Star Wars: Knights of the Old Republic (PC Rollenspiel) Testberichte
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Pro & Kontra
Vorteile
- sehr komplex
- 8 verschiedene Welten, viele verschiedene Attacken und Ausrüstungsgegenstände, schlicht und einfach geil
- The very Best
- das GENIALSTE Spiel aller ZEiten meiner MEinung nach, geile Frafik, geioler Spielspass
- Tiefe, Vielfalt, Grafik, Sound, Atmosphäre, Spielspaß, Story
Nachteile / Kritik
- schwache Grafik
- Unterschiede der Grafik auf den verschidenen Welten
- eigentlich nix
- Preis
- Mehrfachverwendung von Nebencharakteren
Tests und Erfahrungsberichte
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Knights Of The Old Republic!
5Pro:
8 verschiedene Welten, viele verschiedene Attacken und Ausrüstungsgegenstände, schlicht und einfach geil
Kontra:
Unterschiede der Grafik auf den verschidenen Welten
Empfehlung:
Ja
---STORY---
Die Sith, eine machtvolle Vereinigung Dunkler Jedis, versuchen mit aller Macht die bekannte Galaxie zu unterwerfen und die Jedis - und damit auch die Republik - zu stürzen beziehungsweise zu vernichten. Erschwerend hinzu kommt dass die Anführer der Sith, Lord Darth Revan und sein Schüler Darth Malak, über schier unendliche Ressourcen für die Kriegsführung zu verfügen scheinen. Doch Lord Malak hintergeht alsbald – ganz nach guter alter Sith-Tradition – seinen Meister Revan, als er während eines Angriffes der Jedi die Geschütze seines Sternenzerstörers auf die Brücke von Revans Schlachtschiff feuern lässt. Revan fällt und Malak gelingt die Flucht… Der Versuch der Jedis, Revan lebend zu fangen, scheint gescheitert!
Unsere Geschichte beginnt auf einem Sternenschiff, das gerade angegriffen wird, weil sich da außer uns auch noch die ganz wichtige Jedi Bastila befindet, auf die es die angreifenden Sith abgesehen haben. Wir entkommen nach Taris, wo wir unter Anderem am einem Swoop-Rennen teilnehmen müssen um Bastila zu befreien, die es auch mit einer Rettungskapsel auf die Oberfläche des Planeten geschafft hat. Danach fliegen wir mit Bastila und drei anderen Gefährten, die wir auf Taris getroffen haben, mit einem gestohlenem Raumschiff (der Ebon Hawk) nach Dantooine. Dort wird man zum Jedi ausgebildet und kann von nun an die Reihenfolge, in der man die anderen Planeten besuchen will, selbst festlegen.
---ALLGEMEIN---
Die Steuerung erfolgt hauptsächlich mit der Maus. Im Laufe des Spieles gilt es 20 verschiedene Stufen zu erreichen, dieses Ziel erreicht man, indem man Erfahrung sammelt. Erfahrung bekommt man für konstruktive Dialoge und für Kampfhandlungen, außerdem werden für bestimmte Taten und Entscheidungen Punkte der hellen oder dunklen Seite vergeben. Wenn man der hellen Seite angehört kann man andere Fähigkeiten erlernen, als dunkle Jedis es tun. So wählt man seinen Weg.
Auf jedem Planeten trifft man eine Person, die sich unter den richtigen Umständen dazu entschließt, der Hauptfigur zu folgen. ( nur auf Taris bekommt man gleich drei Gefährten ) Außerdem benötigt man Geld für seine Ausrüstung, dieses erhält man durch Duelle, gelöste Aufgaben, den Verkauf von gefunden Gegenständen, das Pazaakspielen (ein witziges Kartenspiel) und so weiter...
---BEWERTUNG---
Star Wars Knights Of The Old Republic 1 ist ein überaus gelungenes Spiel.
Vor alllem die plausible Story und die große Freiheit des Spieles machen es zu einem Muss für jeden Rollenspielfan.
Der Sound ist genial nur die Grafik weist manchmal zu viele Ecken auf. (stört aber nicht weiter) Ein geiles Spiel das auch auf etwas älteren Pcs noch läuft (guter PIII).
Star Wars Fans werden begeistert sein, obwohl die Story ungefähr viertausend Jahre vor den Star Wars Filmen spielt.
(wird noch ergänzt)
Ein Bericht von ILostMyName weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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_knuddelmonster88_, 30.04.2006, 19:19 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
>>> sehr hilfreich <<< <br/>Und viele liebe Grüße, Sara
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b00n1, 30.04.2006, 18:46 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
*====_-~'SH+LG'~-_====* <br/> <br/>Gruß b00n1
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bodspy, 30.04.2006, 13:10 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
kannte es zuvor noch net.. klasse Beitrag.. ;) --> SH!
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Venezianerin_2005, 30.04.2006, 11:37 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Etwas zu wenig für ein derartiges Spiel. Dazu müsste dir mehr einfalleh. <br/>Reicht leider nur für ein hilfreich. <br/>LG Ina
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Klasse Rollenspiel
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Auch wenn ich sagen muß, dass ich normalerweise kein großer Star Wars Fan bin, hat mich dieses Spiel echt überzeugt. Man hat den Verlauf stets selber in der Hand, da einem durch viele Handlungsmöglichkeiten offen steht, ob man sich der hellen bzw. dunklen Seite der Macht anschließt.
Die Story ist sehr fesselnd und nimmt zu einem bestimmten Zeitpunkt eine überraschende Wendung. Durch die vielen Nebenquests, die einem zur Verfügung stehen, taucht man nicht nur tiefer in die Story ein, sondern kann sich noch zusätzliche Gesinnungspunkte, Erfahrungspunkte oder Geld dazu verdienen.
Hinzu kommen noch die für Star Wars typischen Elemente wie Lichtschwertkämpfe, der Einsatz von zahlreichen verschiedenen Machtfähigkeiten und ein großes Aufgebot an Landschaften und Kreaturen.
Weitere Pluspunkte bieten der packende Sound und die Vertonung der vielen Dialoge, wodurch man noch tiefer in das Spielgeschehen eintauchen kann. Schade ist nur, dass der Hauptcharakter keine Stimme zur Auswahl bekommen hat.
Bei dem Kampfsystem handelt es sich um taktische Kämpfe. Also nicht wie bei anderen Rollenspielen einfach nur drauf los prügeln, sondern Pausetaste drücken und überlegt handeln. Zumindest gilt dies für schwere Kämpfe oder bei Gegnermassen. Aber auch wenn man dieses System vorher so nicht kannte hat man sich schnell daran gewöhnt. Sobald ein Gegner in der Nähe ist wird automatisch in den Pausenmodus gewechselt und man kann ungestört den Angriff planen. Es mag viele geben, die davon genervt sind, aber mich stört diese Funktion nicht – im Gegenteil, ich finde sie eher praktisch. Und wenn ein Verbündeter im Kampf fallen sollte, ist dies kein Grund zum Verzweifeln, da sie sich nach dem Kampf wieder regenerieren. Game over heißt es nur, wenn alle Verbündeten und der Hauptcharakter keine Lebensenergie mehr haben.
Es lohnt sich immer wieder dieses Spiel durchzuspielen, da es so viele verschiedene Möglichkeiten gibt und der Spielspaß dadurch nicht nachläßt.
Fazit: Ein Spiel, das nicht nur Star Wars Fans süchtig macht. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Stv, 23.03.2006, 02:04 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Interessanter Einblick was sich die Spielemacher an Ideen neu einfallen lassen und was man irgendwoher kennt.
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knallhart GEIL
Pro:
das GENIALSTE Spiel aller ZEiten meiner MEinung nach, geile Frafik, geioler Spielspass
Kontra:
Preis
Empfehlung:
Ja
Ich möchte euch meine Lieblingsspiel Star Wars Knights of the Old Republic vorstellen. Bitte lest ihn euch durch und bewertet ihn.
----------Daten----------
Titel:Star Wars Knights of the Old Republic
Genre: Rollenspiel
Entwickler: Bioware
Anbieter: Activision Deutschland GmbH (DE)
USK: ab 12 Jahren
Preis: ca. € 30,-
Schwierigkeit: variabel
Hardware:
Minimum:
Pentium 1500 Mhz
128 MB RAM
32 MB Grafikkarte
4.0 GB freier Festplattenspeicher
Maus + Tastatur
DirectX 9.0b
Empfohlen:
Pentium 2500 Mhz
512 MB RAM
128 MB Grafikkarte
----------Spiel----------
Knights of the Old Republic (kurz KOTOR) ist das erste Rollenspiel, das im beliebten Star Wars - Universum angesiedelt ist. Selten hatte ein anderes Spiel so große spielerische Freiheiten wie dieses Meisterstück des renommierten Entwicklerteams Bioware (Baldur's Gate). Egal, ob man vorhat, die Galaxis zu retten oder zu beherrschen, in Knights of the Old Republic kann man mehr oder weniger tun und lassen, was man will. Je nach Spielstil entwickelt sich eine eigene Geschichte, bei denen sich außerdem die End – Sequenz endert.
Egal ob man als Bösewicht von Planet zu Planet reist oder als Held die böse Macht vor der Herrschaft hinderst, du kannst deine Zukunft selber entscheiden.
Knights of the Old Republik spielt 4.000 Jahre vor der ersten Star Wars Episode. Die Galaxis wird von den Sith, einem Clan untreuer Jedi, in den Krieg gezogen. Da die Macht stark in den Sith ist, lastet bald das Schicksal der gesamten Galaxis auf den Schultern deines Helden. Zu Beginn des Spiels leget man erst einmal fest, in welcher Rolle man in dieser epischen Abenteuer bestreiten will.
Insgesamt stehen drei verschiedene Charakterklassen offen:
Als Gauner ist man ein Leisetreter und greifen Gegner vornehmlich aus dem Hinterhalt an.
Der Soldat stürzt sich hingegen geradewegs in die Schlacht.
Späher aber machen sich nur selten selbst die Hände schmutzig und bringen dank Ihrer Fähigkeiten als Computerhacker lieber herumstehende Roboter dazu, die Drecksarbeit zu erledigen.
Im späteren Spielablauf durchlauft man dann außerdem auch noch die Ausbildung zum Jedi. Diese öffnet wiederum drei weitere Wege: Wächter, Gesandter oder Hüter.
Zusätzlich zu Ihrem Hauptcharakter gehören neun weitere Figuren zu Ihrer Heldentruppe, von denen man höchstens drei gleichzeitig steuern kann. Alle Charaktere sondern sich über eine Reihe von 41 Fähigkeiten(z.B. Mienen entschärfen, Gegner lähmen) aus.
Obwohl KOTOR mit seiner enormen spielerischen Freiheit kräftig punktet, verläuft anfangs alles recht gleich. Ihr Abenteuer beginnt auf dem Stadtplaneten Taris, wo Ihnen noch nicht allzu viele Möglichkeiten offen stehen. Doch nachdem man den zweiten Planeten Ihrer Reise besucht hat, kann man mit dem Raumschiff "Ebon Hawk" nach eigenen Vorstellungen durch die Galaxis flitzen.
Dabei reist man unter anderem auf den Wüstenplaneten Tatooine, auf den Wasserplaneten Manaan oder nach Kashyyyk, in die Heimatwelt der Wookies. Und überall, wo Sie hinkommen, gilt es, jede Menge kleine und größere Rätsel zu lösen. Bei den unzähligen Nebenaufgaben hat man die Möglichkeit, Credits und Equipment zu ergattern, Ihren Charakter weiterzuentwickeln oder mehr über die Figuren Ihrer Gruppe zu erfahren. Wie Sie sich Ihrer Umwelt gegenüber verhalten, beeinflusst dabei direkt das Spielgeschehen.
----------Kämpfe----------
Kämpfe laufen zwar in Echtzeit ab, können jedoch je nach Situation vorausgeplant werden. Man kann jeden Zug der Gruppenmitglieder durch eine Angriffsfolge von vier Aktionen zuweisen, die die Mannen dann selbstständig ausführen.
----------Steuerung----------
Gespielt wird dieses Spiel aus einer Kombination von Maus und Tastatur, man kann fast alles anklicken mit der Maus, nur laufen muss man mit der Tastatur (w,a,s,d), aber bei Kämpfen wird mit der Maus ausgewählt. Außerdem kann man jederzeit das Spiel mit der Leer-Taste anhalten, dass besonders bei Kämpfen oft hilfreich ist.
----------Grafik----------
Neben der perfekten Story, dem gelungenem Gameplay und dem riesengroßen Spielspaß ist wohl die Grafik das eindrucksvollste an diesem Spiel, denn man könnte gerade meinen man sitzt im Kino und sieht sich einen Film des "Krieg der Sterne" Epos an.
Durch die vollkommenen Animationen die alle sehr flüssig ablaufen und der prächtigen Grafikeffekte wirkt das Spiel eher wie ein Film statt als ein Spiel und es hat mich wirklich sprichwörtlich aus dem Sessel gehauen, wohl einer der besten Grafiken, die ich bis jetzt in einem PC Spiel gesehen habe. Die Grafik ist einfach packend und das ganze Spiel kommt sehr realistisch herüber.
----------Sound----------
Durch die Originalmusik von John Williams und authentischen Soundeffekte ist das Spiel wohltuend für die Ohren und darum wirkt das Ganze wie eine Actionszene aus einem Star Wars-Film.
Bei Besitz einer 5.1 Anlage wirkt das ganze noch sehr viel realer.
----------PC vs. X-Box----------
Die PC-Version von Knights of the Old Republic wurde im Vergleich zur Xbox-Fassung tüchtig aufgebessert. Die Grafik sieht besser aus, das Speichersystem wurde angepasst und ein komplett neues Gebiet hinzugefügt: eine im All treibende Yavin-Station, auf der man von einem kauzigen Rodianer namens Suvam Tan einzigartige Ausrüstungsgegenstände kaufen kann.
----------Ausstattung----------
Die CD Hülle ist mit einem Handbuch (76 Seiten) in dem das ganze Spiel erklärt wird und 4 CD-Roms die meiner Meinung auch auf eine DVD gepackt hätten können. Ich verstehe aber das sich Lucas Arts dafür entschieden hat, den nicht jeder verfügt über ein DVD – Laufwerk.
----------Der Preis----------
Ich habe mir das Spiel vor geringer Zeit für 29,99 Euro gekauft und bin mit dem Preis völlig zufrieden. Andere Spiele in dieser Kategorie kosten meist ca. 50 Euro und somit um einiges teurer.
----------Fazit----------
Weil ich ein großer Fan von Rollenspielen bin und seit Jahren Star Wars – "süchtig" bin, war es für mich fast unmöglich darum herum zu kommen. Ich finde das KOTOR eines der besten Star Wars Spiel ist die es bisher gab.
Auch durch die vielen Haupt-, Nebanquests und Minispiele, ist viel Abwechslung geboten. und auch die große Anzahl von Waffen und Gegenständen, gibt es viele Möglichkeiten den Helden auszurüsten.
Die Story ist das ganze Spiel äußerst Spannend. Die mitreisenden Kämpfe, atemberaubende "Swoop" – rennen, knifflige Aufgaben und erkunden fremder Planeten bereitet oftmals mehr als 100 Stunden Spielspaß. Durch eigene Entscheiden der Story wird das Spiel auch bei mehrmaligen durchspielen nicht langweilig.
All diese Punkte machen Knights of the Old Republic meiner Meinung nach zum besten Rollenspiel seit Baldur's Gate 2 und sorgt dafür, dass sowohl eingefleischte Star Wars-Fans, als auch Freunde klassischer Rollenspiele ihre helle Freude haben werden, denn dank der flüssigen Animationen, der bombastischen Grafikeffekte, der Originalmusik von John Williams und der authentischen Soundeffekte wirkt das Ganze wie eine Actionszene aus einem Star Wars-Film. weiterlesen schließen -
Was für ein Erlebnis!!!
08.02.2005, 11:27 Uhr von
Tethra
Ich veröffentliche meine Berichte unter dem gleichen namen auch bei Ciao und Dooyoo!Pro:
packende Story, klasse Kämpfe, Gesinnungswahl, abwechslungsreiche Planeten....
Kontra:
überflüssige Minispiele, kein Multiplyer
Empfehlung:
Ja
Da ich mal wieder etwas Abwechslung von Rollenspielen in Fantasywelten wollte und ich ein großer Fan der Star Wars-Filme bin, habe ich mir letztens für 30€ „Star Wars: Knights of the old Republic“ zugelegt und bin von dem Spiel richtig begeistert. Warum das so ist und warum es Topwertungen vieler Spielezeitschriften und die Auszeichnung des Spiels des Jahres 2003 erhalten hat, möchte ich euch im Folgenden erkläre.
Inhalt der Verpackung und Installation
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In der DVD-Box, auf der auf der Vorderseite einige Jedis abgebildet sind, befinden sich 4 CDs, von denen alle vier zur Installation und eine auch zum Spielen benötigt werden und ein 76 seitiges Handbuch, das sehr ausführlich und verständlich ist.
Da das Spiel 4 GB auf der Festplatte belegt, dauert die Installation entsprechend lange (ca. 10-15 Minuten).
Starten des Spiels
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Damit das überhaupt möglich ist sollte man laut Hersteller mindestens über einen Computer mit folgenden Komponenten verfügen:
Betriebssystem: Windows 98/98SE/Me/200/XP
Prozessor: Intel oder AMD 1 GHz
Arbeitsspeicher: 128 MB RAM
Grafikkarte: 32 MB
Soundkarte: 100% DirectX 9.0b kompatibel
CD-Rom: 4x CD-ROM Laufwerk
Nachdem man das Spiel gestartet hat erscheinen erst einmal die Logos des Herstellers BioWare und des Publishers Lucas Arts und dann das Hauptmenü.
Dort kann man entweder ein neues Spiel starten oder Spielstände laden oder auch die bisher im Spielverlauf gesehenen Filmsequenzen noch einmal genießen.
Außerdem kann man dort Punkt Optionen den Schwierigkeitsgrad, die Tastenbelegung, Untertitel, Grafik- und Soundeinstellungen und vieles mehr und vieles mehr dem jeweiligen Bedürfnis anpassen.
Charaktererschaffung und Story
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Nachdem man ein neues Spiel gestartet hat, muss man erst einmal einen Charakter erschaffen. Man kann zwischen Geschlecht und den drei Klassen Späher, Gauner und Soldat wählen. Dann wählt man ein passendes Gesicht für seinen Recken und legt dessen Fähigkeiten, Attribute und Talente fest, von denen es über 40 gibt. Nun kann man ihm/ihr noch einen Namen verpassen und schon kann’s losgehen.
Nach einer kurzen Filmsequenz findet man sich 4000 Jahre vor den Ereignissen der Filme auf einem Raumschiff wieder, das von den bösen Sith angegriffen wird und auf dem sich auch die Jedi Bastila befindet.
Dieses erste Level dient auch als Tutorial. Nun muss man sich einen Weg zu den Rettungskapseln des Raumschiffs finden und von dem Raumschiff flüchten. Dabei wird man von einem Kämpfer begleitet und Carth, der Kommandant des Schiffes gibt einem per Funk Befehle. Nachdem man die Rettungskapseln erreicht hat stürzt man mit ihr auf den Planeten Taris ab. Auch Carth und Bastila haben es auf den Planeten geschafft. Das einzige Problem ist, das Bastila weit weg von einem in den Slums der großen Stadt, in der man gelandet ist, heruntergekommen ist. Nach einer Zwischensequenz wacht der Held in einem Apartment der Stadt auf und neben ihm steht Carth, der einem erzählt wie man hier hergekommen ist, da der Held bei dem Absturz bewusstlos geworden ist. Carth ist auch gleich das erste Mitglied in der Party des Helden und zusammen machen sie sich auf die Suche nach Bastila.
Die sehr spannende Story wird meist in Dialogen und schön gemachten Zwischensequenzen weitererzählt und hat mich sofort in ihren Bann gezogen.
Später im Spiel wird man dann auch zum Jedi, was eigentlich das interessanteste am Spiel ist. Ab dann bekommt man endlich ein Lichtschwert und kann nun auch verschiedene Machtfertigkeiten anwenden.
Auch die vielen überraschenden Wendungen, vor allem in der Mitte und am Ende des Spiels, tragen dazu bei, dass die Geschichte sehr abwechslungsreich ist.
Insgesamt ist die Story wirklich gelungen und trägt sehr zur Spannung des Spiels bei.
Grafik
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Die Grafik kommt auf meinem PC nicht so gut rüber, da dieser recht langsam ist, aber als ich das Spiel auf dem Computer meines Bruders gesehen habe, war ich schon ganz schön beeindruckt.
Die Welten sind alle sehr detailliert dargestellt und haben alle das dazugehörige Flair: z.B. hängt in den tiefen Wäldern von Kashyyyk dichter Nebel bis auf den Boden hinunter, wodurch die Sicht stark eingeschränkt ist.
Auch wird das Gras z.B. nicht einfach durch eine Bodentextur, sondern durch viele einzelne Grashalme dargestellt, was natürlich die Welten noch besser rüberbringt.
Auch die Figuren bewegen sich sehr flüssig und Mäntel kleben nicht einfach an ihrem Besitzer sondern bewegen sich beim Laufen. Außerdem ist die Mimik auch gut gelungen: So kneift etwa eine verärgerte Figur die Augen zusammen oder zieht bei Überraschungen die Augenbrauen hoch.
Aber in den Kämpfen zeigt die Grafik meiner Meinung nach erst ihre wahre Klasse:
Funkensprühend treffen die Laserschwerter des Helden und das seines finsteren Kontrahenten aufeinander, eine Mitstreiterin des Helden springt mit einem Salto auf ihren Gegner zu und zwingt ihn mit einem gezielten Schlag auf die Knie, ein spratzelnder Lichtblitz löst sich aus der Hand des Helden und ein Energiestrom rüttelt seinen Gegner durch. Man könnte noch viele weitere Szenen beschreiben, aber ich denke diese drei bieten schon einen Eindruck davon, zu was die Grafik im Stande ist.
Was mich mit am meisten beeindruckt hat sind die spektakulären und klasse gemachten Zwischensequenzen: Es ist einfach aufregend, wenn sein eigenes Raumschiff von einigen Sith-Jägern durch den Weltraum gejagt wird und dann im letzten Moment noch entkommen kann.
Das einzige was mich an der Grafik gestört hat, war, dass man öfters an verschiedenen Figuren, den gleichen Kopf gesehen hat, was schon sehr fragwürdig ist.
Insgesamt ist die Grafik wirklich klasse und trägt stark zum bombastischen Spielerlebnis bei.
Sound
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Der Sound gehört für mich zu einem der wichtigen Spielelemente, denn ohne passende Hintergrundmusik und gute Sprachausgabe macht mir ein Spiel nur halb so viel Spaß.
Die Hintergrundmusik passt sich zwar nicht dem Geschehen an, ist aber wirklich gut gelungen und passt perfekt zum Star Wars Szenario. Manchmal strömen ruhige, manchmal aber laute und unruhigere Töne aus den Boxen.
Auch die deutsche Sprachausgabe und die Untertitel sind wirklich gut gelungen:
So hat jede Figur einen zu ihr passenden Sprecher, die auch ihren Text nicht einfach runterleiern, sondern auch mit Herzblut dabei sind und ihren Gefühlen auch gekonnt Ausdruck geben. Auch die Texte sind gut übersetzt worden. Mir sind eigentlich fast keine Übersetzungsfehler aufgefallen, wodurch die Atmosphäre natürlich auch steigt.
Auch in den Kämpfen geht es soundmäßig ganz schön zur Sache: So treffen Lichtschwerter krachend aufeinander oder ein Blasterschuss löst sich mit einem Geräusch, wie man es aus den Filmen kennt aus dem Gewehr.
Insgesamt ist der Sound wirklich gut gelungen und bringt die Star Wars Atmosphäre gut rüber.
Spielprinzip
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Wie in den meisten anderen Rollenspielen zieht man durch die Welt und erledigen abwechslungsreiche Quests: Einmal soll man z.B. einen entflohenen Druiden wieder einfangen, andermal soll man die Entführung einiger Kinder aufdecken.
Kein Quest ähnelt dem anderen, was natürlich auch wieder sehr positiv ist.
Was mir besonders gut gefällt ist, dass man nicht nur entscheiden kann, ob man einen Quest annimmt, sondern vor allem wie man diesen erledigt. So kann man z.B. entscheiden, ob man ein Heilmittel gegen eine Seuche an einen Arzt, der es den Leuten billig weiterverkauft gibt und dafür nur eine niedrige Belohnung erhält, oder ob man es einem profitgierigen Unterweltboss überlässt, der eine hohe Belohnung zahlt, es den Leuten aber nur sehr teuer verkauft und somit viele Menschen sterben lässt.
Für Ersteres würde man Punkte für die Helle Seite, für Letzteres Punkte für die Dunkle Seite erhalten. Somit sind wir auch schon beim nächsten grandiosen Spielelement von „Knights of the old Republic“: der Gesinnungswahl.
Jede Entscheidung wirkt sich auf den weiteren Spielverlauf aus, so erwartet gute Jedis ein ganz anderes Spiel als böse Recken. Auch das Spielende unterscheidet sich vom anderen. Wie sein Held derzeit gesinnt ist kann man an einer Leiste im Charaktermenü gut erkennen: Ist der Markierungspunkt an dem Balken recht weit oben im blauen Bereich, so neigt man eher zur hellen Seite, beim Gegenteil logischerweise zur dunklen Seite. Dieses System verpasst dem Spiel einen hohen Wiederspielwert, da es sich wie schon gesagt, sehr auf das Spielerlebnis auswirkt.
Später im Spiel wird man dann auch zum Jedi, was eigentlich das interessanteste am Spiel ist. Ab dann bekommt man endlich ein Lichtschwert und kann nun auch verschiedene Machtfertigkeiten anwenden.
Steuerung
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Die Steuerung ist sehr präzise, ist aber nur eingeschränkt frei belegbar, was mir allerdings nicht viel ausmacht, da ich mit den Standarteinstellungen sehr gut zurechtkomme.
Man schaut dem Helden beim Spielen von hinten über die Schulter und steuert ihn per W-A-S-D Tasten. Per Maus öffnet man Kisten, wählt eine Angriffsaktion aus oder spricht NPCs (computergesteuerte Spielfiguren) an.
Man kann das Spiel per Leertaste pausieren, was vor allem in Kämpfen sehr praktisch ist.
Auch das Inventar ist ganz gut gelungen, wenn es auch etwas übersichtlicher hätte sein können: So sind die verschiedenen Gegenstände nur in einer Leiste aufgelistet, die gegen Ende des Spiels schon sehr lang wird und man dann doch erst nach einer kleinen Sucherei den gesuchten Gegenstand findet. Neben dieser Leiste befindet sich ein Kästchen in dem eine Beschreibung des gerade angewählten Gegenstands zu finden ist und die eigentlich alle wichtigen Details zu diesen enthält.
Das Ausrüsten des Charakters erfolgt auch sehr einfach und schnell, da dieses Menü sehr übersichtlich gestaltet wurde. So gibt verschiedene Slots für Implantate, Helme, Handschuhe, Rüstungen, Energieschilde, Gürtel und Waffen.
Das einzige was ich an der Steuerung bemängeln kann, ist, dass mein Held ab und zu eine Kiste, die man eigentlich hätte öffnen können, einfach nicht öffnen konnte.
Aber sonst ist die Steuerung wirklich sehr gelungen und stoppt den Spielfluss in keiner Weise.
Kämpfe
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Wird die Party angegriffen, pausiert das Spiel automatisch, wodurch man sich erst einmal orientieren und die ersten
Angriffsaktionen planen kann. Bei den Angriffsaktionen steht einem eine große Palette an Möglichkeiten zu Wahl: So kann man etwa einen Gegner im Nahkampf mit dem Laserschwert vermöbeln, ihm per gezielten Blasterschuss den gar ausmachen oder ihn per Betäubungsgranate lahm legen.
Da man in den Kämpfen jederzeit pausieren kann, spielen sich diese nicht zu hektisch und man kann immer in Ruhe die nächste Aktion planen. Auch kann man immer zwischen den verschiedenen Partymitgliedern hin- und herwechseln und diesen Befehle erteilen.
In schwierigen Kämpfen muss man immer eine gute Taktik parat haben, denn ohne geht dort oft nichts. Das finde ich sehr gut, da man somit nicht einfach blind auf die Monster klicken braucht um zu gewinnen, sondern die Fertigkeiten seiner Spielfiguren geschickt einsetzen muss um zu siegen, was immer wieder eine neue Herausforderung und oft nicht gerade einfach ist. Zwar braucht man um starke Gegner zu bezwingen oft einige Anläufe, aber da man jederzeit speichern kann ist das kein Problem. Wenn man es dann geschafft hat, ist es immer wieder ein großes Erfolgserlebnis und man kann richtig stolz auf sich sein, die richtige Taktik entwickelt zu haben. Zwischen den Kämpfen muss man ab und zu ein paar Rätsel lösen, die aber nicht zu schwer sind und dadurch den Spielfluss nicht sehr beeinträchtigen.
Insgesamt gefallen mir die Kämpfe sehr gut und da man es immer wieder mit neuen Gegnern zu tun hat, geht die Abwechslung auch nicht so schnell verloren.
Party-Mitglieder
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Im laufe seines Abenteuers lernt der Held 9 Leute kennen, die sich seiner Party anschließen. Darunter sind menschliche Blasterschützen, Jedis, ein Wookie, eine Twi’lek (eine Alienrasse) und zwei Druiden. Diese haben alle ihre individuellen Fähigkeiten und ihre eigene Hintergrundgeschichte, was ich sehr gut finde, da die Kumpanen im Laufe des Spiels zu waren Freunden werden, nicht wie bei anderen Spielen nur neben einem herlaufen und einem in Kämpfen helfen. Dabei kann man selbst entscheiden, wen man in seine Gruppe aufnehmen will und wen nicht. Z.B. kann man die der Dunklen Seite verfallenen Jedi Juhani einfach töten oder wieder zur Hellen Seite bekehren, wodurch man eine sehr starke Mitstreiterin erhält.
Die Party besteht aus höchstens drei Charakteren: einem selbst und zwei Helfern seiner Wahl. Darum bleiben die Kämpfe stets überschaubar und enden nicht im Chaos mit viel zu vielen Kämpfern. Am Ende des Spiels empfiehlt es sich jedoch fast nur noch auf Jedis zuzugreifen, da diese einfach am stärksten sind.
Insgesamt gefallen mir alle Party-Mitglieder sehr gut, da man sie eigentlich alle im Spielverlauf gut gebrauchen kann und sie, wie schon gesagt, alle richtige Persönlichkeiten sind.
Planeten
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Mithilfe seines Raumschiffes, der Ebon Hawk, kann man zwischen den acht Planeten des Spiels beliebig hin- und herreisen. Dabei wird die ganze Reise durch eine stimmige Zwischensequenz dargestellt.
Die Planeten unterscheiden sich alle stark von einander: So landet man einmal auf dem von riesigen Bäumen bewachsenen Heimatplaneten der Wookies Kashyyyk, andermal auf dem ganz von Wasser bedeckten Planeten Manaan.
Alle Planeten haben ihre individuellen Einwohner, die einem auch gerne von der Geschichte ihres Planeten erzählen.
Auf den meisten Planeten gibt es riesige Außen- und Innenareale, die alle klasse dargestellt sind und auch sehr abwechslungsreich sind. Vor allem bei der Vegetation unterscheiden alle Planeten sehr stark von einander: Wachsen auf Kashyyyk noch riesige Bäume in die Lüfte, so ragen auf dem Wüstenplaneten Tatooine nur vereinzelt kleine verdörrte Sträucher aus dem trockenen Sand
Auch die Gegner unterscheiden sich von Planet zu Planet: Muss man auf dem Planeten Dantooine noch meist gegen Wölfe kämpfen, so machen einem auf Tatooine die Sandleute das leben schwer.
Auch die Ladezeiten zwischen den einzelnen Levelabschnitten sind sehr kurz gehalten und dabei wird immer ein informativer Text über das Spiel eingeblendet.
Ein weiterer guter Punkt ist, dass sich meist genügend Medikits in den Levels befinden, so dass man sich nur selten welche im Laden kaufen muss.
Da das Territorium meist durch Bäume oder Felswände begrenzt ist, kann man sich meiner Meinung nach nicht so richtig verlaufen. Nur in einer Stadt auf Manaan habe ich oft minutenlang nach dem gewünschten Ort gesucht.
Insgesamt sind die Planeten alle wunderschön geschaffen worden und es gibt überall etwas zu entdecken.
Waffen
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In „Knights of the old Republic“ gibt es sehr sehr viele unterschiedliche Waffen. So reicht die Auswahl von kleinen Blasterpistolen, über riesige Blastergewehren und normalen Schwertern, zu den wohl bekanntesten Waffen des Star Wars Universums: en Lichtschwertern. Alle Waffen haben ihre eigenen Angriffswerte, manche haben auch eine spezielle Modifikation, wie z.B. eine Giftklinge.
In Läden kann man sich für Credits teure Waffen kaufen. Ich habe davon aber eigentlich nie Gebrauch genommen, da diese erstens sehr teuer sind und man zweitens im Spielverlauf selbst meist stärkere Waffen findet.
Hochwertige Rüstungen, Gewehre, Schwerter oder Lichtschwerter kann man an einer Werkbank mit gefundenen Verbesserungsteilen verstärken, sodass z.B. ein Lichtschwert mehr Schaden anrichtet oder man mit einem Zielfernrohr für ein Blastergewehr bessere trifft.
Außerdem gibt es noch viele verschiedene Arten von Granaten, wie z.B. Splitter- oder Betäubungsgranaten, die in den Kämpfen oft sehr nützlich sein können.
Die Lichtschwerter sind meiner Meinung nach die coolsten Waffen, da es sie in verschiedenen Arten und Farben gibt und sie beim schwingen in der Luft auch ein passendes Surren erzeugen.
Charakterentwicklung
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Wenn einer seiner Helden durch erledigen von Monstern oder erfüllen von Aufträgen um ein Level aufsteigt, hat man zwei Möglichkeiten seinen Charakter zu verbessern. Entweder man überlässt das Steigern der Fähigkeiten dem Computer oder man übernimmt dies selbst, was ich sehr empfehlen würde, da der Computer oft unsinnige Talente steigert und es sehr wichtig ist einen gut ausgebildeten Helden zu haben, da die Kämpfe im späteren Spielverlauf doch oft sehr schwer werden.
Es gibt sehr viele verschiedene Talente, wie z.B. durchschlagskräftigere Attacken oder verbesserte Verteidigung. Auch die Charakterwerte sind sehr wichtig: Charaktere mit einem hohen Charismawert hat es etwa leichter seinen Gegenüber zu etwas zu überreden, starke Helden schlagen dagegen stärker zu.
Wenn man später im Spiel zum Jedi wird, ergeben sich wieder neue Möglichkeiten seinen Charakter zu verbessern. Dann erhält man nämlich Machtfähigkeiten, von einem durchschlagskräftigen Blitz, über Heilzauber zu einer Schutzaura gegen Machtangriffe.
Das ganze Talentsystem ist sehr motivieren, da es immer wieder anspornt weiter zu spielen um noch eine Stufe aufzusteigen, damit man eine neue Machtfähigkeit erlernen kann.
Ein weiterer sehr guter Punkt des Spiels ist, dass Charaktere, die gerade nicht mitkämpfen genauso viel Erfahrungspunkte erhalten, wie die anderen.
Dadurch ist passiert es nicht, dass man z.B. nur drei starke Charaktere hat und die restlichen mit einem großen Levelabstand dahinter liegen.
Allerdings kann jeder Held nur bis Stufe 20 aufsteigen, was aber kein Problem ist, da ich erst kurz vor Ende des Spiels diese Stufe erreicht habe.
Insgesamt heben die Entwickler die Charakterentwicklung wirklich sehr gut hinbekommen und es macht einfach Spaß zu sehen, wie die Gruppe immer stärker wird und es mit immer stärkeren Monstern aufnehmen kann.
Minispiele
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Dann gibt es da noch die drei verschiedenen Minispiele:
-Swoop Rennen: Eine Art Autorennen bei dem man mit seinem Swoop-Bike die Zeiten der Gegner unterbieten muss. Zu einem von diesen Rennen führt die Story hin, die anderen kann man freiwillig bestreiten und dabei auch noch einige Credits gewinnen.
-Pazaak: Ein Kartenspiel, das man freiwillig spielen kann und meiner Meinung nach recht langweilig ist. Man kann sein Deck im Laufe des Spiels weiter verbessern und mit gewonnen Spielen auch etwas Geld einstreichen.
-Sith jagen: Wenn man mit seinem Raumschiff von Planet zu Planet fliegt, wird man manchmal von Sith-Jägern angegriffen und muss diese per Bordkanone erledigen. Das ist aber sehr einfach, da nur ein Schuss genügt um ein Schiff zu zerstören. Wenn man es aber nicht schafft die Sith zu verjagen, fliegt das Raumschiff in die Luft und man muss den vorherigen Spielstand laden.
Insgesamt sind die Minispiele bis auf die Swoop-Rennen recht langweilig, lockern aber das Spiel etwas auf.
Fazit
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Für mich ist „Knights of the old Republic“ eines der besten Spiele überhaupt.
Die taktischen Kämpfe, die viele Abwechslung, die packende Story und vieles mehr machen einfach einen Heidenspaß und die freie Gesinnungswahl spornt zum noch einmal durchspielen an.
Da manche Kämpfe wirklich sehr schwer zu gewinnen sind, freut man sich umso mehr, wenn man den schier unbesiegbar geglaubten Gegner mit der richtigen Taktik dann doch bezwungen hat.
Ich habe das Spiel nun einmal auf der Hellen Seite durchgespielt und werde aber kaum Zeit haben es auf der Dunklen Seite auch noch zu spielen, da der zweite Teil in wenigen Tagen erscheinen wird und ich ihn mir mit Sicherheit kaufen werde.
Das Spiel ist mit einer Spielzeit von ca. 100 Stunden seinen Preis von 30€ auf jeden Fall wert, da man dafür ein einfach klasse Spiel und mit großer Langzeitmotivation erhält.
Das einzige was mir etwas fehlt ist ein Multiplayermodus, aber das ist weiter auch nicht allzu schlimm, da der Einzelspielermodus alleine schon einfach auf Dauer richtig fesselt
Wegen all der genannten Gründe bekommt das Spiel von mir natürlich klare fünf Sterne und eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!!
Viel Spaß beim Lesen, Bewerten und Kommentieren wünscht euch
Euer Andreas alias Tethra weiterlesen schließen -
Knights of the Old Republic
Pro:
sehr komplex
Kontra:
schwache Grafik
Empfehlung:
Ja
Zu Weihnachten war es wieder mal soweit, dass ich unter dem Baume eine interessante Version zum Zeitvertreib gefunden habe. Knights of the Old Republic hieß die Veranstaltung und hat mich doch ein wenig neugierig gemacht.
Nun ist es ja so, das das Leben eines Jedi von einem immerwährenden Konflikt zwischen der hellen und der dunklen Seite der Macht geprägt ist. Kaum hat man ein paar Mal die falschen Entscheidungen getroffen, schon ist man in den Fängen des Bösen und unrettbar für die strahlende Welt der Helden und Weltenretter verloren. Nicht so in Knights of the Old Republic. Hier hast Du die Wahl: Egal, ob Du dich für die Rolle des zynischen Tyrannen entscheiden oder dich als ehrenwerter Erlöser auf die Seite der Armen und Bedürftigen stellst – früher oder später führen beide Wege zum Ziel.
Ich startete meine Deine Karriere im Weltall mit der Erschaffung meines Charakters: Dabei hatte ich die Wahl zwischen einem Leben als Soldat (niedrige Intelligenz, hohe Kampfkraft), Kundschafter (redegewandt, aber körperlich schwach) oder Dieb (hohe Intelligenz, aber in Kämpfen kaum zu gebrauchen).
Rollenspiel-Einsteiger brauchen sich wegen der genretypischen Verteilung von Attributen, Zahlenwerten, Talenten und Charakterklassen keine Sorgen zu machen: Auf Wunsch erstellt das Programm automatisch eine Standardfigur, mit der man direkt loslegen kann.
Die Story
Die Story beginnt recht geradlinig: Du erwachst ohne Gedächtnis an Bord eines verlassenen Raumschiffs und schaffst es mit knapper Not, auf einem fremden Planeten notzulanden. Dessen Bewohner leben unter der Kontrolle der feindlichen Sith, die die gesamte Bevölkerung unter Quarantäne gestellt haben und ein Verlassen des Planeten somit unmöglich machen. Die erste Aufgabe ist, einen myste riösen Jedi namens Bastila zu finden und anschließend die Flucht anzutreten. Spätestens an diesem Punkt ist es mit der Linearität des Spiels vorbei: Im Laufe der 30 bis 40 Spielstunden wirst Du mit bis zu neun Verbündeten zehn verschiedene Welten besucht haben und wirst hoffnungslos in einen gigantischen Konflikt zwischen den Mitgliedern der Republik und den Sith verstrickt.
Dabei sorgen vor allen die unzähligen Nebenaufträge für Abwechslung: Diese reichen von der Teilnahme an Kampfturnieren bis hin zur Auflösung eines Mordfalls. Jede dieser so genannten Quests bringt Dir Erfahrungspunkte ein, die dazu führen, dass sich die Fähigkeiten Deiner Figur Stück für Stück verbessert.
Dabei sind in den meisten Situationen mehrere Vorgehensweisen möglich: Wer Konflikte lieber mit der Klinge als mit Diplomatie austrägt, kann dies tun, driftet dabei aber immer mehr zur dunklen Seite ab, was den weiteren Lauf der Handlung beeinflusst.
Einziges Manko des hervorragenden Rollenspiels ist die technische Umsetzung: Sound und Synchronisation sind gelungen, die Grafik dagegen bewegt sich nur auf mittelmäßigem Niveau. Umso erstaunlicher, dass sich trotz der durchschnittlichen Details in Kampfszenen immer wieder Ruckler bemerkbar machen, und das Spiel gelegentlich sogar komplett abstürzt.
Löblicherweise existiert für die gröbsten technischen Probleme mittlerweile ein Patch, der unter www.lucasarts.com heruntergeladen werden kann.
Systemvoraussetzungen:
Also ein Pentium mit 1 GHz, 256 MB Hauptspeicher und 3D-Karte mit 64 MB, 1 GB Festplattenspeicher sollte s schon sein – sonst stirbt man über dem Spielchen ab
Fazit:
Fazit Grafisch unspektakulär, aber unglaublich fesselnd und komplex; nicht nur für Star Wars-Fans weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Shija, 01.01.2005, 18:27 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Guter Bericht :) Würde mich über ne Gegenbewertung freuen^^
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Möge die Macht mit Euch sein !!!
Pro:
Einfach alles
Kontra:
Zu inaktive Kämpfe
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Community
Heute möchte ich mich zu einer weiteren Vorliebe bekennen und zwar bin ich auch ein großer Star Wars Fan. Früher habe ich diverse Spiele davon schon gespielt und neulich habe ich einen für mich ganz tollen Kauf bei Ebay gemacht. Ich konnte also dieses noch ziemlich neue Star Wars Spiel ersteigern und vom dem möchte ich euch heute berichten.
●●● Star Wars – Knight of the old republic ●●●
Zu Beginn dieses Spiels darf man erst einmal festlegen in was für eine Rolle man schlüpfen will, man hat die Auswahl zwischen den drei Charakterklassen Soldat, Gauner und Späher, der Gauner greift seine Gegner vornehmlich aus dem Hinterhalt an, der Soldat schätzt den direkten Kampf und der Späher lässt lieber andere für sich kämpfen und vergreift sich lieber an Sicherheitssystemen und Computern. Ich habe mich natürlich für den Soldaten entschieden.
Später im Spiel kann man sich dann noch für eine Laufbahn als Jedi entscheiden und man hat wieder die Wahl zwischen drei Charakterklassen Wächter, Gesandter oder Hüter oder man kann sich auf den Weg der dunklen Seite entscheiden. Was man letztendlich macht bleibt jedem Spieler selbst überlassen.
Aber man muss sich durch diese von Krieg bedrohte Zeit nicht alleine durchschlagen, den Hauptcharakter können bis zu 9 Gefährten begleiten, unter anderem Wookies, Roboter oder Aliens. Jeder Charakter ist sozusagen einzigartig und hat seine eigenen Fähigkeiten wie Schlösser knacken oder Überreden. Die Jedi und die Sith haben natürlich ihre eigenen Fähigkeiten wie Macht Stoß oder Blitze.
Dieses Spiel spielt in einer Zeit, die lange vor den ersten Filmen liegt, genau 4000 Jahre vor dieser Zeit und die Republik hat mal wieder große Sorgen und muss gegen die bösartigen Sith kämpfen. Als Spieler schlüpft man in die Rolle eines jungen Soldaten, dem man sogar selber einen Namen geben darf und macht sich an Bord eines großen Schiffs der Republik im Auftrag gegen den Sith Krieg.
Leider muss dieses Schiff große Verluste im Kampf erdulden und droht letztendlich zerstört zu werden, hier beginnt nun auch die Geschichte des aktiven Spielens, ihr müsst also von dem Schiff mittels einer Rettungskapsel entkommen und nachdem euch das Spiel mit der Steuerung vertraut gemacht hat, macht ihr euch auf den Weg dorthin. Unterwegs trefft ihr auch schon auf euren ersten Begleiter mit dem Namen Carth, dieser erzählt euch von der Jedi Bastilla die sehr wichtig für die Republik ist und die auch an Bord des Schiffes ist.
So begebt ihr euch nach einigen Kämpfen mit Sith Soldaten an Bord einer Rettungskapsel, den drohenden Kampf gegen einen Sith übernimmt zum Glück Bastilla und ihr könnt weiter flüchten, an der Kapsel angekommen rettet ihr euch mit dieser auf den Planten Taris, der eine einzige große Stadt ist.
Dort wacht ihr nach einer langen Zeit erstmal aus euerem Koma auf, der Absturz war dann doch zu heftig, Carth hat derweil für euch einen Unterschlupf gefunden und macht euch mit den Neuigkeiten vertraut. Bastillas Kapsel ist auch auf Taris gelandet doch von ihr fehlt jede Spur, ihr müsst sie unbedingt finden bevor dies die Sith tun die dummerweise noch den gesamten Planten kontrollieren und eine Weltraumbarriere aufgestellt haben, das heißt kein Schiff darf den Planten verlassen.
Der weitere Weg ist natürlich die Befreiung Bastillas, aber unterwegs trefft ihr auf etliche Nebenquests die ihr machen oder lassen könnt, für jeden erledigten Quest und getötete Gegner bekommt euer Charakter und seine Freunde Erfahrungspunkte und ab einer gewissen Zahl steigt ihr in eurem Level auf.
Dann kann man die Fähigkeiten und Talente der Charaktere steigern und verändern, zudem wird auch eure Lebensanzeige größer, das war aber noch lange nicht alles, denn ihr könnt eure Charaktere komplett ausrüsten, von Handschuhen, über Rüstungen und sogar Waffen und Kopfbekleidungen.
Diese Sachen kann man bei diversen Händlern kaufen, genauso wie die sehr wichtigen Medipaks die euere Wunden heilen. Es gibt ziemlich viele verschiedene Waffen und Ausrüstungsgegenstände die ich jetzt gar nicht alle auflisten könnte selbst wenn ich das wollte, aber das muss man sich einfach selber ansehen.
Später im Spiel hat man dann sogar ein eigenes Raumschiff, die Ebon Hawk mit der man dann zu den verschiedenen Planeten reisen kann, unter anderem gibt es die folgenden Planeten: Den Wüstenplaneten Tatooine, den Wasserplaneten Manaan oder Kashyyyk, die Heimatwelt der Wookies
So bietet dieses Spiel extrem viel Abwechslung was nicht nur die einzelnen Abschnitte betrifft, sondern auch die ganze Handlung, denn je wie ihr euch in bestimmten Momenten entscheidet verläuft dann auch das ganze Spiel weiter.
Durch erworbene Credits, die ihr bei toten Gegnern oder in Kisten findet könnt ihr euch weitere Sachen kaufen und eure bisherigen Waffen oder Rüstungen sogar auf einer Werkbank aufrüsten, wie gesagt das Spiel ist echt sehr komplex was die vier CDs auch rechtfertigt.
Die Kämpfe laufen zwar in Echtzeit ab, man kann aber den Kampf mittels der Leertaste jederzeit anhalten um den Charakteren neue Befehle zu geben. Maximal vier Angriffe können die Charaktere hintereinander ausführen, man muss aber auch auf die Lebensenergie achten und notfalls Medipaks einwerfen.
Alleine die Hauptstory verschlingt schon über 40 Spielstunden und wer noch alle Nebenquests lösen will, der verbringt schon mal über 100 Stunden an diesem tollen Spiel, das ist wirklich beeindruckend. Man sollte dieses Spiel sogar mehrmals durchspielen um wirklich alles probieren zu können, z.B. kann man einmal als guter Jedi und ein anderes als dunkler Lord der Sith agieren.
Um dem Ganzen noch eines drauf zu setzen, verfügt dieses Spiel über viele Videosequenzen die den Spielspaß und die Spannung noch einmal ankurbeln und auch fantastisch aussehen, so ist der Kinofilm perfekt.
●●● Die Grafik ●●●
Neben der fantastischen Story, dem super Gameplay und dem riesigen Spielspaß ist wohl die Grafik das spektakulärste an diesem Spiel, denn man könnte gerade meinen man nimmt an einem richtigen Star Wars Kinofilm teil.
Durch die perfekten Animationen die alle sehr flüssig ablaufen und der bombastischen Grafikeffekte wirkt das Spiel eher wie ein Film statt als ein Spiel und es hat mich wirklich sprichwörtlich aus dem Sessel gehauen, wohl einer der besten Grafiken, die ich bis jetzt in einem PC Spiel gesehen habe. Die Grafik ist einfach faszinierend und das ganze Spiel kommt sehr realistisch herüber.
●●● Der Sound ●●●
Aber auch die Musik und die Soundeffekte sind absolut nicht zu verachten und sind genauso wie die Grafik einfach Filmreif, sie tragen noch ihren Teil dazu bei, dass dieses Spiel so authentisch wirkt, natürlich ist das Spiel komplett in deutscher Sprachausgabe, man kann aber auch Untertitel einschalten.
Wenn man noch eine passende Anlage verfügt und diese mit seinem PC verbinden kann, z.B. eine 5.1 Anlage, dann hat man ein wirkliches Kinoerlebnis und ist mitten drin statt nur dabei.
●●● Die Steuerung ●●●
Gespielt wird dieses Spiel aus einer Kombination von Maus und Tastatur, man kann fast alles anklicken mit der Maus, nur laufen muss man mit der Tastatur, auch bei Kämpfen wird mit der Maus ausgewählt.
Die Steuerung ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig aber nach einer kurzen Spielzeit ist man schon richtig gut drin. Wenn man es einmal kann, dann gehen einem die Aktionen und Manöver sehr leicht von der Hand was den Spielspaß ungemein steigert.
●●● Der Preis ●●●
Ich habe dieses fantastische Spiel für nur 30 Euro bei Ebay erstanden und es war in einem super Zustand, da kann man wirklich nicht meckern, denn für diese 30 Euro erhält man etliche tolle Spielstunden.
Der Normalpreis soll bei ungefähr 50 Euro liegen, wobei ich dieses Spiel weder im Saturn noch im Media Markt gefunden habe. Aber Gott sei Dank habe ich es dort nicht gefunden, sonst hätte ich womöglich noch zuviel für dieses Spiel bezahlt wobei es durchaus auch 50 Euro wert ist.
●●● Zusammenfassung ●●●
Genre: Rollenspiel
Entwickler: Bioware
Anbieter: Activision Deutschland GmbH (DE)
Webseite: http://www.lucasarts.com/produ
USK: ab 12 Jahren
Termin : 04.12.2003
Preis: € 49,-
Sprache: deutsch
Schwierigkeit: variabel
Hardware:
Benötigt:
Prozessor: Pentium 1500 Mhz
Arbeitsspeicher: 128 MB
Grafikkarte: 32 MB
Empfohlen:
Prozessor: Pentium 2500 Mhz
Arbeitsspeicher: 512 MB
Grafikkarte: 128 MB
●●● Meine Meinung ●●●
Ich bin ein großer Freund von Rollenspielen und befinde mich nun schon seit Jahren im Star Wars Wahn, dieses Spiel ist das erste Star Wars Rollenspiel und es kann viel mehr als sich nur sehen lassen, meiner Meinung nach ist den Entwicklern ein wirklich gigantisches Spiel gelungen.
Hier erhält der notorische Spieler alles was sein Herz begehrt, eine wirklich tolle und spannende Story, eine Vielzahl an Quests und Nebenquests, eine fantastische Grafik und ein Kinosound der Extraklasse und natürlich eine Menge an verschiedenen Waffen und Gegenständen, was will man also mehr?
Mich hat dieses Spiel so richtig in seinen Bann gezogen und ich verbringe täglich mehrere Stunden davor und bin noch lange nicht am Ende, worüber ich auch sehr froh bin, aber auch wenn ich es mal durchhabe, dann werde ich es sicherlich noch einmal auf der bösen Seite spielen.
Die Story ist richtig packend und auch der Rest des Spieles ist super und realistisch gemacht, nur eines finde ich schade und zwar, dass die Kämpfe nicht direkt selber ausgetragen werden können, aber dafür werden diese wohl zum komplex sein.
Ansonsten ist dieses Spiel mehr als nur gelungen und stellt für mich den absoluten Höhepunkt der Star Wars und Rollenspiele dar, bald kommt ja auch der zweite Teil des Spieles heraus, den ich mir auch sicherlich kaufen werde.
Wenn man hier mehr als 5 Sterne vergeben könnte, ich würde es bei diesem Spiel tun, denn es ist einfach nur fantastisch, somit vergebe ich eine Top Bewertung mit 5 Sternen und spreche natürlich eine Empfehlung aus.
Schaut euch doch mal einen Trailer von dem Spiel an oder kauft es euch selber, ihr werdet es sicherlich nicht bereuen --- Möge die Macht mit euch sein!
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren, für konstruktive Kritik bin ich immer dankbar.
Ich poste meine Berichte auf anderen Plattformen, unter dem gleichen Namen.
●●● 16.07.2004 6Hades6 ●●● weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Sarah_C_K_one, 19.07.2004, 14:33 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
...ist zwar nichts für mich, Dein Bericht ist aber wirklich toll :o)
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anonym, 16.07.2004, 15:10 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Hi, 1. klasse Bericht, dürfte viel Mühe gemacht haben ... 2. Medipacks, das erinnert mich doch an Tomb Raider, lach ... 3. Star Wars-Wahn, na ja, den habe ich nicht mehr, aber als die Filme damals in den Kinos liefen bzw. auf Video erschienen sin
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Spüre die Macht, verändere das Schicksal der Galaxis
Pro:
Tiefe, Vielfalt, Grafik, Sound, Atmosphäre, Spielspaß, Story
Kontra:
Mehrfachverwendung von Nebencharakteren
Empfehlung:
Ja
Der Boc ist ein begeisterter Rollenspieler, sowie ein enthusiastischer Star Wars Fan. 2 Gründe, die dafür sprechen, dass er dieses Spiel hat besorgen müssen. Eigentlich wollte er ja das MMORPG Star Wars Galaxies aber mangels Zeit hat er sich doch für ein einfaches Singleplayerspiel entschieden. Aus der Sicht des Bocs ist ein Rollenspiel an einem Spieltisch mit Freunden, immer dem Computer vorzuziehen, das heißt jedoch nicht, dass es keinen Spaß machen kann, sich von seinem elektronischen Freund in ferne Galaxien entführen zu lassen.
-----Zum Spiel-----
**Geschichte: 4000 Jahre vor der Machtübernahme durch das galaktische Imperium: Die Republik ist gerade in einer Phase, in welcher sie sich von dem Krieg gegen die Mandalorianer (bekannt ist von ihnen wohl die Rüstung Boba Fetts) erholen muss. Ruhe gibt es jedoch keine, die Sith erstarken immer mehr. Diener der Dunklen Seite der Macht, die vor allem nach der Herrschaft über die „Wertlosen“ streben. Unter dem Sith Lord Revan und seinem Schüler Lord Malak, eroberten und zerstörten sie bewohnte Welten in großen Teilen der Galaxie. Der Jediorden, Hüter des Friedens und der Gerechtigkeit, hat sich entschlossen, der Gefahr, die von den beiden Lords mit ihrer scheinbar in Nullzeit entstehenden Flotte und ihrem raschen Zuwachs an Anhängern (verführerisch die Dunkle Seite ist) ausgeht, die Stirn zu bieten. Zu diesem Zwecke hat die Republik eine kleine Flotte geschickt um die Blockadeflotte um den Planeten Taris anzugreifen, auf der sich beide Sith Lords befinden. Angeführt von der jungen Jedi Bastilla, die unglaubliches Talent in der Kampfmeditation gezeigt hat, stellt sich diese Gruppe den übermächtigen Sith. An Bord des Flagschiffs, der Endar Spire ein junger, scheinbar unbedeutender Passagier, der die Geschichte in diesem Krieg maßgeblich beeinflussen soll. Sein Name: Unbekannt, bis der Spieler ihm einen gegeben hat, ebenso wie Geschlecht, Rasse und Aussehen.
Das Glück in der Schlacht ist nicht auf der Seite der Jedi, der junge Held wacht in der Evakuierungssequenz der Endar Spire auf...
**Spielsystem: Es wurde erst vor kurzem ein System basierend auf den D&D Regeln für Star Wars entwickelt, allerdings ist in diesem Spiel das abgespeckte D&D 3 Regelwerk verwendet worden. Basierend auf wenigen Fertigkeiten, die man steigern kann, 20 Charakterlevels, Charakterklassen und Sonderfertigkeiten/Machtkräften. Die körperliche Verfassung wird über Vitality Points gehandhabt, wie in fast allen Rollenspielen. Verliert ein Charakter alle VP fällt er bewusstlos um, ist die gesamte Gruppe bei 0 VP so ist das Spiel verloren. Natürlich kann man aber an fast beliebiger Stelle speichern.
Zu Beginn kann der Spieler seinen Charakter zusammenstellen, es gibt eine große Auswahl was das Aussehen betrifft, sowie die Wahl zwischen 3 Klassen: Soldat, Scout, Schurke. Jede dieser Klassen hat ihre Stärken, ich habe den Schurken gewählt, welcher viele Fertigkeitspunkte, hohe Defence, sowie einen hinterhältigen Angriff bekommt, was ich für sehr nützlich im Spielverlauf halte. Einen Soldaten kann ich nicht empfehlen, da man da schon gegen Anfang 2 sehr starke in die Gruppe bekommt.
Während des Spiels vergrößert sich der Kreis derer, die mit dir reisen. Bis zu 9 sehr unterschiedliche Charaktere, die alle eine ausgeprägte Geschichte haben begleiten den Helden durch die Galaxis. Allerdings können immer nur 3 gleichzeitig auf Tour gehen, die anderen warten in der Basis ( meist das eigene Raumschiff im Raumhafen). In den meisten Situationen kann die Gruppe schnell durchgetauscht werden, der Hauptcharakter bleibt aber immer fest dabei.
Für erledigte Aufgaben bekommen alle Gruppenmitglieder Erfahrungspunkte (XP), die dazu verwendet werden, eine neue Stufe zu erreichen. Je höher die Stufe, desto mehr Fertigkeiten, Fähigkeiten und VP hat der Charakter, also desto mächtiger ist er. Ist zu Beginn ein Kopfgeldjäger noch ein Problem, so ist gegen Ende auch eine Gruppe von dunklen Jedimeistern kein unüberwindbares Hindernis.
Jederzeit kann durch drücken der Leertaste das Spiel unterbrochen werden. Man kann jedoch immer noch Befehle erteilen und durch seine Gegenstände blättern ob man nicht was nützliches findet. Die Charaktere kämpfen zwar nach einstellbaren Scripten selbstständig, man kann ihnen jedoch auch direkt Befehle erteilen, was oftmals sehr hilfreich ist. Zur Orientierung hat man ein ausführliches Tagebuch, sowie eine Karte auf der alles wichtige verzeichnet wird. Man muss sich also nicht alles merken.
**Orte, Charaktere, Gegenstände, Abenteuer; Kurz die ganze Vielfalt:
Ein Rollenspiel lebt natürlich von seiner Tiefe und seiner Vielfalt. Hier hat Knights of the Old Republic einiges zu bieten. Abwechslungsreiche Welten, hochinteressante Charaktere, die nicht nur oberflächlich sind, sondern tiefe Bindungen mit einem eingehen können, mystische und hochtechnisierte Gegenstände, sowie die ganze Palette an verschiedenen Questen wurden in das Spiel hineingepackt. Und in allem steckt das Flair von Star Wars. So gibt es Swooprennen, die dem leeren Geldbeutel sehr weiterhelfen können, Kopfgeldjagden und vieles mehr. Man hat mit einer Vielzahl von verschiedenen Aliens zu tun, die alle ein sehr unterschiedliches Temperament haben. Vieles ist mit Gewalt lösbar, allerdings gibt es bessere Möglichkeiten, die dann auch entsprechend mit XP oder Sondergegenständen belohnt werden.
Über Langeweile konnte ich mich auf jeden Fall nicht beklagen. Nach mehr als 30 Stunden fesselt mich das Spiel immer noch, bis zum Ende konnte ich auch nach dieser Zeit nicht vordringen, was für Rollenspiele nicht ungewöhnlich ist.
**Die Macht: Natürlich muss in einem Spiel, das in der großen Zeit der Jedi spielt, die Macht eine Rolle spielen. Der Spielercharakter ist auch kein so normaler Mensch, wie es zunächst den Anschein hat. Eine solch starke Machtsensitivität haben die Meister schon lange nicht mehr gespürt. So darf der Spieler dann auch trotz seines hohen Alters zur Jediausbildung nach Dantooine, wo ihm die Wege der Macht beigebracht werden. Hier lernt man das Wesen der Jedi und die Helle Seite der Macht kennen. Allerdings gibt es auch eine Akademie auf Korriban, der ältesten Sith Kolonie der Galaxie, wo viele alte Lords begraben liegen. Hier kann man sich der Dunklen Seite öffnen. Allerdings entscheiden nur die Handlungen des Spielers über seine Zugehörigkeit und nicht die seiner Lehrer. Man selbst hat die Verantwortung gegenüber der Macht.
Je nach Stärke der Zugehörigkeit zu einer Seite werde die Fähigkeiten dieser verbilligt und die der andere verteuert, es wirkt sich also regeltechnisch aus, sowie auf das Verhalten der Mitstreiter und der anderen Charaktere. Am Ende versammeln sich 4 Jedicharaktere, ausgewogene Kräfte und vielleicht auch den ein oder anderen auf der anderen Seite zu haben sind für den Erfolg sicherlich dienlich.
**Storydesign: Nach dem Anfangsszenario auf Taris, wo man viele kleine Aufgaben erledigt unter der Hauptaufgabe Bastilla zu befreien und Taris zu verlassen, startet eine Kampagne. Visionen plagen dich und Bastlila, ihr seht fremde Orte auf verschiedenen Welten. Der Jediorden findet heraus, dass die Sith Zugang zu einer Anlage namens Sternenschmiede haben. Die Kampagne ist, diese Anlage zu finden. In diese Gliedern sich Unteraufträge, teils linear aus dem Großziel entspringend, teils sehr komplex durch verschieden Charaktere und persönliche Ziele motiviert. Durch dieses Design bleibt immer eine Motivation erhalten weiterzumachen, es ist jedoch der Reiz da alles zu erforschen. Das Design kann ich nur loben, vor allem, da auch die Hauptstory sehr gut ausgearbeitet ist und so einige Überraschungen bereithält.
**Zusammenfassung: Das gesamte Design des Spiels ergibt ein ausgezeichnetes Computerrollenspiel mit dem besonderen Star Wars Flair. Es ist aus dieser Hinsicht vol und ganz zu empfehlen.
-----Grafik&Performance-----
Zur Grafik kann ich sagen, dass es zweifellos realistischere gibt, allerdings kaum bessere. Eine freie 3D Ansicht gibt eine realistische Perspektive. Die Modelle sind sehr detailliert, die Texturen schön anzusehen. Wenn man über die Planeten läuft, ist dem Spaß nicht durch stark begrenzte Sichtweite Grenzen gesetzt. Da man auch auf 4 GB nur eine begrenzte Zahl an Texturen verwenden kann, haben Nebencharaktere oft gleiches Aussehen, vor allem die „Statisten“, mit denen der Spieler nichts zu schaffen hat. Dieses Manko wird allerdings durch die fantastische Spielbarkeit wieder wett gemacht. Die Ladezeiten liegen unter 10 Sekunden, dadurch ist ein flüssiges Spielen möglich. Oft werden Spiele durch die lange Warterei langweilig, deshalb möchte ich hier ein großes Lob aussprechen.
Schön anzusehen sind die Oberflächen von glänzenden Gegenständen, für eine vor Ort gerenderte Grafik bin ich sehr zufrieden. Natürlich kann es nicht mit zeitaufwendig gerenderten Raytrayce Maps mithalten allerdings wirkt es sehr realistisch.
Für den wirklichen Spaß sollte man allerdings dann auch eine ähnliche Konfiguration wie ich besitzen (Athlon XP 2600+, 512 MB Ram, Radeon 9600 Pro) da ansonsten Abstriche bei der Performance gemacht werden müssen, die mangels großer Action den Spielspaß trüben kann. Leicht darunter könnte noch funktionieren, man muss dann aber wahrscheinlich gelegentlich mit Speichermangel rechnen was zur Spielbeendigung führt.
-----Sound-----
Der Sound trägt wieder hervorragend zur Stimmung bei. Alles passt: Hintergrundgeräusche, Musik, Stimmen. Alle Texte werden gesprochen, so dass man sich das lesen fast sparen kann. Für die Aliensprachen haben die Hersteller allerdings nur wenige Phrasen aufgenommen, so dass diese sich sehr oft wiederholen und zweifelsfrei nicht wirklich das Aussagen was als Übersetzung drunter steht ;-) Aber auch hier tut das dem Spielspaß keinen Abbruch. Die Tatsache, dass die Mehrzahl der Charaktere ausgeprägte Konversation mit einem führen kann mit charakteristischer Stimme macht einen Großteil des Spaßes aus. Dazu die bekannten Geräusche aus dem Star Wars Universum und schon ist man mittendrin.
-----Bedienung-----
Kurz gesagt, ich steuere das gesamte Spiel mit der Maus und hab kein Problem damit. Die Tatsache, dass man nicht schnell reagieren muss, setzt die Prioritäten ganz anders als bei den meisten anderen Spielen. Hier muss eine Möglichkeit gegeben sein die Überfülle an Informationen im übersichtliche Format zu dokumentieren. Das ist hier sehr gut gelungen. Die Gegenstände sind nach ihren Eigenschaften geordnet, so dass man nach einiger Zeit immer den richtigen findet. Die Quests sind übersichtlich aufgeschrieben, so dass man sich immer Informationen über mögliche Aufträge holen kann.
Das Spiel hat ein ganz besonderes Schnellreisesystem. Ist keine abgeschlossene Tür oder wildes Gebiet zwischen der Basis und dem momentanen Standort, kann man per Knopfdruck zu dieser zurückreisen, wo man sofort geheilt wird. Das spart viel Zeit und auch ein paar Medpacks. Unter denselben Umständen kann man einzelne Gruppenmitglieder austauschen und hat so immer den Spezialisten zur Hand. Ich kann nur sagen, hier ist alles sehr spielerfreundlich. Man sollte allerdings schauen, dass man sich durch diese Großzügigkeit der Programmierer nicht den Spielspaß verdirbt. Die Tatsache, dass man immer speichern kann, verführt einen leicht dazu, nicht genau zu überlegen, sondern zu probieren.
-----Fazit-----
Die Fülle eines Rollenspiels ist zu groß um es in einem kurzen Bericht vollständig zu erfassen. Da müsste schon fast eine Diplomarbeit her. Allein diese Tatsache zeigt jedoch, wie viel Potential in einem solchen Spiel steckt. Intellektuelle Herausforderung, Spannung, Unterhaltung, wunderschöne Grafiken und die Atmosphäre der Galaxis weit, weit entfernt lassen einen die Welt hier vergessen. Auf 4 CDs kommt eine fremde Welt auf den heimischen PC. Mittlerweile sollten schon weniger als 45 Euro dazu reichen, diese davon zu überzeugen. Ein allzugroßer Profi muss man nicht sein. Die Rätsel sind leicht und die Kämpfe auch keine zu große Herausforderung.
Der Boc empfiehlt nur sich nicht ganz darin zu verlieren und auch an sein Leben hier zu denken, könnte es bei diesem Spiel wohl passieren.
10.23.2004__bocdanovic weiterlesen schließen -
STAR WARS: KotoR ------ ALLES WAS IHR WISSEN MÜSST !!!
Pro:
- GAMEPLAY - LANGZEIT
Kontra:
- VERPACKUNG
Empfehlung:
Ja
Yoda’s Urgroßeltern waren möglicherweise gerade geboren als einer der wildesten Kriege in der Galaxie herrschte. Eine wichtige Figur in der Geschichte spielt ein gewisser Darth Malak. Da wir aber nicht zuviel verraten wollen gehen wir nur auf die anfängliche Story des Spiels ein. Die restliche Story sollte jeder selbst erleben.
Schaffe, Schaffe, Helden basteln
Bevor euer Abenteuer beginnen kann, müsst ihr euren Charakter erstellen. Da Knights of the Old Republic ein reinrassiges Rollenspiel ist, habt ihr die Qual der Wahl. Die anfänglichen Spielerklassen sind Gauner, Späher und Soldat in jeweils einer weiblichen und männlichen Variante. Für Anfänger eignet sich der Soldat sehr gut. Nach dieser grundsätzlichen Auswahl legt ihr das Gesicht eures Charakters fest und es werden die ersten Attribute verteilt. Verschiedene Punkte wie Stärke, Charisma und Verfassung dürfen auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Im weiteren Verlauf des Spieles lassen sich weitere Werte aufbauen oder erweitern. Da lässt auch das Bioware Spiel vollkommen freie Hand. Danach dürfen spezielle Fähigkeitenpunkte plaziert werden, die ebenfalls nach und nach verbesserbar sind. Darunter fallen Sachen wie Computer, Sprengstoff, Heilen und einige mehr. Obwohl der Titel ein Rollenspiel ist, hat Bioware versucht das Spiel nicht zu komplex zu machen. Deshalb kann es passieren, dass ihr den einen oder anderen Wert aus anderen Spielen vermissen werdet. Da euer Charakter noch einige Besonderheiten lernen kann wie Verstärkter Angriff und Erweiterte Blasterkenntnisse, kommt ihr in ein noch weiteres Menü zum Verteilen von Punkten. Danach habt ihr es aber geschafft. Nun wird der Name noch festgelegt und der ganze Vorgang bestätigt. Sollte euch das zu Viel sein, dann kann der ganze Vorgang automatisiert werden und sogar einen Zufallsnamen bekommt ihr spendiert. Diese hören sich stellenweise richtig gut an. Als hätte der gute George Lucas selbst Hand angelegt.
Unsanfter Start
Euer Charakter erwacht aus einer Bewußtlosigkeit und wird direkt von einem republikanischen Soldaten „begrüßt“. Schnell wird euch klar, dass die aktuelle Situation nicht unbedingt das ist was man sich wünscht. Das Schiff auf dem ihr euch befindet wird von Sith Fliegern angegriffen und wurde bereits infiltriert. Diese ersten paar Minuten sind das Tutorial, das direkt ins Spiel verankert ist. Entweder ihr lasst euch die wichtigsten Funktionen erklären oder legt direkt los. Die ersten Kämpfe gestalten sich sehr einfach und bieten einen guten Einstieg in das Kampfsystem von Knights of the Old Republic. Anhand eines kleinen Beispiels erkläre ich das mal, damit man einen besseren Eindruck von dem Spiel bekommt:
Ihr lauft durch einen Komplex und begegnetet einem Gegner. Genau in diesem Moment, wo ihr den Gegner sichtet pausiert das Spiel. Nun legt man seine Angriffsbefehle fest. Dafür gibt es drei verschiedene, kleine Spalten. Die linke ist für die normalen Angriffe zuständig. Dort kann man durchschalten und aus den verschiedenen Angriffen wie dem verstärkten Angriff und Anderen wählen. Sobald ihr ein Jedi seid oder einen solchen in eurer Gruppe habt kann dieser über die mittlere Spalte noch zusätzlich Machtbefehle ausführen. Das reicht von der Heilung bis zum Betäuben der Gegner. Droiden können auch über diese mittlere Leiste befehligt werden. Als guter letzt bleibt die rechte Seite übrig für verschiedene Items. Solche können Granaten sein. Von diesen gibt es sehr viele unterschiedliche zu kaufen und zu entdecken. Neben den normalen Splittergranaten gibt es Betäubungsgranaten, Schallgranaten und viele mehr. Zu beachten ist aber, dass nicht jede Granaten für jeden Gegner geeignet sind. Anhand eigener Erfahrungen wird man das aber früh genug merken. Nachdem die Auswahl getroffen ist hebt ihr die Pause auf. Nun beginnt der eigentliche Kampf der nun teilweise in Echtzeit, aber auch in Runden abläuft. Die Angriffe sind nach dem Letzteren ausgerichtet. Präsentiert werden die furiosen Fights aber so, dass ihr denkt man spielt in Echtzeit. Maximal vier Befehle könnt ihr gleichzeitig einem Charakter geben, die er dann nach und nach abarbeitet. Eine Pause einlegen dürft ihr jederzeit im Kampf, um noch mal die Planung zu überarbeiten. Um den Kampfstatus zu erfahren erscheinen kleine Zahlen über den Figuren, rote deuten Schaden an und grüne Heilung. Ein Klick auf dem Gegner zeigt dazu noch seine derzeitige Lebensenergie. Da eure Gruppe auf nur 3 Personen beschränkt ist, könnt ihr schnell in einen bösen Hinterhalt geraten und sterben. Der Tod eines Charakters bedeutet aber nicht das Ende. Sollte maximal eine Person den Kampf gewinnen, dann werden die anderen nach kurzer Zeit wiederbelebt bzw. erwachen aus ihrer Bewußtlosigkeit. Daran erkennt man sehr gut, dass der Schwierigkeitsgrad sehr fair ist. Anfänger werden zwar einige Kämpfe auf dem normalen Schwierigkeitsgrad wiederholen müssen, aber die Kämpfe sind insgesamt, wie auch die Rätsel, sehr fair angelegt und jederzeit lösbar.
Wie es sich für jedes gute Rollenspiel gehört, gibt es in Knights of the Old Republic sehr viele unterschiedliche Gegenstände. Das fängt an mit den kleinen Sachen wie Medipacks und weiteren Medizinen. Solltet ihr vergiftet sein, gibt es auch ein entsprechendes Item, welches euch heilen kann. Um an solche Sachen zu kommen geht ihr einen der diversen Händler besuchen und bezahlt mit euren hart erarbeiteten Credits. Ein anderer Weg an solche Sachen zu kommen ist es den Besitzer des Ladens mit Hilfe der Macht zu bequatschen und euch die Ware so auszuhändigen. Des Weiteren haben die meisten erledigten Gegner einige Items und sogar Waffen in ihrem Gepäck. Es wird euch sehr oft passieren, dass ihr die gleiche Waffe findet die ihr bereits habt. Diese könnt ihr dann verkaufen, um ein paar Credits zu bekommen. Besonders fällt auf, dass euch anfänglich ständig das Geld ausgeht oder ihr euch die meisten Items gar nicht leisten könnt. Das sollte euch aber nicht stören, denn das ändert sich bereits recht früh. Die bedeutenden Items bekommt man sowieso auf einem anderen Weg. Euer Inventar ist eigentlich unbegrenzt aber um bestimmte Gegenstände nutzen zu können braucht ihr die vorausgesetzten Fähigkeiten. Sollte dies nicht der Fall sein, habt ihr Pech gehabt und müsst warten. Da das Star Wars Universum fast unendlich groß ist, gibt es auch entsprechend viele Waffen. Neben normalen Schwertern - in verschiedenen Ausgaben - gibt es sehr viele unterschiedliche Blaster und Rifles. Die Granaten erwähnte ich bereits eingangs, aber die wichtigste Waffe im Spiel ist ganz klar das Lichtschwert. Bereits im ersten drittel dürft ihr solch eins für euren Hauptcharakter benutzen. Rüstungen, Handschuhe und ähnliche Gegenstände lassen eure Figur nicht nur besser aussehen sondern verbessern ganz nebenbei eure Attribute. Netter Nebeneffekt.
Vor allem „Krieg der Sterne: Das Imperium schlägt zurück“ und „Rückkehr der Jediritter“ begeisterten das Publikum Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre durch die fortschrittliche Technik, die grandiose aber auch verträumte Story und eine perfekte Atmosphäre. Damals hat George Lucas Filmgeschichte geschrieben, die man nie vergessen wird, aber Knights of the Old Republic würde ideal in das Bild der Filme passen. Zwar ist die Story viel früher angesiedelt, trotzdem springt der Funken direkt vom Start an auf den Spieler über. Das Intro mit den fliegenden Buchstaben und der original Filmmusik von John Williams ist der Auftakt für ein gigantisches Abenteuer. Anfangs seid ihr auf einem Planeten gefangen, der von den Siths kontrolliert und belagert wird. Eure Aufgabe ist es eine Jedi Padawan Schülerin zu retten, die in die Hände einer miesen Bande gefallen ist. Um dies zu meistern müssen einige andere Aufgaben gelöst werden, die sich fließend in das Szenario integrieren. Entweder ihr macht euch direkt auf den Weg um die ersten Anstrengungen zu machen, um die gute Frau zu retten oder erkundigt den kleinen Stadtteil, in dem ihr euch bewegen dürft. Auf der Straße bewegen sich überall Sith Patrouillen, die bisher keinen Verdacht gegenüber euch hegen. Neben den Soldaten begegnet ihr aber auch den Bürgern von Taris. Ihr erfahrt nebenbei von einer schrecklichen Seuche, die in den Slums wütet. Damit verbunden gibt es eine Nebenquest. Ein Wissenschaftler bietet euch ein Serum, das in den Händen der Banden liegt, zu besorgen damit er kostengünstig das Serum vervielfältigen kann. Erledigt ihr diese Quest dann bekommt ihr Punkte auf der Hellen Seite der Macht gutgeschrieben. Auf dem Weg raus aus dem Laden des Wissenschaftlers spricht euch aber ein dunkler Geselle an, der euch für das Serum mehr als nur den Dank anbieten will. Übergebt ihr später ihm das Serum dann steigen eure dunklen Gedanken und ihr werdet eher in die Richtung der dunklen Seite der Macht gezogen. Das ist aber schon eine größere Veränderung. Bereits in Gesprächen können eure Machtströmungen einfließen. Helft ihr einem Mann auf der Straße gegen Kopfgeldjäger und tötet ihn weil er keine Belohnung zahlen kann, dann gibt dies weitere Punkte für das Böse. Lasst ihr ihn aber laufen und macht auf Gut dann hagelt es helle Zähler. Solche Entscheidungen müsst ihr teilweise sehr schnell treffen. Anfangs werdet ihr aber bei dunklen Aktionen oft von euren Mitstreitern abgehalten, da ihr ja einen wichtigen Auftrag habt. Im späteren Verlauf ändert sich das komplette Spiel durch euer Verhalten. Die spielerische Freiheit ist riesig. An jeder Ecke warten Quests auf euch, die manchmal nur ein paar Informationen bringen. Dadurch gibt es aber einiges zu erfahren, was den Eindruck der kompletten Welt erzeugt. Gut gelungen ist auch das Leben auf der Straße. Jede Person hat eigene Interessen und Gedanken. Betrunkenen begegnet ihr, mit denen man scherzen kann, Alien Rassisten gibt es aber ebenso, die am liebsten alle Aliens vernichten würden. Entweder sagt ihr ihm das er sich vom Acker machen soll oder seit mit ihm einer Meinung. Ingesamt werdet ihr verdammt viel zu tun haben auf den verschiedenen Planeten, die unterteilt sind in verschiedene Abschnitte. Episch wird die Story sehr schnell. Die Zwischensequenzen sind einfach klasse. Eine solche Atmosphäre hat mir selten ein Spiel geliefert. Der Wechsel zwischen den Ingamesequenzen und den Rendersequenzen ist fließend. Wenn ihr von Episode I und II enttäuscht wart und lieber eine Geschichte, ähnlich wie Episode IV, V und VI vom Ausmaß und der Atmosphäre wollt, dann ist Knights of the Old Republic genau das richtige Spiel für euch. Neben den normalen Kämpfen und Dialogen gibt es sogar noch Minigames. Bereits sehr früh dürft ihr ein Swooprace absolvieren. Das ist sehr ähnlich wie die berühmten POT Rennen aus „Die dunkle Bedrohung“. Ihr fahrt eine gerade Strecke ab und müsst Hindernissen ausweichen. Um noch schneller zu werden als ihr sowieso schon seid, könnt ihr Beschleunigungsfelder nutzen. Sobald ihr eine unschlagbare Bestzeit geschafft habt seid ihr der Sieger und bekommt einen besonderen Preis. Nach dem Abflug vom ersten Planeten Taris wird euer Raumschiff von Sith Fliegern verfolgt. Das ist die ideale Gelegenheit um an die Kanonen zu steigen um die fiesen Sith ins Jenseits zu schießen.Technische Spitzenklasse
Um eins vorweg zu nehmen. Knights of the Old Republic auf dem PC ist eine gut überarbeitete Xbox Version, welche grafisch natürlich nicht an die PC Referenzen herankommt, aber trotzdem sieht das Spiel vollkommen umwerfend aus und überrascht den Spieler durch völlig abwechslungsreiche Architektur. Die Welten sind sehr groß und laden zum bummeln ein, da sie ja, wie bereits erwähnt, sehr belebt sind. Die Texturen sind sehr abwechslungsreich und becircen das Auge. Trotzdem gibt es ein paar Stellen, die hätten ruhig ein bisschen schicker gestaltet werden können. Der Detailgrad ist relativ hoch. Leider gibt es aber viele Räume, die ein wenig nach Baukasten aussehen und sehr wenige Details haben. Glücklicherweise ist die Gesamtzahl dieser Räume im Vergleich zum gesamten Spiel relativ gering. Stören wird es voraussichtlich niemanden. Die verwendete Engine ist vor allem in Sachen Glanzeffekte eine ganz starke. Die Schwerter werfen wunderschöne Reflexionen und die Umgebung wird dadurch aufgehellt. Mir haben auch die genau berechneten Schatten gut gefallen. Aber besonders hervorstechen tun die detaillierten Charaktere, die alle vollkommen eigen Aussehen. Wer fremde Welten mag, wird die Aliens aus Galaxies lieben. Zwar werden diese in Star Wars Episode III noch besser aussehen aber für ein Videospiel sind die fremden Figuren wirklich grandios. Auch die Gegenstände haben einen angenehmen Look und passen in diese eigene Welt, die in diesem Spiel perfekt nachgebaut wurde. Zwar liegt das Geschehen 4000 Jahre vor dem Imperium, aber der Wiedererkennungswert ist sehr hoch.
Das Gameplay von Star Wars Knights of the Old Republic ist fehlerlos. Ja ihr lest richtig. Es gibt eigentlich keinen Kritikpunkt. Natürlich kann man sagen, dass einem das Genre nicht gefällt, aber dadurch wird das Spiel nicht schlechter. Die Entwickler haben ihr ganzes KnowHow aus Baldurs Gate und anderen Spielen in den Titel gesteckt. Wenn ein Rollenspiel richtig gut sein soll dann braucht es auch gute Dialoge und wenn es geht eine Sprachausgabe. Genau in dieser Disziplin punktet Knights of the Old Republic vollkommen. Die Texte sind perfekt übersetzt und sind spannend geschrieben sowie erdacht. Damit die Geschichte nicht stur bleibt gibt es viele lustige Momente und Gezanke mit den anderen Charakteren. Das lockert die Situationen auf und bindet den Spieler noch mehr an seine Lieblingscharaktere. Die entsprechende Sprachausgabe ist sehr gut angepasst. Die Auswahl der Stimmen ist Anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, aber wenn man die Personen näher kennen lernt dann merkt man dass die Stimmen perfekt zur entsprechenden Person passen. Was bei Star Was nie schlecht ist, scheint die Musik zu seien. Aber auch immer passt die Melodie zum Geschehen. Der Soundtrack ist gemischt aus bekannten und neuen Stücken. Star Wars at it’s best.
Wie steuere ich dich?
Die Steuerung fährt zweigleisig. Entweder haltet ihr die rechte Maustaste gedrückt und lauft mit der Linken oder benutzt W und S zum laufen. Das kommt ganz auf euren Geschmack an. In den Menüs bewegt man sich sehr sicher - dank der genauen Maussteuerung - und bekommt alles genau erklärt. Da man aus der Third-Person Sicht spielt, wird es für einen Rollenspieler eine völlig neue Erfahrung sein.
Das Spiel des Jahres
Wertungen sind ein zweischneidiges Schwert. Star Wars: Knights of the Old Republic ist das absolute Highlight des zu ende gehenden Jahres. Zum Schluss kommt das Beste könnte man sagen. Wer das Spiel kauft, erwirbt das Game des Jahres. Die Spielzeit ist umfangreich und in dieser werdet ihr soviel erleben, dass ist gar nicht in Worte zu fassen. Einfach alles stimmt. Die Grafik ist sehr gut, der Sound phänomenal, das Gameplay fehlerfrei, die Story episch und das Gesamtbild perfekt. Zugreifen. Ihr könnt nichts falsch machen. Ich könnte 95% geben aber das wäre einfach zu nah am perfekten Spiel deshalb schaut selbst was wir gegeben haben. Auf jeden Fall bleibt die absolute Kaufempfehlung für eines der besten Spiele der letzten Jahre.
Ein kleiner Wermutstropfen ist die unwürdige Verpackung. Zu so einem geilen Spiel passt keine lieblose DVD Hülle mit drei CDs aufeinander gequetscht plus einer weiteren CD in einer billigen Papphülle. Bitte liebe Publisher. Wenn ihr dem Raubkopieren ein Argument nehmen wollt dann liefert eine gescheite Ausstattung weiterlesen schließen -
Die Rückkehr der alten Jedigarde
Pro:
gute Grafik, guterm Sound, gute Steuerung, tolle Story, erstklassiges Gameplay, lange Spieldauer
Kontra:
dieselben Köpfe tauchen im Spiel immer wieder auf; nicht so gut wie BG 2
Empfehlung:
Ja
1. Entwickler
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So, fast ein Dreiviertel Jahr kein Spielebericht mehr von mir, das werd ich ändern, denn neben diesem hier hab ich noch zwei weitere Spieleberichte in Vorbereitung. Der heutige Testkandidat heißt "STAR WARS: Knights of the Old Republic" oder kurz KotOR. Das Spiel wurde von den Rollenspielfachleuten von Bioware (u.a. Baldur's Gate 1 & 2; Icewind Dale 1 & 2) entwickelt und wird derzeit, wie alle STAR WARS Spiele von Lucas Arts vertrieben. Ich hab das Game bei Amazon am Erscheinungstag (03.12.03, oder so um den Dreh) für 39,99 gekauft, aber inzwischen dürfte es recht günstig bei Ebay zu ersteigern sein...
2. Systemanforderungen
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Mindestanforderungen:
1,0 GHz Prozessor
256 MB Ram (bei Win NT, Win 2000 & Win XP)
32 MB Grafikkarte
4,0 GB HDD
Empfohlen:
1,6 GHz Prozessor
512 MB Ram
64 MB Grafikkarte
4,0 GB HDD
Unterstützt werden alle gängigen Grafikkarten, wie die ATI Radeon Familie, Nvidia GeForce 2, 3 und 4 Chipsätze.
3. Genre
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KotOR ist ein waschechtes Rollenspiel mit zahlreichen Minispielchen (dazu später mehr). Das ganze Game verströmt an allen Ecken und Enden einen in dieser dichten Atmosphäre bisher unbekannten STAR WARS Flair, der an und für sich allein schon mal 5 Sterne wert ist.
Jedes Rollenspiel, und KotOR macht da keine Ausnahme, besteht aus Kämpfen, Herumlaufen und Rätseln lösen. Bei einigen Rollenspielen überwiegt der Kampfteil (Diablo 1 & 2, Icewind Dale 1 & 2), bei anderen der Rätselteil (Planscape Tournament, Baldur's Gate 1 & 2). Bei KotOR lässt sich folgendes sagen: Wem die Icewind Dale und Baldur's Gate Spiele, sowie Planscape Tournament gefallen hat/haben und auch ein bisschen was für STAR WARS übrig hat, dem wird KotOR gefallen. Diablo-Liebhabern kann ich das Spiel leider nur eingeschränkt empfehlen.
4. Story
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Zuallererst erfährt man durch den STAR WARS typischen Anfangstext (Gelbe Schrift auf Sternenhintergrund, die immer weiter nach hinten wandert), dass die gesamte Story 4.000 Jahre vor der Filmtrilogie spielt und die Republik noch Bestand hat, allerdings von einer Gruppe dunkler Jedi, unter der Leitung von Darth Malak, bedroht wird. Diese Lords der Sith sind nicht auf sich alleine gestellt, sondern haben eine riesige Streitmacht aufgebaut und kontrollieren dank dieser dutzende von Planeten. Ein großer Kampf um die Macht in der Galaxis entbrennt zwischen Sith und Republik.
Mitten in diesem Kampf befindet ihr euch. Das Spiel beginnt recht unvermittelt, ihr wacht, nachdem ihr in den entsprechenden Auswahlmenüs euren Charakter zusammengestellt und ihn mit allen möglichen Fähigkeiten ausgestattet habt, an Bord eines riesigen Raumkreuzers, der "Endar Spire" auf, die im Orbit des Planeten Taris unter Beschuss der Sith steht und im Moment eures Erwachens gerade evakuiert wird. Der Offizier, der euch weckt, bringt euch in tutorialähnlicher Form alle Grundzüge des Spiels bei und unterstützt euch auf dem Weg zu den Rettungskapseln, den ihr euch durch das von den Sith geenterte Schiff bahnen müsst.
Während dieses Tutorials erfahrt ihr auch, um was es hier genau geht: Bastila, eine mächtige junge Jedi, beherrscht die Jeditechnik der Kampfmeditation, die in diesem Krieg zwischen Republik und Sith das Zünglein an der Wage sein könnte. Es gilt sie zu retten!
Auf dem Weg zu den Fluchtkapseln geht euch euer Begleiter zwar verloren, aber bei der Ankunft im Fluchtkapselhangar trefft ihr mit Carth Onasi einen neuen Begleiter. Er ist ein erfahrener Offizier der Republik und ein gut ausgebildeter Fernkämpfer. Mit ihm zusammen besteigt ihr eine Fluchtkapsel und landet auf dem Planeten Taris unter euch.
Doch bei der Landung auf Taris läuft nicht alles nach Plan: Die Rettungskapsel landet extrem ungünstig und ihr verliert wieder das Bewusstsein. Carth schleppt euch in ein leer stehendes Apartment, was vorerst eure Zufluchtsstätte sein wird. Als ihr wieder zu euch kommt erzählt euch Carth, wie die weiteren Planungen für euren Auftrag aussehen: Bastila ist ebenfalls auf Taris mit einer Fluchtkapsel gelandet, da aber die Sith den Planeten kontrollieren und eine Blockade errichtet haben gibt es ohne eigenes Schiff kein Entkommen! Nun ist es an euch Bastila zu finden, ein Schiff zu kapern und in die Galaxis hinauszuziehen um Abenteuer zu erleben...
Die ganze Story rankt sich um die sagenumwobene "Sternenschmiede", für die sie auf fünf Planeten Hinweise suchen müssen...
Einzelwertung: 5/5 Punkten - Einfach eine super Story!
5. Gameplay
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So wie spielt sich KotOR also? Das Grundsätzliche zuerst: Den eigenen Charakter ausgenommen (dieser kann entweder den Klassen Soldat, Dieb oder Späher angehören und später Jedi-Hüter, Jedi-Wächter oder Jedi-Gesandter zusätzlich werden), kann man neuen weitere Charaktere auswählen, von denen sie jeweils zwei begleiten. Folgende Charaktere stehen zur Auswahl:
- Carth Onasi, Mensch, Soldat
- Mission, Twi'lek, Diebin
- Zaalbar, Wookie, Späher
- Bastila, Mensch, Jedi-Hüter
- Jole Bindo, Mensch, Jedi-Gesandter
- Canderous, Mensch, Soldat
- HK-47, Roboter, Soldat
- T3-M4, Roboter, "Dieb"
- Juhani, ?, Jedi-Wächter
Die Charaktere sammeln sich nach und nach in ihrer Gruppe an, nachdem sie sie auf den verschiedenen Planeten für sich gewonnen haben. Im Spiel sind folgende Planeten enthalten:
- Taris, eine einzige große Stadt
- Dantooine, Steppe
- Tatooine, Wüstenplanet
- Manaan, Wasserwelt
- Korriban, Ödland
- Kashyyyk, Waldwelt
- "Unbekannte Welt", Südseeähnlich
Das bei der Flucht von Taris gekaperte Schiff, die "Ebon Hawk", ist auf allen Planeten und Raumstationen, die im späteren Spielverlauf angesteuert werden der Zufluchtsort für alle Charaktere. Während sie ihre Abenteuer mit zwei Mitstreitern erleben, warten die verbleibenden sieben Charaktere auf dem Schiff. In der Ebon Hawk selbst können sie auch Waffen upgraden und mit den Charakteren sprechen.
A propos Waffen, die lassen sich grob in die Klassen Vibroklingen, Lichtschwerter, Granaten und Blaster einordnen. Diese können sie auf den verschiedenen Planeten durch Kämpfe oder durch Handel erwerben. Ebenso verhält es sich mit Panzerungen, Schilden und anderen Extras. Das ganze System ist an die AD & D Rollenspiele angelehnt, nur den Part der Magier übernehmen einfach die Jedies und statt Magie gibt es die Macht. Neben Waffen und Schilden können sie ihre Gruppe auch mit Zusatzausrüstung eindecken, so kann man Spezialgürtel, Armreife, Handschuhe, Implantate und Kopfbedeckungen kaufen, um die Mitglieder der Party mit möglichst vielen Talenten auszustatten.
Diese vielen Talente können sie in Kämpfen einsetzten, aber auch, um diese zu vermeiden. Ein Beispiel: Sie können sich, entsprechende Fähigkeiten vorausgesetzt, in ein Computernetzwerk einhacken und die Stromleitung im nächsten Raum überlasten, um so ihre Gegner dort auszuschalten. Eine andere Möglichkeit wäre in den Raum zu gehen und - wieder nur, wenn ihre Werte bei der entsprechenden Fähigkeit hoch genug sind - die Gegner zu überreden nicht zu kämpfen. Es wäre aber auch möglich getarnt durch den Raum zu huschen und ihre Gegner so sehr elegant zu umgehen, allerdings sollten sie hier hohe Werte bei der Fähigkeit "Tarnung" haben. Als letzte Möglichkeit steht dann aber immer noch ein Kampf offen.
Das Kampfsystem lehnt sich im großen und ganzen an die Genrestandarts an. Wenn eine böse gesinnte Person ihrer Party zu nah kommt, schaltet das Spiel in den Pausemodus und sie können erst mal in aller Ruhe dirigieren. So können sie einen anweisen eine Granate zu werfen und sich nach deren Detonation mit einem Schwert auf den Gegner zu stürzen, während ihn die anderen beiden mit Blasterfeuer eindecken. Alles in allem sind die Kämpfe sehr spaßig und werden auch so schnell nicht langweilig.
Wenn sie gerade keine Lust mehr haben, dem roten Hauptstoryfaden zu folgen, dann kann man sich kleinen Nebenquests, die teilweise leider viel zu sehr mit der Hauptstory verwoben sind und gelöst werden müssen (nicht mit der Hauptstory sind beispielsweise Auftragsmorde verbunden), oder Minispielchen hingeben. Von diesen Minispielchen gibt es folgende:
- Swoop-Rennen, ein waghalsiges Geschicklichkeitsrennen
- Pazaak, ein Kartenspiel, ähnlich Black Jack
- Sith-Jäger abballern
Bei den erstgenannten beiden Spielchen kann man einen Haufen Geld und Ehre gewinnen, während man beim letzten ums nackte Überleben kämpft. A propos Ehre: Sie können sich entscheiden, ob sie eher der dunklen Seite der Macht dienen oder der hellen. Jede Aufgabe wird je nach ihrer Herangehensweise mit dunkeln oder hellen Machtpunkten belohnt.
Einzelwertung: 9/10 Punkten - Obwohl ich hier nur einen kleinen Auszug aus dem ganzen Spielprinzip gegeben habe, hoffe ich, dass ich euch das ganze Game etwas näher bringen konnte. Alles in allem ist KotOR ein erstklassiges Spiel, das allerdings in seiner Komplexität nicht an Baldur's Gate heranreicht, daher gibt's einen Punkt Abzug!
6. Grafik
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Die Grafik ist an und für sich ganz gut, aber nicht sehr gut. Da der Titel auch für Konsolen entwickelt wurde, merkt man ihm einige Schwächen an, so sind Texturen oft verschwommen, für viele Charaktere wurden die immer wiederkehrenden Standardköpfe verwendet und aus der Grafikengine wäre bei reiner PC Entwicklung mehr herauszuholen gewesen. Die Lichtschwertkämpfe und der auch grafisch gut umgesetzte STAR WARS Flair machen allerdings viele dieser Mängel wieder wett...
Einzelwertung: 4/5 Punkten - Ganz gute Grafik, zwar mit ein paar schwächen, aber trotzdem gibt's 4 Punkte.
7. Sound
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Hier kann man einfach nur sagen: WOW!!! Original STAR WARS Soundeffekte und der original Soundtrack, allerdings etwas modifiziert lassen gleich die alte Atmosphäre wieder aufkommen. Da auch noch ALLE Dialoge in deutscher Sprache (Aliens sprechen allerdings in ihrer Muttersprache, dies trägt zur dichten Atmosphäre bei) von professionellen Sprechern gesprochen werden kann man kaum was besser machen in Sachen Sound!
Einzelwertung: 5/5 Punkten - Einfach grandiose Sprachausgabe!
8. Steuerung
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Zwar werden die Kämpfe manchmal unübersichtlich, aber im großen und ganzen kann man mit der Steuerung zufrieden sein, denn das Game lässt sich komplett mit der Maus steuern, die Hotkeys sind - wenn sie überhaupt benötigt werden - übersichtlich und gut angebracht und der Pausenmodus erleichtert einem das Steuern in den Kämpfen schon sehr.
Einzelwertung: 5/5 Punkten - Trotz kleinen Schwächen sehr gut steuerbar und top übersichtlich!
9. Fazit
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Natürlich muss sich auch KotOR mit dem - für mich immer noch - besten Rollenspiel Baldur's Gate 2 messen - und verliert, aber nur knapp! Die Spielwelt von KotOR kommt mir kleiner vor, die Story nicht so vielschichtig, die Nebenaufgaben müssen teilweise zwanghaft gelöst werden und die Atmosphäre ist nicht ganz so gut. Trotzdem ist KotOR ein erstklassiges Spiel mit guter Grafik, gutem Sound, guter Steuerung, toller Story und erstklassigem Gameplay. Die Spieldauer beträgt aber "nur" 50 Stunden, da hat Baldur's Gate 2 mit 100 Stunden zu Buche geschlagen. Wenn man sich aber aktuelle Ego-Shooter mit 5 bis 10 Stunden Spielzeit anschaut, dann hat KotOR massig Spielzeit und einen hohen Wiederspielwert mit dazu, denn je nachdem, ob sie die dunkle oder helle Seite der Macht wählen gibt es zwei alternative Enden...
Gesamtwertung: 28/30 Punkten
Abschlussbewertung: 5/5 Sternen, "exzellent" weiterlesen schließen
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