Pro:
- Sehr günstig
- Gute Aufnahmen
- Filtert Rauschen gut raus und nimmt klar auf
Kontra:
- Leider braucht man zusätzliches Equipment
- Relativ schwer
Empfehlung:
Ja
Das Behringer C-1 gehört zu den günstigsten Studiomikrofonen zu Zeit. Ein Großmembran-Kondensatormikrofon für ca. 40€ ist doch schon fast lächerlich. Es ist zwar kein Top-Mikrofon, aber was darf man denn von einem solch billigen Mikrofon erwarten? Es ist gut für klare Aufnahmen für Gesang oder einfaches Sprechen. Der Nachteil ist natürlich, dass solch ein Mikrofon, da es ein Kondensatormikrofon ist, ein Mischpult dazwischen braucht. Dies bedeutet, dass man das Mikrofon an ein Mischpult anschließen muss und dieses Mischpult dann an den Computer. Der Grund für diese Umständlichkeit ist, dass solch ein Mikrofon eine sogenannte "Phantomspeisung" braucht. Diese schaltet man am Mischpult an. Ohne solch eine Phantomspeisung wird das Mikrofon gar nicht funktionieren. Das Preis/Leistungs-Verhältnis ist sehr gut, da man für ein gutes Studiomikrofon doch nur 40€ ausgeben muss und man sollte es sicherlich ausprobieren, weil man vielleicht doch höhere Erwartungen an ein Mikro hat.
---Technische Daten---
- Großmembran-Kondensatormikrofon für eine gute Klangqualität
- Ideal als Haupt- und Support-Mikrofon für Studio- und Live-Anwendungen
- Linearer Frequenzgang und hohe Klangauflösung
- Nierencharakteristik für eine gute Schallquellentrennung und Feedbackvermeidung
- Übertragerlose, ultra-rauscharme FET-Eingangsschaltung
- LED-Statusanzeige für Phantomspeisung
- Vergoldeter XLR-Anschluss für gute Signalübertragung
- Sehr stabile Konstruktion mit Druckgussgehäuse
- Drehbarer Mikrofonständeradapter und Transportkoffer im Lieferumfang enthalten
---Lieferumfang---
- Behringer C-1 Mikrofon
- Tragekoffer
- Sogenannte "Klemme". Dient zur Befestigung an ein Stativ
---Weiterhin benötigt (WICHTIG!!!)---
Wie bereits erwähnt braucht man ein MISCHPULT für die Phantomspeisung. Ohne solch eines wird das Mikrofon nicht funktionieren. So ein Mischpult findet man auch relativ günstig. Meines z.B. kostet 49€ und ist das Behringer Eurorack UB802. Bevor man sich jedoch auch ein Mischpult zulegt sollte man sich dringend informieren, ob es auch eine Phantomspeisung vorhanden hat.
Wichtig sind noch bestimmte Kabel. Erstmal das MIKROFONKABEL, das leider im Lieferumfang fehlt. Dieses schließt man am Mikro an und dann am Mischpult. Ist ein ziemlich großer Stecker mit 3 Kontakten.
Dann schließt man das Mischpult am Computer an. Dazu wird ein Kabel benötigt, das an der einen Seite 2 Minichinch-Stecker hat und an der anderen Seite den normalen Stecker für den hellblauen Line-In-Eingang am PC. Dieses Kabel schließt man im Mischpult am "Tape Out"-Ausgang an (Zumindest heißt es so beim Eurorack UB802).
Ratsam ist auch noch ein sogenannter Pop-Filter, der die lauten Geräusche bei den Buchstaben "P" oder sonstiges verhindern soll. Ist nicht zwingend nötig, aber ganz ratsam. Die Spar-Methode wäre einfach eine Socke über das Mikro zu stülpen. Der Preis eines solchen Pop-Filters liegt zwischen 15€ und 30€.
Weiterhin wäre es ganz gut ein Stativ zu besitzen, an dem man das Mikro über die Klemme befestigt, da es relativ unhandlich und schwer ist. Solch ein Mikrofon gehört ja auch an ein Stativ. Solch ein Stativ kostet so zwischen 10€ und 50€.
--> Mischpult (für Phantomspeisung)
--> Mikrofonkabel (da leider nicht vorhanden)
--> Kabel für das Anschließen des Mischpultes an den PC (meistens auch nicht beim Mischpult vorhanden)
-->*NICHT UNBEDINGT NÖTIG, ABER RATSAM* Stativ und Pop-Filter
---Meine Meinung---
Für Anfänge reicht dieses Mikrofon vollkommen aus. Es nimmt relativ klar auf und filtert Rauschen gut raus. Natürlich ist es kein Sensations-Mikro, aber für diesen Preis ist die Leistung doch sehr fair. weiterlesen schließen
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