Pro:
die besten Achterbahnen überhaupt, günstig für so einen Park
Kontra:
zu weit weg ;-)
Empfehlung:
Ja
So, nachdem ich vorgestern wieder aus Amerika zurück gekommen bin, soll heute auch schon der erste Bericht über meinen Urlaub folgen.
Ich war mit meinem Freund zunächst 1 Woche in Saline (in der Nähe von Detroit) bei seinen Verwandten. Gleich 2 Tage nach unserer Ankunft dort, sind wir mit der Cousine meines Freundes nach Sandusky in Ohio gefahren, um dort den Vergnügungspark zu besuchen, der 8x hintereinander zum "Besten Park auf dem Planeten" gewählt wurde. Ich war sofort begeistert, da ich Achterbahnen liebe und ich den Park schon oft im Fernsehen gesehen hatte. Mein Freund weniger, da es ihm immer übel wird. Allerdings hatte er keine andere Wahl und musste mit ;-)
Ob der Park meine Erwartungen erfüllt hat, erfahrt ihr in meinem Bericht.
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Anfahrt
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Cedar Point liegt auf einer Halbinsel am Lake Erie zwischen Cleveland und Toledo. Die Anfahrt ist aus beiden Richtungen relativ simpel: man fährt auf der Interstate 80 bis zur Ausfahrt 118. Von dort an folgt man dann einfach der Beschilderung, die wirklich sehr gut ist. Alternativ nimmt man die Ausfahrt 110 und fährt dann auf der Route 4 Richtung Norden. Aus Richtung Cincinnati nimmt man die Interstate 75 und folgt dann in Sandusky ebenfalls der Beschilderung.
Schon auf dem Weg zum Parkplatz hat man einen tollen Blick auf die Achterbahnen, die am Wasser entlang in den Himmel ragen.
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Preise
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Auf den ersten Blick scheinen die Preise ziemlich heftig zu sein.
$ 44,95 für jeden über 3 Jahren bzw. über 48 " (ungefähr 1,20m), nur $ 9,95 für Kinder unter 48" und Senioren ab 62 Jahren. Allerdings gibt es auf der Homepage immer wieder Coupons, mit denen der Eintritt billiger wird oder man ein Ticket umsonst bekommt. So hatte wir das Glück, dass es gerade einen Coupon gab, mit dem wir $ 15 Rabatt bekamen. So hat jeder von uns nicht mal $ 30 bezahlt.
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Parkarchitektur
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Mir persönlich hat der Park im Prinzip sehr gut gefallen. Er ist wirklich sehr sauber, da ungefähr alle 20 Meter ein Mülleimer steht. Daneben findet man immer Parkbänke, die zum kurzen Verweilen zwischen den Achterbahnen einladen. Mein Freund hat diese nachmittags (als es ihm zu viel wurde) ausgiebig getestet, sollen sehr bequem sein ;-)
Zudem gibt es im Park selbst sehr viele Toiletten, die ständig sauber gehalten werden. Viele davon sind behinderten gerecht ausgestattet und auf der Karte, die man am Eingang erhält, deutlich gekennzeichnet.
Was mir gefehlt hat, waren Wegweiser, die wenigstens zu den besten Attraktionen leiten. Ich wäre ohne meine Karte aufgeschmissen gewesen und hätte mich ständig verlaufen, da der Park so riesig ist und man leicht die Orientierung verliert.
Besonders toll ist natürlich die Lage des Parks direkt am Lake Erie. Von allen Achterbahnen aus hat man einen tollen Blick auf den See und den Strand oder den Hafen.
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Achterbahnen
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Die Parkverantwortlichen selbst sagen, dass man an einem guten Tag (wenn also wenig los ist) alle großen Achterbahnen einmal fahren kann. Weil wir vor allem wegen den großen Coastern da waren, haben wir uns natürlich auch von Anfang an auf diese konzentriert, damit wir auch alle schaffen. Alles andere konnte warten.
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Top Thrill Dragster
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Obwohl wir pünktlich zur Parköffnung um 10 Uhr da waren und sofort zum Top Thrill Dragster gingen mussten wir 45 Minuten anstehen. Dabei konnten wir uns dann ausgiebig die Fahrt beobachten und uns schon mal auf das vorbereiten, was da kommen sollte...
Top Thrill ist den Dragstern nachempfunden und dementsprechend wurde auch das Umfeld gestaltet: ein Tribüne für diejenigen, die lieber nicht selbst fahren wollen, laute Motorengeräusche und eine Ampel, die einen auf den Start "vorbereitet".
Die Fahrt selbst ist einfach der Wahnsinn: man beschleunigt in 4 Sekunden von 0 auf fast 200 km/h, dann 130 Meter in die Höhe mit einer Drehung, dann wieder 130 Meter freier Fall nach unten. Und nach wenigen Sekunden ist alles vorbei.
Ich fand den Top Thrill Dragster einfach nur wahnsinnig klasse. Selbst meinem Freund hat er super gefallen. Liegt wohl daran, dass es einem nicht schlecht werden kann, weil alles viel zu schnell geht ;-) Und die Aussicht, die man ganz oben hat, ist einfach gigantisch! Bis man dann langsam über die Kuppe fährt und gerade zu auf den Boden zu rast...Das Ganze ist so schnell vorbei, dass man nicht mal richtig Zeit zum Atmen hat, ob aus Angst oder Zeitmangel, ich weiß es nicht.
--> 5 / 5 Sternen
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Millennium Force
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Nach dem Top Thrill ging es für uns gleich weiter zu einem weiteren bekannten Coaster. Als Millennium Force 2000 eröffnet wurde, war er mit 95 Meter Höhe und fast 150 km/h der schnellste und höchste Coaster der Welt. Millennium Force hat mir sehr gut gefallen, da der erste Fall einfach der Wahnsinn ist und man die Geschwindigkeit nicht nur fühlen, sondern auch hören konnte. Der Wind pfeift einen in den Ohren und treibt einem die Tränen in die Augen. Einfach richtig schnell. Da er keine Loopings oder Spiralen hat, war er auch für den Magen meines Freundes ungefährlich.
Auch musste man hier kaum anstehen, da in den drei Zügen je 36 Personen Platz haben und so alles sehr zügig vorangeht.
--> 4 / 5 Sternen, da ich mehr auf Loopings steh
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Raptor
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Der Raptor, der mit seiner giftgrünen Farbe sofort ins Auge sticht, gehört zu meinen persönlichen Favoriten und ich bin ihn an diesem Tag dreimal gefahren. Liegt vielleicht an den Loopings ;-) Insgesamt wird man auf der 2 Minuten und 16 Sekunden dauernden Fahrt 6mal auf den Kopf gestellt. Ein vertikaler Looping, zwei Korkenzieher-Loopings, eine zero-gravity roll (also eine "Schwerelosigkeits-Rolle") und eine Cobra-Rolle (eine Cobra-Rolle besteht aus einem halben Looping und einem halben Korkenzieher, danach einem halben Korkenzieher und einem halben Looping in die andere Richtung). Ich fand den Raptor nahezu perfekt. Das Feeling in den Loopings ist einfach wahnsinnig. Zudem sitzt man in diesem Coaster wie in einem Skilift und die Beine hängen unter heraus. Manchmal hat man das Gefühl, dass das ganz schön knapp werden könnte mit dem immer näher kommenden Boden. Was mir allerdings nicht gefiel war die allerletzte Kurve. Diese geht ganz schnell links-rechts und der Kopf schleudert ziemlich unsanft gegen die gepolsterte Kopfstütze.
5 / 5 Sternen, trotz des unsanften Endes
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Mantis
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Auch dies ist ein sehr schöner Coaster, der auch gut zum "Magen-Eingewöhnen" geeignet ist, da es trotz Loopings und ähnlichem eine sehr sanfte Fahrt ist.
Der Anfahrt zum ersten Drop ist quälend lange, aber dann geht alles sehr schnell. Eine Rechtskurve und schon geht es runter in den ersten vertikalen Looping, der aber sehr angenehm zu fahren ist. Es folgen einige schnelle Kurven, bei denen das Fahrzeug etwas gedreht wird, ein leichter Drop, eine schnelle Fahrt knapp oberhalb der Wasseroberfläche eines künstlich angelegten und eingenebelten Sees. Dem folgt ein Korkenzieher und weitere schnelle Kurven, bei denen das Fahrzeug horizontal liegt. Einzig das Ende will mir nicht so recht gefallen, das Abstoppen ist einfach zu hart.
Insgesamt ist der Coaster ganz nett zu fahren, für mich etwas zu nett, trotz Loopings, Korkenzieher und schneller Fahrt.
--> 4 / 5 Sternen
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Iron Dragon
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Gleich neben Mantis befindet sich ein weiterer "gemäßigter" Coaster, wenn man überhaupt von gemäßigt sprechen kann. Der Iron Dragon erhielt seinen Namen durch die leuchtend rote Farbe der Konstruktion.
Dieser Coaster hängt an einer Schiene, wobei die Passagiere immer zu viert in einem Wagen sehr weit unten sitzen. Das Besondere an diesem Coaster ist, dass es sehr schnelle Richtungsänderungen gibt, bei denen die Wagen nach außen bis fast in die Horizontale gedrückt werden. Die Fahrt führt auch über einen künstlich angelegten und eingenebelten See und dicht zwischen den Pfeilern der Konstruktion hindurch. Sehr bequeme Fahrt, da man fast in den gepolsterten Wägen liegt. Allerdings etwas unspektakulär, da Loopings oder Ähnliches völlig fehlen. Mit ca. 60 km/h Spitzengeschwindigkeit ist der Coaster zudem auch nicht besonders schnell
--> 3 / 5 Sternen, da mir dieser Coaster etwas zu langweilig war, es fehlt das Besondere
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Blue Streak
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Blue Streak ist der älteste Coaster von Cedar Point und meiner Meinung nach merkt man das auch. Nicht, weil er alt und verkommen aussieht, nein, weil er einfach etwas langweilig ist. Der erste Drop ist noch ganz witzig, aber dann folgt eine einfache, gerade Strecke mit drei, vier Hügeln, eine 180°-Kurve und wieder einige kleine Hügelchen zurück. Wenn man über einen solchen Hügel fährt, wird man kurz aus dem Sitz gehoben, wird unsanft gegen den Sicherheitsbügel gedrückt und fällt dann eben so unsanft wieder zurück in den Sitz. Meiner Meinung nach lohnt sich dieser Coaster nicht, da er auch nicht besonders schnell ist und etwas enge Sitze hat, also auch noch unbequem ist.
--> 2 / 5 Sternen, der ist einfach veraltet
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Wicked Twister
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Das ist wieder ein absolutes Highlight von Cedar Point! Der Coaster fällt allein dadurch ins Auge, dass seine beiden Enden verschraubt in den Himmel ragen. Man startet zwischen den beiden Enden in hängenden Wägen, in denen man sitzt und die Beine nach unten heraushängen. Dann geht's den halben Weg in die eine Richtung hoch - und rückwärts wieder herunter. Am Ausgangspunkt werden die Wagen nochmals beschleunigt und es geht rückwärts in die andere Richtung hoch. Allerdings nicht einfach geradeaus, der Coaster schraubt sich dabei um die eigene Achse. Dann geht's wieder runter, es wird weiter beschleunigt bis auf die Spitzengeschwindigkeit von ca. 110 km/h. So geht das Ganze noch zwei, dreimal, dann ist schon wieder alles vorbei. Zum ersten Mal habe auch ich weiche Knie...
Der Mix aus Geschwindigkeit, Höhe, Drehungen und der Wechsel zwischen vorwärts und rückwärts machen den Reiz dieses Coasters aus. Für mich gehört er einfach zu den besten Coastern überhaupt.
--> 5 / 5 Sternen
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Magnum XL 200
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Ein imposanter Name! Dachte ich mir zumindest und wurde dann enttäuscht. Der Magnum hat einen spektakulären ersten Drop, der wirklich senkrecht nach unten geht und das aus einer imposanten Höhe, aus der man den Park schön überblicken kann. Dann allerdings folgen nur noch kleinere Drops, ähnlich wie beim Blue Streak. Der Unterschied zwischen den beiden besteht darin, dass die Hügel beim Magnum noch etwas höher sind und dass man drei Röhren durchfährt. Ansonsten gilt das gleiche: nichts Spektakuläres und eine sehr ruppige und unsanfte Fahrt.
--> 2 / 5 Sternen, imposanter Name, aber nichts dahinter
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Mine Ride
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Zum Mine Ride sind wir nur gelangt, da wir wohl irgendwo falsch abgebogen sind. Und da wenig los war, sind wir den eben auch gefahren, ohne uns vorher die Strecke anzusehen. Leider war der Mine Ride, der zweitälteste Coaster in Cedar Point, eine weitere Enttäuschung. Der Mine Ride führt durch eine Landschaft, die der Goldgräberzeit nachempfunden ist. Das ist aber auch das einzig schöne an diesem Coaster. Ansonsten ist er eher etwas für Kinder, da er wirklich nichts Besonderes hat. Weder schnell, noch besonders hoch, noch besonders lang, noch... Einfach nichts
--> 1 / 5 Sternen
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Corkscrew
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Nach diesen Enttäuschungen musste wieder was Richtiges her und so ging's auf zum Corkscrew. Der Name sagt es ja schon, es handelt sich hierbei um eine Korkenzieherachterbahn. Mir gefiel die Bahn recht gut, da man während des Korkenziehers dem Boden doch recht nahe kommt. So ist der spektakuläre Teil der Bahn von den Wegen ringsum gut einzusehen. Allerdings ist die Fahrt recht kurz und bietet außer dem Korkenzieher nichts Zusätzliches. Ist aber ganz nett.
--> 4 / 5 Sternen, da der Korkenzieher recht gut ist, sonst aber nichts geboten wird
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Mean Streak
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Die riesige Holzachterbahn ist wirklich kaum zu übersehen, führt sie doch eine lange Strecke durch den hinteren Teil des Parks. Und genau diese imposante Größe hat uns neugierig gemacht. Leider wurden wir etwas enttäuscht. Die Bahn an sich mit ihren vielen Hügeln und Drops und der beachtlichen Geschwindigkeit ist nicht schlecht, allerdings sind die Wägen so was von unbequem. Bei jedem Hügel wird man aus dem Sitz gehoben, gegen den Sicherheitsbügel und wieder zurück geschleudert. Der Kopf schlägt ständig hin und her. Wirklich keine angenehme Fahrt, von der ich Kopfweh bekam und noch Tage später blaue Flecken hatte...
--> 3 / 5 Sternen, im Prinzip nicht schlecht, aber viel zu schmerzhaft
So, das waren jetzt nicht alle der 16 Coaster, aber das würde hier leider den Rahmen sprengen. Außerdem hat Cedar Point noch mehr als nur die großen Coaster zu bieten.
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weitere Attraktionen
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Power Tower
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Gleich neben dem Top Thrill Dragster befindet sich ein weiteres Highlight von Cedar Point, der Power Tower. Dieser besteht aus insgesamt vier Freefall-Türmen. Allerdings ist dies kein gewöhnlicher Freefall-Tower. Zwei der Türme lassen einen nämlich nicht in die Tiefe fallen, sondern katapultieren einen in die Höhe. Mir allerdings gefallen die beiden "herkömmlichen" Freefall-Tower besser. Man wird langsam in die Höhe von über 90 Meter gezogen und es kommt einem vor, als würde die Fahrt nach oben nie enden. Oben angekommen hat man einen wunderbaren Blick auf den See und über den ganzen Park. Doch dann zischt es unten auch schon und man fällt mit fast 100 km/h nach unten. Dort wird man wieder etwas nach oben geschossen und fällt wieder, bis man nach drei-, viermal zum Stillstand kommt.
Der erste Fall ist einfach genial. Man wird richtig aus seinem Sitz gehoben und nach oben gegen die Bügel, die über den Schultern liegen gedrückt, die Beine fliegen nach oben weg. Einfach klasse und der höchste Freefall-Tower, den ich je gefahren bin.
--> 5 / 5 Sterne
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Demon Drop
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Dies ist der zweite Freefall, der aber bei weitem nicht so spektakulär ist wie der erste. Man fährt zu zweit nach oben, wird dann etwas nach vorne geschoben, fällt 40 Meter in die Tiefe und wird dann auf dem Rücken liegend abgebremst und wieder aufgerichtet. Insgesamt etwas veraltet und daher sehr laut und unbequem, die Bremsen sind viel zu hart.
--> 2 / 5 Sternen, dann doch lieber in den Power Tower
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maXair
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Das Ding ist einfach gigantisch. Man sitzt in einem Kreis von 50 Personen mit dem Gesicht nach außen. Der Kreis selbst ist an einem Gestänge aufgehängt, so dass man etwas über dem Boden hängt und der Kreis frei pendeln kann.
Die Fahrt an sich ist wahnsinnig. Zum einen dreht sich der Kreis gegen den Uhrzeigersinn, zum anderen pendelt das ganze immer stärker, bis man sich schließlich überschlägt. Man wird so in seinen Sitz gedrückt und nimmt alles um sich herum gar nicht mehr richtig wahr, da man sofort die Orientierung verliert. Die Höhe von 43 Metern und die Geschwindigkeit von 130 km/h machen diese Attraktion zu etwas besonderem.
--> 5 / 5 Sternen
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Chaos
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Chaos erinnert mich etwas an die Fahrgeschäfte, die es auch auf fast jedem Jahrmarkt gibt. Man sitzt zu zweit in einer Gondel, die an einer Scheibe befestigt ist. Diese Scheibe dreht sich während der Fahrt genauso wie die einzelnen Gondeln. Dadurch verliert man total die Orientierung und sieht nur noch abwechselnd hell und dunkel. Nur daran kann man erkennen, on man sich gerade dem Boden nähert oder doch eher Richtung Himmel schaut. Im Prinzip ganz nett, allerdings gibt's so ähnliche Fahrgeschäfte fast auf jedem besseren Jahrmarkt.
--> 4 / 5 Punkten, fahrt lieber den maXair
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Snake River Falls
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Im ganzen Park sahen wir immer wieder Leute, die aussahen, als seien sie gerade aus dem Meer gekommen. Sie waren von Kopf bis Fuß klatschnass, einige leerten ihre Schuhe aus. Als wir zu Snake River Falls kamen, wussten wir wieso. Diese Attraktion besteht aus einem einzigen Fall, aber der hat es in sich. Aus 25 Metern Höhe fährt man in einem 50° Winkel in ein großes, mit Wasser gefülltes Becken. Die in einigem Abstand folgende Zuschauerbrücke wird komplett nass gespritzt. Mir war das Ganze dann doch etwas zu nass, daher hab ich mir das nur aus sicherer Entfernung angeschaut, das hat mir gereicht.
Ich finds vor allem schade, dass das ganze nur einen Fall hat, dafür war mir die Wartezeit dann doch zu lang.
Wenn man allerdings schon nass ist, kann man gleich noch zu White Water Landing, einer Art Kanufahrt, und Thunder Canyon, geht eher Richtung Rafting, gehen. Wir hatten leider keine Zeit mehr, eine weitere Attraktion zu testen, da wir uns ja eher auf die Achterbahnen konzentriert hatten. Zu der Zeit hatte ich aber auch schon über 20 Fahrten hinter mir und mein Magen hatte ehrlich gesagt auch genug Spaß.
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Attraktionen für Kinder
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Für Kinder gibt es auch zahlreiche Attraktionen, wie Boxautos, Klettermöglichkeiten, Karusselle und kleiner Achterbahnen. Natürlich hab ich diese nicht getestet und kann deshalb auch nichts über den Spaßfaktor sagen. Ich weiß nur, dass es wirklich ausreichend viele verschiedene Attraktionen gibt, insgesamt sollen es an die 90 Stück sein, wobei ich sie nicht gezählt habe.
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Essen & Trinken
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Zwar gibt es an fast jeder Ecke einen Imbiss oder ein Fast-Food-Restaurant (allerdings keine großen Ketten wie Mäc oder Burger King), allerdings sind diese doch recht teuer. So bezahlt man für eine doch recht kleine Portion Pommes bis zu $ 5 oder für Getränke bis zu $ 3,50. Allerdings kann man sich bei Getränken in Bechern so oft nachschenken, wie man will oder kann.
Ein Problem sehe ich allerdings in der Anzahl an Sitzplätzen in den Restaurants selbst. Wir waren in der Nachsaison an einem Werktag während der Schulzeit, d.h. der Park war fast leer, und trotzdem war es unmöglich selbst um 3 Uhr nachmittags einen Sitzplatz im Restaurant zu bekommen. Wir haben uns dann eben unser Essen geschnappt und haben uns auf eine Bank in den Schatten gesetzt...
Essen und Trinken darf man auch nicht selbst mitbringen. Lediglich außerhalb des Parks, in der Nähe des Parkplatzes gibt es Tische und Bänke.
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Wartezeiten
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Wir haben uns natürlich extra einen Tag ausgesucht, an dem mit wenig Besucherandrang zu rechnen war. So mussten wir lediglich beim Top Thrill Dragster 45 Minuten, bei Millennium Force 20 Minuten und beim Power Tower etwas mehr als 10 Minuten anstehen. Bei allen anderen Coastern konnten wir bis nach vorne durchlaufen oder mussten lediglich vier, fünf Minuten warten.
An jeder Attraktion befinden sich Schilder, die einem sagen, wie lange man an diesem Punkt noch anstehen muss. Und als ich die Schilder sah, war ich richtig froh, dass wir einen so guten Tag erwischt hatten. 2 Stunden anstehen? Für eine einzige Fahrt? Ohne mich. So gut kann keine Achterbahn sein.
Also: bevor ihr euren Trip dorthin plant, überlegt euch genau, wann ihr geht. Vermeidet Wochenenden, Feiertage oder Schulferien. Und wenn es geht natürlich die Hauptsaison, die von Ende Mai bis Mitte August geht.
Leider kann ich euch nicht alle Öffnungszeiten hier reinschreiben, da es fast jeden Tag andere gibt und sich mir das System, das da dahinter steht, nicht ganz klar ist. Im Internet ist aber ein sehr schöner Plan, auf dem man dann auch jeden Tag einzeln anklicken kann, um zu schauen, ob es besondere Veranstaltungen (z.B. an Halloween) gibt.
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Fazit
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Wer mal in den Nordosten der USA kommt und das ultimative Erlebnis sucht, der ist hier genau richtig. Die Coaster sind weltberühmt und das vollkommen zu recht. Ich denke, dass hier jeder das richtige findet, von Kindern über Wasserratten oder Loopingsüchtige wie mich, für jeden ist etwas dabei. Und wenn ich den Preis dann umlege auf die Anzahl der Fahrten, ist dieser auch nicht überteuert, sondern absolut angemessen - vor allem wenn man sich den Rabattcoupon aus dem Internet holt.
Zu enpfehlen ist auch die gleichnamige Homepage von Cedar Point (leider nur auf englisch), auf der man sich viele Bilder der Attraktionen und Videos der Coaster anschauen kann. Wer also keine Gelegenheit hat, mal eben nach Amerika zu fliegen oder zu viel Angst vor den Coastern hat, kann hier wenigstens zu Hause ein klein wenig Cedar Point erleben.
Ich hoffe, euch hat mein Bericht über Cedar Point gefallen. Bald werden weitere Berichte über meinen USA-Urlaub folgen. weiterlesen schließen
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