Pro:
anderes Lebensgefühl, entspannend, \"Fress-Flash\"
Kontra:
Gefahr (psychische Schäden), Trägheit
Empfehlung:
Ja
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>> VORWORT
Dieser Bericht sollmeine Erfahrungen, Eindrücke und Meinung über Cannabis verdeutlichen, aber, ganz klar, nicht zum Konsum auffordern.
Ich versuche, Cannbis möglichst neutral zu betrachen.
Bitte nur diejenigen lesen, die es auch wirklich interessiert!
Habe übrigens aufgehört, zu kiffen, aber genug Erfahrungen für diesen Bericht gesammelt "g.
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>> RAUCHMETHODEN
Ich bevorzugte das Bong-Rauchen, dadurch wird der Rauch des verbrachten Gras noch einmal durch Wasser geatmet. Aber auch war ich nicht vom Joint abgeneigt, also das Gras mit Tabak gemischt als Zigarette gedreht.
Weitere Möglichkeiten zum Konsum ist das Eimerrauchen.
Gepresstet Harz, also Dope oder Shit genannt, wird auch gerne in Lebensmittel eingemischt. So entstehen zum Beispiel Dope-Muffins oder Dope-Kakao.
Letzteres habe ich übrigens auch mal versucht und es hatte nicht schlecht gewirkt.
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>> POSITIVE WIRKUNG
Die Dauer der Wirkung von Cannabis kann ich schwer nennen. Das kommt drauf an, was man als Wirkung bezeichnet. Kurz nach dem Rauch bin ich kaum ansprechbar, oder ganz im Gegenteil erzähle ich eine Menge "Mist", was aber eigentlich wirklich Sinn hat, man jenem aber nur schwer folgen kann. Eigentlich merke ich die Folgen des Konsums den ganzen Tag lang.
Wer denkt, durch den Rauch von Cannabis sieht man Lichter und Farben und weiß nicht mehr wo man ist, irrt sich gewaltig! Cannabis ist kein LSD! Möglicherweise sieht man Farben etwas intensiver, also denkt sich "Boah was für ein schönes blau der Himmel heute hat.", aber mehr auch nicht.
Manchmal hatte ich das Gefühl, meine Füße würden in Boden versinken, von einem Gefühl des Fliegens kann ich nichts berichten.
Was mir wohl am meisten am Rausch gefallen hatte ist der so genannte "Fress-Flash". Der Appetit auf Essen ist gewaltig groß, sodass man über Hunger oder das Völlegefühl garnicht mehr nachdenkt.
Ist man erstmal etwas, ist es wohl das Beste, was man je gegessen hat! Das Essen schmeckt wirklich 10 mal besser als im Normalfall.
Auch eine interessante Wirkung ist, dass man im Rausch irgendwie alles durchschaut. Man denkt über eine Sache nach und hinterblickt diese plötzlich... "Wieso ist mir das nicht schon einmal vorher bewusst geworden" denkt man sich. Ich wollte diese Gedankengänge immer mal aufschreiben, habe es aber nie getan :o)
Schön ist auch, dass ich mich den Rausch über sehr wohl fühle. Legte ich mich in mein weiches Bett, ist das noch sehr viel kuscheliger als es im nüchternen Zustand ist. Zumindest kommt einem das so vor.
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>> NEGATIVE WIRKUNG
Die negative Wirkung sollte man auf jeden Fall auch erwähnen! Nicht selten kam es bei mir zu einem "Absturz". Das heißt, ich wollte mich kaum noch bewegen, aber auch nicht dort bleiben wo ich grad war. Am Liebsten einfach nach Hause ins Bett beamen.
Einen Absturz wünsche ich wirklich niemanden.
Ich erinnere mich noch an eine Geburtstagsfeier bei einer Freundin, zu der ich gesoffen und gekifft habe.
Ich fühlte mich so grottenschlecht und konnte entscheiden: Gehst du raus und frierst (es war Winter) oder rein und lässt das Brechgefühl wieder aufkommen...
Aber auch ohne Absturz hat der Rausch nicht nur Vorteile. Am nächsten Morgen nach dem Rausch kam ich kaum aus dem Bett... Liegt vielleicht daran, weil man einen so guten, festen Schlaf hatte, das weiß ich nicht.
Manchmal, das passiert auch vielen anderen Kiffern, hat man eine Art Paranoia während des Rauchs. Das ist auch mir passiert. Ich fühlte mich immer verfolgt oder so as würden mich alle Leute in der Stadt anschauen, weil sie wissen, dass ich breit (bekifft) bin.
Natürlich ist das nicht leicht zu erkennen.
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>> GEFAHR
DieGefahr kann ich natürlich nicht einschätzen, aber trotzdem möchte ich denken, wie ich das sehe.
Ich glaube, mit jedem erneuten Rauchen von Cannabis besteht die Gefrahr, "hängenzubleiben", während zum Beispiel bei Alkohol der lang anhaltende Konsum den Körper zerstört.
Auch glaube ich nicht, dass Cannabis wirklich ernsthafte körperliche Verletzungen herbeiführt, eher sind psychische Probleme eine Gefahr.
Und Menschen, die sowieso nicht fest in der Welt stehen sind weit mehr gefährdet.
Möchte noch einmal dazusagen, dass ich jemanden gekannt habe, der schizphren geworden ist. Habe ihn erst kennengelernt, als er wieder geheilt war und wieder gekfift hatte. Ich denke dabei handelt es sich schon um eine Sucht, die glaube ich nach jahrelangem Dauerkonsum auftritt, aber für Gelegenheitskiffer kein Problem darstellen sollte.
Meine Kumpels hatten bisher noch keine Probleme mit Cannabis, die Warscheinlichkeit, dass etwas passiert ist, denke ich, gering (ich kenne viele Kiffer) doch wenn etwas passiert, dann richtig.
Damit ist die Gefahr von Cannabis meiner Meinung nach schwer mit der von Alkohol zu vergleichen.
Falsch ist es aber zu sagen, dass Cannabis weit schlimmer ist!
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>> FAZIT
Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden:
Probiert man es au, oder nicht.
Wichtig ist nur, dass man sich den Gefahren bewusst ist. Und besser ist, man raucht gelegentlich einen Kopf Cannabis, als auf anderen Drogen, wie LSD, Ecstasy oder Speed abzugehen.
Cannabis ist keine wirkliche Einstiegsdroge. Viele Konsumenten denken nicht daran, jemals genannte Drogen zu inhalieren.
Danke fürs Lesen!
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