Besser geht's nicht (DVD) Testberichte
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Pro & Kontra
Vorteile
- die Schauspieler, witzig
- Schauspielereikunst, Dialoge
- der Film
- tolle Schauspieler, amüsante Dialoge
- Charakterkomödie mit großartigen Darstellern
Nachteile / Kritik
- echt nichts
- etwas magere DVD Ausstattung.
- nichts
- nichts
- schlechte DVD-Ausstattung
Tests und Erfahrungsberichte
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Brillante Darsteller, toller Film, unaufgeregte DVD-Präsentation
Pro:
der Film
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Schriftsteller Melvin Udall (Jack Nicholson) ist, gelinde gesagt, kein ganz einfacher Mensch. Das bekommen seine Mitmenschen zu spüren, aber auch er selbst hat es mit seinen Ticks wohl nicht ganz leicht: Seifenstücke benutzt Udall nur ein einziges Mal, und das Cholesterinbomben-Frühstück, das Udall sich allmorgendlich in einem Café in der Nachbarschaft gönnt, wird grundsätzlich mit dem eigens mitgebrachten Plastikbesteck verzehrt. Zum streng einzuhaltenden Ritual gehört außerdem, dass die Mahlzeit stets am gleichen Tisch eingenommen wird. Ist Udalls Tisch besetzt, kann es schon mal passieren, dass der Autor andere Gäste solange mit rassistischen Bemerkungen traktiert, bis die endlich das
Auch Kellnerin Carol Connelly (Helen Hunt) ist mit den Macken und Ausfälligkeiten des Stammkunden bestens vertraut und weiß Udall mit wohldosierten Lokalverbotsandrohungen zur Raison zu bringen. Als Udall eine gehässige Bemerkung über Carols asthmakranken Sohn macht, ist es aber auch mit deren Fasson vorbei: Sollte Melvin auch nur den Namen ihres Sohnes noch einmal nennen, dann wird Carol ernst machen mit dem Rausschmiss – und zwar dauerhaft. Melvin merkt, dass er einen Schritt zu weit gegangen ist und lenkt ungewohnt kleinlaut ein.
Zu den wenigen Menschen, zu denen Udall außerdem Kontakt hat, zählt außerdem Nachbar Simon Bishop (Greg Kinnear). Allerdings sind auch die Begegnungen mit dem schwulen Maler alles andere als freundschaftlich oder auch nur gutnachbarschaftlich. Dass Udall Bishops Schoßhündchen Verdell in den Müllschlucker im Hausflur wirft, trägt auch nicht gerade dazu bei, das Verhältnis zu entspannen. Machen wir uns also nichts vor: Udall gehört zu der Sorte Mensch, für den der Begriff Kotzbrocken erfunden wurde. Wo immer es geht, speit Udall wie unter Zwang Gift und Galle gegen seine Mitmenschen, und daran ändert sich auch lange Zeit nichts. Und wer ist schuld daran, wenn der nur scheinbar unverbesserliche Udall sich mit der Zeit dann doch ganz, ganz langsam ändert ... ? Natürlich, cherchez la femme, Kellnerin Carol. Als die eines Tages nicht zum Dienst erscheint und eine andere Kellnerin Udalls Bestellung entgegennehmen will (die, horribile est dictu, auch noch Udalls Plastikbesteck betatscht), verliert Udall mal wieder von jetzt auf gleich die Contenance: Ohne Carol ist das Frühstücksritual einfach nicht komplett. Die will aber, wie sich herausstellt, den Job an den Nagel hängen und sich eine Stelle suchen, die größere räumliche Nähe zu ihrem kranken Sohn verspricht.
Udall schreitet ein, lässt seine Beziehungen spielen und stellt sicher, dass Carols Sohn Spencer ab sofort die beste medizinische Betreuung erhält, die sich für Geld kaufen lässt. Carol fällt natürlich aus allen Wolken, mutmaßt, dass Udall vor ihr im Gegenzug gewisse Gefälligkeiten erwarten könnte und macht dem sehr unmissverständlich klar, dass er sich das gleich wieder aus dem Kopf schlagen könne. Tatsächlich hat Udall zwar ein Auge auf Carol geworfen, aber dem schien es zunächst einmal wirklich nur darum zu gehen, sicherzustellen, dass für ihn beim morgendlichen Frühstück alles beim Alten bleibt.
Kinozuschauer, die mit den Mechanismen des Dramas im Allgemeinen wie des Hollywood-Kinos im Besonderen auch nur leidlich vertraut sind, werden hier natürlich trotzdem die Nachtigall trapsen hören, und das völlig zu Recht. Selbstverständlich kommen der verschrobene Autor und die allein erziehende Mutter sich näher, und natürlich kommt, bevor die beiden dann endlich die Kurve kriegen, noch einmal die unvermeidliche Krise.
Was „Besser geht’s nicht“ über den Durchschnitt der Komödie heraushebt, sind zum einen die Darsteller: Jack Nicholson und Helen Hunt, deren Leistungen mit Oscars für die besten Hauptrollen belohnt wurden, sind einfach brillant; Greg Kinnear ist nicht minder gut. Zum anderen ist da der Grundtenor des Films: „Besser geht’s nicht“ ist eher eine Tragikomödie denn eine Komödie – eine Mischform, die, so mein Eindruck, sich in den letzten Jahren im Kino etwas rar gemacht hat. „Besser geht’s nicht“ bietet beides: Szenen, die zum Lachen sind genauso wie solche, bei denen einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Nicholson spielt angenehm zurückhaltend und verzichtet fast gänzlich auf jedes Feixen und Grimassenschneiden. Das zahlt sich aus, denn nur so wird dem Zuschauer langsam klar, dass auch das vermeintlich reinrassige Ekelpaket Melvin Udall ein Mensch wie jeder andere ist – mit allen Widersprüchen und mit all den guten wie schlechten Seiten, die einen Menschen ausmachen.
Die DVD, auf der sich der Film präsentiert, bietet unterm Strich gutes Mittelmaß. Wer den englischsprachigen Originalton bevorzugt, darf zwischen den Tonformaten Dolby 5.1 und Dolby Surround wählen, deutsche Zuschauer müssen sich mit Surround-Ton begnügen. Die französischen, italienischen, spanischen und türkischen Nachbarn können Untertitel in der Landessprache einblenden, das Bild lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Die Sonderausstattung der DVD ist, vorsichtig ausgedrückt, unaufdringlich und beschränkt sich auf den Originaltrailer, einige Textbildschirme und einen Audiokommentar. Der ist drolligerweise auf der Amaray-Hülle nicht einmal aufgeführt, stammt auch nicht, wie im Menü angegeben, ausschließlich von Regisseur James L. Brooks und ist, man höre und staune, sogar deutsch untertitelt. Fazit: Ein sehenswerter Film – auf einer DVD, deren Mehrwert klein, aber fein ist.Kommentare & Bewertungen
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darras76, 12.07.2006, 01:01 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Carol, die Kellnerin, das ist Simon die Schwuchtel *brüüüüllll* Eine Glanzleistung wie in "Die Wutprobe", Jack wird im Alter immer sehenswerter!
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Und es geht gut !
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
________________________________________________________________________Für Eva (ChiChi) , die den Film mag
Happy ending isn’t allowed! So könnte man einige Kritiken zusammenfassen, die James L. Brooks („Zeit der Zärtlichkeit“, 1983; „Geht’s hier nach Hollywood?“, 1994) Komödie um den Menschenfeind Melvin Udall (Jack Nicholson in einer gewohnt überzeugenden, phantastischen Rolle) nicht verzeihen können, das die Geschichte „gut“ ausgeht – was immer das heißen mag, vor allem eben Happy End. Nicholson spielt einen zwanghaften, erfolgreichen Schriftsteller, der seine Wohnungstür viermal abschließt, Angst vor Unreinem hat, Juden, Schwarze, Homosexuelle verabscheut und daraus auchKommentare & Bewertungen
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XXLALF, 19.07.2010, 09:56 Uhr
Bewertung: besonders wertvoll
nein, besser geht es wirklich nicht, fantastischer filmbericht. der film ist mir jedoch unbekannt, aber hat eine recht interessante story. bw und ganz liebe grüße
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Wie soll man das auch besser machen ! ? !
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Wie der Titel des Films schon sagt: Besser geht´s wirklich nicht.
Ich habe diesen Film jetzt schon zum zweiten Mal gesehen und ich war nicht weniger begeister als beim ersten Mal.
Kurzer Inhalt:
Der Film handelt in erster Linie von Melvin (Jack Nicholson), einem Autor für Liebesromane, der an etlichen Zwangsneurosen leidet. Sein Tagesablauf muß immer nach einem gewissen Schema ablaufen, die Seife wird nach einmaliger Benutzung direkt entsorgt, beim Essen im Restaurant hat er immer sein Plastikbesteck dabei und auf gemusterte Fliesen oder Risse im Bürgersteig kann er einfach nicht treten.
Seine Mitmenschen sind ihm schlich und ergreifend einfach egal und das
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