut, auch wenn diese nur selten wieder an die Klasse des Debüts von Meat Loaf herangekommen. Doch dazu in anderen Berichten über diese Platten mehr…
Abschließend läßt sich sagen, daß auch noch heuer - zum 30sten Geburtstag der Fledermaus - das Album immer noch aktuelle Geschichten, die das Leben schreibt, bietet und wegen seiner absolut zeitlosen und genialen Musik, seinen Rock'n'Roll-Songs und seinen Gänsehaut garantierenden Balladen landet dieser kleine Silberling auch immer wieder gerne in meinem CD-Player. Deshalb kann's von mir nichts anderes als 5 Sterne geben und falls es noch jemanden geben sollte, der diese "höllische Fledermaus" noch nicht zuhause im Regal stehen hat, eine klare Kaufempfehlung!
Wie immer… vielen Dank für's Lesen, Kommentieren und Bewerten…
Euer Flo
©f.knedler4773 für ciao.de, dooyoo.de und yopi.de weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Vorsicht! Bissig!
30.08.2006, 22:49 Uhr von
singer71ljc
Gegenlesungen kommen immer, wenn auch meistens etwas später. Auf betteln danach reagiere ich alle...5- Cover-Design: sehr gut
- Klangqualität: sehr gut
Pro:
Meat Loafs Stimme, zwei herrliche Balladen
Kontra:
???
Empfehlung:
Ja
Eigentlich bin ich ja eher einer, der die gemäßigte Pop-/Rockmusik bzw. die Klassik favorisiert. Aber immer mag ich es dann doch nicht hören und dann muss mal etwas fetzigeres an meine Ohren. Und da darf es dann auch gerne mal harter Rock sein.
Allerdings wäre ich ohne ein Dazutun meines ehemaligen Englischlehrers wohl nicht so schnell über diese Scheibe gestolpert.
Er bot seinerzeit (anno 1991) einen Kurs in der 12. an, indem es darum ging, Songtexte zu interpretieren. Das war ja etwas für mich - trotz meiner bescheidenen Englischkenntnisse, aber irgendeinen Kurs musste ich ja belegen .
Und so kam es, dass er uns eines Tages den Text von „Paradise by the dashboardlight“ vorlegte. Mir sagte der Künstler überhaupt nichts. „Meatloaf“ – wer ist denn das – nie gehört. Aber dann spielte unser Lehrer das Lied mal vor.
Die Auswirkungen seht ihr – ich hab die Scheibe umgehend gesucht und auch bald gefunden. (Sehr zum Leidwesen meiner Eltern übrigens.) Dabei handelt es sich um die erste Veröffentlichung auf CD aus dem Jahr 1988.
Was mir an ihr so gefällt, darüber möchte ich euch heute berichten.
Gliederung
1. Der Künstler
2. Diskografie
3. Allgemeines zur CD
4. Einzelkritik der Lieder
5. Meine Meinung
6. Fazit
1. Der Künstler
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Meat Loaf, was zu Deutsch „Hackbraten“ bzw. umgangssprachlich „Fettsack“ bedeutet, wurde am 27. September 1951 als Marvin Lee Aday in Dallas geboren. (Nennt sich aber selber jetzt wohl „Michael“.)
Seinen Künstlernamen bekam er netterweise schon im Alter von 2 Jahren, wo ihn sein Vater mit „Meat“ betitelte. In der Schule machten dann Mitschüler „Meat Loaf“ daraus.
Bereits 1967 gründete er einige Bands in Los Angeles und spielte mit ihnen sogar im Vorprogramm von Bands wie The Who oder Iggy Pop.
Das erste Mal als Sänger und Schauspieler machte er zu Beginn der 1970er auf sich aufmerksam, als er eine Rolle in dem Musical „Hair“ bekam und seine erste Scheibe auf den Markt brachte.
Während eines Vorsingens für das Musical „More than you deserve“ traf er das erste Mal auf Jim Steinmann und die beiden planten die Produktion einer Schallplatte.
Aber 1973 spielte er dann erst die Rolle des „Eddie“ in der Rocky Horror Picture Show. Die Planungen liefen ursprünglich auch auf ein Musical hinaus, allerdings wurde dann nur das Album „Bat out of Hell“ daraus, das im Oktober 1977 veröffentlicht wurde und bis heute eines der meistverkauften Alben der Musikgeschichte ist. (Interessanterweise laut Wikipedia das 7., laut Meat Loaf Homepage das 3. meistverkaufte aller Zeiten.)
Anschließend veröffentlichte er mehrere Alben, die aber alle bei weitem nicht an den Erfolg dieses Krachers herankamen.
Nach einer langwierigen Stimmbandentzündung und anschließendem Verfall des Alkohols, einem zeitweiligen Zerwürfnis mit Jim Steinmann und anschließender „Versöhnung“ 1987 hatte er sich so weit erholt, dass er 1993 das mit Hochspannung erwartete Album „Bat out of Hell 2“ auf den Markt bringen konnte. Für das Lied „I’d do anything for Love“ wurde er mit einem Grammy ausgezeichnet.
Danach veröffentlichte er noch weitere Alben und spielte in einigen Filmen mit (Waynes World, Fight Club und The Mighty).
Für den 31. Oktober 2006 ist die Veröffentlichung von „Bat out of Hell 3: The Monster is Loose“ angekündigt.
Privates ist nicht so viel zu finden. 1975 heiratete er nach nur 3 Wochen Beziehung seine Freundin Lesley mit der er zwei Töchter hat. Die Ehe wurde 2001 geschieden.
2. Diskografie
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• Stoney and Meat Loaf, 1971
• Bat out of hell, 1977
• Dead Ringer, 1981
• Midnight at the lost and found, 1983
• Bad Attitude, 1984
• Blind before I stop, 1986
• Rocky Horror Picture Show, 1986
• Meat Loaf: Live, 1987
• Bat out of hell II: Back into hell, 1993
• Welcome to the Neighborhood, 1995
• Live around the world, 1996
• Couldn′t have said it better, 2003
• VH1 Storytellers, 2003
• Bat Out Of Hell Live With The Melbourne Symphony Orchestra, 2004
• Bat out of Hell III: The Monster is Loose, 2006
Meine Quelle zu den Punkten “Der Künstler” und “Diskografie” war wikipedia.de.
3. Allgemeines zur CD
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Das Original – also die Schallplatte ist im Jahr 1977 erschienen.
Das CD-Exemplar, das ich besitze stammt aus dem Jahr 1988 und ist bei Epic, einer Tochter von Sony Music erschienen.
Gekauft habe ich sie mir allerdings erst 1991/1992 und zwar zum Nice-Price von 17,99DM. Wie teuer sie heute ist, kann ich nicht sagen und möchte mich auch nicht dazu äußern, da es mittlerweile wohl auch eine neuere, bessere weil digitalisierte Aufnahme gibt. Und wie in der Diskografie zu sehen, auch als Live-Album.
Kurz möchte ich noch auf das Cover eingehen:
Wie man auf dem Bild sieht, ist der Hintergrund in verschiedenen Rottönen gehalten. Den Untergrund der „Landschaft“ bildet ein alter Friedhof auf dem (natürlich) eine Kappelle steht. Auf der Turmspitze dieser Kappelle reckt sich ein Fledermaus und ein muskelbepackter Mann rast donnernd auf einem Höllengefährt davon, das einen Pferdetotenkopf als Lenkrad hat.
Das Booklet an sich hat dann aber nicht mehr so viel zu bieten. Es ist sehr schlicht gehalten. Man findet dort sämtliche Songtexte und nur zu dem Lied „Paradise by the Dashboardlight“ ein Foto mit Meat Loaf und seinen Partnerin in diesem Lied, Ellen Foley.
Desweiteren findet man hier die Angaben über den Produzenten, die Musiker und die Orte, an denen das Album aufgenommen wurde. Gewidmet ist dieses Album Wesley und Wilma Aday und Louis Steinmann.
Alle Lieder hat Jim Steinmann geschrieben, die Texte stammen von Meat Loaf.
Das Album bzw. die Lieder erzählen insgesamt eine kleine Geschichte von einem Mann, der sich aus der Hölle befreit -in diesem Fall die Beziehung zu seiner Freundin – und letztlich nach einigen Stationen den Tod findet.
4.Einzelkritik der Lieder
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++ Bat out of Hell++ 9:48
Textlich geht es in diesem Lied darum, wie sich der Mann heimlich von seiner Freundin davonstiehlt, um ein eigenes Leben zu führen – und dabei auch ein wenig vor sich selbst zu flüchten und ein anderes, eigenes Leben zu führen.
Musikalisch beginnt das Stück sehr chaotisch zunächst mit ein paar Schlägen auf der Schlagzeug und der Gitarre, als das Klavier einsetzt und ebenso „wirr“ spielt. Erst nach ca. einer Minute wird es etwas melodischer. Der Gesang setzt sogar erst nach fast zwei Minuten und passt sich dem vorgegebenen schnellen Tempo an. Das ganze Stück ist von diesem Tempo geprägt.
Meat Loaf bringt aber trotz des hohen Tempos den Text sehr gut rüber, so dass man auch ohne Booklet, das meiste sehr gut verstehen kann.
Ein sehr guter und sehr schneller, rockiger Einsteiger in dieses Album für das ich glatt die Note 1 vergebe.
„Like a bat out of hell
I’ll be gone when the morning comes
When the night is over
Like a bat out of hell I’ll be gone gone gone
Like a bat out of hell
I’ll be gone when the morning comes,”
++ You took the words right of my mouth ++ 5:04
Das Lied beginnt zunächst mit einer kleinen Unterhaltung.
Im eigentlichen Text geht es dann um den einen Moment, wenn sie Mann und Frau nahe sind und dann einer entweder etwas sagt und es ein romantischer Abend werden kann – oder halt nichts, was dann recht enttäuschend sein kann. Aber soweit kommt es hier nicht, denn sie nimmt ihn einfach und küsst ihn ;-).
Musikalisch ist dieser Song etwas ruhiger, keine Ballade, aber nicht so rockig.
Note 2
„And then you took the words right of my mouth
Oh – it must have been while you were kissing me.”
++ Heaven can wait ++ 4:38
Todesahnungen bzw. Todessehnsüchte suchen den Protagonisten heim, aber er kämpft tapfer dagegen an – und der Himmel muss noch ein wenig auf ihn warten.
Dieses ist die erste Ballade des Albums und so wird Meat Loaf auch nur vom Klavier und einigen Streichern begleitet. Die Stimmung bleibt durchgängig nachdenklich und traurig und das Lied geht schon etwas unter die Haut.
Eine Ballade, die ich immer wieder gerne höre und die auch die Note 1 bekommt.
++ All revved up with no place to go ++ 4:19
Tja, worum geht es hier? Ganz einfach um einen jungen Mann, der um die Häuser zieht, Frauen aufreißt, aber am nächsten Wochenende weiterzieht und sich die nächste angelt.
Musikalisch eher ein solider Rocksong mit einer nicht allzu eingängigen Melodie. Zum Ende hin wird es dann noch etwas heftiger, was aber irgendwie zum Text passt.
Mir gefällt dieser Song allerdings nicht so gut und daher hier nur Note 3.
++ Two out of three ain’t bad ++ 5:32
In diesem Lied geht es um etwas, was uns wohl allen schon irgendwie mal passiert ist: Man verliebt sich in jemanden, aber der Gegenüber, will nichts von einem wissen .
So beschreibt Meat Loaf hier ein Verhältnis zu einer Frau, die er zwar gerne hat, aber die er nie lieben kann.
Auch dieses Lied ist wieder ein ruhiges, wo das Klavier das beherrschende Instrument neben der Stimme Meat Loafs ist. Allerdings nicht ganz so überzeugend und auch wiederum eine nicht so eine eingängige Melodie. Und deshalb hier auch nur die Note 3+.
„Baby we can talk all night
But that ain’t getting us nowhere.”
++ Paradise by the Dashboard light ++ 8:28
Dieses Lied ist in drei Teile untergliedert und auch das einzige Duett auf dem Album.
1. Paradise
Unser Ausreißer hat es mal wieder geschafft und ein junges Mädchen „abgeschleppt“. Nun liegen die beiden im Auto nahe eines Sees, leicht bekleidet und freuen sich daran, so viel Glück gehabt zu haben, einander begegnet zu sein.
Naja und dann passiert das, was so passieren kann, wenn Mann und Frau so alleine an einem See in einem Auto liegen: Sie haben Sex.
2. Let me slee on it
Und was machen Frauen manchmal, wenn Mann gerade schön bei der Sache ist? Sie stellen eine Frage! Und diese hier stellt auch noch eine ganz besondere: Liebst du mich und wirst du mich für immer lieben?
Das passt unserem jungen Mann natürlich nicht und er möchte (natürlich) gerne einmal darüber schlafen (und erst mal das begonnene zu Ende bringen *gg*).
3. Praying for the End of time
Aber letztlich lässt er sich dann doch dazu hinreißen, ihr zu schwören, dass er sie bis ans Ende der Zeit lieben wird – auch wenn er es im Endeffekt nicht hält.
Musikalisch der absolute Kracher in meinen Augen. Das ganze Lied rockt – und das im wahrsten Sinne, denn der Grundrhythmus ist an den Rock’n Roll angelehnt.
Natürlich gibt es zischendurch eine kleine Atempause und zwar in dem Moment, als die beiden „zur Sache kommen“. Hier wird eine Radioübertragung eingespielt.
Allerdings sollte man hier gut auf den Hintergrund hören, denn hier sind gut die Geräusche zu hören, die die zwei von sich geben bei ihrem Treiben. Und auf den Text des Moderators sollte man hier auch achten, denn er berichtet zwar vordergründig von einem Baseball-Spiel, aber genauso gut, kann man den Text auch auf das Treiben des jungen Mannes übertragen („Holy cow, I think he’s gonna make it!“).
Ein Lied, das eine kleine Geschichte sehr bildlich und dazu noch sehr lebhaft erzählt und dabei nie langweilig wird. Die Emotionen werden sehr gut dargestellt und kommen auch musikalisch voll zur Geltung.
Dafür die Bestbewertung 1++
++ For crying out loud ++ 8:45
Am Ende seiner Reise erkennt Protagonist, wohin ihn die Reise gebracht hat: Dahin, wo er hergekommen ist – in die Hölle. Und erst jetzt erkennt er, dass er die Erde und das Leben liebt, aber jetzt ist es zu spät. Und so bleibt ihm nichts anderes übrig, als in seinem Schmerz seine Liebe herauszuschreien.
Das Lied beginnt sehr ruhig und nachdenklich. Die Erkenntnis und die Liebe werden musikalisch sehr gut umgesetzt. Klavier und Streicher bilden die ruhige, malerische Begleitung zum Gesang. Erst später, als der Schmerz kaum noch zu ertragen ist, kommen auch Gitarren und Schlagzeug hinzu und vorbei ist mit der Ruhe. Allerdings wird es nicht wild und so wird es auch wieder ruhiger – bis zum letzten Ausruf.
Eine sehr schöne Ballade mit ebensolchen aufwühlenden Augenblicken, womit es auch die Note 1 verdient hat.
5. Meine Meinung
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Was mich bei diesem Album am meisten überzeugt, ist die in meinen Augen grandiose Stimme von Meat Loaf. Er trägt die Songs mit seiner Vielschichtigkeit und Emotionalität und kann ebenso gut die ernsten Seiten des Albums rüberbringen, wie die lebhafteren. Die hohen Töne meistert er, als wäre es nichts.
Ebenso angetan bin ich von der Tatsache, dass mit dem Album eine Geschichte erzählt wird, wobei diese Idee vielleicht eher von Jim Steinmann stammt, der für seine Vorliebe zu Richard Wagner bekannt ist, womit sich vielleicht auch der Grundgedanke der Story erklären lässt.
Bei Wikipedia habe ich gelesen, dass dieser Scheibe etwas opernhaftes nachgesagt wird. Das trifft vielleicht auf die Story zu, in der Musik von Steinmann konnte ich das nicht erkennen.
Der Einstieg mit einem schnellen, rockigen Song ist gut gewählt und macht einen neugierig auf das, was noch kommt.
Leider sind die beiden Lieder in der Mitte für mich etwas schwach geraten und werden dem Rest des Albums nicht gerecht, wobei das auch Geschmackssache
ist, denn die Musik passt letzten Endes bei beiden Liedern gut zum Text und spiegelt wie bei allen anderen Liedern auch, sehr gut die verworrenen Gefühle des jungen Mannes wieder.
Was mich am Anfang überrascht hatte, war die Tatsache, dass das Klavier bei den Stücken eine starke, teilweise sogar dominante und tragende Rolle spielt. Aber das tut den Liedern keinen Abbruch. Eher im Gegenteil, kommen doch mit dem Klavier gerade bei den Balladen die Gefühle sehr gut rüber.
Positiv erwähnen möchte ich auch noch die trotz des schnellen Tempos sehr gute Verständlichkeit von Meat Loaf. Er artikuliert sehr deutlich, was für mich persönlich sehr wichtig ist, so dass man auf das Booklet nicht unbedingt angewiesen ist – natürlich je nach Englischkenntnissen ;-).
6. Fazit
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Ich fasse mich kurz: Ich kann dieses Album nur weiter empfehlen und vergebe natürlich auch die vollen fünf Sterne.
Im August 2006 für Ciao und Dooyoo als MK-Man und für Yopi als singer71ljc weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 26.01.2007, 13:51 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
hat gute Sachen gemacht
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anonym, 01.01.2007, 16:08 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
sh :o)
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§§§ Fleischkloß aus der Hölle §§§
Pro:
einfach stark
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
So, damit ich nicht untätig rum sitze, während mein DSL-Zugang (oder mein Modem?) mal wieder nicht funktioniert, werde ich mir einfach noch eine weitere spitzen CD aus meinem breit gefächertem Vorrat rein ziehen und euch davon berichten. Es handelt sich um das 1977 erschienene Erstwerk von Meat Loaf „Bat out of hell“, welches meiner Meinung nach, bis heute noch sein bestes geblieben ist. Gekostet hat mich die CD etwa 9,90DM, der aktuelle Preis bei amazon beläuft sich auf …………………………
ÜBER DEN SÄNGER
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Meat Loaf heißt mit bürgerlichem Namen eigentlich Marvin Lee Aday. Geboren ist er am 27.09.1951 in Dallas/Texas. Nachdem er schon zu Schulzeiten übergewichtig war, hatte er schnell seinen Spitznamen weg, der auf deutsch so etwas wie Fleischkloß bedeutet. Seine Kindheit ist nicht besonders glücklich, da sein Vater ein gewalttätiger Alkoholiker ist und seine Mutter schon früh stirbt. Nach deren Tod geht er 1967 nach Los Angeles, wo er in verschiedenen Rockbands mitspielt. Er spielt auch in New York in den Broadway Musicals „Hair“ und „Jesus Christ Superstar“ mit, bis er 1975 die Rolle des aufrührerischen Eddie in dem Kultfilm „Rocky Horror Picture Show“ bekommt. Mit Jim Steinman nimmt er das 1977 erschienene Album „Bat out of hell“ auf, mit dem ihm schließlich der Durchbruch gelingt.
Nach diesem Album jedoch stürzt der Sänger ab, er erleidet eine schwere Stimmband Erkrankung und es sieht erst so aus, als könnte er nicht wieder singen, er gerät in Geldnot und wird drogensüchtig…Bekanntermaßen hat er es doch geschafft (unter anderem durch die Unterstützung seiner Frau, die ihn nach nur 3 Wochen Bekanntschaft heiratete und mit der erheute noch glücklich ist) und weitere Alben folgten. Auch hat Meat Loaf in seiner Laufbahn in einigen Filmen, wie „Fight Club“, „Roadie“ oder „Wayne´s World“ mitgespielt.
DISKOGRAFIE
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1971 Stoney & Meat Loaf (zusammen mit Stoney)
1977 Bat out of hell
1981 Dead ringer
1983 Midnight at the lost and found
1984 Hits out of hell (Sampler)
1984 Bad attitude
1986 Blind before I stop
1987 Live at Wembley
1989 Prime Cuts
1993 Bat out of hell 2: Back into hell
1993 Back from hell (Sampler)
1996 Welcome to the neighbourhood
1998 The very best of Meat Loaf (Sampler)
2003 Couldn´t have said it better
COVER
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Schon alleine die Covergestaltung bei diesem Werk ist einfach genial. Die Idee stammt von Jim Steinman, dem Songwriter und Illustriert hat es Richard Corben. Es bezieht sich auf den Titel der CD und somit auch auf den Titelsong „Bat out of hell“. Es zeigt einen nackten, langhaarigen, muskulösen Mann, auf einem Motorrad mit dem Schädel eines Pferdes vorne dran. Er bricht mit einem Feuerschweif aus dem Auspuff durch den Boden eines Friedhofes, direkt aus der Hölle empor. Der Himmel im Hintergrund ist feurig rot, aus dem Auspuff der Maschine kommt ein grell weißer Feuerstrahl und auf einer Katakombe im Hintergrund breitet eine überdimensionale Fledermaus schreiend ihre Schwingen aus. Wirklich ein künstlerisches Meisterwerk – aber wenn ich nur das Bild wollte, hätte ich mir ein Poster davon und nicht die CD gekauft ;-) – deshalb nun zur CD selbst.
CD SELBST
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Für Text interessierte: es gibt ein Boklett dazu, in dem die Texte zu allen Liedern stehen.
TITEL
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1. Bat out of hell (9:51)
2. You took the words right out of my mouth (hot summer night) (5:04)
3. Heaven can wait (4:41)
4. All revved up with no place to go (4:20)
5. Two out of three ain´t bad (5:25)
6. Paradise by the dashboard light (8:28)
7. For crying out loud (8:44)
Zu 1 – “Bat out of hell”
Der Kracher schlechthin!!!! Es beginnt mit einer starken musikalischen Einleitung, sehr dynamisch, ziemlich lang, aber gut (fast 2 Minuten), bis es ruhiger wird und der Gesang einsetzt, Meat Loaf singt sehr gefühlvoll und reißt den Zuhörer vom ersten Augenblick an in seinen Bann. Der Refrain ist wieder sehr dynamisch und kraftvoll. Das Ganze Stück ist ein Wechsel von schnellen und langsamen Teilen. Besonders gut gefällt mir noch die Stelle, an der Meat die Dame direkt anspricht und singt „Oh Baby you´re the only thing in this hole world that´s pure and good and right…“, bei diesem Teil singt er fast ohne Begleitung, nur etwas Klavier, ganz sanft… Und natürlich das Motorrad kurz nach der Hälfte des Titels, das einen weiteren kurzen Instrumental einleitet und zum Finale überleitet. Es kommt der Höhepunkt, in dem der Protagonist des Songs dann auch stirbt : „…and I´m dying on the bottom of a pit in the blazing sun….and the last thing I see is my heart, still beating, breaking out of my body and flying away – like a bat out of hell“ – Wahnsinn! Ich glaube ich hab mich etwas mitreisen lassen, hoffe man versteht trotzdem, was ich meine ;-)
Zu 2 – “You took the words right out of my mouth (hot summer night)”
Das Lied beginnt damit, dass sich ein Mann (Stimme ist glaub ich Jim Steinman) mit einer Frau unterhält bzw. ihr Fragen stellt und sie antwortet, alles ohne Musik. Danach setzt erst diese ein. Das Lied ist etwas ruhiger (ist ja auch ein Liebeslied). Gut ist das Zusammenspiel von Meats Gesang und der Untermalung durch den Chor. Der Refrain ist zu beginn fast ohne Instrumentalbegleitung gehalten, die Instrumente setzen erst nach und nach ein. Besonders gut gelungen ist der Schluss, bei dem die Refrainzeilen immer wieder wiederholt werden, bis sie ohne Instrumentalbegleitung ausklingen.
Zu 3 – “Heaven can wait”
Dies ist einmal ein ganz ruhiger Titel. Zu Beginn hört man nur ein Klavier, das den sanften Gesang von Meat Loaf untermalt. Die Melodie des Klaviers klingt leicht und verspielt. Selbst der Refrain ändert nichts an der Stimmung. Hier kommt einzig und allein eine leichte Untermalung durch den Chor hinzu, welche dem Ganzen noch eine Stärkere Wirkung verleiht. Das Lied klingt auch ganz sanft aus…..da kann man wirklich eine Gänsehaut bekommen.
Zu 4 – “All revved up with no place to go”
Jetzt kommt gleich im Anschluss ein Kracher, das genaue Gegenteil des Vorsongs, es wird wieder ein härterer Ton angeschlagen. Ist eines meiner Lieblingssongs dieser CD. Hier ist auch das Zwischenspiel mit der Trompete sehr gelungen. Meat Loaf vollzieht wieder eine gesangliche Höchstleistung. Besonders gelungen ist hier das Finale, bei dem der normale Refrain noch mal viel schneller und dynamischer als während des restlichen Songs gesungen wird.
Zu 5 – “Two out of three ain´t bad”
Es folgt wieder ein ruhiges Lied. Zu beginn hört man wieder nur das Klavier und Meats Gesang. Er singt überaus gefühlvoll! Langsam setzt sanft ein Schlagzeug und die Percussion ein, wodurch das Lied aber nur eindringlicher, nicht dynamischer oder härter wird. Besonders gut finde ich die Stelle an der es doch langsam verzweifelter klingt und einen Höhepunkt erreicht, bis er singt „There is only one girl I will ever love and that was so many years ago … She never loved me back…“ auch der ei dem wie zu Beginn nur noch das Klavier seinen Gesang begleitet und somit ein geschlossenes Gebilde mit dem Anfang formt finde ich sehr gelungen!
Zu 6 – “Paradise by the dashboard light”
Ein Lied, das sehr an die Musik der 70er erinnert, dieses verspielte, leicht beschwingte…
Der Refrain wird vom Chor wieder sehr schön untermalt. Beim Lied selber singt Meat im Wechsel mit einer Sängerin. Dieser Wechsel bringt das Thema des Songs perfekt rüber! Es geht um ein junges Pärchen, das sein erstes Mal vor sich hat, sie zögert noch…. Als es endlich dazu kommen soll hört man einen Radiokommentator zu einem Baseball spiel, im Hintergrund hört man ein Stönen und schließlich singt sie „Stop right there – before we go any further – do you love me? Will you love me forever?“ – Im Wechsel kommt er und bittet sie „let me sleep on it“, er will sich nicht festlegen, doch sie besteht darauf, dass er ihr seine Liebe vorher gesteht und es entsteht eine dramatische Situation, die die beiden gekonnt rüber bringen, man merkt deutlich die Stimmung, ihre fast verzweifelte Verbissenheit es wissen zu müssen und seine Unentschlossenheit, bis er es endlich gesteht „I started swearing to my god and on my mother´s grave that I would love you till the end of time“. Der Schluss gefällt mir auch am besten ;-)
Zu 7 – “For crying out loud”
Noch ein ganz ruhiger Titel zum Schluss. Er beginnt wieder nur mit Klavier und einem sehr leisen, sanften Gesang…Das Lied erfährt eigentlich eine fast stetige, erst kaum merkliche Steigerung an Intensität bis zum Schluss. Auch hier kommt wieder das Talent von Meat Loaf sehr gut zum Vorschein. Ich glaube bei ruhigen Titeln ohne viel musikalische Untermalung merkt man ohnehin immer am Besten, ob jemand gesanglich was drauf hat. Mit der Steigerung der Intensität setzen auch andere Instrumente wieder ein. Der Schluss des Liedes ist auch sehr gelungen. Er gibt die Gründe, wofür er ihr dankt, wofür er sie braucht,…bis er zum Schluss sagt „For crying out loud – For that I love you“, also auch wieder eine Steigerung, was auch wieder musikalisch deutlich wird. Es wird immer lauter (passend zum Titel) und emotionaler.
Zum Album selbst ist noch zu sagen, dass es erst erhebliche Anlaufschwierigkeiten bei der Vermarktung hatte, weil die Lieder sehr lang sind vor allem, aber dann wurde es ein riesen Erfolg und erhielt sogar Einzug ins Guinnes Buch der Rekorde als „The longest charting Record“!!!!
FAZIT
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Es ist schon ein super Werk, dass Jim Steinman da komponiert hat und mit Meat Loaf hat er genau den richtigen Sänger, mit genau der richtigen Stimme für seine “Minioperetten” – wie die Titel gerne von Kritikern genannt werden – gefunden. Da man bei einer CD ohnehin nicht auf das Aussehen des Sängers achtet, sondern auf seine musikalischen Qualitäten, ist der Griff zu dieser CD durchaus lohnenswert! Die Stimme von Meat Loaf ist einfach gewaltig und die Titel überzeugen. Jeder Titel drückt seine eigene Stimmung aus und schafft es immer wieder aufs Neue den Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Wenn ich eine Top 10 der besten Alben aller Zeiten erstellen müsste, wäre dieses auf jeden Fall mit dabei.
Nach diesem heißen Tipp meinerseits noch vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren und liebe Grüße vom Wuschel!!!! weiterlesen schließen -
Raus aus der Hölle!
06.03.2003, 17:02 Uhr von
Music-King
+++ Bis auf weiteres Schreibpause! Gegenlesungen folgen daher nur verzögert. <b>Anfragen, Bitten ...5- Cover-Design: sehr gut
- Klangqualität: gut
Pro:
Die Musik
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Er ist ein menschgewordener Fleischklops, bei seinen Konzerten gibt er alles und durchlebt jede einzelne Minute seiner Lieder. Am 27. September 1951 wurde Meat Loaf in Dallas als Marvin Lee Aday (mittlerweile umbenannt in Michael) geboren, sein Vater war Alkoholiker der den frühen Tod seiner Frau nicht verkraftete und ging im Rausch sogar mit dem Messer auf seinen Sohn los. Michael haute von zu Hause ab um sich alleine durchzuschlagen, er gründete diverse Bands, hatte damit jedoch keinen Erfolg und so verdiente er sein Geld als Parkplatzwächter. Seine Rolle im Musical "Hair" brachte ihm einen Plattenvertrag, durch das Vorsingen von Jim Steinman's Musical "More Than You Deserve", welches nicht sonderlich erfolgreich war, wurde der Grundstein des heutigen weltweiten Erfolges Meat Loaf's gelegt. Jim war so von Meat begeistert, daß die beiden an einem Album arbeiteten, nachdem Meat Loaf 1975 die Rolle des Rockers "Eddie" in der legendären "Rocky Horror Picture Show" übernahm. Der Rest ist Geschichte. Mittlerweile hat er 10 Studioalben auf die Menschheit losgelassen und hat in 30 Filmen mitgespielt. im Oktober 2006 erschien Bat Out Of Hell III (siehe hierzu http://www.yopi.de/rev/286013), knapp 30 Jahre nach dem ersten Teil der Fledermaus-Trilogie.
Doch nun zum 1. Teil der Fledermaus-Saga. Jim Steinmann, der "Richard Wagner der Rockmusik", vertonte hier ein Rock-Musical, dessen Lieder eigentlich für das Peter Pan-Musical "Neverland" gedacht waren. 1977 erschien das Album "Bat out of Hell" und brach mit über 30 Millionen verkauften Exemplaren sämtliche Rekorde, allein in den USA verkauften sich bis heute über 16 Millionen Kopien! Es ist somit das 3. meistverkaufte Alben aller Zeiten! 474 Wochen (sprich mehr als 9 Jahre!!) stand dieses Album ununterbrochen in den Britischen Albumcharts, nur Fleetwood Mac's Rumours schaffte es 4 Wochen länger. Doch blicken wir vor dem eigentlichen Bericht auf die Tracklist.
Tracklist:
1. Bat Out Of Hell
2. You Took The Words Right Out Of My Mouth
3. Heaven Can Wait
4. All Revved Up With No Place To Go
5. Two Out Of Three Ain't Bad
6. Paradise By The Dashboard Light
- Paradise
- Let Me Sleep On It
- Praying For The End Of The Time
7. For Crying Out Loud
Die Songs im Einzelnen:
1. Bat Out Of Hell:
Der Titeltrack eröffnet die Scheibe und läßt es gleich richtig krachen. Los geht's gleich mit einem flotten Klavier-Intro welches eine Mischung aus Rock'n'Roll und Diskoeinflüssen besteht. Nach ca. 40 Sekunden geht es nahtlos über in einen neuen Part, das Intro wird langsamer und die E-Gitarre tritt in den Vordergrund. Ein weitere Minute später und der Vermutung es könnte sich um ein Instrumental-Stück handeln dann der Übergang in das eigentliche Vorspiel des Liedes bis nach einer bisherigen Gesamtdauer von 1:55 Minuten nun endlich Meat Loaf mit seinem Gesang einsetzt.
Sirens are screaming and the fires are howling
Way down in the valley tonight
There's a man in the shadows with a gun in his eye
And a blade shining oh so bright
Er singt in seiner theatralischen Art die Zeilen und voller Hingabe, es ist eine wahre Freude dem Mann beim Singen zuzuhören. Als Begleitung nur das Klavier das einen flotten Rhythmus vorgibt. Die Strophen flechten ein musikalisches und weitschichtiges Netz, vergleichbar mit einer Höhle. Man geht auf einem Weg der einen immer weiter in die Höhle reinführt, sich verzweigt, von einem Schacht in den nächsten führt und man so irgendwie die Orientierung verliert. Doch plötzlich steht man in einem großen Raum der musikalisch nun den Refrain darstellt. Dieser wird mit Schlagzeug und E-Gitarre eingeleitet und es kommt wieder Schwung und Leben in den Track.
Like a bat out of hell I'll be gone when the morning comes
When the night is over like a bat out of hell I'll be gone gone gone
Like a bat out of hell I'll be gone when the morning comes
Der Chorus besticht durch eine super einprägsame Hookline die sofort ins Ohr geht und die sofort mitgesungen werden kann. Danach kommt wieder ein ruhiger Teil und so zieht sich das Spiel die ganze Zeit hindurch. Erst ein schwungvoller Teil der abgelöst wird von einem ruhigen Teil um anschließend wieder das Tempo zu steigern. Wie eine Achterbahnfahrt - rauf und runter, in dem Fall ein Schnell und Langsam. So kommt in keiner Minute Langeweile auf und immer wenn man glaubt das Ende des Tracks sei erreicht und die Instrumente klingen aus, kommt wieder eine musikalische Temposteigerung und es geht erneut rund. *© by Music-King*
Nach ca. 6.10 Minuten ein völlig neuer Teil der durch Motorenlärm eingeläutet wird. Flotte Klavierbegleitung und ein Solo der E-Gitarre stimmen auf diesen neuen Teil des Tracks ein. Stilistisch vergleichbar mit einem Rockmusical á la Rocky Horror Picture Show, aber auch in diesem Teil bleibt das Konzept Schnell-Langsam erhalten. Denn genau das, die ständigen Breaks und Tempiwechsel machen den Flair des Song aus und so kommt in den knapp 10 Minuten auch zu keiner Minute Langeweile auf.
Dauer: 9:52 Minuten
Fazit: Note 1
2. You Took The Words Right Out Of My Mouth:
Exakt 49 Sekunden ist ein Dialog zwischen zwei Menschen zu hören - dann endlich setzt die Musik ein. Eine in Midtempo gehaltene Nummer und natürlich wieder das Klavier im Hintergrund. Die Strophen eher sogar schleppend und musikalisch erinnert mich das Ganze ein kleinwenig an ABBA. Die zweite Zeile der 1. Strophe gesellt sich ein Chor dazu der lauthals sein "Aaaaah" singt um so etwas Fülle und Abwechslung reinzubringen. Danach folgt eine Überleitung zum Chorus der nur Klavier und vom zurückhaltendem Schlagzeug begleitet. Aber wer Jim Steinmann kennt weiß daß es nicht lange dabei bleibt und schon bald kommt die E-Gitarre wieder ins Spiel und der Track gewinnt wieder an Intensität. Der Song hat im Gegensatz zum Opener nicht so viele Geschwindigkeitswechsel und die wenigen sind auch bei weitem nicht so krass. Ein eigentlich harmloser Track und doch versteht es auch hier Jim Steinmann Leben und Abwechslung reinzubringen. Vor allem die Steigerung der Intensität kommen hier sehr gut zur Geltung. Während des ganzen Tracks gesellt sich immer wieder zwischendurch dieser Chor dazu
Dauer: 5:05 Minuten
Fazit: Note 1
3. Heaven Can Wait:
Mit einer schlichten, aber ausdrucksstarken Ballade geht's weiter. Langsam und besinnlich, nur getragen vom Klavier und ab und an auch Streichern. Voller Andacht und Besinnlichkeit singt Meat Loaf diese Ballade die man richtig auf sich wirken lassen muß um sie nicht als langweilig und nichtssagend abzustufen.
Heaven can wait
And a band of angels wrapped up in my heart
Will take me through the lonely night
Through the cold of the day
Sicher wird es manchen zu schmalzig vorkommen, aber ich denke die Romantiker unter Euch werden dieses Stück lieben, denn gerade durch sein spärliches Arrangement übt die Nummer einen ganz besonderen Flair aus. Und auch dieser Song bietet durch seine Intensitätssteigerungen Abwechslung. Nach ganz sanften und langgezogenen Passagen wird das Klavier lauter und energischer und die Intensität steigert sich und auch Meat Loaf sing nicht mehr ganz so sanft, sondern erhebt seine Stimme und wird ein klein wenig lauter.
Dauer: 4:41 Minuten
Fazit: Note 2
4. All Revved Up With No Place To Go:
Nach der Ballade wird wieder klar gemacht daß es sich doch um ein Rockalbum handelt. Ungewöhnlich stark die Rolle des Saxophones in dem Stück, denn ausnahmsweise spielen nicht Gitarre oder Klavier die musikalische Hauptrolle, sondern das Saxophon. Der stampfende Track rockt richtig gut ab, die Härte liegt vor allem am Rhythmus. Der konstant schleppende Beat vom Bass läßt die Füße von ganz alleine mitstampfen bzw. -wippen. Der Beat treibt den Song voran, das Klavier tut ihr Übriges. Jim Steinmann spielt hier mal wieder mit der Intensität der Melodie, denn der Übergang von Strophen und Chorus steigert der Track seine Intensität ohne dabei lauter zu werden. Meat Loaf mit seiner Stimme tut sein Übriges und stimmt perfekt auf den Refrain ein. Ebenfalls sehr erwähnenswert das kurze Saxophon-Intro in der Mitte - es muß eben nicht immer die Gitarre ein Solo spielen:-) Der ganze Song ist zwar schleppend, rockt aber dennoch ungemein ab - vor allem die letzten 45 Sekunden - denn da steigert sich das Tempo schon enorm und die Nummer wird zur Rock'n'Roll-Nummer. *© by Music-King*
Dauer: 4:20 Minuten
Fazit: Note 1
5. Two Out Of Three Ain't Bad:
Nach dem flotten Track von vorhin geht's wieder mit einer Ballade weiter. Ein ganzes sanft und leise gespieltes Klavier stimmt auf diese Nummer ein.
Baby we can talk all night, but that ain't getting us nowhere
I told you everything I possibly can there's nothing left inside of here
Mit diesen Worten beginnt diese Nummer und der Text läßt schon erahnen daß es sich hierbei wohl um ein Liebeslied handelt. Mr. Fleischklops singt hingebungsvoll und ganz sanft den Text der von einer nicht erwiderten Liebe erzählt. Begleitet vom sanften Klavier und dem Baß, zwischendurch ein Chor der mit einem "Uuuh" den Gesang unterstützt. Auch in dieser Nummer spielt Jim Steinmann wieder mit der Intensität, mal ganz sanft und leise, mal aufbrausender mit kurzen Streichereinlagen. Meat Loaf variiert auch entsprechend seine Stimme, aber immer ist sie ein klein wenig leidend. Für viele mag der Track einfach nur langweilig vor sich hinplätschern, aber das tut er ganz und gar nicht. Es ist diese Mischung aus Rock und ein kleinwenig Chanson, dieses Zusammenspiel von Meat Loaf und dem Background-Chor und den Instrumenten... eine wirklich tolle Nummer die da Jim Steinman geschrieben hat. Sich zurücklehnen und entspannen, sich ins Bett zu legen und abschalten und alle 5 gerade sein läßt. Leider sind die gut 5 Minuten viel zu schnell vorbei und das Ende ist viel zu schnell da...
Dauer: 5:25 Minuten
Fazit: Note 1
6. Paradise By The Dashboard Light:
Eine Gitarre eröffnet den Song, der eigentlich 3 Titel in einem birgt, der leichte Einflüsse von Swing, Boogie-Woogie und Rock'n'Roll ist. Das Klavier hämmert im typischen R'n'R-Rhythmus vor sich, im Hintergrund der Kontrabass der schwungvoll die Saiten zupft und Meat Loaf's leicht verrauchte Stimme.
Though it's cold and lonely in the deep dark night
I can see paradise by the dashboard light
Die Zeilen des Refrains drosseln das Tempo und kommen zäh aus den Boxen, was sich im nachgesetzten Refrain aber sofort wieder ändert. Nach eine Gesamtspieldauer von 3:15 Minuten eine abrupter Stilwechsel und plötzlich mutiert diese Nummer zur Funkdisco-Nummer die unwahrscheinlich groovt. Im Hintergrund ist ein Sportreporter zu hören, der ein Baseball-Spiel zugegeben sehr zweideutig kommentiert. Nach gut 1 Minute kehrt der Track wieder zurück zum Rock'n'Roll. Während in Teil 1 die schöne Erinnerung an ein Date mit der Freundin im Wagen am See im Vordergrund steht, handelt Teil 2 nun von Bedrängen der Freundin ihr die ewige Liebe zu schwören, während er sich eine Nacht Bedenkzeit erbittet. Ellen singt hier verraucht die Zeile, während die Gitarre im Hintergrund die Nummer vorantreibt
Nach ca. 7 Minuten nun der Finalpart: das Beten nach dem Ende der Zeit, nachdem er ihr Liebe bis ans Ende der Zeit geschworen hat. Die Beziehung entpuppt sich zum absoluten Horror und von den anfänglichen Erinnerungen an ein Date, um das ihn alle Jungs in der Schule beneidet haben ist nun nichts mehr über. Während eines Konzertes wird die Bühne während dieses Songs zur Theaterbühne und der Musical-Character mehr als deutlich unterstrichen. Jim Steinmann schaffte es hier 3 Lieder zu einem Gesamtkunstwerk zu verbinden. *© by Music-King*
Dauer: 8:28 Minuten
Fazit: Note 1
7. For Crying Out Loud:
Ganz leise und ganz sanft erklingen Pianotöne zu Beginn des letzten Titels. Meat Loaf legt seine ganze Emotion in seine Stimme und singt voller Hingabe die Zeilen des Textes. Und unmerklich wird die Nummer immer ein ganz kleinwenig lauter und das Klavier wechselt im Laufe der Zeit von den hohen Tönen hinunter in die tiefen Tongefilde. Und mit dem Übergang wird auch der Track unmerklich immer ein kleines Stück schneller und ausdrucksstärker. Nach ca. 3:20 Minuten spielt das Klavier ganz leise und sanft bis es schließlich kurz verstummt. Das Ende des Titels wird vermutet, doch die Nummer beginnt quasi von Neuem, nur anstelle des Pianos kommen nun Streicher zum Einsatz. In keinem der bisherigen Lieder kommt Meat Loaf's Stimme so gut rüber wie hier. Mit ganzer Hingabe und Andacht trägt er diese Nummer stimmlich vor, mal leise und ganz sanft, mal lauter und kräftiger in der Stimme. Plötzlich gewinnt das Lied etwas an Geschwindigkeit und Jim Steinmann dreht ganz heftig an der Dramaturgie. Ein ganzes Orchester gesellst sich dazu und die Nummer mutiert zur Bombast-Ballade der Extra-Klasse, mit Pauken, Becken, Streichern und Glockenspiel. Doch dieser Part dauert nicht lang und die Nummer wird wieder ruhig und besinnlich... Mit Rockmusik hat dieser Track eigentlich wenig zu tun, vielmehr grenzt es schon an die klassische Musik und wie in der Klassik so üblich, ist das kein Lied zum nebenbei hören. Es bedarf der vollen Aufmerksamkeit um es zu verstehen, doch dann hört man es nicht einfach nur, sondern (durch)lebt jede einzelne Sekunde. Jim Steinmann zeigt hier was man durch das Steigern der Intensität und durch Tempiwechsel alles aus einer Nummer rausholen kann; abwechslungsreicher kann man ein Stück nicht mehr gestalten und kein anderer schafft den Spagat zwischen ruhig und besinnlich und Bombasterei besser als Jim Steinmann. Mal ganz sanft und besinnlich, im nächsten Moment intensiv und aufbrausend - diese Wechsel gehen bei diesem Track Hand in Hand und verhindern daß diese knapp 9 Minuten als zu lang empfunden werden. Ein Klassik-Epos zum Abschluß dieser phänomenalen CD zeigt, daß Jim Steinmann nicht umsonst der Richard Wagner der Rockmusik genannt wird und mit Meat Loaf keinen Besseren für die stimmliche Umsetzung finden konnte.
Dauer: 8:44 Minuten
Fazit: Note 1
FAZIT:
"Bat Out Of Hell" hat schon längst Kult-Status erreicht und für jeden Rockfan (für Meat Loaf-Fans erst Recht) ist dieser Rockepos absolut Pflicht im Plattenschrank. Es ist ein bombastisches Rockalbum das sehr abwechslungsreich und vielschichtig ist, und niemand anderer als Meat Loaf könnte diese Songs derart perfekt interpretieren. Es erzählt eine
Mit einer Gesamtdauer von ca. 45 Minuten war die LP randvoll bepackt mit einem theatralisch und bombastisch orchestrierten Soundgewitter das in keiner einzigen Minute ein Gefühl von Langeweile aufkommen läßt. Die Songs bestehen allesamt aus einfachsten Melodien und Songstrukturen, und dennoch glänzen sie dank Jim Steinmann durch geschicktes Arrangement und vor allem durch Meat Loaf der wie kein anderer versteht den Songs Leben einzuhauchen. Klar ist die Soundqualität nicht mit heute zu vergleichen, aber hey! Das Album stammt aus dem Jahr 1977! :o)
Euer Music-King :-)
-> Music is my message <- weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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LiFo, 12.11.2008, 00:13 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Sehr schön und ausführlich beschrieben! Lg, Lifo
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anonym, 11.11.2008, 02:37 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Sehr hilfreich. LG Just86
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