Pro:
Gigantischer Umfang, gelungener Onlinemodus, unglaubliches Spielgefühl und superbe Technik
Kontra:
Wenn dann die vereinzelt unschöne Texturen abseits der Strecken und den etwas hoch angesetzten Schwierigkeitsgrad
Empfehlung:
Ja
‹‹‹••››› Einleitung ‹‹‹••›››
Der mittlerweile angeschlagene Publisher Acclaim konnte seinerzeit noch mit Burnout einen absoluten Überraschungserfolg landen. Das Konzept war einfach: Man nehme einige schnelle Autos, auch wenn diese wenn überhaupt dann nur vom Aussehen her realen Fahrzeugen gleichen, setze in diese einige waghalsige Piloten hinein und lasse diese durch eine belebte Stadt rasen. Bei den überfüllten Autobahnen, roten Ampeln und einigen LKWs, welche Kreuzungen überqueren, sind Unfälle fast schon vorprogrammiert, doch eben das unglaublich schnelle Fahrgefühl und der Nervenkitzel einer belebten Straße scheint das Erfolgskonzept von Burnout zu sein.
Mittlerweile sind wir schon beim dritten Ableger angelangt. Neben dem Publisherwechsel, neuerdings bring EA das von Criterion entwickelte Spiel unter die Leute, hat sich aber auch einiges im Gameplay getan. Ganz klar, die rasante Action auf belebten Straßen sowohl in Innenstädten als auch in ländlichen Gegenden wurde beibehalten. Erweiterungen sorgen aber dafür, dass Burnout 3 Takedown seine Vorgänger um Längen übertrifft und somit als Erster über die Ziellinie rast. Erinnern wir uns noch an den zweiten Teil, so dürften vor allem die Crash-Kreuzungen ein Begriff sein. Dieses Event, welches damals noch völlig unabhängig vom eigentlichen Renngeschehen stattfand, wurde nun in die Karriere integriert. Als Rennfahrer muss man nun nicht nur Erster werden und die Konkurrenz somit abhängen, sondern auch sein Können beim Crashen zeigen. Mit Karriere ist nun aber auch schon die größte Neuerung, was die Modi in Burnout 3 angeht, angesprochen worden.
‹‹‹••››› Eine Reise um die Welt ‹‹‹••›››
Die Burnout 3 World Tour wird dabei als Karriere des Spielers angesehen. Nach Erstellung eines Profils beginnt das harte Leben auf der Straße. Natürlich wird man nicht gleich ins kalte Wasser geworfen (wer weiß, vielleicht aber das eigene Fahrzeug), aber auch schon bei den ersten Event wird es ganz schön zur Sache gehen. Über das so genannte Crash Nav gelangt man zu den heißesten Veranstaltungen. Auf der Weltkarte können drei Regionen gewählt werden, wobei zu Beginn des Spieles erst mal einiges frei geschalten werden muss. Mit jedem Sieg in einem Event, bzw. Gewinn einer Medaille bekommt man Einladungen zu neuen Events rund um den Globus. Dabei stehen dann viele unterschiedliche Strecken in den USA, später Europa und letztendlich dann im fernen Asien bereit. Im Grunde bleibt es dem Spieler überlassen, welchen Event er nun als nächstes bestreiten möchte, da meist mehrere zur Auswahl stehen.
Wie schon erwähnt, können die Crash-Kreuzungen nun inmitten der Karriere gefunden werden. Ist ein Einsatzort gewählt, ein mit der Zeit leider etwas nerviger DJ verbreitet neueste Burnout Informationen, können auf der Strecke meist neben normalen Rennen auch Special Events, Road Rage, Eliminator und Face Off Duelle gewählt werden. Die Krönung sind denn komplette Grand Prix Veranstaltungen, bei denen man per Punkte gewinnen sollte. Auffallend sind sicherlich die neuen Modi, welche auch frischen Wind ins Gameplay bringen. Face Off ist im Grunde ein einfaches Duelle gegen einen besonders starken Konkurrenten. Oftmals wird ein neues Fahrzeug frei geschalten, sofern man diesen Gegner besiegen kann. Eliminator-Events können mit normalen Rennen verglichen werden. Dass nun aber ein jeder Letzter in einer Runde ausscheidet, bis nach fünf Runden nur noch einer auf der Strecke ist, stellt letztendlich aber den großen Unterschied dar. Rabiat wird es aber erst recht bei der Road Rage. Hier gilt es eine bestimmte Anzahl von Gegnern komplett schrottreif zurück zu lassen, indem man ihnen einen Takedown verpasst. Was dies nun zu bedeuten hat, werde ich nachher noch erläutern. Bleiben nur noch die Special Events. Meist verbirgt sich dahinter ein Rennen auf Zeit. Bestimmte Vorgaben müssen unterboten werden, oftmals ist dabei sogar ein bestimmtes Fahrzeug vorgeschrieben. Nur wer wirklich schnell ist, wird hier noch Land sehen.
Insgesamt gibt es über 170 einzelne Veranstaltungen, dabei sind 100 unterschiedliche Crash-Kreuzungen vorhanden und die restlichen Events verteilen sich auf die anderen Modi. Wer hier wirklich alles schaffen möchte, hat sich sehr viel vorgenommen. So mal an einem Tag alles durchspielen ist bei Burnout 3 nicht wirklich möglich. Dafür sorgt ein schon von Anfang an recht hoher Schwierigkeitsgrad, welcher vor allem durch das unglaubliche Geschwindigkeitsgefühl und den dadurch bedingten Problemen in Verkehr erreicht wird. Spätere Events verlangen dem Spieler recht viel Können ab. Manche Zeiten sind letztendlich nur noch zu unterbieten, wenn man ohne Unfall und mit Dauerboost teils bis zu vier Minuten über die Pisten heizt. Aber auch die KI der CPU Kontrahenten ist beachtlich. Keine Chance wird ausgelassen, um das Fahrzeug des Gegners ins Schleudern zu bringen. Den Fahrern scheint es vollkommen egal zu sein, wie viele Kratzer sie in ihre PS-Boliden bekommen, man wird von der Strecke abgedrängt oder in den Gegenverkehr geschubst. Bremsen hilft im letzteren Fall nur noch äußerst selten.
‹‹‹••››› No Risk, no Fun ‹‹‹••›››
Daher sollte man es den Gegnern gleich tun. Denn neben einer unglaublichen Beschleunigung durch PS Starke Motoren können die Fahrzeuge auch bestens als Rammbock verwendet werden. Drehen wir einfach den Spieß um und schubsen unsere Kontrahenten über die Leitplanken in den See oder lassen ihn den nächsten Tanklaster küssen. Gelingt es uns, den Gegner in einen Unfall zu verwickeln und selber heil davon zu kommen, so bekommt man nun den titelgebenden Takedown auf seinem Konto gutgeschrieben. Spektakuläre Szenen werden dabei kurz in Zeitlupe dargestellt. Mit Funken und oftmals total zertrümmerten Fahrzeugen sieht man so den Kontrahenten in Slow-Motion noch die Piste verlassen oder explodierend in ein anderes Fahrzeug krachen. Takedowns sehen aber nicht nur wunderschön aus und schalten die Mitfahrer Schach Matt, sondern erhöhen auch noch die aus den Vorgängern bekannte Boost-Leiste. Für jeden erfolgreich abgeschlossenen Takedown wird die Anzeige letztendlich um maximal vier Segmente erweitert. Wird man dagegen selbst von einen Gegner abgedrängt und kassiert einen Takedown oder baut einfach so einen Unfall, verliert man ein Segment.
Auch hier finden sich Neuerungen im Gameplay. Konnte von vormals den Burnout nur einmal starten und musste diesen ausfahren, so kann nun jederzeit beliebig lange Boost gegeben werden – Vorraussetzung ist natürlich, dass man Burnout Energie hat. Mir einigen riskanten Manövern lässt sich das aber schnell erledigen. Klassisch darf wieder im Gegenverkehr gefahren werden, Sprunge und Drifts bringen Energie oder aber man holt sich einen Takedown, welcher sprungartig die Leiste füllt. Mit der Turbotaste wird nun das letzte aus dem Fahrzeug geholt und richtig Stoff gegeben. Vorsicht ist aber geboten. Manche Fahrzeuge durchbrechen die 300 km/h Grenze durchaus und jeder kann sich sicherlich ausmahlen, wie das bei einem Stau auf einer Autobahn enden kann. Zudem wird die Sicht deutlich schlechter bei der Geschwindigkeit. Verwischeffekte und Tunnelblick sorgen dafür, dass sich der Spieler in einem totalen Geschwindigkeitsrausch befinden wird – technisch hat Criterion wohl eines der schnellsten Spiele auf den Markt gebracht, welche man derzeit haben kann.
‹‹‹••››› Was springt dabei für mich heraus? ‹‹‹••›››
Rauscht man letztendlich doch in ein Fahrzeug rein, ist das Rennen sicherlich nicht gleich vorbei. Zum einen machen die Gegner auch Fehler und zum anderen kann der Crash letztendlich mit der neuen Funktion Aftertouch ins Positive gewandelt werden. Hält man die Boots-Taste nach einem Unfall, so schaltet das Spiel zumindest im Einzelspielermodus in die Impact Time (also die Zeitlupe) um. Mittels des Sticks kann nun im Zeitlupenmodus das Fahrzeug noch beeinflusst werden. Physikalisch zwar unkorrekt, aber spielerisch vom hohen Wert, kann man so sein Wrack noch in andere Fahrzeuge rammen und dadurch Extrapunkte bekommen. Gelingt es darüber hinaus auch noch einen Kontrahenten am vorbeifahren zu hintern, erhält man den Aftertouch. Dies gilt ebenfalls als Takedown. Während die Boost-Leiste um ein Segment bei einem Unfall verringert wird, bekommt man für einen Aftertouch zusätzlich wieder Boost-Energie und kann die Leiste behalten.
Abgesehen von den frustrierenden Gesichtern deiner Gegner, welche man leider nicht sehen kann, aber dafür deren geschroteten Fahrzeuge, winken unzählige Extras. Neben den Bronze, Silber und Gold-Medaillen gibt es neue und vor allem schnellere Autos (über 60 Fahrzeuge können im Fuhrpark stehen), Schnappschüsse von einzigartigen Takedowns, Postkarten der Städte oder auch Zeitungen, in denen die neuesten Crash-Schlagzeilen nachzulesen sind. Das Sammlerherz kann somit auf die Jagd gehen. Bis in diesem Spiel so alles frei geschalten ist, was es zu finden gibt, braucht man gut und gerne 20 bis 30 Stunden und vor allem Nerven aus Drahtseilen. Denn einige Aufgaben sind selbst für Profis wohl eine hart zu knackende Nuss. 40 Takedowns in nur drei Minuten hinzubekommen ist fast schon ein Unding. Auch wenn Anfänger sich vielleicht etwas überfordert fühlen, so können die meisten Events mit Übung und Streckenkenntnisse gemeistert werden. Die Extras wie Postkarten und Schlagzeilen sollte man als nettes Gimick betrachten, denn wie gesagt, alles zu bekommen ist wirklich nicht leicht.
‹‹‹••››› Freunde in der ganzen Welt ‹‹‹••›››
Mit der einzigartigen und durchaus umfangreichen World Tour zeigt uns Criterion, wie man ein gutes und actionlastiges Spiel sehr lange interessant und motivierend halten kann. Damit hat man aber noch nicht alles von Burnout 3 ausgeschöpft, dass es letztendlich zu sehen gibt. So können die meisten Modi und Events auch einzeln angewählt werden. Aber auch Freunden kann man zeigen, wer der Herr der Straßen ist. Egal ob man nun gegen oder mit den Freunden zusammen auf die Pisten geht, Spaß ist auf alle Fälle vorprogrammiert. Neben normalen Rennen gibt es für den Mehrspielermodus weitere mehr oder weniger kooperative Modi. Zum Beispiel kann man zu zweit in eine Kreuzung fahren und muss schauen, dass man möglichst viel gemeinsamen Schaden zustande bekommt. Diverse Pikups helfen den Spielern (übrigens auch im World Tour Modus) noch mehr Cash zu bekommen. So kann man zum Beispiel noch extra Fahrzeuge explodieren lassen oder einen Multiplikator einsammeln. Der Modus ist aber auch umgekehrt vorhanden, so dass man gleichzeitig auf eine Kreuzung fährt und schaut, wer der bessere ist. Bis zu acht Spieler können bei der Crash Party mitmachen. Hier fährt jeder nacheinander und letztendlich ist derjenige Sieger, der mehr Schaden auf den Kreuzungen verursacht hat.
Das Sahnehäubchen ist, zumindest in der Playstation 2 Version, aber eindeutig der Onlinemodus. Schnell ist ein Account bei EA eingerichtet und der Spaß über das Internet kann beginnen. Etwas nervig und unschön ist die Klassifizierung der 50 Hz und 60 Hz Benutzer. Aus technischer Sicht ist es schön, das man einen 60 Hz Modus integriert hat, aber leider können Spieler mit 50 Hz online dann nicht bei den anderen Mitspielen. Man ist also darauf angewiesen, mit Leuten zu spielen, welche die gleiche Bildwiederholfrequenz eingestellt haben. Das minimiert die Auswahl leider etwas. Anfangs kann man sich für eine bestimmte Länderlobby entscheiden, damit man auch tatsächlich mit Leuten spielt, welche die eigene Sprache auch verstehen. Zumindest wenn man mit dem Headset online unterwegs ist, hat es gewisse Vorteile. Relativ einfach kann ein vorhandenes Spiel gefunden werden, der Beitritt klappt meist auch und los kann es gehen. Steht kein Match zur Verfügung, das dem eigenen Geschmack entspricht, kann man auch kurzerhand einfach ein Event erstellen und dort alles Erdenkliche einstellen.
Erfreulicherweise läuft das Spiel auch online und selbst bei diesen hohen Geschwindigkeiten absolut flüssig. Nur selten kommt es vor, dass Ruckler den Spielspaß etwas trüben. Nach jedem Rennen oder sonstigen Event wird der Status automatisch auf dem Server von EA aktualisiert. So erkämpft man sich in den unterschiedlichen Weltranglisten seine Plätze und freut sich über die Siege. Leider ist es meist fast egal, ob man ein Rennen gewinnt oder nicht, denn die Platzierung hat keinerlei Einfluss auf den Rang. Einzig allein die im Rennen gesammelten Punkte bestimmen die Plätze auf der Liste. Meiner Meinung nach etwas schlecht gemacht, da so nicht wirklich immer die Besten unten den Ersten sind, sondern diejenigen, die das Spiel am meisten gezockt haben. Dennoch machen die Duelle gegen menschliche Kontrahenten fast schon doppelt so viel Spaß, vor allem wenn es sich um Freunde und Bekannte handelt. Übrigens, der Road Rage Modus wurde Online komplett abgeändert. Hier werden die Spieler in zwei Teams aufgeteilt, wobei das eine die anderen per Takedown aus den Rennen werfen muss, bevor diese die Ziellinie passieren. Eines der lustigsten Rennevents, die man online wohl finden kann.
‹‹‹••››› Burnout brilliert mit glamouröser Technik ‹‹‹••›››
Die Entwickler lieferten mit Brunout 3 Takedown ein spielerisch absolut erhabenes Erlebnis ab, doch auch die technische Seite könnte kaum besser sein. Criterion zeigt klipp und klar, was man trotz etwas behäbiger Hardware noch so alles aus einer Playtsation 2 herausholen kann. Die Fahrzeugmodelle sehen brillant aus, doch erst mit den unglaublich in Szene gesetzten Crsahszenen fällt auf, wie viel Liebe im Detail steckt. Funken sprühen, das Auto zerfällt in Einzelteile und Reifen kullern über die Straße. Selten hat man ein solch gelungenes Schadensmodell gesehen – daher wohl auch keine authentische Fahrzeuge. Aber auch die vielen und vor allem abwechslungsreichen Strecken können überzeugen. Zwar werden wie auch schon bei Burnout (dem ersten Teil) viele Strecken durch Teilstücke alter Pisten zu neue verarbeitet, dem Spielspaß tut dies aber keinen Abbruch. Oftmals freut man sich über bekanntes Terrain, da man so wieder eher Chancen auf einen Sieg sieht. Alle Strecken wurden mit unglaublich vielen Details erstellt. Die Häuserfassaden wirken fast schon real, die Sonne spiegelt sich in den vereisten Schnellstraßen und Blumen, Bäume sowie Büsche zieren den Streckenrand. Dass die verschiedenen Straßen dazu auch noch mit Verkehr sowie Straßenbahnen und ähnlichem belebt wurden, kann man fast schon nicht mehr glauben. Einen Wehrmutstropfen gibt es dennoch: Befindet man sich abseits des eigentlichen Weges, können Felder, Wasser oder ähnliches recht unschön wirken. Aber diese Seite des Spieles wird man nur selten kennen lernen. Viel eher fällt dann doch das allgemeine Flimmern der Playstation 2 auf, welches vor allem bei strahlend blauem Himmel sichtbar wird. Doch sind dies Details, die kaum ins Gewicht fallen und die ansonsten superbe Optik nicht stören.
Leider wird man die prunkvolle Grafik im Spiel selber kaum mehr mitbekommen. Spätestens wenn man schon einige der besseren Fahrzeuge frei geschalten hat, bleibt kein Auge mehr für schöne Häuserschluchten und ländlicher Gegend übrig. Die verschiedenen Verwischeffekte und dadurch das unglaubliche Geschwindigkeitsgefühl bei Burnout 3 Takedown fordern letztendlich meist volle Konzentration, damit man nicht zu häufig irgendein Hinterteil eines Fahrzeuges näher kennen lernt. Zum Glück kann man die Steuerung der Fahrzeuge (bis auf den Formel 1 Wagen) als äußerst präzise und gelungen deklarieren. Selbst in den letzten Millisekunden kann man mit dementsprechender Reaktion noch Unfälle vermeiden. Gekonnte Brems- und Driftmanöver sind dabei aber ebenfalls ohne Probleme möglich.
Letztendlich bleibt noch einzig allein die Mucke und die Fahrgeräusche übrig. Soundtechnisch hat man sich ebenfalls nicht lumpenlassen. So hören sich die Motoren wie PS starke Biester an und auch die Crashzenen jagen eine Gänsehaut über den Rücken. Über die musikalische Untermahlung des Spieles kann man sich nun streiten. Doch eigentlich passt der gewählte Soundtrack wie die Faust aufs Auge. Schnelle Rennen und dazu locker flockige Independent Sounds, welche aus den Boxen dröhnen. Gut, viele Titel wirken schon etwas herkömmlich und bietet nicht die Klasse von Superstars, aber die Mucke ist durchaus passend. Wem einzelne Titel nicht gefallen, kann diese in den Optionen auch ausstellen, wie auch den Kommentator des Spieles. Eine Weile lang kann DJ Blackpearl ja unterhalten und bei dem einen oder anderen Spruch muss man doch mal schmunzeln. Mit der Zeit wird man seine Texte aber auswendig kennen und spätestens dann fängt der DJ an zu nerven. Zum Glück kann man ihm den Mund stopfen und somit wieder Ruhe in die Gehörgänge bringen.
‹‹‹••››› Fazit ‹‹‹••›››
Burnout 3 Takedown ist eigentlich ein muss für jeden, der etwas mit Rennspielen anfangen kann. Das Spiel überzeugt durch seinen gigantischen Umfang, einem unglaublichen Fahrgefühl, variantenreichen Modi inklusive gelungenen Onlinepart sowie einer superb umgesetzten Technik. Extreme G kann eindeutig einpacken, deren Motorräder wirken wie Schnecken im Vergleich zu dem Geschwindigkeitsgefühl bei Burnout 3. Dank einer gelungen Steuerung lassen sich die Fahrzeuge aber dennoch gekonnt durch die Städte manövrieren. Dennoch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass dieses Spiel einen durchaus knackigen Schwierigkeitsgrad hat. Die Geschwindigkeit und die daraus resultierenden Probleme im dichten Verkehr sind eine Sache, die etwas hochgesetzten Ziele einiger Aufgaben dagegen eine gewichtige Andere! Dennoch, Burnout 3 gehört in jede gute Videospielssammlung.
Mit freundlichen Grüßen
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