Pro:
Humor, sympathische Figuren, gute Schauspieler
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
1995 erschien zum ersten Mal in der britischen Zeitung „The Indepentet“ die Kolumne „Das Tagebuch der Bridget Jones“ der Autorin Helen Fielding.
Schnell wurde die Kolumne zum Kult, und letztlich entstand daraus ein Buch.
Dieses wurde zum Bestseller, und 2001 dann mit Renée Zellweger, in der Rolle der sympathischen Bridget, verfilmt.
>>Inhalt<<
Bridget Jones (Renée Zellweger) ist 32, wohlproportioniert und immer noch Single.
Eine Tatsachen, die vor allem ihrer Mutter zu schaffen macht. Deshalb versucht diese ihrer Tochter am Neujahrstag mit dem geschiedenen Anwalt Marc Darcy (Colin Firth) zu verkuppeln.
Doch Bridget ist so nervös, dass sie sich vor ihm blamiert.
Als sie dann auch noch mit anhört, wie Marc bei seiner Mutter über sie lästert, beschließt sie ihr Leben komplett zu ändern.
Sie beginnt ein Tagebuch zu schreiben, will 10 kg abnehmen und sich einen anständigen und netten Freund suchen.
Sie beginnt eine Beziehung mit ihrem Vorgesetzten, dem von sich selbst überzeugten Cheflektor Daniel Cleaver (Hugh Grant), in den sie sich verliebt hat. Dieser erzählt ihr auch, dass Marc ihm die Verlobte ausgespannt hat, und sie beide deshalb nicht gut miteinander auskommen würden. Daniels Plan, Bridget und Marc voneinander fern zu halten, geht damit auf. Und Bridgets sowieso nicht sonderlich gute Meinung von Marc wird noch schlechter.
Doch schon nach einigen Wochen endet Bridgets Glück.
Daniel trennt sich von ihr, weil er die New Yorkerin Lara (Linda Barbuscia) heiraten will. Diese fasziniert ihn mit ihrer Jugend und Schönheit.
Bei einem erneuten Aufeinandertreffen von Bridget und Marc gesteht ihr dieser, dass er sie so mag wie sie ist. Und auch Bridget beginnt Marc mehr als nur zu mögen.
Beide kommen sich langsam näher.
An Bridgets 33. Geburtstag besucht Marc sie und beide haben viel Spaß miteinander.
Doch dann taucht Daniel wieder auf und will Bridget zurück haben.
Es kommt, wie es komme muss. Die Begegnung zwischen Daniel und Marc endet in einer Schlägerei.
Für wen wird sich Bridget entscheiden?
Und ist s die richtige Entscheidung?
>>Schauspieler<<
Renée Zellweger (Jerry Maguire- Spiel des Lebens, Cold Mountain, Chicago) spielt die 32 jährige Bridget Jones. Diese nimmt kein Blatt vor den mund und spricht meistens aus, was sie denkt.
Renée Zellweger kann ihre Rolle sehr überzeugend und humorvoll darstellen.
Um die wohlproportionierte Britin überzeugend darzustellen, nahm die texanische Schauspielerin sogar 10 Kilo zu und übte die britisch-englische Aussprache.
Colin Firth (Shakespear in love, Der englische Patient, Was Mädchen wollen) spielt den Rechtsanwalt Marc Darcy. Dieser verliebt sich im Laufe des Films in Bridget. Und dabei ist es ihm egal, wie tollpatschig sie manchmal ist, und das sie ein paar Pfund mehr als das gängige Schönheitsideal wiegt.
Colin Firth spielt seine Rolle sehr gut, sympathisch und überzeugend. Der Zuschauer nimmt ihm die Rolle des, Anfangs etwas steifen aber mit der Zeit etwas locker werdenden, Briten sofort ab.
Hugh Grant (4 Hochzeiten und ein Todesfall, Notting Hill, Extrem) spielt Bridgets Chef Daniel Cleaver. Dieser ist ziemlich oberflächlich. Für eine Affäre ist ihm Bridget zwar gut genug. Heiraten will er aber lieber eine „schöne“ Frau.
Hugh Grant kann in der Rolle des eingebildeten und aufs Äußere fixierte Daniel, beweisen, dass er auch in weniger sympathische Rollen überzeugen kann.
>>Infos zur DVD<<
Originaltitel: Bridget Jones Diary
USA: 2001
FSK: 12
Spieldauer: 93 min.
Studio: Columbia Tristar / Universal Pictures
Preis: ca. 9,99 Euro – 14,99 Euro
Darsteller:
Bridget Jones (Renée Zellweger)
Daniel Cleaver (Hugh Grant)
Marc Darcy (Colnin Firth)
Bridgets Vater (Jim Broadbent)
Bridgets Mutter (Gemma Jones)
Natascha (Embeth Davidtz)
Lara (Lisa Barbuscia)
Regie: Sharon Maguire
Drehbuch: Helen Fielding
Andrew Davies (Der Schneider von Panama, B. Monkey)
Richard Curtis (Notting Hill, Bean)
Buch: Helen Fielding (Bridget Jones- Am Rande des Wahnsinns)
Produzenten: Tim Beaven (Johnny English, Notting Hill)
Eric Fellner (About a boy, Bean)
Jonathan Cavendish (Croupier, Moondance)
Musik: Patrick Doyle (Sinn und Sinnlichkeit, Hamlet)
Schnitt: Martin Walsh (Hackers, Iris, The Mighty)
Kamera: Stuart Dryburgh (Kate und Leopold, Reine Nervensache)
Bildformat: 16:9 Widescreen
2.35:1 anamorph
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Extras:
+ Audiokommentar der Regisseurin
Dieser ist informativ (man erfährt einige Dinge über die Entstehung des Films und die die Besetzung der verschiedenen Rollen) und für Zuschauer mit durchschnittlichen Englischkenntnissen gut verständlich. Leider gibt es dazu keinen deutschen Untertitel.
+ Hinter den Kulissen (ca. 10 min.)
Das Making- of beinhaltet Aufnahmen von den Dreharbeiten und Interviews mit den Hauptdarstellern, der Regisseurin und der Buchautorin.
Auch hier erfährt man einiges zum Entstehen des Buches, des Films und der Besetzung der Hauptrollen.
Es ist in Englisch mit deutschem Untertitel.
+ Musikvideo: „Killin´ kind“ – Shelby Lynne
+ Musikvideo: „Out of reach“ – Gabrielle
+ Original Tagebuch Kolumne von Bridget Jones
20 deutsche Texttafeln, die vier verschiedene Zeitungskolumnen von Helen Fielding (über Bridget Jones) beinhalten. Diese schrieb sie, vor Erscheinen des Buchs.
+ Entfallene Szenen
Diese beinhalten 8 Szenen (ca. 12 min.), die zwar ganz lustig sind, deren Fehlen im Film aber nicht weiter auffallen.
Die Szenen sind in Englisch, mit deutschem Untertitel
>>Bild- und Tonqualität<<
Die Bildqualität der DVD ist sehr gut und scharf. Auch der Kontrast und die Farbsättigung sind sehr gut und lassen nichts zu wünschen übrig.
Die Tonqualität der DVD ist sehr gut und glasklar. Der Ton wirkt mit einer Surround Anlage sehr gut.
Auch sind hier Sprach- und Musikwiedergabe ungefähr gleichlaut. So muss nicht (wie bei so manch anderen DVD´ s, bei denen die Musik sehr viel lauter als die gesprochenen Dialoge ist) die Lautstärke zwischen Filmmusik und Dialogen geregelt werden.
>>Meine Meinung und Fazit<<
„Bridget Jones- Schokolade zum Frühstück“ ist eine wunderschöne Komödie, die den Zuschauer eineinhalb Stunden amüsieren und unterhalten kann.
Sie erzählt die Geschichte der allein stehenden Briget Jones. Diese ist frustriert, da sie mit Anfang 30 noch immer Single ist. Nachdem sie erfährt, wie Marc, ein Bekannter ihrer Familie, über sie denkt, will sie endlich ihr Leben ändern.
Dazu gehört es ihrer Meinung nach, dass sie 10 Kilo abnimmt und ein netter Freund findet.
Gut gefällt mir, dass die Titelheldin des Films, einmal nicht wunderschön, perfekt und dürr ist, wie dass in Hollywoodfilmen sonst so üblich ist.
Bridget hat „Macken“ wie sie jede normale Frau haben kann (wen auch Bridget alle in sich vereint).
Sie hat ein paar Pfund mehr, als es dem offiziellen Schönheitsideal entspricht. Sie raucht Kette, betrinkt sich manchmal, redet viel, sagt was sie denkt (ohne sich Gedanken über die Folgen zu machen) und tappt von einem Fettnäpfchen ins nächste.
Doch gerade deshalb kann sich der Zuschauer (oder wohl eher die Zuschauerin) mit Bridget identifizieren. Und gerade dass macht Bridget so sympathisch.
Auch die Schauspieler können in ihren jeweiligen Rollen überzeugen.
Vor allem Renée Zellweger kann ihren Filmcharakter glaubhaft darstellen. Die aus Texas stammende Schauspielerin spielt die Engländerin perfekt. Ihr (und ihrem Spiel) gelingt es, dass der Zuschauer die süße Bridget von Anfang an ins Herz schließt. Man freut sich mit Bridget, wenn sie mit Daniel zusammen kommt und überglücklich ist. Und man leidet mit ihr, wenn sie todunglücklich ist, wenn Daniel sie wegen einer anderen verlässt. Und der Zuschauer kann lachen, wenn Renée als Bridget inbrünstig ein Lied mitsingt. Zudem hat Renée, um die Rolle zu erhalten, 10 Kilo zugenommen (wie sie dass für die zweite Bridget Jones Verfilmung wieder getan hat.)
Auch Hugh Grant kann in der Rolle des von sich selbst eingenommenen und machohaften Cheflektors Daniel überzeugen, und damit zeigen, dass er auch andere Rollen, wie die des netten jungen von nebenan, spiele kann. Sprachlos konnte den Zuschauer die Tatsache machen, dass Daniel nur deshalb zu Bridget zurück wollte, weil ihm Sara den Laufpass gegeben hat. (So nach dem Motto: Bevor ich keine habe, geh ich halt wieder zu Bridget zurück). Das war schon ziemlich dreist
Ergänzend zu den beiden ist Colin Firth, der die Rolle des Anwalts Marc sehr gut ausfüllt. Es gelingt ihm gut die Veränderung der Gefühle seines Filmcharakters zu Bridget im Laufe des Films darzustellen. Ist dieser Anfangs Bridget gegenüber eher kühl und distanziert, so taut er doch mit seinen aufkeimenden Gefühlen ihr gegenüber langsam auf und wirkt dann auch nicht mehr so übellaunig und düster. Und im Gegensatz zu Daniel zeigt Marc, dass er nicht oberflächlich ist. Denn er akzeptiert Bridget genauso wie sie nun mal ist. („Ich habe sie unheimlich gern, so wie sie sind“)
Übrigens ist Marc Darcy aus Bridget Jones ist der Figur des Mr. Darcy aus Jane Austens Roman „Stolz und Vorurteile“ angelehnt. (so wie auch „Bridget Jones-Schokolade zum Frühstück“ selbst an „Stolz und Vorurteile“ angelehnt ist)
Und auch in der Verfilmung des Romans „Stolz und Vorurteile“ spielte Colin Firth den Mr. Darcy.
Zusätzlich sind mit Bridgets Familie und Freunden einige liebenswerte Nebenfiguren im Film, die von guten und sympathischen Schauspielern dargestellt werden.
Ansonsten wirken die Schauplätze des Films sowie auch die Filmmusik passend und tragen zur Atmosphäre des Films bei.
Die DVD verfügt über eine sehr gute Film- und Tonqualität (was bei DVD´ s von Columbia Tristar eigentlich normal ist) und einiges interessantes Bonusmaterial.
So enthält sie unter anderem z. B. 12 Minuten lustiger, entfallener Szenen.
„Bridget Jones- Schokolade zum Frühstück“ ist allen zu empfehlen, die humorvolle und gute Komödien mögen.
>>Bewertung<<
Der Film selbst erhält von mir, wegen seines Humors und seiner guten und sympathischen Darsteller 5 von 5 Punkten.
Die DVD selbst erhält von mir, wegen der sehr guten Bild- und Tonqualität, des interessanten (wen auch nicht überragenden) Bonusmaterials und des günstigen Preises 4,5 von 5 Punkten.
Dies ergibt in der Gesamtwertung 5 von 5 Sternen.
Den Kauf der DVD kann ich empfehlen.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Euch allen noch einen schönen Tag. weiterlesen schließen
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