Pro:
hilft, Preis
Kontra:
schmeckt schrecklich, zu stark nach Kräutern, leicht bitter
Empfehlung:
Ja
Es gibt ja Leute, die mögen absolut keine Salbeibonbons. Und dann diejenigen, die davon gar nicht genug bekommen können. Ich gehöre eher zur zweiten Gruppe. Eigentlich. Denn bisher habe ich mit diesen Bonbons nur gute Erfahrungen gemacht. Erstens helfen sie beim Kratzen im Hals und zeitens schmecken sie absolut lecker, so dass ich sie auch so mal gerne vernasche. Eigentlich. Denn das gilt vor allem für die Sorte von Ricola und für Dallmanns Salbei-Bonbons, die in einem kleinen Pappkarton in Apotheken und Drogeriemärkten zu haben sind. Eine ganz ähnliche Packung fiel mir dann neulich auch in die Hände, sah der von Dallmanns ganz ähnlich und war noch dazu wirklich preiswert: Original Benediktus Salbei Bonbons mit Vitamin C und Honig.
VERPACKUNG:
Da hat man es mit einem gelben Pappkarton zu tun: er ist etwa acht mal zehn Zentimetern groß. Die Original Benedictus erkennt man an einem weißgrundigen Balken mit roter Benediktus-Aufschrift oben, an einem dicken roten Aufdruck Salbei Bonbons und an gezeichneten Salbei-Blüten.
Im Inneren des Kartons ist dann nochmals ein weißes Tütchen aus Kunststofffolie, ebenfalls mit dem beschriebenen roten Aufdruck. Darin sind die Bonbons dann aber nicht mehr einzeln verpackt.
AUSSEHEN:
Die Bonbons sind klein, rund, etwas schmaler im Durchmesser als ein zwei Cent Stück, allerdings etwas dicklich. Farblich hat man es mit einem schmutzigen Braunton zu tun, der die Bonbons nicht grade lecker ausschauen läßt. Hier wirken die Dallmans wesentlich appetitlicher.
GERUCH:
Dabei dringen mir Kräuter in die Nase, die aber auf eine sehr gesunde Weise. Außerdem meine ich eine Spur Honig erkennen zu können.
GESCHMACK:
Die gesunden Kräuter sind dann auch im Mund dominant, sie wirken mitunter leicht stechend. Auch vom Geschmack her merke ich als zweites auch den Honig. Doch während ich mir erhofft habe, dass er einen angenehmen Gegenpol zu den Kräutern bildet, kann er die leicht bittere Note des Salbeis nicht wegnehmen.
NACHGESCHMACK:
Auch hier ist Salbei (aber auf seine stechende Weise) Trumpf. Unangenehm finde ich diesen Nachgeschmack, der kein Appetit auf mehr macht.
HALTBARKEIT:
Auch die läßt zu wünschen übrig. Laut Packung wären die Bonbons noch zwei Monate gut gewesen. Normalerweise ist das schon keine lange Zeitspanne. Doch auch wenn man die Packung geöffnet hat und erst nach einigen Tagen wieder ein Salbei nimmt, merkt man, dass die oberen Schichten durch die Luft weich geworden sind.
WIRKUNG:
Ein wenig habe ich den Eindruck, dass auch diesse absolut nicht schmeckenden Salbei Bonbons ihren Zweck erfüllen: Das Kratzen im Hals läßt nach, was sicher an den doppelten Wirkstoffen Salbei und Honig liegen mag.
ZUTATEN:
Saccharose, Glukosesirup, Honig 5 %m natürliche Aromen (2 % Salbei Extrakt und 0,15 % Salbei-Öl), Vitamin C, Säuerungsmittel: Weinsäure, Karamellzuckersirup.
100 G ENTHALTEN DURCHSCHNITTLICH:
Brennwert 1613 kJ (379kcal)
Proteine 0 g
Kohlenhydrate 94 g
Dar.: Zucker: 94 g
Vitamin C 500 g
Broteinheiten 7,85
VERGLEICH MIT DALLMANNS:
Vom Prinzip sind sich beide, die Dallmanns und die Benediktus ganz ähnlich: Man bekommt sie in Pappschachtel und Tütchen in der Apotheke, sie sind recht klein, schauen ähnlich aus. Doch schon beim Geruch sind die Dallmanns für meinen Geschmack im Vorteil, wirken auch ein wenig süßlich. Das bestätigt sich dann im Geschmack. Denn bei den Benediktus hat man es da sehr gesund und kräuterig, aber eben nicht lecker, während ich die Dallmanns mit ihrer süß-säuerlichen Mischung auch gerne mal lutsche, wenn ich keine Halsschmerzen habe.
HERSTELLER:
Benediktus Kräuterlabor, Altstadt 105, 84028 Landshut, www.benediktus.de
PREIS:
Das ist der einizige Punkt, an dem die Salbei-Bonbons von Benediktus im Vorteil sind: 50 g stecken im Karton (im Vergleich: 37 bei Dallmanns) und waren für 39 Cent (Dallmann 65 Cent im Angebot) zu haben.
FAZIT:
Für mich war es ein einmaliger Ausflug zu den Benediktus Salbei Bonbons: Jetzt kann ich verstehen, warum so mancher die Nase bei Salbei rümpft. Denn wenn das dann so kräuterig, bitter und gesund schmeckt, dann bewahrheitet sich der Spruch von bitterer Medizin. Einmal und nie wieder! Von mir gibt es mit ach und krach den einen Stern, aber keine Empfehlung. weiterlesen schließen
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