Pro:
angenehme Entspannung
Kontra:
Stromverbrauch,
umständliche Reinigung,
Vibration in der Wohnung darunter störend,
Sprudelfunktion offensichtl. störanfällig
Empfehlung:
Nein
Vorwort
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Da ich beruflich den ganzen Tag auf den Beinen bin, ergibt sich für mich der Zwang, auf meine Füße zu achten. Dementsprechend mache ich mir auch mehrfach die Woche ein Fußbad, und dachte mir vor einigen Jahren, daß es eine gute Idee wäre, mir einen elektronischen Fußbade – Apparat zu kaufen.
Kaufentscheidung
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Ich hatte keine Ahnung, was bei so einem Gerät gut oder die Mindestvoraussetzung ist. Nachdem ich mir im Elektrodiscounter die Reihe von elekrtonischen Fußbädern angesehen habe, und mich nicht entscheiden konnte, weil die Preise teilweise sehr hoch waren, griff ich zu, als im Supermarkt ein solches Gerät angeboten wurde.
Preis
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Der Preis hat damals schon 39,99 € betragen – das ist jetzt ca. drei Jahre her.
Lieferumfang
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Fußbadewanne
Rollen zum einsetzen
Bedienungsanleitung
Design / Aufbau
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Es sieht aus, wie eine kleine Wanne, die viereckig gehalten wurde, mit abgerundeten Ecken. Vorne ist ein Spritzschutz angebracht, wie ein kleines Vordach, damit das Wasser beim Sprudeln oder Tragen nicht ausschwapt. Diese Vorrichtung ist übrigens nicht abzunehmen, sondern darunter befindet sich ein kleines, schmales Loch, als Ausguß für das Wasser.
In der Wanne ist mittig eine Plastikerhöhung eingearbeitet, die beide Füße voneinander trennt, was ich persönlich immer als störend empfunden habe. Rechts und links neben der eben erwähnten Plastikerhöhung sind Aushöhlungen, in die man die, im Lieferumfang erwähnten Rollen einsetzen kann, die zur Fußmassage gedacht sind. Auf dem (inneren) Boden des Gerätes sind, abgesehen von diesen Aushöhlungen durchgehend Noppen angebracht, die die Fußmassage weiter unterstützen sollen.
Außen findet man einen Drehknopf, mittels dessen man die verschienen Funktionen des Gerätes einstellen kann.
Funktionen
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Manuelle Massage mittels der Rollen und Noppen
Heizen
Heizen und Vibrationsfunktion
Heizen, vibrieren und Sprudelfunktion
Erfahrungen
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Nachdem ich das Gerät ca. fünf Minuten benutzt hatte, ist die Sprudelfunktion ausgefallen. Ich habe es nach einer Pause nochmal versucht einzustellen, und als ich feststellen mußte, daß die Sprudelei nachhaltig ausfällt, das Gerät kurzerhand umgetauscht.
Mit dem neuen Fußbadegerät erging es mir wie mit dem ersten. Naja, nochmal Umtauschen ist nicht unbedingt spaßig, war aber möglich, denn noch lief die Aktionswoche. Ich habe mich schon geärgert, und hatte auch nicht gleich am selben bzw. nächsten Tag Zeit, den Umtausch durchzuführen.
Auch bei dem dritten Gerät fiel nach wenigen Minuten die Sprudelfunktion aus. Nun hatte ich keine Zeit, nochmal innerhalb der Aktionswoche zum Supermarkt zu gehen, um den Umtausch durchzuführen, und hatte auch keine Lust mehr. Also sagte ich mir, was solls, dann eben ohne Sprudelfunktion, die vermutlich ohnehin keinen Nutzen bringt.
Die nächste Erfahrung hatte ich dann mit der Vibrationsfunktion. Daraufhin wurde ich zweimal von dem Nachbarn unter mir angesprochen, weil bei ihm die Decke nebst Lampe wackelte, und ihn das Geräusch störte. Wunderbar! - Also in Zukunft ohne Sprudelfunktion und ohne Vibrationsfunktion. Allerdings bin ich dann auch mal umgezogen und habe dort mal wieder vibriert.
Eine schöne Nebenwirkung der Vibrationsfunktion ist die Entspannung und Müdigkeit, die daraus entsteht. Während dem Fußbad zittert das Bein, bis hoch zum Knie, was ich als angenehm und entspannend empfunden habe. Man soll das elektronische Fußbad höchstens 20 Minuten benutzen, steht in der Bedienungsanleitung. Kurz nach dem diese Zeit um ist, habe ich mich wirklich immer ziehmlich müde gefühlt und wäre (bin auch manchmal) am liebsten gleich ins Bett gefallen.
Aus dieser angenehmen Müdigkeit heraus, entsteht der Konflikt, die Fußbadewanne säubern zu müssen, aber den Eindruck zu haben, nicht mehr die Kraft dazu aufzubringen.
Die Säuberung des Gerätes ist recht aufwendig, weil es durch die Rollen mit einem einfachen Ausspülen, bzw. Ausduschen nicht getan ist. Anschließend läßt man das Gerät entweder zum Trocknen stehen, oder macht sich die Mühe – was vermutlich die Wenigsten tun würden – zwischen den Noppen mit einem Geschirrhandtuch oder Lappen hin- und herzurubbeln, bis alles trocken ist. Wenn man das Gerät nun aus Bequemlichkeit stehen läßt und vergißt, ist es bald verstaubt / angestaubt, mit der Folge, daß man es vor und nach der nächsten Benutzung säubern muß. Wenn man diese Anstrengungen mit der Entspannung aufwiegt, kann man die ganze Idee der Benutzung eines Fußsprudelbades auch wieder in Frage stellen.
Fazit
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Von der Idee und Wirkung ist das Fußbadegerät eine schöne Sache. Allerdings treten so viele Nebenwirkungen auf, daß ich bald die Lust verloren hatte, es zu benutzen. Es ist irgendwie einfacher eine kleine Plastikwanne zu benutzen. So dachte ich mir, das Gerät nehme ich dann mal, wenn ich mir etwas Besonderes gönnen möchte. Letztendlich habe ich es dann aber so selten benutzt, daß ich es, vor allem aus Platzgründen vor wenigen Wochen in den Müll geworfen habe, denn verschenken kann man so etwas ja wohl nicht mehr. Ich will jetzt nicht direkt abraten von dem Gerät, denn die Menschen gehen ja unterschiedlich mit den Begleitumständen um, aber empfehlen würde ich es auch nicht. Für mich persönlich ist die einfache Version die bessere, und so bin ich wieder auf die einfache Plastikschüssel zurückgekommen.
15.01.2006 weiterlesen schließen
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